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Hart, aber reich + Kein Geld für ‘Radio Maryja’ + Schon begraben + Kompromiß + Kein April-Scherz
Papst Benedikt XVI. hält das sonntägliche Angelusgebet am Fenster seiner Gemächer
Papst Benedikt XVI. hält das sonntägliche Angelusgebet am Fenster seiner Gemächer
© Mark Pozzobo, CC
Hart, aber reich

Vatikan. Beim sonntäglichen Angelusgebet erklärte Papst Benedikt XVI. auf Deutsch, daß Gott Arme und Reiche liebt. Aber die Reichen würden sich davor fürchten, daß ihr hartes Herz von der Liebe weich werden und ihr Reichtum schmelzen könnte. Dabei wäre das viel besser für sie. Der Papst forderte anläßlich des gestern in Italien begangenen „Tages des Lebens“ auch das Lebensrecht ungeborener Kinder ein.

Kein Geld für ‘Radio Maryja’

Polen. Die neue polnische Regierung unter dem liberalen Premierminister Donald Tusk hat den katholischen Sender ‘Radio Maryja’ von der Liste jener Projekte gestrichen, die Zugang zu EU-Mittel bekommen. Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Der Leiter von ‘Radio Maryja’ hatte mehr als 15 Millionen Euro beantragt, um eine von ihm in der Stadt Thorn – 210 Kilometer nordwestliche von Warschau – gegründete Journalistenschule auszubauen.

Schon begraben

Mexiko. Der Gründer der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel Degollado, wurde am Wochenende in seiner mexikanischen Heimatstadt Cotija de la Paz begraben. Die Zeremonie fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Pater Maciel war am 30. Januar verstorben.

Kompromiß

Tschechien. Die tschechische Regierung und die katholische Kirche haben sich nach jahrelangem Streit um enteignetes Kirchengut auf einen Kompromiß geeinigt. Der Staat bezahlt der Kirche für zwei Drittel ihrer geraubten Güter eine Entschädigung. Ein Drittel ihres Eigentums bekommt die Kirche zurück. In der Frage des Veitsdoms in Prag ist die Eigentumsfrage immer noch nicht geklärt, dafür aber die Nutzung. Der Staat bezahlt die Kosten zur Erhaltung der Kathedrale. Die Kirche beteiligt sich monatlich mit dem symbolischen Betrag von umgerechnet 20 Euro.

Prager Veitsdom
Der Veitsdom auf der Prager Burg ist die größte Kirche TschechiensGlasmalerei im Inneren der KathedraleDie Geschichte des Baus reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück.

Kein April-Scherz

„Der 1. April ist der Stichtag, an dem aus den noch 58 Pfarreien der Stadt Essen zehn Großpfarreien werden. Die Dekanate werden zeitgleich aufgelöst.“

Aus dem Informations-Portal ‘Der Westen’ vom 24. Januar.
      
