Worüber reden wir hier eigentlich?
Gegenwärtig kämpft eine deutsche Pastoralreferentin vor Gericht gegen ihren diözesanen Arbeitgeber. Die Hintergründe sind vielfältig.
(kreuz.net, Limburg) Eine Pastoralreferentin in der Diözese Limburg hat ihren Arbeitgeber – das Bistum –
vor dem Arbeitsgericht verklagt. Grund: Die Pastoralreferentin, die bisher in einer Gemeinde arbeitete,
war in den Schuldienst versetzt worden.
Das berichtet Edith Egger-Mertin in der Tageszeitung ‘Nassauische Neue Presse’ vom 22. Januar 2008.
Laut dem „Statut der Bistümer für hauptberufliche Pastoralmitarbeiter“ gehört zu den Aufgaben der Pastoralreferenten der Gemeindedienst, die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge und der Schulunterricht.
Das Bistum führte auch an, daß die klagende Pastoralreferentin Diplom-Theologin sei und damit befähigt ist, Religionsunterricht bis zum Abitur zu erteilen.
Zusätzlich hat sie das Erste Staatsexamen für Grund- und Hauptschulen abgelegt.
Trotzdem wehrt sich die Dame gerichtlich, im Schuldienst tätig zu werden. Sie möchte in einer Gemeinde arbeiten.
Bereits im vergangenen April sollte die Pastoralreferentin an einem katholischen Gymnasium in der Stadt Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz eine Stelle als Religionslehrerin antreten. Träger dieser Schule ist das Bistum Limburg.
Doch mit Ausnahme ganz weniger Tage und aller Ferien hat sie sich seit April 2007 krankschreiben lassen.
Zur Vorgeschichte berichtet die ‘Nassauische Neue Presse’, daß die Pastoralreferentin sich vor vier Jahren gemeinsam mit einer Kollegin an eine Pfarrei im Westerwald beworben hat.
Vorher war sie Pfarrbeauftragte einer Limburger Gemeinde.
Doch die Versetzung in den Westerwald platzte, weil die dortigen Pfarrer nicht mit der Klägerin zusammenarbeiten wollten.
Vor dem Arbeitsgericht erklärte der Rechtsvertreter des Bistums, daß es massive Konflikte mit den Pfarrern gegeben habe.
Probleme wegen lesbischer Beziehung?
Am Rande des Prozesses war laut Presseberichten zu erfahren, daß die Gründe für die Ablehnung darin bestanden, daß die beiden Pastoralreferentinnen in einer lesbischen Beziehung hausen.
Nach der gescheiterten Bewerbung im Westerwald bot das Bistum den beiden Damen vier weitere Stellen an. Doch die zwei lehnten ab. Daraufhin sprach das Bistum eine Kündigung aus.
Die zwei klagten dagegen und erhielten recht: Das Bistum mußte sie weiter beschäftigen.
Die eine Pastoralreferentin akzeptierte daraufhin eine halbe Stelle in einer Pfarrei. Doch die andere wollte sich nicht mit einer ihr vom Bistum zugewiesenen Unterrichtsverpflichtung abfinden.
Nach Angaben der Tageszeitung waren die Fronten während der Verhandlungen am Arbeitsgericht verhärtet, der Ton teilweise äußerst scharf.
So rief die Klägerin „Frechheit“, als die Bistumsvertreter den Vorschlag des Richters ablehnten, ihrer Versetzung im Jahr 2009 bereits jetzt zuzustimmen.
Die Begründung des Rechtsanwaltes: Man könne dem Bischof keine Entscheidung vorwegnehmen und nicht eine Mitarbeiterin besserstellen als alle anderen.
Es sei Sache des Bischofs im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts alleine zu entscheiden, wo jemand eingesetzt werde.
Als der Richter meinte, ein Arbeitnehmer solle dort arbeiten, wo es ihm Spaß mache, fiel ihm der Bistumsanwalt scharf in die Parade:
„Worüber reden wir hier eigentlich? Es geht um eine Stelle mit dem Gehalt eines Oberstudienrats. Mancher wäre glücklich über diese Stelle.“
Der Prozeß wird am 6. Februar fortgesetzt.
Zu diesem Termin soll auch der Schulleiter des Gymnasiums in Lahnstein noch einmal vorgeladen werden. Er hatte auf dem Flur des Arbeitsgerichtes drei Stunden lang vergeblich auf seine Zeugenvernehmung gewartet.
Kirchliche Beobachter gehen davon aus, daß ähnliche rechtliche Probleme nicht nur im liberalen Bistum Limburg bestehen, sondern demnächst auch auf andere Diözesen zukommen werden.
Außerdem stelle sich die Frage, weshalb eine sogenannte Theologin, die für den Gemeindedienst nicht geeignet ist, für den nicht weniger verantwortungsvollen Schuldienst gut genug sein solle.
