Atheistische Obskuranten greifen nach der Kinderseele
Fast zu vernachlässigen ist die Darstellung des katholischen Bischofs als aufgedunsener bleicher Sack, bei dessen Anblick man an Kinderpornos aus Sankt Pölten denkt.
(kreuz.net) Das deutsche Familienministerium prüft gegenwärtig, ob das antireligiöse Kinderbuch „Wo
bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ in die Liste jugendgefährdender Schriften aufgenommen
werden soll.
Das berichtete Alex Rühle am 31. Januar in der ‘Süddeutschen Zeitung’.
Der Grund für
die mögliche Indizierung des Buches: Es hetzt gegen die drei Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum.
Autoren des Werkes sind der Vorstandssprecher der ‘Giordano-Bruno-Stiftung’, Michael Schmidt-Salomon
(40), und der Mühlheimer Illustrator Helge Nyncke (51).
Die ‘Giordano-Bruno-Stiftung’ ist ein umstrittener
deutscher Gottlosenverein.
In Schmidt-Salomons Kinderbuch entdecken ein Ferkel und ein Igel ein Plakat,
das an ihrem Haus angebracht wurde.
Dort steht: „Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas.“
Daraufhin machen
sich die zwei auf, einen Rabbiner, einen Priester und einen Mufti nach Gott zu befragen.
Nach Angaben
des Journalisten Alex Rühle in der ‘Süddeutschen Zeitung’ schreibt das Ministerium, daß „insbesondere“
der jüdische Glaube durch die bildliche Darstellung und die Charakterisierung der Person des Rabbiners
verächtlich gemacht werde.
Rühles Kommentar: „An dem Satz erstaunt nur das einschränkende Wort »insbesondere«.“
Der Rabbiner erinnert nach Rühles Angaben an Karikaturen aus den dreißiger Jahren.
In dem Hetzbuch
von Schmidt-Salomon erzählt er dem Igel und dem Ferkel rachlüstern vom grausamen Gott, der sich vor
Noah entschloß, alles Leben auf der Erde zu vernichten.
Schließlich bekommt der Rabbiner einen Wutanfall
und verjagt die beiden.
Allerdings kommt der Mufti – so Rühle – „kaum besser weg“.
Der zunächst ruhige
Mann verwandelt sich in seiner Moschee zusehends in einen wütenden Sektierer. Die Beter in der Moschee
werden als islamistischer Fanatikermob hingestellt.
„Die Sequenz ist genauso infam wie die Bilder des
Haßrabbiners“ – so das lapidare Urteil in der ‘Süddeutschen’.
Fast zu vernachlässigen sei dagegen
der katholische Bischof – „ein aufgedunsener bleicher Sack, bei dessen Anblick man an Kinderpornos aus
dem Kloster von Sankt Pölten denkt“.
Auf Nachfrage von Lesern, ob es nicht auch „aufgeklärte“ Juden,
Christen oder Muslime gebe, erklärte Religionshetzer Schmidt-Salomon nach Angaben der ‘Süddeutschen’
kategorisch, daß „humanistisch denkende Gläubige“ nichts mit „echter, authentischer Religion zu tun“
hätten.
Alle aufgeklärte Religiosität sei nur „freundlich nebulöses, pseudo-christliches Spiel mit
theologischen Leerformeln“ – donnert Schmidt-Salomon.
Nach Rühle ähnelt Schmidt-Salomon „dem religionskritischen
Neoprimitivismus eines Richard Dawkins, der alle Religionen als ideologiegeschichtliche Haßkonstrukte
karikiert.“
Obskurantist Dawkins findet das Kinderbuch laut Schmidt-Salomon übrigens toll – berichtet
Rühle.
Er glaubt auch, daß „stählern primitiver Fundamentalismus“ heute weltweit größere Erfolge
feiert als Glaubensformen, die auf den Grundton von Demut, Besonnenheit und Respekt vor anderen gestimmt
seien.
Dann stöhnt er: „Aber muß man auf Fundamentalismus fundamentalistisch reagieren?“
Die merkwürdige
Pointe an Schmidt-Salomons Buch ist nämlich nach Rühe, daß es „in seinem unterkomplexen Schwarz-Weiß
selbst am ehesten an Schriften erinnert, die einem Menschen in den Fußgängerzonen aus Jutebeuteln zu
reichen pflegen.“
Die Schlußseite, auf der Ferkel und Igel ohne Gott auf einer herrlich grünen Wiese
samt Tauben und Sonne sitzen, könnte – nach Angaben von Rühe – auch eine Wachtturmausgabe illustrieren.
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schönes buch wirklich empfehlenswert. so schön kann das leben sein, wenn man sich nicht von den rattenfängern
der religionen (egal welche) einfangen lässt.
Ein fieses Buch Menschen, die an Gott glauben, sind in den Hass-Fokus dieses fiesen Buches geraten. Subtil
wird Kindern „beigebracht“, wie schön es doch ohne das Religiöse sei. Keinesfalls will ich den Autoren
dieses Machwerks irgendeine Nähe zur NS-Ideologie unterstellen, aber beim Betrachten des Ferkel-Buches,
insbesondere des darin abgebildeten Rabbiners, muss ich doch unwillkürlich an Kinderbücher aus den 30er
Jahren denken, in denen gegen unsere Brüder und Schwestern im Glauben an den einen Gott – gegen die Juden –
gehetzt wurde. Und auch der „Bischof“ erinnert mich an Karikaturen, mit denen man im „3. Reich“ Kleriker
lächerlich zu machen versuchte. Wehret den Anfängen!
@„Marranenjäger“: Damit sind Sie ja nicht der einzige „Den Teufel gibt es natürlich auch nicht.“ „Marranenjäger“:Da
muss ich ihre Sicherheit erschüttern. Den Teufel gibt es, ich hatte mit ihm „leibhaftig“ zu tun (und
möchte dies nicht unbedingt noch einmal mehr wiedererleben). Aber offensichtlich ist die Jagd auf „Marranen“
teuflisch inspiriert – oder waren die „Autodafés“ im königlich-christlichen Spanien nicht teuflisch
inspiriert?
bevor es im Artikelbereich unter den Tisch fällt, der Indizierungsantrag ist durch die Bundesprüfstelle
für jugendgefährdende Medien am 6.März 2008 abgelehnt www.kreuz.net/bookentry.2414.html worden. Damit
bleibt das „Ferkelbuch“ frei verkäuflich.
Wie aus dem „Wachturm“? Solches zu behaupten, scheint mir eine Beleidigung der Zeugen Jehovas zu sein.
Die Süddeutsche Zeitung ist ja selbst ein dubioses journalistisches Erzeugnis.
#121 engelhardt † 15:56:21 | Dienstag, 5. Februar 2008
Evolution Aber sicher, alles durch Mutation und Selektion entstanden, sehr leicht zu glauben. Genauso
wie die Geschlechterdifferenz. Das hat nichts mit glauben zu tun, sondern mit der Akzeptanz wissenschaftlicher
Erkenntnisse. Wie soll es denn sonst entstanden sein? Auf magische Weise aus dem Nichts?
#119 Ultramontanus 00:30:26 | Dienstag, 5. Februar 2008
@engelhardt: „Bloedsinn, dafuer ist der Nervus Vagus zustaendig und kein Gott.“ Ganz tolles Argument.
