Gegen Natur und Schöpfungsordnung
Die linkssozialistischen Homo-Ideologen haben mit den nationalsozialistischen Sexualpolitikern mehr Gemeinsamkeiten, als sie wahr haben wollen. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net) Der Berliner Sexualforscher Magnus Hirschfeld († 1935) behauptete, daß die sexuelle Orientierung
biologisch verankert sei.
Hirschfeld war ab dem Jahr 1919 Gründer und Direktor des Berliner Instituts für Sexualwissenschaft.
Seine Position wird heute von der linkssozialistischen Homofront bis aufs Blut bekämpft.
So stellte der Homo-Ideologe Martin Dannecker vom sexualwissenschaftlichen Institut der Universität Frankfurt in einem Gutachten für die deutsche Bundesregierung fest:
„Alle in der Vergangenheit angestellten Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden“.
Dabei schließt er die Genforschung, Hirnforschung, Hormonforschung und Zwillingsforschung ausdrücklich mit ein.
Ähnlich äußerte sich der ehemalige Direktor des inzwischen geschlossenen sexualwissenschaftlichen Instituts, Volkmar Sigusch (67).
Er sieht in modernen Autoren, die Homosexualität biologisch oder gar evolutionsbiologisch verankert sehen, Nachfolger der faschistischen Gesellschaftsbiologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der giftgrüne Homo-Ideologe Volker Beck schwingt ebenfalls die Nazi-Keule gegen alle Vertreter einer biologisch bestimmten Homosexualität – so in einem ‘Spiegel’-Artikel Mitte der 90er Jahre.
Beck hat – wie fast alle linksideologischen Politiker aus dem Sumpf der 68er – nur verzerrte Kenntnisse von nationalsozialistischer Politik und Wirklichkeit.
Geleitet von Interessen nach Rechtfertigung ihrer eigenen Politik, entwickeln sie eine selektive Konstruktion der Nazizeit als Negativ-Projektion ihres aktuellen Politikdesigns.
Tatsächlich hatte der Hauptstrom der sexualpolitischen Auffassungen in der Nazizeit mit der Mehrheit der heutigen liberalen Sexualpolitiker eine größere Schnittmenge, als diesen lieb ist.
Zwar wurde von manchen nationalsozialistischen Ärzten die These vertreten, daß Homosexualität im Erbgut verankert wäre – also die gleiche Position wie die der Homopropagandisten im Gefolge von Magnus Hirschfeld, der ebenfalls Mitglied in der ‘Gesellschaft für Rassenhygiene’ war.
Aber die publizistischen Meinungsführer der nationalsozialistischen Sexualpolitik beurteilten das Phänomen Homosexualität differenzierter.
Die vielgelesene Zeitschrift der SS ‘Das schwarze Korps’ – immerhin mit einer Auflage zwischen 500.000 und 700.000 Exemplaren – veröffentlichte ab 1935 zahlreiche Stellungnahmen zum Thema Homosexualität.
Die Zeitschrift verbreitete die Grundthese, daß in jedem Menschen eine gewisse Veranlagung zu gleichgeschlechtlichen Tendenzen vorhanden sei. In bestimmten Entwicklungsperioden seien insbesondere Männer für homosexuelle Zuneigungen besonders empfänglich:
„Das Triebleben erwacht in einem Altersstadium, in dem das andere Geschlecht noch nicht als bewußtes Wunschbild erscheinen kann.“
Diese Auffassungen haben mit den dekonstruktivistischen Positionen der heute verbreiteten Gendertheorie große Ähnlichkeiten, die da lauten:
Von seiner Anlage her habe der Mensch nur eine diffuse geschlechtliche Orientierung. Diese Uneindeutigkeit der sexuellen Identität lasse eine spätere Gestaltung der Geschlechtsorientierung offen.
Unter diesem Aspekt hat die heutige linksliberale Gendertheorie in nationalsozialistischen Gedankenkreisen einen ihrer Ursprünge.
Dafür spricht auch, daß einer der Väter des modernen Dekonstruktivismus, der Belgier Paul de Man, sich während der deutschen Besatzung in Belgien als Kollaborateur und Sympathisant der Nationalsozialisten betätigt hat.
Aus der Grundannahme der diffusen Offenheit und damit Formbarkeit von menschlicher Geschlechtlichkeit folgern die braun- und rotsozialistischen Jünger allerdings völlig unterschiedliche Handlungsstrategien.
