Erzbischof Marx
Der Papst hatte einen anderen im Auge
Der neue Erzbischof von München hat schon als kleiner Junge Priester gespielt. Mit seinem Großvater sang er begeistert Kirchenlieder.
Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx.
Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx.
© Pressestelle Bistum Trier
(kreuz.net, München) Am heutigen Fest Mariae Lichtmess hat der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, das Amt übernommen.

Sein Amtsvorgänger, Friedrich Kardinal Friedrich Wetter, und der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, geleiteten Mons. Marx zur Kathedra in der Frauenkirche.

In seiner ersten Predigt erklärte Marx die wichtigste Aufgabe des Bischofs: auf die Messe hinzuweisen. Die Kirche ziehe sich damit aber nicht auf den engeren Kreis der Gläubigen zurück – so Mons. Marx:

Die Verkündigung des Evangeliums gehöre in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb müßten sich Bischof und Kirche auch politisch und gesellschaftlich einmischen und zu Wort melden.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, und Kardinal Wetter richteten Grußworte an den neuen Erzbischof.

Die Messe konzelebrierten zahlreiche Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe sowie hunderte Priester.

Auch der Landesbischof der evangelischischen Gemeinschaft, Johannes Friedrich, und der Metropolit der Griechisch-Orthodoxen Gemeinschaft in Deutschland, Augoustinos, besuchten die Messe. Augoustinos schenkte Mons. Marx zur Amtseinführung ein Brustkreuz.

Der neue Erzbischof von München und Freising
Ad limina Besuch - bei Papst Benedikt XVI.Im Gespräch mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin - Caritas-Tag 2007.Einweihung der renovierten Marien-Säule über Trier.

Gesunde Erziehung

Am Rande der Feierlichkeiten befragte die Nachrichtenagentur ‘ddp’ eine Cousine des neuen Erzbischofs über dessen Privatleben.

Er habe bereits sehr früh seine Berufung zum Priesteramt gespürt – so Friedel Marx: „Reinhard wollte schon mit acht Jahren Pastor werden.“ Er habe beim Spielen den Priester dargestellt und für seinen älteren Bruder sei nur die Ministrantenrolle geblieben.

Als Kind sang der spätere Erzbischof mit seinem Großvater Kirchenlieder: „Die liebt Reinhard noch heute.“

Mons. Marx sei immer gesellig gewesen und habe nie eine Freundin gehabt.

Den neuen Erzbischof beschreibt der Verwandte als „weltoffen, kritisch, reformfreudig, direkt und knallhart“.

Nicht der Wunschkandidat

Die Nachrichtenagentur ‘AP’ hat aus ungenannten „gut unterrichteten Kreisen“ erfahren, daß Erzbischof Marx sein Amt angeblich dem Widerstand gegen eine Ernennung des Bischofs von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, verdankt.

Mons. Müller sei der Wunschkandidat von Papst Benedikt XVI. gewesen.

Doch im Münchner Domkapitel habe eine mögliche Berufung des Regensburger Oberhirten nach München „Entsetzen“ ausgelöst – zitiert ‘AP’ ungenannte „Kirchenkreise“.

In Kirchenkreisen wird auch gemunkelt, daß Bischof Müller, den der Papst im Dezember zum Mitglied der Glaubenskongregation berufen hat, an diese Kongregation wechseln könnte.

Vorbereitend verbringt er angeblich bereits jetzt regelmäßig einige Tage im Monat in Rom.
      