Übrigens ist es wohl ein klein wenig komplizierter de.wikipedia.org/wiki/Atmung. Aber sicher, alles durch
Mutation und Selektion entstanden, sehr leicht zu glauben. Genauso wie die Geschlechterdifferenz.
@Stimme aus Wien: Die klassischen apologetischen Argumente sind also „lachhaft“. Und dann kommen Sie mit
„Liebe, Zuneigung, Hass“. So soll also das Christentum begründet werden. Das ist ja lustig. Damit kann
Schmidt-Salomon auch seinen Humanismus begründen. Für die Humanisten sind das nämlich auch einfache
Dinge, die aus der Menschennatur folgen, das müssen die nicht näher begründen.
danke für den tipp Alle aufgeklärte Religiosität sei nur „freundlich nebulöses, pseudo-christliches
Spiel mit theologischen Leerformeln“ – donnert Schmidt-Salomon. der hört sich ja genau so an wie ihr,
wenn ihr wieder über das 2.VK herzieht *G* aber: nochmal danke – werde ich gleich organisieren.
Hallo Muslim, schön, Sie hier wieder anzutreffen! Zum Buch: Hetze gegen „Hetzer?“ Wow, da haben die Autoren
geistig wohl alles gegeben, um dieses Machwerk zu verfassen. Sollen Menschen doch religiös sein, ich
erkenne darin kein Problem! Übrigens: Das Ferkel im Buch müsste driiinngend duschen – bei DEN vielen
Flecken… Mein Tip: Das Buch und die Autoren einfach LINKS ( ) liegen lassen!
englehardt Mit der Evolution die Aufopferung zu erklären, damit hatte sogar der Möchtegern-Philosoph
Kutschera seine Probleme – ebenso wie mit dem Thema Liebe. Evolution ist zwar eine gut Theorie – sie erklärt
vieles – aber sie ist nur eine Theorie und, wenn sie diese Grenzen verlässt wird sie zur naiven Religion.
#112 engelhardt † 17:56:18 | Montag, 4. Februar 2008
Evolution Mit dieser Methode wird man allerdings Probleme haben, wenn man z.B. Liebe, Zuneigung, Aufopferung,
Hass usw. erklären möchte. Ganz zu schweigen mit der Begründung des Umgangs mit dem Partner, Kindern,
Mitmenschen und der Welt. Das alles laesst sich wunderbar naturwissenschaftlich erklaeren. Womit die Religioesen
eher ein Problem haben ist die Tatsaeche, dass sich so ziemlich alle menschlichen Verhaltensweisen auch
bei anderen Tieren beobachten lassen, was der angeblichen Einzigartigketi des Menschen offensihcltich
widerspricht.
engelhardt Die Argumente die hier fuer die Existenz eines Gottes vorgebracht werden sind wirklich lachhaft.
Damit ueberzeugt ihr vielleicht Kleinstkinder aber sicherlich keine rational denkenden Menschen. Damit
haben Sie recht – diese Argumente sind in der Tat lachhaft aber nicht der Grund, wieso mit der Kath. Kirche
bergab gehen soll. Dafür gibt es andere Gründe. Einen apodiktischen Gottesbeweis gibt es in der Tat
nicht – theologisch gesehen kann es ihn auch nicht geben, denn dann würde die Freiheit auf der Strecke
bleiben, die wiederum notwendig ist für den Glauben. Dass es aber keine echte Gottesbeweise geben soll,
ist wiederum ein Wunschdenken – dieser Satz ist nur dann möglich, wenn die rationale menschliche Erkenntnisfähigkeit
ausschließlich auf die naturwissenschaftliche Methoden beschränkt wird. Mit dieser Methode wird man
allerdings Probleme haben, wenn man z.B. Liebe, Zuneigung, Aufopferung, Hass usw. erklären möchte. Ganz
zu schweigen mit der Begründung des Umgangs mit dem Partner, Kindern, Mitmenschen und der Welt.
#110 engelhardt † 16:53:22 | Montag, 4. Februar 2008
Meine Guete… Beispielsweise atmest du ohne dir auch nur einen Gedanken darüber zu machen. Wäre das
ohne einen Geist der die Geschöpfe fortwährend im Dasein und am Leben erhält denkbar Bloedsinn, dafuer
ist der Nervus Vagus zustaendig und kein Gott. Die Argumente die hier fuer die Existenz eines Gottes vorgebracht
werden sind wirklich lachhaft. Damit ueberzeugt ihr vielleicht Kleinstkinder aber sicherlich keine rational
denkenden Menschen. Kein Wunder, dass es mit der kath. Kirche bergab gibt, wenn das das beste ist, was
euch einfaellt.
Teufel? Für mich persönlich wird der Glaube erst mit Teufel, Erbsünde, Erlösung durch Christus und
ewiges Leben logisch schlüssig, alles andere ist ein Witz und läßt das Leid nicht erklären und einen
liebenden Vatergott komisch und nicht allmächtig erscheinen.
#107 Florian Geyer 16:26:28 | Montag, 4. Februar 2008
PeterPan „Die selbstgefälligen Phrasen eines religiösen Irren. Zeigt ja auch schon die menschliche Geschichte,
wie nützlich und gesellschaftsfördernd religiöser Wahn zu allen Zeiten gewesen ist.“ Wahnsinnig wird
wer die Realität Gottes aus welchen Gründen auch immer verleugnet. Selbst die Heiden mit naturreligiösen
Irrglauben erahnten immer die Realität eines immanenten Wesens jenseits vo Zeit und Raum. Die Kraft des
Glaubens beflügelte dann zu Hochkulturen. Wo die Realität auf die Erkenntnisfähigkeit der Vernunft
beschränkt und Gott verleugnet wird bricht das dunkle Chaos, der Tod, die Vernichtung herein. Reine ethische
Normen nützen nichts wenn nicht ein Glaubensfundament zugrundeliegt welches diese stützt. Wer frech
meint Gott müsse sich ins menschliche (empirische) Wahrnehmungs und Kathegorisierungssystem einfügen
ist ohnehin ein bemitleidenswerter Tor.
@ Alleph Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleich wie auch ich erkannt worden bin. Nun
aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. 1 Kor 12-13
Im Himmel und in der Hölle gibt es keinen Glauben mehr, weder den richtigen noch den falschen Glauben,
sondern nur mehr das sichere Wissen, wer der richtige Gott und die richtige Religion ist, egal ob im Himmel
oder in der Hölle. Auch die Verdammten der Hölle wissen im Jenseits über den wahren Gott Bescheid.
@Der Rächer mit dem Becher Ein Atheist kann per se keine Moral haben, aus diesem Grunde ist er a) kein
nützlicher Teil der gesellschaft, b) gesellschaftsschädigend und c) der Wegbereiter jeder Diktatur.