20 Lesermeinungen
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#20   kubiska   00:08:09 | Dienstag, 5. Februar 2008
Zu Radio Maryja nur eines:
Gott sei Dank.
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#19   HeinrichvonOfterdingen   12:18:06 | Montag, 4. Februar 2008
Lieber Aleph,
wenn Sie ‘s gelesen hätten, dann wüßten Sie ‘s!
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#18   Aleph †   12:16:48 | Montag, 4. Februar 2008
Heinrich v. Ofterdingen
Welche Botschaft enthält der Link?
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#17   HeinrichvonOfterdingen   12:14:50 | Montag, 4. Februar 2008
Lieber Aleph,
ich weiss schon wer gemeint ist! www.pelzig.de/…zig_und_Co/Dr_Goebel
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#16   Aleph †   12:10:40 | Montag, 4. Februar 2008
solideo
Onkel Goebels hätte an euch helle Freude.
Ein Onkel Goebbels sagt mir nichts. Mir ist auch niemand mit dem Namen persönlich bekannt. Ihnen etwa?
Könnte es sein, dass Sie die Diskussion in eine ganz bestimmte Richtung bringen wollen?
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#15   maliems   12:08:14 | Montag, 4. Februar 2008
wieso interressiert
ihr euch für radio maryia?
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#14   Wolfgang K.   11:06:03 | Montag, 4. Februar 2008
@Kurt K.
In Südtirol gibt es noch einen Sender Namens Radio Maria, nennt sich in hiesigen Gefilden Radio Horeb. Die aber im Gegensatz zur radikalen polnischen Version noch richtig harmlos und betreiben keine Volksverhetzung, und sie verbreiten keine fragwürdigen politischen Thesen. Haben teilweise auch ganz hilfreiche Sachen im Programm. Läßt sich gut im Kabelnetz empfangen.
Radio Marjia hat in Polen schon den Zenit überschritten, ist nur noch eine Frage der Zeit wann sie den Laden dichtmachen. Wenn die finanzielle Unterstüzung ausbleibt
dann wird dann sehr bald Schluß sein mit diesem Unfug.
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#13   Katholisch   11:05:01 | Montag, 4. Februar 2008
Radio Maryja
Endlich tut die Regierung was die Kirche längst hätte tun sollen. Einen antisemitischen, nationalistischen Sender das Geld entziehen. Vom Geld der EU macht dierser Sender im Namen Gottes Hetze gegen alles was nicht ihrem Klischee entspricht. Deo Gratias. Soll doch der leibe Pater Rud… sienen grossen Wagen verkaufen mit dem er durch Polen fährt, dann hat er locker einige 10 000 euro
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#12   solideo   10:44:00 | Montag, 4. Februar 2008
An Gunsenum und Aleph
Das hat auch meine Mutter behauptet bevor sie einmal nicht schlafen konnte und versehentlich dieses so vielgschmähte Radio einschaltete.Seitdem hört sie es immerwieder mit großem Interesse. An Kurt.k es ist mir unbekannt.(Um so mehr muß ich mich wundern über die breite öffentliche ablehnung somit der hinweis auf Onkel G.
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#11   Kurt K.   10:30:14 | Montag, 4. Februar 2008
Radio Maryja ?
Von Sendern, die sich „Radio Maria“ in dieser oder jener Schreibweise nennen, gibts ziemlich viele. Gibts denn das hier gemeinte auch auf deutsch? Link?
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#10   Aleph †   10:24:51 | Montag, 4. Februar 2008
solideo
Einmal, zweimal gehört, reicht um von der beschränkten Geisteshaltung bei Radio Maria sattsam bedient zu sein. Da gibt es, Besseres, andere Dinge zur größeren Ehre Gottes zu tun, als Radio Maria zu hören.
Schade um die Zeitverschwendung.
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#9   stimme der vernunft †   10:22:43 | Montag, 4. Februar 2008
@solideo
Göbbels würde über den Pater Rydzek sagen:
Respekt, das hätt ich den Polen gar nicht zugetraut. Besser könnt ich’s auch nicht machen.
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#8   solideo   10:18:43 | Montag, 4. Februar 2008
An Gunsenum und Aleph
Habt Ihr euch die Mühe gemacht dieses Radio auch mal zu hören oder wiederholt Ihr einfach die in der Propaganda Maschiene angehörte Sätze.Onkel Goebels hätte an euch helle Freude.
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#7   stimme der vernunft †   10:16:21 | Montag, 4. Februar 2008
@Solideo
Danke für die Korrektur.
Ich habe natürlich nicht den Ex-Papst-Sekretär gemeint, sondern den Nationalistenpater.
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#6   Aleph †   10:11:35 | Montag, 4. Februar 2008
Geldhahn dicht
Spielt das eine Rolle, wer wie heißt und wohnt, resp. residiert?
Hauptsache ist doch: Radio Maria wurde der Geldhahn zugedreht.
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#5   solideo   10:06:38 | Montag, 4. Februar 2008
An stimme der …???
Der Pater heißt Rydzek.Der von Ihnen beschriebene Dzywyszzszsz ist vermutlich Kardinal wohn in Krakau heißt Dziwisz und hat mit Radio Maria nicht viel zu tun
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#4   Gunsenum   10:04:44 | Montag, 4. Februar 2008
Die katholische Kirche…
…ist sicherlich nicht auf das fanatische, hetzende und rechtslastige radio Maria angewiesen. Sehr gut, auch für die Kirche, daß diesem Propandafunk der Geldhahn mehr und mehr abgedreht wird!
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#3   stimme der vernunft †   09:46:17 | Montag, 4. Februar 2008
Das wäre ja auch ein Witz
wenn ausgerechnet die fanatischen Nationalisten und Europahasser um den „Pater“ Dzywyz von der EU gefördert würden.
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#2   Aleph †   09:33:34 | Montag, 4. Februar 2008
Krake
Nach endlich werden der Krake die Feder beschnitten.
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#1   PhilomenaWolkenstein   09:30:15 | Montag, 4. Februar 2008
Kein Geld für ‘Radio Maryja’
Der Tag beginnt mit einer guten Nachricht!!!!
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