Ein Kämpfer für die Kirche hat seinen Lauf vollendet: „Er fühlte sich verpflichtet, die aus seiner Sicht gefährlichen Tendenzen und glaubensschädlichen Vorgänge anzuprangern.“
Auf dem Weg zum Friedhof.
(kreuz.net, Blindenmarkt) Am vergangenen Freitag wurde das Requiem für den am 25. Januar verstorbenen
Pater Andreas Hönisch zelebriert.
Der Verstorbene gehörte im Jahr 1976 zu den Gründungsmitgliedern
der ‘Katholischen Pfadfinderschaft Europas’, deren erster Bundeskurat er wurde.
Im Jahr 1988 gründete
er die Ordensgemeinschaft der ‘Diener Jesu und Mariens’. Bis zu seinem Tod wirkte er als deren General.
Die Kongregation päpstlichen Rechts hat ihren Sitz in der Marktgemeinde Blindenmarkt in Niederösterreich –
56 Kilometer westlich der Bischofsstadt St. Pölten.
Das Requiem im Alten Ritus zelebrierte Prälat Camille
Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen
kümmert.
Die Feierlichkeiten fanden in der von Benediktinern betreuten Wallfahrtsbasilika Sonntagberg –
dreißig Kilometer südwestlich von Blindenmarkt statt.
Der Ortsbischof, Mons. Klaus Küng von St. Pölten,
war bei dem Requiem im Chorrock anwesend.
Nach einem Videobericht auf der Webseite ‘gloria.tv’ war die
Kirche übervoll. Zahlreiche Priester, Ordensschwestern und Vertreter niederösterreichischer Stifte nahmen
an der Messe teil.
Die Predigt hielt der ehemalige Dompfarrer
von Mainz und Spiritual der Ordengemeinschaft, Hw. Guido Becker.
Pater Hönisch sei kein „Streithansl“
gewesen – erklärte Hw. Becker: „Aber er fühlte sich verpflichtet, die aus seiner Sicht gefährlichen
Tendenzen und glaubensschädlichen Vorgänge anzuprangern.“
Es sei dem Verstorbenen nicht in erster Linie
darum gegangen, die „schlafenden Hirten“ zu wecken, sondern er habe versucht, den verunsicherten, einfachen
Gläubigen Wegweisung zu geben und den Rücken zu stärken.
Hw. Becker erinnerte daran, daß Pater Hönisch
für seine Treue zur Kirche viel habe erleiden müssen.
Als Religionslehrer an einer hessischen Schule
wurde der damalige Jesuit schon nach kurzer Zeit durch das Diözesanschulamt entlassen, weil er die sittlichen
Zustände angeprangert hatte.
In zwei deutschen Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er
hat sich im Gehorsam an die kirchliche Autorität daran gehalten“ – so Hw. Becker.
Das ganz normale katholische
Leben
‘Radio Vatikan’ brachte zum Begräbnis, nachdem der Sender vorher eine eher kritische Todesmeldung
veröffentlicht hatte, eine Würdigung.
Dabei kam der Oberstudienrat und ehemalige Bundesfeldmeister
der ‘Katholischen Pfadfinderschaft Europas’, Günther Walter, zu Wort.
Er betonte, daß Pater Hönisch
den Jugendlichen nichts anderes als das normale katholische Leben bieten wollte.
Walter erinnerte auch
an die schwierige Zeit nach dem Konzil und an die Liturgiereform.
Pater Hönisch habe rechtzeitig gemerkt,
daß er zurückrudern mußte.
In der Liturgiefrage habe der Verstorbene eine Haltung vorweggenommen,
die durch das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Messe umgesetzt worden sei.
