Schockmeldung eines Kurienerzbischofs: „Sogar in den großen Konzelebrationen, auch in Rom, wurden verschiedentlich auf den Boden geworfene konsekrierte Hostien gefunden.“
Erzbischof Albert Malcolm Ranjith
(kreuz.net, Vatikan) Erzbischof Malcolm Ranjith, Sekretär und zweiter Mann in der Liturgiekongregation,
hat das Vorwort für das jüngste Buch des Weihbischofs von Karaganda in Kasachstan, Mons. Athanasius
Schneider, geschrieben.
Das Buch wurde von der Vatikanischen Verlagsbuchhandlung publiziert und trägt
den Titel „Dominus est – Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die Heilige Kommunion.“
Mons.
Schneider ist ein aus Kasachstan stammender Deutscher. Er ist Mitglied der Ordensgemeinschaft der Kanoniker
vom Heiligen Kreuz, die dem Engelwerk nahestehen.
In dem Vorwort fordert Erzbischof Ranjith, den Glauben
an die Realpräsenz Christi im Altarsakrament zu erneuern.
Buchdeckel des Buches von Mons. Athanasius Schneider
Scharf kritisiert er dabei die Abschaffung
des knienden Empfanges der Kommunion und die Einführung der Handkommunion.
Diese Praktiken „könnten“
zu einer Schwächung jener Ehrfurcht führen, die für den Empfang des Altarsakramentes notwendig sei.
In diesem Zusammenhang sei es auch notwendig, über den gegenwärtigen „schweren Glaubensverlust“ nachzudenken.
Der Glaube an die Realpräsenz sowie die Aufbewahrung der konsekrierten Hostien im Tabernakel habe in
der Kirche früher zur Praxis geführt, daß sich die Gläubigen vor dem Altarsakrament auf die Knie warfen.
Deshalb müsse die Heilige Kommunion mit einer Haltung der demütigen Anbetung empfangen werden. Doch
in einigen Teilen der Kirche nehme diese Haltung mehr und mehr ab:
„Die Verantwortlichen zwingen die
Gläubigen, die heiligste Eucharistie stehend zu empfangen. Sie haben sogar die Kniebänke entfernen lassen,
sodaß die Gläubigen auch während der Wandlung sitzen oder stehen müssen.“
Zur Handkommunion erinnert
der Erzbischof daran, „daß sie nach dem Konzil in einigen Teilen der Kirche mißbräuchlich und in Eile
eingeführt“ und dann „in der ganzen Kirche zur Regel wurde.“
Die Handkommunion „befördert eine graduelle
und wachsende Schwächung der Ehrfurcht den eucharistischen Gaben gegenüber“ – erklärt Mons. Ranjith
ohne Umschweife.
Er weist ferner darauf hin, daß eine alarmierender Mangel an Sammlung und ein allgemeiner
Geist der Unaufmerksamkeit in die Liturgie eingedrungen sind:
„Man sieht heute häufig Kommunikanten,
die auf ihre Plätze zurückkehren, als ob nichts Außerordentliches geschehen wäre. Am meisten abgelenkt
sind die Kinder und Jugendlichen.
In vielen Fällen vermißt man die Ernsthaftigkeit und innere Stille,
welche die Gegenwart Gottes in der Seele anzeigen.“
Der Erzbischof weist auch auf schwere Mißbräuche
beim Empfang der Kommunion hin.
Es gebe Leute, „welche die Eucharistie davontragen, um sie als Souvenir
zu behalten“, „sie verkaufen“ oder „in satanischen Riten entweihen.“
Die Schockmeldung des Erzbischofs:
„Sogar in den großen Konzelebrationen, auch in Rom, wurden verschiedentlich auf den Boden geworfene konsekrierte
Hosten gefunden.“
Mons. Ranjith glaubt, daß die Zeit gekommen ist, um die Praxis der stehenden Handkommunion,
„die weder in der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums noch von den Konzilsvätern gewünscht wurde“,
zu überprüfen und nötigenfalls zu revidieren.
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74 Lesermeinungen
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#75 Franz Kappes 10:13:18 | Montag, 10. November 2008
Kinder und Jugendliche Wie sollen Kinder und Jugendliche die rechte Ehrfurcht lernen, wenn wir es ihnen
nicht vorleben? Die Kirche zeigt hier schlimme Versäumnisse. Sogar in den großen Konzelebrationen, auch
in Rom, wurden verschiedentlich auf den Boden geworfene konsekrierte Hostien gefunden. Mir wäre lieber,
wenn S.E. die Kollegen schelten würde.
Maria Escorial katholisches Liedergut, fromme Kinder und Erwachsene, und die Erkenntnis, dass man beichten
gehen muss wenigstens 1 x im Monat. Wir dürfen sicher sein, dass Jesus unser Herr und Retter zu jeder
einzelnen Seele spricht und ihr das richtige Handeln aufzeigt. Für wen verlangen oder fordern Sie das
oben aufgeführte. Wenn das Paket für Sie sein soll bitte sehr, erfüllen Sie sich Ihre Wünsche. „Träume
kann man nicht verbieten…“ Leider können die Träume oder Wünsche aber nicht flächendeckend für
alle gelten. Sie können doch viermal im Monat beichten, wenn es zum Beispiel mal wieder nicht geklappt
hat. Das sagt Ihnen der Retter auch. Warum sollen andere auch jeden Samstag beichten. Nur weil Sie darauf
fixiert sind, das tun zu sollen. Brauchen Sie vielleicht einen Exorzismus gegen das Beichtsyndrom?
