Erfolgreiche Hetze
Die in der Westschweiz ausgebrochene Treibjagd auf angeblich kinderschänderische Priester hat ihr erstes Todesopfer gefordert.
(kreuz.net, Neuenburg) Der Schweizer Priester, Hw. Paul-André P. (46), der vor 25 Jahren einen Minderjährigen
mißbraucht haben soll, hat am Sonntag abend Selbstmord begangen.
Nach Angaben der großen Lausanner Zeitung ‘Le Matin’ setzte sich der Geistliche einen Schuß ins Herz.
Der Kleriker war auch Feldprediger der Schweizer Armee und dürfte die Tat mit seiner Ordonanzpistole ausgeführt haben.
Bis zu seinem Tod war er in der Stadt Neuenburg beschäftigt.
Die geschichtlich protestantische Stadt ist französischsprechend und befindet sich an der Nordwestgrenze der Schweiz zu Frankreich. Kirchlich gehört sie zur Diözese Lausanne/Genf/Freiburg.
Der tote Geistliche stammte ursprünglich aus dem südlichen Nachbarkanton Freiburg. Er wurde im Jahr 1991 zum Priester geweiht.
In den 80er Jahren – also vor seiner Priesterweihe – soll er sich als Student in seinem Heimatkanton homosexuell an einem Minderjährigen vergangen haben.
Es scheint, daß dieser damals bereits kein Kind mehr war.
Diese Tat wurde aber erst im Jahr 2001 aufgerollt und damals ausführlich in den Medien breitgeschlagen.
Die Behörden traten jedoch nicht auf die Vorwürfe ein, weil diese damals bereits verjährt waren. Es gab auch gegenwärtig keine polizeilichen Untersuchungen gegen den Geistlichen.
Personen, die den Priester gut kannten, erklärten vor ‘Le Matin’, daß ihn Zorn, Trauer und persönliche Erschütterung zu der Tat geführt hätten.
Er habe sich sehr bemüht, diese Geschichte aus der Vergangenheit wiedergutzumachen.
Nach Angaben des Bistums stand er in Neuenburg in keinem Kontakt mit Kindern und wurde von verschiedenen Ärzten begleitet.
Doch seit einigen Tagen war sein Fall im Rahmen einer allgemeinen Medienhysterie über angebliche kinderschänderische Priester ein zweites Mal an die Öffentlichkeit gezerrt worden.
So publizierte die Neuenburger Lokalpresse ein langes Interview mit dem für den Kanton Neuenburg zuständigen Bischofsvikar, Hw. Jean-Jacques Martin.
Dort kam der Fall von Hw. P. ohne Namensnennung ausführlich zur Sprache.
Nach Angaben des Bischofsvikars hatte der Priester die Anklagen teilweise eingestanden.
In einem Abschiedsbrief begründete Hw. P. seine Tat mit der „medialen Jagd“ gegen ihn. Wörtlich schrieb er nach Angaben eines Verwandten: „Der Problem-Priester verschwindet“. Und: „Ich schaff es nicht mehr“.
Federführend in dieser Treibjagd war neben den Journalisten ein Ingenieur namens Enrico Riboni (42), der einen antikirchlichen Haß-Blog publiziert.
Riboni wohnt in der Ortschaft Chézard-St-Martin – 13 Kilometer nördlich von Neuenburg.
In seinem Haß-Blog findet sich der Artikel „Wo steckt der Kinderschänder-Priester von Neuenburg“.
Darin versucht Riboni anhand der von Bischofsvikar Martin im Interview gemachten Angaben herauszufinden, welcher der 19 im Kanton beschäftigten Priester vor 25 Jahren die Verfehlung begannen haben könnte.
Riboni ruft zur offenen Jagd auf ihn auf: „Identifiziert den Pädophilen! Warten Sie nicht, bis er rückfällig wird, bevor Sie zu reden beginnen!“
Am 30. Januar berichtete die große Lausanner Gratiszeitung ‘Le Matin Bleu’ ausführlich über den Haß-Blog und machte Ribonis Hetzjagd dadurch in der ganzen Westschweiz bekannt.
Nach Angaben der großen Lausanner Zeitung ‘Le Matin’ setzte sich der Geistliche einen Schuß ins Herz.
Der Kleriker war auch Feldprediger der Schweizer Armee und dürfte die Tat mit seiner Ordonanzpistole ausgeführt haben.
Bis zu seinem Tod war er in der Stadt Neuenburg beschäftigt.
Die geschichtlich protestantische Stadt ist französischsprechend und befindet sich an der Nordwestgrenze der Schweiz zu Frankreich. Kirchlich gehört sie zur Diözese Lausanne/Genf/Freiburg.
