Deutschland
Worüber reden wir hier eigentlich?
Gegenwärtig kämpft eine deutsche Pastoralreferentin vor Gericht gegen ihren diözesanen Arbeitgeber. Die Hintergründe sind vielfältig.
Limburger Dom.
Limburger Dom.
(kreuz.net, Limburg) Eine Pastoralreferentin in der Diözese Limburg hat ihren Arbeitgeber – das Bistum – vor dem Arbeitsgericht verklagt. Grund: Die Pastoralreferentin, die bisher in einer Gemeinde arbeitete, war in den Schuldienst versetzt worden.

Das berichtet Edith Egger-Mertin in der Tageszeitung ‘Nassauische Neue Presse’ vom 22. Januar 2008.

Laut dem „Statut der Bistümer für hauptberufliche Pastoralmitarbeiter“ gehört zu den Aufgaben der Pastoralreferenten der Gemeindedienst, die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge und der Schulunterricht.

Das Bistum führte auch an, daß die klagende Pastoralreferentin Diplom-Theologin sei und damit befähigt ist, Religionsunterricht bis zum Abitur zu erteilen.

Zusätzlich hat sie das Erste Staatsexamen für Grund- und Hauptschulen abgelegt.

Trotzdem wehrt sich die Dame gerichtlich, im Schuldienst tätig zu werden. Sie möchte in einer Gemeinde arbeiten.

Bereits im vergangenen April sollte die Pastoralreferentin an einem katholischen Gymnasium in der Stadt Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz eine Stelle als Religionslehrerin antreten. Träger dieser Schule ist das Bistum Limburg.

Doch mit Ausnahme ganz weniger Tage und aller Ferien hat sie sich seit April 2007 krankschreiben lassen.

Zur Vorgeschichte berichtet die ‘Nassauische Neue Presse’, daß die Pastoralreferentin sich vor vier Jahren gemeinsam mit einer Kollegin an eine Pfarrei im Westerwald beworben hat.

Vorher war sie Pfarrbeauftragte einer Limburger Gemeinde.

Doch die Versetzung in den Westerwald platzte, weil die dortigen Pfarrer nicht mit der Klägerin zusammenarbeiten wollten.

Vor dem Arbeitsgericht erklärte der Rechtsvertreter des Bistums, daß es massive Konflikte mit den Pfarrern gegeben habe.

Probleme wegen lesbischer Beziehung?

Am Rande des Prozesses war laut Presseberichten zu erfahren, daß die Gründe für die Ablehnung darin bestanden, daß die beiden Pastoralreferentinnen in einer lesbischen Beziehung hausen.

Nach der gescheiterten Bewerbung im Westerwald bot das Bistum den beiden Damen vier weitere Stellen an. Doch die zwei lehnten ab. Daraufhin sprach das Bistum eine Kündigung aus.

Die zwei klagten dagegen und erhielten recht: Das Bistum mußte sie weiter beschäftigen.

Die eine Pastoralreferentin akzeptierte daraufhin eine halbe Stelle in einer Pfarrei. Doch die andere wollte sich nicht mit einer ihr vom Bistum zugewiesenen Unterrichtsverpflichtung abfinden.

Nach Angaben der Tageszeitung waren die Fronten während der Verhandlungen am Arbeitsgericht verhärtet, der Ton teilweise äußerst scharf.

So rief die Klägerin „Frechheit“, als die Bistumsvertreter den Vorschlag des Richters ablehnten, ihrer Versetzung im Jahr 2009 bereits jetzt zuzustimmen.

Die Begründung des Rechtsanwaltes: Man könne dem Bischof keine Entscheidung vorwegnehmen und nicht eine Mitarbeiterin besserstellen als alle anderen.

Es sei Sache des Bischofs im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts alleine zu entscheiden, wo jemand eingesetzt werde.

Als der Richter meinte, ein Arbeitnehmer solle dort arbeiten, wo es ihm Spaß mache, fiel ihm der Bistumsanwalt scharf in die Parade:

„Worüber reden wir hier eigentlich? Es geht um eine Stelle mit dem Gehalt eines Oberstudienrats. Mancher wäre glücklich über diese Stelle.“

Der Prozeß wird am 6. Februar fortgesetzt.

Zu diesem Termin soll auch der Schulleiter des Gymnasiums in Lahnstein noch einmal vorgeladen werden. Er hatte auf dem Flur des Arbeitsgerichtes drei Stunden lang vergeblich auf seine Zeugenvernehmung gewartet.

Kirchliche Beobachter gehen davon aus, daß ähnliche rechtliche Probleme nicht nur im liberalen Bistum Limburg bestehen, sondern demnächst auch auf andere Diözesen zukommen werden.

Außerdem stelle sich die Frage, weshalb eine sogenannte Theologin, die für den Gemeindedienst nicht geeignet ist, für den nicht weniger verantwortungsvollen Schuldienst gut genug sein solle.
      
