Sel. Kaiser Karl
Bahn frei für die Heiligsprechung?
Gegenwärtig wird in einer US-Diözese ein Wunder untersucht. Dabei soll der letzte Kaiser von Österreich-Ungarn in einem schwierigen Krankheitsfall geholfen haben.
Der Selige Kaiser Karl I.
Der Selige Kaiser Karl I.
(kreuz.net, Orlando) Erneut soll eine Heilung auf die Fürsprache des seligen Kaiser Karl I. von Österreich und König von Ungarn geschehen sein.

Eine Frau aus der Diözese Orlando im US-Bundesstaat Florida betete zu dem Seligen und bat ihn um Heilung ihres Krebsleidens.

Eines Tages stellten die Ärzte fest, daß der Krebs verschwunden war.

Hw. Fernando Gil von der Diözese Orlando erklärte gegenüber dem US-Fernsehsender ‘WCSH’, daß die Untersuchung des möglichen Wunders ein sehr langer und aufwendiger Prozeß sei: „Wir arbeiten schon seit 16 Monaten daran und sammeln alle Beweise.“

Vom Augenblick, da bei der Frau ein Krebsleiden diagnostiziert worden war, betete sie und ihre katholischen Freunde zum seligen Kaiser Karl von Österreich. Ein Jahr, nachdem die Erkrankte und ihre Freunde zu beten begonnen hatten, verbesserte sich der Gesundheitszustand der Frau.

Am vergangenen Donnerstag morgen besuchte Dr. Andrea Ambrosi aus dem Vatikan die Diözese, um die Sachlage genau zu prüfen.

Tragisches Leben

Der selige Kaiser Karl I. hieß mit ganzem Namen Karl Franz Josef Ludwig Hubert Georg Maria von Habsburg-Lothringen.

Er landete nach seiner Absetzung als Kaiser von Österreich und einer längeren Irrfahrt mit seiner Familie auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, wo er im jugendlichen Alter von nur 34 Jahren an einer Lungenentzündung erkrankte, die zu seinem Tod führte.

1954 wurde der Seligsprechungsprozess für Kaiser Karl begonnen.

Papst Johannes Paul II. anerkannte schließlich ein Wunder, das 1960 an der in Brasilien lebenden polnischen Klosterschwester Maria Zita Gradowska gewirkt worden war. Die Nonne litt jahrelang an einer schmerzhaften und unheilbaren Venenkrankheit. Sie hatte offene Geschwüre und war bettlägerig.

Als die Klosterschwester Kaiser Karl um seine Fürbitte anrief, wurde sie auf der Stelle geheilt.

Der Gedenktag des Seligen Kaisers ist der 21. Oktober – der Tag seiner Hochzeit.
      