Und die RKK ist keine Diktatur. Wieso? Weil niemand gezwungen wird Mitglied zu bleiben. Die selbstgefälligen
Phrasen eines religiösen Irren. Zeigt ja auch schon die menschliche Geschichte, wie nützlich und gesellschaftsfördernd
religiöser Wahn zu allen Zeiten gewesen ist. Und vielleicht haben die Menschen dieser Tage eine Wahl,
was ihre Religionszugehörigkeit anbelangt, für den größten Teil der christlichen Geschichte gab es
jedoch wenig Wahlmöglichkeiten. @dominus vobiscum Atheismus gibt es nicht! Selbst der Teufel glaubt an
Gott! Atheisten sind im Grunde „arme Irre“. Oder wer sollte jemanden ernst nehmen, der behauptet, er hätte
keinen Vater? Den Teufel gibt es natürlich auch nicht. Und irre scheint es mir ehr an irgendeinen Gott
zu glauben, den sich ein paar Menschen in der Antike ausgedacht haben.
#98 Ultramontanus 16:13:30 | Montag, 4. Februar 2008
„Das wurde aber nicht als Dogma formuliert, wa?“ Das Dogma spricht davon, dass die Existenz des Schöpfers
durch die menschliche Vernunft mit Sicherheit erkannt werden kann. Was daraus logisch im Umkehrschluss
folgt, kann man sich ja überlegen.
@ Stimme (bar je) der Vernunft ch könnte mir vorstellen das so mancher ehrlicher Atheist näher bei Gott
ist als so mancher selbstverliebte laue (Schein-) Christ. Mit diesem Satz triffst du die Wahrheit besser
als du vermutlich weisst. Nein, das weiß ich wohl schon, deshalb habe ich auch das Wörtchen laue eingefügt,
sonst wär der Satz wohl verkehrt!
Und die „Stimme der Vernunft“ weiß das ich könnte mir vorstellen das so mancher ehrlicher Atheist näher
bei Gott ist als so mancher selbstverliebte laue (Schein-) Christ. Mit diesem Satz triffst du die Wahrheit
besser als du vermutlich weisst. Die „Stimme der Vernunft“ weiß das und kann das sicherlich am besten
beurteilen, wahrscheinlich wird sie irgendwann noch zur „Stimme Gottes“.
Gott zu leugnen ist Unsinn! Es ist doch Unsinn Gott zu leugnen! Gott als das „Sein“ schlechthin kann doch
nicht nicht sein. Der Atheismus muß also als eine Verwirrung des Geistes betrachtet werden!
@sozi ich könnte mir vorstellen das so mancher ehrlicher Atheist näher bei Gott ist als so mancher selbstverliebte
laue (Schein-) Christ. Mit diesem Satz triffst du die Wahrheit besser als du vermutlich weisst.
#91 Florian Geyer 16:03:55 | Montag, 4. Februar 2008
„Atheisten sind im Grunde „arme Irre“. Oder wer sollte jemanden ernst nehmen, der behauptet, er hätt
e keinen Vater“ Das Problem sind nicht die Atheisten ausserhalb sondern diejenigen innerhalb der Kirche.
Jene Leute die zwar nichts glauben aber trotzdem das Christentum wegen der sozialehischen und humansitischen
Postitionen für gut befinden und sich aufgrund dessen als etwas bezeichnen was sie nicht sind. – Katholiken.
Hier im Forum wären da zb der Rotfrontkämpfer Methusalix und der heuchlerische modernistsiche Kulturchrist
Leblhuber zu nennen.
@ Dominus vobiscum Atheismus gibt es nicht! Selbst der Teufel glaubt an Gott! Atheisten sind im Grunde
„arme Irre“. Oder wer sollte jemanden ernst nehmen, der behauptet, er hätte keinen Vater? Ganz so einfach
ist das nicht, ich könnte mir vorstellen das so mancher ehrlicher Atheist näher bei Gott ist als so
mancher selbstverliebte laue (Schein-) Christ.
Was haben Sie im Becher, werter Kelch-mit-dem-Elch? Wer würde so einen Blödsinn verzapfen? Außerdem:
Kirche hat (kirchenrechtlich) leider keinen Ausgang und nach staatlichem Recht tritt man nicht aus der
Kirche aus … Wer hat da also was verzapft?
arme Irre Atheismus gibt es nicht! Selbst der Teufel glaubt an Gott! Atheisten sind im Grunde „arme Irre“.
Oder wer sollte jemanden ernst nehmen, der behauptet, er hätte keinen Vater?
Ohmensch Ein Atheist kann per se keine Moral haben, aus diesem Grunde ist er a) kein nützlicher Teil
der gesellschaft, b) gesellschaftsschädigend und c) der Wegbereiter jeder Diktatur. Und die RKK ist keine
Diktatur. Wieso? Weil niemand gezwungen wird Mitglied zu bleiben.
@ Peter Ich weiß, dass Christen nicht geboren werden. Ebensowenig wie Moslems oder Juden. Niemand kommt
mit einer religiösen Überzeugung zur Welt, eine solche muss erst anerzogen werden. Oder war das bei
Ihnen vielleicht anders? Von Christ werden hat auch keiner gesprochen, aber man kann den Schöpfergott
auch in der Natur erkennen, z.B. mehrere Indianerstämme.
#85 Ultramontanus 15:34:17 | Montag, 4. Februar 2008
@engelhardt: Beispielsweise atmest du ohne dir auch nur einen Gedanken darüber zu machen. Wäre das ohne
einen Geist der die Geschöpfe fortwährend im Dasein und am Leben erhält denkbar?
#84 engelhardt † 15:25:58 | Montag, 4. Februar 2008
Erkenntniss Das behauptet ja auch kein Christ! Er behauptet lediglich, dass sich ein Schöpfergott aus
der Natur mittels der Vernunft erkennen lässt. Und wie genau laeuft dieser Prozess ab? Wo ist der Beleg
fuer diese Behauptung? Wie kann man dies testen?
Werte Herren, zwei Dinge gehen hier, scheints mir, durcheinander: 1) Die Erkennbarkeit Gottes im Licht
der natürlichen Vernunft. 2) Der Glaube Jesus Christus als Erlöser der Welt. Zu 1) An den Gott, der
als Schöpfer der Welt im Licht der natürlichen Vernunft sicher erkannt werden kann, muß man nicht glauben,
weil man ihn mithilfe der Vernunft sicher erkennen kann; an diesen muß man nicht glauben, denn man kann
ihn beweisen. Zu 2) Nur durch die Verkündigung kann man im Glauben erkennen, daß Jesus Christus der
Erlöser der Welt ist, weil sich dies nicht zwingend aus der Schöpfungsordnung ergibt.
@Sozialkatholisch Ich weiß, dass Christen nicht geboren werden. Ebensowenig wie Moslems oder Juden. Niemand
kommt mit einer religiösen Überzeugung zur Welt, eine solche muss erst anerzogen werden. Oder war das
bei Ihnen vielleicht anders?
#81 Ultramontanus 15:10:05 | Montag, 4. Februar 2008
Strohpuppe „Also nochmal: zeige mir einen Christen, der ohne Wissen vom christlichen Gott Christ wurde.“
Das behauptet ja auch kein Christ! Er behauptet lediglich, dass sich ein Schöpfergott aus der Natur mittels
der Vernunft erkennen lässt. Nicht das der dreeinige Gott auf natürlichem Weg erkennbar wäre, das ging
nicht ohne Offenbarung.