68 Lesermeinungen
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#69   Brahmachari †   15:09:24 | Samstag, 9. Februar 2008
Die Bergpredigt und die 10 Gebote
Ja, ja, wenn sich alle dran hielten, mehr bräucht’s nicht.
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#68   methusalix †   14:46:34 | Samstag, 9. Februar 2008
Da kann ich sie beruhigen Brahmachari!
Und für jemanden wie Sie, wird die Kirche nicht insgeheim doch als Orientierung dienen?
Die Kirche, mit ihren verschrobenen und unlebbaren Forderungen, vor allem der Sexualtheologen (da reden die Blinden von der Farbe!) nicht.
Allerdings halte ich die Bergpredigt mit dem zentralen Gebot der Nächstenliebe für eine gewaltige Herausforderung (die es allerdings ebenso in anderen Relis gibt), die ich mit Leben zu erfüllen versuche.
Das Gebot der Nächstenliebe zusammen mit dem Kant’schen Imperativ halte ich für sehr wichtig und, im Gegensatz zu manch katholischer Absonderlichkeit (der „Ablass“ zum Beispiel ist so eine katholische Absonderlichkeit oder der „Limbus“) auch für durchsetzbar.
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#67   Brahmachari †   13:52:01 | Samstag, 9. Februar 2008
Wir sollten bescheidener werden!
Das ist eine sehr katholische Forderung,
Brahmachari!
Eine Forderung, die in allen(?) Religionen zu finden ist.
Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
Tja, wenn wir uns nur an das hielten, was uns so manch ein Kirchmann so vorlebt, würden wir die Welt in eine absolutes Chaos stürzen. Aber diese „Sünden“ findet man auch außerhalb der Kirche.
Und für jemanden wie Sie, wird die Kirche nicht insgeheim doch als Orientierung dienen?
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#66   obelix †   12:51:24 | Samstag, 9. Februar 2008
als methusalix @Brahmachari
Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, weil sie sich noch allzu sehr im Herrscherstand des Feudalsystems wähnen. Roma locuta, causa finita ist nur ein trauriges Kapitel darin. Was könnte diese Kirche sonst für die Menschen bedeuten!
… dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
Sehe ich genau so.
Mein Arbeitgeber zählt auch dazu. Weltweit explodierende Gewinne in Milliardenhöhe, aber in Italien wurden 220 Kollegen entlassen und in England 85. In den Familien spielt der demografische Faktor nur noch eine ganz subalterne Rolle.
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#65   methusalix †   12:49:18 | Samstag, 9. Februar 2008
@Brahmachari
Brahmachari: Sehr gut Methusalix!
Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China?
Drohende Verarmung bis hin zur Hungersnot und vielen verhungerten Menschen? Vielleicht wollten die einfach nicht verhungern? Vielleicht hat denen einfach die katholische Unterweisung gefehlt, dass Armut und verhungern keine Schande sei und nach dem Tod im Paradies sowieso alles viiiiiel besser wird. Wenn man sich nur an die Vorschriften der katholischen Sexualtheologen hält, die ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sind.
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, …
Im Feudalsystem mit Leibeigenschaft war das natürlich viel einfacher, gebe ich zu. Da durfte nur der heiraten, oder gar Kinder kriegen, dem es vom Feudalherren erlaubt war und bei den Zünften sah es ganz ähnlich aus. Bis in die letzten Züge der k. u. k. Donaumonarchie durften die Menschen, also z. B. Offiziere und niederer Adel (Alles andere wurde nicht unbedingt als Mensch eingestuft, nicht einmal von der Kirche, die ja am Feudalsystem der Sklaverei, pardon ich meinte natürlich Leibeigenschaft, niemals gerüttelt hat.
Dazu hat sie viel zu sehr davon profitiert und wollte ihre fetten Pfründe nicht verlieren.) ausschliesslich mit kaiserlicher Erlaubnis heiraten.
Wir sollten bescheidener werden!
Das ist eine sehr katholische Forderung, Brahmachari! Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
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#64   Brahmachari †   11:40:06 | Samstag, 9. Februar 2008
Sehr gut Methusalix!
Genau das sind die Postings, die ich so liebe. Da gibt es für mich immer Grund zur Hoffnung.
Aber, dass wir Menschen keine Angst haben müssen auszusterben, ist offensichtlich. Es muss also nicht jeder Kinder bekommen. Und es sollte auch nicht jeder Kinder bekommen. Denn früher oder später würden uns Siedlungsgrund und Ressourcen (sowieso) ausgehen. Zumindest irgendwann, nicht? Es möchte auch jeder (verständlicher- oder nachvollziehbarerweise) ein Auto, ein Haus, einen PC etc. Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China? Auch wird der Raum auf dem wir leben, leider, mehr durch politische Grenzen, als durch geografische eingeschränkt. Auch hier müsste der Mensch ansetzen, aber das ist wohl Wunschdenken!
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, dass jeder Mensch so viele Kinder haben kann wie er will: 2 oder 5 oder 15! Ich verwende nur ungern Vergleiche, aber früher musste man bei der „Anschaffung“ von Kindern auch darauf achten, dass man in der Lage ist, diese zu ernähren. Selbst wenn Karriere und Kinder einander nicht per se ausschließen, ist es naiv immer alles haben zu wollen. Heute will aber jeder alles! Ich will Kinder, Karriere, schön und berühmt sein…
Wir sollten bescheidener werden!
Allerdings ist es auch unbestritten, dass die niedrigen Löhne einen „erfüllbaren“ Kinderwunsch verhindern. Tatsache ist auch, dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
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#63   obelix †   01:33:41 | Samstag, 9. Februar 2008
als methusalix @Vineta Teil 2
Wenn dann eine Familie, gegen alle diese Widrigkeiten angehend, mehr als drei Kinder in die Welt setzt, hat sie, trotz Ihres ach so hohen Kindergeldes, die allerbesten Chancen derartig tief in die Armut abzurutschen, dass ein menschenwürdiges Leben aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und ein menschenwürdiges Leben mit Hartz IV von vornherein unmöglich ist.
Schöne Aussichten in Deutschland für Familien mit Kindern. Fangen Sie am besten bei den Arbeitgebern an, die Verhältnisse zu ändern und machen dann unser dreigliedriges, ständisches Schulsystem platt. Nur so können Sie die Zahl der Kinder erhöhen.
Oder Sie machen es so wie ich. Begreifen Sie die in Zukunft abnehmende Zahl der Bevölkerung in Deutschland (Wovon reden wir eigentlich hier? Noch nie haben auf deutschem Grund und Boden mehr Menschen gelebt als heute!) als DIE Chance, zum Beispiel das Rentensystem unabhängig zu machen von einer rasch wachsenden Bevölkerung. Geld wird in Deutschland genug verdient, was bedeutet, dass auch die Steuern wieder mehr einbringen. Es landet nur bei den falschen Projekten. Ein Prestigeprojekt wie Stuttgart 21 macht halt mehr her, als zweitausend junge Lehrer und Polizisten einzustellen. Aber das wäre notwendig; auch um Ihre Hysterie in Punkt eins ein wenig abzuflachen.
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#62   methusalix †   01:31:23 | Samstag, 9. Februar 2008
@Vineta Teil 1
2)Kaum ein Staat zahlt mehr Kindergeld als D – dennoch dieser Kindermangel!
Wundert Sie das? Bei der Kinderfeindlichkeit, die potentiellen Müttern in Deutschland von allen Seiten ins Gesicht bläst?