@escorial Wir dürfen sicher sein, dass Jesus unser Herr und Retter zu jeder einzelnen Seele spricht und
ihr das richtige Handeln aufzeigt. Darin stimme ich Dir absolut zu … alles andere ist frömmelndes Belehren
Jesu nach Deiner privatistischen Sicht.
nicht das Latein sondern die Mundkommunion mit Ehrfurcht und kniend empfangen aus eines Priesters Hand,
der den Ordo korrekt zelebriert, das alles wird die Kirche wieder erneuern im Heiligen Geist. Alles andere
wird sich dann einfinden; z.b. katholisches Liedergut, fromme Kinder und Erwachsene, und die Erkenntnis,
dass man beichten gehen muss wenigstens 1 x im Monat. Wir dürfen sicher sein, dass Jesus unser Herr und
Retter zu jeder einzelnen Seele spricht und ihr das richtige Handeln aufzeigt.
Wider den Frevel der Handkommunion, @ Aleph kursiv]Es ist ganz bestimmt ein sakrilegischer Rückschritt
in finstere vorkonziliare Epochen…! Können Sie das wirklich lauteren Herzens wollen?[kursiv] Was ist
an der Mund- und Kniekommunion sakrilegisch ? Nichts. Wieso ist die vorkonzilare Epoche finster ? Weil
das Volk damals noch gläubig war ? Es war vor 1962 sicher nicht alles in Ordnung, sonst hätte es die
VII- Katastrophe nicht gegeben, aber es war jedenfalls besser als heute. Abgesehen von der extrem großen
Gefahr, daß Teile der Hostie und damit Gott selbst absichtlich in den Dreck geworfen werden, ist die
Handkommunion ganz einfach glaubenszerstörend. Es ist ungefähr so, wie wenn Sie „Ja“ sagen und dabei
den Kopf schütteln. Trotz Ihres „Ja“ wird der normale Mensch ein „Nein“ vernehmen und das Dogma der Realpräsenz
verwerfen. Es ist auch der Ehre Gottes völlig unangemessen diesen wie einen gewöhnlichen Gegenstand
in die Hand zu nehmen.
@FiliusEcc/Rudolfus: Verlage Sie haben völlig recht: im Allgemeinen sollte man Bücher nicht nach dem
Verlag erscheinen in dem sie erscheinen: Ein Buch ist nicht gut, nur weil es im C.H.Beck-Verlag erschienen
ist. Es gibt aber sehr wohl Ausnahmen: Ein zünftiger Historiker wird kein Buch in einem Verlag veröffentlichen,
der Bücher rechtsradikaler Holocaust-Leugner herausgibt. Und entsprechend sollte ein anständiger Katholik
keine Bücher in einem Verlag herausgeben, der in seinem Programm antisemitische Hetzschriften über die
Hintergründe von 09/11 stehen hat – und so manchen anderen groben Schwachsinn. Sehr schade, daß Professor
May sich unter diese Narrenbande verirrt hat …
Graf von Galen Da bin ich entgegengesetzter Meinung. Es ist ganz bestimmt ein sakrilegischer Rückschritt
in finstere vorkonziliare Epochen…! Können Sie das wirklich lauteren Herzens wollen?
FiliusEcclesiae Wer also Werke ablehnt, nur weil sie von einem Verlag sind, beweist nur aufs neue, daß
er mit Sachlichkeit nichts am Hut hat, sondern daß sich eher bei ihm um ein ideologisches Scheuklappenpferd
handelt, Ist das jetzt Ihr Sündenbekenntnis…?
„clarissa colonia“ ist nicht die geeignete Autorität, die Werke eines Verlages zu beurteilen Dafür ist
schon die Kirchenautorität zuständig, und viele der Bücher des Anton-A.-Schmid-Verlages sind ausdrücklich
von der kirchlichen Autorität approbiert, zusammen mit einigen anderen. „clarissa colonia“ wendet sich
also auch gegen Werke, die die kirchliche Autorität approbiert hat. Nach Hinweis hier habe ich mich mit
dessen Verlagsprogramm beschäftigt: Wenn diese Publikationen einen Schluß auf den intellektuellen Horizont
ihrer Zitanden zulassen, dann zeugt die Hand der Schreiben gegen den mutmaßlichen „Glauben“ der Autoren!
Im Klartext: Wer Schmid-Verlags-Publikationen als „Theologie“ zitiert, oder seine „Theologie“ aus ihnen
schöpft, hat längst die Grenze zwische Glauben und Aberglauben in Richtung Ideologie und Aberglauben
verlassen! Viele Grüße an die Societas Errantium! Es sei denn natürlich, „clarissa colonia“ hat sich
überhaupt nicht mit den Werken beschäftigt, sondern nur mit der Werbeseite des Verlages. Außerdem werden
immer nur Werke beurteilt, und nie ein Verlag selbst. Wer also Werke ablehnt, nur weil sie von einem Verlag
sind, beweist nur aufs neue, daß er mit Sachlichkeit nichts am Hut hat, sondern daß sich eher bei ihm
um ein ideologisches Scheuklappenpferd handelt, dem nur irgendeine vorgegebene unsachliche Ideologie kümmert.
Auch die lateinische Sprache schützt nicht vor unsachlichem Denken und Nichtargumentation, für welches
man allerdings nicht den hl. Thomas v. Aquin in Anspruch nehmen kann.
heilige Kommunion Wen dürfte auch interessieren, wie heilig die Kommunion ausgeteilt werden kann, ob
sie noch heiliger ausgeteilt werden kann und/oder ob auch der Superlativ dieser Art von Austeilung möglich
ist? Darum geht es gar nicht. Es geht um die angemessene Weise dies zu tun. Diese wird von der Tradition
vorgegeben.
