Pater Andreas Hönisch
Rechtzeitig zurückgerudert
Ein Kämpfer für die Kirche hat seinen Lauf vollendet: „Er fühlte sich verpflichtet, die aus seiner Sicht gefährlichen Tendenzen und glaubensschädlichen Vorgänge anzuprangern.“
Auf dem Weg zum Friedhof.
Auf dem Weg zum Friedhof.
(kreuz.net, Blindenmarkt) Am vergangenen Freitag wurde das Requiem für den am 25. Januar verstorbenen Pater Andreas Hönisch zelebriert.

Der Verstorbene gehörte im Jahr 1976 zu den Gründungsmitgliedern der ‘Katholischen Pfadfinderschaft Europas’, deren erster Bundeskurat er wurde.

Im Jahr 1988 gründete er die Ordensgemeinschaft der ‘Diener Jesu und Mariens’. Bis zu seinem Tod wirkte er als deren General. Die Kongregation päpstlichen Rechts hat ihren Sitz in der Marktgemeinde Blindenmarkt in Niederösterreich – 56 Kilometer westlich der Bischofsstadt St. Pölten.

Das Requiem im Alten Ritus zelebrierte Prälat Camille Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen kümmert.

Die Feierlichkeiten fanden in der von Benediktinern betreuten Wallfahrtsbasilika Sonntagberg – dreißig Kilometer südwestlich von Blindenmarkt statt.

Der Ortsbischof, Mons. Klaus Küng von St. Pölten, war bei dem Requiem im Chorrock anwesend.

Nach einem Videobericht auf der Webseite ‘gloria.tv’ war die Kirche übervoll. Zahlreiche Priester, Ordensschwestern und Vertreter niederösterreichischer Stifte nahmen an der Messe teil.

Pater Hönisch beerdigt
Das Requiem für Pater Hönisch zelebrierte Prälat Camille Perl, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei.Das Requiem war im Alten Ritus.Der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, war im Chorrock anwesend.

Von der Kirche verfolgt

Die Predigt hielt der ehemalige Dompfarrer von Mainz und Spiritual der Ordengemeinschaft, Hw. Guido Becker.

Pater Hönisch sei kein „Streithansl“ gewesen – erklärte Hw. Becker: „Aber er fühlte sich verpflichtet, die aus seiner Sicht gefährlichen Tendenzen und glaubensschädlichen Vorgänge anzuprangern.“

Es sei dem Verstorbenen nicht in erster Linie darum gegangen, die „schlafenden Hirten“ zu wecken, sondern er habe versucht, den verunsicherten, einfachen Gläubigen Wegweisung zu geben und den Rücken zu stärken.

Hw. Becker erinnerte daran, daß Pater Hönisch für seine Treue zur Kirche viel habe erleiden müssen.

Als Religionslehrer an einer hessischen Schule wurde der damalige Jesuit schon nach kurzer Zeit durch das Diözesanschulamt entlassen, weil er die sittlichen Zustände angeprangert hatte.

In zwei deutschen Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er hat sich im Gehorsam an die kirchliche Autorität daran gehalten“ – so Hw. Becker.

Das ganz normale katholische Leben

‘Radio Vatikan’ brachte zum Begräbnis, nachdem der Sender vorher eine eher kritische Todesmeldung veröffentlicht hatte, eine Würdigung.

Dabei kam der Oberstudienrat und ehemalige Bundesfeldmeister der ‘Katholischen Pfadfinderschaft Europas’, Günther Walter, zu Wort.

Er betonte, daß Pater Hönisch den Jugendlichen nichts anderes als das normale katholische Leben bieten wollte.

Walter erinnerte auch an die schwierige Zeit nach dem Konzil und an die Liturgiereform.

Pater Hönisch habe rechtzeitig gemerkt, daß er zurückrudern mußte.

In der Liturgiefrage habe der Verstorbene eine Haltung vorweggenommen, die durch das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Messe umgesetzt worden sei.

