Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am Donnerstag den römischen Klerus empfangen. Das
gab der Kardinalvikar von Rom, Camillo Kardinal Ruini, bekannt. Das jährliche Treffen wird in der vatikanischen
‘Aula delle Benedizioni’ abgehalten. Die Geistlichen können dem Papst dabei ihre Fragen stellen. Kardinal
Ruini weiß schon, daß zum Anlaß die christliche Erziehung, die Enzyklika ‘Spe Salvi’ und das Papst-Buch
‘Jesus von Nazareth’ thematisiert werden.
Künstliche Gegensätze
Vatikan. Das Motu Proprio bedeutet
keine Änderung des neuen Meßbuchs noch ein negatives Urteil über die Liturgiereform. Das erklärte
der frühere päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, vor ‘Radio Vatikan’: „Wir müssen
jede Art von Polemik vermeiden und keine künstlichen Gegensätze herbeireden.“ Mons. Marini glaubt, daß
das Motu Proprio bis jetzt zu „keinerlei Veränderungen“ in den Pfarreien geführt habe.
Wer regiert
in Rom?
Heiliges Land. Der israelische Rabbiner David Rosen hat dem Papst in der ‘Jersualem Post’ dafür
gedankt, daß er die Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden im Alten Ritus ändern werde. Das
bezeuge, daß sich Benedikt XVI. für die Verbesserungen der katholisch-jüdischen Beziehungen einsetze.
Rosen behauptet, von seinen vatikanischen Quellen zu wissen, daß die neue Version des Gebetes dem – nichtssagenden –
Text des Novus Ordo ähnlich sind und in der Fastenzeit erlassen werde.
Niedere Weihen empfangen
Schweden.
Der ehemalige lutherische Pastor Sten Sandmark, der im Juli 2006 nach dreißig Jahren Pfarrdienst in Schweden
seiner Konfession abgeschworen hatte und zur Kirche übertrat, hat am 2. Februar die Tonsur und am Tage
darauf die vier niederen Weihen erhalten. Die Zeremonien fanden im Priesterseminar der Piusbruderschaft
in der bayrischen Ortschaft Zaitzkofen statt. Am 28. Juni soll Sandmark zum Subdiakon und am Christkönigsfest
dieses Jahres zum Diakon geweiht werden. Die Priesterweihe ist für den 28. Juni 2009 vorgesehen.
„Wenn die ‘Grüne’
Abtreibungspolitikerin Brigid Weinziger das Tierschutzgesetz als einen ‘Erfolg für die Humanität in
Österreich’ bezeichnen kann, dann ist das nun von Ihr entworfene Täterschutzgesetz zur Abtreibung im
Vergleich dazu ein Erfolg für die Bestialität in Österreich.“
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Da ist nichts krummzunehmen, es war auch nicht so gut erkenntlich, wie ich es meinte: ich bezog es auf
„zu Zeiten von Pfarrkirmes und PGR“ – hätte also wohl eher die Pluralform nehmen sollen… Nun ja. Quod
scripsi, scripsi. Und nun: bona nox!
Werter Mauritius, hoffentlich nehmen Sies mir nicht krumm, aber bei Fehlern, „juckt“ es mich in den Fingern.
Es sollte das keine vorlaute Belehrung sein! Beste Grüße, cc
Carissime sacerdos, ich hatte noch gar nicht auf den Kalender geschaut, der dieses Jahr nun wirklich das
eine oder andere Problem macht… Gratias ago tibi für den Hinweis, also: dann eben nicht am Todestag,
sondern zum gegebenen Zeitpunkt. In der Sache als solcher ändert das natürlich nichts! Darf ich noch
eben auf den Artikel von Rudolf Kaschewsky, hier in die „Leserzeitung“ eingestellt, hinweisen? Freundlichen
Gruß! M.C.