46 Lesermeinungen
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#46   misterunknown   14:34:44 | Dienstag, 26. Februar 2008
Glückwunsch
Von herzen gratuliere ich Reinhard marx zu seiner Ernennung und Erhebung zum Erzbischof von München und Freising! Ich erinnere mich gerne an die zeit, vor seiner Ernennung zum Weihbischof in Paderborn: er wurde zum Professor für Christliche Gesellschaftslehre bestellt und zog ins Leokonvikt ein, wo er auch noch eine ganze Zeit nach seiner Bischofsweihe lebte, die für ihn damals völlig überraschend kam. Er war den Seminaristen stets freundschaftlich gesonnen und war ein guter gesprächspartner mit einem offenen Ohr für unsere belange. Abends saß er mit einigen Seminaristen gern im Fernsehzimmer, um sich die Tagesthemen anzusehen, dabei schmökte er wie immer seine Pfeife. Es wurde hier spekuliert, daß Mons. Müller der Wunschkandidat des Papstes sei: das bezweifle ich durchaus. Marx hat in Gesprächen des öfteren seine theologische Nähe zum damaligen Kardinal Ratzinger deutlich gemacht, wenn auch nicht in allen Punkten. Auch was das „liturgisch-barocke“ angeht stehen sich beide nah, auch Weihbischof Marx erregte damals Aufsehen damit, daß er als erster wieder Spitzenalben im Dom benutzte und auch Baßgeigen nicht unbenutzt ließ. Leider war ich bei seiner bischöflichen heimatprimiz nicht dabei, es muß ein festlicher tag gewesen sein, Auftakt war seinerzeit eine Prozession vom Elternhaus zur Kirche, Bischof Marx legte den Weg gemeinsam mit seiner Mutter in einer festlich geschückten Kutsche zurück. Möge das Erzbistum München und Freising in ihm einen würdigen Hirten haben. A.M.A.
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#45   LandorganistII   20:45:11 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Ach der Tilly
ist doch ein Schaumschläger. Ich hatte ihn in der Vergangenheit verschiedentlich gebeten, seine Behauptungen zu beweisen, – vergeblich!
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#44   Benedikt   21:40:30 | Sonntag, 3. Februar 2008
@ Tilly
Bitte belegen Sie doch mal, dass Müller nicht selbst ein Liberaler ist. Oder reicht es für Sie, dass er mal einen PGR-Vorsitzenden diszipliniert hat?
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#43   LandorganistII   21:27:07 | Sonntag, 3. Februar 2008
Immer wieder belustigend,
was die Tradis, Sedis und Pius’ler alles über die Hintergründe von Bischofs-Ernennungen wissen. Wahrscheinlich mehr, als der Papst persönlich…
Die mißgünstige Überschrift verrät, wes Geistes Kind diese Seite ist.
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#42   bonifatius   18:20:32 | Sonntag, 3. Februar 2008
Heiliger Geist – hilf!!!
Wenn ich mich beim Weggang von Ratzinger nach Rom noch an die zynischen Kommentare jener Wir – sind -Kirche – Vertreter und Rahner – Gläubigen erinnere, dann war Ratzinger in München zwar nicht persona non grata aber beim Abschied keine Träne wert. Hätten damals die hochwürdigen Herren mit Anhang in einer Front gestanden, dann wäre auch die Peinlichkeit der Ablehnung der Ehrenbürgerwürde ungeschehen geblieben.
Dann bekam das Domkapitel einem jovialen, netten Herrn als Vorgesetzten, dessen Abschiedsbrief ( Hirtenbrief ) nach dem Verlesen vom Pfarrer als sehr nett bezeichnet wurde.
Aber mit Nettigkeiten kann man ein störrisches Schiff im Sturm auf hoher See nicht auf Kurs halten. Leider trieb das Schiff mit der alten Tante zu lange ins Ungewisse.
Und jetz hätte den Herren am Domberg zu Freising-München eine kompromisslose, feste Hand gut getan. Doch vertrauen wir dem Heiligen Geist und bitten Ihn um die dringend Not-wendende (wendige) Unterstützung.
Hochwürden. bitte nicht politisieren! Schreiben sie Gottes Wort den Politikern insStammbuch!!!