      
68 Lesermeinungen
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#73   Rübezahl   18:46:36 | Sonntag, 10. Februar 2008
Fortsetzung @ prawda & Schwarzbach
3. „… bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte…“: Der kurzfristige Eintritt für „Ihren“ konstruierten Bedarfsfall, liebe(r) Schwarzbach, würde auch wenig nützen, denn: gewählt werden für das Amt des Generals kann nur ein Ordensmitglied mit Tertiat. Das Tertiat setzt aber das Noviziat sowie die Beendigung der zeitlichen Gelübde voraus (also mind. 4 Jahre „Ordensmitgliedszeit“). Das Tertiat wiederum umfasst selbst ein Jahr, womit wir schon bei 5 Jahren wären …
(von „kurzfristig“ kann hier also eher kaum die Rede sein …)
Selbstverständlich, lieber sacerdos helveticus, schildere ich hier nur die gewöhnlichen Umstände.
Das Recht des Heiligen Stuhls zur Intervention in begründeten Ausnahmefällen – insbesondere bei einer Kongregation päpstlichen Rechts – bleibt hiervon natürlich unberührt.
P.S.: Danke @ sacerdos helveticus für die Beihilfe zur „Umgehung“ der „unmittelbar folgenden Beitragssperre“
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#72   sacerdos helveticus   18:28:18 | Sonntag, 10. Februar 2008
Wahl bei SJM
So Rübezahl, nun können Sie weiterschreiben.
Natürlich könnte theoretisch der Heilige Stuhl im Extremfall , wenn er es denn wollte, auch einen Nichtangehörigen der Kongregation zum Quasi-Oberen der Gemeinschaft machen, indem er jene Person mit besonderen Vollmachten ausstattet.
Aber das ist natürlich reine Spekulation und ich denke, es wird der Gemeinschaft schon gelingen, einen neuen Generaloberen als Nachfolger für P. Hönisch sel. zu wählen.
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#71   Rübezahl   18:20:50 | Sonntag, 10. Februar 2008
@ prawda und Schwarzbach
Liebe verehrte Herren (oder Damen) prawda und Schwarzbach!
Durch Ihre letzten Kommentare stellen Sie wieder einmal mittels einer grandiosen Demonstration Ihre Unwissenheit zur Schau:
prawda: „Aus gut unterrichteten Kreisen des Vatikans habe ich vernommen, dass man Hw. Guido Becker beispielsweise bei einer Wahl ganz sicher nicht zum Oberen der Servi Jesu et Mariä ernennen wird.“
Schwarzbach: „er [Spiritual Becker] soll doch der spiritual der kongregation sein. insofern liegt es nahe, dass er der sjm angehört, bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte.“
1. Spiritual Becker ist – wie Zeitundewigkeit richtig schreibt – pensionierter Priester der Diözese Mainz und war noch nie Ordensmitglied der SJM. Insofern hat Becker weder aktives noch passives Wahlrecht (… was jeder „gut unterrichtete Kreis des Vatikans“ weiß, wenn er auch nur den Kurs „Kirchenrecht für aller unterste Anfänger“ besucht hat – von daher, liebe(r) prawda, disqualifiziert sich Ihre Bemerkung bezüglich einer vorgeblichen „insider-Info“ eo ipso als erstunken & erlogen).
2. Es liegt – ganz im Gegenteil – überhaut nicht nahe, dass er als Spiritual auch dem Orden angehört. Vielmehr ist es bei bestimmten Orden gute Tradition eben gerade einen ordensfremden Priester für dieses Amt zu bestellen.
Fortsetzung im nächsten Beitrag :-)
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#70   zeitundewigkeit   17:50:33 | Freitag, 8. Februar 2008
@iustus, Schwarzbach
Der Spiritual der SJM, Pfr . Guido Becker, ist Priester der Diözese Mainz (Schematismus 2007).
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#69   FiliusEcclesiae   23:57:18 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Die Farbe Blau im Römischen Ritus
Benedikt
Irgendwelche Sonderprivilegien, die aller Wahrscheinlichkeit mit den liturgischen Farben der diözesanen Eigenriten zusammenhängen können mE nichts daran ändern, dass es kein liturgische Farbe blau im Römischen Ritus gibt.
Die Privilegien gelten offenbar für lokale Ausprägungen des Römischen Ritus’ in einigen Diözesen.
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#68   Benedikt   23:57:10 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ prawda
Belegen Sie lieber mal Ihre Vorwürfe. Bis jetzt konnte ich mir als Außenstehender kein Bild von der genauen Geschichte um die SJM in Fulda machen. Wenn die SJM-Gegner jedoch solche Methoden brauchen um sich zu rechtfertigen, dann weiß ich, was ich von den Vorwürfen gegen die SJM aus derselben Ecke zu halten habe.
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#67   sonnenschein   13:13:59 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ Jörg
Vielen Dank für Ihre Zeilen, werde mein Bestes tun. :(3
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#66   Schwarzbach   09:49:33 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ iustus