@ Peter Quatsch. Keiner wird so geboren, dass er irgendeine Religion oder Ideologie anerkennt. Das muss
erst anerzogen werden. Sag mal glaubst du im Ernst das das alles kleine Atheisten sind die da geboren
werden?
Werter Hódmezövásárhelykutasipuszta, in meinen Zimmern hat noch nie ein Freudentanz stattgefunden,
„wenn es gegen die Rationalität und die Vernunft“ ging. Kommt die Verallgemeinerungstendenz vom Pusztagrasrauchen?
Außerdem: Werte Vorschreiber, besser erst den Unterschied zwische Pronomen und Konjunktionen kennenlernen,
bevor Sie Theorien zur frühkindlichen religiösen Entwicklung veröffentlichen. Ich rate hier zur Lektüre
von Erich Feifel, der einen Zusammenhang mit den Untersuchungen zur frühkindlichen psychischen Entwicklung
von Andersson herstellen konnte.
#78 engelhardt † 15:03:34 | Montag, 4. Februar 2008
Zitate Das ist völlig verkehrt, keiner wird so geboren das er den Schöpfer ablehnt, das wird den armen
Kindern anerzogen! Hast Du den zweiten Teil meines Beitrages absichtlich oder versehentlich uebersehen?
Also nochmal: zeige mir einen Christen, der ohne Wissen vom christlichen Gott Christ wurde.
@Sozialkatholisch Das ist völlig verkehrt, keiner wird so geboren das er den Schöpfer ablehnt, das wird
den armen Kindern anerzogen! Quatsch. Keiner wird so geboren, dass er irgendeine Religion oder Ideologie
anerkennt. Das muss erst anerzogen werden.
@ engelhardt Das ist Unsinn. Man wird als Atheist geboren. Zum Religioesen wird man in der Regel gemacht.
Das ist völlig verkehrt, keiner wird so geboren das er den Schöpfer ablehnt, das wird den armen Kindern
anerzogen!
Über weite Strecken sind doch die Autoren ganz auf Blattlinie dieser Website. Ich versteh die Aufregung
nicht. Also wenn der Mensch sagt: „Alle aufgeklärte Religiosität sei nur „freundlich nebulöses, pseudo-christliches
Spiel mit theologischen Leerformeln“ – donnert Schmidt-Salomon.“ ist er doch damit einer Meinung mit den
Herrschaften, die sich hier herumtreiben. So wie hier hält er auch den radikalen, fanatischen Fundamentalismus
für die wahre Religiosität – das müsste doch Wasser auf den Mühlen der Redaktion sein und die Zustimmung
von so unerwarteter Seite müsste doch wahre Freudentänze in den Zimmern der kreuz.net-Comunity sein?
Und außerdem, wenn es gegen die Rationalität und die Vernunft geht, waren sich doch bisher die Fundamentalisten
aller Richtungen immer ziemlich schnell einig. Wieso tut die Redaktion auf einmal so, als hätte sie es
noch nicht geschnallt, was ihr in Wahrheit schon in Fleisch und Blut übergegangen ist: Die wahre Feinde
sind nicht die, die fanatisch gegen Religion kämpfen, sondern die wahren Feinde von kreuz.net&Co sind
die, die basileia tou theou verkünden, die befreiende Botschaft Gottes, die er durch Moses, seine Propheten
und seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gebracht hat. Ist doch so, oder etwa nicht?
#74 engelhardt † 14:50:11 | Montag, 4. Februar 2008
Glaube wie wärs mit der Gegenthese: Kein Mensch glaubt nicht an irgendeinen Gott, wenn es ihm nicht eingeredet
wird. Das ist Unsinn. Man wird als Atheist geboren. Zum Religioesen wird man in der Regel gemacht. Wie
gesagt: man zeige mir bitte einen Christen, der Christ wurde, ohne vorher vom Christentum oder sonstigen
Religionen gehoert zu haben.
Kausalkette Dieser Schluss ist im Zusammenhang mit dem Schöpfungs-Gedanken zu verstehen. Warum sollte
ein Geist, der das Schöpfungspotential des Universums in sich trägt das nicht selber ausüben? Jedenfalls
ist der Einwand aber noch aus einem anderen Grund unbeachtlich: Würde man einen geschaffenen Schöpfer-Geist
annehmen, so müsste dieser sein Schöpfungspotential von dem Geist empfangen haben, der ihn erschaffen
hat und so weiter. Auch hier müsste die Kausalkette irgendwann logisch zwingend abbrechen.
@Navon: Es geht nicht um den Energierhaltungssatz, der sich natürlich immer auf irgendwo vorhanden Energie
bezieht, sondern darum wie man philosophisch bzw. logisch die unverursachte Existenz von Energie oder
Materie begründen will. Das ist nämlich unmöglich woraus folgen muss, dass der Materie eine Nichtmaterie
(Geist) vorangegangen sein muss. Dann liegt es nahe darauf zu schließen, dass der Geist sich selbst zureichender
Grund ist, mithin das Sein mit dem Wesen zusammenfällt.
@Daniel Stöhr Braucht man keinen Grund, um an die ewige Existenz von Materie bzw. Energie zu glauben?
Erzeugt die sich von Ewigkeit her selbst und wie kann man das philosophisch begründen? Worauf wollen
Sie damit hinaus? Abgesehen davon, Sie führen alles einfach auf einen Schöpfer zurück und verschieben
damit das Problem lediglich um eine Instanz, denn natürlich können Sie Ihren Schöpfer auf nichts zurückführen.
@ Daniel Stöhr: Niemand glaubt RELIGIÖS an den Energieerhaltungssatz! Kein Physiker oder Chemiker betet
den an oder baut dem einen Tempel! Nur mal so zum drüber nachdenken!
Keinen Grund? Braucht man keinen Grund, um an die ewige Existenz von Materie bzw. Energie zu glauben?
Erzeugt die sich von Ewigkeit her selbst und wie kann man das philosophisch begründen?
@ Peter Kein Mensch kommt mit dem Glauben an ein höheres Wesen zur Welt. Man braucht keinen Grund, um
etwas nicht zu glauben, man braucht einen Grund (vorzugsweise mehrere) um an etwas zu glauben. Das hat
auch keiner gesagt, nur jeder hat die, bzw. eine Möglichkeit den Schöpfer zu erkennen, der eine eine
größere, der andere eine kleinere. Am besten und am wahrhaftigsten ist das aber in der röm/kath. Religion
möglich.
@HeinrichvonOfterdingen & Sozialkatholisch wie wärs mit der Gegenthese: Kein Mensch glaubt nicht an irgendeinen
Gott, wenn es ihm nicht eingeredet wird. Kein Mensch kommt mit dem Glauben an ein höheres Wesen zur Welt.
Man braucht keinen Grund, um etwas nicht zu glauben, man braucht einen Grund (vorzugsweise mehrere) um
an etwas zu glauben. Und die meisten Menschen die an eine bestimmte Religion glauben, tun es aus demselben
Grund: Weil man es ihnen von klein auf eingeimpft hat. @Daniel Stöhr Die RKK ist eine Wahlmonarchie –
und immer gewesen. Und Ihren Amtsträgern ging es häufig genug um dasselbe, wie vielen weltlichen Machthabern.
