Bis heute ist das Grabtuch von Turin heiß umkämpft. Aber es sieht alles danach aus, als ob sich die sogenannte Wissenschaft daran die Zähne ausgebissen hat.
Grabtuch von Turin
(kreuz.net/ru) Die Ergebnisse der Radio- kohlenstoffdatierung am Turiner Grabtuch „stehen wieder zur Diskussion“.
Das erklärte Christopher Ramsey, Direktor der Oxford Radiocarbon Accelerator Unit, nach Angaben der Turiner
Tageszeitung ‘La Stampa’ vom 26. Januar.
Eine Radiokohlenstoffdatierung am Grabtuch hatte im Jahr 1988
„mit wissenschaftlicher Genauigkeit“ die Entstehungszeit des Tuches auf die Jahre 1260 bis 1390 nach Christus
festgelegt.
Damit wäre das Turiner Grabtuch, mit dem der tote Leib Christi eingewickelt gewesen sein
soll, eine Fälschung.
An den inzwischen fragwürdig gewordenen Ergebnissen aus dem Jahr 1988 waren die
Oxford Radiocarbon Accelerator Unit sowie ähnliche Institute in Zürich und in Tucson im US-Bundesstaat
Arizona beteiligt.
Zahlreiche Kirchenbehörden beugten sich dem umstrittenen Urteilsspruch.
Doch jetzt sagte Ramsey vor dem ‘Britischen Rundfunk’: „Es ist möglich, daß wir uns da geirrt
haben.“
Ramsey erklärte weiter, daß die sogenannten Wissenschaftler im Jahre 1988 die reiche Geschichte
des Grabtuchs – angeblich – nicht gekannt hätten. Außerdem habe die Radiokohlenstoffdatierung seit diesem
Zeitpunkt Fortschritte gemacht.
Jetzt wird vermutet, daß im Jahr 1988 organische Elemente auf dem Grabtuch
analysiert wurden, die erst viel später auf das Tuch gekommen sind.
Zu der neuesten Meldung nahm auch
Giuseppe Ghiberti, Präsident der kirchlichen Kommission für das Grabtuch von Turin, vor der Tageszeitung
der italienischen Bischofskonferenz ‘Avvenire’ Stellung.
Der Prälat berichtete, daß die Radiokohlenstoffdatierung
aufgrund der verschiedenen Wanderungen des Grabtuches durch die Jahrhunderte und Kontinente nicht angewendet
werden könne.
Diese historischen Umstände hätten chemische und andere Eigenschaften des Grabtuchs
verändert.
Das Grabtuch sei nicht „in einem versiegelten Container“ überliefert worden – so Prälat
Ghiberti.
Ein ähnliches Fehlurteil ist für die Heilige Tunika von Argenteuil im Jahr 2004 bekanntgeworden.
Diese Tunika soll Jesus Christus während seiner Passion getragen haben.
Argenteuil ist eine nordwestliche
Vorstadt von Paris.
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68 Lesermeinungen
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negativ darstellung unmöglich die Datierung wurde mal ins Mittelatar gerückt. Zeigen sie mal auch heute
einen Künstler der per Hand ein Negativbild malen kann? Damals war Negativdarstellung kaum bekannt.
Das Tuch ist echt!!! Schon seit meiner Schulzeit beschäftige ich mich mit dem Turiner Grabtuch. Allen
Untersuchungen zufolge handelt es sich tatsächlich um ein Tuch aus der Zeit und der Lebensumwelt Jesu.
Das ist wissenschaftlich sauber belegbar. Ich bin sogar davon überzeugt, dass es sich tatsächlich um
das Grabtuch Jesu handelt. Damit läßt sich natürlich nicht beweisen, dass Jesus auch Christus ist,
sondern es passt lediglich in alle biblischen und außerbiblischen Beschreibungen der Person Jesu. Die
Annahme, dass das Tuch eine Fälschung ist wirft wesentlich mehr Fragen auf, als wenn amn davon ausgeht,
dass es sich um das echte Tuch handelt. Zur Beantwortung der Fragen im Falle einer Fälschung müssen
wesentlich unwahrscheinlichere und unmöglichere Thesen aufgestelltwerden, als wenn man von der Echtheit
ausgeht.
Die Quelle lebendigen Wassers… Franziskus sagte weinend: Die Liebe wird nicht geliebt. Was bringt den
Menschen dazu, den der für uns den Kelch angenommen und den Weg für jeden von uns Menschen bis zum Ende
gegangen ist, bis zum Aufschrei:,,Vater warum hast du mich verlassen.“ Der Ausgeharrt hat bis zum Ende,
und nichts hingeworfen hat, so wie es unter uns Menschen so üblich ist, nichts anzunehmen,- diese Liebe
nicht anzunehmen, aber eine Unversehrtheit des Körpers ersehnt, ja alles dafür tut um ,,Gesund“ zu sein,
aber die eigene ,,Behinderung/Armut“ nicht erkennt weil das allerwichtigste fehlt, weil der Mensch das
Begehren seiner Sehle den Aufschrei: zu DIR will ich kommen, zu DIR aus dem ich bin nicht mehr wahrnimmt,-ja
alles dafür tut um das Ersehnen seiner Sehle zu ersticken. Mensch kehre um öffne dich,- Umkehr ist immer
möglich
#65 Brahmachari † 19:30:39 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Airbag Der Mensch muß wieder neu lernen sich zu Wundern, zu Wundern über die Wunder des Lebens. Man
muss mit den Augen eines Kindes durch die Welt gehen, sozusagen. Tja, das ist leider nicht so einfach
und kann gewaltige Angst erzeugen, wenn man erkennt, was für eine kleine Nummer man ist uns wie nackt.
