Der neue Erzbischof von München scheint nicht auf dem letzten Stand der Dinge zu sein – oder er hat gezielt zu den Vorgestrigen gepredigt.
Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx.
(kreuz.net, München) Am Samstag wurde der neue Erzbischof von München, Mons. Reinhard Marx (54), bei
einem Pontifikalhochamt im Liebfrauendom offiziell in sein Amt eingeführt.
Der Apostolische Nuntius
in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, überreichte dem Domkapitel die von Papst Benedikt XVI.
unterzeichnete Ernennungsurkunde.
Der Münchner Amtsvorgänger, Friedrich Kardinal Wetter, übergab seinem
Nachfolger den Bischofsstab.
Während der Homilie versuchte Erzbischof Marx unter anderem auch dem Vorwurf
zu entgehen, daß seine Predigtworte etwa „sehr fromm“ und nur „auf den kirchlichen Bereich“ bezogen seien:
„Wo bleibt da der gesellschaftliche und politische Auftrag des Bischofs und der Kirche?“ – fragte der
Erzbischof nicht ohne Pathos:
„Zieht sich die Kirche so nicht zurück auf den engeren Kreis der Gläubigen?“
Er beantwortete seine rhetorischen Fragen mit einem überzeugten und vorhersehbaren: „Im Gegenteil“.
Gerade in der Verkündigung des menschgewordenen Gottes bringe die Kirche
das in die Gesellschaft ein, was Grundlage wahrer Humanität sei:
Der Mensch habe nämlich eine Würde,
die nicht von Menschen abhänge, sondern von Gott selber gegeben wurde, der unser Bruder geworden sei
und sich in seiner Menschwerdung mit jedem Menschen verbunden habe.
„Durchaus zu Recht“ heiße es deshalb
in den Wandlungsworten: „Mein Leib – für euch und für alle!“ – krönte der Erzbischof seine Aussage
mit einem Ausrufezeichen.
Was er unterschlug:
Erst im November 2006 hat Papst Benedikt XVI. angeordnet,
daß die bisherige deutsche Falschübersetzung der Wandlungsworte „das Blut, das für euch und für alle
vergossen wird“ zukünftig im Sinne des lateinischen und griechischen Originaltextes korrekt mit „das
für euch und die vielen“ widergegeben werden muß.
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66 Lesermeinungen
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@ Filius ecclesiae et clarissa colonia Filius ecclesiae schrieb: Ihre etymologischen Ausführungen sind
zwar korrekt und interessant, dennoch bleibt die Wortbedeutung für „Paganismus“ ausschließlich das Heidentum.
Völlig richtig. Etymologische Erwägungen sind zwar oft interessant, aber haben oft kaum Beweiskraft,
wenn es um die heutige Bedeutung eines Wortes geht. „pagani“ hat eben im Latein der Kirche seit der Spätantike
durchwegs die Bedeutung „Heiden“ und nicht mehr „Landbevölkerung“, während „pagus“ immer wieder im Sinne
von „Gau“ begegnet (hat nichts mit den Nationalsozialisten zu tun, auch im ADAC kennt man noch/kannte
man bis vor nicht langer Zeit noch die Einteilung in Gaue). So betet ja auch die der Fürbitte für die
Judemn folgende Fürbitte in der traditionellen Liturgie „pro paganis: ut Deus omnipotens auferat iniquitatem
a cordibus eorum ut relictis idolis suis, convertantur ad Deum vivum et verum“. Damit sind ja nicht etwa
die besonders bösen und abergläubischen Bauern gemeint, sondern die Ungläubigen, d.h. Heiden. Sie werden
für „ländliche Christen“ ein anderes Wort finden müssen. Da steht das Wort „ruralis“ zur Verfügung:
„ländlich“. In der Diözese St. Gallen heissen übrigens die nichtresidierenden Domherren, die für gewöhnlich
als Pfarrer in der Diözese tätig sind, „Ruralkanoniker“
@Lateinetymologin „clarissa colonia“: Als „Paganismus“ bezeichnen wir heute das Heidentum Formal haben
Sie natürlich recht: Repaganisierung haißt demnach „Wiederverländlichung“ des Christentums. Aber: Warum
gelang es dem Christentum, gerade in den Städten des Imperiums zu reüssieren, wärend die (konservative)
Landbevölkerung lieber bei der Verehrung der traditionellen („heidnischen“) Kulte blieb? Ihre etymologischen
Ausführungen sind zwar korrekt und interessant, dennoch bleibt die Wortbedeutung für „Paganismus“ ausschließlich
das Heidentum. Sie werden für „ländliche Christen“ ein anderes Wort finden müssen, es sei denn, Sie
wollten die wahre Religion des einen Gottes und Seines Christus’ in einen Topf mit der Vielgötterei und
den Altvölkeraberglauben werfen.
