„Wo wir mit einem Glas Wein anstoßen, sind wir unter guten Freunden“. Wenn das die neuen liturgischen Ergüsse sind, dann ist es besser, bei den vorgedruckten Meßtexten zu bleiben.
Homepage der Schweinfurter Pfarrei St. Michael über Pfarrer Breitenbach.
(kreuz.net, Schweinfurt) Am vergangenen Donnerstag verschickte der notorische Schweinfurter Pfarrer, Hw.
Roland Breitenbach, seinen wöchentlichen Liturgiebrief per Email.
In der Einleitung erwähnt er auch
den Artikel „Der Modernismus ist erledigt“, der in der katholischen Nachrichten-Webseite ‘kreuz.net’ veröffentlicht
wurde.
Der Artikel warnte am vorletzten Donnerstag vor einer angekündigten Faschingsmesse, die am letzten
Sonntag in der Gemeinde von Pfarrer Breitenbach stattfand.
Dieser hatte angekündigt, in seiner Predigt
dreimal die Frauenordination zu fordern und bis zum Hochgebet sämtliche Meßtexte zu manipulieren.
Der
Aussage des Artikels, wonach er über die viele Arbeit des Selberstrickens der Liturgie jammere, widersprach
der Priester:
„Also von Jammern kann überhaupt keine Rede sein. Denn noch immer macht uns die Arbeit
an der Liturgie im Blick auf die Menschen, die mit uns und euch Gottesdienst feiern, viel Freude; die
Rückmeldungen schenken uns neue Kraft.“
Der Pfarrer erklärt, daß der „(altliturgische) Griff zum Meßbuch
drei Minuten vor Beginn der Feier“ viel einfacher sei.
Im übrigen habe die „Kathnet-Attacke“ eine Reihe
neuer Bezieher für den Liturgiebrief gebracht.
Oberflächliches Gerede
Auf den jüngsten, von ihm verbrochenen
Liturgieskandal geht der Pfarrer mit keiner Silbe ein. Dafür schickt er als Beilage selbstgebastelte
Meßtexte von seichtem, kleinbürgerlichem Inhalt.
Der Priester will sie am kommenden Fastensonntag verwenden.
Zwei Beispiele sind das „Tagesgebet“ und das „Gabengebet“:
Tagesgebet
„Gott vor und hinter allen Zeiten.
Du schenkst uns die Zeit als Aufgabe und Herausforderung. Die Tage und Wochen vor Ostern sollen uns aus
den alten Mustern herausholen und zu Neuem bereit machen. Begleite uns durch den Geist Jesu auf unserem
Weg nach innen, damit wir dich dort finden, wo du schon immer zu finden bist: mitten in uns, mitten unter
uns. Amen.“
Gabengebet
„Wo es Brot für uns gibt, fühlen wir uns wie zu Hause. Wo wir mit einem Glas
Wein anstoßen, sind wir unter guten Freunden. So kommt uns das Wohlwollen Gottes entgegen, wenn wir jetzt
Brot und Wein auf den Altar stellen und diese Zeichen für uns zum Leib und zu Leben Jesu Christi werden,
unseres Bruders. Amen.“
Bis in die Spitzen hinauf
In der ebenfalls vorabgedruckten Predigt gedenkt Hw.
Breitenbach, auch Wahres anzusprechen:
„Die gegenwärtige Glaubenskrise, die in Wirklichkeit eine Kirchenkrise
ist, erklärt sich daraus, daß dem gängigen Christentum bis in seine Spitzen hinauf die Mitte verloren
gegangen ist: Jesus Christus.“
Das klinge zwar absurd, da in Predigten und Hirtenworten ständig von
Jesus Christus die Rede ist – so Hw. Breitenbach:
„Aber das Reden von und über ihn bleibt an der Oberfläche.“
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37 Lesermeinungen
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Ein wichtiges Zitat! „Wir müssen dem Papst folgen …“ Pater Lingen Die V2-Devise lautet: Hauptsache,
man ist „una cum apostata“. O-Ton eines „Konservativen“: [fett]„Wir müssen dem Papst folgen, auch wenn
er uns in die Hölle führt.“[fett] Das sei jenen vorbehalten, denen es nichts ausmacht, in der Hölle
zu landen. Siehe in diesem Zusammenhang auch den Traum von der Fahrt im wunderbaren Zug, der dem sel.
Franz Jägerstetter v. St. Radegund durch göttliche Gnade zuteil wurde; eine Stimme informierte den sel.
