Buchbesprechung
Und wieder sind die anderen schuld
Das größte aller Übel ist der Zölibat, die Lösung aller Problem die Ehe. Viele Kirchenfeinde leben in einer simplen Welt.
Immer eine gute Geschichte: Priester und Frauen
Immer eine gute Geschichte: Priester und Frauen
(kreuz.net) Sie leidet nicht an Minderwertig- keitskomplexen. Wenn sie über ihr eigenes Leben Bilanz zieht, kommt sie ins Schwärmen und erteilt sich zugleich eine Generalabsolution:

„Du hast sie bestanden, die alles entscheidende Prüfung deines Lebens. Bestanden, zur größeren Ehre Gottes und zum Wohle der katholischen Kirche. Selbstverständlich rücktest du mit deiner Entscheidung die Liebe wieder auf den Platz, wo sie hingehörte.“

Diese Worte stammen von Margarete Kirchmann. Sie hat viele Jahre an der Seite eines katholischen Priesters verbracht – nicht als Haushälterin, als Pfarrsekretärin oder Mitarbeiterin, sondern als Konkubine, mit welcher der untreue Geistliche Tisch und Bett teilte.

Jetzt hat Frau Kirchmann ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel: „Wer es fassen kann, der fasse es“.

Darin schildert sie, wie es mit dem Priester, Hw. B., anfing.

Buchcover "Wer es fassen kann, der fasse es"
Buchcover „Wer es fassen kann, der fasse es“
Der Geistliche hatte nach Frau Kirchmanns eigenen Angaben „nie gelernt“, seine Gefühle zu benennen. Er sei in Sachen Liebe „unterwegs“ gewesen, habe die „Liebe“ aber nicht gekannt.

Ob das ein priesterspezifisches Phänomen ist, wird man dem erfahrungserprobten Urteil der Ehegattinnen überlassen müssen.

Die Konkubine beschreibt in ihrem Buch, wie sie am Anfang gegen „ihre Gefühle“ gekämpft habe – und wie „sie darin gemeinsam“ gescheitert seien.

Nach Angaben des Verlages war Frau Kirchmanns Konkubinat „eine ungewöhnliche Beziehung, von Höhen und Tiefen, Rückzügen, Verletzungen, wieder an die Tür klopfen und um Einlaß bitten geprägt – bis zur Selbstaufgabe, Rücksicht nehmend, sorgsam abwägend, daß nichts bekannt wird“.

Das sei eine „unerlaubte Liebe im Schatten, voller Versteckspiel, Licht unter einem Scheffel“ gewesen, das „schmerzlich erstickt“.

Die Liebe sei an der „Macht der Institution Kirche“ gescheitert – lamentiert der Verlag.

Daß jeder Ehebrecher, der seine geheimen Liebschaften vor der eigenen Ehefrau verbergen muß, gleich vorgeht, wird nicht gesagt.

Das Buch kann nicht von einem Happy End berichten: „Es geht für keinen letztlich gut aus. Das Scheitern ist vollständig. Es überleben nicht alle diesen Kampf“ – heißt es melodramatisch.

Frau Kirchmann kocht in ihrem Buch auch die immergrüne Zölibatsdiskussion mit ihren altbekannten Slogans auf.

Sie erzählt von anderen Konkubinen, die heimlich mit katholischen Priestern liiert seien.

Natürlich berichtet sich auch von ihrem heldenhaften Kampf um die „Aufhebung unmenschlicher Vorschriften“, die sie als angebliches „Machtmittel“ hinstellt.

Für Frau Kirchmann ist die Ehe offenbar die Lösung aller Probleme.

Vor dem Hintergrund der eigenen persönlichen Unzulänglichkeiten zeichnet sie die Karikatur einer Kirche, die es – wie sie weiß – angeblich seit 1139 verbiete, daß „Priester in der katholischen Kirche Frauen haben.“

Frau Kirchmanns Buch ist nicht das erste und wohl auch nicht das letzte Buch der offenbar unerschöpflichen Kategorie „verbotene Liebe“.

Wenn sich unter den Zutaten noch ein katholischer Priester befindet, ist der Erfolg fast so sicher wie das Amen in der Kirche.