Wenn man wieder anfängt sich zu wundern, dann wird man auch aufhören nach einer Seele zu suchen. Die
Existenz an sich, inklusive der Wissenschaft, ist Wunder genug. Aber man ist entgeistert und sucht nach
etwas Höherem, während man selbst ein Teil der großen Schöpfung ist. Man kann vielleicht die Existenz
auf den Urknall zurückführen aber es geht immer einen Schritt weiter zurück. Das ist doch wunder genug.
Was sucht man da nach einer Seele? Man könnte das ganze Universum als beseelt betrachten. Aber aufgrund
ein paar „mickriger“ Fortschritte wird alles zum Leblosen degradiert. Das „Wunder Natur“ ist nur mehr
von Interesse, wenn es von BBC unterhaltsam verpackt wird. Der Dschungel wird zum Streichelzoo. Die Giftschlange
sorgt im Wohnzimmer nicht einmal mehr für ein „boah“! Vielleicht brauchen wir den Tod vor Augen, um das
Wunder Leben wieder zu schätzen. Das kommt meist nur, wenn man krank ist, vergeht aber mit der Rekonvaleszenz
genauso schnell; trotz guter Vorsätze. Denn wenn man täglich auf die Probe gestellt wird von seinen
feinen Mitmenschen… Für die meisten beschränkt sich die Existenz auf den Gang ins Büro, das Fußballmatch,
das Schnitzel, den Quickie und Kohle.
Bramachari Sie haben vollkommen Recht. Der Mensch muß wieder neu lernen sich zu Wundern, zu Wundern über
die Wunder des Lebens. Anstatt sich immer wieder neu zu Wundern, wird eine immer größere ,,Auflösung“
(zb. Bild beim Fernsehen) erforscht, aber im Gegteil eine immer größere Auflösung des eigenen Geistes
erreicht.
#63 Brahmachari † 18:34:33 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Airbag Die Wissenschaft macht doch dauernd Fortschritte. Aber wir sind schon enorm verwöhnt und so bequem
geworden, dass wir alle neuen Erfolge gelangweilt zur Kenntnis nehmen. Zumindest solange wir satt und
gesund sind. Erst wenn man einem Menschen Flügel annäht oder man durch die Zeit reisen kann, wird man
wieder hitzig diskutieren. Ich für meinen Teil bin des Öfteren überrascht, aber dieses Gefühl wird
durch die ständigen Neuheiten inflationär. Aber, die Wissenschaftler bauen auch zu viel Mist und sind
so dermaßen überheblich geworden. Siehe z. B. die Sprühkondome, die Afrika retten sollten und durch
die sich weiter infiziert haben. Siehe HPV-Diskussionen in Österreich. Siehe Herabwürdigung des Menschen
durch die Degradierung zum Zellhaufen. Erschreckend ist auch, dass die Wissenschaftler vor nichts halt
machen wollen. Die Wissenschaft schreitet ständig voran, schneller als die Moral (Ethik) hinterherhinken
kann. Während das bei manchen für Lachfalten sorgt, kriege ich davon Sorgenfalten.
Warum kennt man heute noch Philipp von Jolly außerhalb der ganz engen Fachwelt? Nur weil ein Gespräch
überliefert ist, daß er mit Max Plank (1858-1947) führte: Vor Aufnahme eines Studiums überlegte sich
Max Plank die Wahl seines Studienfachs gründlich und fragte unter anderem bei dem Münchner Professor
Philipp von Jolly nach, ob ein Studium in der Physik aussichtsreich sei. Von Philipp von Jolly erhielt
er die Auskunft, ein begabter junger Mann soll heute (in den 70er Jahren des 19.Jhd.) nicht mehr Physik
studieren, denn in der Physik sei schon alles erforscht. Es gäbe höchstens noch die Möglichkeit bei
neinigen Messergebnissen die Genauigkeit zu steigern und eine Dezimale mehr hinter dem Komma anzugeben.
Nicht ganz 30 Jahre später kam der große Umsturz im Weltbild der Physik, den unter anderem auch Max
Plank maßgeblich bewirkte. Heute sind wir wieder in der Situation von Philipp von Jolly. Wir wissen alles
bis auf ein paar Kleinigkeiten. Und wir wissen auch genau, welche Kleinigkeiten das sind. Mit einem heiteren
Lächeln nehme ich den Stand der Diskussion zur Kenntnis, und bin lächelnd Neugierig, wie die Diskussion
in Zukunft weitergehen wird.
#61 Dagmar Kunze 17:38:52 | Donnerstag, 7. Februar 2008
turin ex voto ich kann nur wiederholen, was ich zum turiner grabtuch am 7.4.07 geschrieben habe: glauben
trotz turin. wenn es stimmt, dass der zeitgenössische begrabungsritus 2 tücher erforderte, eines nur
für den kopf und ein zweites für den body, dann … glauben an den auferstandenen christus ist verankert
in den schilderungen der evangelien. gerätschaften und historisches gerümpel gleich welcher art spielt
in die hand jener, die christlichen glauben ins lächerliche ziehen. wieso besteht das turiner grabtuch
nicht aus 2 teilen?? ganz offenbar, weil es aus einer anderen zeit/ort mit einem anderen begräbnisritus
stammt. dagmar kunze
#60 Brahmachari † 17:23:26 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Falsch, falscher geht es kaum. Keine Ahung von Wissenschaft aber sich einbilden, darueber ein Urteil abgeben
zu koennen. So und nicht anders erwarte ich es von ideologisch verblendeten Fanatikern. Gähn, leere Worthülsen.