Franz: „Dieser Zug fährt in die Hölle!“
Lieber ExBochumer, ich hätte Sie lieber privat angemailt, aber das geht bei Ihnen leider nicht, schade.
Ich möchte Sie garnicht bekehren, das steht nicht in meinen Macht, da es ein Gnadengeschenk Gottes ist.
Er reicht uns seine Hand, ob wir sie annehmen bleibt jedem selbst überlassen. Dazu hat er uns ja die
Freiheit gegeben. Nun noch etwas zum Thema Herrn Breitenbach:wohnen Sie in seiner Nähe und haben mal
einen Gottesdienst von ihm besucht? Oder hatten Sie vielleicht näheren Kontakt mit ihm? Ich lese die
Liturgieletter regelmäßig und kann beim besten Willen nicht erkennen wo er sich in den Mittelpunkt stellt,
noch eine falsche Lehre verbreitet. Er verkündet die Lehre Jesu, wie ich es auch in der Bibel nachlesen
kann. @ an alle Schreiber hier: Ich bin erst neu hier gelandet und habe hier und da quer gelesen. Was
mir hier auffällt, dass es sehr rauh zu geht und ich mich wundere, wie man miteinander umgeht. Würdet
ihr das, was ihr hier so schreibt, der Person, wenn sie vor euch stehen würde, auch so ins Gesicht schleudern?
Ich weiß, ich bin vielleicht etwas zartbesaitet, aber wir sind doch immer noch Menschen und sollten etwas
menschlicher miteinander umgehen, auch wenn man anderer Meinung ist.Vielleicht ist das für den ein oder
anderen ja doch möglich???
#36 ExBochumer † 12:58:50 | Freitag, 15. Februar 2008
@ igelchen Bekehren werden Sie mich nicht, dennoch danke ich Ihnen für Ihr Gebet. – Hass, Wut und Verachtung
könnten Sie höchstens Herrn Breitenbach vorwerfen, mir jedoch nicht. Gerade auf der Seite von St. Michael
Schweinfurt, der sich römisch-katholisch nennenden Pfarrei des Herrn Breitenbach: „Eingeleitet wird die
Fastenzeit mit einem Feuerritus am Aschermittwoch, 19.30 Uhr, dabei werden alle in die Klagemauer eingelegten
Zettel mit Bitten, Klagen, Lob und Dank verbrannt, und mit der Asche anschließend die Gläubigen gesegnet.“
Mal eine neue Materie …
@ ExBochumer Ich habe eben hier ihre Statements gelesen und bin doch ziemlich erschrocken mit wieviel
Hass, Wut und Verachtung sie um sich schlagen. Wer oder was hat sie so verletzt? Ich wünsche ihnen, dass
sie heil werden an ihrer Seele. Das meine ich wirklich Ernst und ich werde auch dafür beten. Gottes Segen
und herzliche Grüße :(3 igelchen
Perfide?! Perfide: Es scheint das Leitwort zu sein, unter dem viele hier Ihre Meinung herausschreien:
perfide. Und da können die linken Protagonisten von „Kirche von (ganz) unten“ und anderen anachronistischen
„Clübchen“ mit den „Supertradis“ und „Sedis“ wie immer hervorragend mithalten. Bei so manchen Schreibern
klingt eine gewisse Selbstüberschätzung durch. Sachliche Stellungnahmen zum Thema sucht man meistens
vergebens. Ausgerechnet der Herr, dem dieser Artikel gewidmet ist, hat im linksradikalen „Parteniaforum“,
gewissermaßen dem geistigen Gegenstück zu Kreuz-net, einen bemerkenswerten Satz geschrieben: „Jauche
wird auch durch die fromme Mache kein Weihwasser!“ Und das gilt für beide Gruppen: die bornierten und
von ihrer Meinung maßlos überzeugten linken „Welt- und Kirchenverbesserer“ ala Partenia und „Wir sind
Kirche“, und die selbstgerechten und überheblichen „Supertradis“. Fanatiker sind meistbeide, unfähig
zu einer differenzierten Sichtweise. Aber „herumkrakelen“ ist ja auch einfacher als sich mit Dingen wirklich
auseinanderzusetzen. Beide erweisen so ihrem Anliegen einen Bärendienst.