Margarete Kirchmann:
Wer es fassen kann, der fasse es.
Ich war die Frau im Leben eines Priesters.
Verlag Haag + Herchen Frankfurt/Main. 181 Seiten.
ISBN 3-89846-277-3.
      
45 Lesermeinungen
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#45   kath.Sachs †   11:07:49 | Mittwoch, 13. Februar 2008
clarissa colonia: Eine Rechtsmeinung zu Fakten gibt es nicht
zu: „clarissa colonia: Werter Hintzen,vielfach wird die Rechtsmeinung vertreten, Weihe sie ein Ehe-, aber Ehe kein Weihehindernis …“
Es ist Faktum, daß nicht alle Sakramente gleichrangig sind: Z.B. kann eine Firmung im heutigen Verständnis keine Taufe vorwegnehmen, aber die Sakramente schließen sich nicht aus. Die Kirche kann außerdem die sogenannte „Verwaltung“ der Sakramente selbst regeln. So war – im Unterschied zu heute – viele Jahrhunderte hindurch das Tauf- und das Firmsakrament miteinander verknüpft. Für das Ehesakrament und das Weihesakrament gilt dasselbe: Weihe und Ehe schließen sich nicht vom Wesen der beiden Sakramente aus, sondern nur durch das Kirchenrecht. Wenn die Kirche also beschließt, die (nur den Männern vorbehaltene) Priesterweihe schließt die Ehe nicht aus, dann ist das so. Der Grund liegt darin, daß Ehelosigkeit kein Sakrament ist. Ganz einfach! :-)
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#44   Nachtlaterne   19:22:40 | Montag, 11. Februar 2008
den zölibat hat es früher…
…nicht gegeben. warum hat dann christus gesagt, dass wer vater, mutter, bruder, familie verlässt um seinetwillen dieser das ewige leben erben wird?
christus hat niemanden als waisen zurückgelassen und so konnten seine jünger ohne weiteres alles verlassen.
christus selber lebte den zölibat doch vor!
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#43   Typ   15:45:12 | Montag, 11. Februar 2008
@ Heger
Zumindest verlangt der hl. Paulus vom Bischof (was ja heute dem Pfarrer eines kleinen Landstädtchens entsprechen würde), daß er „enthaltsam“ (enkratés) zu sein habe.
Sind Sie also auch wie ich der Meinung, dass jede halbwegs größere Stadt einen eigenen Bischof haben sollte? Eine Diözese wie Köln müsste man demnach mindestens in 10, vielleicht sogar 20 oder 30 Diözesen teilen.
Einverstanden?
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#42   clarissa colonia   15:38:13 | Montag, 11. Februar 2008
Bischöflicher Pflichtzölibat
unter besonderer Berücksichtigung der afrikanischen Tiger!?
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#41   Sozialkatholisch   14:44:44 | Montag, 11. Februar 2008
@ Type
Na dann Proseminar Logik für Sie persönlich:
A) „Pflichtzölibat für Priester“
B) „Pflichtzölibat für Bischöfe“
Zwei verschiedene Themen. Sie wissen doch, was „verschieden“ bedeutet, oder?
Aber beides gehört zur Diskussion über den Pflichtzölibat, nur weil ich nicht weiß ob du es weißt, Bischöfe sind meistens auch Priester, sogar bei den orthodoxen.
^-^
Eine Diskussion über A impliziert also nichts notwendigerweise über B. Wenn Person P über A spricht und Person Q über B, sprechen beide über verschiedene Themen.
A2) Jungfrau Maria
B2) Tiger in Afrika
Eine Diskussion über A2 impliziert also nichts notwendigerweise über B2. Wenn Person P2 über A2 spricht und Person Q2 über B2, sprechen beide über verschiedene Themen.
So viel zu Ihrer Intelligenz!
Die Intelligenzbestie oder der Superschlaubold ist bestimmt eine Type die dann B2 ins Spiel bringt
:-D :-D :-D
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#40   Typ   14:38:13 | Montag, 11. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
Die hl. Jungfrau Maria kann man sehr wohl zu einer tiefen Diskussion über den Zölibat heranziehen ihre afrikanischen Nichttieger abber nicht. Da sieht man ihre klare Weitsicht!
Na dann Proseminar Logik für Sie persönlich:
A) „Pflichtzölibat für Priester“