Wie oft die Wissenschaft meint recht zu haben, nur um dann ihre „Erkenntnisse“ revidieren zu müssen,
das kann kein Großrechner mehr feststellen. Das Posting von einem Ihrer wissenschaftlichen Kollegen,
wonach es schon ausreicht, dass ein Teil einer Theorie bestätigt wird, ist ja eine Lachnummer. Es wird
immer wieder Theorien geben, die sich nicht nur nicht bestätigen, sondern die einfach Humbug sind. Ich
bin im Übrigen nicht gegen Wissenschaft. Im Gegenteil! Ich bin froh, dass ich gute Ärzte kenne, zu denen
ich laufe, wenn ich sie brauche. Aber die Wissenschaft ist begrenzt durch die Erkenntnisfähigkeit des
Menschen und eben oft voller Fehler. Nochmal, siehe HPV-Diskussionen in Österreich. Das sterben junge
Frauen, aber Wissenschaftler behaupten, dass könne nicht von der Injektion kommen, da Immunreaktionen
sofort oder gar nicht auftreten. Ein anderer Wissenschaftler weiß aber zu berichten, dass Immunreaktionen
in einem Zeitraum von etwa 4 bis 42 Tagen auftreten können. Also, was ist da los mit Ihrer Wissenschaft?
Sind ja nur junge Mädels, die krepieren. Im Namen der Wissenschaft.
#59 Dr. Schlämmer 14:58:12 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Was man nicht alles reproduzieren kann (oder auch nicht) Haha. Der Glaube als inneres Evidenzgeschehen
reproduziert sich in allen Gläubigen und ist dabei von der äußeren, „empirischen“ Wirklichkeit nie
isoliert. Haha. Nicht jeder hat Anteil an der Gnade des Glaubens. Ungerecht? An komplizierten mathematischen
Gleichungen und Berechnungen hat auch nicht jeder seinen „Anteil“, mangels der Gnade „mathematische Intelligenz“;
die grundsätzlich mögliche Reproduzierbarkeit hält sich hier wie dort in Grenzen …
#58 Kurt K. 14:47:32 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Haha, Dr. Schlämmer! engelhardt: Bist Du der Meinung, eine wissenschaftliche Theorie muesse in der Lage
sein, alles zu erklaeren und keine Frage offen zu lassen? So funktioniert Wissenschaft nicht. Dr. Schlämmer:
Genauso ist das mit dem Glauben. Haha… Eine wissenschaftliche Theorie erklärt mehr oder weniger gut
Teilaspekte eines Problems. Diese Teilproblemlösung ist jeweils belegt und reproduzierbar. Der Glaube
belegt nichts und auch angebliche Ereignisse (Wunder) die den Glaube jeweils belegen sollen (die seltsamerweise
bei allen Religionen in einer nebulösen Vergangenheit passiert sein sollen, als es noch keine Videokameras,
Photoapperate und nüchterne Wissenschaftler gab, manchmal nichteinmal eine weitverbreitete Schriftlichkeit)
sind nicht reproduzierbar und nur von Leuten bezeugt, die genau das glaubten und deren Absicht es war,
genau diesen Glauben zu verbreiten. Das ist in etwa wie mit den Ufo-Gläubigen: Deren Aussagen sind nichts
wert, da sie daran glauben WOLLEN.
#57 engelhardt † 14:20:18 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Glauben Genauso ist das mit dem Glauben. Im Gegensatz zum Glauben jedoch ist die wissenschafltiche Methode
rational und deren Ergenisse fuer jeden reproduzierbar.
#56 Dr. Schlämmer 14:10:47 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ engelhardt Bist Du der Meinung, eine wissenschaftliche Theorie muesse in der Lage sein, alles zu erklaeren
und keine Frage offen zu lassen? So funktioniert Wissenschaft nicht. Genauso ist das mit dem Glauben.
Herrlich diese Übereinstimmung heute. Ich muss diesen Tag gleich in mein Tagebuch notieren.
#55 engelhardt † 13:15:23 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Ignorante Christen Ja genau. Und Theorien sind wissenschaftliche Beweise. Falsch, falscher geht es kaum.
Keine Ahung von Wissenschaft aber sich einbilden, darueber ein Urteil abgeben zu koennen. So und nicht
anders erwarte ich es von ideologisch verblendeten Fanatikern. Spielt nicht der sog. Zufall eine ganz
große Rolle in dieser Theorie? Ja, aber in einem anderen Kontext als von Dir postuliert. Oder anders
ausgedrückt: kaschiert hier vielleicht der sog. „Zufall“ fehlendes Wissen? Vorschlag: fang mal hier de.wikipedia.org/…ki/Evolutionstheorie
an zu lesen, damit Du wenigstens die absoluten Basisfakten ueber die Mechansimen die durch die Evolutionstheorie
beschrieben werden begreifst. Du hast ganz offensichtlich eine voellig falsche Vorstellung ueber die Rolle
des Zufalls in der Evolutionstheorie. Kann man einer Theorie akzeptieren = vertrauen = glauben, die mit
„Nullstellen“ operiert? Was meinst Du damit? Bist Du der Meinung, eine wissenschaftliche Theorie muesse
in der Lage sein, alles zu erklaeren und keine Frage offen zu lassen? So funktioniert Wissenschaft nicht.
Meine Guete, lernt man sowas nicht inder Schule? Ich finde es extrem frustrierend, wie wenig die Menschen
doch ueber wissenschaftliches Arbeiten begreifen. Ich hoffe, Du weißt, daß Muschelseide = Byssus nicht
bemalbar ist. Das ist eine unbelegte Behauptung. Bitte fuehre einen sauberen Nachweis und plappere nicht
nach, was irgendein froemmelnder Journalist behauptet.