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68 Lesermeinungen
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Fortsetzung @ prawda & Schwarzbach 3. „… bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte…“: Der
kurzfristige Eintritt für „Ihren“ konstruierten Bedarfsfall, liebe(r) Schwarzbach, würde auch wenig
nützen, denn: gewählt werden für das Amt des Generals kann nur ein Ordensmitglied mit Tertiat. Das
Tertiat setzt aber das Noviziat sowie die Beendigung der zeitlichen Gelübde voraus (also mind. 4 Jahre
„Ordensmitgliedszeit“). Das Tertiat wiederum umfasst selbst ein Jahr, womit wir schon bei 5 Jahren wären …
(von „kurzfristig“ kann hier also eher kaum die Rede sein …) Selbstverständlich, lieber sacerdos helveticus,
schildere ich hier nur die gewöhnlichen Umstände. Das Recht des Heiligen Stuhls zur Intervention in
begründeten Ausnahmefällen – insbesondere bei einer Kongregation päpstlichen Rechts – bleibt hiervon
natürlich unberührt. P.S.: Danke @ sacerdos helveticus für die Beihilfe zur „Umgehung“ der „unmittelbar
folgenden Beitragssperre“ Liebe Grüße der Rübezahl
Wahl bei SJM So Rübezahl, nun können Sie weiterschreiben. Natürlich könnte theoretisch der Heilige
Stuhl im Extremfall , wenn er es denn wollte, auch einen Nichtangehörigen der Kongregation zum Quasi-Oberen
der Gemeinschaft machen, indem er jene Person mit besonderen Vollmachten ausstattet. Aber das ist natürlich
reine Spekulation und ich denke, es wird der Gemeinschaft schon gelingen, einen neuen Generaloberen als
Nachfolger für P. Hönisch sel. zu wählen.
@ prawda und Schwarzbach Liebe verehrte Herren (oder Damen) prawda und Schwarzbach! Durch Ihre letzten
Kommentare stellen Sie wieder einmal mittels einer grandiosen Demonstration Ihre Unwissenheit zur Schau:
prawda: „Aus gut unterrichteten Kreisen des Vatikans habe ich vernommen, dass man Hw. Guido Becker beispielsweise
bei einer Wahl ganz sicher nicht zum Oberen der Servi Jesu et Mariä ernennen wird.“ Schwarzbach: „er
[Spiritual Becker] soll doch der spiritual der kongregation sein. insofern liegt es nahe, dass er der
sjm angehört, bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte.“ 1. Spiritual Becker ist – wie Zeitundewigkeit
richtig schreibt – pensionierter Priester der Diözese Mainz und war noch nie Ordensmitglied der SJM.
Insofern hat Becker weder aktives noch passives Wahlrecht (… was jeder „gut unterrichtete Kreis des
Vatikans“ weiß, wenn er auch nur den Kurs „Kirchenrecht für aller unterste Anfänger“ besucht hat –
von daher, liebe(r) prawda, disqualifiziert sich Ihre Bemerkung bezüglich einer vorgeblichen „insider-Info“
eo ipso als erstunken & erlogen). 2. Es liegt – ganz im Gegenteil – überhaut nicht nahe, dass er als
Spiritual auch dem Orden angehört. Vielmehr ist es bei bestimmten Orden gute Tradition eben gerade einen
ordensfremden Priester für dieses Amt zu bestellen. Fortsetzung im nächsten Beitrag
Die Farbe Blau im Römischen Ritus Benedikt Irgendwelche Sonderprivilegien, die aller Wahrscheinlichkeit
mit den liturgischen Farben der diözesanen Eigenriten zusammenhängen können mE nichts daran ändern,
dass es kein liturgische Farbe blau im Römischen Ritus gibt. Die Privilegien gelten offenbar für lokale
Ausprägungen des Römischen Ritus’ in einigen Diözesen.
#68 Benedikt 23:57:10 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ prawda Belegen Sie lieber mal Ihre Vorwürfe. Bis jetzt konnte ich mir als Außenstehender kein Bild
von der genauen Geschichte um die SJM in Fulda machen. Wenn die SJM-Gegner jedoch solche Methoden brauchen
um sich zu rechtfertigen, dann weiß ich, was ich von den Vorwürfen gegen die SJM aus derselben Ecke
zu halten habe.
