Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
Gegenwärtig beraten sogenannte Fachleute bei einem vatikanischen Kongreß über die Rolle der Frau. Gehört die Tagung zum Vorprogramm für eine beabsichtigte Einführung von Diakoninnen?
(kreuz.net, Vatikan) Vom 7. bis 9. Februar tagt im Vatikan der erste internationale Kongreß über die
Rolle der Frau in der Kirche. Er wurde vom Päpstlichen Laienrat organisiert und steht unter dem nichtssagenden
Titel: „Frau und Mann, die Menschheit als Ganze“.
An der Veranstaltung nehmen mehr als 250 Personen aus vierzig Diözesen und fünf Kontinenten teil.
Formeller Anlaß für den Kongreß ist der 20. Jahrestag des Apostolischen Schreibens ‘Mulieris Dignitatem’ von Papst Johannes Paul II.
Zum Abschluß der Veranstaltung wird Papst Benedikt XVI. eine Ansprache halten.
Jahrhundertelang Frauenordinationen?
Eine der Rednerinnen war die deutsche Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (62). Sie lehrt an der Technischen Universität Dresden Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft.
Laut ‘Radio Vatikan’ erklärte sie bei dem Kongreß, daß sich historisch angeblich eine jahrhundertelange Tradition von Diakoninnen nachweisen lasse.
Die Philosophin glaubt, daß die Kirche überlegen könnte, Frauen zu Diakoninnen zu ordinieren.
Doch gleichzeitig wandte sich Frau Gerl-Falkovitz – die offenbar die Einheit des Weiheamtes nicht versteht – gegen das Frauenpriestertum.
Das komme für sie aufgrund der biblischen Überlieferung nicht in Frage.
Die Einstellung von Frau Gerl-Falkovitz war den Organisatoren bekannt. Bereits 1996 hat sie unter dem Titel „Nachdenkliches zum Diakonat der Frau“ in der neokonservativen Zeitschrift ‘Communio’ einen Aufsatz verfaßt.
Frau Gerl-Falkovitz wird von Christoph Kardinal Schönborn von Wien hochgeschätzt und dürfte auch über ihn zu dem Anlaß eingeladen worden sein.
Kind des Christentums?
Frau Gerl-Falkovitz tätigte beim Frauenkongreß noch weitere umstrittene Aussagen.
So bezeichnete sie den Feminismus als „Kind des Christentums“.
Den Freiheitsbegriff in den Briefen des Apostels Paulus interpretierte sie als Auflösung einer angeblichen Fixierung auf das Geschlecht.
Der Heilige Paulus betone an erster Stelle die Unmittelbarkeit des Menschen zu Gott – so Frau Gerl-Falkovitz.
© Titelbild: Dave King, CC
An der Veranstaltung nehmen mehr als 250 Personen aus vierzig Diözesen und fünf Kontinenten teil.
Formeller Anlaß für den Kongreß ist der 20. Jahrestag des Apostolischen Schreibens ‘Mulieris Dignitatem’ von Papst Johannes Paul II.
Zum Abschluß der Veranstaltung wird Papst Benedikt XVI. eine Ansprache halten.
Jahrhundertelang Frauenordinationen?
Eine der Rednerinnen war die deutsche Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (62). Sie lehrt an der Technischen Universität Dresden Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft.
Laut ‘Radio Vatikan’ erklärte sie bei dem Kongreß, daß sich historisch angeblich eine jahrhundertelange Tradition von Diakoninnen nachweisen lasse.
Die Philosophin glaubt, daß die Kirche überlegen könnte, Frauen zu Diakoninnen zu ordinieren.
Doch gleichzeitig wandte sich Frau Gerl-Falkovitz – die offenbar die Einheit des Weiheamtes nicht versteht – gegen das Frauenpriestertum.
Das komme für sie aufgrund der biblischen Überlieferung nicht in Frage.
Die Einstellung von Frau Gerl-Falkovitz war den Organisatoren bekannt. Bereits 1996 hat sie unter dem Titel „Nachdenkliches zum Diakonat der Frau“ in der neokonservativen Zeitschrift ‘Communio’ einen Aufsatz verfaßt.
Frau Gerl-Falkovitz wird von Christoph Kardinal Schönborn von Wien hochgeschätzt und dürfte auch über ihn zu dem Anlaß eingeladen worden sein.
Kind des Christentums?
Frau Gerl-Falkovitz tätigte beim Frauenkongreß noch weitere umstrittene Aussagen.
So bezeichnete sie den Feminismus als „Kind des Christentums“.