B) „Pflichtzölibat für Bischöfe“
Zwei verschiedene Themen. Sie wissen doch, was „verschieden“ bedeutet, oder?
Eine Diskussion über A impliziert also nichts notwendigerweise über B. Wenn Person P über A spricht und Person Q über B, sprechen beide über verschiedene Themen.
A2) Jungfrau Maria
B2) Tiger in Afrika
Eine Diskussion über A2 impliziert also nichts notwendigerweise über B2. Wenn Person P2 über A2 spricht und Person Q2 über B2, sprechen beide über verschiedene Themen.
So viel zu Ihrer Intelligenz! :-D
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#39   RRR   14:35:34 | Montag, 11. Februar 2008
@ Heger
Und wie man hört, ziehen die Gläubigen den letzteren für die Beichte vor.
„Man“ hört manchmal auch das genaue Gegenteil.
daß man einfach die jahrhundertealte Kopplung von Zölibat und Priestertum aufgibt.
Die existierte zwar als Rechtsvorschrift, aber nicht als Lebensform. Da Sie ja hier offenbar richtig stolz auf Ihre überragende Urteilskraft sind, sollten Sie auch die massenhaften kirchenhistorischen Publikationen kennen, in denen frühere kirchliche Akten ausgewertet wurden. Nix war’s mit Einhaltung des Zölibats, nicht mal nach dem Tridentinum. Solange sichergestellt war, dass der Priester nix vererben konnte, konnte er Konkubinen, Huren, Frauen haben, so viel er wollte.
Das Zölibatsgesetz ist Jahrhunderte alt. Die Einhaltung des Zölibats war schon immer nur denen vorbehalten, denen der Zölibat als Berufung von Gott mitgegeben war. Und das sind viel viel weniger als es Priester gibt und gegeben hat.
Die heutige Kirche geht damit endlich ehrlich um.
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#38   Sozialkatholisch   14:35:30 | Montag, 11. Februar 2008
@ Type
Sie können natürlich auch gerne Postings über die Jungfrau Maria schreiben und dann mische ich mich ein und sage „In Afrika gibt es keine Tiger“. Wäre ein ähnlich abrupter Themenwechsel wie der, den Sie hier vorgelegt haben.
Die hl. Jungfrau Maria kann man sehr wohl zu einer tiefen Diskussion über den Zölibat heranziehen ihre afrikanischen Nichttieger abber nicht.
Da sieht man ihre klare Weitsicht!
:-]
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#37   Typ   14:31:34 | Montag, 11. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
Toll, und ich darf wohl nicht davon anfangen zu reden! Also die Orthodoxen haben auch einen Pflichtzölibat.
Hat das je jemand bestritten? Es war halt nur kein Thema in den früheren Postings.
Sie können natürlich auch gerne Postings über die Jungfrau Maria schreiben und dann mische ich mich ein und sage „In Afrika gibt es keine Tiger“. Wäre ein ähnlich abrupter Themenwechsel wie der, den Sie hier vorgelegt haben.
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#36   Sozialkatholisch   14:27:45 | Montag, 11. Februar 2008
@ Type
Äh, also ich sage es gerne zum dritten Mal: Von Bischöfen war bisher überhaupt nicht die Rede. Die Vorredner und auch ich haben bisher nur von Priestern gesprochen.
Toll, und ich darf wohl nicht davon anfangen zu reden!
Also die Orthodoxen haben auch einen Pflichtzölibat.
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#35   Dr. Christoph Heger   14:25:45 | Montag, 11. Februar 2008
Priester nicht zölibatär?
dominikaner:
seien wir doch mal ehrlich.
Wieso nur „mal“? Das ist zu wenig.
in der frühen kriche waren die priester nicht zölibatär
Und woher bitte weiß man das?
Das Gegenteil ist zu vermuten. Zumindest verlangt der hl. Paulus vom Bischof (was ja heute dem Pfarrer eines kleinen Landstädtchens entsprechen würde), daß er „enthaltsam“ (enkratés) zu sein habe.
(in der orthodoxen heute auch nicht)
Das ist nicht ganz richtig. Neben dem verheirateten Klerus gibt es sehr wohl auch den ehelosen Mönchsklerus. Und wie man hört, ziehen die Gläubigen den letzteren für die Beichte vor.