#66 Schwarzbach 09:49:33 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ iustus er soll doch der spiritual der kongregation sein. insofern liegt es nahe, dass er der sjm angehört,
bzw. im bedarfsfall kurzfristig beitreten könnte.
@ weihrauch und sjm Viel prickelnder ist doch die Frage nach der Nachfolge von Hönisch. Aus gut unterrichteten
Kreisen des Vatikans habe ich vernommen, dass man Hw. Guido Becker beispielsweise bei einer Wahl ganz
sicher nicht zum Oberen der Servi Jesu et Mariä ernennen wird. Aber wen gibt’s denn sonst eigentlich?????
@ Schwarzbach und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten
haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort! Der Gestellungsvertrag
zwischen Bistum Fulda und Kongregation er SJM wurde von Bischof Algermissen zum 31.7.2007 beendet, von
ihren seelsorgerlichen Funktionen wurden die drei Patres aber bereits zum 1.12.2006 entpflichtet, d. h.
die haben vertragsgemäß ganz normal ihre Bezüge erhalten. Die eigentliche Frage ist aber die, arum
sie entpflichtet wurden. Hierauf gibt es auch anderthalb Jahre nach den unerhörten Vorfällen in Fulda
noch immer keine Antwort!
@schwarzbach Also mein Lieber, ich muss Weihrauch recht geben. Diese Seite scheint tatsächlich eine Mischung
von Bildzeitung und RTL news für Katholiken zu sein. Wer schafft es den grössten Skandal zu beschreiben,
auf die tatsächliche Wahrheit und Wesentlichkeit kommt es nicht so an… Von daher verabschiede ich mich
hier mal lieber wieder, für solche Diskussionen habe ich weder Lust noch Zeit. Selbst Pater Hönisch
wird wahrscheinlich über deine Kommentare schmunzeln.
@Schwarzbach und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten
haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort! Diözesen
schließen mit den in ihr tätigen Ordenspriestern (bzw. den Orden) Arbeitsverträge, die Pflichten und
Rechte der beiden Seiten regeln – auch die vorzeitige Auflösung des Vertragsverhältnisses. Das ist ganz
normales Arbeitsrecht. Da die Diözese Fulda die Verträge vorzeitig und einseitig aufgelöst hat, ohne
dass seitens der SJM-Priester gegen den Vertrag verstoßen worden ist, muss die Diözese eine Abfindung
bezahlen. Auch das ist normales Arbeitsrecht. Über die Höhe wird in der Regel Stillschweigen vereinbart.
Was ist dagegen einzuwenden?
#59 Schwarzbach 11:46:41 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ wetterau und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten
haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort!
@prawda absurde Behauptung der Untreue Sie sprechen von Untreue weil P. Hönisch, wie Edith Breburda schreibt,
Strafzettel mit Spendengeldern bezahlt hat? Wie traurig, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die
sich wahrscheinlich noch als christlich bezeichnen und dann mit aller Gewalt nach Argumenten suchen um
verstorbene Priester die sich ihr ganzes Leben in den Dienst der Jugendarbeit gestellt haben schlecht
zu reden. Wenn er Spendengelder verwendet hat, dann sicher diese, die ihm bei Gottesdiensten und Begegnungen
für seine Arbeit von gutwilligen Menschen „zugesteckt“ wurden. Die Spender erhielten sich keine Spendenquittung
dafür und machten die Spende somit auch nicht gem. §10b EStG in ihrer Steuererklärung geltend. Somit
kann auch nicht im Ernst von Untreue gesprochen werden. Eigentlich ist die Basis auf der hier diskutiert
wird auch unter jedem Niveau und wer ihn näher kannte weiß, dass kein Spender ihm heute Untreue vorwerfen
würde, wenn er mit seinem Geld einen Strafzettel bezahlt hat, auch „der Himmel“ wird es ihm nicht übel
nehmen…
@ jörg: BO BO = Das Bo, eigentlich Mirko Bogojevic (*1976 in Hamburg), ist ein deutsch-bosnischer Rapper
und Hip-Hop-Musiker. BO = eine Stadt in Sierra Leone BO = B Ö H S E O N K E L Z BO = Hersteller von Bodenbearbeitungsgeräten
Die Frage, die bleibt: Für welche Organisation „BO“ ist „sonnenschein“ nun kein Spitzel?