21 Lesermeinungen
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#21   FiliusEcclesiae   16:35:36 | Sonntag, 10. Februar 2008
Der Titel des österreichisch-ungarischen Monarchen lautet allerdings nicht „Kaiser von Österreich-
Ungarn“, sondern immer nur „Kaiser von Österreich“ und „König von Ungarn“, wobei das Königreich Ungarn seit 1867 ein selbständiger Staat außerhalb des Kaisertums Österreich war (als zweistaatliche österreichisch-ungarische Doppelmonarchie),
und nur 1804-1867 war das Königtum Ungarn ein Teil des Kaisertums Österreich.
Es gab immer nur, seit 1867, den „Monarchen von Österreich-Ungarn“, nicht aber den „Kaiser von Österreich-Ungarn“, sondern nur den „Kaiser von Österreich & König von Ungarn“,
und der Doppelstaat wurde „österreichisch-ungarische Monarchie“ genannt (seit 1867), niemals „österreichisch-ungarisches Kaiserreich“.
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#20   HomCat   09:22:59 | Freitag, 8. Februar 2008
@Benedikt
Sie verwechseln Göttlichkeit mit Unwissenheit. Eine unerklärliche Heilung, die ein Mediziner ausgesprochen hat, bedeutet eigentlich nur: Ist medizinisch nicht zu bestimmen. Also nicht mit medizinischem Handwerkszeug mess-/erkennbar.
Naja, es gibt eben mehr als nur die Medizin. Immerhin weiß man heute, daß es so etwas gibt. Der Spiegelbericht wirft den Medizinern vor, daß in diese Hinsicht schlecht, bzw garnicht, geforscht wurde. Aber dennoch wird in der Kirche von Wundern gesprochen. Sind sie das? Aber sind sie auch göttlich? Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Eine „wundersame“ Krebsheilung haben auch schon nicht-Fromme erlebt…
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#19   FiliusEcclesiae   23:39:36 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Placebo-Effekt?
Hauptsache völlig geheilt, auf medizinisch nicht erklärbare Weise.
Ein Placebo-Effekt ist immerhin eine Gesundung, die auf psychosomatische Weise gewirkt wurde, nämlich durch die Seele auf den Leib,
und auch das kann göttlich gewirkt sein.
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#18   Benedikt   23:36:16 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@ HomCat
Hat die Kirche eigentlich schon mal was von dem Plazebo-Effekt gehört? Gutes Spiegel-Sonderheft kann ich empfehlen, was der Körper mit einem Plazebo so alles hinbekommt…
Daher müssen auch Ärzte bestätigen, dass die Ursache für die Heilung nicht erklärt werden kann.
Also gut, wie kommt also eine Nonne dazu einen nicht-Heiligen um Fürbitte anzurufen?
Sie können um Fürsprache anrufen, wen Sie wollen. Selig- und Heiligsprechung sind keine posthum verliehenen Titel, es handelt sich lediglich um die Erlaubnis der Kirche, eine Person öffentlich zu verehren. Bei der Seligsprechung gilt dies nur lokal, bei der Heiligsprechung für die ganze Kirche. Heilig kann aber auch jeder andere sein, dies ist nicht von einer Heiligsprechung abhängig. Um alle Heiligen (auch die Unbekannten) zu ehren gibt es das Fest Allerheiligen.
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#17   FiliusEcclesiae   22:06:08 | Donnerstag, 7. Februar 2008
„Bedeutungslose Themen“ bei Gotthard
Gotthard
Wem würde denn diese Heiligsprechung nützen?
Schon die Seligsprechung hat kaum Aufmerksamkeit gefunden …
Seltsam, daß für „Gotthard“ vieles, was in der Weltkirche und durch den Papst geradezu als vorrangig bewertet wird, „bedeutungslos“ ist, und „niemanden interessiert“, beginnend mit dem Ritus Extraordinarius; anscheinend aber bedeutend genug, daß Gotthard das alles ausdrücklich feststellen muß, zusammen auch mit den Warnungen, die Afrikamission der FSSPX zu unterstützen.
Und wenn die Selig- und Heiligsprechung des sel. Kaisers von Österreich so bedeutungslos ist, warum finden sich dann ständig Berichte und Kommentare über diesen Seligen, und nicht nur in den ehemaligen Habsburgerländern.
Die größte Dreckschleuderei gegen Österreichs derzeit letzten Kaiser kommt, wie könnte es anders sein, aus dem international-sozialistischen Wien und dessen Volksmassenpublikationen.
Viele der besten Wiener Familien sind leider nicht mehr in Wien, sondern noch rechtzeitig vor 1938, vor dem Ende des katholischen Dollfuß-Schuschnigg-Staates geflüchtet, insbesonders in die USA,
während Wien den Feinden der katholischen Kirche übergeben werden mußte, nämlich 1938, und dies ist bis heute so geblieben.
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#16   Florian Geyer   21:46:02 | Donnerstag, 7. Februar 2008
bezeichnend
