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Samstag, 9. Februar 2008 11:59
„Wo wir mit einem Glas Wein anstoßen, sind wir unter guten Freunden“. Wenn das die neuen liturgischen Ergüsse sind, dann ist es besser, bei den vorgedruckten Meßtexten zu bleiben.
Zurück zum Artikel 38 Lesermeinungen:
Sonntag, 2. März 2008 19:52
Marcelus: Ein wichtiges Zitat! „Wir müssen dem Papst folgen …“
Pater Lingen
Die V2-Devise lautet: Hauptsache, man ist „una cum apostata“. O-Ton eines „Konservativen“: [fett]„Wir müssen dem Papst folgen, auch wenn er uns in die Hölle führt.“
[fett]

Das sei jenen vorbehalten, denen es nichts ausmacht, in der Hölle zu landen.
Siehe in diesem Zusammenhang auch den Traum von der Fahrt im wunderbaren Zug, der dem sel. Franz Jägerstetter v. St. Radegund durch göttliche Gnade zuteil wurde; eine Stimme informierte den sel. Franz: „Dieser Zug fährt in die Hölle!“
Samstag, 16. Februar 2008 11:37
igelchen: Lieber ExBochumer,
ich hätte Sie lieber privat angemailt, aber das geht bei Ihnen leider nicht, schade.
Ich möchte Sie garnicht bekehren, das steht nicht in meinen Macht, da es ein Gnadengeschenk Gottes ist. Er reicht uns seine Hand, ob wir sie annehmen bleibt jedem selbst überlassen. Dazu hat er uns ja die Freiheit gegeben.
Nun noch etwas zum Thema Herrn Breitenbach:wohnen Sie in seiner Nähe und haben mal einen Gottesdienst von ihm besucht? Oder hatten Sie vielleicht näheren Kontakt mit ihm?
Ich lese die Liturgieletter regelmäßig und kann beim besten Willen nicht erkennen wo er sich in den Mittelpunkt stellt, noch eine falsche Lehre verbreitet. Er verkündet die Lehre Jesu, wie ich es auch in der Bibel nachlesen kann.

@ an alle Schreiber hier:
Ich bin erst neu hier gelandet und habe hier und da quer gelesen. Was mir hier auffällt, dass es sehr rauh zu geht und ich mich wundere, wie man miteinander umgeht. Würdet ihr das, was ihr hier so schreibt, der Person, wenn sie vor euch stehen würde, auch so ins Gesicht schleudern? Ich weiß, ich bin vielleicht etwas zartbesaitet, aber wir sind doch immer noch Menschen und sollten etwas menschlicher miteinander umgehen, auch wenn man anderer Meinung ist.Vielleicht ist das für den ein oder anderen ja doch möglich???
Freitag, 15. Februar 2008 12:58
ExBochumer †: @ igelchen
Bekehren werden Sie mich nicht, dennoch danke ich Ihnen für Ihr Gebet. – Hass, Wut und Verachtung könnten Sie höchstens Herrn Breitenbach vorwerfen, mir jedoch nicht.

Gerade auf der Seite von St. Michael Schweinfurt, der sich römisch-katholisch nennenden Pfarrei des Herrn Breitenbach:

„Eingeleitet wird die Fastenzeit mit einem Feuerritus am Aschermittwoch, 19.30 Uhr, dabei werden alle in die Klagemauer eingelegten Zettel mit Bitten, Klagen, Lob und Dank verbrannt, und mit der Asche anschließend die Gläubigen gesegnet.“