-Semi Da bekommt man zu den irren Äusserungen von aleph gleich noch ein irres Gesicht (wie man auf dem
Plakat mit dem Breitbachs Schwelles eindrücklich erkennen kann) mitgeliefert. Dass Sie auch nur ein kleines
Rädchen in der perfiden Mischpoke sind, haben Sie schon hinlänglich unter Beweis gestellt. Weiter so
mit dem Outing, immer weiter… o^/
#31 ExBochumer † 16:51:55 | Sonntag, 10. Februar 2008
Perfide (treulos, hinterhältig, wortbrüchig, hinterfotzig, großkotzig, aufgeblasen, großspurig, unsympatisch,
hinterlistig, bösartig, heimtückisch, niederträchtig) ist doch höchstens jemand, der dauernd gegen
die Kirche hetzt, ihr angehört und (mindestens) ein A14-Gehalt bezieht, diverse Schmähschriften verfasst
usw. usf.
#30 Seminarist 14:51:13 | Sonntag, 10. Februar 2008
Modernisten, wem Modernisten gebühren… Aleph schrieb: Rumpelstilz.chen. Halten Sie Ihren perfiden Schnabel…!
Na Pünktchen, wohl in ein Wespennest gestochen Da bekommt man zu den irren Äusserungen von aleph gleich
noch ein irres Gesicht (wie man auf dem Plakat mit dem Breitbachs Schwelles eindrücklich erkennen kann)
mitgeliefert.
#29 ExBochumer † 09:16:31 | Sonntag, 10. Februar 2008
Breitenbach hat schon längst über den Hirtenbrief seines Bischofs gelästert … … und zwar im Partenia-Forum.
Dort schreibt Breitenbach in seiner eigenen Art des „sich-selbst-auf-die-Schulterklopfens“: „Unser Bischof
schreibt in seinem Fastenhirtenbrief: „Ich hoffe sehr, dass das Bussakrament als österliche Gabe des
Auferstandenen auch von allen empfangen werden kann …“. Ich habe kurz einmal gerechnet. Wenn nur die
Hälfte der Schweinfurter Katholiken vor Ostern zur Beichte kommt und für jeden Beichtwilligen nur schlappe
5 Minuten (!?) berechnet werden, ergibt das für jeden „beichtfähigen“ Priester in unserer Stadt 120
zusätzliche Stunden !!! Für ein Beichtgespräch kalkuliere ich mindestens 20 Minuten – schon aus Respekt
vor dem, der ein solches Gespräch sucht. Auf dieser Basis lässt sich schon gar nicht mehr (be)rechnen.
Wenn ich da auf meinen 17 – 18 Stundentag blicke, frage ich mich schon, in welcher Welt unsere Bischöfe
leben ? Roland“ Breitenbach hat eh’ eine Beichtphobie und statt der Beichte andere – auch heidnisch anmutende –
Rituale eingeführt.
Was regt Ihr Euch auf… …eben ein typischer Modernist. Davon gibt es reichlich viele. Zumal sich diese
Sorte in Deutschland besonders behütet findet. Ein Gros der „Gläubigen“ schreit doch nach diesen Typen.
Der Witz ist nur, daß diejenigen, die dann auch wirklich an den „Messen“ teilnehmen, in überwiegender
Zahl noch vor dem NOM bereits Wandlungen miterlebt haben. Aber in treuen und auch blindem Gehorsam alles
schön mitmachen. Ich muß immer grinsen, wenn ich in den „supertollen“ Familiengottesdiensten die Omas
sehe, wenn sie brav die Liedmappen in die Hand nehmen und sich am NGL versuchen. Die Jugendlichen singen
da zwar auch nicht mit, dafür aber der „Vorsitzende“ der Mahlsgemeinschaft umso lauter dank Mikro. Schaut
Euch ruhig mal die Homepage vom „blinden Huhn“ an. Interessant!
#26 Don Carlos 00:55:24 | Sonntag, 10. Februar 2008
Das blinde Huhn… Eigentlich dürfte er an diesem Wochenende gar nicht predigen. Wenn doch, so unterlässt
er es, den Hirtenbrief des Bischofs zu verkünden.
@Alt-Bochumer Herr Breitenbach verkündet nicht Jesus Christus, sondern sich selbst. Er stellt sich und
seine Person in den Mittelpunkt und seine „Gemeinde“ feiert sich selbst. diese Aussagen kommen ja wie
von einer tibetischen Gebetsmühle… sie sind absolut inhaltsleer, da ohne jegliche Beweise und Hinweise
und Quellen. Jede zur Eucharistie versammelte christliche Gemeinde ist eine Gemeinschaft der „zum König,
Priester und Propheten Gesalbten“ und nicht eine Versammlung der „Verdammten dieser Erde“. Das „heilige
Volk Gottes“, der „sichtbare Leib Christi, des Herrn“ feiert Eucharistie – feiert dankbar die Lebenshingabe
Christi und ihre Berufung!