Zudem schmückten sie sich in ihren Tun mit eben jenem göttlichen Freischein, den auch sie der Kirche
scheinbar ausstellen.
@Navon: Nein, um „Macht und Geld“ ging es der Kirche (Gemeinschaft der Christgläubigen) nie. Und es hat
auch niemand vernünftige Gründe oder das Recht das Verhalten einzelner der Gemeinschaft der Gläubigen
anzulasten.
@ Daniel: Das ist falsch. Nein, nur weil die kath. Kirche es anders definiert, heißt das nicht, dass
es nicht so ist. Eine freie Gesellschaft, in der jeder denken und glauben darf, was er gerne möchte,
ist die kath. Kirche bei weitem nicht. Die Kirche ist gemäß Definition und Praxis eine Gesellschaft
eigener Art (sgn. vollkommene Geselllschaft) in der alles aufgrund göttlicher Anordnung in einer bestimmten
Weise aufeinander hingeordnet ist. Ja, so perfekt, dass die Menschheit mangels Reproduktion aussterben
würde, würden alle Menschen hin dieser „perfekten“ Gesellschaft leben. Von den Denkvorgaben und -verboten
mal ganz zu schweigen! Eine Diktatur oder Monarchie ist etwas anderes, weil es bei der Ausübung staatlicher
Gewalt bei den Zielen, Zwecken unn Mitteln um etwas ganz anderes geht. Ach echt? Es ging der kath. Kirche
NIE um Macht und Geld? Echt nicht?
@ engelhardt Kein Mensch glaubt an irgendeinen Gott, wenn es ihm nicht eingeredet wird. Wenn du wirklich
davon überzeugt bist solltest du dir das als Ausrede merken, ich denke nur nicht das sie besonders gut
ist wenn dir dann die Augen aufgehen.
Lieber Engelhardt, Wie bereits erwaehnt: das ist der Beleg, dass die Behauptung, man koenne „Gott aus
der Vernunft“ heraus erkennen, ohne vorher von irgendeiner Gottesvorstellung gehoert zu haben, einfach
Unsinn ist. … wie glauben Sie dann dass die „Gottesvorstellung“ überhaupt unter die Menschen gekommen
ist? Irgend einer muß doch damit angefangen haben? Ach so, Adam und Eva hatten natürlich vom Paradies
her eine „Gottesvorstellung“, wie konnte ich das vergessen?
#60 engelhardt † 13:59:32 | Montag, 4. Februar 2008
Frage Was wollen Sie jetzt damit sagen oder begründen? Wie bereits erwaehnt: das ist der Beleg, dass
die Behauptung, man koenne „Gott aus der Vernunft“ heraus erkennen, ohne vorher von irgendeiner Gottesvorstellung
gehoert zu haben, einfach Unsinn ist. Kein Mensch glaubt an irgendeinen Gott, wenn es ihm nicht eingeredet
wird.
Definitionsirrtum „Auch die Kirche selbst ist eine Form von Totalitarismus, eine Diktatur bzw. Monarchie,
die im Verlauf ihrer Geschichte vor wenig haltgemacht hat.“ Das ist falsch. Die Kirche ist gemäß Definition
und Praxis eine Gesellschaft eigener Art (sgn. vollkommene Geselllschaft) in der alles aufgrund göttlicher
Anordnung in einer bestimmten Weise aufeinander hingeordnet ist. Eine Diktatur oder Monarchie ist etwas
anderes, weil es bei der Ausübung staatlicher Gewalt bei den Zielen, Zwecken unn Mitteln um etwas ganz
anderes geht.
@Daniel Stöhr Woher soll den ein Atheist oder Agnostiker das Wissen haben was „moralisch veraltet“ oder
was ein „halbwegs anständiger Mensch“ ist? Oh, es ist sehr viel leichter einen Sinn für Anstand und
Moral zu entwickeln, wenn man ihn nicht mit irgendwelchen Jahrtausende alten Schriften abgleichen muss.
Drehen Sie es sich, wie Sie wollen, es entspricht nicht meinen Moralvorstellungen, wenn etwa Moses Menschen
zu Tode steinigen lässt (aus welchen Gründen auch immer) oder wenn Gott straft, in dem er Städte verbrennt
(mit allem und jedem darin) oder eine Sintflut schickt. Finden Sie es anständig, Kindern so etwas zu
vermitteln? @Beobachterin Jeder Totalitarismus bekämpft die Kirche Auch die Kirche selbst ist eine Form
von Totalitarismus, eine Diktatur bzw. Monarchie, die im Verlauf ihrer Geschichte vor wenig haltgemacht
hat. Aber natürlich ist hier von der Kirche gar nicht die Rede. Die Religionen an sich werden auf die
Schippe genomemn und kritisch begutachtet. Das interesannte ist: Soweit ich das beurteilen kann, wird
im Buch nichts behaupet, das der offizielen Lehre dieser Religionen widerspricht. Es wird bloss nicht
verniedlicht, wie man’s für Kinder gerne hat (Alberne Kinderbibeln, mit rauschbärtigen antiken Weihnachtsmännern
anstelle der biblischen Figuren Abraham, Noah und Moses). Auch vor dem Zugriff auf Kinder schreckt man
nicht zurück, wie das hier zur Diskussion stehende Kinderbuch zeigt. Ist der Zugriff auf die Kinderseelen
nicht auch das Ziel dieser Religionen.
Werter engelhardt, 1) es ist mir nicht erinnerlich, wann ich Ihnen das Du angetragen hätte; unterlassen
Sie bitte diese plumpen Vertraulichkeiten! 2) durch Vertraulichkeiten werden Ihre Wortbeiträge nicht
besser oder gescheiter. Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Lesen bildet, man sollte es nicht glauben.
Das wäre wohl auch bei Ihnen der Fall, sollten Sies mal versuchen. 3) Offensichtlich gibt es nicht nur
bei Katholiken, sondern auch bei Agnostikern (etc.) einen Trend zum Zweitbuch! Werter engelhardt, diesen
Trend sollten Sie nicht verpassen!
engelhardt Man zeige mir bitte einen Christen, der Christ wurde, ohne etwas vom chrsitlichen Gott zu wissen
(und damit meine ich jetzt nicht die Zwangsgetauften). Was wollen Sie jetzt damit sagen oder begründen?
#55 engelhardt † 13:07:47 | Montag, 4. Februar 2008
Christen Kinder haben keinen Unterricht vor der Taufe, bei dem sie etwas von G’tt hören könnten. Trotzdem
werden sie durch die Taufe und wegen des Glaubens ihrer Eltern und Paten Christen. Wie geht das? Durch
die Taufe werden Kinder lediglich Vereinsmitglieder. Willst Du behaupten, die Kinder glauben an Gott bevor
sie von ihren Eltern oder im Religionsunterricht davon gehoert haben?