Ein jüdischer Physikstudent… erklärt seinem Rabbi:,, Ich als Naturwissenschaftler bin mit meinem Gott
fertig:“ Der Rabbi:,, Das ist nicht schlimm.“ Der Student erstaunt:,, Wie können Sie sagen, das sei nicht
schlimm.“ Der Rabbi:,, Weil Gott mit dir nicht fertig ist.“
#53 athanasius1957 11:15:08 | Donnerstag, 7. Februar 2008
ad engelhardt Ich hoffe, Du weißt, daß Muschelseide = Byssus nicht bemalbar ist. Es sind Perlmuttfäden,
die nur gefärbt werden können. Soviel zur Wissenschaftlichkeit. Sorry, dieser Seitenhieb mußte sein,
aber ich empfehle einfach Paul Badde sowie eine der letzten Muschelseidentaucherinnen, welche sich den
Volto Santo angeschaut hat.
#52 Dr. Schlämmer 11:13:45 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ Engelhardt Spielt nicht der sog. Zufall eine ganz große Rolle in dieser Theorie? Wenn Sie diese Theorie
vorläufig als die beste – wissenschaftliche – akzeptieren, akzeptieren Sie dann nicht den „Zufall“ als
erklärendes Prinzip oder zumindest Lückenbüßer? Oder anders ausgedrückt: kaschiert hier vielleicht
der sog. „Zufall“ fehlendes Wissen? Kann man einer Theorie akzeptieren = vertrauen = glauben, die mit
„Nullstellen“ operiert? Mir scheint, Sie seien doch ein wenig wissenschafts-gläubig.
#51 Brahmachari † 11:11:00 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun, im Gegenteil. Ja genau. Und Theorien sind wissenschaftliche
Beweise. Ganz zu schweigen von den Korrekturen, welche die Wissenschafter im Wochentakt an die Öffentlichkeit
tragen. Glauben, vermuten, wünschen, brauchen: All das ist erst der Same der Wissenschaft. Was ist dann
mit der Philosophie? Der Mutter der Wissenschaften? Und die ganzen sozioökonomischen Ansichten. Selbst
Wissenschaftler widersprechen ständig einander. Siehe HPV-Diskussionen in Österreich. Wissenschaft ist
das Gegenteil von glauben? Ich würde eher sagen, sie wurzelt geradezu im Glauben.
#50 engelhardt † 11:00:31 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Glaube Wissen Sie, dass der Mensch ein Produkt des Zufalls ist, oder glauben Sie es? Weder noch. Ich akzeptiere
die Evolutionstheorie als die derzeit beste wissenschaftliche Erklaerung fuer die Diversitaet des Lebens.
Abgesehen davon: wer glaubt, die Evolutionstheorie sage aus, der Mensch sein ein Produkt des Zufalls ist
bestenfalls ignorant, schlimstenfalls widerholt er Kreationistenpropaganda.
#49 Dr. Schlämmer 10:55:28 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ Engelhardt; santa rita @ santa rita Link zum Nasabild erwünscht. @ engelhardt Wissen Sie, dass der
Mensch ein Produkt des Zufalls ist, oder glauben Sie es?
#48 engelhardt † 10:50:25 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Wissenschaft Bin ich auch ein Abergläubiger, wenn ich glaube, dass Sie der zahlenmäßig expandierenden
Generation „wissenschaftsgläubig“ angehören? Ja, das bist Du. Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu
tun, im Gegenteil.
#47 Dr. Schlämmer 10:44:39 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ Engelhardt Fazit: gegen Wunschdenken, Dummheit und Aberglaube ist die moderne Wissenschaft leider machtlos.
Bin ich auch ein Abergläubiger, wenn ich glaube, dass Sie der zahlenmäßig expandierenden Generation
„wissenschaftsgläubig“ angehören?
An Athanasius P. Resch, Redemptorist in Innsbruck, hat sich mit der angeblichen Übereinstimmung Grabtuch/Turin-Muschelseidentuch/Manopello
beschäftigt und meines Wissens nach ein Buch oder eine Studie darüber geschrieben.
@Engelhard Mal langsam. Was die gute Rita alles an hahnebüchenem Unsinn glaubt, hat sie schon öfter
dargelegt. Mit allgemeiner christlicher Leichtgläubigkeit hat das nichts zu tun.
#44 Brahmachari † 10:28:44 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Das wäre dann der schnellstwachsende Bart, den es je gegeben hat. Sie denken nur in eine Richtung. Einen
Bart kann man abrasieren. Wenn ich Ihnen zwei Bilder von mir zeige, beide in der selben Woche aufgenommen,
eines mit Vollbart und eines mit glattem Gesicht, glauben Sie dann, mein Bart wäre in einer Woche so
rasant gewachsen? Hier treiben sich ja wahre Logiker rum.
#43 engelhardt † 10:23:07 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Nasa? Wow, was fuer ein Schwachsinn. Aber ein weiterer Beweis dafuer dass Christen zum einen gerne alles
glauben, was ihren Aberglauben bestaetigt (so bloedsinnig es auch sein mag), andererseits nicht davor
zurueckschrecken, leichtglaeubige Menschen anzuluegen. „Nasa-Bild“, ich lach mich tot.
@ engelhardt Ich denke diese Bilder stellen das Wesen des Manoppello Bildes etwas besser dar, insbesondere
die Transparenz: www.voltosanto.com/Bildergalerie.htm Ich habe das Bild stunden lang aus nächste Nähe
betrachten können und es ist (ob von Menschenhand oder nicht) sehr außergewöhnlich.
