Es ist nur noch peinlich: Gestern hat der Papst vor jüdischem Druck nach Änderung der Karfreitagsfürbitte im Missale von 1962 kapituliert. Jetzt bekommt er dafür auch noch Prügel.
Orthodoxe Juden
(kreuz.net) Gestern gab der Vatikan jüdischen Forderungen nach einer Änderung der Karfreitagsfürbitte
im Missale von 1962 nach.
Doch wer gedacht hätte, daß Papst Benedikt XVI. dafür mit Blumen übergossen
würde, hat sich geirrt. Die Änderungen sind bei jüdischen Kommentatoren vor allem auf Kritik gestoßen.
Heute Mittwoch erklärte Rabbiner David Rosen gegenüber der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ herablassend,
daß die Juden „die Grenzen des theologischen Denkens von Benedikt XVI.“ akzeptieren müßten.
Rosen
ist ein ehemaliger irischer Chefrabbiner und gegenwärtig Präsident des ‘Internationalen jüdischen Komitees
für Interreligiöse Konsultationen’. Diese repräsentiert das Judentum in seinen Beziehungen mit den
Weltreligionen.
Im November 2005 erhielt Rosen vom Papst den Gregorius-Orden, die vierthöchste Auszeichnung
für angebliche Verdienste um die katholische Kirche.
Der Rabbiner glaubt, daß die neue Version der
Fürbitte, in der nicht mehr für die Bekehrung der Juden gebetet wird, „das Beste“ ist, „was in der Theologie
von Papst Benedikt XVI. möglich war“.
Der Rabbiner anerkennt immerhin, daß der Heilige Vater „nett
zu uns Juden“ gewesen sei.
Rosen erwähnt auch, daß viele Juden über die Änderungen enttäuscht seien.
Die Enttäuschung zeige, daß die Gespräche zwischen Vatikan und Juden schon fortgeschritten seien und
man sich darum mehr erwartet hätte.
Verheerende Fürbitte
Der Präsident der antikatholische Anti-Deformationsliga,
Abraham Foxman (67), richtete einen Offenen Brief an den Papst.
Foxman ist polnischer Herkunft. Während
der NS-Judenverfolgung wurde er von einem katholischen Kindermädchen gerettet, getauft und in den ersten
vier Lebensjahren als Katholik erzogen. Er ist ein Leugner des armenischen Holocausts.
Nach Foxman werden
die Juden durch die Fürbitte aufgerufen, ihre religiöse Identität aufzugeben. Die Fürbitte sei „verheerend“
für vertiefte Beziehungen zwischen der Kirche und dem Judentum.
Foxman sprach in dem Zusammenhang von
einem angeblichen Bestreben des Vatikan, die „ausgeprägte jüdische Lebensweise zu beenden“.
Dieses
sei „besorgniserregend“ und widerspreche den Lehren des Konzilsdokuments ‘Nostra Aetate’ – belehrt Foxman
den Papst.
Sinnlose Änderung
In einem Interview mit der römischen Tageszeitung ‘Il Messaggero’ kritisierte
der römische Oberrabbiner Riccardo Di Segni, die geänderte Fürbitte.
Sie sei inakzeptabel und bilde einen fundamentalen Stolperstein für den christlich-jüdischen Dialog:
„Das ist ein grundlegendes Hindernis für den Dialog zwischen Juden und Christen, ein Schritt um 45 Jahre
zurück“ – sagte Di Segni nach Angaben der römischen Tageszeitung ‘Il Messaggero’.
Er sei „sehr enttäuscht“ –
erklärte er außerdem vor der römischen Tageszeitung ‘La Reppublica’ seinen Gemütszustand.
Der geprügelte
Vatikan ist jetzt bemüht, sich im Angesicht dieser Vorwurf zu rechtfertigen.
Die frühere Konversionssprache
sei gestrichen worden. Begriffe wie „Verblendung“ oder „Dunkelheit“ kämen nicht mehr vor.
Es handle
sich um ein christliches Gebet, das sich auf die Theologie des Apostel Paulus stütze und „eschatologisch“
ausgerichtet sei.