Es ist ja verständlich, daß es unseren Progressiven, Reformliturgikern usw. furchtbar peinlich ist, daß in ihrer verbesserten Kirche kein junger Mann mehr Priester werden möchte. Aber so billig sollte man sie nicht aus der Verantwortung entlassen, daß man einfach die jahrhundertealte Kopplung von Zölibat und Priestertum aufgibt.
MfG
Christoph Heger
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#34   Typ   14:24:27 | Montag, 11. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
dann willst du auch kein Pflichtzölibat für Bischöfe?
Äh, also ich sage es gerne zum dritten Mal: Von Bischöfen war bisher überhaupt nicht die Rede. Die Vorredner und auch ich haben bisher nur von Priestern gesprochen.
Persönlich hätte ich mit der Abschaffung des Pflichtzölibats für Bischöfe und auch mit Erlaubnis für unverheiratete Priester, heiraten zu dürfen, keine grundsätzlichen Probleme. Ich würde es aber vorziehen, mich der alt- und ostkirchlichen – und dort weitgehend bewährten und authentisch gelebten – Tradition anzuvertrauen: Pflichtzölibat für Bischöfe und Ordensleute, kein Pflichtzölibat für Priester und Diakone, aber Eheverbot für alle Priester und Diakone, die noch nicht verheiratet sind.
Die westliche Pflichtzölibatsgeschichte hat zu viel Unlauterkeit, Doppelleben, Überforderung und Lüge produziert (und zwar in ALLEN Jahrhunderten – darauf habe ich hier auch schon einige Mal hingewiesen und die kirchenhistorisch ausgewerteten Quellen sind Legion), und in der Gegenwart produziert dieses Gesetz die absurde Situation, dass faktisch die Priesteraskese höher geschätzt wird als die Eucharistie – anstatt an Orten mit Priestermangel einen geeigneten vir probatus zum Priester zu weihen, verzichtet man lieber auf die Sonntagsmesse – was bitte ist dann denn für eine Prioritätensetzung und wie will man da noch plausibel machen, dass die sonntägliche Eucharistie der Höhepunkt des christlichen Lebens ist?
Soweit meine persönliche Präferenz.
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#33   Sozialkatholisch   14:16:31 | Montag, 11. Februar 2008
@ Type
Nochmal: Von Bischöfen war bisher in keinem Posting die Rede.
dann willst du auch kein Pflichtzölibat für Bischöfe?
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#32   Pünktchen   14:13:40 | Montag, 11. Februar 2008
dominikaner
Natürlich gibt es auch in der Orthodoxen Kirche zölibatäre Priester. Für Mönche und Bischöfe (diese benötigen nämlich die Mönchsweihe) gilt ohnehin die Eheleosigkeit. Ansonsten heißt die Regel: ein Verheirateter kann Priester werden, aber kein Priester kann heiraten.
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#31   Typ   14:11:07 | Montag, 11. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
Ich habe in keinem Posting „„Zölibatsfeindschaft“ gelesen und selbstverständlich sind auch die Orthodoxen keine Zölibatsfeinde – wie kommen Sie auf sowas?
Aber man kann sehr wohl den Zölibat hochschätzen und dennoch den PFLICHTzölibat für Diözesanpriester als falsch/ungeeignet ansehen.
Und dafür kann man dann sehr wohl auf Orthodoxe und katholische Ostkirchen verweisen.
Nochmal: Von Bischöfen war bisher in keinem Posting die Rede.
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#30   Sozialkatholisch   14:05:44 | Montag, 11. Februar 2008
@ Type
@ Sozialkatholisch
Von Bischöfen war im Posting von dominikaner nicht die Rede.
Bitte
– zuerst lesen
– dann nachdenken
– dann verstehen
– dann posten
Hilft!
Naja, es sollte verdeutlichen das der Zölibat bei den Orthodoxen doch eine größere Rolle spielt als unsere Zölibatsfeinde hier so wahrhaben wollen.
Aber was will man von einer beschwerdefreudugen Type schon erwarten!
:-S
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#29   dominikaner   13:55:02 | Montag, 11. Februar 2008