er soll doch der spiritual der kongregation sein. insofern liegt es nahe, dass er der sjm angehört, bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte.
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#65   iustus   09:32:15 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@prawda
Ist Hw. Guido Becker denn SJM-Mitglied? Kann er zum Oberen gewählt werden? Bedarf es einer Ernennung durch den Hl. Stuhl?
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#64   Jörg Guttenberger, Köln   23:11:16 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Sonnenschein: Herzlichen Dank
für die Auskunft und alle guten wünsche für Ihre priesterliche Arbeit!
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#63   prawda   21:07:53 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ weihrauch und sjm
Viel prickelnder ist doch die Frage nach der Nachfolge von Hönisch. Aus gut unterrichteten Kreisen des Vatikans habe ich vernommen, dass man Hw. Guido Becker beispielsweise bei einer Wahl ganz sicher nicht zum Oberen der Servi Jesu et Mariä ernennen wird. Aber wen gibt’s denn sonst eigentlich????? :-]
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#62   Andreas Wingenfeld   13:27:17 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ Schwarzbach
und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort!
Der Gestellungsvertrag zwischen Bistum Fulda und Kongregation er SJM wurde von Bischof Algermissen zum 31.7.2007 beendet, von ihren seelsorgerlichen Funktionen wurden die drei Patres aber bereits zum 1.12.2006 entpflichtet, d. h. die haben vertragsgemäß ganz normal ihre Bezüge erhalten. Die eigentliche Frage ist aber die, arum sie entpflichtet wurden. Hierauf gibt es auch anderthalb Jahre nach den unerhörten Vorfällen in Fulda noch immer keine Antwort!
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#61   wetterau   13:17:54 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@schwarzbach
Also mein Lieber, ich muss Weihrauch recht geben. Diese Seite scheint tatsächlich eine Mischung von Bildzeitung und RTL news für Katholiken zu sein. Wer schafft es den grössten Skandal zu beschreiben, auf die tatsächliche Wahrheit und Wesentlichkeit kommt es nicht so an…
Von daher verabschiede ich mich hier mal lieber wieder, für solche Diskussionen habe ich weder Lust noch Zeit. Selbst Pater Hönisch wird wahrscheinlich über deine Kommentare schmunzeln.
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#60   zeitundewigkeit   12:38:37 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Schwarzbach
und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort!
Diözesen schließen mit den in ihr tätigen Ordenspriestern (bzw. den Orden) Arbeitsverträge, die Pflichten und Rechte der beiden Seiten regeln – auch die vorzeitige Auflösung des Vertragsverhältnisses. Das ist ganz normales Arbeitsrecht.
Da die Diözese Fulda die Verträge vorzeitig und einseitig aufgelöst hat, ohne dass seitens der SJM-Priester gegen den Vertrag verstoßen worden ist, muss die Diözese eine Abfindung bezahlen. Auch das ist normales Arbeitsrecht.
Über die Höhe wird in der Regel Stillschweigen vereinbart.
Was ist dagegen einzuwenden?
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#59   Schwarzbach   11:46:41 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ wetterau
und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort!
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#57   wetterau   09:38:44 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@prawda absurde Behauptung der Untreue
Sie sprechen von Untreue weil P. Hönisch, wie Edith Breburda schreibt, Strafzettel mit Spendengeldern bezahlt hat? Wie traurig, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die sich wahrscheinlich noch als christlich bezeichnen und dann mit aller Gewalt nach Argumenten suchen um verstorbene Priester die sich ihr ganzes Leben in den Dienst der Jugendarbeit gestellt haben schlecht zu reden. Wenn er Spendengelder verwendet hat, dann sicher diese, die ihm bei Gottesdiensten und Begegnungen für seine Arbeit von gutwilligen Menschen „zugesteckt“ wurden. Die Spender erhielten sich keine Spendenquittung dafür und machten die Spende somit auch nicht gem. §10b EStG in ihrer Steuererklärung geltend. Somit kann auch nicht im Ernst von Untreue gesprochen werden. Eigentlich ist die Basis auf der hier diskutiert wird auch unter jedem Niveau und wer ihn näher kannte weiß, dass kein Spender ihm heute Untreue vorwerfen würde, wenn er mit seinem Geld einen Strafzettel bezahlt hat, auch „der Himmel“ wird es ihm nicht übel nehmen…
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#56   sonnenschein   08:48:13 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Jörg
BO = bischöfl. Ordinariat
@Kurt
