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Diplomatisch + Teilweise zurückgenommen + Das Problem liegt in Sodom + Im Gegentrend + Er will keinen Streit
Diplomatisch

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den Präsidenten der autonomen Provinz Kosovo, Fatmir Sejdiu. Der vatikanische Pressesaal erklärte anschließend, daß der Papst keine Gelegenheit auslasse, um in dem Land zu Versöhnung und Frieden aufzurufen. Der Heilige Vater habe damit seine Nähe zur Bevölkerung der Region ausdrücken wollen. Zu einer möglichen Unabhängigkeit des Kosovo will sich der Heilige Stuhl nicht äußern.

Teilweise zurückgenommen

Vatikan. Die Seligsprechung der Eltern der heiligen Teresia von Lisieux, der ehrwürdigen Louis Martin und Azelia Martin, geborene Guérin, kann nicht als bevorstehend betrachtet werden. Das erklärte der Präfekt der Selig- und Heiligsprechungskongregation, Jose Kardinal Saraiva Martins, im Gespräch mit der Tageszeitung der italienischen Bischofskonferenz ‘Avvenire’. Auch für die Seligsprechung von John Henry Kardinal Newman muß eine Ärztekommission der Kongregation erst noch ein angebliches Wunder überprüfen. In dem Interview wollte der Kardinal offenbar frühere Aussagen einer bevorstehenden Seligsprechung entschärfen.

Das Problem liegt in Sodom

Schweiz. Der Bischof der Westschweizer Diözese Lausanne/Genf/Freiburg, Mons. Bernard Genoud, hat am Freitag unter dem Druck der Medien zu verjährten Pädophilieskandalen eine Pressekonferenz gegeben. Das Bistum bezahlte bislang an vier Opfer insgesamt 310.000 Franken – umgerechnet knapp 200.000 Euro Schmerzensgeld. Mons Genoud bat die Opfer klerikaler Jugendschändung um Vergebung: „Der Zölibat ist nicht schuld an diesen Fällen, er führt nicht mehr zu Pädophilie als die Ehe.“

Im Gegentrend

Großbritannien. Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, hat am 19. Januar ein neue Kirche konsekriert. Diese befindet sich in der nordostenglischen Stadt Gateshead und ist dem Heiligsten Namen Jesu geweiht.

Neue Kirche

Er will keinen Streit

Sorge bereitet dem Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel die Unruhe rund um die Meßfeier im alten Ritus: „Gerade beim Herzstück unseres Glaubens sollte es keinen Streit geben.“

Aus einem kürzlich in der Tageszeitung ‘Freiburger Stadtkurier’ publizierten Artikel.

Überfüllte Kirche in Freiburg
Der Erzbischof von Freiburg hat in der Adelhauser-Kirche die Zelebration der Hl. Messe nach dem Missale von 1962 ad experimentum bis März alle 14 Tage gestattet.Die Lokalpresse erwartete anfangs "5 bis 10" Gäste.Bisher war die Kirche jedesmal überfüllt.
      