und äüsserst lehrreich ist die notorische Infamie wenns ums denunzieren geht da keine Halbwahrheit primitiv genug sein kann um nicht instrumentalisiert zu werden a la Giftgas Karli usw. Positiv an dieser Veranschaulicheung ist die Tatsache dass es sich bei der Anschuldigungen gegen die Institution Kirche genauso verhält wie bei den Anschuldigungen gegen die Person Kaiserl Karl. Das meiste haltlos, lächerlich, erlogen aus dem Zusammenhang gerissen und in ein schiefes Licht gesetzt kurz: alles reine Ideologie und Propagada der derzeitigen Macht und deren Ideologie die nichts anderes darstellt als die Parolen der frz Revolution in light Version in Namen einer Freiheit (die In Wahrheit nur durch Selbstbeschränkung und in Gott möglich ist) eine Gleichheit die alles aufs Primitive nivelliert und einer „Brüderlichkeit“ die mit Nächstenliebe nichts zu tun hat.
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#15   Melchisedech   21:24:15 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Zu vielfältigen Diskussion hier:
Die Kirche verlangt von niemandem, alle Seligen und heiligen zu verehren. Also kann jeder seinen „Lieblingsheiligen“ haben. Und über Heilige läßt sich genauso streiten wie über jede andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens auch.
Im Falle von Kaiser Karl von Österreich haben die einschlägigen Veröffentlichungen und Biografien längst Licht ins Dunkel der damaligen politischen Wirren gebracht. der wohl über jeden Zweifel erhabene weil prokommunistische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Anatole France sagte über Kaiser Karl:„Kaiser Karl war der einzig anständige Mensch, der in diesem Krieg auf einem führenden Posten aufgetaucht ist. Er wünschte ehrlich den Frieden, und deshalb wurde er von der ganzen Welt verachtet. So wurde eine einmalige Gelegenheit verscherzt.“
Das begründet noch keine Selig- oder Heiligsprechung, ist aber eine bemerkenstwerte Charakterisierung. Übrigens: die in Deutschland einzig öffentlich zugängliche Kirche mit einer Reliquie des Sel. Karl von Österreich ist im Rheinland in Linnich im Ortsteil Körrenzig die alte St. Petrus Kirche. Eine europäische Wallfahrt ist für Ende August 2008 dorthin vorgesehen wie ich herausgefunden habe.
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#14   Gotthard   20:38:02 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Nutzen
Wem würde denn diese Heiligsprechung nützen?
Schon die Seligsprechung hat kaum Aufmerksamkeit gefunden …
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#13   Pünktchen   20:25:04 | Donnerstag, 7. Februar 2008
homcat
Und wer sagt, daß jemand heilig ist?
Die Kirche!
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#12   Airbag   20:14:11 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Karl und Giftgas?!
Im Oktober 1917 leitete Otto von Below den Giftgasangriff der 14. deutschen Armee bei der Schlacht von Karfreit. Kaiser Karl lehnte explizit jeden Einsatz von Giftgas ab. Er konnte es aber nicht verhindern.
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#11   Pascendi   20:09:22 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Schandmaul Ludwig
Erzherzog Karl verhinderte an der Südostfront persönlich den Einsatz von Kampfgas. Kaiser Franz Joseph hatte nach deutscher Demonstration diese Waffe für Österreich nur im Verteidigungsfall erlaubt. Karl erwähnt dieses Verbot in seinen persönlichen Aufzeichnungen. In der 5. Isonzoschlacht setzten italienische Truppen Reizgas ein. Kaiser Franz Joseph gestattete daraufhin einen Giftgas-Blase-Angriff – worin wohl ein Völkerrechtsbruch zu sehen ist.
Als Kaiser Karl Macht und Verantwortung übernahm, war der Einsatz von Kampfgas bereits auf allen Seiten üblich und stellte somit keinen Bruch des Völkerrechts mehr dar.
In der 12. Isonzoschlacht kam am 17. Oktober 1917 von Seiten der verbündeten deutsch-österreichischen Truppen Kampfgas mit furchtbarer Wirkung zur Anwendung. Wenn diese auch von deutschen Truppen vorgenommen wurde, so doch mit österreichi-schem Einverständnis.
Nach der verlorenen Piave-Schlacht im Juni 1918 wurde Kaiser Karl die Wirkungslosigkeit des Gasangriffs vorgeworfen; es handelte sich um die einzige österreichische Gaswerferattacke. Die Propaganda sprach von „Zita-Gas“ Der Kaiser habe unter Einfluss seiner „italienischen“ Frau nur Tränengas gegen die Italiener einsetzen lassen. Gegen diese Anschuldigungen wehrte sich der Kaiser und stellte dar, dass er Sorge für eine den militärischen Erfordernissen entsprechende Ausstattung seiner Truppen getragen hatte, wie es seine Pflicht war.
Keinen Fußbreit den Lügenmäulern.
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#10   Karl Murx   19:39:07 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Kaiser Karl setzte sich hinter dem Rücken der Deutschen für den Frieden eine