Ihre Kombinationsfähigkeit ist genial! Tolle Frage.
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#55   Kurt K.   04:19:13 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ jörg: BO
BO = Das Bo, eigentlich Mirko Bogojevic (*1976 in Hamburg), ist ein deutsch-bosnischer Rapper und Hip-Hop-Musiker.
BO = eine Stadt in Sierra Leone
BO = B Ö H S E O N K E L Z
BO = Hersteller von Bodenbearbeitungsgeräten
Die Frage, die bleibt: Für welche Organisation „BO“ ist „sonnenschein“ nun kein Spitzel? :-P
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#54   Jörg Guttenberger, Köln   02:28:01 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Sonnenschein: BO
Bitte, was ist BO?
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#53   Benedikt   01:05:31 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ Defensor Fidei
Irgendwelche Sonderprivilegien, die aller Wahrscheinlichkeit mit den liturgischen Farben der diözesanen Eigenriten zusammenhängen können mE nichts daran ändern, dass es kein liturgische Farbe blau im Römischen Ritus gibt.
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#52   Defensor Fidei   23:35:43 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Benedikt: „Blau“
Blau ist im Römischen Ritus keine liturgische Farbe.
Das ist meines Wissens nur mit Einschränkungen richtig. Soweit mir bekannt ist hat die Kirche in Bayern und in Spanien das Recht an Marienfesten blaue Paramente zu verwenden.
Dieses Privileg ist beiden Ländern vor etlichen Jahren vom Papst verliehen worden. Der Anlaß ist mir leider entfallen.
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#51   Benedikt   23:27:17 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Prawda
Belege für Ihre Behauptung?
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#49   Benedikt   20:06:22 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Kurt K.
Strahlendes oder tiefes Blau und Purpur waren einfach früher schweineteuer. Deshalb sind beide Farben „liturgisch“. Hauptsache protzen eben.
Blau ist im Römischen Ritus keine liturgische Farbe. Informieren, dann schreiben.
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#48   Schwarzbach   16:44:38 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ iustus
Es geht mir nicht darum zurück zu blicken, das Lebenswerk von A. Hönisch ist beendet. Mein Blick richtet sich auf den Fortbestand oder das Ende der SJM’ler.
Der Kreis ist klein genug … was auf den Bildern der Beerdigung unschwer zu erkennen ist.
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#47   sonnenschein   15:50:06 | Dienstag, 5. Februar 2008
@windhauch
Danke lieber Windhauch für Ihren Beitrag; Sie brauchen mich nicht aufzuklären, da ich selber ein Priester bin und nicht Spitzel des BO. Aus anderen Quellen konnte ich nämlich schon erfahren, wer der Zelebrant vom Reqiem in Wickstadt ist. Ein Freund von mir. Das nur zu Ihrer Information. :-O
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#45   LandorganistII   11:56:45 | Dienstag, 5. Februar 2008
Wie wär’s,
wenn Ihr den Pater nun in Frieden ruhen lassen würdet! Er wird schon seinen gerechten Richter finden.
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#44   iustus   09:41:57 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Ach Schwarzbach
Hönisch war in keinem Fall gehorsam gegenüber einem Diözesanbischof.
Sie schildern ja lediglich einen Fall, in dem er es – falls Ihre Angaben zutreffen – nicht war.
Er hat sogar seine naiven patres, wie den hier postenden iustus,
Nicht jeder, der die Kritik an Pater Hönisch kritisch hinterfragt, ist gleich sein Pater… :-]
er war der Ghostwriter seiner einfach strukturierten gefolgsleute.
Na, auf der hochseriösen Sekteninfo-Seite haben wir in einem dreizehn Jahre alten Artikel noch gelesen, dass schon das Führungspersonal der KPE genau selektiert wird: „Wer nicht aus einem intellektuellen Elternhaus kam, hatte keine Chance, Gruppenleiter zu werden.“
Also was denn jetzt: „einfach strukturiert“ oder intellektuell? Wahrscheinlich je nach Belieben der Kritiker gerade wie es passt.
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#43   Schwarzbach   09:25:25 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ sjm
Hönisch war in keinem Fall gehorsam gegenüber einem Diözesanbischof. Er hat sogar seine naiven patres, wie den hier postenden iustus, dazu animiert gegen die weisungen des bischofs zu agieren. Die rhönpatres mussten nämlich auf anweisung von hönisch in den orten bleiben, obwohl sie schriftliche anweisung hatten die pfarrhäuser zu räumen; und zwar rechtzeitig vom generalvikar.
