Motu Proprio
Ein netter Witz eines netten alten Mannes
Ein Diözesanbischof hat kürzlich in einer Fernsehsendung über das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ geplaudert. Ein bißchen peinlich war es schon.
Nach der Wandlung hält der Priester Daumen und Zeigefinger geschlossen.
Nach der Wandlung hält der Priester Daumen und Zeigefinger geschlossen.
© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net) Am 17. Januar unterhielt sich die Journalistin Alinda Veiszer in dem ungarischen TV-Sender M2 – dem zweiten Staatsfernsehen des Landes – mit dem Bischof von Vác, Mons. Miklós Beer (64).

Das Plauderstündchen wurde am 17. Januar in der Sendung Záróra – Sperrstunde – ausgestrahlt.

Die Stadt Vác – auf Deutsch Waitzen – besitzt 33.000 Einwohner und befindet sich im Norden des Landes am linken Ufer der Donau. Die Kathedrale des Ortes wurde im Jahr 1777 vollendet und inspiriert sich architektonisch am Petersdom.

Auf die Frage der Journalistin nach dem päpstlichen Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe antwortete Bischof Beer von Vác mit einem nachsichtigen, mitleidigen Lächeln:

Bischof Miklós Beer
Bischof Miklós Beer
„Ich kann das Motu Proprio nur so verstehen, daß der Papst die steifen Bestimmungen [bei Zelebration der Alten Messe] ein bißchen lockern will“ – so der Bischof.

Dann erinnerte er sich an seine Vergangenheit: Während seiner Seminarerziehung sei ihm beim Lernen der Feier der Heiligen Messe beigebracht worden, daß der Priester die ausgebreiteten Hände auf Schulterhöhe zu halten habe. Das sei eine schöne Gebetshaltung:

„Jetzt fällt es uns überhaupt nicht mehr ein, daß wir unsere Hände mehr unten, oder mehr oben halten sollten.“

Nachdem man sich von dieser strengen rituellen Ordnung befreit habe, glaubt der Bischof, habe der Papst auch gewagt, die Alte Messe freizugeben.

Natürlich müsse es Regeln und Vorschriften geben: „Dies ist auch meine Meinung, aber ich denke, daß dies [das Motu Proprio] ein netter Witz eines netten alten Mannes ist.“

Mons. Beer glaubt auch, daß der Papst „der Welt einen Streich spielt, wenn er plötzlich ein altes Meßgewand anzieht oder die Messe mit dem Rücken zum Volk liest“.

Messe am Hochaltar der Sixtinischen Kapelle
Einzug in die sixtinische Kapelle.Der Papst taufte dreizehn Kinder von vatikanischen Mitarbeitern.Die Messe zelebrierte er am Hochaltar der Sixtinsichen Kapelle.

Die Journalistin ist von den Aussagen des Bischofs begeistert: „Mir gefällt es sehr, was Sie sagen. Entschuldigen Sie, daß ich es nur so festhalte, daß das ihrer Meinung nach der Witz eines netten alten Menschen ist.“

Dann fragt sie den Bischof, ob er sich vorstellen könnte, eine Alte Messe zu lesen.

Spontan antwortet Mons. Beer: „Ja, ja“ – und erntet von der Journalistin ein erstauntes „Wirklich?“

Er würde eine Alte Messe lesen, erklärt sich der Bischof, wenn ihn eine Gemeinde rufe, die Latein versteht: „Weil nur so, aus Nostalgie, oder, ich weiß es nicht, aus Snobismus, das mag ich nicht.“

Die Reporterin: „Wunderbar. Aus Snobismus die Messe auf Latein lesen. Na, so was!“

Dann stellt sie die Frage in den Raum, ob es in Ungarn einen Menschen gebe, der heute „aus Snobismus“ Latein lernt: „Es gibt keinen“ – kommt sie zum Schluß.