Wissenheit und Wahrschaft Ebenso ist es ein Grundfehler, etwas als „richtig“ anzusehen, weil es an der
Uni gelehrt wird. Wer etwas Einblick in die akademische Welt besitzt – gerade in Fragen der Geisteswissenschaft,
abseits der Naturwissenschaft, aber sogar dort – weiß, wie oft und nachhaltig auch „etablierte“ Lehrmeinungen
sich als Unsinn herausstellen. Allerdings muss man dazu die Wissenschaft von innen (Studium, Doktorat
usw.) kennen, und gleichzeitig ihre Unzulänglichkeiten von außen sehen. Der Alte Ritus ist ein schönes
Beispiel: jahrzehnte lang hieß es überheblich an Unis, ja arrogant: das spielt keine Rolle mehr, das
machen nur noch paar Deppen von Vorgestern. Jetzt ist es auf einmal der Papst (selbst Inhaber eines Professorentitels
deut. Hochschulen) selbst der sagt: das ist wichtig, Leute, wir haben da einen kapitalen Fehler gemacht,
einen riesigen Bock geschossen, den es zu revidieren gilt. Ganz langsam kramen die Professoren wieder
verstaubte Bücher aus dem Dachboden, und staunen, auch über sich selbst.
die Erklärung, werte clarissa colonia, könnte ich Ihnen schon liefern… Ich kann mir nicht helfen:
In keinem der vielen wissenschaftlichen (auch theologischen) Werke, die ich gelesen habe, mitunter zu
lesen gezwungen war, wurde den Publikationen des Schmid-Verlags jemals Erwähnung zuteil. Den Grund sehen
Sie selbst, wenn Sie sich die Homepage …ww.verlag-anton-schmid.de/ des Anton-Schmid-Verlags vornehmen.
Viel Spaß beim Lesen… dann werden Sie verstehen, warum!
dominus vobiscum Einer Meinung den Wahrheitsgehalt abzusprechen, nur weil diese nicht aus dem richtigen
Verlagshaus stammt, finde ich schon ein bißchen dreist. Glaubwürdige Theologie kann immer auch in glaubwürdigen
Verlagen verlegt werden. Es gibt eine Reihe davon in Deiutschland. Wer seine verwinkelte Abseitstheologie,
die mit der Gegenwart nichts zu tun hat, verbraten und unters Volk bringen will, muss das über Traktätchen-Verlage
tun. Das ist nun mal bittere Wahrheit. Bestimmt ist es auch gut so. Wen dürfte auch interessieren, wie
heilig die Kommunion ausgeteilt werden kann, ob sie noch heiliger ausgeteilt werden kann und/oder ob auch
der Superlativ dieser Art von Austeilung möglich ist? Ist das etwa ein pastorales Problem und wenn
schon, für wen?
Wissenschaft und Wahrheit Einer Meinung den Wahrheitsgehalt abzusprechen, nur weil diese nicht aus dem
richtigen Verlagshaus stammt, finde ich schon ein bißchen dreist. Ist das etwa die wissenschaftliche
Methode? Besser versucht man es mit Argumenten, die mit dem Thema zu tun haben, anstatt sich auf seinen
Status als „Theologe“ zu berufen. Ansonsten vehöhnt man diejenigen Gläubigen, denen es der Herr ins
Herz gelegt hat, nicht zuletzt durch viele „fromme Andachtsübungen“ im „stillen Kämmerlein“!
Ich schriebs schon andernorts: Wenn mein Auto streikt, gehe ich in die Werkstatt. Bei Schmerzen im Knie
konsultiere ich den Orthopäden; in Rechtsfragen den Juristen. Folgelogisch müßte man annehmen, es entbehre
nicht einer gewissen Stringenz, in theologischen Fragen den Theologen als kompetent anzusehen. Schon seit
den Zeiten des Pariser Mendikantenstreits hat sich die Kirche entschieden, Theologie als Wissenschaft
(scientia) und nicht als Weisheit (sapientia) anzusehen. Daher hat sie ihren Platz an der Universität
und nicht im stillen Kämmerlein weltweiser Persönlichkeitsbildung und frommer Andachtsübung. Ich kann
mir nicht helfen: In keinem der vielen wissenschaftlichen (auch theologischen) Werke, die ich gelesen
habe, mitunter zu lesen gezwungen war, wurde den Publikationen des Schmid-Verlags jemals Erwähnung zuteil.
Nach Hinweis hier habe ich mich mit dessen Verlagsprogramm beschäftigt: Wenn diese Publikationen einen
Schluß auf den intellektuellen Horizont ihrer Zitanden zulassen, dann zeugt die Hand der Schreiben gegen
den mutmaßlichen „Glauben“ der Autoren! Im Klartext: Wer Schmid-Verlags-Publikationen als „Theologie“
zitiert, oder seine „Theologie“ aus ihnen schöpft, hat längst die Grenze zwische Glauben und Aberglauben
in Richtung Ideologie und Aberglauben verlassen! Viele Grüße an die Societas Errantium!
Rudolfus Wenn die darin publizierten Lehren die Kirche betreffen würden, würden sie bestimmt in einem
kirchlichen Verlag wie zum Beispiel Herder oder Kösel oder Patmos veröffentlicht. Nicht aber in einem
Sektierer- oder Winkeltheologen-Verlag der Piusbrüder.