Wir fordern korrekt übersetzte Wandlungsworte! Möge Erzbischof Marx dazu beitragen, daß sich die wahrheitsgetreue
Übersetzung wieder durchsetzt. Oder wollte er sich beim progressiven Episkopat im Hinblick auf die Wahl
am Dienstag anbiedern? Hoffentlich nicht!
Für alle oder die vielen Zwar war im November 2006 der Text abgeändert worden. Aber als Papst Benedikt
im Herbst 2007 auf deutsch im Wiener Stephansdom zelebrierte sagte er „… für euch und für alle…“.
So scheint man es in Rom gelassen zu sehen, dass die deutschsprachigen Bischofskonferenzen sich viel Zeit
lassen bei der Umsetzung in die Landessprache.
Mi care fili, repaganisiert? Schon wieder halbgarer Unfug … ? pagus, pagus (Genitiv), maskulinum bezeichnet
(lat., das heißt im Lateinischen) den ländlichen Gau, das Wohngebiet eines Stammes; ungeachtet nationalsozialistischer
Irrungen und Wirrungen sind Gau und pagus auch heute noch (sprachlich) indogermanisch oder (-europäisch)
verwandt. Als paganus, pagani (Genitiv), maskulinum, oder pagana, paganae (Genitiv), femininum, werden
die Bewohner eines ländlichen Gaus oder die Angehörigen einen Stammes genannt (z. B. aliqua pagana siculorum,
Cic. III Verr. 3, 15) eine Bewohnerin Agrigents). Erst nachdem das Christentum als Stadtreligion (sic!)
bereits Fuß gefaßt hatte, konnten die nichtchristlichen „Landeier“ als pagani (mit der Nebenbedeutung
„Heiden“) verunglimpft werden. Gerade dieser Umstand müßte doch heute zum Nachdenken zwingen: Was hat
das Christentum (damals) als „Stadtreligion“ qualifiziert, während es heute zunehmend zur „Landreligion“
wird? Formal haben Sie natürlich recht: Repaganisierung haißt demnach „Wiederverländlichung“ des Christentums.
Aber: Warum gelang es dem Christentum, gerade in den Städten des Imperiums zu reüssieren, wärend die
(konservative) Landbevölkerung lieber bei der Verehrung der traditionellen („heidnischen“) Kulte blieb?
Ich habe keine abschließende Antwort auf diese Frage (ich habe nicht auf alle Fragen eine Antwort), aber
die lateinische Messe im tridentinischen Ritus wird wohl kaum der Schlüssel des Erfolges gewesen sein,
oder?
Landorganist II Danke! :(3 b Das ist wohl die große Angst, wenn in der neuen Schöpfung die Messe im
außergewöhnlichen Ritus nicht mehr erwünscht ist oder überhaupt nicht mehr vorkommen sollte. Da lässt
man lieber alles beim Alten.
FiliusEcclesiae Was Sie alles für gut befinden, ist nicht als gesellschaftlicher Fortschritt zu bezeichnen,
weil Sie immer die alten Methoden zum Einsatz bringen, zum Beispiel, an andere höhere Instanzen verpfeifen,
petzen, denunzieren, hier auf Erden schon den lieben (?) Gott spielen wollen, wild herumfuchteln, wer
denn in die Hölle komme. Wo sind denn Ihre Visionen vom neuen Himmel, von der neuen Erde, von der neuen
Schöpfung…?
„Gesellschaftliche Rückentwicklung“? Die heutige Gesellschaft ist entchristlicht und repaganisiert. Aus
Sicht der Kirche muß dem natürlich entgegengewirkt werden. Aber auch die Renaissance des Heidentums
und zum Hedonismuskult ist eine Rückentwicklung des christlich gewordenen Europa.
Landorganist II es sei denn, er liest die Messe ausschließlich im alten Ritus, führt die Inquisition
wieder ein…etc. etc. Kann ja sein, dass EB Marx von Anfang nicht auf den Zug der Altrituellen aufgesprungen
ist. Jetzt wird so lange genknöhrt, gedreht und diffamiert bis er mürbe werden könnte. Aber es ist
nicht anzunehmen. Manche Leute können sich wohl nur auf dem Gelände zwischen der Messe im alten Ritusund
der Inquisition bewegen. Zu mehr reicht das wohl nicht mehr, wenn man total abgeschottet hat. Auch die
kühnsten Träume der Fundis enden in der Regel mit dem Ende der Fahnenstange.
Die Frage stellt sich nicht! Die Fundis hier wollen doch nicht nur die alte Messe. Die wollen eine gesellschaftliche
Rückentwicklung. Und das wird mit EB Marx sicher nicht zu machen sein, Gott sei Dank!