„Nun, es gibt sonderbare Käuze“ – kommentiert Bischof Beer und fährt weiter: „Aber es ist sicher, daß Sie schon von Erzbischof Lefebvre schon gehört haben.“

Mons. Beer respektiert nach eigenen Angaben die Piusbruderschaft: „Aber die waren eben zu dem nicht fähig, worüber wir vorher geplaudert haben, daß heißt, daß sie die Werte Christi vom äußeren Rahmen und den äußeren Formen hätten unabhängig machen können.“

Die Gläubigen der Piusbruderschaft würden glauben, daß die Messe nur nach der tridentinischen Liturgie gültig sei: „Ja nun, was bedeutet es, daß sie gültig ist?“ – fragt der Bischof: „Das sind so, hmm, merkwürdige Begriffe.“

Der Papst wolle diese Gläubigen sicherlich „ein bißchen streicheln“ – erklärt Bischof Beer zur großen Erheiterung der Journalistin, die begeistert ein „Sehr gut“ hervorbringt:

„So kommt es mir vor“ – fährt der Bischof weiter. Der Papst wolle den Traditionalisten „nicht wehtun“: „Gut, wenn die Alte Mese für euch Kinder so wichtig ist, dann macht sie eben.“

„Aber kehrt doch zum Wesentlichen zurück“ – ermahnt Mons. Beer die Altgläubigen.
      