16 Lesermeinungen
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#16   FiliusEcclesiae   00:55:48 | Freitag, 8. Februar 2008
@Benedikt: Blamieren Sie sich nicht mit Unwissen
Die skandalösen Fälle von Pädophilie und das fahrlässige Handeln einiger Bischöfe bestreite ich nicht. Wohl aber Ihre Aussagen hinsichtlich einer Geheimhaltung, die Sie nicht belegen können.
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#15   Benedikt   20:22:07 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Vineta
Die skandalösen Fälle von Pädophilie und das fahrlässige Handeln einiger Bischöfe bestreite ich nicht. Wohl aber Ihre Aussagen hinsichtlich einer Geheimhaltung, die Sie nicht belegen können.
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   22:16:44 | Montag, 4. Februar 2008
Vineta: Quatsch
Ich habe weder behauptet, daß Pädophelie durch die ehe verursacht, noch durch sie geheilt werden kann. Sie haben eine regen Phantasie.
Wikipedia ist keine kirchliche Quelle. Sie müßten schon die Originaltexte zitieren, um glaubwürdig zu sein.
Daß Ihre Behauptung wegen Strafverfolgungsbehinderung nicht zutrifft, sehen Sie in Regensburg. Der Pfarrer kommt vor Gericht, nachdem in einer Psychiatrie seine schuldfähigkeit nachgewiesen wurde, wobei ich allerdings psychologische Gutachten nicht gerade für zuverlässig halte, wie an anderer Stelle mehrfach ausführlich begründet.
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#13   Vineta   16:35:16 | Montag, 4. Februar 2008
@Frasim
Würde der für den Lehrereinsatz verantwortliche Leiter einer Schulbehörde einen Lehrer, der Kinder schändete, einfach nur versetzen oder gar nach immer neuen Kinderschändungen einfach von einer Schule zur andern reichen, verlöre er seinen Posten und seine Pensionsansprüche. Zudem müßte er auf der Anklagebank Platz nehmen und mit einer Gefängnisstrafe bis zu 5 Jahren rechnen.
Aber was passiert, wenn ein Bischof, der Priester und Religionslehrer , die Kinder schändeten, wieder oder gar immer wieder anderswo zur religösen Unterweisung der Kinder einsetzen ????
Nichts! Sie werden zuweilen sogar noch befördert vom Papst selbst.
Also wenn Sie das nicht als Skandal bzw. Supergau begreifen können, sollten Sie sich mal in die die Hände eines guten Psychiaters begeben!
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#12   Frasim   04:44:54 | Montag, 4. Februar 2008
@Vineta
Und wer ist Ihrer Meinung nach dann Schuld, wenn ein Nicht-Priester ein Kind missbraucht hat?
Etwa auch der Bischof??
Oder gar der Papst???
:-S :-S :-S
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#11   Vineta   04:14:26 | Montag, 4. Februar 2008
Gegen römischen Hochmut
@Frasim: Sie schrecken auch wirklich vor gar nichts zurück, wenn Sie hier ( wie der Regensburger Bischof) einfach alle Schuld an ermordeten Kinderseelen auf unheilbar Kranke abwälzen, die nur sehr eingeschränkt schuldfähig sind.
@Benedikt:
Wikipedia ist zu entnehmen, die Geheimhaltung der Pädophilie sei allen Bischöfen ( nicht Priestern, denen einer das beichtet) unter Strafe der Exkommunikation befohlen worden – Frau Ranke-Heinemann habe sich am 2.10.07 an den Papst gewandt mit der Bitte, die totale Justizbehinderung zurückzunehmen“ Da Sie der Kirche stets zu Diensten sind, gehe ich davon aus, daß Sie eine Änderung des Textes in Ihrem niveauvollen Sinne durchsetzen und sich evtl. auch an die Theologin wenden.
Gegen die Hauptsache am Skandal, wie in allen wichtigen Zeitungen nachlesbar, können Sie aber nichts vorbringen:
