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Onkel Klaus schreibt an die Kinder + „Opfern sie auch für mich“ + Wer die Wahl hat, hat die Qual + Die Homosexuellen sind ein gesellschaftliches Krebsgeschwulst + Behinderte in den Abfallkorb
Onkel Klaus schreibt an die Kinder

Österreich. Der Diözesanbischof von St. Pölten, Klaus Küng, hat für die Kleinen seiner Diözese einen eigenen Fastenhirtenbrief verfaßt. Den Jüngsten der Kirche versichert der Bischof, daß sie ihm eine besondere Freunde im Glauben seien. Beim sonntäglichen Gottesdienst sei ihnen Gott ganz besonders nahe, auch wenn sie dies nicht immer spürten. „Ganz besonders nahe ist uns Jesus in der heiligen Kommunion. Manche von euch waren schon bei der Erstkommunion; andere bereiten sich darauf vor. Und die jüngeren Kinder unter euch, die noch nicht bei der Erstkommunion waren, bekommen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Durch dieses Zeichen seid ihr mit allen Menschen verbunden, die an Jesus glauben. Liebe Kinder – wenn wir alle miteinander fest daran glauben, daß Jesus bei uns ist und mit uns geht, dann können wir auch anderen von IHM erzählen. Erinnert euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.“

„Opfern sie auch für mich“

Vatikan. Es ist möglich, daß Papst Johannes Paul II. schon am kommenden Sonntag wieder vor die Gläubigen treten wird. Der Anlaß dazu wäre das Angelusgebet, für das sich der Papst jeden Sonntag um 12.00 Uhr am Fenster seiner Privatwohnung zeigt. Ob der Heilige Vater den „Engel des Herrn“ oder nur den Schlußsegen sprechen werde, stehe noch nicht fest. Anläßlich einer gestrigen Messe zum Welttag der Kranken bat der Heilige Vater in einer Botschaft die Gläubigen um ihr Opfer und ihre Gebete: „Opfert die Gebete auf für die Kirche und die Welt. Opfert sie auch auf für mich und meine Mission als Hirten der Christen.“

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Indien. Ein katholischer Priester, Albinus Murmu (36), hat sich als Kandidat für das Lokalparlament eines ostindischen Teilstaates aufstellen lassen und ist deswegen vom Priesteramt suspendiert worden. Das katholische Kirchenrecht verbietet es Priestern, politische Funktionen ohne die Erlaubnis ihres Bischofs zu übernehmen. Der Priester war von seinem Bischof aufgefordert worden, seine Kandidatur zurückzuziehen. Vorgestern war der letzte Tag, um das zu tun. Doch Murmu hat den Termin verstreichen lassen. „Wir haben keine andere Wahl, als ihn zu suspendieren, weil er sich weigerte, seine Kandidatur zurückzuziehen“, erklärte Bischof Julius Marandi, der Oberhirte der Diözese Dumka, zu welcher der politisierende Priester gehört. Die Wahlen werden Ende des Monats stattfinden. Bischof Marandi erklärte, daß der Priester nicht in einer Pfarrei arbeitete, sondern gegenwärtig krankgeschrieben und unter Beobachtung war.

Die Homosexuellen sind ein gesellschaftliches Krebsgeschwulst

Schweden. In Schweden ist es seit Freitag erlaubt, Homosexuelle mit Krebsgeschwülsten zu vergleichen. Der protestantische Pastor Ake Green (63) hatte im Jahr 2003 Homosexuelle in einer Predigt als „Krebsgeschwulst am Körper unserer Gesellschaft“ bezeichnet. Deswegen wurde er zu sechs Monaten Haft wegen Diskriminierung von Minderheiten verurteilt. Das Oberlandesgericht in Jönköping sprach den Pfarrer am vergangenen Freitag frei. Die Stadt Jönköping liegt im Nordwesten der schwedischen Landschaft Småland. Das Urteil wurde mit dem Recht auf Meinungsfreiheit begründet.

Behinderte in den Abfallkorb

Österreich. Das Krankenhaus Schwaz im Tirol hat damit begonnen, behinderte Kinder auszumerzen. Schwaz liegt rund 30 Kilometer östlich von Innsbruck, der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol. Bisher wurden Kinder nur an der Uni-Klinik Innsbruck auf Chromosomenstörungen untersucht. Seit Anfang diesen Jahres wird die sogenannte „Invasive Pränataldiagnostik“ auch in Schwaz angewandt. Dabei werden dem Fruchtwasser oder dem Mutterkuchengewebe Proben entnommen und genetisch untersucht. Mit großer Wahrscheinlichkeit können so Behinderungen, zum Beispiel mongolide Kinder, entdeckt werden. Im Regelfall werden diese Kinder getötet.
      
1 Lesermeinung
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#1   Bruno-Maria Schulz   10:39:08 | Samstag, 12. Februar 2005
Lieber Gott bleibe bei mir

Es ist der gut, was der Diözesanbischof den Kindern sagt, und wir sollten unseren Kindern ergänzen zu des Bischofs Satz: „Erinnert euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.“
…Aber auch zuhause, unterwegs und egal was ihr tut ist Jesus Christus, ist Gott bei euch, wenn ihr nur kurz zwischendurch an ihn denkt. Da genügt schon ein kurzes LIEBER GOTT SEI BEI MIR. Dann seid ihr nie alleine. Habt immer Gott bei euch und könnt Ihm alles sagen. Er weiß was euch schmerzt, schon bevor ihr es Ihm sagt. Manchen Schmerz wird Er nicht nehmen, aber es ist viel leichter ihn zu tragen zusammen mit Gott der euch liebt, mehr, als euer liebster Mensch euch lieben kann.
Bruno-Maria Schulz
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