Die sjm hat mit hönisch einen oberen verloren auf den nicht wenige patres, wie auf einen vater geschaut haben. es fragt sich aber, ob die vorgegebene richtung für die einzelnen priester und für sjm insgesamt richtig waren. Ich glaube er hat seine rolle als „Sjm-Vater“ missbraucht; er war der Ghostwriter seiner einfach strukturierten gefolgsleute.
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#42   Alois Bischof   23:40:39 | Montag, 4. Februar 2008
Es sagt sehr vieles über die Erziehung
der Personen die hier wegen ihres Engagements in marxistischen Gruppen, den ‘Grünen’, bei Homo-Verbänden oder als Betreiber der unzuverlässigen Verleumdungs- und Dämonisierungsseite ‘sekteninfo.net’ (mit erweisbar falscher Propaganda), zu einem Artikel über diesen verstorbenen Priester ihre Hetze weitertreiben.
Das wenigste menschliche Respekt ist ihnen fremd unter Schutz der ‘Anonymität’.
Möge der Herrgott diesen Personen ihre Sünden verzeihen.
Requiem aeternam dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei.
Requiescas in pace Christi, fidelis servus D.N. Jesu Christi, Andreas Hönisch!
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#41   iustus   20:21:39 | Montag, 4. Februar 2008
@st.georg
Ich kannte ihn aus Messen und Vorträgen, wie z.B. diesem:
Gottes Barmherzigkeit bei Heiligen und Sündern www.gloria.tv/?search=h%C3%B6…
Hier erhält man einen realistischen Blick auf diesen Priester – besser als bei sekteninfo.net (eine Seite, die übrigens mit kreuz.net gemeinsam hat, dass sie anonym aus den USA betrieben wird).
Sogar wenn man nur nach dem dort Mitgeteiltem urteilt (Hervorhebung von mir):
Der Chefredakteur der KPE-Zeitung Pfadfinder Mariens, Claus Peter Clausen, gibt in eigener Regie den „Schwarzen Brief“ zu kirchlichen und politischen Themen heraus.
wird man sagen müssen:
Wenn Clausen in einem von ihm in eigener Regie herausgegebenen Blättchen durchdreht, kann kaum Pater Hönisch oder die KPE etwas dafür.
Sittenstrenge, sexuelle Enthaltsamkeit, intensive Sühnegebete, regelmäßige Beichte und fromme Marienverehrung
Propagiert das nicht die katholische Kirche ganz offiziell?
Jungen- und Mädchengruppen werden in der KPE getrennt, gemeinsame Fahrten und Lager gibt es nicht.
Wie viele katholische Schulen gibt es eigentlich, die es ebenso halten?
„Als ich mich in einen KPE-Jungen verliebt habe, ließ man mich wissen, dass das nicht erwünscht sei“, erinnert sich Anita Bauer.
Kaum zu glauben, denn es soll tatsächlich KPElerinnen geben, die KPEler geheiratet haben o.O Manche davon sollen sogar Kinder haben (und nicht wenige) :-O
„strikter Gehorsam gilt als wichtige Tugend“, „Glaubenswahrheiten könne und dürfe man nicht hinterfragen“
Diesen Schmarrn habe ich dort noch nie gehört.
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#40   st.georg   20:08:42 | Montag, 4. Februar 2008
@iustus
ich kenne die kpe – auch von innen – sehr gut seit ca. 1979/80 …ich kannte auch pater hönisch persönlich…
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#39   iustus   19:44:00 | Montag, 4. Februar 2008
@ st. georg
Dass Sie die KPE nicht von innen kennen, haben Sie an anderen Stellen schon hinreichend bewiesen.
Zu Ihrem Verdruss kenne ich zahlreiche KPElerinnen, die Hosen tragen (wenn auch nicht zur Kluft, weil dazu der Rock gehört) und auch Leiterinnen und Leiter, die keiner „intellektuellen Schicht“ angehören. Dieser ganze Käse von vor über zehn Jahren …
Eine differenzierte Koedukation macht noch keine Sekte und eine knieende Beichte ist in der katholischen Kirche durchaus verbreitet (wenn auch vielleicht nicht in der DPSG?).
„Straßen mit Sex-Shops“ sollte man aber in der Tat meiden, besonders nachts – aber nicht, weil es in einer obskuren Schrift von anno tobac steht, der man auch in jahrelanger KPE-Mitgliedschaft nicht begegnet.
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#38   st.georg   19:38:21 | Montag, 4. Februar 2008
@ hbr
…danke für ihren link…wer die kpe von“innen“ kennt und pater hönisch privat, weiß, dass diese schilderungen noch harmlos und untertrieben sind…
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#36   iustus   19:06:29 | Montag, 4. Februar 2008
@ HBR
Haben Sie sich diese Seite mal näher betrachtet? :-D
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#34   HBR   18:36:42 | Montag, 4. Februar 2008
@Iustus
Ich würde Ihnen mal folgende Lektüre empfehlen:
Ein Artikel von Sekteninfo dazu www.sekteninfo.net/…rschaft+Europas.html
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#33   bonifatius   18:09:41 | Montag, 4. Februar 2008
@RRR – Rasanter Religiöser Reformer?
Jesuiten – eine Speerspitze für die Katholische Kirche, Rom und den Papst – das war einmal.