Das berichtet Edith Egger-Mertin in der Tageszeitung ‘Nassauische Neue Presse’ vom 22. Januar 2008.
Laut dem „Statut der Bistümer für hauptberufliche Pastoralmitarbeiter“ gehört zu den Aufgaben der Pastoralreferenten der Gemeindedienst, die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge und der Schulunterricht.
Das Bistum führte auch an, daß die klagende Pastoralreferentin Diplom-Theologin sei und damit befähigt ist, Religionsunterricht bis zum Abitur zu erteilen.
Zusätzlich hat sie das Erste Staatsexamen für Grund- und Hauptschulen abgelegt.
Trotzdem wehrt sich die Dame gerichtlich, im Schuldienst tätig zu werden. Sie möchte in einer Gemeinde arbeiten.
Bereits im vergangenen April sollte die Pastoralreferentin an einem katholischen Gymnasium in der Stadt Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz eine Stelle als Religionslehrerin antreten. Träger dieser Schule ist das Bistum Limburg.
Doch mit Ausnahme ganz weniger Tage und aller Ferien hat sie sich seit April 2007 krankschreiben lassen.
Zur Vorgeschichte berichtet die ‘Nassauische Neue Presse’, daß die Pastoralreferentin sich vor vier Jahren gemeinsam mit einer Kollegin an eine Pfarrei im Westerwald beworben hat.
Vorher war sie Pfarrbeauftragte einer Limburger Gemeinde.
Doch die Versetzung in den Westerwald platzte, weil die dortigen Pfarrer nicht mit der Klägerin zusammenarbeiten wollten.
Vor dem Arbeitsgericht erklärte der Rechtsvertreter des Bistums, daß es massive Konflikte mit den Pfarrern gegeben habe.
Probleme wegen lesbischer Beziehung?
Am Rande des Prozesses war laut Presseberichten zu erfahren, daß die Gründe für die Ablehnung darin bestanden, daß die beiden Pastoralreferentinnen in einer lesbischen Beziehung hausen.
Nach der gescheiterten Bewerbung im Westerwald bot das Bistum den beiden Damen vier weitere Stellen an. Doch die zwei lehnten ab. Daraufhin sprach das Bistum eine Kündigung aus.
Die zwei klagten dagegen und erhielten recht: Das Bistum mußte sie weiter beschäftigen.
Die eine Pastoralreferentin akzeptierte daraufhin eine halbe Stelle in einer Pfarrei. Doch die andere wollte sich nicht mit einer ihr vom Bistum zugewiesenen Unterrichtsverpflichtung abfinden.
Nach Angaben der Tageszeitung waren die Fronten während der Verhandlungen am Arbeitsgericht verhärtet, der Ton teilweise äußerst scharf.
So rief die Klägerin „Frechheit“, als die Bistumsvertreter den Vorschlag des Richters ablehnten, ihrer Versetzung im Jahr 2009 bereits jetzt zuzustimmen.
Die Begründung des Rechtsanwaltes: Man könne dem Bischof keine Entscheidung vorwegnehmen und nicht eine Mitarbeiterin besserstellen als alle anderen.
Es sei Sache des Bischofs im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts alleine zu entscheiden, wo jemand eingesetzt werde.
Als der Richter meinte, ein Arbeitnehmer solle dort arbeiten, wo es ihm Spaß mache, fiel ihm der Bistumsanwalt scharf in die Parade:
„Worüber reden wir hier eigentlich? Es geht um eine Stelle mit dem Gehalt eines Oberstudienrats. Mancher wäre glücklich über diese Stelle.“
Der Prozeß wird am 6. Februar fortgesetzt.
Zu diesem Termin soll auch der Schulleiter des Gymnasiums in Lahnstein noch einmal vorgeladen werden. Er hatte auf dem Flur des Arbeitsgerichtes drei Stunden lang vergeblich auf seine Zeugenvernehmung gewartet.
Kirchliche Beobachter gehen davon aus, daß ähnliche rechtliche Probleme nicht nur im liberalen Bistum Limburg bestehen, sondern demnächst auch auf andere Diözesen zukommen werden.
Außerdem stelle sich die Frage, weshalb eine sogenannte Theologin, die für den Gemeindedienst nicht geeignet ist, für den nicht weniger verantwortungsvollen Schuldienst gut genug sein solle.
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Samstag, 9. Februar 2008 15:09
Brahmachari †: Die Bergpredigt und die 10 Gebote
Ja, ja, wenn sich alle dran hielten, mehr bräucht’s nicht.
Samstag, 9. Februar 2008 14:46
methusalix †: Da kann ich sie beruhigen Brahmachari!
Und für jemanden wie Sie, wird die Kirche nicht insgeheim doch als Orientierung dienen?