Die heutige Handkommunion ist nicht die, wie sie in der Antike praktiziert wurde, zumindest wird sie in
der Antike auf verschiedene Weise anders beschrieben. Ein ausgezeichnetes umfangreiches Heftchen findet
sich im Anton-A.-Schmid-Verlag, Durach: Heiligste Eucharistie und Kommunionspendung/-empfang. ISBN 3-929170-19-1
Rudolfus Sie ziehen sich, wie üblich, mal wieder nobel aus der Affäre. Wenn sie behaupten, dass die
Handkommunion in der Antike anders als heute ausgegeben wurde, dann beschreiben Sie doch bitte wie? Reagieren
Sie aber um Himmels willen nicht mit fadem anders.
Seit wann soll es in der Antike überhaupt Handkommunion gegeben haben? Aleph: Ganz bestimmt war Rudolfus
dabei, in der Antike die Handkommunion antik zu empfangen. Wie, das entzieht sich der Erinnerung über
etwa 1700 Jahre. Dann könnte man ja auch bestreiten, daß es überhaupt Handkommunion in der Antike gegeben
hat. Die heutige Form der Handkommunion – die rechte Hand unter der linken Hand – findet sich jedenfalls
in keiner Beschreibung aus der Antike.
Handkommunion antik Ganz bestimmt war Rudolfus dabei, in der Antike die Handkommunion antik zu empfangen.
Wie, das entzieht sich der Erinnerung über etwa 1700 Jahre. Bestimmt muss es aber so gewesen sein, nur
ganz anders, sonst wäre sich Rudolfus doch niemals nicht so sicher. Er weiß halt nur nicht wie und dieser
schlimme Makel möge ihm vergeben sein. o^/
Die Handkommunion in der Antike wurde anders als heute praktiziert, außerdem ist auch über die damaligen
Handkommunizierenden ein Auflecken der Partikel überliefert, wie dies noch heute manche Afrikaner in
afrikanisch-europäisch-katholischen Messen praktizieren, wenn dort die Handkommunion wegen europäischen
Einflusses praktiziert wird.
#51 Alois Bischof 12:01:48 | Samstag, 2. Februar 2008
Ich stimme mit der Lubliner Polnischen Monarchistenorganisation darüber ein, daß „„Komunia Swiêta na
rêkê – droga do apostazji“, also daß die Handkommunion Folge des Glaubensabfalls in der Konzilskirche
ist. Das ist hier klar. Die moderne Handkommunion hat keinerlei Basis in der frühen Kirche, und der Text
(angeblich von ‘Cyrillus von Jerusalem’) mit dem das Sakrileg legitimiert werden sollte, wird nie vollständig
zitiert. Es ist sehr deutlich, daß auch in diesem Sinne die Novus Ordo-Messe „die Messe Martin Luthers“
ist, wie auch damals von Max Thurian, reformierter Theologe, aufgezeichnet wurde (er wirkte in der Kommission
Bugninis als protestantischer Berater mit). Das konsekrierte (oder hoffentlich eher „konsekrierte“) Brot
der Engel wird nach der Feier betrachtet als einfache Matzesubstanz, ohne weiteren Wert. Herr, sei uns
gnädig, Herr verzeih uns unsere Sünden!
Kein Priester ist verpflichtet, die Handkommunion auszuteilen Die Handkommunion ist nur durch den Papst
als Zugeständnis auf DBK-Lobbying hin erlaubt worden, aber kein Priester darf dazu gezwungen werden.
Außerdem dürfen nur Katholiken die hl. Kommunion empfangen, die die kirchlichen Bedingungen erfüllen,
und sich im Stand der Gnade befinden, und bereits durch die Kirche die erste hl. Kommunion empfangen haben.
Wer sich einer schweren Sünde bewußt ist, oder den Glauben geleugnet hat, muß vorher das Bußsakrament
empfangen, bevor er wieder zur Kommunion zugelassen ist.
Gunsenum Es kommt immer auf die Beschaffenheit der Hostie an. Weiße Hostien weichen schneller im Mund
auf. Die kompakteren Brothostien, können nicht ohne weiteres geschluckt werden. Sie lösen sich auch
nicht sofort im Mund auf. Man tut gut daran, sie zu zerkauen. Das gilt besonders, wenn gleich daneben
der Kelch gereicht wird. Dann könnte es zu Stress kommen. Aber die Hostie in die Hand gegeben ist die
zu akzeptierende Form der Kommunion. Wer es unbedingt will, soll halt die „knieende Mundkommunion“ empfangen.
Wie das sei der Fantasie der Empfangenden anheim gestellt. Gunsenum: ich tue es nicht gern. Aber gestern
Abend hatte ich ausreichend Gelegenheit bei einer Fernsehsendung über den Namen Gunsenum zu meditieren,
weil ich in der Sendung den Namen als Ortsteil (!) vernommen habe. Ist es der? Würde mich sehr freuen,
wenn…
@Gunsenum Theoretisch haben Sie recht: Hostienraub gab es ja auch schon in früheren Jahrhunderten, trotz
Mundkommunion. Mit der nötigen kriminellen Energie kann man das sicher auch bei der Mundkommunion machen.
Praktisch haben Sie oft nicht recht: oft beruht der Missbrauch darauf, dass es den Leuten so einfach gemacht
wird – und das ist bei der Handkommunion besonders einfach. Denken Sie beispielsweise nur an Jugendliche,
die aus Neugierde die Hostie in der Bank erstmal anschaun wollen. Brösel in der Bank sind dann fast sicher.
Die Hemmschwelle, die Hostie aus dem Mund zu nehmen, ist da schon sehr hoch. Die Hemmschwelle, die Hostie
heimlich in der Hand zu behalten, relativ niedrig. Auch hier gilt wie bei Ihrer offenen Wohnungstür zur
Strasse hin: Gelegenheit macht Diebe. Schließen Sie ruhig ab.