Seit Rahner hat man den Verdacht, daß sie mehr Glaubenszweifel produzieren, als daß sie den Glauben bei den Glaubenswilligen festigen könnten. Diese elitären sich progressiv gebärdenden Schriftgelehrten müssten öfters in Demut das Knie beugen. Verständlich, daß P. Hönisch in seinem Hirteneifer gerade bei der Jugendseelsorge bei SJ sich im Stich gelassen fühlte und ohne ein Gelübde zu brechen eine Ordensgemeinschaft gründete, die der Seelsorge mehr dient als alle sozialpolitischen Gedankenexperimente dieses ehemaligen sich katholische nennende „Garderegiments“.
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#32   iustus   17:58:36 | Montag, 4. Februar 2008
@ HBR
Anstatt sich nur im Gehorsam an dieses Predigtverbot zu halten, hätte der Herr vielleicht mal in sich gehen sollen, um über seinen Fehler vielleicht noch mal im Gebete zu prüfen.
Was hat er denn für Fehler gemacht? Das wissen Sie ja sicher, da Sie darauf hinweisen. Oder glauben Sie wie ein blindes Schaf, dass alles richtig ist, was der Limburger Bischof tat, nach dem Motto: „Das Predigtverbot wird schon seine Richtigkeit haben“. Also: Was waren die Fehler???
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#31   Guiseppe   17:23:10 | Montag, 4. Februar 2008
@ RRR
RRR: „… in der Sie Herrn Hönisch sehen, der das, was er der Gesellschaft Jesu versprochen hat, nicht gehalten hat …“
Welches Versprechen hat „Herr Hönisch“ denn nicht gehalten? Wo hat er Ihrer Meinung nach gefehlt?
Was waren denn die Vorwürfe, die zu seinem Ausschluss geführt haben.
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#30   FiliusEcclesiae   16:59:05 | Montag, 4. Februar 2008
@RRR: Die Heiligen werden durch die Kirchenautorität beurteilt
Die Kirchenautorität kann auch vom Priesterzölibat und der Ausübung des Priesteramtes dispensieren, was kreuz.net trotzdem nicht hindert, diese Leute ganz und gar nicht in die „Heiligengeschichte“ einzureihen, in der Sie Herrn Hönisch sehen, der das, was er der Gesellschaft Jesu versprochen hat, nicht gehalten hat – selbst wenn er ordnungsgemäß aus dem Orden entlassen worden sein mag.
Die Heiligen werden durch die Kirchenautorität beurteilt.
Allerdings haben Gründer eines strengeren Reformordens wahrscheinlich bessere Karten für eine große Heiligkeit im Himmel als jene, die den umgekehrten Weg gehen, auch wenn der Papst sein Einverständnis gibt.
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#29   HBR   16:46:59 | Montag, 4. Februar 2008
Wie sauer Bier wird die tradierte Messe angepriesen
Das Requiem im Alten Ritus zelebrierte Prälat Camille Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen kümmert.
Schon interessant, wie es jedesmal herausgestellt wird, wenn eine alte Messe zur Anwendung kommt.
Als Religionslehrer an einer hessischen Schule wurde der damalige Jesuit schon nach kurzer Zeit durch das Diözesanschulamt entlassen, weil er die sittlichen Zustände angeprangert hatte.
In zwei deutschen Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er hat sich im Gehorsam an die kirchliche Autorität daran gehalten“ – so Hw. Becker.
Anstatt sich nur im Gehorsam an dieses Predigtverbot zu halten, hätte der Herr vielleicht mal in sich gehen sollen, um über seinen Fehler vielleicht noch mal im Gebete zu prüfen.
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#28   maliems   16:46:44 | Montag, 4. Februar 2008
@stimme
ich verstehe ihre meinung nicht.
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#27   RRR   16:43:34 | Montag, 4. Februar 2008
@ Filius
Die Kirchenautorität kann Ordensgelübde übertragen und auch von diesen lossprechen.
Die Kirchenautorität kann auch vom Priesterzölibat und der Ausübung des Priesteramtes dispensieren, was kreuz.net trotzdem nicht hindert, diese Leute ganz und gar nicht in die „Heiligengeschichte“ einzureihen, in der Sie Herrn Hönisch sehen, der das, was er der Gesellschaft Jesu versprochen hat, nicht gehalten hat – selbst wenn er ordnungsgemäß aus dem Orden entlassen worden sein mag.[kursiv]
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#26   FiliusEcclesiae   16:29:07 | Montag, 4. Februar 2008
Pater Hönisch hat kein Ordensgelübde gebrochen
Was für eine unsinnige Unterstellung; er hat den alten Orden sicherlich im Einklang mit der Kirchenautorität verlassen und auch im Einklang mit dieser den neuen Orden gegründet,
so wie dies schon viele Ordensgründer und Heilige getan haben.
Die Kirchenautorität kann Ordensgelübde übertragen und auch von diesen lossprechen.
Das sollte eigentlich jeder Katholik wissen, der die Heiligengeschichte ansatzweise kennt, wo sich ausgiebig ähnlich gelagerte Fälle finden.
Ein Gelübdebrecher war dagegen Martin Luther.
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#25   stimme der vernunft †   16:28:14 | Montag, 4. Februar 2008
@maliems