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#41   Samurai   16:20:13 | Sonntag, 3. Februar 2008
@ kreuzi „Moscheefrei“ wird München nicht,…
oder ich schätze Bischof Marx falsch ein,denn wenn das stimmt, was ich bisher über ihn und von ihm gehört habe, geht es ihm nicht darum, andere Menschen – auch Muslime – zu verteufeln, sondern darum, mit anderen Religionen, die es in Deutschland nun mal gibt, einen ehrlichen Dialog zu führen, mit (!) dem klaren Wissen um die eigene Überzeugung und das eigene Profil.
Kurzum:
Ich wünsche dem neuen Erzbischof von Münschen und Freising alles Gute und Gottes Segen.
Samurai
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#40   Tilly   14:51:46 | Sonntag, 3. Februar 2008
Alles Gute nach München
Ja Müller wäre für München gut gewesen!
Allerdings haben Liberale und Modernisten wie z.B. wir sind Kirche alle Register gezogen um ihn zu verhindern. Dabei benützte man sogar die Presse. Obwohl Liberale und Modernisten normalerweise für alles Abartige zu haben sind. Griffen sie dort den Bischof allerdings deswegen an und unterschoben ihm seine Aufsichtspflicht verletzt zu haben.
Kein Wunder das die Mafia in München entsetzt war bei dem Gedanken Müller wird in München aufräumen.
Sie sollten sich aber bei Bischof Marx nicht täuschen, ihm wünsche ich Schaffenskraft und Gottes Segen in München auszuräumen.
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#39   Amanda   14:23:09 | Sonntag, 3. Februar 2008
@Benedikt
Das möcht’ ich allerdings auch mal sehen: eine Konzelebration von Hunderten von Priestern…
Wo haben die die nur alle untergebracht? Das dürfte selbst im Altarraum eines Domes schwierig werden… :-]
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#38   kreuzi   14:09:01 | Sonntag, 3. Februar 2008
super
endlich mal ein vorzeigbarar krichenmann aus deutschland! sonst ist man ja nur kummer und erschrecken in deutschland gewohnt, zu nennen sei dafür der kamphaus.
der neue stern der kirche in deutschland vertritt mit seiner erscheinung als auch durch seine weltanschauung die katholsiche kirche voller glanz und würde. bischof marx for papst!
vielleicht gelingt es bischof marx einen ruck der anständigen in deutschland herbeizuführen und aus dem dreckigen deutschland, ein schönes, abtreibung-, homoehe- und moscheefreies deutschland zu machen.
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#37   Benedikt   13:29:48 | Sonntag, 3. Februar 2008
Hunderte?
Die Messe konzelebrierten zahlreiche Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe sowie hunderte Priester.
Wo sollen denn die gewesen sein? Nur weil man im Chor sitzt ist man noch lange kein Konzelebrant.
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#36   Aleph †   13:26:30 | Sonntag, 3. Februar 2008
Marx, Mixa und Müller
Damit die bayerische Kirche nicht ins Wanken gebracht wird durch die Monsignores Mixa (Augsburg) und Müller (Regensburg), war unbedingt die Ernennung von Erzbischof Marx auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian notwendig geworden.
Der Name Marxgeht auch mit M an und warum sollte ein Marx, in Gestalt des neuen Münchner Erzbischofs nicht für der Lösungen der entstandenen Probleme sorgen können…!
Möge er allezeit eine glückliche Hand dazu haben.
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#35   RJH   12:45:56 | Sonntag, 3. Februar 2008
Schon erstaunlich, wie hier Fernsehbilder gedeutet werden
und die Phantasie von manchen plötzlich ihre eigenen Vorstellungen in gesehenes hineininterpretieren. Auf so ein Amt ist gewiss niemand neidisch. Die hw. Bischöfe haben alle ihre eigenen Aufgaben so gut wie möglich zu meistern. Hier geht es nicht zu wie in der Wirtschaft oder säkularen Gesellschaft. Hier geht es doch nicht um „Aufstieg“ oder „Karriere“. Vor solchem kleinkrämischen Denken sind die geistlichen Herren gewiss gefeit, wissen sie doch nur ganz genau: „Des Menschen Tage sind wie Gras, er blüht wie die Blume des Feldes. Fährt der Wind darüber ist sie dahin. Der Ort wo sie stand weiss nichts mehr von ihr“.