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#50 Tridentinus 15:09:04 | Samstag, 9. Februar 2008
Die Transalpinen Redemptoristen, die mit der FSSPX verbunden sind, werden die neue Formulierung der Fürbitte
übernehmen. Das tun sie gewiss nicht ohne Rücksprache mit FSSPX. Demnach ist anzunehmen, dass auch diese
Priesterbruderschaft selbst sich entsprechend verhalten wird.
@Filius Ecclesiae: Ich kann diese Diskussion hier nicht nachvollziehen! 1) Schriftstellen wie z.B. Mt,10,5-6
belegen eindeutig, daß zuvörderst die Juden missioniert werden sollen Stimmen Sie dem zu? 2) Seit etlichen
Jahren jedoch die Rede von einem Sonderweg zum Heil, den Gott den Juden vorgezeichnet habe, und daher
bedürfe es keiner Judenmission. In der Tat ruht letztere. Stimmen Sie dem zu, daß man damit sich über
das NT und die Tradition stellt? 3) Wenn man aber zum Gelingen der Bekehrung rein gar nichts mehr beitragen
will und auch keinen Beitrag dazu leistet, darf man dann überhaupt für die Bekehrung beten? Nichts dazutun
und bloß fürs gute Gelingen einer Sache zu beten, das halte ich nicht für gottgefällig, sondern für
gotteslästerlich. Sehen Sie das denn nicht auch so ?
@H.v.O.: Ein Papst, der vorgibt, etwas zu tun, und etwas anderes tut Entweder ein Papst leugnet eine katholische
Lehre, oder er leugnet sie nicht. Beides kann nicht der Fall sein.
Lieber Filius Ecclesiae, wollen Sie mich missverstehen oder haben Sie einfach nicht verstanden was ich
geschrieben habe? Lesen Sie ‘s einfach mal durch und äußern Sie sich dann dazu.
Eine der beiden Aussagen des Papstes müßte dann falsch sein, wegen des logischen Prinzips der Widerspruchsfreiheit.
Es stellt sich nur die Frage, was die Konsequenzen sind, wenn der Papst vorgibt die Lehre der Kirche nicht
zu ändern, es aber gleichwohl tut. Gültig ist jene Aussage des Papstes, die lehramtlich und schriftlich
getätigt wird, und nicht jene, die privat oder rein mündlich getätigt wird.
Lieber Benedikt, Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, ob der Betreffende überhaupt diese Motive
hatte. Und wenn er sie gehabt hätte, hätte er das nicht einfach durch die Einfügung der Fürbitte aus
dem Missale von 1970 ganz sicher erreichen können? … was immer das Motiv war, und ich bin der Meinung,
dass es nicht unstatthaft ist, sich darüber Gedanken zu machen, so platt war das Problem nicht aus der
Welt zu bringen. Hätte Ratzinger nämlich einfach die Fürbitte aus dem Missale von 1970 eingefügt,
dann wäre sofort der Vorwurf der Vermischung der Riten gekommen. Und wenn die diesbezügliche Büchse
der Pandora beim notorisch ungehorsamen Klerus erst einmal geöffnet ist, dann gibt es kein Halten mehr.
#44 Benedikt 22:59:29 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Was ist gescheitert? Gescheitert kann man das nur nennen, wenn der Papst sich tatsächlich anbiedern wollte.
Das jedoch kann kreuz.net nicht nachweisen, da es nicht die Beweggründe des Papstes kennt. Es ist doch
reichlich albern, jemandem erst Motive zu unterstellen und dann noch darüber zu höhnen, dass diese nicht
erreicht wurden. Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, ob der Betreffende überhaupt diese Motive
hatte. Und wenn er sie gehabt hätte, hätte er das nicht einfach durch die Einfügung der Fürbitte aus
dem Missale von 1970 ganz sicher erreichen können?
Lieber Filius Ecclesiae, Der Papst kann nicht die katholische Lehre ändern, und darum stellt sich die
Frage nach dem „Dürfen“ auch gar nicht. … natürlich kann er es final nicht. Aber der Versuch es zu
tun ist unstatthaft, zumal er, wenn er (der Versuch) denn stattfindet mit päpstlicher Autorität geschieht
und damit zu gründlicher Verwirrung in der Kirche führen wird. Es stellt sich nur die Frage, was die
Konsequenzen sind, wenn der Papst vorgibt, die unfehlbare Lehre zu ändern, und damit Häretisches lehrt.
