Anschließend konnten die Jugendlichen im eigens zur Disco umgebauten Pilgersaal ordentlich „abshaken“. Von Wolfgang Paset, Jugendleiter im Dekanat Wiener Neustadt.
Firmlingstreffen bei den Steyler Missionaren
(kreuz.net, Maria Enzersdorf) „I’m on fire“ – ich brenne – war das Motto des Firmfestes der Katholischen
Jugend Süd. Das Fest ging am letzten Sonntag im Missionshaus der Steyler Missionare in Maria Enzersdorf
südlich von Wien über die Bühne.
Die ersten Firmlinge trafen um 14.15 Uhr im Missionshaus ein. Vorher
hatten einige der insgesamt vierzig großteils ehrenamtlichen Mitarbeiter bereits fünf Stunden gearbeitet,
um die Räumlichkeiten für das Firmfest herzurichten.
Am Ende waren es fast hundert Firmkandidaten aus
zehn Pfarren. Sie füllten zusammen mit ihren zwanzig Firmbegleitern die ansonsten stillen Klostergänge.
Gleich nach ihrer Ankunft vertrieben sich die Teilnehmer die Wartezeit in der „Funstreet“.
Das Motto des Treffens lautet: „I’m on fire“ – Ich brenne
Hier konnte
man unter anderem trommeln und Didgeridoo spielen, Buttons gestalten, seine Fähigkeiten am Nagelstock
testen oder einen neuen Rekord beim „Filzpatschenrutschen“ aufstellen.
Anschließend besuchten die Jugendlichen
einen der dreizehn Workshops. Das Angebot reichte von kreativen Tätigkeiten bis hin zur Beschäftigung
mit gesellschaftspolitischen Themen.
Unter dem Titel „Händikäp“ setzten sich die Firmkandidaten mit
der Situation körperbehinderter Menschen auseinander.
Schwester Hemma Jaschke von den Steyler Missionsschwestern
informierte in ihrem Workshop – dem Veranstaltungsort entsprechend – über das Thema Mission.
Weiter
ging es mit einer gemeinsamen Wortgottesfeier in der Krypta. Pater Franz Helm wünschte den Firmkandidaten
die „Power von Gott“. Er lud sie in seiner Predigt ein, sich vom Feuer des Geistes anstecken zu lassen:
„Denn nur wer selbst brennt, bewegt auch etwas“, so Pater Helm.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von
den „Jesus Freaks“ aus der Pfarre Neu Guntramsdorf gestaltet.
Anschließend konnten die Jugendlichen
im eigens zur Disco umgebauten Pilgersaal ordentlich „abshaken“.
Die Jugendlcihen erlebten ein „gelungenes Fest“.
Den besinnlichen Abschluß bildeten
ein Lagerfeuer und Segensworte von Vikariatsjugendseelsorger Werner Pirkner.
„Es war ein gelungenes Fest“ –
freut sich die Organisatorin, Gertraud Dangl-Zlabinger, Jugendleiterin im Dekanat Mödling.
Ihr Resümee:
„Die Stimmung war einfach gut. Die ehrenamtlichen Workshopleiter waren so begeistert, daß sie wieder
mitmachen wollen.
Die Begeisterung, die wir bei allen Anwesenden erleben konnten, entschädigt uns für
die viele Arbeit, die für das Zustandekommen des Festes nötig war.“
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29 Lesermeinungen
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@ Vorredner mit kompliziertem Namen hat Herr Paset diesen Artikel hier eingestellt oder einstellen lassen
oder hat es die Redaktion wieder einmal mit dem 7. Gebot nicht so genau genommen? Sicher Letzteres. Sicher.
Ganz sicher.
Was mich interessieren würde … hat Herr Paset diesen Artikel hier eingestellt oder einstellen lassen
oder hat es die Redaktion wieder einmal mit dem 7. Gebot nicht so genau genommen?
#24 Regina 1961 10:10:04 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Prophet Ruhrgebietler Wie wäre es, wenn Sie einen Index aller kreuz.net Schreiber erstellen, und deren
Zukunft voraussagen: Hölle, Fegefeuer oder Himmel? Der liebe Gott wird Ihnen sehr dankbar sein für die
Vorauswahl! Regina 1961
#23 Steini1974 07:45:56 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Was ist den hier los???? Also dieser Beitrag passt ja mal gar nicht hier hin… er ist ja durchweg positiv
geschrieben!!!! HERZLICHEN DANK für diesen Bericht. Ich freue mich mit den Organisatoren und allen, die
da gewesen sind. Bitte mehr Berichte dieser Qualität hier bei kreuz.net
@hlux – scheinwerfer?? Ich zitiere mal: hlux: @clarissa coloniaEs ziehen sich also nur Scheinwerfer die
Gnade zu? Interessanter Gedanke! Metarialistisch gesehen – jo, dat isset! Lux eternam… aber auch ein
Stück „My Way“: and now, the end is near, and so I face the final curtain… Im Sinne Jesu Christi gesehen:
nein, ganz und gar nicht! und wer auf Erden zum/r „Heiligen“ dekoriert wird, ist u.U. gar nicht in den
Himmel gekommen! Nehmen wir mal J-XXIII der im Fegfeuer schmort. Oder P-VI, der in der Hölle ist. Nein,
die Heiligen des Himmels sind (vermutlich) überwiegend keine Heiligen, die vom Vatikan dekoriert worden
sind! Aber so unsere liebe Clarissa das ja auch gar nicht gemeint.