@Maurice Corvisier Und ich freue mich bereits darauf, an seinem Todestag das Requiem voller Dankbarkeit,
voller Dankbarkeit eines Sohnes zu einem seiner geistigen Väter (mit) ministrieren zu dürfen. Carissime
Mauriti! Dass Sie an einem Requiem für den verstorbenen Erzbischof teilnehmen, freut mich. Nur wird das
Requiem sicher nicht an seinem Todestag gefeiert, da es dort nie gefeiert werden kann, da an diesem Tag,
dem Fest der Verkündigung Mariens, einem fest I. Klasse nie Requiemsmessen gefeiert werden dürfen ausser
der Beerdigungsmesse. In diesem Jahr fiele dieses Fest in die Osteroktav, die auch jede Totenmesse ausser
der Begräbnismesse verbietet. Das Fest Mariae verkündigung wird nach den Rubriken des Missale 1962 auf
den montag nach dem Weissen Sonntag verlegt, darauf folgt am Dienstag der verlegte Fest des Hl. Josef
(wäre in die Karwoche gefallen und wird deshalb nachgeholt). Deshalb kann das Requiem für den Erzbischof
frühestens am Mittwoch, dem 2. April gefeieert werden. Natürlich kann man auch am Todestag selbst des
Verstorbenen gedenken und auch die Messe für ihn feiern, aber nicht als Jahresgedächtnis mit Requiemstext
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit!
Mi scusa, Clarissa – das war ein gemeiner Tippfehler (error tabellae vulgaris, hihi!): gemeint hatte ich
illius. Und ändern kann man da ja nichts mehr, wenn’s weg ist (war es nicht der hl. Augustinus, der sagte,
das gesprochene Wort könne man nicht zurückholen? So geht’s hier mit dem einmal abgesandten Wort). Solche
Unannehmlichkeiten passieren mir immer mal wieder, damit ich ab und an einen (manchmal nötigen) Dämpfer
bekomme. p.e.b.! Mauritius
Lieber Filius Ecclesiae, Ich würde dagegen Papst Paul VI. im Fegefeuer annehmen, und auch Papst Johannes
Paul II., wenn dieser nicht bereits auf Erden etliche Jahre, mindestens ein Jahrzehnt, nicht bereits sehr
viel durch seine vielen Krankheiten gelitten hätte, und vielleicht damit kein Fegefeuer mehr bedarf.
… wenn man sich vor Augen führt, dass die Päpste seit Paul VI. verbohrte Häretiker waren (Modernismus
ist eine Multi-Häresie), die die glaubenstreuen Katholiken verfolgt haben (ja auch durch ungerechte Exkommunikationen),
dann muß man wohl befürchten, dass sie nicht gerettet wurden.
Erzbischof Lefebvre im Fegefeuer? Konrad verbohrter Sturkopf und bar der für eine Heiligsprechung erforderlichen
Tugenden der Klugheit, des Maßes, der Gerechtigkeit und der Tapferkeit. Den subjektiven Glauben mag man
ihm nicht absprechen, weshalb er – nach einem gehörigen Fegefeuer! – wohl das ewige Heil erlangen wird.
Ich würde dem Erzbischof alle diese Tugenden in geradezu heroischem Maße zuschreiben, und daß dies
nicht einmal auch durch die Kirche und den Papst geschehen wird, wer will das schon ausschließen, wie
wir es bei St. Athanasius heute haben, der auch „St. Athanasius der Große“ genannt wird. Ich würde dagegen
Papst Paul VI. im Fegefeuer annehmen, und auch Papst Johannes Paul II., wenn dieser nicht bereits auf
Erden etliche Jahre, mindestens ein Jahrzehnt, nicht bereits sehr viel durch seine vielen Krankheiten
gelitten hätte, und vielleicht damit kein Fegefeuer mehr bedarf.
Dieser Fundi-Erzbischof ist ein verbohrter Sturkopf und bar der für eine Heiligsprechung erforderlichen
Tugenden der Klugheit, des Maßes, der Gerechtigkeit und der Tapferkeit. Den subjektiven Glauben mag man
ihm nicht absprechen, weshalb er – nach einem gehörigen Fegefeuer! – wohl das ewige Heil erlangen wird.