Wieso Sackalben? Da sind doch auch Priester mit ordentlichen Chorröcken zu sehen. Nicht alle haben solche Netzhemdchen an. Netzhemden sind schon am Ballermann das letzte, aber in der Kirche wirklich absolut fehl am Platz.
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#24   maliems   16:22:27 | Montag, 4. Februar 2008
@stimme
halten sie schmuddelige sackalben für katholischer?
Iiiiiiiiihh…
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#23   sonnenschein   16:16:11 | Montag, 4. Februar 2008
@wetterau
könntet ihr mal durchgeben, um welchen ehemaligen pfadfinder – zelebranten geht? danke.
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#22   FiliusEcclesiae   16:13:14 | Montag, 4. Februar 2008
Der katholische Glaube steht auch über dem Papst
Ach nein, Sie stehen ja über Papst und Konzil!
Der katholische Glaube steht auch über dem Papst,
und auch der akzidentielle Sakramentenritus steht zumindest über dem Episkopat.
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#21   RRR   16:12:26 | Montag, 4. Februar 2008
@ muntu
Er stand zu seinem Glauben – was man nicht von allen Oberen und Bischöfe sagen kann… – und musste auch hart dafür zahlen.
Franz Kamphaus stand und steht auch zu seinem Glauben, nämlich dem katholischen.
Pater Hönisch stand immerhin dazu, sein Ordensgelübde gebrochen zu haben. Aber das er damit dann auch noch hausieren ging, spricht nicht gerade für ihn.
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#20   muntu   16:10:25 | Montag, 4. Februar 2008
und Bitte nicht zu vergessen:
Hodie mihi, cras tibi!! o^/
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#19   RRR   16:09:11 | Montag, 4. Februar 2008
@ Filius
Predigtverbot in einigen Bistümern gegenüber einem romtreuen und rechtgläubigen Priester,
Schon mal überlegt, ob Sie vielleicht eine falsche Vorstellung von Romtreue und rechtem Glauben haben?
Ach nein, Sie stehen ja über Papst und Konzil! Und über den Bischöfen von Limburg und München sowieso! :-D
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#18   muntu   16:08:44 | Montag, 4. Februar 2008
R.I.P
Manche haben überhaupt kein Respekt vor den Verstorbenen. Er stand zu seinem Glauben – was man nicht von allen Oberen und Bischöfe sagen kann… – und musste auch hart dafür zahlen.
Außerdem brach er seine Gelübde nicht – die Jesuiten haben ihn vom Orden ausgeschlossen. Die SJ haben ihn also von seinen Gelübden entlassen…
Möge seine junge Gemeinschaft der Kirche viele gute Priester schenken. :(3
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#17   wetterau   16:05:31 | Montag, 4. Februar 2008
Requiem in Wickstadt/Wetterau
Bis zur Gründung der SJM lebte und wirkte P. Hönisch auf dem Hofgut Wickstadt bei Florstadt in der hessischen Wetterau. Die dortige St. Nikolauskirche und die Wallfahrtskirche Maria Sternbach waren in dieser Zeit der religiöse Mittelpunkt des dort entstandenen KPE Stammes Maria Sternbach und umliegender Pfadfindergruppen. P. Hönisch rief die monatlichen Fatima-Wallfahrten und Sühnenächte in Wickstadt und Maria Sternbach ins Leben und es entstand eine eigene Pilgergemeinde aus Pfadfinder(innen) und Gläubigen der Umgebung. Damit sich diese Gemeinde auch in Wickstadt von „ihrem“ Pater Hönisch im gemeinsamen Gebet verabschieden kann, findet am Freitag, 8.2.2008 ein Requiem statt, welches von einem ehemaligen Wetterauer Pfadfinder zelebriert wird. Beginn ist um 19.30 Uhr mit dem Rosenkranzgebet. Alle sind herzlich eingeladen.
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#16   FiliusEcclesiae   15:54:32 | Montag, 4. Februar 2008
Predigtverbot in einigen Bistümern gegenüber einem romtreuen und rechtgläubigen Priester,
während ansonsten regelmäßig gegen die katholische Lehre gepredigt wird und eine Phantasieliturgie zelebriert wird, und dieselben Bischöfe diese Leute sogar noch fördern.
Der SJM-Gründer hat sich daran gehalten, als wäre der rechte Glaube und die rechte Liturgie durch diese Bischöfe noch gewahrt –
Erzbischof Lefebvre und die FSSPX tut es nicht,
denn der rechte katholische Glaube steht über dem Gehorsam.
Es ist ganz klar, daß die Häretisierende in der Hierarchie nur die Rechtgläubigen reglementieren,
und das darf keiner hinnehmen, auch nicht der Petrusnachfolger, der die strenge Verpflichtung hat, bei solchem offenkundigen Amtsmißbrauch wie in Deutschland einzugreifen.
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#15   sonnenschein   15:43:08 | Montag, 4. Februar 2008
@bonifatius
ihre erste frage kann ich beantworten. das bistum fulda hat p. hönisch kein predigtverbot auferlegt, sondern die bistümer limburg und münchen-freising. das bistum fulda hat ein verbot nie ausgesprochen, sondern erzbischof dyba hat 1994 der sjm erlaubt, im bistum als kaplan und pfarrer zu wirken. p. hönisch war im bistum während dieser zeit immer willkommen!