Hetznet dreht es sich doch nicht um „für viele“ oder „für alle“. EB Marx steht auf der roten Liste,
er kann sagen was er will, er wird hier verleumdet werden, es sei denn, er liest die Messe ausschließlich
im alten Ritus, führt die Inquisition wieder ein…etc. etc.
#52 virOblationis 08:01:30 | Dienstag, 5. Februar 2008
Spiritualität Der obige Artikel berichtet von dem neuen Münchner Erzbischof, er habe folgendes gesagt:
„Der Mensch habe nämlich eine Würde, die nicht von Menschen abhänge, sondern von Gott selber gegeben
wurde, der unser Bruder geworden sei und sich in seiner Menschwerdung mit jedem Menschen verbunden habe.
‘Durchaus zu Recht’ heiße es deshalb in den Wandlungsworten: ‘Mein Leib – für euch und für alle!’ –
krönte der Erzbischof seine Aussage mit einem Ausrufezeichen.“ Daraufhin entbrannte eine Debatte über
das „für alle“. Doch dieses „für alle“ stand in der Rede des neuen Erzbischofs nicht isoliert. Seine
Brisanz erhält das „für alle“ (im 2. Absatz) dadurch, daß es mit dem Gedanken aus Gaudium et spes 22
(des ersten Absatzes) verknüpft wird, wonach die Natur aller Menschen zu einer erhabenen Würde erhöht
wurde, da der Sohn Gottes sich mit ihr verband: Deshalb das „für alle“! – Die Menschwerdung scheint Opfertod,
Taufe und Glauben überflüssig zu machen! So heißt es in Gaudium et spes 3 auch: „Weil also das hl.
Konzil die überaus hohe Berufung des Menschen bekennt und erklärt, daß gewissermaßen ein göttlicher
Same in ihn eingesenkt ist,…“ – Ein „göttlicher Same“ in jedem Menschen! Die Gnade wird Teil der Natur!
Die unvermeidliche Folge: Es droht (zumindest) eine (Tendenz zur kirchlich verurteilten) Allerlösungslehre!
Sehr geehrtes .chen: Damit zeigt sich die von Ihnen vermißte Spiritualität des neuen Erzbischofs schmerzhaft
deutlich, fürchte ich.
Schiksal Blähungen sin schlimm, ihr sollt’s bedenge, und damit möglischsd keinen Menschen kränge. Un
wenn de se host, do bisde sischer froh, wenn de sitzt, bei dir dehaam uff’m Kloo. Die Därm sin gut dick
un meißdens aach dein Blick Helau
HeinrichvonOfterdingen: Hoinrych Da haben Sie ja endlich den kongenialen Diskussionspartner gefunden.
Wenn ich zb sage: „Ich gehe jetzt aufs Klo“ und dieses meine hehre Wort der Nachwelt hinterlassen wird
mögen Graphologen und Textwissenschfter wohl deuten. Ich bin schon auf Ihre Antwort gespannt!!! Epigraphik
@ agricula Sie sind also der Meinung, dass die vorhin schon angegebenen Schriftstellen Röm 5,18, 1 Tim
2,6 und 2 Kor 5,14f die Wahrheit verschleiern. Bin gespannt, was der hl. Apostel Paulus Ihnen sagt, wenn
Sie ihm begegnen!
für alle @agricula: Christus hat sein Blut für alle hingegeben, auch wenn nicht alle dies annehmen.
Ihr Beispiel würde stimmen, wenn der Vater davon ausginge, dass einer seiner Söhne das Erbe nicht annehmen
wird und ihn daher von vornherein vom Erbe ausschließt. @Florian Geyer: Ich gehe zu Ihren Gunsten davon
aus, dass Sie „Kinder der Frau“ und „Kinder der Schlange“ metaphorisch meinen und die Kinder der Schlange
nicht für aufgrund ihrer Geburt verloren halten. „Für viele“ ist zwar die wörtliche Übersetzung, kann
aber genau so falsch interpretiert werden wie „für alle“, nämlich im Sinn einer calvinistischen Prädestinationslehre.
#43 Florian Geyer 20:00:48 | Montag, 4. Februar 2008
Hoinrych Sie haben ja recht (wie immer zugestandenerweise) Entgegen vielen Hermeneutikern, Graphologen
und Exegeten denke ich dass der Kern biblischer Grundaussagen klar, einfach, präzise und eindeutig ist.
Wenn ich zb sage: „Ich gehe jetzt aufs Klo“ und dieses meine hehre Wort der Nachwelt hinterlassen wird
mögen Graphologen und Textwissenschfter wohl deuten. Wie hat er das gemeint. Was ist der gesellschftliche
Kontext Wie wurde zu dieser Zeit diese Aussage verstanden Was ist die Kernbotscaft dahinter. Wie war sein
Wohlbefinden Wie kann „Klo“ gedeutet werden, ist es ein Synonym für das Schlechte. Darüber wird man
sich wohl als Geyer Exegt den Kopf zerbrechen. Tatsache bleibt dass man einfach kla präzise und deutliche
sagen wollte dass man vor hat aus Klo zu gehen.