Die Arbeitgeber fordern absolute Flexibilität und beim Einstellungsgespräch hätten Sie am liebsten die Gebärmutter der Bewerberin im Einmachglas auf dem Schreibtisch des Personalchefs stehen.
Bischof Mixa wettert dagegen, dass Frauen für sich selbst sorgen dürfen (jetzt und in Zukunft, sprich im Rentenalter) und will Frauen am liebsten per Herdprämie ans Haus ketten, auf dass sie ihren Ehemännern (die viel zu wenig verdienen, um die Familie alleine menschenwürdig durchzubringen, schon wieder dank der Arbeitgeber) gute und brave Heimchen am Herd sind, wie weiland in der verlogenen und verkommenen Adenauer-Republik.
Wenn irgendwo ein Kindergarten gebaut werden soll, hat der es genau so schwer, wie ein Hochsicherheitsgefängis für Sexualstraftäter einen geeigneten Baugrund zu finden und versuchen Sie bitte mal, mit drei oder gar vier Kindern eine genügend grosse Mietwohnung zu finden, die nicht zwei Stunden Anfahrt zur nächsten Schule verlangt und von einem Gehalt bezahlbar ist, so dass noch was für Windel übrig bleibt.
Und wenn die Kinder dann so gross sind, dass sie, nach Massgabe der deutschen Bildungspolitiker, zu lernen anfangen dürfen,werden sie in ein ständisches Schulsystem gesteckt, dessen Wurzeln und Effektivität aus der Zeit des Feudalsystems stammen.
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#61   HeinrichvonOfterdingen   23:07:29 | Freitag, 8. Februar 2008
Liebe Anita Berber,
da hatte wohl Helmut Schmidt um einiges mehr an Format. Und Adenauer erst recht. Um von Luther und Marx mal ganz zu schweigen. Aber die war’n ja vor ‘m Krieg.
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#60   Anita Berber †   22:58:54 | Freitag, 8. Februar 2008
Herbert Frahm
war der größte Nachkriegskanzler der Dtl. regiert hat.
Was ist das Merkel dagegen?
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#59   Vineta   22:35:48 | Freitag, 8. Februar 2008
@methuslix mit seinen braven political-correctness-Übungen
Fast scheint es, als seien wir uns zumindest darin einig, daß der Laden D auseinanderzufliegen droht – aber nicht darin : Wodurch?
1)D ist jetzt schon durchlöchert wie ein Schweizer Käse. In viele Großstadtviertel mit zur Gewalt und Scharia bereiten, von der DITIB ferngesteuerten Millionen Moslems traut sich kein Streifenwagen mehr hinein – und dazu fällt Ihnen nur die Warnung vor dem Buhmann-Topf ein ( in den neben ein paar Holocaustleugner, ausländerfeindliche Schläger u. Hakenkreuzschmierer auch Konservative, Heimatverbundene, patriotische Christen geworfen wurden) u. vor Mio. Sympathisanten bei gerade mal 30000 NPD-Wählern in der letzten Hessenwahl . Da Sie sogar von Altnazis noch eine Gefahr ausgehen sehen, sollten Sie Friedhöfe bei hereinbrechender Dunkelheit meiden! Man weiß ja nie, ob so ein braunes Gerippe mal wieder hoch kommt und einem , den es für einen Juden hält, eins überbrät. Gegen die reale Gefahr indes haben Sie sich schon abgesichert mit türkischen Freunden, weil Sie Ihren naiven Träumereien doch nicht ganz trauen, es werde zu einem islam. -säkularen Staat kommen , in dem die Türken alles „handeln“, während die letzten Deutschen in Altenheimen dahinsiechen u. nicht entsorgt werden.
2) Kaum ein Staat zahlt mehr Kindergeld als D – dennoch dieser Kindermangel! Politiker leugnen als Grund die Pornowelle, die aber nicht von üblen Geschäftemachern angeleiert wurde, sondern von W. Brand u. der Linken, um den kleinen Mann mit Spaß ohne Familie zu versorgen!
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#58   Jörg Guttenberger, Köln   16:24:49 | Freitag, 8. Februar 2008
Benedikt: Hoyzer
Dann ist die Sache ja in Ordnung.
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#57   Benedikt   14:42:49 | Freitag, 8. Februar 2008
@ Guttenberger
Die Verhaftung war keine PR. Der Mann ist ein rechtskräftig verurteilter Krimineller. Im Zuge der Ermittlungen gegen ihn wurde er in U-Haft genommen. Diese Ermittlungen waren nicht nur aufgrund der Sachlage gerechtfertigt, sondern haben sogar zu einer Verurteilung geführt. Von unrechtmäßiger U-Haft kann daher keine Rede sein.
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#55   Jörg Guttenberger, Köln   14:19:24 | Freitag, 8. Februar 2008
Pipifax: Hoyzer
Herzlichen Dank für Ihre Richtigstellung, offenbar aus fachkundiger juristischer Sicht.
Sofern die U-Haft tatsächlich nur aus PR-Gründen verhängt wurde, so liegt m. E. ein skandalöser Fall von Rechtsbeugung vor, sozusagen Volksjustitz!
Jesus Christus ist ebenfalls aus PR-Gründen zum Tode verurteilt worden! Pilatus war von seiner Unschuld überzeugt, wollte seine richtige Überzeugung aber nicht gegen die Massen durchsetzen.
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#54   methusalix †   03:11:49 | Freitag, 8. Februar 2008
@Vineta
2)Heimat? … sondern auch von dem der Großfirma Deutschland. Ohne ein gewisses Maß an Konsens und Zusammenhalt, gemeinsamen Traditionen und Werten fliegt dieser Laden auseinander.
Genau deswegen ist der Haifisch-Kapitalismus, der alle diese Werte zur Ware und damit (ver)käuflich macht, die viel grössere Gefahr für uns. Die (gefühlte) „Pornowelle“ rollt nicht über uns, weil wir alle so wahnsinnig liberal geworden sind, sondern weil der Kapitalismus die Sexualität als Ware vereinnahmt hat und damit einen Riesenreibach macht.
Ihre Existenzgrundlage ist dann weg. Weil Sie glaubten, die Internationale sorge schon für Sie.
Die Existenzgrundlage ist für ganz viele schon seit langem weg. Das haben Sie nur noch nicht bemerkt. Aber die Existenzgrundlage ist nicht weg wegen der Muslime unter uns, sondern wegen NOKIA, SIEMENS und der DEUTSCHEN BANK, die trotz riesiger Gewinne Existenzen vernichten. Und vor allem wegen Hartz IV. Weil wir uns, wegen des Leitsatzes: Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste, eine menschenwürdige Hilfe, vor allem für Frauen mit Kindern, nicht mehr leisten wollen. Wenn da die Herren Kleriker ein Wort darüber verlieren würden, wäre das kein Wort zuviel. Nicht die Türken sind unser Unglück (ohne die könnten wir dieses Land ohnehin NIE MEHR handeln!) sondern der hemmungslose, ungebremste Kapitalismus, der alle Werte zerstört, indem er sie käuflich macht.
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#53   obelix †   03:06:04 | Freitag, 8. Februar 2008
@Vineta
Denken Sie an Solingen, Mölln und Amadeo Antonio (beliebig fortzusetzen).
… so wenig wie in das der jüdischen Mitbürger, die alles Bedrohliche nur in einer anderen Ecke vermuten, wo nur ein paar tausend Leute anzutreffen sind.
Die „paar tausend Leute“ haben gewaltig viele Sympathisanten unter den Deutschen. Die meisten trauen sich nur ihren Antisemitismus nicht ganz so unverbrämt vorzutragen, wie das die Nazis machen. Die sind die Spitze eines Eisberges und Sie können Ihre hysterische Angst vor Überfremdung getrost wieder wegpacken.
Die Haifisch-Kapitalisten a la Ackermann, Esser, Schrempp und Co sind eine viel grössere Gefahr für uns, weil sie die Solidarität der Menschen durch ihre Ungerechtigkeiten zerstören und damit den sozialen Zusammenhang des Volkes zerrütten.
2)Heimat? … sondern auch von dem der Großfirma Deutschland. Ohne ein gewisses Maß an Konsens und Zusammenhalt, gemeinsamen Traditionen und Werten fliegt dieser Laden auseinander.