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#14   RRR   15:40:09 | Montag, 4. Februar 2008
Der Gehorsam
In zwei deutschen Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er hat sich im Gehorsam an die kirchliche Autorität daran gehalten“ – so Hw. Becker.
Sein Gehorsam war ja achso groß, dass er sogar sein versprochenes Gehorsamgelübde gegenüber der Gesellschaft Jesu brach.
Normalerweise behandelt kreuz.net Gelübdebrecher anders.
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#13   bonifatius   15:18:08 | Montag, 4. Februar 2008
Ekelerregende Kommentare
Beim lesen der Kommentare bekommt man das Gefühl, dass viele Kommentatoren weder Taktgefühl noch Achtung vor dem Tode eines verdienten Priesters besitzen.
Noch zwei Fragen:
1. Welches Bistum neben Fulda hat dem Verstorbenen verboten, Christi Worte zu verkünden?
2. Verstehe die Überschrift und Aussage des Herrn Oberlehrers über das rechtzeitige „Zurückrudern“ nicht. Kann jemand dies erläutern?
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#12   stimme der vernunft †   14:46:02 | Montag, 4. Februar 2008
Bei den Tradis
legt man doch immer so gesteigerten Wert auf würdige Kleidung in der Kirche.
Warum sagt eigentlich niemand den Priestern, dass eine dünne Spitzenalbe, durch die man genau sieht, was der Träger drunter anhat, keine würdige Bekleidung darstellt?
Käme eine Frau in einem Spitzenblüschen, durch das man Mieder oder BH sehen kann, würden die Tradis Zeter und Mordio schreien, aber wenn man bei den Klerikern die Hosenträger durchsieht, ist das wohl ok.
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#11   Mitten drin statt nur dabei   14:44:38 | Montag, 4. Februar 2008
@ Maurice Corvisier
Was lesen Sie denn in diesem Kommentar?
In Hessen war Wahlkampf und viele Versprechungen wurden gemacht … bisher wurde keines gehalten.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
HELAU! :-]
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#10   missadeangelis †   12:39:53 | Montag, 4. Februar 2008
Kornblumenblau!
:-! :-! :-! :-!
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#9   maliems   12:37:32 | Montag, 4. Februar 2008
@missa
wieso denn?
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#8   missadeangelis †   12:33:57 | Montag, 4. Februar 2008
Rheinischer Karneval?
Die Kleidung mancher Amtsträger – manchmal in der Konfektionsgröße durchaus auch etwas unterdimensioniert – erinnert mich irgendwie an den rheinischen Karneval!
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#7   muntu   12:31:33 | Montag, 4. Februar 2008
liturgische Farben
Die Bischöfe haben früher grün getragen, dann blau und heute violett. Ein Relikt ist noch die grüne Kordel der Bischöfe. Bei manchen Kanonikern ist die Farbe noch blau – so auch bei den Priesters von Christkönig.
Einige anglikanische Bischöfe trafen heute auch noch blau…
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#6   Maurice Corvisier   12:22:29 | Montag, 4. Februar 2008
Welch abgrundtief zu verabscheuenden Charakter muß jemand wie der hier bereits des öfteren so
aufgefallene „Mitten drin…“ haben, wenn ihm zur Beerdigung eines hochverdienten Priesters ein so schmutziger Kommentar einfällt …
Pfui.
Armes Bistum Fulda.
Das wird jedoch in keinster Weise am leuchtenden Andenken des hw. Herrn Pater Hönisch hängenbleiben: es erreicht ihn ja nicht einmal, so abgrundtief grottig ist es – und verzischt ganz einfach vor der Lebensleistung dieses Mannes.
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#5   Kurt K.   12:20:06 | Montag, 4. Februar 2008
@ Aleph: Blau
Strahlendes oder tiefes Blau und Purpur waren einfach früher schweineteuer. Deshalb sind beide Farben „liturgisch“. Hauptsache protzen eben.
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#4   Aleph †   12:15:23 | Montag, 4. Februar 2008
Blau als liturgische Farbe
Wann wurde Blau im außerordentlichen Ritus als liturgische Farbe geadelt und mit wessen Erlaubnis?
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#3   iustus   12:07:50 | Montag, 4. Februar 2008
@Jürgen
Bei der Kleidung handelt es sich um die Chorkleidung des Instituts Christus König und Hoherpriester:
…stitut-christus-koenig.de/…_2006/jahr_2006.html
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#2   Mitten drin statt nur dabei   12:00:25 | Montag, 4. Februar 2008
Nirgends …
… wird so viel gelogen wie im Wahlkampf und bei Beerdigungen!
:-@
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#1   juergen   11:54:55 | Montag, 4. Februar 2008
Putzig
Wer ist denn der Herr mit der putzigen blauen Mozetta und der putzigen blauen Bommel auf dem schwarzen Birret?
www.kreuz.net/…/photoimage.2766.jpg
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