#54 Beobachterin 12:28:13 | Montag, 4. Februar 2008
Atheistischer und schädlicher Verein Das Auftauchen eines solchen Buches (und ähnlicher Phänomene)
ist kein Wunder. Jeder Totalitarismus bekämpft die Kirche (die drei augenfälligsten Beispiele Hitler,
Stalin, Mao). Da wir auf dem Weg in den Totalitarismus sind („DDR light“ zunächst), schreitet die antikirchliche
Gesinnung voran. Die Giordano-Bruno-Stiftung hat in diesem Sinne auch bereits die Gründung eines „Zentralrats
der Konfessionsfreien in Deutschland“ vorgeschlagen. Ebenso ist zu erwähnen eine Gegenveranstaltung zum
Weltjugendtag in Köln als Störversuch des Großereignisses. Dieser Verein wird in der Bundesrepublik
als „gemeinnützig“ anerkannt, fast möchte man schon sagen: selbstverständlich … In der DDR ging der
Untergang des Systems dementsprechend auch von kirchlichen Kreisen aus (Montagsdemos!). Bei uns wird arbeitet
dieser Verein auf Aufbau eines gottlosen Systems, das – wie bereits gesagt – im Totalitarismus enden soll.
Dabei versucht man sich, um Sympathisanten zu gewinnen, in die Anti-Islamisierungs-Bestrebungen einzuklinken
nach Art einer muslimischen Taqiyya. Auch vor dem Zugriff auf Kinder schreckt man nicht zurück, wie das
hier zur Diskussion stehende Kinderbuch zeigt. Es ist schädlich für die Kinderseelen, ja geradezu verbrecherisch.
@Peter-Pan: „Die Bibel – das alte Testament insbesondere, aber auch das neue – ist moralisch mehr als
veraltert. Die darin transportiert Botschaften sind nicht das was jeder halbwegs anständige Mensch seinen
Kindern vermitteln möchten.“ Woher soll den ein Atheist oder Agnostiker das Wissen haben was „moralisch
veraltet“ oder was ein „halbwegs anständiger Mensch“ ist?
Die Quantität der Erlösten hat wahrscheinlich nichts mit den möglichen Errettungen zutun, weil die
Möglichkeit der Errettung hat ja jeder. Nur ist die Möglichkeit Gott aus der Vernunft heraus in den
verschiedenen Religionen zu erkennen von sehr gering bis ganz gut, sonst wäre der Missionsbefehl von
unserem Herrn ja Quatsch gewesen.
@r.ruhrgebietler Fabeln müssen nicht Kindergeschichten sein, können es aber. Und ich sprach nicht nur
von der Fabel des europäischen Mittelalters, sondern erstreckte mein Beispiel auch auf die Disney-Figuren
des 20. Jahrhunderts. Worum es mir ging war schlicht: Nur weil ein Mensch als Tier oder ein Tier mit menschlichen
Eigenschaften dargestellt wird, wird dadurch nicht der Mensch auf irgendwelche Triebe reduziert. Das war
„Dr. Schlämmers“ kläglicher Trugschluss. Und früher oder später sind die meisten Geschichten ziemlich
blutig. Ich weiß, dass fast alle Märchen – egal aus welcher Generation und vor allem, egal für welche
Generation, voller Gewalt und Grausamkeiten sind. Von den Märchen aus Tausendundeiner Nacht, von den
Sammlungen der Gebrüder Grimm über die Geschichten eines Hans Christian Andersen bis hin zu modernen
Märchen wie Peter Pan, Alice in Wunderland und letzten Endes sogar Harry Potter. (Und wenn Sie wirklich
etwas anstössig Makaberes lesen wollen, beschäftigen Sie sich mit den frühen Versionen von Rotkäpchen).
Doch allen Gewaltverzichtsforderungen zum Trotz, scheint in erster Linie nicht die Gewalt das Problem
zu sein, sondern der Kontext in dem Sie auftritt. Die meisten Christen wollen sich auch in Kindergegenwart
nicht von ihren Kruzifixen trennen, auch wenn es kaum eine plastischere Gewaltdarstellung gibt, als Jesus
Hinrichtung. Und der moralische Kontext mancher Gewalttaten der Bibel (durch die Guten!!), ist zumindest
nicht das, was ich Kindern würde vermitteln wollen.
engelhardt Kinder haben keinen Unterricht vor der Taufe, bei dem sie etwas von G’tt hören könnten. Trotzdem
werden sie durch die Taufe und wegen des Glaubens ihrer Eltern und Paten Christen. Wie geht das?
Dennoch gerettet Wenn jemand, so das Vat.-I, ohne eigenes Verschulden nichts von Jesus und seiner Offenbarung
des Vaters gehört hat, kann er dennoch im Hinblick auf Gottes Erlösungsordnung gerechtfertigt sein,
wenn er der vernunftgemäß erkennbaren Schöpfungsordnung folgt. Wer also unverschuldet die christliche
Botschaft nicht kennt, jann dennoch gerettet werden, wenn er vernunftgemäß Gott erkennt und dem natürliches
Sittengesetz folgt. Das sagt aber nur was über die Möglichkeit aus aber in keinster Weise etwas über
die Quantität der möglichen Errettungen.
Das Vat.-I intendierte mit seiner Aussage m. E. die Feststellung, daß auch Menschen, die noch nie mit
der christlichen Verkündigung konfrontiert worden sind, Gott als Schöpfer der Welt im Lichte der ihnen
geschenkten natürlichen Vernunft erkennen können. Daraus resultiert auch deren Verpflichtung zur Einhaltung
des natürlichen Sittengesetzes, das dieser vernunftgemäßen Gotteserkenntnis entspringt. Wenn jemand,
so das Vat.-I, ohne eigenes Verschulden nichts von Jesus und seiner Offenbarung des Vaters gehört hat,
kann er dennoch im Hinblick auf Gottes Erlösungsordnung gerechtfertigt sein, wenn er der vernunftgemäß
erkennbaren Schöpfungsordnung folgt. Wer also unverschuldet die christliche Botschaft nicht kennt, jann
dennoch gerettet werden, wenn er vernunftgemäß Gott erkennt und dem natürliches Sittengesetz folgt.
#46 engelhardt † 11:15:56 | Montag, 4. Februar 2008
Auffassung Nach Auffassung des Vat. I muß man von Gott nicht gehört haben, um ihn vernünftig erkennen
zu können Logischerweise allerdings schon. Man zeige mir bitte einen Christen, der Christ wurde, ohne
etwas vom chrsitlichen Gott zu wissen (und damit meine ich jetzt nicht die Zwangsgetauften).
Na und? Das ist aggressiver Atheismus, weil Religionen schlecht weg kommen. So ein Unsinn! Kannst Du auch
nur ein religiöses Kinderbuch nennen, in dem der Atheismus gut wegkommt? Wohl kaum! Soll man deswegen
das Christentum „aggressiv“ nennen? Euer Gott muss schon sehr klein sein, wenn Ihr so ne Angst vor einem
kleinen Kinderbuch habt.
Werter Wundertäter, wie wäre es mit „impii secta marcelli impiorum“? Praeterea: Nach Auffassung des
Vat. I muß man von Gott nicht gehört haben, um ihn vernünftig erkennen zu können; zumindest ist die
vorherige Kenntnis Gottes keine Voraussetzung seiner Erkenntnis, weil das nämlich auf eine petitio principii
hinausliefe: Um Ihn erkennen zu können, muß man Ihn erst kennen … Damit hätte das Vat. I eine sinnlose
Aussage formuliert, was jedoch kaum anzunehmen ist.