… das ist nun ziemlich verquer gedacht. Anders wird etwas sinnvolles daraus: Es stellt sich nur die
Frage, was die Konsequenzen sind, wenn der Papst vorgibt die Lehre der Kirche nicht zu ändern, es aber
gleichwohl tut.
Der Papst kann nicht die katholische Lehre ändern, und darum stellt sich die Frage nach dem „Dürfen“
auch gar nicht. Es stellt sich nur die Frage, was die Konsequenzen sind, wenn der Papst vorgibt, die unfehlbare
Lehre zu ändern, und damit Häretisches lehrt.
Liebe Colombina, natürlich kann er. Er kann auch jemanden umbringen obwohl er das nicht darf. Wichtig
ist der Bezug auf die Lehre der Kirche und nicht nur auf etwaige „erklärte“ Dogmen!
Kein Papst kann ein Dogma der Kirche ändern Und die katholische, seit dem ersten Kommen Christi allzeit
geltende Lehre ist nun, daß alle Menschen und alle Völker des vorhergesagten Christus’ und dessen heiliger
Kirche bedürfen, um zu Gott und zum Himmelreich zu gelangen, und darum muß auch für das (ehemals) Erwählte
Volk des Alten Bundes gebetet werden, ein Bund, der mit dem Neuen Bund aufgelöst ist. Die Kirche muß
auch für das alte Gottesvolk des Alten Bundes beten, aber in einer respektvollen Sprache. Und das haben
die letzten Päpste immer auch berücksichtigt, und auch der jetzige Papst tut das.
#37 Defensor Fidei 19:13:16 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Jüdische Erklärungen… Mittwoch erklärten Rabbiner David Rosen, Abraham Foxman, der römische Oberrabbiner
Riccardo Di Segni usw, usw. was sie von der geänderten Karfreitagsfürbitte halten. OK! Ich nehm das
dann mal zur Kenntnis und erwähne in diesem Zusammenhang noch, daß ich hörte, daß heute in China ein
Radl umgefallen ist…
#36 Andreas 13:18:57 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Nun gut…aber auf der anderen Seite, war die Fürbitte gerade das Instrument der deutschen Bischöfe,
um gegen die alte Liturgie mit den Waffen zu hetzen, die am besten in D ziehen: Antisemitismus. Diesen
Wind hat B16 der Lehmann-Garde genommen. Allerdings stimmt es schon, was kommt als nächste Etappe? Leseordnung
neu mit Tücherlegen und Gitarrenkurs für Kirchenmusiker? Irgendwie hatte ein Bischof 1988 recht, als
er sagte, man müsse „vorsichtig“ sein… was ist in Rom nur los…manchmal meint man, der Papst sei nur
noch eine Marionette… Jesus, hilf!
damals wie heute – System mit Methode Da kann man nur sagen: Mit ihrem Geschrei setzten sie sich durch –
damals wie heute. Es ist bedauerlich, dass der Hl. Vater in der Frage der Karfreitagsfürbitten eingeknickt
ist. Jetzt dürften sich auch anderen ermutigt fühlen, ihre Forderungen mit derselben Methode durchzusetzten,
von der auch die Juden erfolgreich Gebrauch gemacht haben. Was ist wohl als nächstes dran? Vielleicht
die Zulassungen der unseeligen Handkommunion in der alten Messe oder die Entstellung der Wandlungsworte?
Eine entschiedene Haltung des Hl. Vaters wäre besser gewesen.
#34 Andreas 12:58:06 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Guiseppe hat recht,… …denn das jüdische Gegeifere bestätigt dies eindeutig. Auf der anderen Seite,
was soll noch mehr um den ALten und Neuen Bund gequasselt werden. Jesus selbst bestätigt den Neuen Bund
beim Einsetzungsbericht, und jeder Jude, der Jesus erkannt hat, hat auch Gott erkannt. Der Bund, den Gott
mit Abraham geschlossen hat, ist fortgeführt im Neuen Bund. Gott hat die Qualität seines Bundes geändert,
nicht aber die Zusage an die Unauflöslichkeit. Wer jedoch den Bund aufgegeben hat, sind diejenigen, die
meinen, sie müßten den wahren Messias nicht erkennen und verblendet durch die Gegend laufen.