Bischöfe nahmen Pädophile bedenkenlos in Priesterseminare auf und weihten sie. Allein in den USA schändeten (ich untertreibe lieber) weit über 1000 derartige Priester viele Kinder, wurden aber immer nur (bis zu 100 mal) versetzt u. erneut auf Kinder losgelassen, nicht angezeigt, nicht entlassen. Der Mitwisser Ratzinger verhinderte nicht das Zahlen von Schweigegeldern, Schmerzensgeldern in Höhe von 3 Mrd. Dollar (Bistumspleiten!) Diese Bischöfe wurden nicht gefeuert, sind noch im Amt oder wurden befördert.
Machen Sie sich lieber nicht lächerlich mit Ihrem triumphalen Hinweis auf irgendeinen i-Punkt, der evtl. daran nicht stimmt.
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#10   Frasim   02:26:37 | Montag, 4. Februar 2008
@Vineta
Diskussion mit Ihnen sinnlos, wenn Sie ,wie die Kirchenpropaganda es tut ( auch Lehmann) die armen unheilbar kranken Pädophilen ins Zentrum des Skandals rücken, auf daß man nicht merke: Was an der Sache unerhört skandalös ist, ist das Verhalten des Papstes und der Bischöfe!
Dito! Nur berufen Sie sich eben auf die Anti-Kirchenpropaganda, um wieder und wieder auf Papst und Kirche einzuschlagen, auf dass man nicht merke: Der Skandal ist und bleibt die vollzogene Pädophilie (von wem auch immer, besonders aber die der Priester), wofür aber weder der Papst noch der Bischof etwas können!
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#9   Benedikt   02:11:09 | Montag, 4. Februar 2008
@ vineta
Als Zeitgenosse Alexander VI hätten Sie sicher Savononarola als Wskler verflucht und auch diesen Papst verteidigt. Sie spielen immer den Defensor und verteidigen auch unhaltbare Positionen, die man guten Gewissens einfach nicht verteidigen kann.
Ach, und Sie halten sich für den neuen Savonarola? Das ich nicht lache.
Die absolute Geheimhaltung dieser Pädophiliefälle sei allen Bischöfen in den beiden Geheimschreiben „Crimen Sollicitationis“ von Kardinal Ottaviani 1962 und erneut und verstärkt in „De Delictis Gravioribus“ von Kardinal Ratzinger 2001 unter Strafe der Exkommunikation befohlen worden. Die Geheimschreiben beinhalten nichts über Hilfe für die Betroffenen.
Sie übernehmen in plumpester Weise die Diktion kirchenfeindlicher Journalisten, offenbar ohne Sachkenntnis zu haben. „Crimen sollicitationis“ behandelt Fälle, in denen Priester in der Beichte(!) Kenntnis von solchen Fällen erlangen. Das Beichtgeheimnis gilt absolut, auf Bruch steht Exkommunikation.
Die nächste Peinlichkeit ist, dass Schreiben De delictis gravioribus als „Geheimschreiben“ zu bezeichnen – dieses Dokument kann auf der Internetpräsenz des Vatikans www.vatican.va/…ra%20delicta_lt.html eingesehen werden.
Wirklich blöd, dass Sie auf derartigen Journalismus auf „Bild“-Niveau hereinfallen – für Ihre Karriere als Savonarola II. müssen Sie wohl noch ein wenig üben.
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#8   Vineta   01:47:11 | Montag, 4. Februar 2008
@Gotthard+Frasim+Benedikt
@Gotthard: Da ich mit Sicherheit mehr Zeitungen lese als Sie, kann ich Ihnen bei diesem Nebenaspekt nicht zustimmen.
@Frasim: Diskussion mit Ihnen sinnlos, wenn Sie ,wie die Kirchenpropaganda es tut ( auch Lehmann) die armen unheilbar kranken Pädophilen ins Zentrum des Skandals rücken, auf daß man nicht merke: Was an der Sache unerhört skandalös ist, ist das Verhalten des Papstes und der Bischöfe!
@Benedikt: Als Zeitgenosse Alexander VI hätten Sie sicher Savononarola als Wskler verflucht und auch diesen Papst verteidigt. Sie spielen immer den Defensor und verteidigen auch unhaltbare Positionen, die man guten Gewissens einfach nicht verteidigen kann.
Hier der Beleg aus Wikipedia (Klick auf Uta Ranke-Heinemann !)