@ Defensor Fidei Irgendwelche Sonderprivilegien, die aller Wahrscheinlichkeit mit den liturgischen Farben
der diözesanen Eigenriten zusammenhängen können mE nichts daran ändern, dass es kein liturgische Farbe
blau im Römischen Ritus gibt.
@ Benedikt: „Blau“ Blau ist im Römischen Ritus keine liturgische Farbe. Das ist meines Wissens nur mit
Einschränkungen richtig. Soweit mir bekannt ist hat die Kirche in Bayern und in Spanien das Recht an
Marienfesten blaue Paramente zu verwenden. Dieses Privileg ist beiden Ländern vor etlichen Jahren vom
Papst verliehen worden. Der Anlaß ist mir leider entfallen.
@ Kurt K. Strahlendes oder tiefes Blau und Purpur waren einfach früher schweineteuer. Deshalb sind beide
Farben „liturgisch“. Hauptsache protzen eben. Blau ist im Römischen Ritus keine liturgische Farbe. Informieren,
dann schreiben.
#48 Schwarzbach 16:44:38 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ iustus Es geht mir nicht darum zurück zu blicken, das Lebenswerk von A. Hönisch ist beendet. Mein
Blick richtet sich auf den Fortbestand oder das Ende der SJM’ler. Der Kreis ist klein genug … was auf
den Bildern der Beerdigung unschwer zu erkennen ist.
#47 sonnenschein 15:50:06 | Dienstag, 5. Februar 2008
@windhauch Danke lieber Windhauch für Ihren Beitrag; Sie brauchen mich nicht aufzuklären, da ich selber
ein Priester bin und nicht Spitzel des BO. Aus anderen Quellen konnte ich nämlich schon erfahren, wer
der Zelebrant vom Reqiem in Wickstadt ist. Ein Freund von mir. Das nur zu Ihrer Information.
@ Ach Schwarzbach Hönisch war in keinem Fall gehorsam gegenüber einem Diözesanbischof. Sie schildern
ja lediglich einen Fall, in dem er es – falls Ihre Angaben zutreffen – nicht war. Er hat sogar seine naiven
patres, wie den hier postenden iustus, Nicht jeder, der die Kritik an Pater Hönisch kritisch hinterfragt,
ist gleich sein Pater… er war der Ghostwriter seiner einfach strukturierten gefolgsleute. Na, auf der
hochseriösen Sekteninfo-Seite haben wir in einem dreizehn Jahre alten Artikel noch gelesen, dass schon
das Führungspersonal der KPE genau selektiert wird: „Wer nicht aus einem intellektuellen Elternhaus kam,
hatte keine Chance, Gruppenleiter zu werden.“ Also was denn jetzt: „einfach strukturiert“ oder intellektuell?
Wahrscheinlich je nach Belieben der Kritiker gerade wie es passt.
#43 Schwarzbach 09:25:25 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ sjm Hönisch war in keinem Fall gehorsam gegenüber einem Diözesanbischof. Er hat sogar seine naiven
patres, wie den hier postenden iustus, dazu animiert gegen die weisungen des bischofs zu agieren. Die
rhönpatres mussten nämlich auf anweisung von hönisch in den orten bleiben, obwohl sie schriftliche
anweisung hatten die pfarrhäuser zu räumen; und zwar rechtzeitig vom generalvikar. Die sjm hat mit hönisch
einen oberen verloren auf den nicht wenige patres, wie auf einen vater geschaut haben. es fragt sich aber,
ob die vorgegebene richtung für die einzelnen priester und für sjm insgesamt richtig waren. Ich glaube
er hat seine rolle als „Sjm-Vater“ missbraucht; er war der Ghostwriter seiner einfach strukturierten gefolgsleute.