#42 engelhardt † 10:33:03 | Montag, 4. Februar 2008
Erkenntniss Gott kann im Lichte der natürlichen Vernunft sicher erkannt werden Allerdings nur, wenn man
vorher von ihm gehoert hat. Und uebrigens: der Artikel ist eine mehr oder weniger 100%ige Abschrift dieses
SZ-Artikels: www.sueddeutsche.de/…r/artikel/834/155429/ Die Seitenbetreiber jedoch stellen den Artikel
als Eigenproduktion dar. Ein derartiger Plagiarismus ist schon ziemlich dreist.
Kleine Anfrage, die Sie mir, werter Wundertäter, hoffentlich nicht krumm nehmen werden: „secta marcelli
impiorum schismaticique“ Wenn secta Nom. Sg. f. ist und marcelli das GenO (ob possessiv oder partitiv
bleibt gleich), dann ist der Gen.-Pl. impiorum Attribut zu secta. Dann aber paßt entweder der Gen.-Sg./Nom.-Pl.
schismatici nicht, oder das enklitische -que ist unrichtig. Meinten Sie: „secta impiorum marcelli schismatici“,
oder „secta marcelli impiorum schismaticorumque“, oder „secta marcelli impii schismaticique“, oder sollte
„secta marcelli impiorum schismaticique“ ein Hyperbaton sein? Dann aber stört das -que. Nichts für Ungut,
cc.
#40 thaumaturgos 10:14:15 | Montag, 4. Februar 2008
naja … wenn die monatspostille der secta marcelli impiorum schismaticique monatlich erscheinen darf …
da ist das ferkelchen kein problem schlimmeren anti islamismus / antisemitismus als in der schismatenpostille
liest man kaum mehr und, als christ darf man gelassen alle die schriften gegen unseren gluben gedruckt
sehen, ich fürchte mich nicht davor
So viel Verve in der Debatte, meine Herren? Relata (non ipsa lecta) refero: Also, 1) das kleine Ferkel
findet Gott nicht, weil die Religionen, die es kennenlernt, alle nur sinistre Fundamentalismen sind. 2)
Das ist aggressiver Atheismus, weil Religionen schlecht weg kommen. 3) Der Autor verfolgt auch sonst weltanschaulich
a- bis antireligiöse Ziele und Ideen. So, so; so also sieht die Verderbnis unserer Kinder aus: Ein antireligiöser
Fundamentalist schreibt ein Kinderbuch mit eindeutig antireligiöser Aussageintention. Darf ich da doch
mal auf drei Sachverhalte aufmerksam machen: 1) Gott kann im Lichte der natürlichen Vernunft sicher erkannt
werden (Vat. I); da wird nicht eingeschränkt, ab welchem Alter das denn möglich sein soll. Also: Kindern
mehr zutrauen; auch und gerade mehr an eigenem (vernünftigen) Urteil. 2) Was vermag wohl ein Kinderbuch
gegen das Beispiel und Vorbild liebender und geliebter Eltern? Wenn das Kind seine Eltern nicht als Zeloten
erlebt, wird es das klischeehafte Buch wohl weglegen, weil es mit seiner Erfahrung nicht übereinstimmt.
3) Auch Atheisten/Agnostiker haben kraft negativer Religionsfreiheit das Recht, ihre Kinder atheistisch/agnostisch
zu erziehen. Daß Kinderliteratur nach deren Geschmack angeboten wird, darf da nicht erstaunen. Vielleicht
werden die so erzogenen Kinder tatsächlich „Produkte“ ihrer Erziehung; sie werden es aber mit oder ohne
dieses Buch. Und: Dessen Lektüre wird sie nicht vor dem Glauben schützen, wenn dieser wirklich Gnade
Gottes ist und nicht „gemacht“ werden kann.
Jedenfalls muss man mal festhalten dass die selbsternannten „Christen“ hier diejenigen sind, die dem Atheismus
und damit dem Satan am meisten in die Hände arbeiten durch ihr Verhalten. Mal sehen was ihnen Christus
dereinst antwortet, wenn sie Ihm sagen „Was willst du denn Herr, ich hab doch immer brav die Atheisten
angepöbelt und beleidigt, hab unflätig in kreuz.net rumproletet und für die Ungläubigen nur Häme,
Verachtung und Hass übriggehabt. Dafür bekomm ich ja wohl einen Ehrenplatz neben Dir, nun mach schon!“
#37 engelhardt † 09:49:38 | Montag, 4. Februar 2008
Angst Lustig, mit welcher Panik die Religioesen reagieren. Es ist auch unerhoert: da masst sich doch jemand
an, ALLE abrahamitischen Religionen bloszustellen und das nicht im ueblichen Format (Buecher fuer Erwachsene),
nein: die Kinder sind die Zielgruppe. Das ist natuelrich unverzeilich: die Kinder vor den Fanatikern warnen,
bevor sie von ihnen vereinnahmt und ideologisiert werden. Somit wird den Religionen die Nachwuchsrekrutierung
versaut und das darf natuelrich nicht sein. Selbsstaendig denkende Menschen fuer eine Religion zu rekrutieren
ist auch um so vieles schwieriger, als einfach die Kinder abzugreifen, wenn sie sich noch nicht wheren
koennen. Und mitnichten ist das Buch atheistisch: nirgendwo im Buch wird behauptet, es gaebe keinen Gott.
Aber das sind natuerlich Details, welche die Geifernden Fanatiker mal wieder uebersehen. Ist ja auch viel
einfacher, die Antisemitismus- und Atheismuskeule zu schwingen. als sich differenziert mit dem Buch auseinanderzusetzen.
Und natuerlich haben die Religioesen auch nichts aus der Vergangenheit gelernt: je lauter sie nach einem
Verbot schreien, desto besser wird sich das Buch verkaufen. Besonders ueberzeugt scheinen sie ja von ihrer
Religion nicht zu sein, wenn sie glauben, ein Kinderbuch koenne ihnen schaden. Ist euer Gott so schwach?
warum sollen denn nur selbsternannte „Christen“ Hetzschriften herausgeben dürfen? Was den angeblichen
„Christen“ recht ist, kann den Atheisten nur billig sein.
@peter-pan – Fabeln?? Was wollen Sie uns hier unteschieben? Fabeln waren noch nie Kindergeschichten und
werden es auch nicht. Nicht einmal der „Zappelpeter“ ist für Kinder geeignet, dto. Schneewittchen, Der
böse Wolf und die sieben Geißlein (die sind ganz kriminell!!). Nein, diese Geschichten sind allesamt
nicht für Kinder geeignet! Man stelle sich das vor wie ein Kind: die sind die 6 Geißlein vom Wolf gefressen
worden (wohl eher heruntergeschlungen worden – sie würden ja sonst nicht im Magen des Wolfes überleben!)
und das 7. Geißlein kommt zurück und und und … und schneidet dem Wolf den Bauch auf. So, mal eben,
und ohne Betäubung ud so… Mal ehrlich: Da mutet das Ballerspiel DOOM eher absolut harmlos an! Gewaltverherrlichung
gab es also auch schon im „finteren Mittelalter“. Oder lesen Sie mal Rapunzel! In den frühen Ausgaben
von dieser Turmfee stand sogar etwas drin, woraus ableitbar war, dass die dort im Turm gepoppt hat und
schwanger geworden war. Also: Fabel hin und Märchen her: Wer so was unkommentiert an Kinder gibt kann
großen Schaden anrichten! Genau so wie die meisten anderen Schreiberlinge hier auf +.net mit ihren dümmlichen
Kommentaren zur trid. Liturgie, deren Kernstück die unverkürzte Opfermesse ist, wo keine Ministrantinnen
oder Weiber während der hlg. Messe im Altarraum sich aufhalten. Niemals NOM, wider V-II
@Dr. Schlämmer Die einzige „Wahrheit“, die der Verfasser bezüglich des Menschen anerkennt, ist die vom
Menschen als intelligentem Tier. Mehr nicht. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Auffassung vom Menschen
dem Missbrauch Tür und Tor öfffnet. Die ganze Triebnatur wird tendenziell vergöttlicht, Wahrheiten
jenseits derselben verdünnisieren sich im Dämmerlicht eines angeblichen christlichen „Obskurantismus“.