Während die Nationalsozialisten die festgefahrene homosexuelle Orientierung aus den Betreffenden mit brutalen Mitteln herausprügeln wollten, propagieren die heutigen Gender- und Homoideologen eine gegen Natur und Schöpfungsordnung gerichtete Indifferenz der Geschlechtlichkeit.
© Titelbild: Wright Reading, CC
© Hundebild: Frank Farm, CC
Hirschfeld war ab dem Jahr 1919 Gründer und Direktor des Berliner Instituts für Sexualwissenschaft.
Seine Position wird heute von der linkssozialistischen Homofront bis aufs Blut bekämpft.
So stellte der Homo-Ideologe Martin Dannecker vom sexualwissenschaftlichen Institut der Universität Frankfurt in einem Gutachten für die deutsche Bundesregierung fest:
„Alle in der Vergangenheit angestellten Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden“.
Dabei schließt er die Genforschung, Hirnforschung, Hormonforschung und Zwillingsforschung ausdrücklich mit ein.
Ähnlich äußerte sich der ehemalige Direktor des inzwischen geschlossenen sexualwissenschaftlichen Instituts, Volkmar Sigusch (67).
Er sieht in modernen Autoren, die Homosexualität biologisch oder gar evolutionsbiologisch verankert sehen, Nachfolger der faschistischen Gesellschaftsbiologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der giftgrüne Homo-Ideologe Volker Beck schwingt ebenfalls die Nazi-Keule gegen alle Vertreter einer biologisch bestimmten Homosexualität – so in einem ‘Spiegel’-Artikel Mitte der 90er Jahre.
Beck hat – wie fast alle linksideologischen Politiker aus dem Sumpf der 68er – nur verzerrte Kenntnisse von nationalsozialistischer Politik und Wirklichkeit.
Geleitet von Interessen nach Rechtfertigung ihrer eigenen Politik, entwickeln sie eine selektive Konstruktion der Nazizeit als Negativ-Projektion ihres aktuellen Politikdesigns.
Tatsächlich hatte der Hauptstrom der sexualpolitischen Auffassungen in der Nazizeit mit der Mehrheit der heutigen liberalen Sexualpolitiker eine größere Schnittmenge, als diesen lieb ist.
Zwar wurde von manchen nationalsozialistischen Ärzten die These vertreten, daß Homosexualität im Erbgut verankert wäre – also die gleiche Position wie die der Homopropagandisten im Gefolge von Magnus Hirschfeld, der ebenfalls Mitglied in der ‘Gesellschaft für Rassenhygiene’ war.
Aber die publizistischen Meinungsführer der nationalsozialistischen Sexualpolitik beurteilten das Phänomen Homosexualität differenzierter.
Die vielgelesene Zeitschrift der SS ‘Das schwarze Korps’ – immerhin mit einer Auflage zwischen 500.000 und 700.000 Exemplaren – veröffentlichte ab 1935 zahlreiche Stellungnahmen zum Thema Homosexualität.
Die Zeitschrift verbreitete die Grundthese, daß in jedem Menschen eine gewisse Veranlagung zu gleichgeschlechtlichen Tendenzen vorhanden sei. In bestimmten Entwicklungsperioden seien insbesondere Männer für homosexuelle Zuneigungen besonders empfänglich:
„Das Triebleben erwacht in einem Altersstadium, in dem das andere Geschlecht noch nicht als bewußtes Wunschbild erscheinen kann.“
Diese Auffassungen haben mit den dekonstruktivistischen Positionen der heute verbreiteten Gendertheorie große Ähnlichkeiten, die da lauten:
Von seiner Anlage her habe der Mensch nur eine diffuse geschlechtliche Orientierung. Diese Uneindeutigkeit der sexuellen Identität lasse eine spätere Gestaltung der Geschlechtsorientierung offen.
Unter diesem Aspekt hat die heutige linksliberale Gendertheorie in nationalsozialistischen Gedankenkreisen einen ihrer Ursprünge.
Dafür spricht auch, daß einer der Väter des modernen Dekonstruktivismus, der Belgier Paul de Man, sich während der deutschen Besatzung in Belgien als Kollaborateur und Sympathisant der Nationalsozialisten betätigt hat.
Aus der Grundannahme der diffusen Offenheit und damit Formbarkeit von menschlicher Geschlechtlichkeit folgern die braun- und rotsozialistischen Jünger allerdings völlig unterschiedliche Handlungsstrategien.