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#34   Defensor Fidei   12:44:05 | Sonntag, 3. Februar 2008
@ RRR
kreuz.net hält den Papst offenbar für einen Vollidioten. Wenn Müller sein Wunschkandidat gewesen wäre, hätte er ihn auch ernannt.
Theorie ist das eine…
Sie scheinen die politischen Umstände bei der Ernennung eines Bischofs leider völlig zu verkennen:
Art. 14. § 1*
In der Ernennung der Erzbischöfe und Bischöfe hat der Hl. Stuhl volle Freiheit. Bei Erledigung eines erzbischöflichen oder bischöflichen Sitzes wird das beteiligte Kapitel dem Hl. Stuhle unmittelbar eine Liste von Kandidaten unterbreiten, die für das bischöfliche Amt würdig und für die Leitung der erledigten Diözese geeignet sind; unter diesen wir auch unter den von den bayerischen Bischöfen und Kapiteln je in ihren entsprechenden Trienallisten Bezeichneten behält sich der Hl. Stuhl freie Auswahl vor. Vor der Publikation der Bulle wird dieser in offiziöser Weise mit der Bayerischen Regierung in Verbindung treten, um sich zu versichern, daß gegen den Kandidaten Erinnerungen politischer Natur nicht obwalten.
*[Konkordat zwischen Seiner Heiligkeit Papst Pius XI. und dem Staate Bayern]
P.S.: Es ist außerdem wirklich kein Geheimnis, daß der Hl. Vater, der sich bekanntermaßen sehr für sein „Heimatbistum“ interessiert, von Bischof Müller mehr hält als vielen lieb ist.
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#33   st.georg   12:31:04 | Sonntag, 3. Februar 2008
@mittendrin…
…noch schöner war die kameraeinstellung, als mixa und müller nebeneinander saßen und zu erzb. marx schauten – wenn neidisch-mißgünstige blicke töten könnten, wäre gestern der stuhl des hl.korbinian schon wieder unbesetzt… ;-)
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#32   Mitten drin statt nur dabei   12:02:28 | Sonntag, 3. Februar 2008
Bischof Müller als Erzbischof?
Es war sehr interessant zu beobachten, wie der Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, den neuen Erzbischof von München und Freising seine Glückwünsche zukommen ließ: keine Miene verzogen, kein Lächeln, eine eher flüchtige und unehrliche Umarmung, kaum ein Wort zum „Neuen“ …
Peinlich, wie er seine Enttäuschung über seine Nicht-Erwählung Ausdruck gibt und anderen diese Position missgönnt!
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#31   Regina 1961   11:37:31 | Sonntag, 3. Februar 2008
@Anita
Passen Sie auf! Gleich kommt Käpt’n James T. Kirk vom Raumschiff Enterprise und nimmt Sie mit :-D
Regina1961
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#30   Anita Berber †   02:20:14 | Sonntag, 3. Februar 2008
@ Vineta
Tjia, Sie haben es Sich verscherzt! Morgen werden Sie hingerichtet! Der Islam und Pünktchen und Leblhuber verlangen es so!
Sie werden assimiliert! Britzel! Wir werden Sie inte…Brutzel, Britzel,…Sie entkomm… Britzel… Koran… Brutzel.,… Assimilierung…Bratzel, Kopftuch, Brutzel…Die Borg herrschen nun! Britzel, Bratzel, Brutzel!!!
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#29   Vineta   02:02:01 | Sonntag, 3. Februar 2008
Will da etwa sich einer nicht wegducken??
Die Verkündigung des Evangeliums gehöre in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb müßten sich Bischof und Kirche auch politisch und gesellschaftlich einmischen und zu Wort melden.
Was erwartet man sich denn
nun eigentlich von der Kirche?
Daß sie sich aus dem politischen Geschehen raushält?
Oder daß sie sich unmißverständlich einmischt?
R.Marx ist ja nun nicht erst seit gestern Bischof!
Hat er etwa bisher Poltikern den Marsch geblasen?