#41 santa rita 10:10:19 | Donnerstag, 7. Februar 2008
„Volto Santo“? – Nein danke Wer wissen will, wie Jesus wirklich ausgesehen hat, sollte sich das NASA-Bild
www.zeny.biz/fotos/jesus_nasa.jpg ansehen, dass wunderbarerweise entstanden ist, als Wissenschaftler der
NASA das Grabtuch von Turin fotografiert haben. Demgegenüber wirkt das „Volto Santo“ de.wikipedia.org/…d:Volto-Santo_01.jpg,
von dem plötzlich viel Aufhebens gemacht wird und das bis vor kurzem kein Mensch kannte, ausgesprochen
plump, eher wie naive Malerei. Auf diesem Bild, das ja ein Abbild von Jesus auf dem Kreuzweg sein soll,
hat Jesus keinen Bart, dafür aber eine Stirnglatze. Auf dem Grabtuch von Turin und dem NASA-Bild hat
er jedoch einen Vollbart. Das wäre dann der schnellstwachsende Bart, den es je gegeben hat. Auch hier
www.gottesfeuer.de/…-Veronika/index.html wieder das Motiv des kosmischen Christus. Kosmischer Christus =
Omega-Christus = Christus Evolutor = Anti-Christus. Wenn dann jemand zu euch sagt, hier ist er oder dort,
so glaubt es nicht.
#40 engelhardt † 09:55:36 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Das Muschelseidentuch Oje, das auch noch. Hier ein Photo vom Volto Santo: www.haefely.info/…-santo-manopello.jpg
Mal ernsthaft: wer behauptet, das waere KEIN Gemaelde hat sie echt nicht mehr alle. Das Bild ist derart
offensichtlich gemalt und das nichtmal besonders gut. Die Proportionen sind voellig daneben.
#39 athanasius1957 09:49:23 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Grabtuch Turin – Muschelseidentuch Manopello Interessant wären 3-Dimensionale Computer-Renderings der
Gesichter und die wahrscheinliche Übereinstimmung. Vielleicht könnten einige Computerfreaks derartiges
aufgrund des vorhandenen Fotomaterials einmal machen. Es wäre meines Erachtens sehr aufschlußreich.
Ich habe sowohl das Turiner Grabtuch im Jahre 2000 als auch IL Volto Santo in Manoppelo im Jahre 2006
gesehen und auch „hautnah“ betrachten dürfen. Wie auch immer diese Ikonen entstanden sind, sind sie imponierend.
Ich glaube nicht weil es diese Ikonen gibt, ich glaube einfach dass es sie gibt. Nach dem Motto: wenn
Gott aus dem nichts alles erschaffen hat, ist er wohl auch in der Lage von sich einen Abbild auf ein Stück
Stoff zu produzieren.
#37 engelhardt † 09:05:04 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Meine Guete… Hier ein paar Fakten zum Grabtuch: 1. Es wurde eindeutig ins Mittelalter datiert. Wer auch
immer die Datierung anzweifelt hat den nachweis zu liefern, dass die Datierung falsch ist. Dieser Nachweis
hat gemaess der wissenschafltichen Methode zu erfolgen und das ist bisher nicht passiert. 2. Dr. Walter
McCrone hat den Nachweis www.mcri.org/…/the-shroud-of-turin erbracht, dass das Bild auf dem Tuch aus
Farbe besteht. McCrones Erkenntnisse wurden sauber gemaess wissenschaftlichen Standards dokumentier und
sind bis heute nicht falsifiziert worden. 3. Bei dem Bild kann es sich unmoeglich um einen Abdruck eines
menschlichen Koerpers handeln, denn der waere durch die Koerperform verzerrt. 4. Das Bild ist mitsamt
all seinen angeblich so „geheimnissvollen“ Eigenschaften mehrfach mit einfachsten Mitteln reproduziert
worden. 5. All die Behauptungen in Bezug auf Pollen, Muenzabdruecken, Blut etc etc. sind niemals wissenschaftlich
belegt worden. Fazit: gegen Wunschdenken, Dummheit und Aberglaube ist die moderne Wissenschaft leider
machtlos.
#36 Anita Berber † 02:09:45 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Liebe clarissa Ich hab ja auch nicht behauptet IHRE TV Dokumentation gesehen zu haben, sondern nur EINE!
Und in der wurde jemandem Farbe auf das Gesicht gepinselt. Anschließend wurde er in Tuch gewickelt. Dann
wurde das Tuch betrachtet. Es sah völlig anders aus als das Turiner Grabtuch. Dieses wirkt wie ein Gemälde,
jenes eher vollmondförmig.
#35 Leblhuber 02:08:55 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Anita Berber: Es heißt „allerdings“, nicht „alerdings“. Es heißt „verhehlen“! nicht „verhelen“! Nur
damit es nicht wieder heißt wir Muslime hätten was gegen Homos: Damit ist die Katze aus dem Sack. Sie
sind eine Muslima und benützen dieses Forum für Ihren verlogenen, schmeichelweich gewaschenen Islam.
Eine Täuschung, wie sie in Ihren heiligen Schriften gefordert wird. Jetzt wird auch jede Ihrer Meinungsäußerungen
in der Leserzeitung klar. Einer, der sich so für den Islam ins Zeug legt und auf kein vorgebrachtes Argument
eingeht, muss ein faules Ei sein. Sie haben hier mit Ihrer Taktik keinen Erfolg. Versuchen Sie es anderswo!!!
Für Ihren persönlichen Status: Individuelle Erfahrungen sind in einer Diskussion bloß ein billig-kindlicher
Ersatz für nicht vollzogene intellektuelle Aufarbeitung.
Sehr verehrte Damen, trotz später Sunde gilt Ihnen mein Dank für korrigierte orthographische Fehler.