Er während eines Krieges gekrönt, den er gar nicht begonnen hatte.
Seine Seligsprechung lehne ich ab, weil JPII und B16 keine Päpste sind.
An seiner persönlichen Integrität hege ich keinen Zweifel.
Er setzte sich hinter dem Rücken Wilhelms II fü den Frieden ein. Genützt hat es ihm nichts.
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#9   Ludwig   19:24:16 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Heiliger Karl vom Giftgas
Für welche Berufsgruppe wird denn der Karli neuer Schutzpatron? Ich hab hab einen Vorschlag: Für die Waffenfabrikanten insbesonders für die Giftgashersteller. Also haben wir den heiligen Kaiser karl vom Giftgas. Für die Verbrechen die er im ersten Weltkrieg zu verantworten hatte hätte er in den Nürnberger Prozessen den Strick bekommen. Wäre er dan Martyrer geworden? Er wäre aber in bester Gesellschaft da viele Kriegsverbrecher aus Österreich kamen
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#8   stimme der vernunft †   16:44:35 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@HomCat
Ist doch ganz einfach.
Wenn du das nächste Mal den Schnupfen hast, rufst du mich an (also gebetsmäßig, nicht telefonisch).
Wenn der Schnupfen dann nach einer Weile vergeht, ist das der Beweis, dass ich heilig bin.
Wenn er nicht vergeht, bedeutet das aber gar nichts, denn es werden ja nicht alle Anrufungen immer erhört.
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#7   HomCat   16:40:25 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Pünktchen
Und wer sagt, daß jemand heilig ist?
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#6   Alois Bischof   16:35:45 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Möge der Kaiser
des Österreichischen Reiches und des Hauses Habsburgs für eine Christliche Erneuerung Europas, vor allem der Europäischen Union, beten und möge sein mächtiger Beistand unser Kontinent von der freimaurerisch- und marxistisch-revolutionär-infiltrierten Europäischen Union befreien, da diese E.U. sich immer mehr, obwohl dereinst katholisch bzw. christlich angefangen, zum Antichristenreich entwickelt und die massive Tötung ungeborener Kinder fordert und fördert.
Der selige Kaiser Karl hat die Autonomie respektiert, möge eine erneuerte Europäische Gesellschaft dies auch tun.
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#5   Pünktchen   16:32:24 | Donnerstag, 7. Februar 2008
HomCat
Wer sagt Ihnen denn, wer „nicht-heilig“ ist?
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#4   HomCat   16:31:21 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@Pünktchen
Also gut, wie kommt also eine Nonne dazu einen nicht-Heiligen um Fürbitte anzurufen?
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#3   Pünktchen   16:27:09 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Anbetung
ist nach kathol. Auffassung alleine Gott vorbehalten!
Homcat: Wie kommt eine Klosterschwester dazu, den Kaiser Karl anzubeten?
Solange sie katholisch ist und bleiben will, wird sie nie einen Heiligen – nicht einmal die Jungfrau und Gottesmutter Maria – „anbeten“!
homcat: Gibts da nicht mannigfaltig viele bereits-Heilige an die man zuerst denkt?
Nein – s.o.!
Heilige können um Fürsprache angerufen werden. Und in der Kirchengeschichte gab und gibt es viele Beispiele wirksamer Fürsprache durch Heilige.
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#2   Kurt K.   16:22:58 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Seelig – Heilig
Na, also ich weiß ja nicht. Die Kirche spricht Menschen selig und danach auch noch heilig noch und nöcher. Ich verstehe das eh nicht.
Das ist eben ein Mysterium des Glaubens.
Gottes Wege sind unergründlich.
:-D
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#1   HomCat   16:19:08 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Selig-Heilig
Na, also ich weiß ja nicht. Die Kirche spricht Menschen selig und danach auch noch heilig noch und nöcher. Ich verstehe das eh nicht.
Ich verstehe, daß Franz von Assisi heilig gesprochen wurde. Er hatte immerhin Stigmata. Oder ein Ordensgründer. Aber eine Erkrankung heilen? Na ich weiß ja nicht.
Punkt Nummer eins in diesem Fall. Wie kommt eine Klosterschwester dazu, den Kaiser Karl anzubeten? Gibts da nicht mannigfaltig viele bereits-Heilige an die man zuerst denkt? Vielleicht am naheliegendsten den Ordensgründer? Und dann betet man den Kaiser an und wird geheilt. Also: heilig.
Hat die Kirche eigentlich schon mal was von dem Plazebo-Effekt gehört? Gutes Spiegel-Sonderheft kann ich empfehlen, was der Körper mit einem Plazebo so alles hinbekommt…
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