#42 Alois Bischof 23:40:39 | Montag, 4. Februar 2008
Es sagt sehr vieles über die Erziehung der Personen die hier wegen ihres Engagements in marxistischen
Gruppen, den ‘Grünen’, bei Homo-Verbänden oder als Betreiber der unzuverlässigen Verleumdungs- und
Dämonisierungsseite ‘sekteninfo.net’ (mit erweisbar falscher Propaganda), zu einem Artikel über diesen
verstorbenen Priester ihre Hetze weitertreiben. Das wenigste menschliche Respekt ist ihnen fremd unter
Schutz der ‘Anonymität’. Möge der Herrgott diesen Personen ihre Sünden verzeihen. Requiem aeternam
dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei. Requiescas in pace Christi, fidelis servus D.N. Jesu Christi,
Andreas Hönisch!
@st.georg Ich kannte ihn aus Messen und Vorträgen, wie z.B. diesem: Gottes Barmherzigkeit bei Heiligen
und Sündern www.gloria.tv/?search=h%C3%B6… Hier erhält man einen realistischen Blick auf diesen Priester –
besser als bei sekteninfo.net (eine Seite, die übrigens mit kreuz.net gemeinsam hat, dass sie anonym
aus den USA betrieben wird). Sogar wenn man nur nach dem dort Mitgeteiltem urteilt (Hervorhebung von mir):
Der Chefredakteur der KPE-Zeitung Pfadfinder Mariens, Claus Peter Clausen, gibt in eigener Regie den „Schwarzen
Brief“ zu kirchlichen und politischen Themen heraus. wird man sagen müssen: Wenn Clausen in einem von
ihm in eigener Regie herausgegebenen Blättchen durchdreht, kann kaum Pater Hönisch oder die KPE etwas
dafür. Sittenstrenge, sexuelle Enthaltsamkeit, intensive Sühnegebete, regelmäßige Beichte und fromme
Marienverehrung Propagiert das nicht die katholische Kirche ganz offiziell? Jungen- und Mädchengruppen
werden in der KPE getrennt, gemeinsame Fahrten und Lager gibt es nicht. Wie viele katholische Schulen
gibt es eigentlich, die es ebenso halten? „Als ich mich in einen KPE-Jungen verliebt habe, ließ man mich
wissen, dass das nicht erwünscht sei“, erinnert sich Anita Bauer. Kaum zu glauben, denn es soll tatsächlich
KPElerinnen geben, die KPEler geheiratet haben Manche davon sollen sogar Kinder haben (und nicht wenige)
„strikter Gehorsam gilt als wichtige Tugend“, „Glaubenswahrheiten könne und dürfe man nicht hinterfragen“
Diesen Schmarrn habe ich dort noch nie gehört.
@ st. georg Dass Sie die KPE nicht von innen kennen, haben Sie an anderen Stellen schon hinreichend bewiesen.
Zu Ihrem Verdruss kenne ich zahlreiche KPElerinnen, die Hosen tragen (wenn auch nicht zur Kluft, weil
dazu der Rock gehört) und auch Leiterinnen und Leiter, die keiner „intellektuellen Schicht“ angehören.
Dieser ganze Käse von vor über zehn Jahren … Eine differenzierte Koedukation macht noch keine Sekte
und eine knieende Beichte ist in der katholischen Kirche durchaus verbreitet (wenn auch vielleicht nicht
in der DPSG?). „Straßen mit Sex-Shops“ sollte man aber in der Tat meiden, besonders nachts – aber nicht,
weil es in einer obskuren Schrift von anno tobac steht, der man auch in jahrelanger KPE-Mitgliedschaft
nicht begegnet.