In facto: 1) In der fraglichen TV-Dokumentation (die ich kenne) wurde niemand mit Farbe bepinselt, sondern
auf die Haut wurde lediglich eine bestimmte (näheres mir nicht erinnerlich) Bakterienkulur aufgetragen,
die nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der durchschnittlichen Keinzusammensetzung in einem mediterranen
Land entspricht. Diese „Bakterienkultur“ erzeugte dann bei entsprechender „Einwirkungszeit“ auf Haut und
„Leichentuch“ ein dem Turiner Grabtuch vergleichbares „Negativbild“. 2) Die bisherigen Untersuchungen
des Turiner Grabtuchs haben (nach meiner Kenntnis) ergeben, daß darauf gerade keine Farbe aufgetragen
wurde, sondern, daß das „Bild“ der Textur des Stoffes selbst inhärent und von diesem untrennbar ist.
3) Nicht die Unmöglichkeit einer naturwissenschaftlichen Erklärung macht das „Wunder“, sondern die Frage,
ob durch das „Wunder“ oder die „Reliquie“ jemand zum Glauben kommt, denn das einzige wirklich Wunder des
neuen Bundes ist die Überwindung des „garstig breiten Grabens“ (Lessing) zwischen Unglauben und Glauben.
Gute Nacht, werte Damen!
#33 Anita Berber † 01:38:03 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Es heißt „allerdings“, nicht „alerdings“. Du hast völlig Recht, alte Schwuchtel! Nur damit es nicht
wieder heißt wir Muslime hätten was gegen Homos: Ich wünsche gutes Gelingen! und meine besten Wünsche!
Nur damit ich das auch mal sagen darf: Es heißt „allerdings“, nicht „alerdings“. Im Übrigen stimme ich
Ihnen vollkommen zu! Dieses Tuch ist einfach nur eines: Quatsch. Alleine der Proportionen wegen. Herzliche
Grüße aus dem einzigen Land mit einem evangelischen Dom, Ihre Mathilde Dosenfinger
#31 Anita Berber † 01:16:18 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Werte clarissa, nur damit ich das auch mal sagen darf: Es heißt „verhehlen“! nicht „verhelen“! Alerdings
glaube ich auch nicht an das Turiner Grabtuch. Erstens weil ich keine Christin bin. Und zweitens weil
ich mal eine sehr aufschlußreiche Doku im TV sah. Bepinseln Sie sich mal mit Farbe und wickeln sie sich
dann in ein Tuch. Betrachten sie dann das Tuch. Sie werden bemerken, daß das Tuch einen vollmondförmigen
Gesichtsabdruck aufweist! Das Turiner Grabtuch dagegen wirkt wie gemalt! Sagen Sie bloß daß ist einer
intelligenten Frau wie Ihnen noch nie aufgefallen? Na, ob sie uns da nicht ein klein wenig für dumm verkaufen…!?!?!
Werte Mathilde, sehr gut kann ich Ihren Spott auf ekklesiogenen Obskurantismus verstehen; ich dachte ebenso.
Bis, ja bis mich ein Freund mit nach Manopello genommen und mich direkt mit dem dortigen eucharistischen
Wunder konfrontiert hat. Dank seiner Position war es uns nicht nur möglich, durchs Glas zu schauen …
In der Folge hatte ich mich damit spirituell und den naturwissenschaftlich gesicherten Fakten intellektuell
auseinanderzusetzen. Nicht, daß das für mich ein Damaskuserlebnis gewesen wäre, das aus der Saula eine
Paula gemacht hätte. Meine Zweifel, die das beste meines Glaubens sind, sind nach wie vor hellwach. Aber
zumindest habe ich in Manopello meine grundsätzliche Ablehnung selbst- und ideologiekritisch hinterfragt.
Nicht, daß ichs nun unkritisch (einfach oder einfältig) glaube; aber zumindest für prinzipiell möglich
muß ich so etwas nunmehr halten. Daher kann ich Ihnen nicht verhelen: Ihr vorangehender Beitrag ist des
Themas unangemessen.
Mein Mettbrötchen. Ich hatte letztens beim Bäcker ein Mettbrötchen gekauft. Fast hätte ich reingebissen –
aber dann… Nun, ja… Die Frage ist zwar nicht wieder offen, jedoch ist sie nun offen. Sicher ist: Es
war sein Gesicht! Wer von den hier anwesenden werten Damen und Herren kann mir wohl behilflich sein: Ich
möchte es auf Echtheit prüfen lassen. An wen kann ich mich da wenden? Beste Grüße, Ihre Mathilde Dosenfinger
#27 Brahmachari † 22:25:44 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Wäre ich gläubiger Jude, und es stellt sich heraus, dass ein Jude … wegen seiner Güte … Solange
sich die israelischen Politiker mit den Palästinensern nicht einigen, weil sie ihnen die Freiheit nicht
gönnen und sie lieber hinter Mauern halten, nehmen sie auch die Selbstmordattentate in Kauf. Hier werden
Israelis zwar nicht wegen ihrer Güte getötet, aber gütige und anständige sind sicher auch dabei. Ganz
zu schweigen von den Kindern. Dass es Juden waren die Jesus töten ließen, ist doch sowieso unumstritten,
dachte ich jedenfalls. Ein gläubiger Jude wird wohl kaum das Grabtuch als Beweis brauchen.