Doch wohl eher nein, die Vermutung liegt daher nahe,
daß da mal wieder einer den Mund zu voll genommen hat.
Sich so wirklich so einmischen –
wie es not täte –
Das hieße täglich auf einen andern Mißstand eindreschen.
Denn es gibt ja mindestens 365.
Mit einem Schuldbekenntnis könnte er anfangen.
Aber nicht wieder mit einem in bezug aufs 3. Reich!
Sondern mit dem, daß die Kirche die Augen verschloß
vor der unaufhaltsamen, unheilvollen Islamisierung.
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#28   Aleph †   00:18:31 | Sonntag, 3. Februar 2008
Gotthard
Im Blick schon, der hat aber dann doch nicht ganz gereicht…
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#27   Gotthard   00:14:10 | Sonntag, 3. Februar 2008
der Papst hatte meinen Pfarrer …
… im Blick für die Besetzung des Münchner Bischofsstuhles … doch der Gute wollte einfach nicht … hat er am Stammtisch erzählt!
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#26   juergen   00:09:20 | Sonntag, 3. Februar 2008
aha…
Wenn man schon nix gegen Marx findet, kann fabuliert man irgendwas herbei, getreu dem Motto: irgenwas wird schon hängenbleiben.
Da hilft nur:
kreuznet! wisch dir den Hintern ab!
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#25   Leblhuber   23:45:56 | Samstag, 2. Februar 2008
@Geyer:
Der Kapitalismus beginnt wie der Krieg beim Subjekt.
Schmeißen Sie endlich Ihre Schundhefte weg. Behalten Sie nur das Rezept für den Krambambuli!!! Alles andere ist nutzlos!!!
Und lernen Sie DEUTSCH!!!
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#24   Aleph †   23:44:21 | Samstag, 2. Februar 2008
ST: GEORG
Nun, warum haben Sie nicht damit begonnen? Vielleicht mit der Frage, was EB Marx darunter verstehen könnte, die Kirche verstärkt in die Gesellschaft einzubeziehen oder zu Entwicklungen Stellung zu nehmen. Ist das so neu? War das nicht schon immer Aufgabe der Kirche?
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#23   st.georg   23:39:18 | Samstag, 2. Februar 2008
@artikel
…wenn irgendein unbedeutender sedipater oder piusbruder oder-bischof von der theologische flatulenz befallen wird und er unausgegorene pseudowahrheiten verkündet, wird hier von den üblichen verdächtigen stundenlang sinnlos diskutiert – wenn ein apostelnachfolger eine beachtenswerte predigt zur einführung in seinen neuen tätigkeitsbereich hält : niente!…zeigt wieder einmal das intellektuelle niveau unserer pius“brüder“…was über einen von formfetischismus geprägten theologischen horizont hinaus geht , kann nicht kommentiert werden… schade !
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#22   Florian Geyer   23:38:37 | Samstag, 2. Februar 2008
Leblhuber
sie müssen ihre Weinrülps Kommentare hier auch nicht zum besten geben. Wenn sie Blähungen haben informieren sie sich bei einem andersorientierten Mitdiskutanten, dies hier ja gibt, wie man Einläufe durchführt
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#21   Leblhuber   23:33:41 | Samstag, 2. Februar 2008
@Geyer:
ich bin mir sicher das f… erledigt ihr Muselfreund bei ihnen. Trollen Sie nicht herum das ist kein Asozialenforum.
Wie Sie es immer wieder schaffen, den absoluten Tiefpunkt an Intelligenz und Anstand zu erreichen, ist schon eine besondere Leistung. Und überdies Ihre einzige.
Sie sind eine Schande für jeden Katholiken. Harte Diskussion ja, Stammtisch NEIN!!!
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#20   Aleph †   23:32:03 | Samstag, 2. Februar 2008
Florian Geyer
Die Endzeit die mit Christi Tod begonnen hat ist der Anfang einer neuwerdung oder Wiederherstellung von Eden die mit der Wiederkunft auch weltlich abgeschlossen wird
Das muss kein Widerspruch sein. Urzustand ließe sich auch dahin interpretieren, dass er anders und neu sein wird, weil die Menschen nach dem Sündenfall oder dem Engelsturz nie Gelegenheit hatten, den Urzustand kennenzulernen.