wenn sie f… wollen treten sie aus dem orden aus
solch ein wort hätte ich hier nicht erwartet. und zweitens bin ich in keinem orden!
und ich habe nicht von bischöfen und ordensleute gesprochen und diese auch nicht gemeint. ordensleute schätze ich sehr hoch ein weil sich sich anderes als weltpriester freiwillig zum zölibat entscheiden
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#28   Typ   13:50:09 | Montag, 11. Februar 2008
@ Florian Geyer / @ Sozialkatholisch
@ Florian Geyer
Von den Ordensleuten war weder im Artikel noch im Posting von dominikaner die Rede.
@ Sozialkatholisch
Von Bischöfen war im Posting von dominikaner nicht die Rede.
Bitte
– zuerst lesen
– dann nachdenken
– dann verstehen
– dann posten
Hilft!
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#27   Sozialkatholisch   13:47:04 | Montag, 11. Februar 2008
@ Dominikaner
Ja seien wir mal ehrlich und suchen einen verheirateten Bischof bei den Orthodoxen.
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#26   Florian Geyer   13:44:45 | Montag, 11. Februar 2008
dominikaner
„das ganze getue um die ehelosigkeit um des himmelreiches willen ist doch nur ein geschichte um macht und geld.“
satanisches geschwätz
wenn sie ficken wollen treten sie aus dem orden aus !!!
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#25   dominikaner   13:43:08 | Montag, 11. Februar 2008
kirchengemacht nicht gottgewollt
seien wir doch mal ehrlich. in der frühen kriche waren die priester nicht zölibatär (in der orthodoxen heute auch nicht) das ganze getue um die ehelosigkeit um des himmelreiches willen ist doch nur ein geschichte um macht und geld. die kirche hatte angst das sie für den unterhalt der kinder und frauen der pfarrer aufkommen musste.
also schaffen wir es doch endlich ab und wir haben endlich ruhe. es bedarf dazu übrigens nur einer einzigen unterschriftes des paptes und das zölibat ist geschichte
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#24   clarissa colonia   01:04:38 | Montag, 11. Februar 2008
Werter Hintzen,
vielfach wird die Rechtsmeinung vertreten, Weihe sie ein Ehe-, aber Ehe kein Weihehindernis. Das Problem daran ist nur, daß von göttlichem Recht nicht dispensiert werden könnte. Faktisch erhalten aber verwitwete Diakone immer wieder Dispens vom Ehehindernis der Weihe. Wenn also vom Ehehindernis der Weihe dispensiert werden kann, kann Weihe kein Ehehindernis göttlichen Rechts sein. Also ist Weihe ein Ehehinderkis nur nach ius mere ecclesiasticum. Wenn aber Ehe kein Weihehindernis ist und auch Weihe kein Ehehindernis nach göttlichem Recht, stellt sich dringend die Frage nach dem Klerikerzölibat, oder nicht?
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#23   Bruder Theophil   22:56:30 | Sonntag, 10. Februar 2008
@ sweetdragon
DOCH ! Das demonstrieren sie hier doch jeden Tag
Nein. Nicht Nachtlaterne demonstriert das. Sondern Sie !!!
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#22   Master   22:51:52 | Sonntag, 10. Februar 2008
Einfach
schwätze lasse :(3
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#21   Florian Geyer   20:50:04 | Sonntag, 10. Februar 2008
Muezzins müssten von der Diözese bezahlt
werden. Vieles im Themenkomplex Abtreibung, Moral, Gottesfurcht, Weibspfarrertum, Unzucht etc etc wird vom Durchschnittsmuezzins katholischer abgehandelt als von manchem katholischen Pfäffelchen.
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#20   kath.Sachs †   20:47:17 | Sonntag, 10. Februar 2008
Lateinische und orientalische Kirche