Mal eine neue Materie …
Freitag, 15. Februar 2008 08:54
igelchen: @ ExBochumer
Ich habe eben hier ihre Statements gelesen und bin doch ziemlich erschrocken mit wieviel Hass, Wut und Verachtung sie um sich schlagen. Wer oder was hat sie so verletzt? Ich wünsche ihnen, dass sie heil werden an ihrer Seele. Das meine ich wirklich Ernst und ich werde auch dafür beten.
Gottes Segen und herzliche Grüße
igelchen
Dienstag, 12. Februar 2008 14:14
Bernd Stromberg: Perfide?!
Perfide: Es scheint das Leitwort zu sein, unter dem viele hier Ihre Meinung herausschreien: perfide. Und da können die linken Protagonisten von „Kirche von (ganz) unten“ und anderen anachronistischen „Clübchen“ mit den „Supertradis“ und „Sedis“ wie immer hervorragend mithalten. Bei so manchen Schreibern klingt eine gewisse Selbstüberschätzung durch. Sachliche Stellungnahmen zum Thema sucht man meistens vergebens. Ausgerechnet der Herr, dem dieser Artikel gewidmet ist, hat im linksradikalen „Parteniaforum“, gewissermaßen dem geistigen Gegenstück zu Kreuz-net, einen bemerkenswerten Satz geschrieben: „Jauche wird auch durch die fromme Mache kein Weihwasser!“ Und das gilt für beide Gruppen: die bornierten und von ihrer Meinung maßlos überzeugten linken „Welt- und Kirchenverbesserer“ ala Partenia und „Wir sind Kirche“, und die selbstgerechten und überheblichen „Supertradis“. Fanatiker sind meistbeide, unfähig zu einer differenzierten Sichtweise. Aber „herumkrakelen“ ist ja auch einfacher als sich mit Dingen wirklich auseinanderzusetzen. Beide erweisen so ihrem Anliegen einen Bärendienst.
Montag, 11. Februar 2008 12:57
Marranenjäger: interessanter Gedanke
Ich habe mir eben die Frage gestellt, ob die Bestrafung eines Priesters mit dem Tode moraltheologisch zulässig ist. Meiner Ansicht nach schon, denn die Schuld eines solchen ist nocht etwas schlimmer als bei einem Laien. Und die Heiligkeit des eingeprägten Merkmales wird dadurch nicht gelästert, es existiert nämlich wohl auch in der Hölle weiter.
Montag, 11. Februar 2008 12:48
Aleph: -Semi
Da bekommt man zu den irren Äusserungen von aleph gleich noch ein irres Gesicht (wie man auf dem Plakat mit dem Breitbachs Schwelles eindrücklich erkennen kann) mitgeliefert.

Dass Sie auch nur ein kleines Rädchen in der perfiden Mischpoke sind, haben Sie schon hinlänglich unter Beweis gestellt. Weiter so mit dem Outing, immer weiter…
Sonntag, 10. Februar 2008 16:51
(treulos, hinterhältig, wortbrüchig, hinterfotzig, großkotzig, aufgeblasen, großspurig, unsympatisch, hinterlistig, bösartig, heimtückisch, niederträchtig) ist doch höchstens jemand, der dauernd gegen die Kirche hetzt, ihr angehört und (mindestens) ein A14-Gehalt bezieht, diverse Schmähschriften verfasst usw. usf.
Sonntag, 10. Februar 2008 14:51
Seminarist: Modernisten, wem Modernisten gebühren…
Aleph schrieb: Rumpelstilz.chen. Halten Sie Ihren perfiden Schnabel…!

Na Pünktchen, wohl in ein Wespennest gestochen

Da bekommt man zu den irren Äusserungen von aleph gleich noch ein irres Gesicht (wie man auf dem Plakat mit dem Breitbachs Schwelles eindrücklich erkennen kann) mitgeliefert.
Sonntag, 10. Februar 2008 09:16
ExBochumer †: Breitenbach hat schon längst über den Hirtenbrief seines Bischofs gelästert …
… und zwar im Partenia-Forum. Dort schreibt Breitenbach in seiner eigenen Art des „sich-selbst-auf-die-Schulterklopfens“:

„Unser Bischof schreibt in seinem Fastenhirtenbrief: „Ich hoffe sehr, dass das Bussakrament als österliche Gabe des Auferstandenen auch von allen empfangen werden kann …“.

Ich habe kurz einmal gerechnet.
Wenn nur die Hälfte der Schweinfurter Katholiken vor Ostern zur Beichte kommt und für jeden Beichtwilligen nur schlappe 5 Minuten (!?) berechnet werden, ergibt das für jeden „beichtfähigen“ Priester in unserer Stadt

120 zusätzliche Stunden !!!

Für ein Beichtgespräch kalkuliere ich mindestens 20 Minuten – schon aus Respekt vor dem, der ein solches Gespräch sucht. Auf dieser Basis lässt sich schon gar nicht mehr (be)rechnen.

Wenn ich da auf meinen 17 – 18 Stundentag blicke,
frage ich mich schon,
in welcher Welt unsere Bischöfe leben ?