Den Freiheitsbegriff in den Briefen des Apostels Paulus interpretierte sie als Auflösung einer angeblichen Fixierung auf das Geschlecht.
Der Heilige Paulus betone an erster Stelle die Unmittelbarkeit des Menschen zu Gott – so Frau Gerl-Falkovitz.
© Titelbild: Dave King, CC
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Mittwoch, 7. Mai 2008 22:31
Maria Escorial: was bedeutet denn eine Diakonin?
Wir haben da ein künstlich kreiertes Wort, dass es so nicht in der Bibel gibt. Es gibt den Diakon, die weibliche Form ist nicht Diakonin sondern Diakonisse; Diese hingegen haben wir doch schon! Schauen wir uns bei den evangelischen Brudern und Schwestern um, dann finden wir diese Frauengruppe. Sie tragen eine Uniform und ein Häubchen ähnlich wie einige neue italienische Orden.
Sonntag, 17. Februar 2008 23:54
Rübezahl: @ Gotthard
Ignoranz ist keine Tugend, Gotthard!
Sie sollten besser:
… anstatt diesen absoluten Quatsch hier zu posten.
Liebe Grüße
der Rübezahl
Sie sollten besser:
… anstatt diesen absoluten Quatsch hier zu posten.
Liebe Grüße
der Rübezahl
Sonntag, 17. Februar 2008 23:49
Gotthard: ach Rübezahl
diese Erklärung erhebt sich über ihre Bedeutung hinaus…
die Frage der Frauenordination ist natürlich noch nicht erledigt… und Jean Paul II hat sich natürlich geweigert, dies zum Dogma zu erheben – aus guten Grund.
Die Erklärung nähert sich zwar in der Art der Formulierung der eines Dogmas … doch es ist keines.
Es gibt keinen definitiven GHrund, Frauen von der Weihe auszuschließen!
die Frage der Frauenordination ist natürlich noch nicht erledigt… und Jean Paul II hat sich natürlich geweigert, dies zum Dogma zu erheben – aus guten Grund.
Die Erklärung nähert sich zwar in der Art der Formulierung der eines Dogmas … doch es ist keines.
Es gibt keinen definitiven GHrund, Frauen von der Weihe auszuschließen!
Sonntag, 17. Februar 2008 23:38
Rübezahl: @ Gotthard
Soso, Gotthard, geirrt
hat der Papst sich also bezüglich der Frauenordination (Priesterweihe) …
„Zweifel: Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist.
Antwort: Ja.
Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2). Aus diesem Grund hat der Papst angesichts der gegenwärtigen Lage in Ausübung seines eigentlichen Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), die gleiche Lehre mit einer förmlichen Erklärung vorgelegt in ausdrücklicher Darlegung dessen, was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist, insofern es zum Glaubensgut gehört.
Papst Johannes Paul II. hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz die vorliegende Antwort, die in der ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, gebilligt und zu veröffentlichen angeordnet.“
Kongregation für die Glaubenslehre, Responsum ad dubium (Antwort auf den Zweifel bezüglich der im Apostolischen Schreiben »Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre) v. 28. Oktober 1995
„Zweifel: Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist.
Antwort: Ja.
Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2). Aus diesem Grund hat der Papst angesichts der gegenwärtigen Lage in Ausübung seines eigentlichen Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), die gleiche Lehre mit einer förmlichen Erklärung vorgelegt in ausdrücklicher Darlegung dessen, was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist, insofern es zum Glaubensgut gehört.
Papst Johannes Paul II. hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz die vorliegende Antwort, die in der ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, gebilligt und zu veröffentlichen angeordnet.“
Kongregation für die Glaubenslehre, Responsum ad dubium (Antwort auf den Zweifel bezüglich der im Apostolischen Schreiben »Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre) v. 28. Oktober 1995
Sonntag, 17. Februar 2008 23:35
Benedikt: @ Gotthard
Die archäologische Argumentation gegen die Frauenordination ist beschämend …
Ah, jetzt auf einmal…ansonsten kommt doch jede Kirchenpraxis aus der Frühzeit gerade recht.
Ah, jetzt auf einmal…ansonsten kommt doch jede Kirchenpraxis aus der Frühzeit gerade recht.
Sonntag, 17. Februar 2008 23:29
Gotthard: Frauendiakonat
es wird große Zeit, dass die Frauen zum Weihesakrament zugelassen werden…
Die archäologische Argumentation gegen die Frauenordination ist beschämend … Jean Paul II hat sich in diesem Fall sehr geirrt!!
Die archäologische Argumentation gegen die Frauenordination ist beschämend … Jean Paul II hat sich in diesem Fall sehr geirrt!!
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