@Aleph: Zwar nicht zu „G’tt“, aber beten tun sie schon zu Recht. Wenn dieser Bund zwischen G’tt und den
Juden geschlossen wurde, … , braucht G’tt nicht die alljährliche Erinnerung der römischen Kirche in
der Karfreitagsbitte daran. Das „jüdische Volk“, das sich durch die Verwerfung des dem jüdischen Volk
verheißenen Messias konstituiert hat, mag ja vielleicht einen Bund mit diesem merkwürdigen „G’tt“ geschlossen
haben, aber weder Abraham noch später das Volk Israel. Die haben schlicht mit Gott einen Bund geschlossen.
An diesen Bund braucht Gott auch nicht erinnert zu werden, es ist ihm jedoch wohlgefällig, wenn die seinem
Bund Getreuen um Erbarmen und göttlich gewirkte Bekehrung bitten für die, die diesen Bund verlassen
haben. Die enge Verflechtung zwischen Judentum und Christentum lässt es eigentlich kaum zu, dass die
eine Seite für die andere Theologie macht. Das geschieht ja auch nur von jüdischen Seiten, die der katholischen
Kirche Vorschriften machen möchte, für wen und wie sie zu beten habe. Die katholische Kirche sollte
nicht, besonders wenn es peinlich wird, hinter her laufen und G’tt an seine Verheißungen erinnern. Peinlich
ist das nur für die jüdischen Pressure Groups, die eine Änderung der Gebete der katholischen Kirche
haben möchten. Im übrigen s.o. Das hat sie auch in den schlimmen Jahren nicht gemacht, sondern auch
damals für oder gegen (?)die perfiden Judengebetet. Also haben sie doch gebetet – und zwar durchaus auch
für so perfide Typen, wie sie sich hier prostituieren. MfG Christoph Heger
#31 santa rita 11:55:15 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Die „Aufregung“ bei den jüdischen Vertretern gehört mit zur Show. Wie Robert Ketelhohn geschrieben hat:
Aber wer immer unter den Rabbinern, in den Talmudschulen und im längst wiederbelebten Synhedrium von
Jerusalem der Meinung ist, ein Gebet der Kirche wie jenes traditionelle vom Karfreitag für die Juden
hindere und verzögere die Ankunft des Messias, der wird zufrieden sein über den beachtlichen Teilerfolg
und die geglückte List. Das Schlimmste wurde getilgt, den Rest kann man hinbiegen. Freilich ohne lockerzulassen:
Es wird weiter gejammert und gehetzt werden.
#30 Guiseppe 10:10:51 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Kreuz.net sollte sich was schämen … … unserem Papst so in den Rücken zu fallen. Wie der römische
Oberrabbiner Di Segni richtig erkannt hat: Die neue Fassung ändert im Prinzip nichts. Benedikt ändert
den Ton der Fürbitte, nicht aber die Lehre. Im Gegensatz zur 1969er Fürbitte, in der nicht mehr für
die Bekehrung der Juden gebetet wird, bleibt es in der nun geänderten Version für den Alten Ritus bei
der Bekehrung der Juden. Diese wird auch nicht relativiert. Der Papst hat – wieder einmal – sehr weise
gehandelt. Er hat jüdischen Forderungen, an der katholischen Lehre was zu ändern, NICHT erfüllt. Die
Aufregung bei den jüdischen Vertretern verwundert von daher nicht, aber sie wird sich legen. Darüber
hinaus hat der Papst in einem geradezu genialen Schachzug denjenigen den Wind aus den Segeln genommen,
die die Fürbitte – und sogar den überlieferten Ritus als Ganzes – wegen Formulierungen wie „Verblendung“
und „aus der Finsternis“ medienwirksam als antisemitisch/antijudaisch hinzustellen versuchten. Kreuz.net,
bekehre Dich!