Werter Halogen lux, wußten Sie das denn nicht? War es nicht der ganz außerordentlich berühmte Heilige
…, nein, das war vor Erfindung des Papiergelds … jedenfalls: Im Kasten darfs nicht mehr klingen, weil
wir jetzt frei konvertierbar geworden sind: Papier gegen Papier!
Sehr richtig, Sie sprechen mir aus dem Herzen; und denken Sie nur an die skandalöse Entmythologisierung,
wenn man erführe, daß unser Herr den Seinen auch Wasser verordnet hat, das die aber nur den Gläubigen
predigen! ÜÜÜbrigens: Das heißt jetzt nicht mehr Klingelbeutel, in dem die Witwenscherflein klingeln,
sondern Raschelsack! Und daran hängt die Gültigkeit der Gnade, die einem durch das Hl. Meßopfer unwissend,
ungehört und ungefragt zuteil wird!
Werte Clarissa, ich habe gelernt, dass man bei der hl. Messe im Prinzip alles weglassen kann, das Heil
und die Gültigkeit hängen ausschließlich von einer durchgeführten Kollekte ab. Insofern ist dem Prälaten
natürlich beizupflichten. Der einfache Gläubige muss, ja ich möchte sagen d a r f nichts verstehen!
Er soll brav sein Schärflein in den Klingelbeutel tun und den Rest den geistlichen Gefäßen überlassen.
Verstehen schafft nur Unordnung und Entmystifizierung! Um es mit unserem lieben Leser Galen zu sagen:
„Wider den mündigen Christen! Wir wollen unsren alten Kaiser Wilhelm wiederha’m.“
Werter LandorganistII, ich muß leider wieder mal zitieren: kreuz.net vom 04.12.2007, „Sie kommt zurück“
(Zitat): „Nach Angaben der Webseite der Erzdiözese trug er für die Zelebration Birett und Soutane. Auf
dem Altar standen sechs Kerzen … Zitiert wird auch Prälat Schmitz: „Die Messe muß nicht völlig verstanden
werden, weil es sich um ein Geheimnis des Glaubens handelt.“ Auch müßten die Gläubigen nicht notwendigerweise
jedes lateinische Wort verstehen, um an der Messe teilzunehmen: „Sie sollen sich vielmehr an die Messe
gewöhnen, sie mit Respekt leben.“ Eine lateinisch gelesene Messe helfe dem Gebet und unterstütze die
Bekehrung vieler, besonders der Jugendlichen – so der Prälat.“ Respondeo: So, da haben Sies jetzt! Ohne
Birett und Latein kein gültig! Kapiert? (oder besser: Birettiert?)
@st.georg Vielen Dank, aber wenn ich meine Firmgeschichte so lese überkommt mich die Furcht! Ich bin
schon zu sehr mit +net verhaftet! Dessen Jargon fließt mir nur so aus den Fingern. Es ist eine Frage
der Zeit, wann mein Resthirn (dann kann nicht mehr viel da sein) umgepolt ist und ich zum Birettfetischisten
mutire.
#12 raindance1 † 20:29:24 | Mittwoch, 6. Februar 2008
in Deutschland macht man das viel besser hier gibts jetzt DSDSF , Deutschland sucht den SuperFirmling,
in der Jury sitzen Bischof, Pfarrer und ne Tussi vom PGR, nicht absacken, anstrengen und das Beste geben…
Firmfest bei den Pius-Brüdern in Hintertupfing Insgesamt 4 Firmlinge aus dem ganzen Bundesgebiet hatten
sich versammelt, um in Hintertupfing das hl. Sakrament der Firmung zu empfangen. Nach einer 2tägigen
Katechese hatten sie sich zu einem Firmfest in Hintertupfing zusammen gefunden, bei dem die Stimmung nur
so überkochte. Morgens um 6 Uhr nach der Laudes wurde mit der Einheit „Heiteres Manipelbügeln“ begonnen.
Mit viel Freude und Gebeten auf den Lippen wurden die Manipel des hw. Herrn Bischofs, der bischöflichen
Hofkapläne, Diakone, Subdiakone, Prälaten, Akolythen, Proselythen und Hiroglyphen gestärkt und gebügelt.