Genau deswegen ist der Haifisch-Kapitalismus, der alle diese Werte zur Ware und damit (ver)käuflich macht, die viel grössere Gefahr für uns. Die (gefühlte) „Pornowelle“ rollt nicht über uns, …
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#52   methusalix †   03:03:53 | Freitag, 8. Februar 2008
@Vineta Teil 1
Vineta: @ methusalix, der auf die Internationale setzt!
1) Der etablierten Parteien Spachregelung „ Einwanderer bzw. Einwandererkinder „ übernehmend, geben Sie sich als unkritischer Bürger zu erkennen, …
Es SIND nun mal Einwanderer. Man nennt das so, ganz egal ob die von Deutschland aus in Kanada eingewandert sind, von Deutschland aus in der Schweiz eingewandert sind oder von Österreich aus nach Deutschland eingewandert sind. Oder eben aus der Türkei nach Deutschland eingewandert sind. Migration kommt von migrare. Das ist lateinisch und bedeutet wandern. Ihr Migrationshintergrund (der übrigens auch auch auf mich zutrifft, wenn ich z. B. wieder in die Schweiz oder nach Schweden übersiedle) bedeutet wortwörtlich nichts anderes als Wanderungshintergrund.
Warum soll man unkritisch sein, wenn man eine richtige Bezeichnung für die Menschen verwendet?
… der nicht aufmuckt, wenn Ihnen permanent die 3 Mio. von der Ditib Ferngesteuerten …
Komisch, die Türkinnen und Türken, die ich persönlich (aus beruflichen Gründen unf oft auch privat) gut kenne, benehmen sich ganz und gar nicht „ferngesteuert“. Ob die das alle wirklich so gut verstecken können?
… Welches Bedrohungspotential von besagten 3 Mio. ausgeht, ist offenbar noch nicht in Ihr Bewußtsein vorgedrungen, …
Ich sehe das Bedrohungspotential viel eher aus der deutschen Ecke kommen. Die Alt- und Neunazis haben schon viel mehr Unheil angerichtet, als alle Ausländer in Deutschland zusammen. Denken Sie an Solingen, Mölln …
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#51   Anita Berber †   02:39:33 | Freitag, 8. Februar 2008
@ Vineta
Wenn Sie gestatten, geh ich dann zu Bett.
Vorher allerdings noch:
Rokkoko und Mozart, die Romantik und Verse Mörikes, die Klassik, der deutsche Expressionismus usf.
Was hat das mit Ihnen zu tun? Ich vermute daß sie über den „Musikantenstadl“ kulturell nicht hinauskommen.
wenn Ihnen permanent die 3 Mio. von der Ditib Ferngesteuerten zusammen
Ich versichere Ihnen daß das was die DITIB sagt, völlig harmlos ist. Ditib ist identisch mit political correctness.
Welches Bedrohungspotential von besagten 3 Mio. ausgeht, ist offenbar noch nicht in Ihr Bewußtsein vorgedrungen
Es sind 4 Millionen! :-O
wie in das der jüdischen Mitbürger, die alles Bedrohliche nur in einer anderen Ecke vermuten
Arme Irre! Wie kann man die Nazis nur bedrohlich finden? Versteh ich gar nicht!
Sie glauben, durch Änderungen im Schulsystem sei die Gefahr noch abzuwenden?
Was würden Sie empfehlen?
Gute Nacht Allerseits! Es ist nun 2 Uhr und 38 Minuten! Ich muß nun wirklich ins Bett!
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#50   Vineta   02:19:11 | Freitag, 8. Februar 2008
@ methusalix, der auf die Internationale setzt!
1) Der etablierten Parteien Spachregelung „ Einwanderer bzw. Einwandererkinder „ übernehmend, geben Sie sich als unkritischer Bürger zu erkennen, der nicht aufmuckt, wenn Ihnen permanent die 3 Mio. von der Ditib Ferngesteuerten zusammen mit den übrigen 12 Mio. mit Migrationshintergrund in eingebürgerter und nichteingebürgerter Form serviert werden. Welches Bedrohungspotential von besagten 3 Mio. ausgeht, ist offenbar noch nicht in Ihr Bewußtsein vorgedrungen, so wenig wie in das der jüdischen Mitbürger, die alles Bedrohliche nur in einer anderen Ecke vermuten, wo nur ein paar tausend Leute anzutreffen sind. Sie glauben, durch Änderungen im Schulsystem sei die Gefahr noch abzuwenden? Durch welches Herumfummeln denn ?
2)Heimat? Was das ist, spürt man, wenn man nach längerer Abwesenheit wieder mal im Heimatdialekt sprechen kann! Heimatliches, dessen Nichtmehrbeachtetwerden man sich nicht vorstellen kann: das verspielte Rokkoko und Mozart, die Romantik und Verse Mörikes, die Klassik, der deutsche Expressionismus usf. Doch selbst wenn Sie ein ganz nüchtern denkender Mensch sind, müßte Ihnen Ihr Verstand doch sagen: Ihr Wohl hängt nicht nur vom Funktionieren Ihrer Firma ab, sondern auch von dem der Großfirma Deutschland. Ohne ein gewisses Maß an Konsens und Zusammenhalt, gemeinsamen Traditionen und Werten fliegt dieser Laden auseinander. Ihre Existenzgrundlage ist dann weg. Weil Sie glaubten, die Internationale sorge schon für Sie.
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#49   Benedikt   23:53:21 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ Pippifax
Ich erinnere nur mal an den Fall Hoyzer, wo am Ende die Bundesanwaltschaft in der Revision vor dem BGH davon ausging, daß überhaupt kein Betrug vorläge. Die U-Haft war hier nur der PR geschuldet.
Also ich erinnere doch mal daran, dass Hoyzer wegen der Geschichte inzwischen seine Haftstrafe absitzt. So unbegründet war die U-Haft anscheinend nicht. Außerdem kann kein Zweifel daran bestehen, dass gegen Hoyzer ermittelt wurde und er im Zuge dieser Ermittlungen in U-Haft kam. Das ist etwas völlig anderes, was jemanden aus Erziehungsgründen rechtswidrig einzusperren.
@ Methusalix
Und warum veröffentlicht der Papst diese Statistiken nicht?
Darüber gibt es doch jede Menge Zahlen. Mit der Amtsführung des Papstes hat das eher nichts, der häufigste Grund dürfte die Heiratsabsicht sein.
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#48   methusalix †   09:15:52 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Vineta: Ubi bene, ibi patria!
Vineta: @methusalix: Vergleiche hinken …
1)Im Vatikan dürfte es sicherlich Statistiken geben über …
Und warum veröffentlicht der Papst diese Statistiken nicht? Schliesslich ist der Priesterstand für unserer Kirche ein existenzieller Faktor. Hat er etwa Angst davor, dass die katholischen Gläubigen mit seiner Amtsführung nicht mehr so ganz zufrieden sind, weil es immer weniger Priester gibt; aus welchen statistisch verheimlichten Gründen auch immer?
2)Im Gegensatz dazu …
Ich bin sicher, dass diese Statistiken existieren, dass aber erstens ihre Veröffentlichung wegen der diversen Hexenverbrenner (diese Seite ist das beste Beispiel dafür), die sich in Deutschland herumtreiben, unterbleibt und dass zweitens die Politiker aus machtpolitischen Gründen die Konsequenzen nicht ziehen, wie die PISA-Studie gezeigt hat. Der heilige Föderalismus verhindert eine vernünftige Schulpolitik. Diese wiederum würde das Problem der Einwandererkinder sehr schnell lösen und unseren eklatanten Nachwuchsmangel bei Akademikern auch.
3)Mit Ihrer zynischen Bemerkung, … Das sage ich in Anbetracht Ihrer defizitären Heimatgefühle.
Mit Ihren Spekulationen über meine und meiner Familie Herkunft liegen Sie völlig daneben. Allerdings halte ich es mit der „Vaterlandsliebe“ eher so wie Gustav Heinemann, denn wie Sie Vineta: Als der gefragt wurde (im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen) „Herr Bundespräsident, lieben Sie Ihr Land?“, antwortete er: „Meine Herren, ich liebe meine Frau!“ stand auf und ging.
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#47   Jörg Guttenberger, Köln   23:13:40 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Benedikt: Herzlichen Dank
für Ihre Quellenangaben!