Wenn ich die Mundkommunion recht betrachte,… …stelle ich fest, daß die Hostie auf die Zunge gelegt
wird. Der Priester wartet jedoch nicht ab, bis Liechen Müller seine Hostie runtergeknuspert hat. Mithin
kann sie auch bei dieser Art des Empfangs später zweckentfremdet werden. Tadaaa!
„Trinket alle daraus …“ Nach kath. Meinung ist Christus ganz in Hostie und Kelch enthalten. Wer entweder
Hostie oder Kelch aufnimmt, der nimmt Christus ganz auf. Deshalb ist es für den Laien nicht wichtig,
aus dem Kelch zu trinken. Warum trinkt dann der Priester aus dem Kelch? Die Trennung in Hostie und Kelch
hat symbolischen Charakter: es symbolisiert den gewaltsamen Tod des Herrn – das katholische Verständnis
eines Opfers. Natürlich gibt es auch noch andere Meinungen, z.B. bei den Protestanten usw… Diese fordern
dann aus einer anderen Theologie heraus auch den Kelch für die Laien. Meistens geht das so: wenn der
Gottesdienst als „Mahl“ dargestellt wird, dann ist das gemeinsame Essen und Trinken das wichtige, dann
müssen die Laien auch den Kelch bekommen. D.h: die Theologie des Gottesdienstes beeinflußt ganz konkret
die Details des Gottesdienstes.
@timpressum – ja, und in den folgenden Satzteilen steht und das haben Sie und Ihresgleichen gepflegt ausgelassen:
… doch wer meinen unwürdig meinen Leib ist und unwürdig mein Blut trinkt, DER ISST UND TRINKT SICH
DAS GERICHT! Also, was wollen Sie uns da für einen Unsinn erzählen???
Ranjith papabile EB Ranjith ist meiner Ansicht nach papabile. Er könnte das Werk des jetzigen Pontifex
fortsetzen, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt. Nach den dunklen Jahren der wirren Nachkonzilszeit
dämmert ein neuer Morgen heran, der uns auf bessere Zeiten hoffen lässt.
#43 timpressum † 03:42:09 | Samstag, 2. Februar 2008
Was ist eigentlich mit dem Kelch? Jesus hat nix von knien oder stehen oder Mund oder Hand gesagt. Wohl
aber hat er nach dem Mahl den Kelch genommen und gesagt: „Trinket alledaraus…“ und nicht nur die Geistlichen…
Es ist ein Skandal, daß dies in der römisch-katholischen Kirche zum größten Teil so munter ignoriert
wird! Macht sich da mal jemand drüber Gedanken? Nein!
stimme der vernunft Das ist Ritenmix. Das darf nicht sein. Wie kann ein Mensch stehend! die Mundkommunion
empfangen? Das ist ausgeschlossen, wo es doch nur die knieende Mundkommuniongeben darf, meint Rudolfus.
@rudi Die Mundkommunion kann nur kniend empfangen werden, stehend kann das kein Mensch Wenn das kein Mensch
kann, dann geschehen bei uns jeden Sonntag in der Messe mehrere Wunder!
@Nichtkatholik Aleph: Alle Hostien nur durch den Wind verweht, natürlich. Auch dann ist aber der Kommunionausteiler
verpflichtet, die Hostien aufzusammeln.
@Rudolfus: Nicht umsonst war die Laienhandkommunion bis vor wenigen Jahrzehnten verboten – und wurde erst
auf DBK-Lobbying widerwillig durch den Papst gestattet: Dieselbe Bischofskonferenz, die 1968 formell der
Häresie gegen das Papstlehramt verfallen ist. Glauben Sie wirklich, Sie locken damit auch nur einen Hund
hinter dem Ofen hervor? Das ist geistiger Inzest in einer marginalen Gruppe. Missionieren können Sie
damit nicht. Eine Reduktion des Christentums auf solche Formalismen ist absolut kontraproduktiv. Wenn
wir den Menschen nicht mehr zu sagen haben, als das, ist unsere Schrumpfung berechtigt!!!
Schmalspurforderungen Wer ist denn schon derart schizophren, konsektriertes Brot auf die Erde zu werfen.
Es kann durchaus sein, dass Hostien fortgeweht werden. Aber das ist kein Grund, solchen Fladenzores zu
inszenieren. Es liegt in der Materie der Hostie, dass sie, obwohl konsekriert, leicht ist und sich äußerlich
nicht von unkonsekrierten nicht unterscheidet. Jetzt boshafterweise sich daran festzubeißen, dass konsekriete
Hostien mit Absicht auf den Boden geworfen wurden und werden, ist infam. Aber die Maschen derer, die das
tun und andere verdächtigen, es getan zu haben, sind immer die gleichen… Wer könnte an solchen Praktiken
seine Freude haben? Soll durch die Schauergeschichten die „knieende Mundkommunion“ rehabilitiert werden?
Irgendwelche Machenschaften stecken doch dahinter, jetzt etwas durchdrücken zu wollen, sei es die „knieende
Mundkommunion“ , die Kommunionbank, die vorgehaltene Patene und die Beichte während der Messe. Da passt
doch alles zusammen. Fehlt nur noch die Forderung, dass ein Priester nur in halber Albe mit entsprechend
großem Anteil an Brüsseler Klöppelspitzen zelebrieren und die Kommunion würdig austeilen darf. So
fokussiert sich schnell, wer Forderungen dieser Schmalspur in die Öffentlichkeit bringt. o^/
@Leblhuber: Das heiligste Altarssakrament ist der höchste und göttliche Schatz der Kirche. Die Mundkommunion
verhindert viele äußere Sakrilegien, ebenso die vorgeschriebene Hostienpatene. Nicht umsonst war die
Laienhandkommunion bis vor wenigen Jahrzehnten verboten – und wurde erst auf DBK-Lobbying widerwillig
durch den Papst gestattet: Dieselbe Bischofskonferenz, die 1968 formell der Häresie gegen das Papstlehramt
verfallen ist.