Erzbischof Lefebvre ist ein vorbildhafter glaubenstreuer Erzbischof und kann zu späterer Zeit auch offiziel
heiliggepsorchen werden Heilig ist Lefevre sicherlich nicht Und er wird es wohl auch nie werden. Man darf
nicht vergessen, dass er ja ein Shismatiker gewesen ist, der der katholischen Kirche schweren Schaden
zugefügt hat. Schwerer Schaden wurde der Kirche durch Papst Paul VI. und seinen Bischöfen zugefügt,
nämlich weltkirchlich, in den deutschen Ländern noch verschärft durch die Apostasie der Bischofskonferenzen
DBK und ÖBK. In der FSSPX herrscht dagegen liturgische Ordnung und Glaubenstreue, was man vom Rest der
Paul-VI.-Kirche nicht behaupten kann.
Heilig ist Lefevre sicherlich nicht Und er wird es wohl auch nie werden. Man darf nicht vergessen, dass
er ja ein Shismatiker gewesen ist, der der katholischen Kirche schweren Schaden zugefügt hat.
#20 thaumaturgos 17:37:57 | Dienstag, 5. Februar 2008
ich vermute einmal der als exkommunizierter schismatitiker – so jedenfalls die ansicht (nach dem dekret
von johannes paulus ii) – röstet noch im fegfeuer … sollten die bilder von schnorr von carolsfeld im
alten schulkatechismus den ort der reinigung korrekt wieder geben auch seine secta kann ihn nicht heilig
sprechen …
„Erhalten am 25. März 1991.“ Ich habe die Freude, zustimmen zu dürfen: auch ich bin fest von der Heiligkeit
des Erzbischofs überzeugt, wissend daß dieses meine Privatmeinung ist. Und ich freue mich bereits darauf,
an seinem Todestag das Requiem voller Dankbarkeit, voller Dankbarkeit eines Sohnes zu einem seiner geistigen
Väter (mit) ministrieren zu dürfen. Wäre der Erzbischof, wäre sein Werk nicht gewesen, hätte ich
meinen katholischen Glauben, illibus temporis irgendwo zwischen Pfarrkirmes und PGR verlegt, nicht in
einem seiner Priorate wiederfinden und intensivieren dürfen. Na: wenn das kein Grund zu tiefer Dankbarkeit
ist! Ja. Ich meine schon, daß er nahe bei Gott den Lohn erhält. Und ich hoffe so sehr, ihm vielleicht
dann auch danken zu dürfen – er hat das Seine dazu getan, den Rest muß ich noch bringen. Danke, Monseigneur.
#18 Tridentinus 16:28:59 | Dienstag, 5. Februar 2008
Wie unglaublich nutzlos ist doch hier oft das Forum der Lesermeinungen. Immer kann ich mich nicht äussern.
schon gar nicht am Fastnachtsdienstag. Aber wenn ich verhindert bin, ist es auch gleich fast ausmahmslos
nutzlos. „Piussekte“ oder „Piushanseln“ würde der Heilige Vater schon deshalb nicht sagen, weil er gutes
Deutsch spricht.
#16 Regina 1961 15:47:36 | Dienstag, 5. Februar 2008
Unlängst sprach ich mit dem Papst… Und dabei sagte er mir, daß er noch nie das Wort „Piussekte“ oder
„Piusbrüder“ verwendet hat. Was ihr nicht alles wißt? Habt ihr jemanden im Vorzimmer des Heiligen Vaters
sitzen, der euch jedes Wort weitergibt?Oder gar Wanzen? Und was die Exkommunikation EB Lefebvres angeht,
da glaubt auch nur ihr dran. Gott hab ihn selig!
@maliems und gast Papst Benedikt hat das Wort Piussekte noch nicht benutzt. Wird er auch nie tun! Ganz
im Gegenteil! Er wird die ungerechte Exkommunikation sogar aufheben! Nur ein bisschen Geduld!