Während die Nationalsozialisten die festgefahrene homosexuelle Orientierung aus den Betreffenden mit brutalen Mitteln herausprügeln wollten, propagieren die heutigen Gender- und Homoideologen eine gegen Natur und Schöpfungsordnung gerichtete Indifferenz der Geschlechtlichkeit.
© Titelbild: Wright Reading, CC
© Hundebild: Frank Farm, CC
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Mittwoch, 20. Februar 2008 00:16
Jörg Guttenberger, Köln: Werte clarissa colonia,
herzlichen Dank für Ihre Ausführungen!
Mittwoch, 13. Februar 2008 13:22
clarissa colonia: Werter Herr Guttenberger,
mir scheint, Sie haben lediglich ein begriffliches Problem, das auf der Engführung des Zölibatsbegriffs
beruht.
Was ich zu sagen versuchte: Der von Klerikern vor ihrer Weihe nur in Form eines (nicht einklagbaren!) Versprechens gegenüber dem Oberhirten „übernommene“ Zölibat stellt nur eine Konkretisierung der diesbezüglichen Verpflichtung aller unverheirateter Katholiken dar. Das Zölibatsversprechen ist weder „einklagbar“, noch stellt dessen Bruch (über die Sünde des gebrochenen Versprechen selbst hinaus) die Gottesbeziehung in Frage, wie dies bei einem gebrochenen Ordensgelübde der Fall wäre.
Was ich zu sagen versuchte: Der von Klerikern vor ihrer Weihe nur in Form eines (nicht einklagbaren!) Versprechens gegenüber dem Oberhirten „übernommene“ Zölibat stellt nur eine Konkretisierung der diesbezüglichen Verpflichtung aller unverheirateter Katholiken dar. Das Zölibatsversprechen ist weder „einklagbar“, noch stellt dessen Bruch (über die Sünde des gebrochenen Versprechen selbst hinaus) die Gottesbeziehung in Frage, wie dies bei einem gebrochenen Ordensgelübde der Fall wäre.
Dienstag, 12. Februar 2008 23:39
Jörg Guttenberger, Köln: 20mancros5, clarissa colonia: ZHölibat
20: Der Zölbat ist eine Frage der Kirchenzucht und kein Dogma. Die bisher zitierten Schriftexte sind
Empfehlungen, kein Gebot.
CC: Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Ich verstehe sie im Sinn einer Gleichsetzung von Enthaltsamkeitverpflichtiung und Zölibat. Eine Zölibatsverpflichtung für Ledige Laien käme dann einem Heiratsverbot gleich.
Wird der Begriff „Zölibat“ oft nicht arg überspannt? Es ist völlig klar, daß Ehelose enthaltsam leben müssen. Da es sich m. W. beim Zölibat einzig um ein Heiratsverbot von Geweihten vom Diakon aufwäts handelt, verstehe ich die Verbindung von ehelosen Laien und Zölibat nicht. M. W. dürfen bei uns verheiratete Diakone und im Osten verheiratete Priester und Diakone ihre Ehe nach der Weihe fortsetzen, aber bei Verwitwehung nicht erneut heiraten. Wer als Lediger geweiht wird, darf nach der Diakonweihe ebenfall nicht mehr heiraten. Alleine dieses (Wieder-)Heiratsverbot ist m. W. unter Zölibat zu verstehen. Damit leben also auch verheiratete Kleriker zölibatär.
Daß Ordensleute nicht zölibatär leben, weil ideren Ehelosigkeit eine andere Rechtsgrundlage hat, ist auch m. W. o. k.
Mich irritiert also Ihre Gleichsetzung – jedenfalls verstehe ich Sie so – von Enthaltsamkeit und Zölibat.
Würde man unverheiratete Laien um Zölibat verpflichten, bedeutete das. m. E. ein über das Enthaltsamkeitsgebot hinausgehendes Heiratsverbot.
Ihren Ausführungen mit Interesse entgegensehend J.G.
CC: Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Ich verstehe sie im Sinn einer Gleichsetzung von Enthaltsamkeitverpflichtiung und Zölibat. Eine Zölibatsverpflichtung für Ledige Laien käme dann einem Heiratsverbot gleich.