Die Kirche, mit ihren verschrobenen und unlebbaren Forderungen, vor allem der Sexualtheologen (da reden die Blinden von der Farbe!) nicht.
Allerdings halte ich die Bergpredigt mit dem zentralen Gebot der Nächstenliebe für eine gewaltige Herausforderung (die es allerdings ebenso in anderen Relis gibt), die ich mit Leben zu erfüllen versuche.
Das Gebot der Nächstenliebe zusammen mit dem Kant’schen Imperativ halte ich für sehr wichtig und, im Gegensatz zu manch katholischer Absonderlichkeit (der „Ablass“ zum Beispiel ist so eine katholische Absonderlichkeit oder der „Limbus“) auch für durchsetzbar.
Die Kirche, mit ihren verschrobenen und unlebbaren Forderungen, vor allem der Sexualtheologen (da reden die Blinden von der Farbe!) nicht.
Allerdings halte ich die Bergpredigt mit dem zentralen Gebot der Nächstenliebe für eine gewaltige Herausforderung (die es allerdings ebenso in anderen Relis gibt), die ich mit Leben zu erfüllen versuche.
Das Gebot der Nächstenliebe zusammen mit dem Kant’schen Imperativ halte ich für sehr wichtig und, im Gegensatz zu manch katholischer Absonderlichkeit (der „Ablass“ zum Beispiel ist so eine katholische Absonderlichkeit oder der „Limbus“) auch für durchsetzbar.
Samstag, 9. Februar 2008 13:52
Brahmachari †: Wir sollten bescheidener werden!
Das ist eine sehr katholische Forderung,
Brahmachari!
Eine Forderung, die in allen(?) Religionen zu finden ist.
Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
Tja, wenn wir uns nur an das hielten, was uns so manch ein Kirchmann so vorlebt, würden wir die Welt in eine absolutes Chaos stürzen. Aber diese „Sünden“ findet man auch außerhalb der Kirche.
Und für jemanden wie Sie, wird die Kirche nicht insgeheim doch als Orientierung dienen?
Brahmachari!
Eine Forderung, die in allen(?) Religionen zu finden ist.
Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
Tja, wenn wir uns nur an das hielten, was uns so manch ein Kirchmann so vorlebt, würden wir die Welt in eine absolutes Chaos stürzen. Aber diese „Sünden“ findet man auch außerhalb der Kirche.
Und für jemanden wie Sie, wird die Kirche nicht insgeheim doch als Orientierung dienen?
Samstag, 9. Februar 2008 12:51
obelix †: als methusalix @Brahmachari
Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, weil sie sich noch allzu sehr im Herrscherstand des Feudalsystems
wähnen. Roma locuta, causa finita ist nur ein trauriges Kapitel darin. Was könnte diese Kirche sonst
für die Menschen bedeuten!
… dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
Sehe ich genau so.
Mein Arbeitgeber zählt auch dazu. Weltweit explodierende Gewinne in Milliardenhöhe, aber in Italien wurden 220 Kollegen entlassen und in England 85. In den Familien spielt der demografische Faktor nur noch eine ganz subalterne Rolle.
… dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
Sehe ich genau so.
Mein Arbeitgeber zählt auch dazu. Weltweit explodierende Gewinne in Milliardenhöhe, aber in Italien wurden 220 Kollegen entlassen und in England 85. In den Familien spielt der demografische Faktor nur noch eine ganz subalterne Rolle.
Samstag, 9. Februar 2008 12:49
methusalix †: @Brahmachari
Brahmachari: Sehr gut Methusalix!
Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China?
Drohende Verarmung bis hin zur Hungersnot und vielen verhungerten Menschen? Vielleicht wollten die einfach nicht verhungern? Vielleicht hat denen einfach die katholische Unterweisung gefehlt, dass Armut und verhungern keine Schande sei und nach dem Tod im Paradies sowieso alles viiiiiel besser wird. Wenn man sich nur an die Vorschriften der katholischen Sexualtheologen hält, die ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sind.
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, …
Im Feudalsystem mit Leibeigenschaft war das natürlich viel einfacher, gebe ich zu. Da durfte nur der heiraten, oder gar Kinder kriegen, dem es vom Feudalherren erlaubt war und bei den Zünften sah es ganz ähnlich aus. Bis in die letzten Züge der k. u. k. Donaumonarchie durften die Menschen, also z. B. Offiziere und niederer Adel (Alles andere wurde nicht unbedingt als Mensch eingestuft, nicht einmal von der Kirche, die ja am Feudalsystem der Sklaverei, pardon ich meinte natürlich Leibeigenschaft, niemals gerüttelt hat.
Dazu hat sie viel zu sehr davon profitiert und wollte ihre fetten Pfründe nicht verlieren.) ausschliesslich mit kaiserlicher Erlaubnis heiraten.
Wir sollten bescheidener werden!