„für alle – für viele“ Ein Vater hat vier Kinder. Er will allen vier sein Vermögen vererben. Doch eines
der Kinder schlägt die Erbschaft aus. So vererbt der Vater sein Vermögen nicht allen, sondern nur denjenigen
seiner Kinder, die die Erbschaft auch annehmen wollen. Christus hat sein Blut nur für diejenigen hingegeben,
die dieses Sein Geschenk auch annehmen. Wer Sein Geschenk zurückweist, für denjenigen hat Er Sein Blut
nicht hingegeben; denn Er tastet die Freiheit des Menschen nicht an. Er zwingt die Erlösung niemandem
auf. Durch die falsche Übersetzung „für alle“ wird meines Erachtens diese Wahrheit verschleiert.
Lieber Florian Geyer, „für alle“ ist gutmenschlicher Humbug. … Sie machen den gleichen Fehler wie Ihre
Kritiker: zuerst ist der Text und dann kann eine Interpretation kommen. Das „für alle“ verfälscht mit
philologisch nicht stichhaltigen Argumenten den Text. Dies muß zuerst in Ordnung gebracht werden. Dann
kann man erst zum Interpretieren anfangen, wobei man dabei nicht von seinem Bauchgefühl ausgehen sollte,
sondern erst mal schauen sollte was welche Autorität (z.B. Kirchenväter) gesagt hat. Man braucht dem
ja nicht unbedingt zu folgen, wenn man bessere Argumente hat. Aber das Rumgebrabbel bringt final auch
nix.
Um was es eigentlich geht Aus dem Schreiben von Kardinal Francis Arinze, dem Präfekten der Gottesdienstkongregation,
an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen vom 17.11.2006: Die Bischofskonferenzen der Länder, in denen
derzeit der Wortlaut „für alle“ oder ein Äquivalent dafür im Gebrauch sind, werden daher gebeten, den
Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren die notwendigen Katechesen über dieses Thema zu halten,
um sie für die Einführung einer genauen Übersetzung der Wendung pro multis – zum Beispiel „for many“,
„per molti“, etc. – in die Landessprache vorzubereiten. Das wird bei den nächsten Übersetzungen des
Römischen Missales der Fall sein, welche die Bischöfe und der Heilige Stuhl für den Gebrauch in den
verschiedenen Ländern zulassen werden. Tja, liebe Leute, die nächsten ein bis zwei Jahre sind bald herum,
aber immerhin bleiben den Bischöfen noch gut neun Monate Zeit, um ihre Papsttreue unter Beweis zu stellen
und mit der notwendigen katechetischen Arbeit zu beginnen …
Bischöfe Hanke und Marx von Kreuz.net zum Abschuss freigegeben Die kirchenfeindliche und antibischöfliche
Website Kreuz.net hat inzwischen die Bischöfe Hanke und Marx zum Abschuss freigegeben. Bei Hanke hat
sie schon entdeckt, daß er zwei Gesichter habe, bei Marx, daß er mißratene Anbiederungsversuche mache.
All die zahlreichen Bischofsanpinkler unter den Kreuz.net-Lesern sind herzlich eingeladen, Fehler und
Versprecher dieser Bischöfe zu melden, damit sie von Kreuz.net breitgetreten werden können. Es macht
nichts, wenn die Anschuldigungen falsch sind, Hauptsache, sie werden anonym vorgebracht. Gute fingierte
Informationsquellen sind z.B. „gut unterrichtete Kreise“, „ein alter Altgläubiger“, „ein unter dem Modernis
leidender Priester“, „eine fromme Marienverehrerin“, „ein empörter Diözesan“, und was es sonst noch
so an erfundenen Informanten gibt. Keiner der Denunzianten muß befürchten, daß er für seine Behauptungen
einstehen muß: Kreuz.net garantiert, daß nie die Wahrheit ans Licht kommt.
@ RRR Das für alle ist ja theologisch nicht falsch, es kann nur die falsche Grundhaltung der automatischen
Allerlösung suggerieren, die Kirche muss die Gläubigen anhalten sich Gott zu nähern und gleichzeitig
die Türen für die Un-, Viertel- und Halbgläubigen offen halten. Wenn ein Katholik in der hl. Eucharistie
die starke Nähe zum Heiland hat sollte er sich bemühen sich dem Heiland geistig zu nahen und nicht in
ein Friede, Freude, Eierkuchenzustand fallen. Das für alle muss natürlich auch gepredigt werden sollte
aber in der ersten Linie missionarischen Charakter haben und gehört nicht in die Vereinigung mit dem
Heiland im allerheiligsten Altarssakrament.