#24 ExBochumer † 21:49:21 | Samstag, 9. Februar 2008
Breitenbach ist und bleibt ein Macher, auch wenn Sie immer wieder die FSSPX für Ihre dämlichen Analogien
heranziehen. Herr Breitenbach verkündet nicht Jesus Christus, sondern sich selbst. Er stellt sich und
seine Person in den Mittelpunkt und seine „Gemeinde“ feiert sich selbst. Insofern mangelt es Herrn Breitenbach –
ebenso wie Herrn Lingen – an Demut.
@Alt-Bochumer Und Breitenbach hat einfach kein Format als Priester. Er ist ein „Macher“, er ist genauso
ein „Macher“, wie dieser Pius-Pater, der vor einem Jahr kurz nach Namibia reisen mußte, um „zu machen“ –
einer Eheschließung zu assistieren. Ich erinnere mich, dass sein „Machen“ an der Orgel in höchsten Tönen
gelobt wurde… Ein Priester hat zu machen: zu verkünden – zu heilen – zu helfen – zu trösten – zu machen …
DAS ist der eindeutige Auftrag Jesu!
#21 ExBochumer † 21:24:40 | Samstag, 9. Februar 2008
@ Gotthard Nicht auf Masse kommt es an, sondern auf Klasse. Und Breitenbach hat einfach kein Format als
Priester. Er ist ein „Macher“, ein Alt-68er, der nicht begriffen hat, daß seine „Ideen“ und Vorstellungen
völlig deplaziert sind. Desweiteren nutzt er sein „Priester-Sein“ für seine falschen Wege. Beispiele
wollen Sie hören? – Wer suchet, der findet. Und gerade zu Herrn Breitenbach werden Sie schnell fündig.
Aber was will man von einem „Erstunterzeichner“ des „Kirchenvolksbegehrens“ anders erwarten? Breitenbach
reiht sich schön ein, direkt neben Drewermann, Bußmann, Hasenhüttl & Co.
@Alt-Bochumer Und Breitenbach ist schlicht und ergreifend „nur“ ein falscher Prophet – im wahrsten Sinne
des Wortes. ich bitte Dich um konkrete Beispiele … dumm daherreden kann jeder! Hier werden doch immer
Zahlen soo hochgehalten. Seine Zahlen können jedem Vergleich standhalten – bzw daran kommt niemand heran!
So schlecht … … ist der Pfr. Breitenbach gar nicht: er tut nur, was die Liturgiereformer wollten.
Er bleibt nicht stehen, in dieser Reform, sondern macht wacker weiter. Vielleicht ist es sogar Fingerspitzengefühl,
dass er die teilweise dämlichen Texte des NOM (Novus Ordo Missae) abändert. Was er nicht versteht ist,
dass er damit den NOM dahin stellt, wo er hingehört, nämlich in die Ecke der verunglückten Reformen.
Indem er platte „Hochgebete“ erfindet zeigt er allen, wo er selbst, der NOM und sein Bischof stehen. Dass
er das nicht freiwillig macht, ist seine Tragik.
#17 ExBochumer † 20:03:50 | Samstag, 9. Februar 2008
@ Gotthard Mt 7,15 ff. „15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe,
in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet
man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein
schlechter Baum aber schlechte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein
schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und
ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt:
Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten
und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes! „
Und Breitenbach ist schlicht und ergreifend „nur“ ein falscher Prophet – im wahrsten Sinne des Wortes.
@Libertas Ecclesiae Wissen die Bischöfe von Würzburg nicht, dass sie eine Aufsichtspflicht haben gegenüber
den exzessiven Umtrieben eines Pfarrers Breitenbach? Ich denke, der Würzburger Bischof weiß Hw Breitenbach
zu schätzen … bei ihm gilt bestimmt das hier so geflügelte Wort von den „Früchten“ … mit diesen
„Früchten“ seiner Seelsorge kann sich kein Pius-Kapellchen messen!
@RRR: Pardon, … wenn ich da sehr deutlich geworden bin. Aber bei HH. Breitenbach kommt schon einiges
zusammen. Das eine ist das selbermachen von Messtexten inkl. Hochgebeten. Das ist nicht – wie Sie zu meinen
scheinen – eine Sache „unterschiedlicher Vorstellungen“, sondern eine Aufgabe für seinen Bischof. „Vor
und hinter den den Zeiten“ ist dann aber ein Beispiel dafür, daß der Herr auf Biegen und Brechen der
deutschen Sprache und jeden Sinngehaltes originell sein will (was wiederum eine Folge des konsequenten
und exzessiven Selbermachens ist). Und das finde ich idiotisch.