27 Lesermeinungen
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#27   r.ruhrgebietler   07:05:52 | Dienstag, 5. Februar 2008
@stimme aus dem Sumpf – nix verstanden!
Wie schon an anderen Stellen zu Ihren Posting von mir kommentiert, haben Sie nichts verstanden! Seelenrettung für die ewige Anschauung Gottes im Himmel. zusammen mit den Heiligen des Himmels, mit den guten Engeln, der liebenden Gottesmutter und Jungfrau Maria – das alles ist Ihnen scheinbar ein Dorn im Auge! Beichte, Buße, Demut, Anbetung und Verherrlichung Jesu Christi im Allerheiligsten Altarsakrament scheint Ihnen ein Greuel zu sein.
Ich könnte den Eindruck gewinnen, daß Sie bis zum Hals im Sumpf des Glaubensabfalles stecken – sonst würde Ihre Stimme nicht so laut und erstickt klingen. Aber nutzen Sie die Sakramente der (kleinen, restlichen) röm.-kath. Kirche um Ihre Seele zu retten. Wo? Das finden Sie hier. fsspx.info/zentren/
Gelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
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#26   Graf von Galen   23:01:00 | Montag, 4. Februar 2008
Wider VII, @ Stimme der Vernunft
Wo ist das Problem?
Der massive Glaubens- und Sittenabfall, die besonders
mit der Handkommunion verbundenen Sakrilegien und
der damit einhergehende Verlust der ewigen Seeligkeit
für augenscheinlich Millionen wenn nicht Milliarden
Seelen. Für Sie sicher kein Problem.
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#25   stimme der vernunft †   13:22:50 | Montag, 4. Februar 2008
ruhrpotti und gallenstein
was regt ihr euch eigentlich auf? Ihr könnt in eurem Verein doch jeden Ritus zelebrieren, den eure Vereinsstatuten zulassen!
Aber gleiches Recht für alle. Die römisch-katholische Kirche kann auch den Ritus zelebrieren, den ihre Statuten für gut befinden.
Also, feiert irgendwelche hochheiligen Opfermessen oder was auch immer und lasst die römisch-katholische Kirche die Heilige Messe feiern. Wo ist das Problem?
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#24   r.ruhrgebietler   08:11:26 | Montag, 4. Februar 2008
@GvG – und das tut der hlg. Vater hinlängst
durch die Vertretung zum V-II! Nach Luther ist das V-II das beste Meisterstück Satans um die hlg. röm.-kath. Kirche zu zerstören!
Niemals NOM, gegen V-II
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#23   Graf von Galen   22:56:20 | Sonntag, 3. Februar 2008
Wider VII, @ Lingen
Sie haben einen falschen Unfehlbarkeitsbegriff und
kommen so zu falschen Schlüssen. Gem. Vaticanum I
ist der Hl. Vater nur unfehlbar, wenn er dies ausdrücklich
„ex cathedra“ auch so formuliert. Daraus folgt, daß er
in anderen Fällen durchaus Irrlehren vertreten kann.
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   22:29:15 | Sonntag, 3. Februar 2008
maliems: Pius-Brüder
muß richtig heißen: Gunsenum. Bitte, entschuldigen Sie die Verwechselung!
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#21   LandorganistII   21:30:07 | Sonntag, 3. Februar 2008
Der einziger der „bekloppt“ ist,
sind Sie, Herr Lingen!
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#20   Pater Lingen   13:50:17 | Sonntag, 3. Februar 2008
GvG: „FSSPx“
Selbst wenn man die Problematik der Lefebvre-„Weihen“ durch den Satanisten Liénart mal ignorieren wollte: Die F“S“SPx ist nach eigenem Willen und eigener Erklärung Teil der V2-Firma! Sie haben also den Status von Außendienstmitarbeitern.
Zugegeben: Das Lefebvre-„Modell“ ist sogar noch bekloppter als das offizielle V2-„Modell“. V2 erklärt nur: Ein Antichrist kann Oberhaupt der katholischen Kirche sein! Lf. erklärt obendrein: Ein Antichrist kann gleichzeitig Oberhaupt und nicht Oberhaupt der katholischen Kirche sein! Der weißgekleidete Mann im Vatikan wird von Lf. sowohl als „Stellvertreter Christi“ als auch als „Antichrist“ hingestellt.
Aber das Lf.-Modell ist ja eh nur fauler Zauber, um Leute bei V2 zu halten. Lf.-Sektierer tauschen eigentlich nur eine Absurdität gegen eine andere.
Letztlich entscheidend ist die Argumentation, und da steht V2 (d.h. Lf. inklusive) auch nach all den Jahrzehnten völlig leer da. Sicherlich, die Schikanen gegen Katholiken sind grenzenlos: Derbste Pöbeleien, schlimmste Verleumdungen, gesellschaftliche Ruinierung, Geld- und Kerkerstrafen etc. pp. – da trumpfen die V2ler voll auf.