Roland“

Breitenbach hat eh’ eine Beichtphobie und statt der Beichte andere – auch heidnisch anmutende – Rituale eingeführt.
Sonntag, 10. Februar 2008 07:27
Andreas: Was regt Ihr Euch auf…
…eben ein typischer Modernist. Davon gibt es reichlich viele. Zumal sich diese Sorte in Deutschland besonders behütet findet. Ein Gros der „Gläubigen“ schreit doch nach diesen Typen. Der Witz ist nur, daß diejenigen, die dann auch wirklich an den „Messen“ teilnehmen, in überwiegender Zahl noch vor dem NOM bereits Wandlungen miterlebt haben. Aber in treuen und auch blindem Gehorsam alles schön mitmachen.
Ich muß immer grinsen, wenn ich in den „supertollen“ Familiengottesdiensten die Omas sehe, wenn sie brav die Liedmappen in die Hand nehmen und sich am NGL versuchen. Die Jugendlichen singen da zwar auch nicht mit, dafür aber der „Vorsitzende“ der Mahlsgemeinschaft umso lauter dank Mikro.
Schaut Euch ruhig mal die Homepage vom „blinden Huhn“ an. Interessant!
Sonntag, 10. Februar 2008 01:10
Aleph: Rumpelstilz.chen
Halten Sie Ihren perfiden Schnabel…!
Sonntag, 10. Februar 2008 00:55
Don Carlos: Das blinde Huhn…
Eigentlich dürfte er an diesem Wochenende gar nicht predigen. Wenn doch, so unterlässt er es, den Hirtenbrief des Bischofs zu verkünden.
Samstag, 9. Februar 2008 21:58
Gotthard: @Alt-Bochumer
Herr Breitenbach verkündet nicht Jesus Christus, sondern sich selbst. Er stellt sich und seine Person in den Mittelpunkt und seine „Gemeinde“ feiert sich selbst.

diese Aussagen kommen ja wie von einer tibetischen Gebetsmühle… sie sind absolut inhaltsleer, da ohne jegliche Beweise und Hinweise und Quellen.

Jede zur Eucharistie versammelte christliche Gemeinde ist eine Gemeinschaft der „zum König, Priester und Propheten Gesalbten“ und nicht eine Versammlung der „Verdammten dieser Erde“.
Das „heilige Volk Gottes“, der „sichtbare Leib Christi, des Herrn“ feiert Eucharistie – feiert dankbar die Lebenshingabe Christi und ihre Berufung!
Samstag, 9. Februar 2008 21:49
ExBochumer †: Breitenbach ist und bleibt ein Macher,
auch wenn Sie immer wieder die FSSPX für Ihre dämlichen Analogien heranziehen.

Herr Breitenbach verkündet nicht Jesus Christus, sondern sich selbst. Er stellt sich und seine Person in den Mittelpunkt und seine „Gemeinde“ feiert sich selbst.

Insofern mangelt es Herrn Breitenbach – ebenso wie Herrn Lingen – an Demut.
Samstag, 9. Februar 2008 21:47
könnten Sie Zahlen nennen?
Samstag, 9. Februar 2008 21:38
Gotthard: @Alt-Bochumer
Und Breitenbach hat einfach kein Format als Priester. Er ist ein „Macher“,

er ist genauso ein „Macher“, wie dieser Pius-Pater, der vor einem Jahr kurz nach Namibia reisen mußte, um „zu machen“ – einer Eheschließung zu assistieren.

Ich erinnere mich, dass sein „Machen“ an der Orgel in höchsten Tönen gelobt wurde…

Ein Priester hat zu machen: zu verkünden – zu heilen – zu helfen – zu trösten – zu machen … DAS ist der eindeutige Auftrag Jesu!
Samstag, 9. Februar 2008 21:24
ExBochumer †: @ Gotthard
Nicht auf Masse kommt es an, sondern auf Klasse.

Und Breitenbach hat einfach kein Format als Priester. Er ist ein „Macher“, ein Alt-68er, der nicht begriffen hat, daß seine „Ideen“ und Vorstellungen völlig deplaziert sind.

Desweiteren nutzt er sein „Priester-Sein“ für seine falschen Wege.

Beispiele wollen Sie hören? – Wer suchet, der findet. Und gerade zu Herrn Breitenbach werden Sie schnell fündig.