#26 bonifatius 21:59:23 | Mittwoch, 6. Februar 2008
J. Christus -der Stein des Anstoßes Wäre ich gläubiger Jude, und es stellt sich heraus, dass ein Jude
vor 2000 Jahre wegen seiner Güte, Weisheit und Treue zur Wahrheit durch Mord zum Schweigen gebracht wurde,
und plötzlich taucht ein Grabtuch auf, durch das die Wissenschaft das Evangelium ( NT ) bestätigen muß –
ich käme in erhebliche Glaubenszweifel…meine Weltkoordinaten würden aus dem Ruder laufen. Ja, es kann
aber nicht sein, was nicht sein darf! Den Forumsschmierern ein guter Rat: Lesen sie das Buch von Maria
Grazia Siliato „Und das Grabtuch ist doch echt“ – Warum der C-4 Labortest irrte. Pattlochverlag ISBN 3-629-0082-1
#25 Florian Geyer 21:20:40 | Mittwoch, 6. Februar 2008
kommt auch heute noch vor: In der ehemaligen Klosterkirche des hl. Longinus in Lanciano feierte im 8.
Jahrhundert eines Tages ein Basilianermönch, wie gewohnt, die hl. Messe. Nachdem er die Hostie in den
hochheiligen Leib Christi und den Wein in das kostbare Blut Christi verwandelt hatte, hielt er einige
Augenblicke inne. Im selben Augenblicke wurde er von einem ausserordentlichen Wunder überrascht. Ein
Teil der geweihten Hostie verwandelte sich nämlich vor seinen entsetzten Augen in blutendes Fleisch,
während der übrige Teil weiterhin wie Brot aussah; der verwandelte Wein nahm gleichzeitig die Gestalt
frischen Blutes an, das nach und nach zu fünf Blutkörperchen gerann, die in Form und Gestalt verschieden
waren.
@Nicht vom Islam auf Christentum schließen! Ist dann ein echter Splitter vom Kreuz Jesu irgendwie magisch?
muslim: Ich dachte das ist der Grundsatz der Reliquienverehrung der Christen? Das ist falsch gedacht.
Du darfst nicht von den magischen Vorstellungen im Islam auf christliche Lehren schließen. MfG Christoph
Heger
#23 Leblhuber 21:11:06 | Mittwoch, 6. Februar 2008
An die Redaktion: Ersuchen um Löschung! „der katholische Glaube ist eine magische Fleischreligion. Wenn
man eine konsegrierte Hostie im Rahmen der Eucharistie isst ist dass dasselbe wie wenn man von Christus
selbst ein Stück Fleisch herausbeist. Der Herr sagte dass man sein Fleich essen und sein Blut trinken
mußß um gerettet zu werden.“ Ich ersuche um die Löschung dieses Postings von Florian Geyer. Es ist
unerträglich, das lesen zu müssen.
#19 Florian Geyer 21:05:14 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Heynrych warum blödeln. Unsere Religion ist nunmal ein schockierendes Ärgernis in den Augen rein weltlicher
Vernunft. Das soll man nicht leugnen oder relativieren. Auch von Jesus rannten viele weg als er sagte
man müsse sein Fleich essen und sein Blut trinken.
Reliquienverehrung: Eine Reliquie (lateinisch Überbleibsel) ist ein Gegenstand religiöser Verehrung,
besonders ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines Heiligen. Eine Sonderform sind Berührungsreliquien,
also Gegenstände wie Kleidungsstoffe, mit denen der Heilige in Berührung kam oder gekommen sein soll.
Im Christentum (Katholizismus und Orthodoxie) ist die Reliquienverehrung eine der ältesten Formen der
Heiligenverehrung und schon im mittleren 2. Jahrhundert eindeutig nachweisbar, lange vor z.B. Ikonen-
oder anderen Heiligenbildern. Dies ist bemerkenswert, da in der heidnischen Antike die Reliquienverehrung
nicht erwünscht war und Körperteile von noch so frommen Verstorbenen als unrein galten. (zit. mit Auslassungen
aus WIKIPEDIA) … und der Florian Geyer blödelt auch schon wieder rum.
#17 Florian Geyer 20:56:35 | Mittwoch, 6. Februar 2008
muslim der katholische Glaube ist eine magische Fleischreligion. Wenn man eine konsegrierte Hostie im
Rahmen der Eucharistie isst ist dass dasselbe wie wenn man von Christus selbst ein Stück Fleisch herausbeist.
Der Herr sagte dass man sein Fleich essen und sein Blut trinken mußß um gerettet zu werden.