Der tote Geistliche stammte ursprünglich aus dem südlichen Nachbarkanton Freiburg. Er wurde im Jahr 1991 zum Priester geweiht.
In den 80er Jahren – also vor seiner Priesterweihe – soll er sich als Student in seinem Heimatkanton homosexuell an einem Minderjährigen vergangen haben.
Es scheint, daß dieser damals bereits kein Kind mehr war.
Diese Tat wurde aber erst im Jahr 2001 aufgerollt und damals ausführlich in den Medien breitgeschlagen.
Die Behörden traten jedoch nicht auf die Vorwürfe ein, weil diese damals bereits verjährt waren. Es gab auch gegenwärtig keine polizeilichen Untersuchungen gegen den Geistlichen.
Personen, die den Priester gut kannten, erklärten vor ‘Le Matin’, daß ihn Zorn, Trauer und persönliche Erschütterung zu der Tat geführt hätten.
Er habe sich sehr bemüht, diese Geschichte aus der Vergangenheit wiedergutzumachen.
Nach Angaben des Bistums stand er in Neuenburg in keinem Kontakt mit Kindern und wurde von verschiedenen Ärzten begleitet.
Doch seit einigen Tagen war sein Fall im Rahmen einer allgemeinen Medienhysterie über angebliche kinderschänderische Priester ein zweites Mal an die Öffentlichkeit gezerrt worden.
So publizierte die Neuenburger Lokalpresse ein langes Interview mit dem für den Kanton Neuenburg zuständigen Bischofsvikar, Hw. Jean-Jacques Martin.
Dort kam der Fall von Hw. P. ohne Namensnennung ausführlich zur Sprache.
Nach Angaben des Bischofsvikars hatte der Priester die Anklagen teilweise eingestanden.
In einem Abschiedsbrief begründete Hw. P. seine Tat mit der „medialen Jagd“ gegen ihn. Wörtlich schrieb er nach Angaben eines Verwandten: „Der Problem-Priester verschwindet“. Und: „Ich schaff es nicht mehr“.
Federführend in dieser Treibjagd war neben den Journalisten ein Ingenieur namens Enrico Riboni (42), der einen antikirchlichen Haß-Blog publiziert.
Riboni wohnt in der Ortschaft Chézard-St-Martin – 13 Kilometer nördlich von Neuenburg.
In seinem Haß-Blog findet sich der Artikel „Wo steckt der Kinderschänder-Priester von Neuenburg“.
Darin versucht Riboni anhand der von Bischofsvikar Martin im Interview gemachten Angaben herauszufinden, welcher der 19 im Kanton beschäftigten Priester vor 25 Jahren die Verfehlung begannen haben könnte.
Riboni ruft zur offenen Jagd auf ihn auf: „Identifiziert den Pädophilen! Warten Sie nicht, bis er rückfällig wird, bevor Sie zu reden beginnen!“
Am 30. Januar berichtete die große Lausanner Gratiszeitung ‘Le Matin Bleu’ ausführlich über den Haß-Blog und machte Ribonis Hetzjagd dadurch in der ganzen Westschweiz bekannt.
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Montag, 11. Februar 2008 13:49
dominikaner: Aber das Faelschen und Verdrehen von Zitaten ist ja ein favorite Freizeitbeschaeftigung der Christen
dem kann ich nur zustimmen
und es macht tierischen spass
und es macht tierischen spass
Mittwoch, 6. Februar 2008 20:38
LandorganistII: Lieber Herr DOKTOR Heger,
dass ausgerechnet Sie den Ausschluss eines Lesers fordern wirkt doch sehr befremdlich. Wie war das noch mit dem Glashaus?
Mittwoch, 6. Februar 2008 16:01
HomCat: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 6. Februar 2008 11:22
Dr. Christoph Heger: engelhardts Wiederholung einer Lüge
engelhardt:
Wenn Du schonmal hier bist: hast Du jetzt endlich einen Beleg fuer die Behauptung, die Juden haetten hinter dem Voelkermord and den Armeniern gesteckt?
Das Lügenmaul wiederholt eine Lüge, die ich schon längst zurückgewiesen habe. Also noch einmal: Ich habe nie gesagt, daß die Juden hinter dem Völkermord an den Armeniern gesteckt haben. Vielmehr habe ich gesagt, daß die Genese dieses Genozids von der Forschung noch nicht aufgeklärt ist.
Wohl habe ich gesagt und wiederhole das hier: Die unter den Jungtürken einflußreiche jüdische (und kryptojüdische) Minderheit hat keinen Finger krumm gemacht, die Armenier zu retten – wie auch später Israel und die jüdische Lobby in den USA der Erinnerung an dieses Massenverbrechen möglichst entgegengearbeitet haben.