Falsche Einschätzungen Der Verfasser obigen Artikels geht von der falschen Einschätzung aus, daß es
sich bei der rechtsverbindlichen Weisung Seiner Heiligkeit um einen „Anbiederungsversuch“ gehandelt hätte
oder haben könnte. Dies ist mit Sicherheit nicht der Fall, denn im Grunde wird die Karfreitagsfürbitte
nunmehr in freundlicherem Ton gehalten, und dagegen kann dogmatisch gar nichts vorgebracht werden. Einige
der oben genannten Reaktionen zeigen einmal mehr, wie sinnlos die hier verpackte Aufregung über die legitime
Weisung des Papstes war und ist. Und was die unten angesprochene andere Religionsgemeinschaft betrifft,
so haben einige übersehen, daß längst Änderungen erfolgten, vgl. den noch heute am Christkönigssonntag
vorgesehenen Actus dedicationis humani generis Iesu Christo Regi, der nunmehr ohne den Hinweis auf den
„alten Wahn des Heidentums oder des Islams“ auskommt. Auch ist zum Erwerb des Ablasses nicht mehr die
Formulierung vom „Volk, das ehedem das auserwählte war“ nötig. Das XXI. Ökumenische Konzil kann nicht
mehr ignoriert werden!
#28 Aleph † 07:30:43 | Donnerstag, 7. Februar 2008
clarissa colonia dessen Bund von Gott nie „gekündigt“ worden ist und dem er in Noach und Abraham einen
unauflöslichen Bund zugesagt hat? Wenn dieser Bund zwischen G’tt und den Juden geschlossen wurde, zwischen
G’tt und seinem auserwählten Volk, braucht G’tt nicht die alljährliche Erinnerung der römischen Kirche
in der Karfreitagsbitte daran. Das weiß er schon selber, wie er das zu managen hat. Schließlich ist
es ja seine Verheißung. So vergesslich ist er eigentlich nicht, … oder? Die enge Verflechtung zwischen
Judentum und Christentum lässt es eigentlich kaum zu, dass die eine Seite für die andere Theologie macht.
Als Jude würde ich mich da von den Christen ziemlich rangenommen fühlen: Was geht die das an? Die katholische
Kirche sollte nicht, besonders wenn es peinlich wird, hinter her laufen und G’tt an seine Verheißungen
erinnern. Das hat sie auch in den schlimmen Jahrennicht gemacht, sondernn auch damals für oder gegen
(?)die perfiden Judengebetet. Die Karfreitagsbitte, in der für alle Menschen gebetet wird, die JX noch
nicht kennen, ist ausreichend.
@clarissa : Danke für Ihren Versuch, mich zu widerlegen -aber: 1) a) Sie tun so, als hätten Sie nicht
auch zu Hause noch Religionsbücher, in denen davon die Rede ist, daß der Neue Bund ( Kirche) den Alten (
Synagoge) abgelöst hat. Schriftbelege dafür ? Evtl. das Reißen des Vorhangs im Tempel. Aber eigentlich
ist keiner nötig, denn die Seinen wollten von Ihm nichts wissen! Was tut übrigens im Gleichnis der Hausherr,
wenn die Geladenen nichts von ihm wissen wollen?? b) Und Sie tun so, als gäbe es keine Schriftstellen (
wie z.B. Mt,10,5-6), wo Jesus den Aposteln ausdrücklich die Judenmission aufträgt. c) Und davon, daß
aber schon seit Jahren keinerlei Judenmission mehr stattfindet und daß Kardinal Kasper und Kardinal Lehmann
davon begeistert sind, haben Sie natürlich auch noch nichts gehört. 2) Wenn ein Schüler um ein sehr
gutes Zeugnis betet, aber faul ist und rein gar nichts dazutut – das ist doch Gotteslästerung! Wenn Priester
oder gar Missionspriester für die Bekehrung der Juden beten, aber rein gar nichts dazutun, dann ist das
nach Ihrer Logik ( vor der Gott mich bewahre) auf einmal etwas Gottgefälliges!???????????? Wer sich da
nicht an den Kopf faßt, wenn die Kirche für die Bekehrung der Juden betet, aber gleichzeitig seit neuem
lehrt, Gott habe den Juden einen Sonderweg zum Heil vorgezeichnet, der hat den Verstand verloren. 3) Statt
sich endlich mit Punkt 1) und Punkt2) zu beschäftigen, kam dem Papst nur eine wortklauberische Textänderung
in den Sinn – obwohl er doch als Skeptiker gegenüber Liturgieänderungen Pluspunkte erzielte.