@Rudolfus: Das ist doch genauso ein Sakrileg, und wurde auch von Satanisten praktiziert, um an konsekrierte
Hostien für ihre Teufelsanbetungsmessen zu kommen. Gott wird sie alle strafen. Sie geben doch damit zu,
dass keine Form vor Missbrauch schützt. Was die Satanisten betrifft, überschätzen Sie die Wichtigkeit
der konsekrierten Hostie. Es steht schließlich nicht drauf!!! Und was Gott letztendlich strafen wird,
wissen gerade Sie nicht!!! Es könnte doch sein, dass Ihm Ihre Wortklauberei nicht gefällt. Warten Sie
es doch ab!!!
@HBR: Die Mundkommunion kann nur kniend empfangen werden, stehend kann das kein Mensch Seltsamerweise
wurden in manchen Kirchen die Kommuniongitter herausgerissen, aber vermutlich nur in einem Einzelfall
in einzigen Pfarre, und nicht etwa in vielen Pfarren.
FiliusEcclesiae Die würdige Behandlung der hl. Kommunion ist doch das Zentrum der katholischen Religion
schlechthin! Soweit gehe ich mit Ihnen konform. Nur: Was bitte ist an der Mundkommunion würdiger als
an der Handkommunion? Ich persönlich empfinde die Mundkommunion eher als unansehnlich. Besonders, wenn
viele alte Leue ihren Mund viel zu weit öffnen. Die Handkommunion ist in der Hinsicht wesentlich schöner
und ansehnlicher, sofern sie richtig praktiziert wird. @Alois Bischof: Es erschüttert mich immer noch,
daß Katholiken angesichts dieser Entweihungen und dieser Apostasie immer noch die Krise relativieren.
Ich sehe keine Krise in der katholischen Kirche. Diese sehe ich eher bei einigen tradierten Kreisen, die
außerhalb der Kirche stehen. Das große Plus der Kirche ist ja gerade ihre Vielfalt. Das Problem sind
vielmehr die überkommenen Eiferer (oder „Superfrömmler“, wie es ein mir bekannter Priester formulierte),
die meinen, sie hätten Wahrheit und Weißheit für sich gepachtet und dies als allgemeinverbindlich definieren
wollen. Diese (teilweise auch in Trennung zur Kirche stehenden) Kreise malen eine Krise an die Wand, die
so tatsächlich gar nicht vorhanden ist. Die wahre Verehrung des Herrn kommt nicht durch äußere Bigotterie,
sondern durch den Glauben, den jeder echte Katholik in seinem Herzen trägt. Die Form ist eher nebensächlich.
Sakrilegientheoretiker Leblhuber Und wenn ich mich hinknieen müsste, um die Hostie auf meiner Zunge zu
empfangen (was im höchsten Maße unhygienisch ist!!!), wäre dann sichergestellt, dass ich sie nicht
umgehend ausspucke? Das ist doch genauso ein Sakrileg, und wurde auch von Satanisten praktiziert, um an
konsekrierte Hostien für ihre Teufelsanbetungsmessen zu kommen. Gott wird sie alle strafen. Dennoch ist
die Kirche auch Wächterin ihres größten Schatzes, nämlich des real gegenwärtigen Gottes in den Scheingestalten
von Brot und Wein.
@Alois Bischof: Wenn sogar in Rom, und wahrscheinlich auf dem St. Petersplatz, konsekrierte hl. Hostien
zertreten und zu Boden fallen gelassen werden, dann zeigt dies deutlich auf, daß der Feind in den Strukturen
des Hl. Stuhles eingedrungen ist, und daß auch die offizielle Novus-Ordo-Feier und die „offizielle“ Handkommunionpraxis
unkatholisch, sakrilegisch und glaubensleugend ist. Und wenn ich mich hinknieen müsste, um die Hostie
auf meiner Zunge zu empfangen (was im höchsten Maße unhygienisch ist!!!), wäre dann sichergestellt,
dass ich sie nicht umgehend ausspucke? Kriegen Sie sich wieder ein!!! Die kath. Kirche ist weit mehr,
als Sie zu erfassen vermögen. Auch Sie haben Platz in der Kirche. Begnügen Sie sich damit. Aber unterlassen
Sie diese Gängelung der MEHRHEIT der Katholiken. Wären Sie mit Ihren Bundesbrüdern allein, wäre die
Kirche eine statistisch nicht erfassbare Sekte.
Sogar auf dem Petersplatz! Wenn wundert das aber, wenn man sieht, wie auf Papstmassenmessen vom Klerus
die hl. Kommunion ausgeteilt wird, ohne Patene und jedem in die Hände legend, als wäre die hl. Hostie
ein Wahlgeschenk des Papstes. Und wie lange dauerten die Papstmassenmessenspektakel Johannes Pauls II.
an? Von 1978 bis 2005? Zeit genug für den Petrusnachfolger, derartige Praktiken unter den eigenen Augen
abzustellen, ohne nicht selbst wesentlich mitschuldig geworden zu sein. Aber stattdessen wurden die Papstmassenmessen
unbestrittenerweise in dieser Art sogar noch intensiviert.