Wird der Begriff „Zölibat“ oft nicht arg überspannt? Es ist völlig klar, daß Ehelose enthaltsam leben müssen. Da es sich m. W. beim Zölibat einzig um ein Heiratsverbot von Geweihten vom Diakon aufwäts handelt, verstehe ich die Verbindung von ehelosen Laien und Zölibat nicht. M. W. dürfen bei uns verheiratete Diakone und im Osten verheiratete Priester und Diakone ihre Ehe nach der Weihe fortsetzen, aber bei Verwitwehung nicht erneut heiraten. Wer als Lediger geweiht wird, darf nach der Diakonweihe ebenfall nicht mehr heiraten. Alleine dieses (Wieder-)Heiratsverbot ist m. W. unter Zölibat zu verstehen. Damit leben also auch verheiratete Kleriker zölibatär.
Daß Ordensleute nicht zölibatär leben, weil ideren Ehelosigkeit eine andere Rechtsgrundlage hat, ist auch m. W. o. k.
Mich irritiert also Ihre Gleichsetzung – jedenfalls verstehe ich Sie so – von Enthaltsamkeit und Zölibat.
Würde man unverheiratete Laien um Zölibat verpflichten, bedeutete das. m. E. ein über das Enthaltsamkeitsgebot hinausgehendes Heiratsverbot.
Ihren Ausführungen mit Interesse entgegensehend J.G.
Montag, 11. Februar 2008 12:23
Sozialkatholisch: @ 20MnCr5
Auch wenn man für die Priester heute von Pflichtzölibat redet ist es doch eine freiwillige Entscheidung diesen Weg zu gehen. Wenn Ordensleute aus freiwilligem Entschluß Armut, Keuschheit und Gehorsam vor Gott versprechen ist das doch ihre eigene ganz persönliche Entscheidung und meißt von geistiger Frucht gesegnet.
Montag, 11. Februar 2008 12:15
20mancro5 †: @Sozialkatholisch
Aber aus Sicht der Bibel ist das Zölibat doch eher als Emphehlung zu verstehen.Nur Die Kirche machte
ein Dogma daraus.Einen Gefallen hat sie sich damit noch nie getan.
„Ich möchte euch in all diesen Dingen unbelastet und ohne Sorgen wissen. Wer unverheiratet ist, kann sich uneingeschränkt für die Sache Gottes einsetzen und so dem Herrn gefallen. Ist aber jemand verheiratet, so muss er sich seiner Frau zuliebe um viele andere Dinge kümmern, und er kann Gott nur mit einem Teil seiner Kraft dienen. Genauso kann eine unverheiratete Frau mit Leib und Seele, von allen anderen Pflichten unbelastet, dem Herrn dienen. Aber eine verheiratete Frau muss auch an ihren Haushalt und an ihren Mann denken. Ich sage dies alles nicht, um euch irgendwelche Vorschriften zu machen, sondern um euch zu helfen. Ich möchte, dass ihr ein vorbildliches Leben führt und unbeirrt nur das eine Ziel verfolgt, dem Herrn zu dienen.“ 1. Kor. 7, 32-35 (Hfa)
Diesen Text werte ich als Empehlung und nicht als Vorschrift
„Ich möchte euch in all diesen Dingen unbelastet und ohne Sorgen wissen. Wer unverheiratet ist, kann sich uneingeschränkt für die Sache Gottes einsetzen und so dem Herrn gefallen. Ist aber jemand verheiratet, so muss er sich seiner Frau zuliebe um viele andere Dinge kümmern, und er kann Gott nur mit einem Teil seiner Kraft dienen. Genauso kann eine unverheiratete Frau mit Leib und Seele, von allen anderen Pflichten unbelastet, dem Herrn dienen. Aber eine verheiratete Frau muss auch an ihren Haushalt und an ihren Mann denken. Ich sage dies alles nicht, um euch irgendwelche Vorschriften zu machen, sondern um euch zu helfen. Ich möchte, dass ihr ein vorbildliches Leben führt und unbeirrt nur das eine Ziel verfolgt, dem Herrn zu dienen.“ 1. Kor. 7, 32-35 (Hfa)
Diesen Text werte ich als Empehlung und nicht als Vorschrift
Montag, 11. Februar 2008 12:10
Sozialkatholisch: @ 20MnCr5
Ja wenn die Frau eines bischofs der Urkirche verstorben war, sollte er damals schon zölibatär leben.
U.a. war Timotheus wohl auch als Bischof nicht ein einziges mal verheiratet was für die Vorangstellung des Zölibates von Anfang an spricht.
U.a. war Timotheus wohl auch als Bischof nicht ein einziges mal verheiratet was für die Vorangstellung des Zölibates von Anfang an spricht.
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