Aber was will man von einem „Erstunterzeichner“ des „Kirchenvolksbegehrens“ anders erwarten? Breitenbach reiht sich schön ein, direkt neben Drewermann, Bußmann, Hasenhüttl & Co.
Samstag, 9. Februar 2008 21:14
Nachtlaterne: der breitenbach ist…
…geistig sehr breit aber wenig tief. friede seinem stroh!
Samstag, 9. Februar 2008 21:01
Gotthard: @Alt-Bochumer
Und Breitenbach ist schlicht und ergreifend „nur“ ein falscher Prophet – im wahrsten Sinne des Wortes.
ich bitte Dich um konkrete Beispiele … dumm daherreden kann jeder!

Hier werden doch immer Zahlen soo hochgehalten. Seine Zahlen können jedem Vergleich standhalten – bzw daran kommt niemand heran!
Samstag, 9. Februar 2008 20:21
möchtegern-kathole: So schlecht …
… ist der Pfr. Breitenbach gar nicht: er tut nur, was die Liturgiereformer wollten. Er bleibt nicht stehen, in dieser Reform, sondern macht wacker weiter. Vielleicht ist es sogar Fingerspitzengefühl, dass er die teilweise dämlichen Texte des NOM (Novus Ordo Missae) abändert.

Was er nicht versteht ist, dass er damit den NOM dahin stellt, wo er hingehört, nämlich in die Ecke der verunglückten Reformen. Indem er platte „Hochgebete“ erfindet zeigt er allen, wo er selbst, der NOM und sein Bischof stehen. Dass er das nicht freiwillig macht, ist seine Tragik.
Samstag, 9. Februar 2008 20:03
ExBochumer †: @ Gotthard
Mt 7,15 ff.

„15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.
18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes! „

Und Breitenbach ist schlicht und ergreifend „nur“ ein falscher Prophet – im wahrsten Sinne des Wortes.
Samstag, 9. Februar 2008 19:51
Gotthard: @Libertas Ecclesiae
Wissen die Bischöfe von Würzburg nicht, dass sie eine Aufsichtspflicht haben gegenüber den exzessiven Umtrieben eines Pfarrers Breitenbach?

Ich denke, der Würzburger Bischof weiß Hw Breitenbach zu schätzen … bei ihm gilt bestimmt das hier so geflügelte Wort von den „Früchten“ … mit diesen „Früchten“ seiner Seelsorge kann sich kein Pius-Kapellchen messen!
Samstag, 9. Februar 2008 18:37
Genoveva: @RRR: Pardon, …
wenn ich da sehr deutlich geworden bin. Aber bei HH. Breitenbach kommt schon einiges zusammen.

Das eine ist das selbermachen von Messtexten inkl. Hochgebeten. Das ist nicht – wie Sie zu meinen scheinen – eine Sache „unterschiedlicher Vorstellungen“, sondern eine Aufgabe für seinen Bischof.

„Vor und hinter den den Zeiten“ ist dann aber ein Beispiel dafür, daß der Herr auf Biegen und Brechen der deutschen Sprache und jeden Sinngehaltes originell sein will (was wiederum eine Folge des konsequenten und exzessiven Selbermachens ist). Und das finde ich idiotisch.
Samstag, 9. Februar 2008 17:34
Pünktchen: Merkwürdig, daß aleph sich hier so zurückhält!
Er muß den Hw. Herrn Breitenbach aus Schweinfurt ja kennen…!!!
Samstag, 9. Februar 2008 17:31
ExBochumer †: @ Libertas Ecclesiae
Der Bischof von Würzburg ist – genau wie sen Vorgänger – eine schwache Figur.

Meine Vermutung ist, daß Breitenbach innerhalb des Ordinariats einige Beziehungen hat, so daß er sich all das erlauben kann, was er auch sichtlich ausnutzt.

Oder aber: Bischof Hofmann läßt Breitenbach gewähren nach dem Motto „Irgendwann wird es vorbei sein“. Doch gerade diese Möglichkeit ist gefährlich, sehr gefährlich sogar. Denn Breitenbach führt sein Zerstörungswerk weiter und weiter und weiter … (wobei ich persönlich den Eindruck habe, daß Breitenbach zunehmend aggressiver wird).