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#46   Vineta   22:09:38 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@methusalix: Vergleiche hinken immer, der Ihrige ganz schlimm!
1) Im Vatikan dürfte es sicherlich Statistiken geben über die Anzahl der laisierten Priester und deren Motive fürs Abspringen. Und die Päpste dürften sicher immer wieder mal einen Blick darauf werfen und die eine oder andere Konsequenz daraus ziehen. Daß Sie diese als nicht ausreichend bewerten, kann ich mir vorstellen. Aber verfolgen wir jetzt das mal lieber nicht weiter!
2) Im Gegensatz dazu ist dieser Staat an genauen Statistiken über fast 4 Millionen Problembürger gar nicht interessiert, weil er das von vorneherein als Diskriminierung tabuisiert. Und er tut so, als seien seine kostspieligen Integrationsbemühungen bei verbundenen Augen selbstverständlich immer sinnvoll und zielführend. Außerdem kommt das einer Entmündigung der autochtonen Bürger ( aber auch der jüdischen Mitbürger!) gleich, denen in bezug auf unangenehme Wahrheiten ( wie z.B. die zu ergoogelnde, daß bereits 455000 Moslems gewaltbereit seien) Sand in die Augen gestreut wird und weisgemacht wird, man habe alles im Griff auf dem sinkenden Schiff.
3) Mit Ihrer zynischen Bemerkung, ich könne ja ganz allein Erhebungen anstellen, bringen Sie zum Ausdruck, daß Sie in diesem Land nicht tief verwurzelt sind und seine Zukunft Ihnen egal ist. Ein Zuwanderer sind Sie nicht, da können Sie ja nun doch viel zu gut Deutsch ( bzw. sprachzerstörerisches Neuschrieb-Deutsch)! Aber Ihre Eltern oder Großeltern kamen vermutlich von irgendwoher. Das sage ich in Anbetracht Ihrer defizitären Heimatgefühle.
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#45   methusalix †   19:20:10 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@vineta
Es steht Ihnen frei, jede Studie zur Lage von Jugendlichen, gleich welcher Herkunft, in Deutschland zu initiieren. Sie sind da völlig frei und dürfen die Ergebnissen dann völlig frei veröffentlichen, oder auch unter Verschluss halten.
Was Sie wollen ist allerdings ein ganz klein wenig hinterhältig. Sie erhoffen sich Munition für Ihren Standpunkt in der öffentlichen Diskussion und beklagen sich, dass andere (hier wir Steuerzahler) Ihre Studie nicht finanzieren.
Ist ungefähr so, als würde man vom Vatikan die Veröffentlichung einer Studie zu den Beweggründen für das Laisierungsgesuch von katholischen Priestern verlangen, oder zu den Entwicklungsgeschichten pädophiler Priester, etc. pp.
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#44   Pippifax   19:18:13 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Benedikt
jetzt überspielen Sie die Sache mal nicht so. Dass U-Haft angeordnet wird, obwohl kein wirklicher Haftgrund vorliegt, passiert auch bei uns sehr oft. Ich erinnere nur mal an den Fall Hoyzer, wo am Ende die Bundesanwaltschaft in der Revision vor dem BGH davon ausging, daß überhaupt kein Betrug vorläge. Die U-Haft war hier nur der PR geschuldet.
Wenn sie mal Referendar bei der StA gewesen sind, werden Sie über die Haft als Erziehungsmittel anders denken. Leider wird Ihnen der Richter in Ihrem Strafvorschlag nur selten folgen.
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#43   Benedikt   13:56:40 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ Guttenberger
Eine google-Suche nach „Staatsanwalt Reusch Berlin“ ggfs auch „Maulkorb“ führt Sie zu einer Fülle von Artikeln, Kommentaren, Forendiskussionen.
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#42   Vineta   03:29:28 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ Guttenberger+methusalix+Benedikt:
Den Eindruck von geheimen Verschlußsachen hierzulande hat doch jeder:
Man kriegt z.B. nix Genaues in Erfahrung über die Soziologie der islamischen Kinder und Jugendlichen, getrennt nach solchen mit deutschem Paß und solchen ohne diesen – weil oft schon Erhebungen und erst recht Veröffentlichungen von vornherein als diskriminierend gelten:
Wo bitte findet man also lückenlose Statistiken über die Geburtenrate der 3 – 4 Mio. Muslime ? Die Anzahl der Kinder pro Ehepaar? Deren schulische und berufliche Laufbahnen? Die Anzahl der ( wie oft und wie bestraften) straffällig Gewordenen? Ihre Deutschkenntnisse? Ihr religiöses oder politisches Weltbild usw.
Wie sogar Spitzenpolitiker in bezug auf das, was bei uns wirklich abläuft, im dunklen tappen, ist in der FAZ vom 6.02.08 nachzulesen:
Der Hamburger Spitzenkandidat M. Naumann sprach von 140000 Personen mit Migrationshintergrund . Er mußte sich aber eines Besseren belehren lassen: Es leben in Hamburg fast 500000 Menschen mit Migrationshintergrund.
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#41   Jörg Guttenberger, Köln   02:04:37 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Benedikt: Maulkorb
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis! Können Sie bitte eine Quelle (gegf. Presseveröffentlichung) angeben?
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#40   Benedikt   01:24:07 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Maulkorb
Dieser Oberstaatsanwalt bekam von seiner Behörde ein Auftrittsverbot in einer ARD-Talkshow. Schaut man sich seine Äußerungen an, so kann man das nur als Schutzmaßnahme sehen. Herr Reusch kann froh sein, nach seiner Aussage, U-Haft zu Erziehungszwecken eingesetzt zu haben, nicht selbst in U-Haft gelandet zu sein – wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung.
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#39   Jörg Guttenberger, Köln   01:23:17 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Methusalix: Weltbild
Was hat Pressefreiheit mit einem angeblich rechtskatholischem Weltbild zu tun? Da ich als Konservativer weder gegen rechts, noch gegen links, sondern für die Freiheit und damit gegen jeglichen Radikalismus und jegliche Ideologie, also Pragmatiker (nicht Pragmatist!) bin, müssen Sie, da Sie einen Mann der Mitte als Rechten sehen, ziemlich weit links stehen!
Natürlich kann der Staat seinem Beamten einen Maulkorb umhängen. Aber es ist ebenso gutes Recht der Presse, diesen staatlichen Maulkorb zu kritisieren, und von einer solchen Kritik ist nichts bekannt geworden, ebnsowenig von weiteren Nachforschungen der Presse. Soweit Sie Entgegengesetztes wissen, geben Sie bitte Quellen an!
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#38   methusalix †   00:49:21 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Hallo Herr Guttenberger, das hat mit Pressefreiheit überhaupt nix zu tun!
Ich habe persönlich manchmal den Eindruck, daß die Pressefreiheit nur auf dem Papier steht, denn als ein Berliner Oberstaatsanwalt etwas über die Ausländer-Kriminaltät (politisch korrekt: Leute mit Migrationshintergund) verlauten ließ, erhielt er einen Maulkorb von seiner vorgesetzten Behörde, und selbst die Presse hat das Thema nicht mehr aufgegriffen. Sogar den Maulkorb hat sie durchgehen lassen.
Ein Berliner Oberstaatsanwalt ist nun mal nicht „die Presse“, sondern ein Beamter, der seinem Dienstherren einen Treueeid geschworen hat.
Sie kennen das sicher aus der römisch-katholischen Hierarchie. Wenn ein subalterner Kirchenbeamter (oder eine Kirchenbeamtin, wie z. B. die Pastoralreferentin im Nachbarthread) nicht im Sinne seines Dienstherren handelt, wird er genau so gemassregelt, wie der Staatsanwalt. Wobei der äusserst milde behandelt wurde.