@Muslim Zunächst sind die Reliquien Gegenstände der Verehrung im Christentum. Wenn ein Heiliger durch
seine Reliquie jenen, die seine Reliqie ehren, einen wunderbaren Gefallen tut, im Extremfall ein Wunder
bewirkt, dann ist sie in gewissen Sinne „magisch“. (auch wenn ich das Wort in dem Zusammenhang nicht mag,
weil es normal nicht auch christliche Wunder angewendet wird)
#15 timpressum † 20:21:51 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Angebot Ich mal mal eben e-kreuz auf und biete einen alten Schlüpper von dem Jesus C. aus N. an. Er hat
ihn im Frühjahr 33 nach dem Simon ausgeliehen und der hatte keine Gelegenheit mehr, ihn vor der Kreuzigung
gewaschen zurückzugeben (ging alles n bisschen schnell damals)… Anfangsgebot: 30,00 € und ein Ave
Maria Auktionsende: 29.2.2008
#14 Sweetdragon † 20:11:53 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ Kurt K. die Mumienbinden in den diversen Museen sind wesentlich älter und noch gut erhalten, ebenso
sind noch Teile der Bekleidung des Ötzi gefunden worden. Ich würde niemals behaupten das Tuch kann nicht
so alt sein. Ich weiß nicht ob ihnen die Geschichte vom „Mann im Salz“ geläufig ist, einer vorchristlichen
keltischen Mumie aus einem Salzbergwerk. Diese Mann war völlig bekleidet – allerdings ist die katholische
Kirche durchgedreht, hat ihn zum Teufel abgestempelt und die Mumie verbrannt … Also möglich wäre es
das das Tuch echt ist – und offenbar hat die Kirche was zu verbergen sonst würden sie nicht so ein Theater
um dieses Tuch machen. Entweder ist es echt – oder aber es ist eine Fälschung von 12 – 1400 n.Chr. dann
wäre diese Reliquie „entlarvt“ und damit auch wertlos. Was die Vorhäute angeht, schon seltsam, hier
wird nämlich immer gerne bestritten das Jesus Jude und somit beschnitten war …
Ja, da muss man wirklich lachen! Das Grabtuch von Turin… der Nagel in der Heiligen Lanze, Kreuzsplitter
noch und nöcher, Blutstropfen, Vorhäute der heilige Gral… all dieser ganze Unsinn! Und ‘letztlich:
selbst wenn irgendwas davon „echt“ wäre: Na und? Ist dann ein echter Splitter vom Kreuz Jesu irgendwie
magisch? Besitzt dieses materielle Teil irgendeine Zauberkraft? Beim Grabtuch zweifle ich doch sehr stark
an der „Echtheit“ – alleine schon aus Altersgründen. Man findet schon kaum noch erhaltene Kleidung von
vor 1000 Jahren…
#11 timpressum † 18:17:30 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Heiliges Vorhäutle Eine Anzahl von Orten beanspruchte im Mittelalter, im Besitz der Heiligen Vorhaut
zu sein. Dazu gehörten * die Lateranbasilika in Rom * eine Kirche in Calcata, Campagna Romana. * die
Abtei von Charroux * die Abteikirche von Coulombs in der Diözese von Chartres * die Kathedrale von Le
Puy-en-Velay * Santiago de Compostela * Antwerpen * eine Kirche in Besançon * eine Kirche in Metz * eine
Kirche in Hildesheim * das Kloster Andechs * eine Kirche in Conques im französischen Zentralmassiv * eine
Kirche in Langres im Département Haute-Marne * eine Kirche in Fécamp in der Normandie Den Rest überlasse
ich der geneigten Phantasie der Leserinnen und Leser! o^/
Die Altersanalyse von 1988 war fehlerhaft Das ist bereits seit langem bekannt, und eher erstaunlich, daß
man 2008 immer noch über die falsche Analyse schreibt.
sagt dazu: Der Prälat berichtete, daß die Radiokohlenstoffdatierung aufgrund der verschiedenen Wanderungen
des Grabtuches durch die Jahrhunderte und Kontinente nicht angewendet werden könne. Diese historischen
Umstände hätten chemische und andere Eigenschaften des Grabtuchs verändert. Der Prälat redet aus Unkenntnis
der Materie und dem Wunsch heraus, die 14C-Datierung möge falsch sein. Tatsächlich ist kein natürliches
Verfahren bekannt – weder chemisches noch anderweitiges – was die Isotopenzusammensetzung des Tuches ändern
könnte. Lediglich direkter Neutronenbeschuss wäre dazu in der Lage, aber das kann man getrost ausschließen.
Sogar wenn man das Tuch jeden Tag 3 Mal mit Bleiche waschen würde, würde das die Altersbestimmung nicht
verändern. Selbst eine Verunreinigung mit neuerem Material wird bei der 14C-Datierung bedacht und durch
einen vorgeschalteten Reinigungsschritt eliminiert. Falls dies nicht komplett möglich ist, wird in verschiedenen
Reinigungsstadien gemessen und die Kontermination rechnerisch eliminiert. Die Haupt-Unsicherheit tritt
auf, da beim Altersbestimmungsprozess ja das Alter des Stoffes datiert wird, nicht das Ausbilden der „Bilder“.
Aber das kann man in diesem Falle ignorieren, da die Bilder ja nicht vor dem Weben des Stoffes entstanden
sein können.
#5 Brahmachari † 14:42:28 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Literarischer Stil von kreuz.net Ist doch egal, wenn Stil und Orthografie mangelhaft sind. Das hier ist
nicht das „Literarische Quartett“. Wenn man sich immer wie Dichter und Wissenschaftler ausdrücken müsste,
dann müssten die meisten Menschen die Klappe halten. Die boshaftesten und gefährlichsten Menschen, waren
die geschicktesten und mitreißendsten Sprecher. Wow, die Superlative haben es mir heute angetan.
Na, jedenfalls habe ich bei den Socken des Heiligen Josef, die ich bekanntlich besitze, keine Zweifel
an der Echtheit. Schon allein die Tatsache, dass sie Wunder wirken, bürgt dafür. Ich habe sie zum Beispiel
über Nacht vor ein Mauseloch gelegt, und am nächsten Tag lag die Maus tot daneben. Sie hatte sich im
Todeskampf noch versucht die Nase zuzuhalten.
Der Vorstand Man beachte den brillanten Schluss des Artikels, geradezu den Höhepunkt: Argenteuil ist
eine nordwestliche Vorstand von Paris. Und Christian Wulff ist Mitglied in der Vorstadt der CDU.
Sogenannter Artikel Wenn auf dieser sogenannten Webseite in jedem sogenannten Artikel in jedem zweiten
sogenannten Satz das sogenannte Wort „sogenannt“ vorkommt, dann wird der sogenannte Zweck, den die sogenannte
Redaktion damit beabsichtigt, sogenannt an absurdum geführt. Aber das kapiert die sogenannte Redaktion
sicher nicht, weil ihr dafür der sogenannte Verstand nicht in ausreichendem sogenannten Maße zur sogenannten
Verfügung steht.