Welch eine Gaudi! Um 10.00 Uhr begann dann das levitierte Festpontifikalhöchstamt mit anschließender
Firmung, in der mit 60 Gläubigen überfüllten Kirche. Nach dem Hochamt begaben sich die Jugendlichen
in Ihre Zimmer zu den Bußübungen und Selbstgeißelungen, ehe sie am Abend nach der Komplet komplett
erschöpft aber glücklich und gestärkt die Heimreise antraten. Stiftsunterordinariatsrat Himmelsleitner
dazu: „Des woar a moards Gaudi“.
#10 Brahmachari † 20:22:23 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Die Blondine in der Mitte links sie aus, als könnte sie gut „abshaken“. Aber wenn sich in Österreich
die Grünen durchsetzen, gibt es „zu ihrem Glück“ bald Abtreibung von Zellhaufen auf Krankenschein. Nur
für den Fall, dass man auch auf die Pille danach vergisst, die es dann „glücklicherweise“ rezeptfrei
geben wird.
Die Jugend darf und soll ihre eigene Ausdrucksform, Gott zu loben und anzubeten, leben! Der jüngst verstorbene
Ordensgründer Pater Hönisch hat es verstanden, die Idee des Pfadfindertums mit christlicher Tiefe zu
veredeln! Ich war auch Pfadfinder an einer Pfarre in Wien und wir nahmen auch am Pfarrleben teil, gingen
am Umgang (Fronleichnam) ganz vorne mit und christliche Lieder gehörten zu unserem Gesangs-Repertoir.
Inzwischen ist das Pfadfindertum offensichtlich sehr verweltlicht und die frühere Trennung von Buben
und Mädchengruppen gibt es auch nicht mehr. Ich gebe zu, dass mir das sehr gefallen hätte, aber jede
Sache hat zwei Seiten. Eine richtige Buben-Gemeinschaft hat eben auch einen eigenen Geist, der durch Mädchen-Probleme
Schaden gelitten hätte. Wenn ich aber rückschauend beurteile, was tiefer gegangen ist, das Pfadindertum,
wie ich es erlebt habe, oder die charismatischen Gruppen, die ich verschiedentlich noch erleben durfte,
dann kann ich nur sagen, dass die Nähe zu Gott bei den Liedern der charismatischen Erneuerung, wie sie
etwa im „Singe Jerusalem“ gesammelt sind, ungleich direkter und tiefer erlebt wird. Es heißt ja auch:
„Wer singt bettet doppelt“ Gleichzeitig habe ich aber auch eine tiefe Sensucht nach der alten Messe, die
ich als Kind erlebt habe. Es sollte daher beide Messen geben. Die Messe mit Lobpreis und den Liedern der
charismatischen Erneuerung, wie sie auch beim Jugendtreffen in Medjugorje und der Anbetung dort gepflegt
wird und sicher einen wesentlichtlichen Teil der Anziehung von „Medjugorje“ ausmacht und die tiefe, alte
Messe!
st. georg gefällt es besser mir gefällt das jedenfalls weit besser und ist der jugend angemessener ,
als idiologisierte „jugendarbeit“ a la kpe… Sie sind aber gar nicht die Zielgruppe, und die Zielgruppe
sind auch nicht die „Workshop-Moderatoren“, sondern die Zielgruppe wäre die Jugend. Und da muß man leider
die „Konzilskirche“ fragen, wo denn die Früchte sind, und wieso dort jene, die Früchte bringen, sogar
noch angeschüttet und des Landes verwiesen werden.
@artikel …nun wurde dieser belanglose artikel ja nicht eingestellt, um ihm zuzustimmen… …also los :
bitte die üblichen schmähungen über die jugendarbeit in der erzdiözese wien und den „modernistischen“
cardinal – mir gefällt das jedenfalls weit besser und ist der jugend angemessener , als idiologisierte
„jugendarbeit“ a la kpe…
@ HomCat Ach ja, schön, daß Firmvorbereitung so sein kann, denn ich hatte das „Glück“, daß unser Pastor
uns eher gelangweilt (also er,nicht wir) im Schnellverfahren eintrichterte, warum wir gefirmt werden sollten –
eigene Gedanken,Fragen von uns an ihn? Fehlanzeige. Es ging nur darum, die „Katechese“ im Schnelldurchlauf
abzuhaken, leider. Samurai
Das hätte ich… …als Firmling auch gerne gehabt, aber unser verschrobener Pfarrer hat sowas nicht
auf die Reihe bekommen. Er hat sich lieber mit seiner geheimen Freundin vergnügt. Ich finde auch das
Motto und die Zusammenarbeit mit den Jesus Freaks gelungen.