Und dass die Presse das Thema nicht aufgegriffen hat, kann ich auch nicht bestätigen. Vielleicht wollten Sie davon nur nichts bemerken. Hätte ja möglicherweise Ihr fest gezimmertes rechtskatholisches Weltbild angekratzt.
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#37   Jörg Guttenberger, Köln   00:19:31 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Graf von Galen: Sitte und Ordnung
Wegen Jahrgang 1942 kann ich Ihren Ausführungen aus eigener Erfahrung weder zustimmen, noch sie ablehnen.
Wenn Sie an Wilhelm II erinnern, muß man zwangsläufig annehmen, Sie hielten die Monarchie für die bessere Staatsform. Es ist gut, daß Sie das jetzt richtig gestellt haben, denn in der damals schon bestehenden französichen Republik dürfte die Lage im Wesentlichen nicht anders gewesen sein, als in unserem damaligen Kaiserreich.
Ich habe persönlich manchmal den Eindruck, daß die Pressefreiheit nur auf dem Papier steht, denn als ein Berliner Oberstaatsanwalt etwas über die Ausländer-Kriminaltät (politisch korrekt: Leute mit Migrationshintergund) verlauten ließ, erhielt er einen Maulkorb von seiner vorgesetzten Behörde, und selbst die Presse hat das Thema nicht mehr aufgegriffen. Sogar den Maulkorb hat sie durchgehen lassen. Richtig wären natürlich presseeigene Ermittlungen und entsprechende Veröffentlichungen gewesen. An die Statistiken muß doch dranzukommen sein.
Man sollte eine solche Erfahrung aber nicht verallgemeinern.
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#36   Graf von Galen   23:44:48 | Dienstag, 5. Februar 2008
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Herr Guttenberger
Es geht mir nicht um die Staatsform. Es geht mir darum,
daß die Welt damals im Großen und Ganzen noch in
Ordnung war. Ich denke außerdem, daß die Gesellschaft
damals freier war als heute. Wenn man einmal liest, was
z.B. Kommunisten oder Sozialisten in ihre Zeitungen
drucken durften und dieses mit dem vergleicht, wie heute
die Massenmedien de facto alle auf einen antideutschen,
antichristlichen Kurs verpflichtet sind und diesen auch
strikt einhalten. Das Lebensrecht und das Elternrecht
wurden noch geachtet. Deutschland war noch frei,
nicht den Siegern der Weltkriege unterworfen und be-
trieb noch Poltik, die sich am Interesse des Volkes
ausrichtete, wenn auch sicher nicht frei von Fehlern.
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#35   Benedikt   23:25:25 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Galen
Man sehnt sich zurück nach Kaiser Wilhelm II.
Der was zwar Protestant und wohl auch Ehebrecher,
aber zumindest herrschte im öffentlichen Leben noch
einigermaßen Sitte und Ordnung.
Ach ja: Hauptsache, die Fassade glitzert, was?
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#34   Anita Berber †   23:17:07 | Dienstag, 5. Februar 2008
Oder aus
dem Vatikan! :-#
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#33   Jörg Guttenberger, Köln   23:15:20 | Dienstag, 5. Februar 2008
Graf von Galen: Sitte und Ordnung
hat sicher nichts mit der Staatsform zu tun. In den heute noch bestehenden Monarchien ist die Lage auch nicht anders, als in den Republiken. Als Beispiel genügt schon ein Hinweis auf die Skandale am britischen Königshof! Und die sind auch nur ein Klax gegenüber den Skandalen, die wir vom oströmischen Kaiserhof kennen!
Es sind gerade die 68er, die glauben, alle Probleme mit organisatorschen Mitteln lösen zu können, denen Sie so auf den Leim gehen.
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#32   Graf von Galen   22:56:52 | Dienstag, 5. Februar 2008
Für ein freies und heiliges Deutschland
Muß die Kirche nun auch noch Homo’s beschäftigen ?
Dieses Land wird immer widerlicher.
Man sehnt sich zurück nach Kaiser Wilhelm II.
Der was zwar Protestant und wohl auch Ehebrecher,
aber zumindest herrschte im öffentlichen Leben noch
einigermaßen Sitte und Ordnung.
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#31   bonifatius   21:52:02 | Dienstag, 5. Februar 2008
Das ist kein Bistum sondern ein Augiasstall
„Worüber reden wir hier eigentlich? Es geht um eine Stelle mit dem Gehalt eines Oberstudienrats. Mancher wäre glücklich über diese Stelle.“
Zunächst schüttelt man verständnislos den Kopf, dann kommt einem die Zornesröte hoch und am Schluß folgt dröhnendes Gelächter.
Anscheinend hat unsere ehrwürdige Kirche oder haben deren Sachwalter den Teufel als Arbeitgeber. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, diesen Augiasstall auszumisten:
Entweder Kirchensteuer verweigern (nur möglich, wenn man aus der Kirche austritt) oder hoffen, daß möglichst viele solcher Fälle die Bistümer beschäftigen.
Denn nur so können die schmarotzenden Pseudoseelsorger von den noch an Christus Glaubenden ferngehalten werden, nur so kann der Sumpf trocken gelegt werden.
Auch wenn das „Häuflein“ der Glaubenden dann kleiner wird,- es wäre egal, wenn es dadurch dem Wort Christi treu bleibt und wieder glaubwürdiger (dem Glauben würdiger) wird. – Ein Sauerteig!
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#30   Benedikt   21:52:01 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Exzellenz Binsfeld
Seit wann behauptet Lingen, dass die Sedisvakanz schon seit 1827 besteht? War der päpstliche Stuhel damals rechtmäßig besetzt, so ist auch die Erhebung zur Diözese rechtmäßig. Die Stiftspropstei war mW im 18. Jh. längst zur Sinekure verkommen.
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#29   petrusbinsfeldus   21:20:57 | Dienstag, 5. Februar 2008
Stiftspropst
:-D Aber St. Georg, ziehen Sie doch bitte einmal die maßgebliche Literatur, d. h., den kurtrierischen Hofkalender 1794 (Koblenz, bie J.P. Krabben Witwe)heran, und sie werden auf Seite 23- 24 die Personalliste des Stiftes St. Georgii zu Limburg finden, übrigens mit der Angabe, daß das Amt des Propstes vacant sei.
Nur so. Alternativ kommen Sie auch meine früheren Kommenatre für genaueres Verständnis lesen.
:-D
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#28   st.georg   19:33:15 | Dienstag, 5. Februar 2008
@petrusbinsfeldus
Fragen Sie einmal Pater Lingen, was er davon hält, ich bin fast sicher, er wird mir zustimmen!
…na, wenn zwei so anerkannte theologische kapazitäten wie sie und lingen das sagen, dann stimmts… :-D :-D :-D
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#27   frank pierce   17:45:28 | Dienstag, 5. Februar 2008
um nochmal zum thema zurück zu kommen
der nicht ganz so heilige kirchenherr (der stiftsprobst) hat sich das johannes-gymnasium anfang 2007 sozusagen als frühjahrs-schnäppchen gegönnt. hier, in diesem forum, dürfte es doch einige geben, die über das treiben in dieser schule bescheid wissen…
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#26   petrusbinsfeldus   17:35:06 | Dienstag, 5. Februar 2008
Stiftspropst
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: In Limburg gibt es keinen rechtmäßigen Bischof, es gibt nur einen Stiftspropst!
Fragen Sie einmal Pater Lingen, was er davon hält, ich bin fast sicher, er wird mir zustimmen!
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#25   Amanda   16:39:50 | Dienstag, 5. Februar 2008
DienerGottes hat recht!