5] Die absolute Geheimhaltung dieser Pädophiliefälle sei allen Bischöfen in den beiden Geheimschreiben „Crimen Sollicitationis“ von Kardinal Ottaviani 1962 und erneut und verstärkt in „De Delictis Gravioribus“ von Kardinal Ratzinger 2001 unter Strafe der Exkommunikation befohlen worden. Die Geheimschreiben beinhalten nichts über Hilfe für die Betroffenen. „Sie dienen ausschließlich dem weltweiten Schutz der Täter, die ständig, um Skandal für die Kirche zu vermeiden, nach einer Therapie in eine andere Pfarrei versetzt werden und haben eine totale Justizbehinderung für die staatlichen Gerichte zur Folge.“ [6] „Das Geheimschreiben Kardinal Ratzingers von 2001 bedeutet auch weiterhin großen Schaden für die betroffenen Kinder und Jugendlichen in aller Welt, bis er es als P
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#7   Frasim   01:14:28 | Montag, 4. Februar 2008
@Vineta
Unfähig von diesem Skandal bis ins Mark erschüttert zu werden, reden auch Sie nicht vom Wesentlichen, dem Skandal selbst, der die Bischöfe und den Papst betrifft.
Der primäre Skandal ist die Tat des Pädophilen!
Statt dessen behaupten Sie nur, daß für Pädophile die skandalöse Rundumversorgung , die Papst und Bischöfe als Köder anbieten, auch nur im geringsten eine Rolle für ihre Berufsentscheidung sein könnte.
Falsch! Ich behaupte, dass das Hauptmotiv, Priester zu werden, in Gottes Berufung liegt! Und schon wieder so eine Unterstellung Ihrerseits: „Köder“.
Eine einleuchtendere Erklärung freilich als ich, wieso es dann Tausende von pädophilen kath. Priestern gibt, aber weniger pädophile Priester bei anderen Konfessionen
und ganz wenige pädophile Lehrer können Sie nicht anbieten!
Belege für diese Behauptungen bitte! Aber stimmt, wenn dem so sein sollte, kann ich das nicht! Will ich auch gar nicht, denn s.u.!
Wieso melden Sie sich dann überhaupt zu Wort?
Weil ich Ihnen widerspreche: Das Hauptmotiv, Priester zu werden, ist die Berufung durch Gott und nicht der „Kirchenschutz“ bei Pädophilie!
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#6   Gotthard   01:07:17 | Montag, 4. Februar 2008
@vineta
Eine einleuchtendere Erklärung freilich als ich, wieso es dann Tausende von pädophilen kath. Priestern gibt, aber weniger pädophile Priester bei anderen Konfessionen
und ganz wenige pädophile Lehrer können Sie nicht anbieten!
Ich erinnere mich an mehr Berichte hier in der Gegend über Prozesse wegen Übergriffen auf Kinder durch Lehrer und Erzieher wie durch Priester.
Die Übergriffe durch Väter und Onkel werden in der Regel noch nicht einmal gerichtsnotorisch – und wenn, kaum pressewirksam.
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#5   Vineta   00:55:06 | Montag, 4. Februar 2008
@J.Guttenberger+@Frasim: Begriffsstutzig und dickfellig?
@J.Guttenberger:
Der Quatschkopf sind schon Sie! Denn erstens wird Ihre „Weisheit“, daß auch bei verheirateten Männern Fälle von Pädophilie vorkommen können , weder im Artikel noch in meinem Kommentar bestritten. Und zweitens wird Pädophilie , wie Sie unsinnigerweise darlegen, weder durch die Ehe geheilt noch durch sie ausgelöst.
@ Frasim
Unfähig von diesem Skandal bis ins Mark erschüttert zu werden, reden auch Sie nicht vom Wesentlichen, dem Skandal selbst, der die Bischöfe und den Papst betrifft.
Statt dessen behaupten Sie nur, daß für Pädophile die skandalöse Rundumversorgung , die Papst und Bischöfe als Köder anbieten, auch nur im geringsten eine Rolle für ihre Berufsentscheidung sein könnte. Eine einleuchtendere Erklärung freilich als ich, wieso es dann Tausende von pädophilen kath. Priestern gibt, aber weniger pädophile Priester bei anderen Konfessionen