@RRR – Rasanter Religiöser Reformer? Jesuiten – eine Speerspitze für die Katholische Kirche, Rom und
den Papst – das war einmal. Seit Rahner hat man den Verdacht, daß sie mehr Glaubenszweifel produzieren,
als daß sie den Glauben bei den Glaubenswilligen festigen könnten. Diese elitären sich progressiv gebärdenden
Schriftgelehrten müssten öfters in Demut das Knie beugen. Verständlich, daß P. Hönisch in seinem
Hirteneifer gerade bei der Jugendseelsorge bei SJ sich im Stich gelassen fühlte und ohne ein Gelübde
zu brechen eine Ordensgemeinschaft gründete, die der Seelsorge mehr dient als alle sozialpolitischen
Gedankenexperimente dieses ehemaligen sich katholische nennende „Garderegiments“.
@ HBR Anstatt sich nur im Gehorsam an dieses Predigtverbot zu halten, hätte der Herr vielleicht mal in
sich gehen sollen, um über seinen Fehler vielleicht noch mal im Gebete zu prüfen. Was hat er denn für
Fehler gemacht? Das wissen Sie ja sicher, da Sie darauf hinweisen. Oder glauben Sie wie ein blindes Schaf,
dass alles richtig ist, was der Limburger Bischof tat, nach dem Motto: „Das Predigtverbot wird schon seine
Richtigkeit haben“. Also: Was waren die Fehler???
@ RRR RRR: „… in der Sie Herrn Hönisch sehen, der das, was er der Gesellschaft Jesu versprochen hat,
nicht gehalten hat …“ Welches Versprechen hat „Herr Hönisch“ denn nicht gehalten? Wo hat er Ihrer Meinung
nach gefehlt? Was waren denn die Vorwürfe, die zu seinem Ausschluss geführt haben.
@RRR: Die Heiligen werden durch die Kirchenautorität beurteilt Die Kirchenautorität kann auch vom Priesterzölibat
und der Ausübung des Priesteramtes dispensieren, was kreuz.net trotzdem nicht hindert, diese Leute ganz
und gar nicht in die „Heiligengeschichte“ einzureihen, in der Sie Herrn Hönisch sehen, der das, was er
der Gesellschaft Jesu versprochen hat, nicht gehalten hat – selbst wenn er ordnungsgemäß aus dem Orden
entlassen worden sein mag. Die Heiligen werden durch die Kirchenautorität beurteilt. Allerdings haben
Gründer eines strengeren Reformordens wahrscheinlich bessere Karten für eine große Heiligkeit im Himmel
als jene, die den umgekehrten Weg gehen, auch wenn der Papst sein Einverständnis gibt.
Wie sauer Bier wird die tradierte Messe angepriesen Das Requiem im Alten Ritus zelebrierte Prälat Camille
Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Belange der Altgläubigen
kümmert. Schon interessant, wie es jedesmal herausgestellt wird, wenn eine alte Messe zur Anwendung kommt.
Als Religionslehrer an einer hessischen Schule wurde der damalige Jesuit schon nach kurzer Zeit durch
das Diözesanschulamt entlassen, weil er die sittlichen Zustände angeprangert hatte. In zwei deutschen
Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er hat sich im Gehorsam an die kirchliche Autorität
daran gehalten“ – so Hw. Becker. Anstatt sich nur im Gehorsam an dieses Predigtverbot zu halten, hätte
der Herr vielleicht mal in sich gehen sollen, um über seinen Fehler vielleicht noch mal im Gebete zu
prüfen.
@ Filius Die Kirchenautorität kann Ordensgelübde übertragen und auch von diesen lossprechen. Die Kirchenautorität
kann auch vom Priesterzölibat und der Ausübung des Priesteramtes dispensieren, was kreuz.net trotzdem
nicht hindert, diese Leute ganz und gar nicht in die „Heiligengeschichte“ einzureihen, in der Sie Herrn
Hönisch sehen, der das, was er der Gesellschaft Jesu versprochen hat, nicht gehalten hat – selbst wenn
er ordnungsgemäß aus dem Orden entlassen worden sein mag.[kursiv]
Pater Hönisch hat kein Ordensgelübde gebrochen Was für eine unsinnige Unterstellung; er hat den alten
Orden sicherlich im Einklang mit der Kirchenautorität verlassen und auch im Einklang mit dieser den neuen
Orden gegründet, so wie dies schon viele Ordensgründer und Heilige getan haben. Die Kirchenautorität
kann Ordensgelübde übertragen und auch von diesen lossprechen. Das sollte eigentlich jeder Katholik
wissen, der die Heiligengeschichte ansatzweise kennt, wo sich ausgiebig ähnlich gelagerte Fälle finden.