Möglich ist der Urzustand bereits im Hier und Jetzt. Nur die Menschen können ihn als solchen nicht erkennen. Dennoch setze ich lieber auf den neuen Himmel und die neue Erde, auf die neue Schöpfung.
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#19   Florian Geyer   23:25:13 | Samstag, 2. Februar 2008
Aleph
Urzustand ist in diesem Sinne nicht evolutionär zu verstehen sondern im Sinne des Schöpfungs“mythos“
Alle Völker haben Ursprungsmythen die darauf hinauslaufen dass etwas aus der Bahn geraten ist und ich glaubt dass alle diese den immanenten metapysischen Zusammenhang im Kern erfassen. Der Katholische Glaube beschreibt dies mit einer Himmelsrevolution gefallener Engel. Die Endzeit die mit Christi Tod begonnen hat ist der Anfang einer neuwerdung oder Wiederherstellung von Eden die mit der Wiederkunft auch weltlich abgeschlossen wird
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#18   Aleph †   23:18:36 | Samstag, 2. Februar 2008
Florian Geyer
Die Schöpfung entwickelt sich nicht wieder in den Urzustand zurück. Das würde den biblischen Verheißungen von einem neuen Himmel und einer neuen Erde widersprechen und dem Wort „Siehe, ich mache alles neu…“.
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#17   Florian Geyer   23:16:36 | Samstag, 2. Februar 2008
Anita
Der Kapitalismus beginnt wie der Krieg beim Subjekt. Kapitalist ist wem seine eigene Gier und Wohl wichtiger sit als Gott und der Nächste. Kapitalist ist wer zb sein Kind abtreibt wegen Bequemlichkeit. Kapitalist ist wer dem Hedonismus frönt. Ist eine Population voll von solchen Individuen hat sie das „kapitalistische Schweinesystem“ und die damit verbundenen Leiden verdient da es nur dias Seelenleben der Masse der Bevölkerung wierspiegelt. Im Übrigen ist der historische Kommunistmus ebenso ein kapitalistisches System in einem anderen Sinne da die Wirklichkeit aufs Stoffliche reduziert wird.
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#16   Anita Berber †   23:12:50 | Samstag, 2. Februar 2008
@ Geyer
Aha! Klingt tiefsinnig und/aber vieldeutig!
Könnten Sie ihre Theorien näher erläutern?
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#15   Aleph †   23:11:32 | Samstag, 2. Februar 2008
Florian Geyer
Nun hat die übernatürliche Welt ihre eigenen, uns nicht bekannten Gesetzmäßigkeiten. Das ist alles ziemlich offen und bestimmt ganz anders als es sich Menschen zu träumen wagen.
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#14   Florian Geyer   23:08:29 | Samstag, 2. Februar 2008
Aleph
die Schöpfung ist noch nicht wieder im Urzustand.
Deshalb haben jene teilweise Recht die das Sein als Kampf jeder gegen jeden dechiffriert deuten. Dieser Mechanismus wird dort gebannt wo man nach den Geboten lebt – aber auch nur teilweise. Man muß aber auch die übernatürliche Welt dahinter sehen.
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#13   Anita Berber †   23:06:59 | Samstag, 2. Februar 2008
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, kein Mensch, wenn er nicht weiß, welcher Art er ist.
Bitte schreiben Sie doch in einer Sprache die ich verstehe:
– Deutsch
– Englisch
– Französisch
– Arabisch
Ihr Kirchenlatein muß ich erst ergooglen!
Der Mensch ist vor allem deshalb ein Wolf, weil das kapitalistische Schweinesystem ihn dazu anhält!
Aber: Mögen die herrschenden Klassen auch vor einer Revolution (der Arbeiter und Bauern!) zittern! Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten! Sie haben eine Welt zu gewinnen! Preoletarier aller Länder, vereinigt euch!
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#12   Aleph †   23:04:01 | Samstag, 2. Februar 2008
Florian Geyer