MfG
Christoph Heger
Wenn Du schonmal hier bist: hast Du jetzt endlich einen Beleg fuer die Behauptung, die Juden haetten hinter dem Voelkermord and den Armeniern gesteckt?
Das Lügenmaul wiederholt eine Lüge, die ich schon längst zurückgewiesen habe. Also noch einmal: Ich habe nie gesagt, daß die Juden hinter dem Völkermord an den Armeniern gesteckt haben. Vielmehr habe ich gesagt, daß die Genese dieses Genozids von der Forschung noch nicht aufgeklärt ist.
Wohl habe ich gesagt und wiederhole das hier: Die unter den Jungtürken einflußreiche jüdische (und kryptojüdische) Minderheit hat keinen Finger krumm gemacht, die Armenier zu retten – wie auch später Israel und die jüdische Lobby in den USA der Erinnerung an dieses Massenverbrechen möglichst entgegengearbeitet haben.
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 6. Februar 2008 11:10
engelhardt: Schau an der Christoph
Wenn Du schonmal hier bist: hast Du jetzt endlich einen Beleg fuer die Behauptung, die Juden haetten hinter dem Voelkermord and den Armeniern gesteckt?
Mittwoch, 6. Februar 2008 10:04
Dr. Christoph Heger: Leser engelhardt gehört wegen Beschimpfung der Religion ausgeschlossen.
Pünktchen hat völlig recht: engelhardt betätigt sich hier als notorischer Verleumder.
Ich verweise dazu auf seinen Beitrag vom Donnerstag, 31. Januar 2008 09:06 sowie auf den inhaltlich gleichen vom Freitag, 1. Februar 2008 08:52, in denen er behauptete:
1. daß die Hinweise darauf, daß in Holland in erheblichem Ausmaß Menschen mit „aktiver Sterbehilfe“ getötet werden, die zu einer Einwilligung nicht mehr fähig sind, Lügen seien.
2. daß „die heutigen Luegner in guter, 2000-jaehriger, Tradition“ stünden und: „die Katholische Kirche beruht auf Luegen“
Den ersten – auf mich gemünzten – lügnerischen Anwurf habe ich in meinem Beitrag vom Donnerstag, 31. Januar 2008 09:51 mit einem Zitat aus der FAZ vom 4. Juni 2004 widerlegt: „… Die Meldepflichten werden offenbar weitgehend ignoriert, die Kriterien, nach denen Euthanasie zulässig sein soll, großzügig ausgelegt, Patienten weiterhin ohne ihr Einverständnis getötet…“
Die zweite Unverschämtheit, die mit der Zeitangabe „2000-jaehriger Tradition“ Jesus Christus und seine Apostel in den Vorwurf der Lüge einbezieht, hat mich veranlaßt, kreuz.net aufzufordern, den Leser engelhardt von diesem Forum auszuschließen.
Diese Aufforderung wiederhole ich hiermit.
Zu engelhardts dümmlicher Anführung der „Konstantinischen Schenkung“ ein andermal.
MfG
Christoph Heger
Ich verweise dazu auf seinen Beitrag vom Donnerstag, 31. Januar 2008 09:06 sowie auf den inhaltlich gleichen vom Freitag, 1. Februar 2008 08:52, in denen er behauptete:
1. daß die Hinweise darauf, daß in Holland in erheblichem Ausmaß Menschen mit „aktiver Sterbehilfe“ getötet werden, die zu einer Einwilligung nicht mehr fähig sind, Lügen seien.
2. daß „die heutigen Luegner in guter, 2000-jaehriger, Tradition“ stünden und: „die Katholische Kirche beruht auf Luegen“
Den ersten – auf mich gemünzten – lügnerischen Anwurf habe ich in meinem Beitrag vom Donnerstag, 31. Januar 2008 09:51 mit einem Zitat aus der FAZ vom 4. Juni 2004 widerlegt: „… Die Meldepflichten werden offenbar weitgehend ignoriert, die Kriterien, nach denen Euthanasie zulässig sein soll, großzügig ausgelegt, Patienten weiterhin ohne ihr Einverständnis getötet…“
Die zweite Unverschämtheit, die mit der Zeitangabe „2000-jaehriger Tradition“ Jesus Christus und seine Apostel in den Vorwurf der Lüge einbezieht, hat mich veranlaßt, kreuz.net aufzufordern, den Leser engelhardt von diesem Forum auszuschließen.
Diese Aufforderung wiederhole ich hiermit.
Zu engelhardts dümmlicher Anführung der „Konstantinischen Schenkung“ ein andermal.
MfG
Christoph Heger
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