#29 Alois Bischof 00:42:37 | Samstag, 2. Februar 2008
Sakrileg Wenn sogar in Rom, und wahrscheinlich auf dem St. Petersplatz, konsekrierte hl. Hostien zertreten
und zu Boden fallen gelassen werden, dann zeigt dies deutlich auf, daß der Feind in den Strukturen des
Hl. Stuhles eingedrungen ist, und daß auch die offizielle Novus-Ordo-Feier und die „offizielle“ Handkommunionpraxis
unkatholisch, sakrilegisch und glaubensleugend ist. Wenn der Herrgott in Seiner Realpräsenz só verachtet
wird, und nicht einmal Bischöfe und Päpste setzten sich dagegen zu Wehr, dann ist es deutlich, daß
die hl. römisch-katholische Kirche sich im Endkampf befindet, und die Söldner und Judas Iskariots in
der ‘blühenden Kirche des Konzils’ regieren und nicht der Heilige Geist. Es erschüttert mich immer noch,
daß Katholiken angesichts dieser Entweihungen und dieser Apostasie immer noch die Krise relativieren.
Gott erhalte uns; verzeih Du uns unsere Schulden, o Herr Zebaoth.
Der Angriff Jesus Christus ist der Sohn Gottes . Amen , Amen , Amen . Wenn L.c.f. Erfolg haben will ,
dann muß er die Kommunion angreifen . Sie ist die Zentrale des katholischen Glaubens . Wie naiv können
Katholiken nur sein . Mit der Zerstörung der Eucharistie krachen alle Sakramente zusammen . Begreift
ihr denn nicht was das bedeutet . Per Mariam ad Christus .
Das Hauptproblem der Kirche ist der würdige Kommunionempfang HBR Einfach köstlich, wie hier immer einige
Tradis und Lefebvre – Sektierer die Handkommunion als das Böse und Schreckliche in der Welt hinstellen.
Hat die Kirche keine anderen Probleme als die Methode der Kommunion? Die würdige Behandlung der hl. Kommunion
ist doch das Zentrum der katholischen Religion schlechthin!
In der alten, inzwischen ein wenig demodierten Sprache, werte Clarissa, die uns auf Grund unseres gemeinsam
doch fortgeschrittenen Alters (ver)bindet, gibt es doch den Begriff der „Verunehrung“. Und genau darum
geht es. Sie wissen doch, wie (positiv!!) skrupulös der Umgang mit der konsekrierten Hostie – ach was:
mit dem Leib Christi !! – sein sollte und z.B. bei der FSSPX ist. bona nox.
Ach Clarissa, natürlich kann man einer Hostie nicht ansehen oder nachweisen, ob sie wirklich konsekriert
ist, oder nicht. Das wär ja auch zu lustig, bei den vielen Geistlichen, deren Intention zumindest zweifelhaft
ist. Wenn aber, und so verstehe ich die Aussage des Erzbischofs, im Petersdom und auf dem Petersplatz
sich auf dem Boden liegende Hostien befinden, dann kann man von einem Anscheinsbeweis ausgehen. Juristisch
gesprochen hat sich die Gefahr der Handkommunion in einer höchst typischen Weise realisiert. Oder glauben
Sie etwa, daß ein Autofahrer, der mit seinem Wagen aus der Kurve getragen wurde, natürlich niemals schneller
als erlaubt gefahren ist?
Ich glaube an die Realpräsenz und die Transsubstantiation, aber ich sehe Brot, ich rieche Brot, ich schmecke
Brot, auch wenn es kein Brot mehr ist, weil seine Substanz bei unveränderten Akzidenzien gewandelt ist.
Wo auch immer ich eine Hostie sehe, kann ich also nicht feststellen, ob sie konsekriert ist, weil sich
konsekrierte und nichtkonsekrierte akzidentiell gleich sind. Da fragt man sich schon, wie römischen Bodenfunde
sicher als konsekrierte oder nichtkonsekrierte Hostien identifiziert werden konnen: „Sogar in den großen
Konzelebrationen, auch in Rom, wurden verschiedentlich auf den Boden geworfene konsekrierte Hostien gefunden.“
(Zitat) Ob sich bei der Exposition tatsächlich eine konsekrierte Hostie in der Lunula befindet – wer
kann es sicher feststellen? Ich kanns nicht; ich kann es nur glauben; ich darf es glauben; ich muß es
glauben, weil es die Vernunft übersteigt. Ich mache im Übrigen keine Witze über das Heilige; ich lache
nur über die grotesken Verrenkungen Meldungen zu fingieren: Inhalt minimal; Aufregung maximal.
Mutter Teresas „Geheimnis“ „Ich werde Ihnen ein Geheimnis erzählen; da wir ja knapp tausend enge Freunde
versammelt haben und auch deshalb, weil wir die „Missionarinnen der Nächstenliebe“ bei uns haben, die
der Heilige Geist in die Welt gesandt hat, damit sich die Geheimnisse vieler Herzen offenbaren. „Es ist
nicht sehr lange her, da zelebrierte ich die Messe und predigte für ihre Mutter, Mutter Theresa von Kalkutta.
Nach dem Frühstück verbrachten wir eine längere Zeit im Gespräch in einem kleinen Raum. Plötzlich
hörte ich mich unwillkürlich fragen – ich weiß nicht, warum –: „Mutter, was denken Sie, ist eigentlich
das größte Problem unserer heutigen Zeit?“ Sie könnte mehr als jeder andere eine beliebige Anzahl von
Anhaltspunkten nennen: Hungersnöte, Pest, Krankheit, das Zusammenbrechen der Familie, Rebellion gegen
Gott, Korruption der Medien, die Schulden in der Welt, die nukleare Bedrohung und so weiter. „Ohne eine
Sekunde zu zögern sagte Mutter Teresa: „Wohin auch immer ich in der ganzen Welt komme, das, was mich
am traurigsten macht, ist zu sehen, dass Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen.“ Pfarrer
George William Rutler, Karfreitag, 1989 in St. Agnes Kirche, New York City
Einen roten Hut für den Mann! Und eine gewichtigere Aufgabe in der römischen Kurie. Auch wenn der Erzbischof
bisweilen noch zu unscharf kritisiert und sich des ganzen Ausmaßes der Krise sicher noch nicht im Klaren
ist, so hat er auf jeden Fall eine Menge Potential. @Clarissa Es war mir klar, daß irgendjemand diesen
dümmlichen Einwand liefern wird, daß aber gerade Sie es sind, enttäuscht mich doch ein wenig.