Das ist eine sehr katholische Forderung, Brahmachari! Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China?
Drohende Verarmung bis hin zur Hungersnot und vielen verhungerten Menschen? Vielleicht wollten die einfach nicht verhungern? Vielleicht hat denen einfach die katholische Unterweisung gefehlt, dass Armut und verhungern keine Schande sei und nach dem Tod im Paradies sowieso alles viiiiiel besser wird. Wenn man sich nur an die Vorschriften der katholischen Sexualtheologen hält, die ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sind.
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, …
Im Feudalsystem mit Leibeigenschaft war das natürlich viel einfacher, gebe ich zu. Da durfte nur der heiraten, oder gar Kinder kriegen, dem es vom Feudalherren erlaubt war und bei den Zünften sah es ganz ähnlich aus. Bis in die letzten Züge der k. u. k. Donaumonarchie durften die Menschen, also z. B. Offiziere und niederer Adel (Alles andere wurde nicht unbedingt als Mensch eingestuft, nicht einmal von der Kirche, die ja am Feudalsystem der Sklaverei, pardon ich meinte natürlich Leibeigenschaft, niemals gerüttelt hat.
Dazu hat sie viel zu sehr davon profitiert und wollte ihre fetten Pfründe nicht verlieren.) ausschliesslich mit kaiserlicher Erlaubnis heiraten.
Wir sollten bescheidener werden!
Das ist eine sehr katholische Forderung, Brahmachari! Demut wird von der katholischen Hierarchie immer wieder von den Menschen gefordert. Leider lebt die Klerisei dies nicht vor, …
Samstag, 9. Februar 2008 11:40
Brahmachari †: Sehr gut Methusalix!
Genau das sind die Postings, die ich so liebe. Da gibt es für mich immer Grund zur Hoffnung.
Aber, dass wir Menschen keine Angst haben müssen auszusterben, ist offensichtlich. Es muss also nicht jeder Kinder bekommen. Und es sollte auch nicht jeder Kinder bekommen. Denn früher oder später würden uns Siedlungsgrund und Ressourcen (sowieso) ausgehen. Zumindest irgendwann, nicht? Es möchte auch jeder (verständlicher- oder nachvollziehbarerweise) ein Auto, ein Haus, einen PC etc. Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China? Auch wird der Raum auf dem wir leben, leider, mehr durch politische Grenzen, als durch geografische eingeschränkt. Auch hier müsste der Mensch ansetzen, aber das ist wohl Wunschdenken!
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, dass jeder Mensch so viele Kinder haben kann wie er will: 2 oder 5 oder 15! Ich verwende nur ungern Vergleiche, aber früher musste man bei der „Anschaffung“ von Kindern auch darauf achten, dass man in der Lage ist, diese zu ernähren. Selbst wenn Karriere und Kinder einander nicht per se ausschließen, ist es naiv immer alles haben zu wollen. Heute will aber jeder alles! Ich will Kinder, Karriere, schön und berühmt sein…
Wir sollten bescheidener werden!
Allerdings ist es auch unbestritten, dass die niedrigen Löhne einen „erfüllbaren“ Kinderwunsch verhindern. Tatsache ist auch, dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
Aber, dass wir Menschen keine Angst haben müssen auszusterben, ist offensichtlich. Es muss also nicht jeder Kinder bekommen. Und es sollte auch nicht jeder Kinder bekommen. Denn früher oder später würden uns Siedlungsgrund und Ressourcen (sowieso) ausgehen. Zumindest irgendwann, nicht? Es möchte auch jeder (verständlicher- oder nachvollziehbarerweise) ein Auto, ein Haus, einen PC etc. Wie erklären Sie sich die Ein-Kind-Politik in China? Auch wird der Raum auf dem wir leben, leider, mehr durch politische Grenzen, als durch geografische eingeschränkt. Auch hier müsste der Mensch ansetzen, aber das ist wohl Wunschdenken!
Es kann doch (heute noch) nicht Aufgabe der Politik sein dafür zu sorgen, dass jeder Mensch so viele Kinder haben kann wie er will: 2 oder 5 oder 15! Ich verwende nur ungern Vergleiche, aber früher musste man bei der „Anschaffung“ von Kindern auch darauf achten, dass man in der Lage ist, diese zu ernähren. Selbst wenn Karriere und Kinder einander nicht per se ausschließen, ist es naiv immer alles haben zu wollen. Heute will aber jeder alles! Ich will Kinder, Karriere, schön und berühmt sein…
Wir sollten bescheidener werden!
Allerdings ist es auch unbestritten, dass die niedrigen Löhne einen „erfüllbaren“ Kinderwunsch verhindern. Tatsache ist auch, dass Deutschland und Österreich massenhaft Geld haben, das Politiker u. a. aber lieber verschleudern bzw. einstreifen.
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