Ein Gelübdebrecher war dagegen Martin Luther.
@maliems Wieso Sackalben? Da sind doch auch Priester mit ordentlichen Chorröcken zu sehen. Nicht alle
haben solche Netzhemdchen an. Netzhemden sind schon am Ballermann das letzte, aber in der Kirche wirklich
absolut fehl am Platz.
Der katholische Glaube steht auch über dem Papst Ach nein, Sie stehen ja über Papst und Konzil! Der
katholische Glaube steht auch über dem Papst, und auch der akzidentielle Sakramentenritus steht zumindest
über dem Episkopat.
@ muntu Er stand zu seinem Glauben – was man nicht von allen Oberen und Bischöfe sagen kann… – und
musste auch hart dafür zahlen. Franz Kamphaus stand und steht auch zu seinem Glauben, nämlich dem katholischen.
Pater Hönisch stand immerhin dazu, sein Ordensgelübde gebrochen zu haben. Aber das er damit dann auch
noch hausieren ging, spricht nicht gerade für ihn.
@ Filius Predigtverbot in einigen Bistümern gegenüber einem romtreuen und rechtgläubigen Priester,
Schon mal überlegt, ob Sie vielleicht eine falsche Vorstellung von Romtreue und rechtem Glauben haben?
Ach nein, Sie stehen ja über Papst und Konzil! Und über den Bischöfen von Limburg und München sowieso!
R.I.P Manche haben überhaupt kein Respekt vor den Verstorbenen. Er stand zu seinem Glauben – was man
nicht von allen Oberen und Bischöfe sagen kann… – und musste auch hart dafür zahlen. Außerdem brach
er seine Gelübde nicht – die Jesuiten haben ihn vom Orden ausgeschlossen. Die SJ haben ihn also von seinen
Gelübden entlassen… Möge seine junge Gemeinschaft der Kirche viele gute Priester schenken. :(3
Requiem in Wickstadt/Wetterau Bis zur Gründung der SJM lebte und wirkte P. Hönisch auf dem Hofgut Wickstadt
bei Florstadt in der hessischen Wetterau. Die dortige St. Nikolauskirche und die Wallfahrtskirche Maria
Sternbach waren in dieser Zeit der religiöse Mittelpunkt des dort entstandenen KPE Stammes Maria Sternbach
und umliegender Pfadfindergruppen. P. Hönisch rief die monatlichen Fatima-Wallfahrten und Sühnenächte
in Wickstadt und Maria Sternbach ins Leben und es entstand eine eigene Pilgergemeinde aus Pfadfinder(innen)
und Gläubigen der Umgebung. Damit sich diese Gemeinde auch in Wickstadt von „ihrem“ Pater Hönisch im
gemeinsamen Gebet verabschieden kann, findet am Freitag, 8.2.2008 ein Requiem statt, welches von einem
ehemaligen Wetterauer Pfadfinder zelebriert wird. Beginn ist um 19.30 Uhr mit dem Rosenkranzgebet. Alle
sind herzlich eingeladen.
Predigtverbot in einigen Bistümern gegenüber einem romtreuen und rechtgläubigen Priester, während
ansonsten regelmäßig gegen die katholische Lehre gepredigt wird und eine Phantasieliturgie zelebriert
wird, und dieselben Bischöfe diese Leute sogar noch fördern. Der SJM-Gründer hat sich daran gehalten,
als wäre der rechte Glaube und die rechte Liturgie durch diese Bischöfe noch gewahrt – Erzbischof Lefebvre
und die FSSPX tut es nicht, denn der rechte katholische Glaube steht über dem Gehorsam. Es ist ganz klar,
daß die Häretisierende in der Hierarchie nur die Rechtgläubigen reglementieren, und das darf keiner
hinnehmen, auch nicht der Petrusnachfolger, der die strenge Verpflichtung hat, bei solchem offenkundigen
Amtsmißbrauch wie in Deutschland einzugreifen.