An allem schuld ist die Handkommunion Einfach köstlich, wie hier immer einige Tradis und Lefebvre – Sektierer
die Handkommunion als das Böse und Schreckliche in der Welt hinstellen. Hat die Kirche keine anderen
Probleme als die Methode der Kommunion? o^/
#16 Biene Maja 19:26:43 | Freitag, 1. Februar 2008
Handkomunion Es ist erschreckend was mit dem Allerheilligsten geschied. Die Handkomunion abschaffen wäre
das beste. Ich bin erschüttert, für mich ein Sakrileg das vermieden werden muss. Leib Christi darf nich
zertretten werden
Ansonsten werte Clarissa – glauben Sie an die Realpräsenz? Falls ja: halten Sie Ihren Beitrag für angemessen?
oportetne de sacris digne loqui? Mauritius
@Aleph wir Altgläubigen haben keinen Grund, über den jetzigen Papst zu klagen. Schwierig stellt sich
die Situation für die Feinde der Altgläubigen dar. Sie müssen jetzt offen gegen den Papst ihren Neuen
Glauben verteidigen. Das bisherige Tarnspiel der Neokonservativen Bischöfe ist jetzt leicht zu durchschauen.
Kann der schockierte EB konsekrierte Hostien denn am Geruch/Geschmack/Aussehen von unkonsekrierten unterscheiden;
wenn er das kann, wird wahrscheinlich von Satanisten schon seine Entführung geplant. Satanisten, die
ja für konsekrierte Hostien (angeblich) viel Geld zahlen, könnten so ein Konsekratiometer sicher gut
gebrauchen. Vielleicht könnte der EB seine Fähigkeiten sogar noch dahin erweitern, daß es ihm möglich
wird, an Geruch/Geschmack/Aussehen auch noch den Ritus zu erkennen, indem konsekriert worden ist. Dann
lassen ihn die Satanisten sicher nie mehr gehen.
Hacki Altersakramentes. Nach diesem Kriterium ist Papst Benedikt eindeutig auf Seite der „Altgläubigen“.
o^/ Warum stimmen Sie denn das große Klagelied an, ist doch alles okay! o^/
@st.georg – Neuer Glaube: Den Neugläubigen juckt es wenig, wenn konsekriertes Brot zu Boden fällt. Im
Übrigen, hier der Link zum neuen Glauben! www.domus-ecclesiae.de/magisterium/pascendi-dominici-gregis.teutonice.html
Diesen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.
#8 consolamini 17:32:14 | Freitag, 1. Februar 2008
Ja, Gott gebe es, wie wahr! Was habe ich schon früher – durchaus friedlich und sachlich, in Liebe! –
gekämpft und mich für die Mundkommunion und möglichenfalls Kommunionbank eingesetzt – und musste mir
damals manch Unfreundliches anhören, dass das so ganz gegen Rom (!) sei, „vorkonziliar“ etc… Und jetzt –
wo ich’s kaum mehr zu glauben wagte – scheint jenes Rom sogar allmählich wieder beizupflichten! Ja, Gott
gebe es, dass wir wieder merken, welch großartiges Geschenk und Geheimnis doch die hlgst. Eucharistie,
das hl. Messopfer ist! Sancta Maria, ora pro nobis! o^/
Gott gebe es! Gebe der Allmächtige Gott, dass den Einsichten des Prälaten Ranjith so schnell wie möglich
Konsequenzen folgen. Die Zulassung der Handkommunion war das schlimmste, was nach dem letzten Konzil in
der Liturgie geschehen ist.
Der derzeit „neue Glaube“ wurde durch den hl. Papst Pius X. bereits beschrieben und vor diesem gewarnt.
Man braucht nur die Antineuglaubenenzyklika Pascendi dominici gregis lesen, aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts.
Der frühere „neue Glaube“ im Hl. Römischen Reich Deutscher Nation war bekanntlich die lutherische Religion.
@hacki könnten sie mir bitte erklären, was der unterschied zwischen „altem“ und „neuem“ glauben?????
ist…und ist die lehrmeinung und unserer hl.vater ein „neugläubiger“ ? oder ein „altgläubiger“?…bitte
um detaillierte aufklärung über die glaubens!!!!unterschiede, damit ich mich einer schublade zurechnen
kann…
Der Unterschied zwischen altem und neuem Glauben zeigt sich am besten im „handling“ des Altersakramentes.
Nach diesem Kriterium ist Papst Benedikt eindeutig auf Seite der „Altgläubigen“. Zweitausend Jahre Kirchengeschichte
beweisen eindeutig: Der neue Glaube war immer falsch. Das sollten die Feinde der Altgläubigen (=DBK)
zu Herzen nehmen.
Also ich weiss ja nicht was für Leute das sind, die erst kommunizieren und dann die Hostie verlieren
und sie auf den Boden fallen lassen. Wenn es die aber tatsächlich gibt, dann werden genau solche Leute
bei Massenmundkommunionspendungen die Hostie vermutlich ausspucken. Das hat nichts mit Mund oder Hand
zu tun, das liegt an der Massenveranstaltung.