Kernstück ist das Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof. Und wenn Letzterer (sicherlich nach reiflicher Überlegung!) seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob Laien oder geweihte Priester, hierhin oder dorthin schickt, dann haben die dorthin zu gehen. Punkt, aus, fertig. Wer also Probleme mit diesem Gehorsamsverständnis hat, der sollte von vornherein keinen pastoralen Beruf ergreifen. Werden denn die Aspiranten nicht darauf hingewiesen, was „Gehorsam“ bedeutet?
Zudem ist es das gute Recht der beiden Pfarrer, die Dame(n) aufgrund ihrer sexuellen Orientierung abzulehnen. Als Leiter einer Gemeinde von Hardcore-Veganern würde ich ja auch keine bekennenden Fleischverspeiser einstellen – oder? Nur wenn sowas in der katholischen Kirche passiert, wird sich natürlich aufgeregt.
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#24   clarissa colonia   16:04:53 | Dienstag, 5. Februar 2008
Publizieren Sie bei der turba marcellina schismatica?
Sicher in historia ecclesiastica:
„Zwei Räubersynoden zerstören die Kirche“ – Die Eichensynode und das 2. „Konzil“ im Vatikan“
„Gianbattista Montini und sein Doppelgänger – Veröffentlichung geheimster Vaticanurkunden“
„Vier Bischofsweihen zwingen Papstdarsteller ins Schisma – Union nur im tridentinischen Ritus“
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#23   RRR   15:51:55 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Pippifax
Eine Frau, die hauptamtlich für die Kirche tätig sein möchte, soll Ordensschwester werden oder sonst einem geistlichen Werk beitreten. Gilt bei Männern entsprechend!
Was ist falsch an den katholischen Ostkirchen?
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#22   DienerGottes   15:48:53 | Dienstag, 5. Februar 2008
Tatsache ist…
… dass das Bistum entscheidet wo es seine Mitarbeiter einsetzt und nicht der Arbeitnehmer. Wenn ihm die zugeteilte Arbeit nicht gefällt sollte der Arbeitnehmer Kündigen. Diakone und Priester werden auch dort eingesetzt wo sie gebraucht werden und nicht dort wo sie wollen. Auch wenn es sich dabei um eine Frau handelt und sie auch keine Weihe empfangen kann (was ja nicht falsch ist) ist sie immer noch Arbeitnehmerin des Bistums dessen Vorsitz der Bischof ist. Der Bischof ist der eigentliche Seelsorger und jeder Pastoraler-Mitarbeiter ob Männlein oder Weiblein ob geweiht oder nicht. Handelt im Auftrag des Bischofs. Wer damit nicht klar kommt tut mir leid und sollte wirklich seinen Berufswunsch überdenken.
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#21   petrusbinsfeldus   15:46:52 | Dienstag, 5. Februar 2008
Oh Gott
Clarissa, ich danke Ihnen! Den Gedanken mit dem Phönix hatte ich ja noch gar nicht- ich werde ihn in die überarbeitete Neuauflage meiner gesammelten Schriften (herausgegeben von der Piusbruderschaft) aufnehmen.
@frank: soso, also doch kommentare, was?
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#20   clarissa colonia   15:43:45 | Dienstag, 5. Februar 2008
Meinten Sie damit etwa den
tractatus de maleficos et sagas (n. Ged. zit.)? War das nicht die unerfreuliche Schrift, in der arme sagae (wie ich) als strigae verfemt wurden; mit detaillierten Anweisungen, wie diese zur Feststellung der Wahrheit zu befragen und deren Schuld festzustellen sei?
Nun, ja; manchmal verfolgen mich auch purgatorische Anwandlungen; aber cinerificatio oxydativa ist nicht wirklich eine Lösung. Denken Sie nur an den berüchtigten Phönix: Kaum hoffte man, ihn los zu sein, war er wieder da. Ich fürchte, das ist auch mit eingeäscherten Gedanken so …
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#19   frank pierce   15:42:15 | Dienstag, 5. Februar 2008
witzig, witzig, witzig
dabei ist es auf dem johannes-gymnasium doch so so schön. und dass dort ein homosexualitätsfeindliches klima herrscht, dass wäre mir neu, schließlich hielten doch gerade die vertreter & lehrenden der arnsteiner patres allzu gerne engen kontakt mit den (damals noch fast 100%ig) männlichen schülern. und dass der arme pater bell (oder wares schon sein nachfolger) ein paar stündchen warten muss, wird auch nicht so schlimm gewesen sein.
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#18   Pippifax   15:35:08 | Dienstag, 5. Februar 2008
Die Geister die ich rief!
Wenn ich den Artikel so lese, fällt mir ein, daß ich Arbeitsrecht bis zum Examen noch mal wiederholen muss.
Ein paar Dinge weiß ich aber schon. Die Statuten des Bistums sagen mE nach nichts über den Arbeitsvertrag der Dame aus (bitte um Anmerkung, falls dies anders sein sollte). Wenn sie woanders als vertraglich vereinbart arbeiten soll, geht das nur einvernehmlich oder im Wege der Änderungskündigung. Gegen letzte ist der Weg zum Arbeitsgericht möglich. Hier die liberalen Kirchenfürsten, die die Kirche erst in den Schlamassel hinein geritten haben, in Schutz zu nehmen, ist verfehlt. Wobei ich, sollte der Richter tatsächlich so was dämliches gesagt haben, eine Antwort hätte. Mir würde es Spaß machen, an seiner statt auf seinem Stuhl zu sitzen.
Ansonsten bleibt die Frage, wer diese Pastis überhaupt braucht? Bei den Tradis, egal ob FSSPX oder Ecclessia Dei, geht Gemeindearbeit auch ohne. Eine Frau, die hauptamtlich für die Kirche tätig sein möchte, soll Ordensschwester werden oder sonst einem geistlichen Werk beitreten. Gilt bei Männern entsprechend!
PS: Wenn irgendwann der Mo(r)dernismus wieder erledigt ist, seh ich schon eine Klagewelle wegen betriebsbedingten Kündigungen von Pastis auf die Arbeitsgerichte zurollen :-D
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#17   petrusbinsfeldus   15:29:46 | Dienstag, 5. Februar 2008
Theuerste Clarissa
So ist es, und ich hoffe, Sie haben sich nicht allzusehr erzürnt über meine vermeintliche Ernsthaftigkeit.
Aber vielmehr noch lag mir daran, das hiesige christkatholisch-vorkonziliare Weltbild auf die Spitze zu treiben und gewissermaßen den ihm innewohnenden Geist durch historische Überspitzung ad absurdum zu führen.
In diesem Sinne trage ich auch gerne das Gedankengut meines Namensgebers vor, denn sie müssen doch zugeben, daß bei der Lektüre von Artikeln über Homo-Ideologen, Freimaurer, Altliberale etc. [setzen Sie hier ihre kreuz.net Lieblingshaßobjekte ein] der Gedanke an die Notwenidgkeit, mit F ^-^ euer gegen das Werk böser Hexen und das Treiben der Dämonen vozugehen, nicht allzuweit entfernt liegt.
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#16   LandorganistII   15:26:46 | Dienstag, 5. Februar 2008
Ich bekenne,
die Ironie in Petrus Posting auch nicht erkannt zu haben. :-$ Aber ist ja kein Wunder, bei dem was hier täglich gepostet wird…
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#15   Regina 1961   15:26:26 | Dienstag, 5. Februar 2008
Mal wieder das Lieblingsthema
Schwulen- und Lesbenhetze! Da hat +.net ja mal wieder ein gefundenes Fressen. Seit wann geht es eigentlich die Öffentlichkeit etwas an, wie das Bistum Leute einstellt bzw. kündigt. Hier wird das lesbisch sein von 2 Frauen in den Vordergrund gezogen. Und das ist mal wieder gefundenes Fressen für die +.net Papparazzi. Oberpeinlich, daß eure Redakteure noch nicht mal in der Lage sind, einen egenen Artikel zu schreiben, sondern fast die ganze NNP abschreiben!
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#14   clarissa colonia   15:22:46 | Dienstag, 5. Februar 2008