Werter Vineta, 1) Man „bringt … nach fast 2000 Jahren plötzlich auf, der Alte Bund bestehe noch fort
und man dürfe sie (scil die Juden) ja gar nicht missionieren“ (Zitat) – Von einem Verbot war nirgendwo
die Rede; aber wann wäre der Noach- bzw. Abrahambund durch JHWH „gekündigt“ worden (bitte Schriftbeweis!).
2) „Im Widerspruch zur Einstellung der Judenmission, betet man jedoch weiterhin für die Bekehrung der
Juden, als ob das Beten für den Erfolg einer Sache bei gleichzeitigem Nichtsdazutun nicht geradezu gotteslästerlich
wäre. Niemand bemerkt diese Blasphemie!“ (Zitat) – Seit wann ist das fürbittende Gebet für jemanden
oder etwas kirchlicherseits als „blasphemisches Nichtstun“ definiert oder dogmatisiert (bitte Beweis aus
der Tradition oder dem Lehramt). 3) „In einem Anbiederungsanfall ändert man pötzlich wortklauberisch
den viele Jahrhunderte alten Gebetstext, obwohl man kurz zuvor noch schwärmte vom langsamen Wachsen der
Liturgie in Jahrhunderten und sich kritisch zur Retortenliturgie äußerte.“ (Zitat) – Wie wächst Liturgie
langsam? Ist es nicht immer „plötzlich“, ephapax, wenn Liturgie wächst?; warum dann nicht durch päpstliche
Anordnung, die das „Wachsen der Liturgie“ in den vergangenen vierhundert Jahren bewirkt, angestoßen,
manchmal auch „verordnet“ hat. Was unterscheidet die Anordnungen von B16 und P5? Egal, für wen das Anlaß
zum Lachen ist; für Sie sollte es erst einmal Anlaß sein, zunächst zu denken, dann zu reden (oder zu
schreiben), sofern bei Ihnen „der Platz dafür da ist“.
Die päpstliche Logik total im Eimer! 1)Im Widerspruch zum NT, wo Jesus den Aposteln aufträgt, vor allem
die Juden zu bekehren, bringt man nach fast 2000 Jahren plötzlich auf, der Alte Bund bestehe noch fort
und man dürfe sie ja gar nicht missionieren. 2) Im Widerspruch zur Einstellung der Judenmission, betet
man jedoch weiterhin für die Bekehrung der Juden, als ob das Beten für den Erfolg einer Sache bei gleichzeitigem
Nichtsdazutun nicht geradezu gotteslästerlich wäre. Niemand bemerkt diese Blasphemie! 3) In einem Anbiederungsanfall
ändert man pötzlich wortklauberisch den viele Jahrhunderte alten Gebetstext, obwohl man kurz zuvor noch
schwärmte vom langsamen Wachsen der Liturgie in Jahrhunderten und sich kritisch zur Retortenliturgie
äußerte. Das ist doch alles zum Totlachen für die Juden und muß sie ja wohl jucken, dieses Rom noch
mehr vorzuführen!
Werte Anita, nicht, daß Sie Weihrauch streuen, bevor Sie wissen, daß ich nur aus dem Gedächtnis zitiert
habe. Ich weiß aber sicher, das das Zitat aus der „Civitas Dei“ stammt. cc.
#23 Anita Berber † 00:08:13 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ clarissa Schon Augustinus war der Auffassung, daß die ecclesia nicht identisch sei mit der sichtbaren
Kirche, denn manche, die sich in ihr wähnten, seien nicht in ihr und manche, die ihr nicht angehörten,
gehörten ihr trotzdem an. Endlich mal eine intelligente Meinung! An mein Herz! Ich dachte schon auf dieser
Seite gäbe es nur Dornen und Disteln!
Lieber Leblhuber, was mühen Sie sich, solch steinigen Acker zu pflügen, bei dem noch nicht einmal mehr
Weihwasser hilft? Intellektuelle Fertilisation werden sie den Unbelehrbaren nicht vermitteln können,
weil denen der selbstgemachte Gott an der Wand Gott genug ist. Wollen Sie Mohren waschen? Echauffieren
Sie sich nicht, Beiträge und Autoren dieses Niveaus sind das nicht wert.