@heggi EB Marx wird wohl mit Kard. Meisner und Hanke werden wohl die Bischöfe sein, die die bald auch
in D verbindliche Übersetzung „für viele“ durchzusetzen haben. Es wird frustrierend sein
Anbei die Übersetzung aus dem Türkischen – und zwar aus einem Geschichtsbuch des islamischen Gottesstaates
Deutschland aus dem Jahr 2058: „Etwas Besseres konnte uns gar nichts passieren, als daß die Schweinefleischesser
in ihren Foren mit wortklauberischer Verbissenheit auch im Jahr 2008 immer noch darüber stritten, für
wen genau der von Allah Gerettete aber für sie angeblich Gekreuzigte eigentlich genau starb – während
wir bereits, von ihnen unbemerkt, in den Großstädten des Landes Zonen geschaffen hatten, in die sich
nicht mal mehr die Streifenwagen der Polizei heineinwagten, und ihre in kläglichem Zustand befindlichen
Truppen uns am Hindukusch aufhalten wollten“
@ methodist Zustimmung, so ist es richtig… Jesus ist für alle (!) Menschen am Kreuz gestorben, und
nicht nur für einige wenige oder für viele. Ob jemand die Erlösung annimmt oder nicht, ist und bleibt
persönliche Entscheidung, denn Gott zwingt niemanden. Gruß,Pit
@ Florian Geyer „für alle“ ist gutmenschlicher Humbug. Genau. Und das Neue Testament ist ein häretisches,
„gutmenschliches“ Käseblatt: Röm 5,18 1 Tim 2,6 2 Kor 5,14.15 Na dann mal viel Spaß beim Herausreißen
der Schriften dieses ganzen Lumpenpacks aus der Bibel!
#30 Florian Geyer 17:58:51 | Montag, 4. Februar 2008
„für alle“ ist gutmenschlicher Humbug. Jeder weiß das, viele verdrängen das. Wer Gottes Heilsangebot
endgültig bewußt und hartnäckig ausschlägt wird nicht gerettet werden sondern wählt sein Los selber.
Es gibt nicht nur Kinder der Frau (Mutter der Kirche Maria) sondern auch Kinder der Schlange die gewiss
nicht gerettet werden. Das Paradox ist dass jeder Werdegang und bestimmung prädestiniert ist aber der
mensch trotzdem frei entscheiden kann. Dieses Paradoxon symbolisiert wiederum die göttlich Allmacht.
Der Papst hat einfach Recht 2. Weil der Papst recht hat, und das so im Text steht, muss man es in der
Messliturgie auch ändern. Alles andere wäre eine Vergewaltigung der Bibel 3. Andererseits ist es Lehre
der Kirche seit Anbeginn an, dass Jesus für alle gestorben ist. Es ist an den Menschen, das Kreuzesopfer
Jesu Christi anzunehmen oder nicht. Von Jesus aus gesehen sind alle gemeint. 4. Eine elegante Möglichkeit
wäre es, den ältesten Einsetzungsbericht der Heiligen Schrift zu nehmen. Dieser ist – unbestritten von
allen Exegeten, ob katholisch, evangelisch oder orthodox – der Text, den uns Paulus im 1. Korintherbrief
hinterlassen hat. Ich zitiere aus der (katholischen) Jerusalemer Bibel: „Der Herr Jesus nahm in der Nacht
in der er verraten wurde, Brot, sagte Dank, brach es und sprach: Dieses ist mein leib für euch. Tut dies
zu meinem Gedächtnis. Ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund
in meinem Blute. Tut dies, sooft ihr in trinket, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr dieses Brot esst
und den Kelch trinket, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt. Vom Grundsatz her spräche
überhaupt nichts dagegen, diese, ältesten überlieferten Worte der Heiligen Schrift zu verwenden. In
meiner evangelisch-methodistischen Tradition geschieht das. Ich setze mit diesen Worten als evangelisch-methodistischer
Pfarrer das Abendmahl ein. Aber es bleibt dabei: Auf Matthäus bezogen hat der Papst recht. Gruss, Methodist.
#28 Florianklaus 17:29:26 | Montag, 4. Februar 2008
@heggi glauben Sie denn im Ernst, die Priester, die das Meßbuch ohnehin nur als Improvisationsvorlage
benutzen, werden diese Änderung umsetzen? Von daher erübrigt sich auch eine entsprechende Vorbereitung.
Gotthard Sie fordern nur dort die Verbindlichkeit der liturgischen Ordnung ein, wo es Ihnen in den Kram
paßt. Natürlich ist es richtig, daß die Korrektur der Wandlungsworte verknüpft ist mit der Herausgabe
der landesprachlichen Übersetzungen der 3. Ausgabe des Römischen Missales, ich kann mich jedoch nicht
erinnern, daß Sie sich sonst irgendwann für die Einhaltung der liturgischen Normen der Kirche eingesetzt
haben. Jedenfalls nicht auf diesem Sender. Warum sind Sie jetzt nur so „kleinlich“, ja so korinthenkackerfhaft?