#13 ExBochumer † 17:31:34 | Samstag, 9. Februar 2008
@ Libertas Ecclesiae Der Bischof von Würzburg ist – genau wie sen Vorgänger – eine schwache Figur. Meine
Vermutung ist, daß Breitenbach innerhalb des Ordinariats einige Beziehungen hat, so daß er sich all
das erlauben kann, was er auch sichtlich ausnutzt. Oder aber: Bischof Hofmann läßt Breitenbach gewähren
nach dem Motto „Irgendwann wird es vorbei sein“. Doch gerade diese Möglichkeit ist gefährlich, sehr
gefährlich sogar. Denn Breitenbach führt sein Zerstörungswerk weiter und weiter und weiter … (wobei
ich persönlich den Eindruck habe, daß Breitenbach zunehmend aggressiver wird). Übrigens: Neuester Erguss
des Herrn Breitenbach im Partenia-Forum von heute: Zitat: „Das Beschwerdeverfahren gegen die Rätereform
im Bistum Regensburg ist endgültig gescheitert. Das gab das Bistum in einer Pressemeldung bekannt. Das
höchste Kirchengericht, die Apostolische Signatur, hat die Beschwerde eines früheren Laienfunktionärs
damit zu den Akten gelegt. In dem Verfahren ging es um die Umgestaltung der Laienräte im Bistum durch
den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller im November 2005. Dieser Meldung nichts hinzuzufügen,
außer der Dankbarkeit darüber, dass der Protestant MP Beckstein, das katholische München vor Müller
gerettet hat. Roland“
@ ExBochumer Über Breitenbach zu sprechen, wäre jedes Wort zuviel. Dem pflichte ich Ihnen bei. Also
lasst uns nicht über Breitenbach sprechen, sondern über den zuständigen Bischof von Würzburg. Vom
früheren Bischof Paul-Werner Scheele war ja in dieser Hinsicht kaum mehr etwas zu erwarten, wie man damals
im Zusammenhang mit der kath.net-Kampagne sehen konnte. Dann setzen einige glaubenstreue Katholiken ihre
Hoffnung auf den neuen Bischof Friedhelm Hofmann. Aber auch der scheint eine einzige Enttäuschung zu
sein. Wissen die Bischöfe von Würzburg nicht, dass sie eine Aufsichtspflicht haben gegenüber den exzessiven
Umtrieben eines Pfarrers Breitenbach?
#11 ExBochumer † 16:58:55 | Samstag, 9. Februar 2008
Über Breitenbach zu sprechen, wäre jedes Wort zuviel. Seine sonntäglichen Ergüsse, genannt „Liturgieletter“
erreichen auch mich. Ich überfliege sie nur noch, weil es mir langsam zu langweilig wird, das ewig „gestrige“
Gesabbere und Gejammere des Herrn anzutun. Viel interessanter ist jedoch das sogenannte „Partenia-Forum“,
in dem Breitenbach auch sein Unwesen treibt. Breitenbach ist nichts weiter als ein Typ, der sich selbst
in die Öffentlichkeit drängt. Und die Gemeinde, deren Vorsteher er ist, feiert sich selbst. Mit Katholizität
hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Mindestens eines muß man Breitenbach zubilligen: Er wäre ein
guter Sozialarbeiter geworden.
@Sacerdos Helveticus Stimme Ihnen zu. Ich wollte die Frage mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.
Liturgierechtlich ist eh alles klar und eindeutig. Ein Blick in den CIC genügt.
@Stromberg Die inhaltliche Analyse der Texte ist gar nicht nötig und es geht nicht um persönliche Geschmäcker.
Es genügt: Pfarrer Breitenbach verwendet in der Liturgie „selbstgestrickte“ und damit nicht approbierte
Texte und zwar nicht nur z.B. als Tagesgebet, sondern auch wie die letzte Meldung von kreuz. net zu diesem
Pfarrer belegte, selbstgeschaffene Hochgebete. Dies ist als schwerer Missbrauch zu verurteilen und verlangt
objektiv gesehen das Eiongreifen der kirchlichen Autoritäten und die Disziplinierung des betreffenden
Priesters (das hiesse mindestens Ermahnung und im Wiederholungsfall Suspension) Pfarrer Breitenbach begeht
ein Delikt gegen die Einheit der Kirche und die Heiligkeit der Eucharistie und öffnet damit dem „Durcheinanderwerfer“,
dem Diabolos die Tür ins Heiligtum der Kirche, ob es ihm bewusst ist oder nicht.