Übrigens: Neuester Erguss des Herrn Breitenbach im Partenia-Forum von heute:

Zitat:
„Das Beschwerdeverfahren gegen die Rätereform im Bistum Regensburg ist endgültig gescheitert. Das gab das Bistum in einer Pressemeldung bekannt.

Das höchste Kirchengericht, die Apostolische Signatur, hat die Beschwerde eines früheren Laienfunktionärs damit zu den Akten gelegt. In dem Verfahren ging es um die Umgestaltung der Laienräte im Bistum durch den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller im November 2005.

Dieser Meldung nichts hinzuzufügen,
außer der Dankbarkeit darüber, dass der Protestant MP Beckstein,
das katholische München vor Müller gerettet hat.

Roland“
Samstag, 9. Februar 2008 17:16
Libertas Ecclesiae: @ ExBochumer
Über Breitenbach zu sprechen, wäre jedes Wort zuviel.

Dem pflichte ich Ihnen bei.

Also lasst uns nicht über Breitenbach sprechen, sondern über den zuständigen Bischof von Würzburg.

Vom früheren Bischof Paul-Werner Scheele war ja in dieser Hinsicht kaum mehr etwas zu erwarten, wie man damals im Zusammenhang mit der kath.net-Kampagne sehen konnte.

Dann setzen einige glaubenstreue Katholiken ihre Hoffnung auf den neuen Bischof Friedhelm Hofmann. Aber auch der scheint eine einzige Enttäuschung zu sein.

Wissen die Bischöfe von Würzburg nicht, dass sie eine Aufsichtspflicht haben gegenüber den exzessiven Umtrieben eines Pfarrers Breitenbach?
Samstag, 9. Februar 2008 16:58
ExBochumer †: Über Breitenbach zu sprechen, wäre jedes Wort zuviel.
Seine sonntäglichen Ergüsse, genannt „Liturgieletter“ erreichen auch mich. Ich überfliege sie nur noch, weil es mir langsam zu langweilig wird, das ewig „gestrige“ Gesabbere und Gejammere des Herrn anzutun.

Viel interessanter ist jedoch das sogenannte „Partenia-Forum“, in dem Breitenbach auch sein Unwesen treibt.

Breitenbach ist nichts weiter als ein Typ, der sich selbst in die Öffentlichkeit drängt. Und die Gemeinde, deren Vorsteher er ist, feiert sich selbst. Mit Katholizität hat das überhaupt nichts mehr zu tun.