Die Argumente liegen aber trotzdem einzig und allein bei den Katholiken.
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#19   maliems   00:27:01 | Sonntag, 3. Februar 2008
@jörg
Ich habe eine Frage gestellt.
Wo machen Sie denn die Lieblosigkeit fest, Sie lustiger Mensch?
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#18   juergen   00:10:52 | Sonntag, 3. Februar 2008
Spinner unterwegs?
Ach, sind die Spinner „von Galen“ und Co wieder unterwegs? Auch der „Furz im Weltenlauf“ namens Lingen wurde ja jetzt wieder gesichtet…
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#17   Graf von Galen   00:08:07 | Sonntag, 3. Februar 2008
Wider VII, @ HBR
Da VII häretisch ist z.B. mit seinen Lobhudeleien auf
die falschen Religionen in Nöstrae Aetate ist auch
jeder Anhänger von VII Ketzer, so weit er nicht aus
nicht schwer schuldbarer Unwissenheit handelt.
Aus o.g. folgt klar, daß objektiv nur der katholisch ist,
der VII zumindest in seinen irrgläubigen Teilen ablehnt.
Aus o.g. Grund kann auch niemand zu Recht gezwungen
werden, VII anzunehmen. Von daher sind auch die
Verfolgungsmaßnahmen gegen die FSSPx nichtig.
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#16   HBR   23:53:03 | Samstag, 2. Februar 2008
@Graf von Galen
Sie haben überhaupt nichts verstanden. Im Gegensatz zur VII- Kirche geht es bei der FSSPx um die Ehre Gottes und das ewige Heil der Seelen.
Die sogenannte „V2“ Kirche ist die universelle heilige Kirche, welche durch unseren Herrn Jesus Christus gestiftet worden ist. Die Sekte der FSSPx steht in großen Teilen außerhalb dieser Kirche des Herrn. Daher kann sie schlecht von sich behaupten, dass es ihr um die Ehre Gottes oder gar um das Seelenheil geht. Der Weg zur Wahrheit ist nur über die heilige Mutter Kirche möglich
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#15   Graf von Galen   23:49:21 | Samstag, 2. Februar 2008
Wider VII, @ Gunsenum
Mit wenigen Worten, ohne Häme entlarvt dieser Gottesmann die Piusbrüder und stellt sie da, als das was sie sind und fordern: Formfetischisten und Formfetischismus ohne geistige Osmose
Sie haben überhaupt nichts verstanden. Im Gegensatz
zur VII- Kirche geht es bei der FSSPx um die Ehre
Gottes und das ewige Heil der Seelen.
Das ewige Heil der Seelen hängt jedoch gem. dem
Dogma von Florenz ab vom wahren Glauben. Dieser wiederum gem. dem lex orandi, lex credendi von der
Liturgie. Der NOM ist in wesentlichen Teilen verdünnt
und an den Protestantismus angepaßt und somit
mitverantwortlich für den beispielosen Glaubens-
abfall seit VII. Auch der hier zitierte Bischof offenbart
doch durch seine Äußerungen nur seinen süffisanten
Hochmut und seinen Glaubensabfall.
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   21:24:33 | Samstag, 2. Februar 2008
Maliems,HBR: Pius-Brüder
Ohne Stellungnahme zum Inhalt Ihrer Ausführungen, über den man sicher geteilter Meinung sein kann: der Wortlaut Ihrer Formilierung ist der Gipfel der Lieblosigkeit und Intolleranz. Warum lassen Sie diese Leute nicht?
Lieblosigkeit ist ganz sicher keine Frucht des Heiligen Geistes!
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#13   maliems   21:12:59 | Samstag, 2. Februar 2008
@gunsenum
wieso nennen sie diesen mann einen „gottesmann“?
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#12   HBR   21:05:46 | Samstag, 2. Februar 2008
@Gunsenum
Sie sprechen genau das Wesen der Lefebvre-Sekte an. Volle Zustimmung!!
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#11   Gunsenum   19:13:53 | Samstag, 2. Februar 2008
Bischof Beer entlarvt die Piusbruderschaft!
Mit wenigen Worten, ohne Häme entlarvt dieser Gottesmann die Piusbrüder und stellt sie da, als das was sie sind und fordern: Formfetischisten und Formfetischismus ohne geistige Osmose!
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#10   semper reformandus   18:24:51 | Samstag, 2. Februar 2008
ein Bischof,
der eine päpstliche Rechtssetzung öffentlich als „netten Witz eines alten Mannes“ bezeichnet, muss sofort abgemahnt werden und gehört, falls er nicht widerruft und sich entschuldigt, aus dem Amt entfernt und ins Kloster gesteckt. Ich hoffe, Rom greift durch.