#21 maliems 00:01:00 | Donnerstag, 7. Februar 2008
ich lach mich kaputt besser konnte es nicht kommen. jetzt wird bene und der rest-vatikan sich dafür hüten,
weiter irgendwelchen leuten entgegenzukommen.
#20 Leblhuber 23:57:28 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Alois Bischof: Schade, daß diese Leute nur dann zufrieden sind, wenn Nichtjuden durch den Schmutz kriechend
das Jüdische Volk und den Staat Israel anbeten als irdische „Götter“, gezeugt durch den sog. „Holocaust“-Kult.
Soll das etwa eine Reflexion über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum sein? Der Dreck, durch
den Sie kriechen, ist Ihr eigener. Sie bedienen damit den antijüdischen Stammtisch, der mit Ihrem Glauben
eigentlich unvereinbar sein sollte. Das ist weder katholisch, noch lauter.
Werter Aleph, das ist keine „heimholungs-Ökumene“, sondern eschatologische christliche Zuversicht, daß
bei der Parusie die Gerechten (auch die aus den Völkern) von den Ungerechten geschieden werden. Warum
sollte diese Heilszuversicht ausgerechnet das jüdische Volk ausschließen, dessen Bund von Gott nie „gekündigt“
worden ist und dem er in Noach und Abraham einen unauflöslichen Bund zugesagt hat? Schon Augustinus war
der Auffassung, daß die ecclesia nicht identisch sei mit der sichtbaren Kirche, denn manche, die sich
in ihr wähnten, seien nicht in ihr und manche, die ihr nicht angehörten, gehörten ihr trotzdem an.
Außerdem wäre „Heimkehr-Ökumene“ ohnehin begrifflich unpassend, weil man nur dorthin heimkehren kann,
woher man kam. Nun wird aber wohl niemand (Sie am wenigsten, das weiß ich) behaupten, die Juden seien
irgendwann aus der Kirche „ausgezogen“ und müßten dort (nur nach Erledigung einiger unbedeutender Formalitäten)
wieder einziehen.
Ein sinnvoller Verzicht Es kann als großzügige Geste gedeutet werden, wenn sich Benedikt für einen
veränderten Wortlaut der Karfreitagsbitte für die Juden eingesetzt hat. Das ist insoweit eine Auszeichnung
innerhalb der einmal im Jahr stattfindenden Karfreitagsliturgie, dass speziell weiterhin für die Juden
gebetet wird. Aber auch der neue Gebetstext ist sehr stark vom Geist der Heimholungs-Ökumene geprägt.
Wenn schon freimütig am Karfreitag im christlichen Gottesdienst für die Juden gebetet werden soll, dann
aber doch bitte ohne den missverständlichen Schlenker: „…dass beim Eintritt der Fülle aller Völker
in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird…“. Wenn es wirklich große Widerstände gegeben hat, anders
zu formulieren, wäre es besser, ganz darauf zu verzichten. Aber so bitte nicht.
#17 Alois Bischof 23:37:22 | Mittwoch, 6. Februar 2008
So schlecht war das erneuerte 2008-Missale-Romanum-Gebet dann wohl auch wieder nicht, wenn diese Christus-Feinde
so reagieren. Schade, daß diese Leute nur dann zufrieden sind, wenn Nichtjuden durch den Schmutz kriechend
das Jüdische Volk und den Staat Israel anbeten als irdische „Götter“, gezeugt durch den sog. „Holocaust“-Kult.
#16 bonifatius 23:03:37 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Was soll das ?? Soll der Papst der Synagoge beitreten? Oder soll Die Katholische Kirche darum bitten,
dass die Juden eine gute Verdauung haben und ein langes Leben. Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und
das Leben Fazit: Null Aufregung – Nichts im Gebetsanliegen verändern – Keine Verleugnung des eigenen
Glaubens!
#15 Leblhuber 23:02:03 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Seminarist: Christen wehrt Euch – betet nicht für Juden! 1. Gegen welchen Feind soll denn die Wehrhaftigkeit
gerichtet sein? 2. Die Juden brauchen unsere Fürbitte nicht. Da der Bund Gottes mit seinem Volk Israel
bis ans Ende der Zeit besteht, ist weder die Bitte um ihrer Bekehrung, noch ihre Missionierung gerechtfertigt.