#15 sonnenschein 15:43:08 | Montag, 4. Februar 2008
@bonifatius ihre erste frage kann ich beantworten. das bistum fulda hat p. hönisch kein predigtverbot
auferlegt, sondern die bistümer limburg und münchen-freising. das bistum fulda hat ein verbot nie ausgesprochen,
sondern erzbischof dyba hat 1994 der sjm erlaubt, im bistum als kaplan und pfarrer zu wirken. p. hönisch
war im bistum während dieser zeit immer willkommen!
Der Gehorsam In zwei deutschen Diözesen bekam der Ordensgründer Predigtverbot: „Er hat sich im Gehorsam
an die kirchliche Autorität daran gehalten“ – so Hw. Becker. Sein Gehorsam war ja achso groß, dass er
sogar sein versprochenes Gehorsamgelübde gegenüber der Gesellschaft Jesu brach. Normalerweise behandelt
kreuz.net Gelübdebrecher anders.
Ekelerregende Kommentare Beim lesen der Kommentare bekommt man das Gefühl, dass viele Kommentatoren weder
Taktgefühl noch Achtung vor dem Tode eines verdienten Priesters besitzen. Noch zwei Fragen: 1. Welches
Bistum neben Fulda hat dem Verstorbenen verboten, Christi Worte zu verkünden? 2. Verstehe die Überschrift
und Aussage des Herrn Oberlehrers über das rechtzeitige „Zurückrudern“ nicht. Kann jemand dies erläutern?
Bei den Tradis legt man doch immer so gesteigerten Wert auf würdige Kleidung in der Kirche. Warum sagt
eigentlich niemand den Priestern, dass eine dünne Spitzenalbe, durch die man genau sieht, was der Träger
drunter anhat, keine würdige Bekleidung darstellt? Käme eine Frau in einem Spitzenblüschen, durch das
man Mieder oder BH sehen kann, würden die Tradis Zeter und Mordio schreien, aber wenn man bei den Klerikern
die Hosenträger durchsieht, ist das wohl ok.
@ Maurice Corvisier Was lesen Sie denn in diesem Kommentar? In Hessen war Wahlkampf und viele Versprechungen
wurden gemacht … bisher wurde keines gehalten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! HELAU!
Rheinischer Karneval? Die Kleidung mancher Amtsträger – manchmal in der Konfektionsgröße durchaus auch
etwas unterdimensioniert – erinnert mich irgendwie an den rheinischen Karneval!
liturgische Farben Die Bischöfe haben früher grün getragen, dann blau und heute violett. Ein Relikt
ist noch die grüne Kordel der Bischöfe. Bei manchen Kanonikern ist die Farbe noch blau – so auch bei
den Priesters von Christkönig. Einige anglikanische Bischöfe trafen heute auch noch blau…
Welch abgrundtief zu verabscheuenden Charakter muß jemand wie der hier bereits des öfteren so aufgefallene
„Mitten drin…“ haben, wenn ihm zur Beerdigung eines hochverdienten Priesters ein so schmutziger Kommentar
einfällt … Pfui. Armes Bistum Fulda. Das wird jedoch in keinster Weise am leuchtenden Andenken des
hw. Herrn Pater Hönisch hängenbleiben: es erreicht ihn ja nicht einmal, so abgrundtief grottig ist es –
und verzischt ganz einfach vor der Lebensleistung dieses Mannes.
@ Aleph: Blau Strahlendes oder tiefes Blau und Purpur waren einfach früher schweineteuer. Deshalb sind
beide Farben „liturgisch“. Hauptsache protzen eben.
Putzig Wer ist denn der Herr mit der putzigen blauen Mozetta und der putzigen blauen Bommel auf dem schwarzen
Birret? www.kreuz.net/…/photoimage.2766.jpg