Das Zölibat in der (unierten) orientalischen Kirche und in der lateinischen Kirche wird unterschiedlich gehandhabt. In der (unierten) orientalischen („Ost-“)Kirche gilt: Der Bischof muß zölibatär leben („Mönchsideal“). Für die übrigen gilt: Vor der Priesterweihe kann jeder Priester heiraten, so daß es viele verheiratete Priester gibt. In der lateinischen Kirche gilt: Nur die Diakone dürfen vor der Weihe heiraten. Alle anderen Weiheämter sind mit dem Zölibat verbunden. Darüberhinaus gilt: Das Zölibat ist nicht Teil des Weiheamtes; es kann also immer dann verheiratete Bischöfe, Priester usw. geben, wenn die Kirche das so beschließt. Im übrigen war auch Petrus verheiratet; denn er hatte – wie wir aus dem Matthäusevangelium wissen – eine Schwiegermutter, die Jesus heilte. Also bitte keine Heuchelei in der Diskussion um das Zölibat und die Ehe. :-@
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#19   möchtegern-kathole   20:36:06 | Sonntag, 10. Februar 2008
„Wie kommt es, dass Sie sich so gut auskennen?“
Ich lese regelmässig kreuz.net
Muss ich mir also eine anständig Arbeit suchen.
Die Arbeitsvermittlung Mainz sucht derzeit einen Muezin, die Bezahlung erfolgt aber – diesen Haken hat es – durch das Ordinariat.
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#18   Brahmachari †   20:30:03 | Sonntag, 10. Februar 2008
Dann können Sie leider nicht ins Priesterseminar
Wie kommt es, dass Sie sich so gut auskennen?
Ein Insider vielleicht? :-$
Muss ich mir also eine anständig Arbeit suchen. :-D
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#17   möchtegern-kathole   20:23:20 | Sonntag, 10. Februar 2008
„Aber anfassen lass ich mich nicht“
Dann können Sie leider nicht ins Priesterseminar O:)
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#16   Brahmachari †   20:05:22 | Sonntag, 10. Februar 2008
Natürlich geht das – willkommen in der Kirche im Jahr 2008 …
Toll bin nämlich gerade between jobs. Die Kirche sorgt wenigstens für eine anständige Bildung. Aber anfassen lass ich mich nicht. :-@
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#15   möchtegern-kathole   19:13:38 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Brahmachari
Brahmachari schrieb:
Ich möchte schon Priester werden und das Wort Gottes verbreiten, aber:
Ich will ständig Sex.
Nicht mehr beten.
Auch mal sündigen dürfen.
Den Papst ignorieren.
In der Moschee wohnen, die ist sooo schön.
Nicht an Gott glauben müssen.
Geht das?
natürlich geht das – willkommen in der Kirche im Jahr 2008 – die Bischöfe haben damit doch kein Problem!
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#14   Nachtlaterne   18:52:53 | Sonntag, 10. Februar 2008
alois bischof,
wahr gesprochen!
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#13   Alois Bischof   18:23:10 | Sonntag, 10. Februar 2008
Die Ehe?
Die Kirchenfeinde wollen zwar den Zölibat verbieten unter Gewaltsdrohung, aber sie wollen nicht die hl. Ehe in ihrer Position stärken. Sogar im Gegenteil, im Marxismus und Kulturliberalismus gibt es das Konkubinat, das Zusammenleben in Sünde, und im Nationalsozialismus gab es die ‘Lebensborn’-Inseminierungsheime, wo der allmächtige Laienstaat seine neuen „Produktivitätseinheiten“ großzog bzw. erzeugte.
Die Zölibatsfeinde sind zu gleich auch Feinde der Ehe, der Familie und der ganzen gesellschaftlichen Ordnung!
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#12   Brahmachari †   17:52:09 | Sonntag, 10. Februar 2008
Maaaaaan heute schreibt jeder Depp über jeden Schwachsinn
Ja, ja, die wahre Liebe wurde durch die böse Kirche verhindert. Und dabei war der Hw. siiiicher der erste Mann, mit dem die Gute im Bett war. Und der letzte. :-D
Worüber die Menschen nicht alles schreiben, um Geld zu machen. Wenn der Hw. mit dem Zölibat nicht leben kann, dann sollte er kein Hw. werden.
Ich möchte schon Priester werden und das Wort Gottes verbreiten, aber:
Ich will ständig Sex.
Nicht mehr beten.
Auch mal sündigen dürfen.
Den Papst ignorieren.
In der Moschee wohnen, die ist sooo schön.