Im übrigen ist die Grundordnung zur 3. Ausgabe des Römischen Meßbuchs längst auf Deutsch übersetzt
und sowohl von der DBK approbiert als auch von Rom rekognisziert worden, also damit gültig und verbindlich.
Wo liegt da dann das Problem für die schnellere Umsetzung der korrigierten Wandlungsworte? Außerdem
frage ich mich, wann die DBK sich wenigstens um die notwendigen Katechesen kümmern will, um die Rom zur
Vorbereitung für die Gläubigen gebeten hat. Vom vorgebenen Zeitlimit bleiben nur noch maximal 10 Monate.
@ RRR Da sehen sie es ja selber, eine logische Übersetzung ist falsch, das für alle wird ja auch nur
logisch begründet und deshalb sollte man immer beim vom Papst gewollten für viele bleiben.
@RRR: Achten Sie besser selbst auf Ihre Wortwahl Eine lächerliche und boshafte Unterstellung gegen den
Heiligen Vater, die Sie hoffentlich in demütigem Geist zurücknehmen werden. Christus wird bekanntlich
für jedes unnütze oder schlechte Wort Rechenschaft verlangen, und da unterstellen Sie etwas zu viel.
@ Sozialkatholisch das macht das für euch ja eigentlich schon überflüssig weil doppelt gemoppelt! Dann
könnte man auch sagen „Das ist mein Blut das für alle vergossen wird“ Es geht aber nicht um eine logische
Argumentation, bei der nur das Nötigste gesagt und alles andere weggelassen wird. Ansonsten müssten
Sie weite Teile des Canon Romanus für überflüssig halten: „Petri et Pauli, Andreae, Iacobi … et omnium
Sanctorum“ – na dann sind die einzelnen Namen ja total überflüssig, wenn am Ende sowieso alle Heiligen
im Block drankommen. Sämtliche Heiligenlitaneien sind dann überflüssig, weil am Ende immer „omnes sancti“
stehen. Und der Herr selbst wäre dann eigentlich auch nur ein redundanter Schwachkopf, denn laut Johannesevangelium
beginnt er seine Sätze gerne mal mit „amen, amen“ – wo doch das zweite Amen total überflüssig ist…
@ Filius Ecclesiae Um so etwas sicher festzustellen, reicht es eben nicht, nur oberflächlich die Bibel
in deutscher Sprache durchzublättern. Sehr richtig! Also schauen wir uns doch einmal den lateinischen
Text der Vulgata an (da ja auch das Missale die lateinische Sprache verwendet), und zwar nur die Kelchworte:
Missale: Accipite et bibite ex eo omnes. Hic est enim calix sanguinis mei, novi et aeterni testamenti
(bis MR 1965: mysterium fidei) qui pro vobis et pro multis effundetur in remissionem peccatorum… Mt
26,27 Bibite ex hoc omnes: hic est enim sanguis meus novi testamenti, qui pro multis effundetur in remissionem
peccatorum… Mk 14,22 Hic est sanguis meus novi testamenti, qui pro multis effundetur. Lk 22,20 Hic calix
novum testamentum est in sanguine meo, qui pro vobis effunditur. 1Kor 11,25 Hix calix novum testamentum
est in meo sanguine; hoc facite, quotiescumque bibetis, in meam commemorationem. q.e.d. – Und nebenbei:
Der Befund im Griechischen ist derselbe. Der Wortlaut des Missale stimmt mit keiner der biblischen Fassungen
überein.
Für euch und für alle das macht das für euch ja eigentlich schon überflüssig weil doppelt gemoppelt!