Mindestens eines muß man Breitenbach zubilligen: Er wäre ein guter Sozialarbeiter geworden.
Samstag, 9. Februar 2008 16:18
Bernd Stromberg: @Sacerdos Helveticus
Stimme Ihnen zu. Ich wollte die Frage mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Liturgierechtlich ist eh alles klar und eindeutig. Ein Blick in den CIC genügt.
Samstag, 9. Februar 2008 16:01
Die inhaltliche Analyse der Texte ist gar nicht nötig und es geht nicht um persönliche Geschmäcker.
Es genügt: Pfarrer Breitenbach verwendet in der Liturgie „selbstgestrickte“ und damit nicht approbierte Texte und zwar nicht nur z.B. als Tagesgebet, sondern auch wie die letzte Meldung von kreuz. net zu diesem Pfarrer belegte, selbstgeschaffene Hochgebete.
Dies ist als schwerer Missbrauch zu verurteilen und verlangt objektiv gesehen das Eiongreifen der kirchlichen Autoritäten und die Disziplinierung des betreffenden Priesters (das hiesse mindestens Ermahnung und im Wiederholungsfall Suspension)
Pfarrer Breitenbach begeht ein Delikt gegen die Einheit der Kirche und die Heiligkeit der Eucharistie und öffnet damit dem „Durcheinanderwerfer“, dem Diabolos die Tür ins Heiligtum der Kirche, ob es ihm bewusst ist oder nicht.
Samstag, 9. Februar 2008 15:44
Bernd Stromberg: Ein wenig naiv, die Texte.
Ebensowenig wie die Piusbruderschaft die leibhaftige Inkarnation des Bösen ist, ist es auch Pf. Breitenbach. Ich denke, dass die abgedruckten Gebetstexte sehr gewöhnungsbedürftig sind. Sie klingen sprachlich recht naiv und sehr umgangssprachlich. Sie sind eher für das persönliche Gebet als für offizielle liturgische Handlungen geeignet. Die Befürwörter werden sagen, es ist eine sehr lebensnahe Sprache, die Gegner werden es als platt und unausgegoren betrachten. Es hängt davon ab, welches Gottes- und Liturgiebild man selbst hat. Ich kann damit nur sehr wenig anfangen, da solchen Texten eine gewisse formale wie inhaltliche Größe der Gedanken fehlt. Für mich hat Religion immer den Aspekt des Verweises auf etwas, was unsere Welt übersteigt, auf eine transzendente Welt. Auf mich wirken diese Texte zu schlicht; es fehlt ihnen von meiner Sicht her theologische Klasse und Durchdringung, von der sprachlichen Seite einmal abgesehen. Es hat schon Sinn, dass Priester und Bischof das Messbuch benützen müssen: Klar, nicht jeder Text, nicht jedes Gebet dort ist ein theologisches Feuerwerk, aber meist besser und durchdachter als eigene Versuche, die doch zu sehr an der Oberfläche kleben und sich auf einem eher bescheidenen sprachlichen Niveau bewegen. Es geht schließlich um offizielle liturgische Handlungen der Kirche, die entsprechendes Niveau und Stilempfinden erfordern.
Samstag, 9. Februar 2008 15:34
st.georg: @lingen
na im gegensatz zu ihnen, ist der gescholtene schweinfurter pfarrer wenigstens gültig geweihter priester der katholischen kirche, geweiht von einem „realen“ apostelnachfolger und nicht von einem hochstapler, sie hochstapler…
Samstag, 9. Februar 2008 14:28
Pater Lingen: Das erinnert mich an mein „Pfarrpraktikum“
Mir wurde vor meinem Churer „Pfarrpraktikum“ von de „Pfarrei“ nachdrücklich eingeschärft, dass ich den gesamten Zirkus bedingungs- und kompromisslos mitmachen müsse. Nun, dann habe ich das „Praktikum“ eben sausen lassen.
Bemerkenswert, dass die V2ler es als verwerflich, idiotisch, satanisch etc. pp. verdammen, wenn sich jemand eben nicht in diesen Karnevalsverein einreiht, sondern treu zur katholischen Kirche steht, trotz unendlicher Verfolgungen bis zum Äußersten.
Die V2-Devise lautet: Hauptsache, man ist „una cum apostata“. O-Ton eines „Konservativen“: „Wir müssen dem Papst folgen, auch wenn er uns in die Hölle führt.“
Ein Lied: „Dann gehen wir der Hölle entgegen, und alle gehen mit…“
Samstag, 9. Februar 2008 13:48
… schläft.
Samstag, 9. Februar 2008 13:48
RRR: @ Genoveva
Abzüglich seiner heiligen Weihen ist dieser Kerl ein Vollidiot.

Er ist weder ein „Kerl“ noch ein „Vollidiot“, auch wenn offenbar seine Vorstellungen von Liturgie erheblich von den Ihrigen und den meinigen abweichen.

Hat er eigentlich einen Bischof?

Ja – das unterscheidet ihn von Rolf Lingen und der FSSPX (oder gelten für Sie auch exkommunizierte Bischöfe?)
Samstag, 9. Februar 2008 13:47
Defensor Fidei: „Wo wir mit einem Glas Wein anstoßen, sind wir unter guten Freunden.“
Prost, sag ich dann mal. Hat Pfarrer Breitenbach eigentlich auch schon einen Colaautomaten in seiner Kirche aufstellen lassen?

Man, man, man…schläft Bischof Hofmann oder ist es ihm einfach nur egal, daß Pfarrer Breitenbach durch sein Tun die liturgischen Anordnungen aus Rom regelmäßig und mit Vorsatz der Lächerlichkeit preisgibt?
Samstag, 9. Februar 2008 12:40
Genoveva: „Gott vor und hinter allen Zeiten“
Abzüglich seiner heiligen Weihen ist dieser Kerl ein Vollidiot.

Hat er eigentlich einen Bischof?
Samstag, 9. Februar 2008 12:04
Seminarist: Manche Probleme lösen sich eh biologisch…
„Aber das Reden von und über ihn bleibt an der Oberfläche.“

Was er mit seinen selbstgebastelten „Messtexten“ eindrücklich belegt.
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