Nicht an Gott glauben müssen.
Geht das?
Ja geht, man wird arbeitslos, lässt sich vom Staat erhalten, dann kann man das alles machen. Okay, das mit der Moschee könnte schwierig werden. Vielleicht könnte man sich nur die Priesterkluft kaufen?
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#11   Wolfgang K.   17:49:47 | Sonntag, 10. Februar 2008
An HBR
Manche Priester nehmen sich halt viel zu wichtig…So ein Priester ist auch nur ein Mensch, nicht mehr und nicht weniger. Und was soll an einer Ehefrau und Kindern so schlecht sein, dass sie auch nicht einem Priester gut täten – außerdem hatten ja die Päpste in der Kirchengeschichte auch genug Probleme mit dem Zölibat, nur um das Beispiel Rodigro Borgia (Alexander VI.) anzuführen. Die Reformation hat hier an der richtigen Stelle angesetzt und das Zölibat für die evangelischen Pfarrer abgeschafft.
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#10   HBR   17:42:40 | Sonntag, 10. Februar 2008
doch,ist es
Priestertum und Zölibat gehören untrennbar zusammen. Der Priester ist für Gott und die Gläubigen da, nicht für eine Ehefrau oder Familie
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#9   timpressum †   17:22:09 | Sonntag, 10. Februar 2008
Warum Pflicht?
Mal ehrlich: es ist doch dem Beruf und der Berufung zum Priester nicht abträglich, wenn man aus dem Pflichtzölibat ein freiwilliges macht!
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#8   Nachtlaterne   16:57:27 | Sonntag, 10. Februar 2008
peter pan,
möchte mir erlauben sie auf einen nicht gerinen denkfehler hinzuweisen.
religion im sinne gottes führt den menschen sehr wohl zum selbstständigen denken, alerdings muss der mensch dabei den menschen nicht zum zweiten mal erfinden. selbststänndiges denken meint, die grundlagen der wahrheit, die 10 gebote, anzuerkennen. auf dieser grundlage kann der mensch den geist gottes erbitten, der uns in die ganze wahrheit einführen will. der christ lernt dann zwischen weisheit bzw. erleuchtung und dem reduzierten intellekt des menschen zu unterscheiden, der zwar brillieren und bluffen, niemals aber leben herebeischaffen kann. das bleibt alleine gott vorbehalten! wenn der mensch jene freiheit aufgeben lernt, die eine sklaverei ist, dann kann gott ihn in die wahre freiheit einführen, die wirklich frei macht und nicht falsche illusionen weckt und fesselt und unnötige schmerzen bereitet. vertrauen zu gott haben, heisst zwar den eigenen egowillen aufzugeben, dafür aber wird der mensch zum reich der liebe hin geformt, das auf uns alle wartet aber nur jenen vorbehalten ist die goott wirklich lieben. können wir lernen gott zu lieben’? ja!
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#7   Gunsenum   16:43:40 | Sonntag, 10. Februar 2008
NEUERSCHEINUNG ??
GRÖÖÖÖÖÖÖÖHL!!!!!!! Dieses Buch erschien im jahr 2004 und nunmehr rezensiert es kreuz.net.
nunja! Hier jedenfalls der Bezugslink.
www.amazon.de/…898462773/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=gate…
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#6   ExBochumer †   16:42:37 | Sonntag, 10. Februar 2008
Und hier mal winige Stimmen von den militanten Diözesanen der virtueollen Diözese Partenia
– zwar im Zusammenhang mit Pädophilie geschrieben, aber doch zum Thema Zölibat.
Ein „einfacher, denkender Katholik“ schreibt:
„So sollte man in derartigen Fällen nicht die betreffenden Priester verurteilen, sondern vielleicht eher die, die Mitmenschen eine vielfach nicht einzuhaltende, mit nichts zu begründende, vielleicht nicht einmal gottgefällige Menschseinsbeschneidung aufzudrängen und aufzuzwingen versuchen.
So ist und bleibt das Pflichtzölibat eine unsinnige, von Menschen ersonnene, mit nichts zu begründende ganz enorme Menschseinsbeschneidung, an der nicht Gott sondern eher nur die Wohlgefallen und Befriedigung finden könnten, die sie Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen.“
