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Samstag, 2. Februar 2008 09:27
kreuzmeldungen
Enthusiastische Ökumene + Doch tugendhaft + Homos an der katholischen Universität in Lublin + Wo das Geld verschwindet + Nach dem Aufbruch der Abbruch
Papst Benedit XVI. wünscht sich eine enthusiastische Ökumene mit den Orthodoxen.
Papst Benedit XVI. wünscht sich eine enthusiastische Ökumene mit den Orthodoxen.
Enthusiastische Ökumene

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern die ukrainischen Bischöfe des byzantinischen Ritus zum Ad-Limina-Besuch. Er bat sie, sich wenigstens einmal im Jahr mit den ukrainischen Bischöfen des römischen Ritus zu treffen. Ferner forderte der Papst brüderliche Beziehungen zu den Orthodoxen. Mißerfolge dürften den Enthusiasmus bei der Suche nach der Einheit nicht bremsen – so der Papst laut ‘Radio Vatikan’.

Doch tugendhaft

Vatikan. Der Seligsprechungsprozeß für Papst Pius XII. († 1958) ist nicht ad acta gelegt. Das betonte der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, José Kardinal Saraiva Martins, laut ‘Radio Vatikan’. Der Kardinal erklärte, daß der Papst den heroischen Tugendgrad seines Vorgängers bereits anerkannt habe. Mitte Dezember hatte der Vatikanist Andrea Tornielli darauf hingewiesen, daß die Unterschrift des Papstes auf dem notwendigen Dokument seit Monaten fehle. Er vermutete damals, daß die Sache aus kirchenpolitischen Gründen auf Eis liege.

Homos an der katholischen Universität in Lublin

Polen. Die katholische Universität Lublin, an der einst Papst Johannes Paul II. lehrte, hat ihre Aufnahmekriterien geändert. Laut der polnischen Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’ wird die „sexuelle Orientierung“ der Professoren künftig keine Rolle mehr spielen. Während die Zeitung behauptet, auf Polens einziger katholischer Universität könnten nun auch Homo-Unzüchtige lehren, erklärte eine Sprecherin der Universität, daß die neue Regel lediglich fordere, respektvoll mit Homo-Versuchten umzugehen.

Wo das Geld verschwindet

Schweiz. Von den etwa 800 Millionen Franken Kirchensteuer der Katholiken verbleiben achtzig bis neunzig Prozent in den Pfarreien. Rund fünfzehn Prozent bekommen die Landeskirchen. Nur ein bis zwei Prozent gehen an die Bistümer und auf gesamtschweizerische Ebene. Entsprechend ist zum Beispiel das Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz weder personell – es hat nur fünf Mitarbeiter – noch finanziell mit jenem der deutschen Bischofskonferenz vergleichbar.

Nach dem Aufbruch der Abbruch

„Bisher haben fünf der 24 weiteren Kirchen in Essen eine neue Nutzung: St. Martin in Rüttenscheid ist mittlerweile ein Altenheim, St. Peter im Nordviertel wird umgebaut zur Pflegeschule. St. Maria Immaculata in Borbeck wird der Russisch-Orthodoxen Gemeinde, St. Albertus Magnus in Katernberg der Chaldäischen Gemeinde und St. Stephanus in Holsterhausen der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde als Heimatkirche dienen. Für acht andere Kirchen liegen bereits Pläne vor, die noch umgesetzt werden sollen. Schon nicht mehr zu den Gemeinden gehören die meisten Kindertagesstätten, für die als Träger ein bistumsweiter Zweckverband sorgt.“

Aus einem Bericht der Webseite der katholischen Stadtkirche Essen vom 31. Januar.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 46 Lesermeinungen:
Montag, 4. Februar 2008 16:00
FiliusEcclesiae: @clarissa colonia: Wer behauptet das?
Da muß man sich doch fragen: Wenn der Allmächtige ohne die „alte Messe“ nicht das Heil der Welt zu wirken vermag, wie sollte es dann seinem Sohn, der zweiten trinitarischen Person dann gelingen, auch nur den zeitlichen Unterhalt seiner Kirche und ihrer Diener zu sichern.
Die erste Behauptung hat wohl niemand behauptet.
Außerdem gibt es ja, bekannt oder nicht bekannt, nicht nur die Messe in der lateinischen Rituskirche,
sondern in verschiedenen Rituskirchen,
die alle dasselbe Kreuzesopfers vergegenwärtigen,
nur in verschiedenen Riten.
Sonntag, 3. Februar 2008 22:23
Jörg Guttenberger, Köln: Srilo: Finanzierung
Herzlichen Dank für Ihre Auskunft!
Sonntag, 3. Februar 2008 21:43
Benedikt: Jaja…
…die nächste Wendung um 180°. Ich gehe dennoch nicht davon aus, dass Sie das von den nächsten Schnellschüssen abhält.
Sonntag, 3. Februar 2008 15:19
Rudolfus: Wer sich im Stand der schweren Sünde befindet, gehört auf Erden weiterhin zur Kirche.
Wer im Stand der schweren Sünde ist, gehört nicht mehr zur Kirche.

Offenbar sind Sie ein Anhänger der donatistischen Häresie.

Erst wer in der Todesstunde unumkehrbar im Stand der schweren Sünde verstirbt, gehört nicht mehr zur Kirche.

Auf Erden ist der Stand der Todessünde noch nicht endgültig.
Sonntag, 3. Februar 2008 13:37
Benedikt: @ Rudolfus
Wer im Stand der schweren Sünde ist, gehört nicht mehr zur Kirche.

Offenbar sind Sie ein Anhänger der donatistischen Häresie.
Samstag, 2. Februar 2008 23:03
Sirilo: @Guttenberger
Alber Vigoleis Thelen, Die Insel des zweiten Gesichts
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