und ganz wenige pädophile Lehrer können Sie nicht anbieten! Wieso melden Sie sich dann überhaupt zu Wort?
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#4   Benedikt   00:16:15 | Montag, 4. Februar 2008
@ Vineta
„Der Zölibat ist nicht schuld an diesen Fällen, er führt nicht mehr zu Pädophilie als die Ehe.“
Ja, aber wieso gibt es dann so viele pädophile ( katholische !!!) Priester?
Weil der Zölibat Pädophilie auch nicht ausschließt. Wenn es keinen Zölibat gäbe, wäre dann der Pfarrer von Riekhofen nicht Priester geworden?
Ihre Arbeitgeber, die Bischöfe, halten zu ihnen und sehen von einer Anzeige ab, versuchen ( auf Ratzingers Befehl hin!),
Dafür haben Sie sicher einen entsprechenden Beleg.
Den wie Barockfürsten absolutistisch und arrogant regierenden Bischöfen geht niemand ans Leder. Schlimmstenfalls haben sie mit einer Beförderung zu rechnen und werden zu Mitgliedern der Glaubenskongregation in Rom ernannt.
Mit dieser Diktion können Sie bei WsK anfangen.
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#3   Frasim   23:42:06 | Sonntag, 3. Februar 2008
@Vineta
Speziell die Papstkirche hat ein so großes Pädophilieproblem, weil die unheilbar pädophilen Männer in aller Welt gemerkt haben, daß für sie die Kirche der ideale Arbeitgeber ist.
Mit Verlaub, aber das ist doch eine ziemlich heftige Unterstellung Ihrerseits! Priester wird „Mann“ nicht einfach so, der Ruf Gottes dazu ist wohl der erste und entscheidende Funke auf dem langen Weg dorthin. Glauben Sie ernsthaft, da sitzt ein Pädophiler und berechnet kühn und kühl: Ach, am besten werde ich kath. Priester, dann kann ich meinen lasterhaften, perversen Neigungen am besten und ungestraft nachgehen…
:-S :-@
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#2   Jörg Guttenberger, Köln   23:30:27 | Sonntag, 3. Februar 2008
Vineta: Quatsch
Es gibt auch verheiratete Pädophile. Noch nie etws davon gehört? Im Übrigen ist die Ehe ganz sicher kein Allheilmittel. Eheprobleme können zu denselben Verhaltensstörungen führen.
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#1   Vineta   23:16:41 | Sonntag, 3. Februar 2008
Nicht brisanter als das Umfallen eies Fahrrads an einer Hausecke in Peking?
„Der Zölibat ist nicht schuld an diesen Fällen, er führt nicht mehr zu Pädophilie als die Ehe.“
Ja, aber wieso gibt es dann so viele pädophile ( katholische !!!) Priester?
Die Antwort darauf lautet:
Speziell die Papstkirche hat ein so großes Pädophilieproblem, weil die unheilbar pädophilen Männer in aller Welt gemerkt haben, daß für sie die Kirche der ideale Arbeitgeber ist.
Sickert nämlich was durch über ihr kinderschänderisches Treiben, werden sie hier nicht wie im Staatsdienst oder in der freien Wirtschaft gefeuert, sondern anderswo wieder eingesetzt. Ihre Arbeitgeber, die Bischöfe, halten zu ihnen und sehen von einer Anzeige ab, versuchen ( auf Ratzingers Befehl hin!), die Sache zu vertuschen, zahlen Schweigegelder und Schmerzensgelder in jeder Höhe, veruntreuen so Milliarden Euro an Spenden oder Kirchensteuergeldern von gutgläubigen, aber schändlich betrogenen Christen.
Den wie Barockfürsten absolutistisch und arrogant regierenden Bischöfen geht niemand ans Leder. Schlimmstenfalls haben sie mit einer Beförderung zu rechnen und werden zu Mitgliedern der Glaubenskongregation in Rom ernannt.
Die verträumten, der Realtät entrückten Kreuznetler hier meiden, verdrängen dieses Thema und ergehen sich lieber in wichtigeren Diskussionen: Da geht es dann um die Farbe der Schuhe des Papstes, seinen Thronsessel, die Anzahl der Konzelebranten bei der Amtseinführung von Reinhard Marx in Bayern usw.
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