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#9   Aleph †   16:15:07 | Samstag, 2. Februar 2008
Die Flucht in die Nostalgie
]„Weil nur so, aus Nostalgie, oder, ich weiß es nicht, aus Snobismus, das mag ich nicht.“
Da liegt der Hase im Pfeffer mit der Flucht in die Nostalgie.
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#8   HBR   16:10:04 | Samstag, 2. Februar 2008
Sehr gute Ansicht
Er würde eine Alte Messe lesen, erklärt sich der Bischof, wenn ihn eine Gemeinde rufe, die Latein versteht: „Weil nur so, aus Nostalgie, oder, ich weiß es nicht, aus Snobismus, das mag ich nicht.“
Recht hat er, der Bischof :-)
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#7   pneumat   15:58:28 | Samstag, 2. Februar 2008
Biene Maja: Messe
„Die spirituellen Schatzkammern sind leer. Die modernen Messen auch,Veranstaltung verkommen, Gottes Heiligen Geist ist nicht mehr spührbar „
Sic!!
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#6   Aleph †   13:26:16 | Samstag, 2. Februar 2008
Biene Maja
Sprechen Sie nich im Pluralis majestatis, sondern fangen Sie mal richtig an mit dem Beten. Legen Sie los…, vielleicht aber auch erst an Aschermittwoch, wegen Karneval: :-] :-] :-] >:) :-D :-[ :-$ :&) :-) :-$ :'( :-]
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#5   Biene Maja   13:18:55 | Samstag, 2. Februar 2008
Messe
Die spirituellen Schatzkammern sind leer. Die modernen Messen auch,Veranstaltung verkommen, Gottes Heiligen Geist ist nicht mehr spührbar Gebete werden heruntergeleiert man denkt was man sagt und tut und man läst Gott nicht sprechen, seine Stimme ist sehr leise hören wir auf Ihn und beten wir.
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#4   ExBochumer †   12:20:21 | Samstag, 2. Februar 2008
Interessante Daten aus dem Bistum des angesprochenen Bischofs
Beer wurde im März 2003 zum Bischof von Vac ernannt. Ende 2003 waren in der Diözese Vac 705.000 Getaufte bei 1.067.000 Einwohnern (= 66,1 %) registriert.
Für Ende 2004 lauten die Daten: 640.000 Getaufte bei 1.116.000 Einwohnern (= 57,3 %)
Kein weiterer Kommentar.
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#3   Rudolfus   12:11:24 | Samstag, 2. Februar 2008
Der Wolf als Hirte
Wenn der Hirte gleichgültiger ist als der Durchschnitsbürger, Bauer schütze Deine Hühner!
Und noch schlimmer, wenn dieser Hirte nicht nur irgendein Ortsbischof wäre, sondern der Petrusnachfolger selbst …
Das aktuelle deutschsprachige FSSPX-Mitteilungsblatt (für den Februar 2008) bringt in diesem Zusammenhang ein ausgezeichnetes äußerst zu empfehlendes Themenheft:
Protestantismus – Segen oder Fluch für Deutschland, Teil 3: Sind die Renaissance-Päpste schuld am Protestantismus?
Eine ausgezeichnete Serie, die insbesonders für alle Deutschen ein wichtiges Thema sein müßte.
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#2   Alois Bischof   11:56:53 | Samstag, 2. Februar 2008
Sehr klar
ein modernistischer Bischof der ‘Pacem in Terris-Bewegung’-Generation Ungarns.
Und ein frecher, linkslastiger und dem Seelenheil und der Frömmigkeit des ungarischen Volkes gegenüber sehr gleichgültiger dazu.
Für ihn sind also validitas und forma und der Ordo Missae keine wichtigen Sachen und auch der Glaube ist nicht wichtig, und der überlieferte römisch-katholische Glaube was „Snobismus“. Wohl merkwürdig ist es in diesem Kontext, daß soviele ungarische Bauern, Studenten, Arbeiter und Menschen aller Stände und Gruppen für die „Alte Messe“ manchmal mehr als 2 Stunden zurücklegen im Auto.
Wenn der Hirte gleichgültiger ist als der Durchschnitssbürger, Bauer schütze Deine Hühner!
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#1   consolamini   11:27:45 | Samstag, 2. Februar 2008
Man merkt schon…
…wo die Probleme vieler jeztiger Bischöfe liegen – sie haben irgendwie keine rechten Visionen und Linien mehr, wissen nimmer so recht, worums eigentlich geht…
Mögen nun nach und nach neue Generationen kommen, die eine echte Erneuerung des überlieferten Glaubens in die Zukunft hinein gestalten, auf dass das Überzeitliche, von dem unsbesondere die überlieferte Liturgie zeugt, wieder mehr aufscheinen kann als Orientierungsleitstern wahrhaft suchender Menschen…
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