Dann könnte man auch sagen „Das ist mein Blut das für alle vergossen wird“
In der Tat muss es „für die vielen“ heißen Erst im November 2006 hat Papst Benedikt XVI. angeordnet,
daß die bisherige deutsche Falschübersetzung der Wandlungsworte „das Blut, das für euch und für alle
vergossen wird“ zukünftig im Sinne des lateinischen und griechischen Originaltextes korrekt mit „das
für euch und die vielen“ widergegeben werden muß. Es wird in der Tat mal Zeit, dass die Übersetzung
nun endlich korrekt für die vielen lautet. Schließlich ist das Opfer des Leibes unseres Herrn zwar eine
Einladung an alle Menschen. Es wird jedoch LEIDER nicht von allen angenommen. Zu viele stehen trotz besseren
Wissens ausserhalb der Kirche. Zu viele lehnen wissentlich den Glauben an Jesus Christus UND die heilige
katholische Kirche ab. Daher trifft die echte Übersetzung für die vielen es genauer
@ Filius Außerdem hielt sich Papst Benedikt XVI. selbst nicht an seine eigene Vorgabe, und verwendete
bei Messen in deutscher Sprache weiterhin „für alle“, zuletzt bei der Messe in seinem Österreichbesuch
(siehe FSSPX-Mitteilungsblatt-Österreichbeilage „Anfang und Ende“). Eine lächerliche und boshafte Unterstellung
gegen den Heiligen Vater, die Sie hoffentlich in demütigem Geist zurücknehmen werden. Die Vorgabe des
Papstes lautet nämlich, dass erst ab Ende 2008 die Übersetzung „für viele“ verpflichtend sein wird,
dass damit aber gerade keine Änderung des Sinnes, sondern nur eine Änderung der Übersetzungshermeneutik
intendiert ist. Der Papst ist also – anders, als Sie hier frech und gehässig unterstellen – seinen eigenen
Vorgaben treu geblieben, wenn er das Messbuch IN DER DERZEIT GELTENDEN FORM verwendet hat. Ich wünsche
Ihnen, dass der ewige Weltenrichter Ihre Flegeleien gegen den Nachfolger Petri nicht mit demselben Maß
messen wird, mit dem Sie meinen, den Heiligen Vater richten zu dürfen.
@stimme Und weil der Wortlaut an dieser Stelle wichtiger ist als der Sinn, darum sagt Rom, muss man „für
viele“ sagen, obwohl die Kirche schon immer lehrt, dass Christi Blut „für alle“ vergossen wurde. where’s
the problem, mister?
@„stimme der vernunft“: Natürlich sind die Worte eine Übersetzung Welche Stelle wird hier eigentlich
genau übersetzt? In den Evangelien kann ich diese Stelle nämlich nicht finden. Die Wandlungsworte sind
aus vielen verschiedenen Stellen zusammengesetzt. Es handelt sich also so oder so um eine Übertragung
und keine Übersetzung. Um so etwas sicher festzustellen, reicht es eben nicht, nur oberflächlich die
Bibel in deutscher Sprache durchzublättern.
@Filius Welche Stelle wird hier eigentlich genau übersetzt? In den Evangelien kann ich diese Stelle nämlich
nicht finden. Die Wandlungsworte sind aus vielen verschiedenen Stellen zusammengesetzt. Es handelt sich
also so oder so um eine Übertragung und keine Übersetzung.
Bei einer Übersetzung kommt es auch auf den Wortlaut an „für alle“ ist keine sinnwidrige, sondern eine
sinnvolle Übersetzung, sagt Rom, nur leider entspricht es nicht dem Wortlaut der Evangelien. Bei einer
Übersetzung kommt es auch auf den Wortlaut an, sonst heißt es „freie Übertragung“, und nicht Übersetzung,
die in der Kirche immer möglichst getreu dem Originaltext gegenüber sein soll.
@maliems du solltest dich mal darüber schlau machen, was die Kirche, an die du angeblich glaubst, lehrt.
„für alle“ ist keine sinnwidrige, sondern eine sinnvolle Übersetzung, sagt Rom, nur leider entspricht
es nicht dem Wortlaut der Evangelien. Und weil der Wortlaut an dieser Stelle wichtiger ist als der Sinn,
darum sagt Rom, muss man „für viele“ sagen, obwohl die Kirche schon immer lehrt, dass Christi Blut „für
alle“ vergossen wurde.
für alle man sollte diese sinnwidrige Übersetzung aus Respekt vor den Vätern der Liturgiereform pietätvoll
verschweigen, als sie an die große Glocke zu hängen, so dass jeder darüber lachen kann.
„die vielen“ bedeutet auch für alle, auch wenn „die vielen“ die getreueste Übersetzung ist. Außerdem
hielt sich Papst Benedikt XVI. selbst nicht an seine eigene Vorgabe, und verwendete bei Messen in deutscher
Sprache weiterhin „für alle“, zuletzt bei der Messe in seinem Österreichbesuch (siehe FSSPX-Mitteilungsblatt-Österreichbeilage
„Anfang und Ende“).
Gremium unfehlbarer Päpste Die Aufregung um „alle“ oder „viele“, an die das Abendmahl gereicht werden
soll, ist in hohem Maß missverständlich. Man könnte aus reiner Menschenfreundlichkeit Erzbischof Marx
immerhin zubilligen, das er im Eifer der Feier die Worte verwendet hat, die er vielleicht seitdem er Priester
ist, verwendet. Es gibt auch eine Macht der Gewohnheit. Ein Fehler muss es deshalb nicht sein. Warum müssen
da immer gleich bosahafte Absichten, versteckte Abtrünnigkeiten, Apostasitäten und Sedisvakanzen hinein
interpretiert werden? Hier im Forum sind offenbar lauter nicht gewählte, sondern selbsternannte, unfehlbare
Päpste zugange, denen offensichtlich noch nie ein Fehler unterlaufen ist. Sie genießen es geradezu mit
satanischem Vergnügen, Erzbischof Marx einen angeblich „unverzeihlichen Fehler“ nachweisen zu dürfen.