Na also Vatikan. Das Motu Proprio bedeutet keine Änderung des neuen Meßbuchs noch ein negatives Urteil
über die Liturgiereform. Das erklärte der frühere päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini,
vor ‘Radio Vatikan’: „Wir müssen jede Art von Polemik vermeiden und keine künstlichen Gegensätze herbeireden.“
Mons. Marini glaubt, daß das Motu Proprio bis jetzt zu „keinerlei Veränderungen“ in den Pfarreien geführt
habe. Das könnte den traditionalistischen Eiferern und Anhängern der Lefebvre – Sekte ein wenig den
Wind aus den Segeln nehmen. Diese Klarstellung betont noch einmal, dass das Motu Proprio keine Änderung
der Liturgiereform darstellt. Somit wurde mit den Motu Proprio einfach nur ein wenig Rücksicht auf einige
Nostalgiker genommen. Eine Kursänderung ist es aber nicht. Schweden. Der ehemalige lutherische Pastor
Sten Sandmark, der im Juli 2006 nach dreißig Jahren Pfarrdienst in Schweden seiner Konfession abgeschworen
hatte und zur Kirche übertrat, hat am 2. Februar die Tonsur und am Tage darauf die vier niederen Weihen
erhalten. Die Zeremonien fanden im Priesterseminar der Piusbruderschaft in der bayrischen Ortschaft Zaitzkofen
statt. Am 28. Juni soll Sandmark zum Subdiakon und am Christkönigsfest dieses Jahres zum Diakon geweiht
werden. Die Priesterweihe ist für den 28. Juni 2009 vorgesehen. Bedauerlich, dass diese Weihen nicht
im Rahmen der katholischen Kirche erfolgen. @Timpressum: Die Lefebvre – Sekte ist hier stark vertreten
@ timpressum Ist das hier eigentlich noch katholisch oder schon Pius? Das ist der bewusste Versuch, die
Grenzen zu verwischen. Es gibt eben sowohl auf katholischer als auch auf Piussektenseite Interesse daran.
Das entspricht aber weder der offiziellen katholischen Sichtweise (wonach die Piussekte zur Kirche zurückkehren
soll) noch der offiziellen Piussektenlehre (wonach die Piussekte sich selbst nicht als Teil der Kirche
sieht; siehe Bischof Williamson)
@ Seminarist Auf den Bildern ist mehr katholische Kirche zu sehen, als in ihren modernistischen Hampelmann-„Gottesdiensten“.
Auf den Bildern ist die katholische Kirche überhaupt nicht zu sehen, sondern eine Abspaltung der katholischen
Kirche, die das Lehramt der Kirche nicht anerkennt. Genausogut hätte man auch Lutheraner oder Altkatholiken
zeigen können.
#6 Tridentinus 11:16:44 | Dienstag, 5. Februar 2008
Ersatzlos gestrichen sind nicht alle Niederen Weihen. Als „Beauftragungen“ gibt es ordinario Usu durchaus
Lektorat und Akolythat. Sogar die Subdiakonatsweihe kann aufWunsch noch gespendet werden, dafür gibt
es dann aber nur die ausserordentliche „Form“.
„Warum ich zur Kirche meiner Vorfahren vor 1517 zurückkehre“ Das Bekenntnis von Sten Sandmark, vormals
lutherischer Pastor in Schweden, nachzulesen >>>> hier www.kreuz.net/bookentry.2105.html <<<< !
@Seminarist Jaja, in Palmar de Troya behaupten sie auch, dass es dort mehr katholische Kirche gibt als
anders wo, und der Pater Lingen behauptet, dass es nur bei ihm katholische Kirche gibt. Da sind die Sektierer
alle gleich. Sollen sie doch ruhig, es kann schliesslich jeder nach seiner Facon selig werden. Ich halte
mich da lieber an die Mehrheitsfraktion, die römisch-katholische Kirche die mit dem Papst in Gemeinschaft
steht. Das ist irgendwie seriöser als all diese Sekten, die sich katholisch nennen.