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf…? Erst im Himmel. Das findet doch hier bei kreuz.net statt.
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#11   Florian Geyer   23:02:12 | Samstag, 2. Februar 2008
Anita
das gibts leider erst im Himmel.
Homo homini lupus est
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#10   Aleph †   23:01:51 | Samstag, 2. Februar 2008
Feierlichkeiten
Wenn der Glanz der Feierlichkeiten vorbei ist, wird überall wieder mit Wasser gekocht…! Dann kann sich Vieles im Alltag beweisen, was angetippt wurde, oder auch nicht. Offen sein ist wichtig, nicht abschotten.
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#9   Anita Berber †   22:58:37 | Samstag, 2. Februar 2008
Ich bin tolerant!
Ich hab gegen niemanden was!
Ich möchte mit allen Menschen in Frieden leben!
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#8   Florian Geyer   22:54:15 | Samstag, 2. Februar 2008
Anita
hams was gegen Bauern ?
wenn ja gibts nen kick mitm Bundschuh
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#7   Anita Berber †   22:48:55 | Samstag, 2. Februar 2008
@ Bauernführer
Dann sollten Sie schleunigst verschwinden!
Ich habe nix übrig für rebellierende Bauerntrampel! :-@
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#6   Florian Geyer   22:47:05 | Samstag, 2. Februar 2008
Anita
ich bin mir sicher das f… erledigt ihr Muselfreund bei ihnen. Trollen Sie nicht herum das ist kein Asozialenforum.
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#5   Anita Berber †   22:44:36 | Samstag, 2. Februar 2008
Einen harten Eindruck macht er ja.
Nur die Harten kommen in den Garten!
Wer ficken will, muß freundlich sein! :-#
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#4   Florian Geyer   22:40:21 | Samstag, 2. Februar 2008
vielleicht ist er ja einer
der sich nicht anscheißt vor Medium, Zeitgeist und Wir sind Kirche. Wär zu hoffen. Einen harten Eindruck macht er ja.
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#3   RRR   22:35:53 | Samstag, 2. Februar 2008
So ein Quatsch
Mons. Müller sei der Wunschkandidat von Papst Benedikt XVI. gewesen.
kreuz.net hält den Papst offenbar für einen Vollidioten. Wenn Müller sein Wunschkandidat gewesen wäre, hätte er ihn auch ernannt.
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#2   Anita Berber †   22:30:04 | Samstag, 2. Februar 2008
dass Vergebung und Verzeihen von Jesus immer wieder eingefordert wird
Als Anspruch an sich selbst! Weniger als aggressiv vorgetragene Forderung an andere!
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#1   bonifatius   22:26:20 | Samstag, 2. Februar 2008
Egal, wer der Neue ist, wichtige Verhaltensregeln…
Ob Marxens oder Müllers – ist doch egal. Hauptsache, Hochwürden verteidigt nicht so sehr die christlichen Wahrheiten als absolute Verkehrsregeln für die Menschen. Tut er dies, dann verleumden ihn nicht nur seine Wir-sind-Kirche-Sekretärinnen und sein Domkapitel. Vor allem wird er von den Nachrichtenmachern fertig gemacht. Beispiele gibt es in Politik und Kirche zu Hauf.
Stellen sie sich vor, er verurteilt die Abtreibungen als Mord,stellt sich ganz eindeutig gegen Frauenordination beim Priesterberuf, lehnt die Zulassung zur Kommunion für Geschiedene, die wiederverheiratet sind, ab und betont, daß gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr schwere Sünde ist.
Sollte ein Bischof dann noch darauf aufmerksam machen, dass Vergebung und Verzeihen von Jesus immer wieder eingefordert wird und eine Kollektivschuld ablehnt, auch und gerade wenn es um politische Verbrechen geht, dann stehen die Hüter des Holokaust auf der Matte. Etwas Wichtiges hätte ich bald vergessen: Einen Kotau gegenüber dem Zeitgeist. Dann wird er gefeiert, wie einige Male in letzter Zeit geschehen.
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