Nun, der Mensch ist ein intelligentes Tier. Abgesehen davon, scheint Ihnen das Konzept der Fabel nicht
vertraut zu sein. Tiere aus pädagogischen Gründen zu vermenschlichen oder Menschen als Tiere darzustellen,
hat eine lange Tradition. Protestieren Sie womöglich auch gegen Donald Duck und Micky Maus? @Daniel Stöhr
Anstatt Kinder sich selbst mit einer eventuell anerzogenen Religion auseinandersetzen zu lassen, meinen
sie diesen Prozess künstlich vorweg nehmen zu müssen -und das wahrscheinlich auf ziemlich primitive
Art und Weise. Der Sinn religiöser Erziehung ist in unserer Geselschaft mit Sicherheit nicht, dass Kinder
sich damit auseinandersetzen. Die Bibel – das alte Testament insbesondere, aber auch das neue – ist moralisch
mehr als veraltert. Die darin transportiert Botschaften sind nicht das was jeder halbwegs anständige
Mensch seinen Kindern vermitteln möchten. Was bedeutet, dass entweder auf religiöse Erziehung verzichtet,
oder diese zu der – gerade auf dieser Seite so verhassten – relativistischen Kuschelreligion uminterpretiert
wird.
@thaumaturgos: das *ferkel* ist halt einfach ein weiterer dummer versuch, ideologie zu transportieren,
und wie ein poster hier schon schrieb … kinder sind sowieso intelligenter, die schnallen schon, was
so läuft Das stimmt, Kinder sind nicht so dumm, wie manche es gerne hätten … Aus genau diesem Grund
setzen ja die Vertreter der 3 großen Religionen momentan alles daran, um dieses Buch verbieten zu lassen,
sie fürchten, daß es ihnen gefährlich werden könnte …
#32 thaumaturgos 02:48:55 | Montag, 4. Februar 2008
liest lieber Buchserien ohne große ideologische Prägung kann man – ob jung oder alt – nicht einfach
lesen qua lesen, ohne lange auf ideologie, religion usw. zu schauen … das wäre doch auch schon was.
oder? das *ferkel* ist halt einfach ein weiterer dummer versuch, ideologie zu transportieren, und wie
ein poster hier schon schrieb … kinder sind sowieso intelligenter, die schnallen schon, was so läuft
@FiliusEcclesiae Kritische moderne deutsche Jugendbücher sind wahrscheinlich ideologisch-atheistisch
geprägt, aber ideologische Kinderbücher sind mir nur aus der NS-Ära bekannt. Vermutlich gab es ideologische
Kinderbücher aber auch bei Walter Ulbricht & Erich Honecker. Ideologische Jugendbücher sind aber meist
ohnehin nur eine Sache für den Deutschunterricht, wo man verpflichtet wird, diese Bücher zu lesen. Wer
privat Bücher liest, liest lieber Buchserien ohne große ideologische Prägung. Ideologisch geprägt
sind aber wahrscheinlich eher die Mädchenbücher. Sie hätten wirklich in die Buchhandlung gehen und
nachsehen sollen. Dann hätten Sie vielleicht verstanden worauf ich hinauswill. Um irgendwelche ideologischen
Bücher oder Bücher, die Religion direkt angreifen oder kritisch thematisieren geht es mir gar nicht.
Ich rede von ganz normaler Jugendliteratur, deren Autoren keine sinisteren Absichten hatten, als spannende,
unterhaltsame, vielleicht lehrreiche Bücher für Jung (und manchmal auch Alt) zu schreiben. Und ganz
nebenbei werden dabei die heiligen Kühe der Weltreligionen umgeworfen. Harry Potter ist das populärste
Beispiel, obwohl die Autorin garantiert keinerlei atheistische Absichten hatte. Aber auch in anderen Büchern
zaubern die Helden – von der Dämonenbeschwörung bis zur Nekromantie ist alles dabei. Homosexualität
ist etwas ganz normales und wird von vielen Autoren mit eingebracht. Die Hölle wird oft genug als Idee
bezeichnet, um den Menschen Angst zu machen. Usw. und sofort…
@Geyer: Diese Leute denken auf einem sehr primitiven Niveau und man muß selber ganz klein werden damit
man ihnen auf Augenhöhe begegenen hann, ihnen die Hände reicht und sie sanft und gefühlvoll aus dem
Irrtum führt. Geyer, auch der Fasching ist keine Freikarte zu jeder nur denkbaren Torheit. So klein wie
Sie schon sind, wird Ihre weitere Reduktion zur Atomisierung führen. Aber mit Theophil haben Sie einen
passenden Partner gefunden. Sie beide sind der beste Beweis für den unabwendbaren Untergang des Abendlandes.
@Kurt K. Vielleicht können wir dieses festhalten: Sie gehen davon aus, dass im historischen Maßstab
christliche Gesellschaften tendenziell gewalthafter sind und ich glaube das nicht. Dies nicht, weil ich
den Geschichtsbüchern misstraue, obwohl es dafür einige Gründe gäbe, sondern weil die Vergleichsgesellschaften
keine Geschichtsbücher produziert haben.
K. Marx: „Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen damit er denke, handle, seine Wirklichkeit
gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit
um seine eigene Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne…“ Wo Charly M. recht hat,
hat er recht.
@ Florian… Lassen Sie doch Kurt seine Unbekümmertheit. Solche Dinge regeln sich ganz von selbst. Vielleicht
nur etwas anders, als er es sich vorgestellt hat. Diese Einsichten sollten wir ihm lassen, denke ich.
#26 Florian Geyer 22:45:11 | Sonntag, 3. Februar 2008
Bruder Theophil in diesem Fall überlagern sich die Begriffe. Diese hartnäckigen Fälle wie Kurt K schieben
oft ein frustreiches Leben auf den lieben Gott und sagen sich. Wenn er existiert und allmächtig ist muß
er böse sein. Wenn er gütig wäre könnte er nicht existieren da vieles so schlimm ist. Diese Leute
denken auf einem sehr primitiven Niveau und man muß selber ganz klein werden damit man ihnen auf Augenhöhe
begegenen hann, ihnen die Hände reicht und sie sanft und gefühlvoll aus dem Irrtum führt.