Ein wenig naiv, die Texte. Ebensowenig wie die Piusbruderschaft die leibhaftige Inkarnation des Bösen
ist, ist es auch Pf. Breitenbach. Ich denke, dass die abgedruckten Gebetstexte sehr gewöhnungsbedürftig
sind. Sie klingen sprachlich recht naiv und sehr umgangssprachlich. Sie sind eher für das persönliche
Gebet als für offizielle liturgische Handlungen geeignet. Die Befürwörter werden sagen, es ist eine
sehr lebensnahe Sprache, die Gegner werden es als platt und unausgegoren betrachten. Es hängt davon ab,
welches Gottes- und Liturgiebild man selbst hat. Ich kann damit nur sehr wenig anfangen, da solchen Texten
eine gewisse formale wie inhaltliche Größe der Gedanken fehlt. Für mich hat Religion immer den Aspekt
des Verweises auf etwas, was unsere Welt übersteigt, auf eine transzendente Welt. Auf mich wirken diese
Texte zu schlicht; es fehlt ihnen von meiner Sicht her theologische Klasse und Durchdringung, von der
sprachlichen Seite einmal abgesehen. Es hat schon Sinn, dass Priester und Bischof das Messbuch benützen
müssen: Klar, nicht jeder Text, nicht jedes Gebet dort ist ein theologisches Feuerwerk, aber meist besser
und durchdachter als eigene Versuche, die doch zu sehr an der Oberfläche kleben und sich auf einem eher
bescheidenen sprachlichen Niveau bewegen. Es geht schließlich um offizielle liturgische Handlungen der
Kirche, die entsprechendes Niveau und Stilempfinden erfordern.
@lingen na im gegensatz zu ihnen, ist der gescholtene schweinfurter pfarrer wenigstens gültig geweihter
priester der katholischen kirche, geweiht von einem „realen“ apostelnachfolger und nicht von einem hochstapler,
sie hochstapler…
#6 Pater Lingen 14:28:40 | Samstag, 9. Februar 2008
Das erinnert mich an mein „Pfarrpraktikum“ Mir wurde vor meinem Churer „Pfarrpraktikum“ von de „Pfarrei“
nachdrücklich eingeschärft, dass ich den gesamten Zirkus bedingungs- und kompromisslos mitmachen müsse.
Nun, dann habe ich das „Praktikum“ eben sausen lassen. Bemerkenswert, dass die V2ler es als verwerflich,
idiotisch, satanisch etc. pp. verdammen, wenn sich jemand eben nicht in diesen Karnevalsverein einreiht,
sondern treu zur katholischen Kirche steht, trotz unendlicher Verfolgungen bis zum Äußersten. Die V2-Devise
lautet: Hauptsache, man ist „una cum apostata“. O-Ton eines „Konservativen“: „Wir müssen dem Papst folgen,
auch wenn er uns in die Hölle führt.“ Ein Lied: „Dann gehen wir der Hölle entgegen, und alle gehen
mit…“
@ Genoveva Abzüglich seiner heiligen Weihen ist dieser Kerl ein Vollidiot. Er ist weder ein „Kerl“ noch
ein „Vollidiot“, auch wenn offenbar seine Vorstellungen von Liturgie erheblich von den Ihrigen und den
meinigen abweichen. Hat er eigentlich einen Bischof? Ja – das unterscheidet ihn von Rolf Lingen und der
FSSPX (oder gelten für Sie auch exkommunizierte Bischöfe?)
„Wo wir mit einem Glas Wein anstoßen, sind wir unter guten Freunden.“ Prost, sag ich dann mal. Hat Pfarrer
Breitenbach eigentlich auch schon einen Colaautomaten in seiner Kirche aufstellen lassen? Man, man, man…schläft
Bischof Hofmann oder ist es ihm einfach nur egal, daß Pfarrer Breitenbach durch sein Tun die liturgischen
Anordnungen aus Rom regelmäßig und mit Vorsatz der Lächerlichkeit preisgibt?
Manche Probleme lösen sich eh biologisch… „Aber das Reden von und über ihn bleibt an der Oberfläche.“
Was er mit seinen selbstgebastelten „Messtexten“ eindrücklich belegt.