Werter petrusbinsfeldus,
in der Tat muß ich einräumen, daß mir die Ironie Ihres Beitrags entgangen ist; so dem so ist, nehme ich meine Insultation selbstverständlich mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns und heldenmütiger Zerknirschung zurück und bitte um Entschuldigung.
Beabsichtigten Sie, die Provinzialität der Nachricht zu karikieren? mfG, cc.
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#13   petrusbinsfeldus   15:17:18 | Dienstag, 5. Februar 2008
clarissa
Clarissa, Ihnen ist die Ironie in meinem Kommentar offensichtlich entgangen ^-^
Aber eine historische Argumentation mögen Sie vermutlich nicht, denn dann würde man ja recht bald feststellen, wann man dann in Köln doch endlich einmal einen fertigen und vollständigen Dom hatte…
(Ja, auch hierbei handelt es sich einmal wieder um Ironie, nur um Missvertändnissen vorzubeugen- auch wenn es in der Sache nichts zu leugnen gibt).
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#12   clarissa colonia   15:12:55 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ petrusbinsfeldus
Sie sind ein Dummschwätzer und im Unterschied zu Ihrem Namensgeber offensichtlich in der Vergangenheit stehengeblieben!
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#11   RRR   14:52:09 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ FiliusEcclesiae
Was ein Bistum ist und was nicht, bestimmt nicht der Erzbischof von Trier, sondern der Papst.
Stimmen Sie denn auch zu, dass der Papst entscheidet, welche Orden und Bruderschaften kirchliche Anerkennung genießen, dass der Papst feststellt welche Bischöfe exkommuniziert und welche Priester suspendiert sind?
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#10   FiliusEcclesiae   14:46:46 | Dienstag, 5. Februar 2008
Ist „petrusbinsfeldus“ noch zu retten?
Da wird doch glatt von einem Bistum Limburg gesprochen! Also bitte: Wenn wir jetzt schon eine solche nachrevolutionäre Konstruktion anerkennen würden!
Es gibt bekanntlich nur ein Kollegiatstift St. Georg in Limburg, dessen Stiftsprobst keinesfalls Befugnisse hat, die dem Trierer Erzbischof obliegen
Was ein Bistum ist und was nicht, bestimmt nicht der Erzbischof von Trier, sondern der Papst.
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#9   petrusbinsfeldus   14:36:57 | Dienstag, 5. Februar 2008
Ja genau
„Worüber reden wir hier eigentlich?“ Eben, genau: Da wird doch glatt von einem Bistum Limburg gesprochen! Also bitte: Wenn wir jetzt schon eine solche nachrevolutionäre Konstruktion anerkennen würden!
Es gibt bekanntlich nur ein Kollegiatstift St. Georg in Limburg, dessen Stiftsprobst keinesfalls Befugnisse hat, die dem Trierer Erzbischof obliegen (ganz abgesehen von den zu Unrecht dort verwahrten, sehr heiligen und wundertätigen Reliquien, die eigentlich dem Trierer Dom gehören).
Somit darf man diesen Artikel getrost als Un-Artikel bezeichnen, da er zu viele irreale Elemente enthält- da erübrigt sich dann auch die Diskussion über die Anstellung der Dame an einer in Folge der Nichtexistenz des Bistums Limburg ebenfalls nicht existierenden Schule. o^/ ^-^
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#8   clarissa colonia   12:59:40 | Dienstag, 5. Februar 2008
Gediegene journalistische Leistung!
Der Artikel ist (bis auf die beiden letzten Absätze) aus der Nassauischen Neuen Presse übernommen.
Ob da wohl die urheberrechtlichen Probleme berücksichtigt wurden?
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#7   taunuß   12:51:13 | Dienstag, 5. Februar 2008
timpessum
Woher haben sie dieses Bild einer katholischen Frau oder genauer gesagt Mutter?
An ihrer Wortwahl wird sowiso alles deutlich :-@
Gerade Mütter mit mehreren Kindern welche ihre Kompetenz aus ihrer Mutterschaft erhalten (in meiner Freund und Bekantschaft alle zwischen 3 bis 5 Kindern) halten ihren Mund nicht(sie verwendeten das Wort Maulhalten)sie sind alle in Kirche und Gesellschaft noch zu ihrer Muttereschaft beschäftigt.
Sie sind es doch der diese Worte verwendet und somit ein total falsche Bild der katholischen Frau verbreitet.
Ob aus Unwissenheit, aus Dummheit oder einfach nur um auf ihre Weise,, mit Steinen zu werfen“. :-#
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#6   timpressum †   11:57:23 | Dienstag, 5. Februar 2008
Welch christlicher Umgang
Welch christlicher Umgang mit der Frau… So gehört es sich wohl für römisch-katholische Fundis, die die Frauen aufs gebären und maulhalten reduzieren wollen. Und dann ist sie auch noch lesbisch – na da hauen wir gleich nochmal druff!
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#5   LandorganistII   11:46:51 | Dienstag, 5. Februar 2008
Zuerst dachte ich beim Lesen,
warum wird darüber berichtet, ist doch ein alltäglicher Vorgang im Arbeitsleben, aber dann, ja dann fiel das Wort „Lesbe“! Da war alles klar! Hetznet braucht wieder Opfer!
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#4   RRR   11:16:19 | Dienstag, 5. Februar 2008
Der Seminarist und das achte Gebot
Für die Lesbe
Das wird in dem Artikel nur spekuliert.
mit ihrer Regenbogen-Theologie
Was auch immer das ist: Aus dem Artikel geht nichts über die theologischen Tendenzen der genannten Dame hervor.
ist die Arbeit vor aufgeweckten Jugendlichen, die sich aus pastoralem Tuchlegen und Um-die-Kerze-tanzen nichts machen, wohl zuviel Stress.
Auch über die Schülerinnen und Schüler, mit denen sie zu tun hat, wird in dem Artikel nichts gesagt.
Lieber dem Priester die Predigt wegnehmen!
Aus dem Artikel geht ebenfalls nicht hervor, dass die Dame in Eucharistiefeiern gepredigt hat oder vorhatte, dies zu tun.
Gönnen wir den Priesteramtszerstörern in den Ordinariaten der liberal-modernistischen Bistümer noch mehr dieser pastoralassistentischen Ausraster!
Gönnen wir der Kirche bitte keine „Seminaristen“, für die das achte Gebot nichts weiter ist als nutzloser Scheißdreck.
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#3   taunuß   11:06:49 | Dienstag, 5. Februar 2008
Schwierige Operation
Nur sehr Geschickte sollten wagen,
sich Wünsche aus dem Sinn zu schlagen.
Steckt so ein Wunsch erst richtig drin,
Trifft man statt seiner just den Sinn
Und läuft, was ärgerlich und dumm,
Statt wunschlos – sinnlos nur herum. :-O
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#2   Seminarist   10:59:24 | Dienstag, 5. Februar 2008
Die Geister, die ich rief!
Für die Lesbe mit ihrer Regenbogen-Theologie ist die Arbeit vor aufgeweckten Jugendlichen, die sich aus pastoralem Tuchlegen und Um-die-Kerze-tanzen nichts machen, wohl zuviel Stress. Lieber dem Priester die Predigt wegnehmen!
Gönnen wir den Priesteramtszerstörern in den Ordinariaten der liberal-modernistischen Bistümer noch mehr dieser pastoralassistentischen Ausraster!
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#1   Aleph †   10:57:36 | Dienstag, 5. Februar 2008
Nach München-Freising, jetzt Limburg
Nachdem das Erzbistum München-Freising seit Samstag wohl nicht mehr so viel hergibt, muss jetzt das Bistum Limburg herhalten, um mögliche Defekte und Untiefen von dort hier bei kreuz.net aufs Tapet zu bringen. Das wäre ja noch schöner, wenn da nicht auch etwas gefunden würde, um sich künstlich aufzuregen.
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