Dazu sind ihnen auch die schlimmsten und schlechtesten Stilmittel gerade gut genug. Wie schäbig angeblich
Glaubende manchmal sein können. Nicht zu fassen.
@ Libertas ecclesiae Bei der Gelegenheit könnte man in den älteren Gotteslöbern auch die inzwischen
geänderten Lied-Texte überkleben. Dafür gibt es einen Pickerl-Set.
@ Freinsberg Eine gute Idee! Dann muss man aber auch alle in den Kirchen aufliegenden Gotteslöber überkleben,
da steht’s nämlich auch (noch) falsch drin, eine wirklich sinnvolle Beschäftigungstherapie für die
Mitglieder im Liturgieausschuss des Pfarrgemeinderats …
„Mein Leib – für euch und für alle!“ Ich will es fast nicht glauben, dass Bischof Marx, der doch als
papsttreue und marianisch gilt, sich so offen gegen den Papst gestellt haben soll. Die Tatsache, dass
die deutschsprachigen Bischöfe bisher auf die Anweisung des Papstes, die Wandlungsworte wieder in der
richtigen Übersetzung zu verwenden, nicht eingegangen sind, sagt über diese Bischöfe mehr aus als tausend
Worte. An ihren Taten und ihren Unterlassungen kann man sie erkennen. Dass Bischof Marx, der als nächster
Vorsitzender der DBK gehandelt wird, wie selbstverständlich über die Weisung des Papstes hinweggegangen
sein soll, ist für mich unfassbar. Wenn diese Bischöfe dem Papst nicht gehorchen, wie können Sie dann
von den Priestern und Gläubigen Gehorsam erwarten. Was das Tragen der vorgeschriebenen Priesterkleidung
angeht, erwarten sie ja von Ihren Priestern keinen Gehorsam mehr, vielleicht von Kardinal Meisner abgesehen.
Kennt jemand die E-mail-Adresse von Bischof Marx, damit ihn möglichst viele Leser anschreiben können?
Lieber Gotthard, wann kapiert ihr es endlich? Diese andere Übersetzung wird erst mit der Herausgabe der
neuen Messbücher wirksam! … wann kapieren Sie endlich. „Diese andere Übersetzung“ ist auch heute schon
richtig und die, die man uns 30 Jahre lang präsentiert hat, ist auch heute schon falsch. Herausgabe hin,
Herausgabe her!
Korinthengotthard vel Gotthardkacker! Solange wie es eben geht sich dem Wunsch/Willen des Papstes wiedersetzen,
von Gehorsam gegenüber dem hl. Vater kann man bei euch sowieso nicht richtig sprechen. Wenn der Bischof
Marx das bewußt gesagt hat war das ein Korinthenmarxkackerungehorsam!!!!
@ Gotthard wann kapiert ihr es endlich? Diese andere Übersetzung wird erst mit der Herausgabe der neuen
Messbücher wirksam! Diese „andere Übersetzung“, wie Sie es bezeichnenderweise nennen, hat spätestens
nach einer Übergangszeit von höchstens zwei Jahren, also spätestens ab Advent 2008, verbindlich zu
erfolgen. Da muss man nicht erst die Herausgabe der neuen Messbücher abwarten. Auch in der alten Liturgie
musste der Pfarrer ja nicht jedesmal ein neues Messbuch kaufen, wenn eine neue Präfation appobiert wurde,
etwa zum Christkönigsfest, das erst 1925 eingeführt wurde.
pneumatiker Die Kirche lehrt seit der Zeit der Apostel, dass Christus für alle Menschen gestorben ist.
Allerdings haben die Pharisäer aller Zeiten schon immer die Befürchtung gehabt, es könnte für sie
nicht genug Platz im Himmel geben.
Grundlage wahrer Humanität Grade die falsche FM-Humanität möchte aus Christus einen pluralistischen
Pentakelgott FÜR ALLE etablieren. Christus aber unterscheidet seine eigenen. Deshalb ist korrekt nicht
für allesondern für vielen, wie es von den Aposteln überliefert.
Korinthenkacker! Erst im November 2006 hat Papst Benedikt XVI. angeordnet, daß die bisherige deutsche
Falschübersetzung der Wandlungsworte „das Blut, das für euch und für alle vergossen wird“ zukünftig
im Sinne des lateinischen und griechischen Originaltextes korrekt mit „das für euch und die vielen“ widergegeben
werden muß. wann kapiert ihr es endlich? Diese andere Übersetzung wird erst mit der Herausgabe der neuen
Messbücher wirksam!