3. Der Dialog des Christentums mit dem Judentum, das unsere Wurzel ist, unterscheidet sich GRUNDSÄTZLICH
vom Dialog mit anderen Religionen.
@ LandorganistII Bezogen auf die Braunen würde ich einfach raten:Reden lassen, so machen die sich selber
lächerlich. Zu dem Artikel sage ich ansich nichts weiter, der ist mir einfach zu albern. Samurai
wie bitte? aus dem Artikel: Der Präsident der antikatholische Anti-Deformationsliga, Abraham Foxman (67),
richtete einen Offenen Brief an den Papst. Ist er nicht mehr bei der Antidiffamierungsliga?
Was ändern die Juden? Was ändern die orthodoxen Juden bei ihren Gebeten? Nunmehr haben sie die Verfluchung
der Christen schon längere Zeit wieder eingeführt. Man lese mal dazu das Buch von Israel Shahak: Jüdische
Geschichte und jüdische Religion. Die Kirche hätte die Formulierung nicht unbedingt ändern brauchen,
die vorige war nicht falsch, wenn auch mit sehr deutlichen Worten.
#10 Brahmachari † 22:00:38 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Give him an inch and he’ll take an ell. Bei uns lautet die deutsche Entsprechung etwa: Wenn man ihm den
kleinen Finger reicht, nimmt er die ganze Hand. Natürlich gibt es den Spruch in mehreren Varianten, aber
Sinn ist immer derselbe. Allerdings werden damit nicht Juden im Speziellen gemeint, sondern der Mensch
im Allgemeinen.
#9 Seminarist 21:53:47 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Römische Intoleranz Als nächstes fühlen sich nun die Muselmannen diskriminiert, weil für sie am Karfreitag
nicht explizit gebetet wird, wie für die Juden. Im Hinblick auf die Gleichberechtigung der drei monotheistischen
und abrahamitischen Religionenverlangen sie eine eigene Fürbitte gegen ihre Verblendung. Ich sehe am
Karfreitag schon Lichterketten zwischen Moscheen und Synagogen gegen die römische Intoleranz. Hamas und
Mossad solidarisieren sich im Kampf gegen altgläubige Katholiken.
Juden Politik Give the Jews an inch and they demand a mile. Gebe den Juden ein Zentimeter dann beanspruchen
sie ein Kilometer. Jewish religion, Jewish politics.
#7 Seminarist 21:41:45 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Wiedergutmachung auf andere Art… Da fragt man sich nur noch, wann die ersten Entschädigungsforderungen
wegen erlittenen Unrechts durch die diskriminierende Karfreitagsfürbitte eingereicht werden. Da müssen
aber noch paar Entschuldigungen vom Vatikan folgen, nach dem Motto: „Sorry, das Jesus das Reich Gottes
und seine Gottessohnschaft verkündete und Euch damit in die missliche und bedauernswerte Situation brachte,
ihn (nach natürlich geltenden Recht) ans Kreuz zu schlagen.“
Kapituliert? Will sich die Redaktion nunmehr etwa auf den Pontifex einschießen: Erst kapituliert er vor
dem Akademikerproletariat der Sapienza, jetzt vor dem Druck des „internationalen Judentums“! Soll das
eine Fortsetzungsgeschichte werden: Deutsche auf dem Stuhl Petri nur Versager, beginnend mit dem derzeitigen
Pontifex? (Titelvorschläge: „Benedikt XVI. – Weiße Fahne auf dem Vatikan“, oder: „Gregor V. – Gescheitert
am frühen Tod“, Fortsetzung folgt …)
Ruhm der Olive Die Linie ist seitens der Juden noch nicht abgesteckt, die gemeinsame Sprachregelung dort
noch nicht gefunden. Das wundert mich ehrlich gestanden. Beobachten sollten wir die Äußerungen der nächsten
Tage, v.a. in der israelischen Presse. Wie dem auch sei, man hat gegen Benedikt ein hervorragendes Druckmittel
in den Händen um noch mehr zu fordern. Er wird noch weitergehen, warum sonst spricht man vom Ruhm der
Olive? Die Bedeutung entschlüsselt sich.