Pater Marcial Maciel
Gründer der Legionäre Christi verstorben
Bereits gestern verstarb Pater Marcial Maciel eines natürlichen Todes. Der Mexikaner sei „in den Himmel“ heimgegangen, wußte sein Nachfolger.
Pater Marcial Maciel lebte in der letzten Zeit völlig zurückgezogen.
Pater Marcial Maciel lebte in der letzten Zeit völlig zurückgezogen.
(kreuz.net) Der Gründer der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel Degollado, ist am 30. Januar im Alter von 87 Jahren in den USA verstorben.

Das gab der Generaldirektor der Gemeinschaft, Pater Álvaro Corcuera, heute bekannt.

Pater Corcuera verkündete den „Weggang ihres geliebten Gründers in den Himmel am 30. Januar“.

Die Legionäre seien allen sehr dankbar, die sich mit ihnen im Gebet für die ewige Ruhe seiner Seele vereinen.

Pater Maciel als 30jähriger
Pater Maciel als 30jähriger
Nach dem Willen von Pater Maciel wird das Begräbnis in einem privaten Rahmen stattfinden – „in einer Atmosphäre des Gebets und der Einfachheit“.

Das Requiem wird in Pater Maciels Heimatstadt Cotija de la Paz im mexikanischen Bundesstaat Michoacán zelebriert. Ein Termin für die Beerdigung ist noch nicht bekannt.

In der Stellungnahme der Legonäre Christi heißt es weiter:

„Pater Maciel verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in privatem Gebet und im Geist des Gehorsams, der Unterwerfung und der Verehrung für die katholische Kirche, die er so so tief liebte, und die er andere lehrte, zu lieben“.

Lebenslauf

Pater Maciel wurde am 10. März 1920 in der südwestmexikanischen Kleinstadt Cotija de la Paz geboren.

Im Alter von 15 Jahren trat er ins Priesterseminar ein, das von seinem Onkel, dem Heiligen Rafael Guizar y Valencia und damaligen Bischof von Veraracruz, geführt wurde.

Im Jahr 1936 verspürte der Seminarist den Ruf, einen Orden zu gründen.

Am 3. Januar 1941 errichtete er mit dem Segen des Bischofs eine Gemeinschaft in der Art eines kleinen Seminars. Pater Maciel war damals erst zwanzig Jahre alt. Er stand einer Gemeinschaft von 13 Jugendlichen vor.

Am 26. November 1944 wurde Pater Maciel zum Priester geweiht. Am 13. Juni 1948 erfolgte die kanonische Errichtung der Kongregation „Missionare vom heiligsten Herzen und unserer Lieben Frau von den Schmerzen“.

Die Kongregation wurde später in „Legionäre Christi“ umbenannt.

Die Legionäre Christi

Seit 1965 ist die Kongregation von Priestern und Brüdern päpstlichen Rechts.

Von Mexiko ausgehend erlebte die Ordensgemeinschaft eine rasante Ausbreitung, zunächst auf dem amerikanischen Kontinent, dann auch in einigen süd- und westeuropäischen Ländern.

Mittlerweile zählt die Ordensgemeinschaft 750 Priester und 2.500 Seminaristen.

Im Jahre 1949 gründete Pater Maciel die Bewegung Regnum Christi, die verheiratete und konsekrierte Laien sowie Weltpriester sammelt. Sie zählt heute rund 50.000 Mitglieder.
      
9 Lesermeinungen
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#9   clarissa colonia   23:40:24 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Wie bedauerlich nur,
daß es in einem Kanonisationsverfahren nicht nur auf die letzen Jahre im Leben ankommt, sondern auch auf die davor …
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#8   Rudolfus   00:05:42 | Samstag, 2. Februar 2008
Werden die Legionäre Christi die Kirche um Seligsprechung ihres Ordensgründers ersuchen?
Ein potentielles Seligsprechungsverfahren gäbe auf jeden Fall auch allen Anklägern Gelegenheit, ihre Anschludigungen gegen den Legionäre-Christ-Gründer einem ordentlichen Tribunal der Kirche vorzutragen, denn man kann nicht leugnen, daß Folgendes zutrifft:
Pater Maciel verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in privatem Gebet und im Geist des Gehorsams, der Unterwerfung und der Verehrung für die katholische Kirche, die er so so tief liebte, und die er anderen lehrte, zu lieben.
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#7   Jörg Guttenberger, Köln   22:44:56 | Freitag, 1. Februar 2008
Freinsberg: was sind konsekrierte Laien?
Auch ich erwarte eine Antwort auf diese Frage!
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#6   maliems   14:59:58 | Freitag, 1. Februar 2008
weder Jopa
noch bene benutzten das Wort Piussekte.
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#5   RRR   11:24:20 | Freitag, 1. Februar 2008
@ stimme
dona ei, Domine. Et lux perpetua luceat ei. Wenn Du, O Herr, unserer Sünden immer gedenken bleibst, wer, o Herr, kann dann noch vor Dein Angesicht treten? Unbeflecktes Herz Mariä, sei meine Zuflucht! (Ablaß 300 Tage, unter üblichen Bedingungen.)
Oh, du gewährst schon Ablässe? 300 Tage brauch ich nicht, 23 würden genügen. Was muss ich dafür tun?
Dafür müssen nur die Anfangsbuchstaben gesprochen werden. Selbstverständlich nur beim Besuch einer Kirche oder Kapelle der Piussekte. Der Text lautet dann:
Rade, D. Elple. Wdohusimgbwohkdnvdat? Uhmsmz!
Macht meines Wissens 24 Tage Ablass. Mit dem einen zustäzlichen werden Sie wohl leben können.
Wobei ich mich ja noch frage, ob Gott eigentlich den Satz „Wenn Du, O Herr, unserer Sünden immer gedenken bleibst…“ versteht.
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#4   stimme der vernunft †   10:56:58 | Freitag, 1. Februar 2008
@loisl
Oh, du gewährst schon Ablässe?
300 Tage brauch ich nicht, 23 würden genügen.
Was muss ich dafür tun?
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#3   Freinsberg   08:42:27 | Freitag, 1. Februar 2008
Konsekrierte Laien?
Was sind denn konsekrierte Laien?
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#2   thaumaturgos   03:49:55 | Freitag, 1. Februar 2008
wir können ja froh sein, dass
er nicht geggen die „alte“ messe war, eh nur jungen leuten auf den pelz gerückt ist … da erreicht er sicher den himmel, sogar für gtradi verhältnisse möglich
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#1   Alois Bischof   22:07:39 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Requiem aeternam
dona ei, Domine. Et lux perpetua luceat ei.
Wenn Du, O Herr, unserer Sünden immer gedenken bleibst, wer, o Herr, kann dann noch vor Dein Angesicht treten?
Unbeflecktes Herz Mariä, sei meine Zuflucht! (Ablaß 300 Tage, unter üblichen Bedingungen.)
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