Abschließend urteilt er:
„Man [er meint Rom] entwickelt sich immer mehr zu einem selbstherrlichen Glanz und Gloria Showverein.“
Ein „Gunther“ versteht nicht:
„Das wird die Kath. Kirche selbst im erzkatholischen Saarland Punkte kosten! Und leider ist so ein Vorfall – sattsam bekannt – kein Einzelfall. Auch, wenn das für manche naiv aussehen mag: Wieso die Kath. Kirche (bzw. ihre Leitung) alldas in Kauf nimmt, um ein Kirchengesetz aus dem 12. Jahrundert aufrechtzuerhalten, verstehe ich nicht.“
Ein Schweizer findet:
„UND, dass die röm.-kath. Kirche an diesem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gesetz so stark fest hält zeigt doch eigentlich klar auf, wo diese Kirche steht … Sie erscheint mir immer mehr als eine eigentliche Sekte – allerdings eine grosse.“
Soviel zum Gaillot’schen Bistum.
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#5   Peter-Pan   16:29:35 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Nachtlaterne
dasss kritik und zensur die verkauszahlen in die höhe treiben, stimmt lange nicht in allen fällen.
Aber in vielen. Denn kontroverse Bücher und Filme profitieren nicht selten davon, dass ihre Kritiker so vehement davor warnen. Nichts weckt die Neugier der potenziellen Kunden mehr.
Und von Zensur kann natürlich in diesem Fall keine Rede sein. Als hätte die kreuz.net – Redaktion irgendeine dahingehende Macht. Die können nur wütend aufstampfen, wenn ihnen nicht passt, was andere zu sagen haben.
der artikel ist gar nicht so schlecht geschrieben und soll dazu dienen dem zeitgeist nicht länger zu gehorchen und stattdessen mal ein selbstständiges denken zu entwickeln.
Eigenständiges Denken fördert selten die Religiösität von Menschen. Wer selbstständig denkt und Fragen stellt (sich und anderen), stösst unweigerlich auf die Widersprüche und Ungerechtigkeiten religiöser Konzepte und klerikaler Lehren.
viele sagen zum falschen: „ich steh dazu!“
was heisst das? man kann nicht zu was falschem stehen!
Wieso kann man nicht zu etwas Falschem stehen. Das haben die Menschen schon getan, seit sie von den Bäumen geklettert sind.
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#4   Sweetdragon †   15:41:02 | Sonntag, 10. Februar 2008
Doch …
was heisst das? man kann nicht zu was falschem stehen!
DOCH ! Das demonstrieren sie hier doch jeden Tag o^/
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#3   Nachtlaterne   15:35:17 | Sonntag, 10. Februar 2008
peter pan,
dasss kritik und zensur die verkauszahlen in die höhe treiben, stimmt lange nicht in allen fällen. der artikel ist gar nicht so schlecht geschrieben und soll dazu dienen dem zeitgeist nicht länger zu gehorchen und stattdessen mal ein selbstständiges denken zu entwickeln.
viele sagen zum falschen: „ich steh dazu!“
was heisst das? man kann nicht zu was falschem stehen!
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#2   Pünktchen   15:29:32 | Sonntag, 10. Februar 2008
Nomen est omen
Frau Margarete Kirchmann.
Wer es fassen kann … ^-^
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#1   Peter-Pan   14:52:08 | Sonntag, 10. Februar 2008
Wo ist der Amazon-Link?
:-D :-D :-D
Nicht zu fassen, die Werbung erstreckt sich bis auf ISBN-Nummer und Seitenzahl.
Wieder ein Buch von dem 99,99 % aller Deutschen nie gehört hätten. Aber auf kreuz.net gibt man sich alle Mühe, die Verkaufszahlen zu fördern – inklusive der werbenden Antiwerbung.
Denn im Ernst, was ist ein kontroverses Buch ohne seine wütenden, unversöhnlichen Kritiker.
Wäre es nicht konsequent auch noch einen Link zu Amazon mit einzusetzen. Hey, daran könntet ihr sogar verdienen.
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