Das größte aller Übel ist der Zölibat, die Lösung aller Problem die Ehe. Viele Kirchenfeinde leben in einer simplen Welt.
Immer eine gute Geschichte: Priester und Frauen
(kreuz.net) Sie leidet nicht an Minderwertig- keitskomplexen. Wenn sie über ihr eigenes Leben Bilanz
zieht, kommt sie ins Schwärmen und erteilt sich zugleich eine Generalabsolution:
„Du hast sie bestanden,
die alles entscheidende Prüfung deines Lebens. Bestanden, zur größeren Ehre Gottes und zum Wohle der
katholischen Kirche. Selbstverständlich rücktest du mit deiner Entscheidung die Liebe wieder auf den
Platz, wo sie hingehörte.“
Diese Worte stammen von Margarete Kirchmann. Sie hat viele Jahre an der Seite
eines katholischen Priesters verbracht – nicht als Haushälterin, als Pfarrsekretärin oder Mitarbeiterin,
sondern als Konkubine, mit welcher der untreue Geistliche Tisch und Bett teilte.
Jetzt hat Frau Kirchmann
ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel: „Wer es fassen kann, der fasse es“.
Darin schildert sie, wie
es mit dem Priester, Hw. B., anfing.
Buchcover „Wer es fassen kann, der fasse es“
Der Geistliche hatte nach Frau Kirchmanns eigenen Angaben „nie gelernt“,
seine Gefühle zu benennen. Er sei in Sachen Liebe „unterwegs“ gewesen, habe die „Liebe“ aber nicht gekannt.
Ob das ein priesterspezifisches Phänomen ist, wird man dem erfahrungserprobten Urteil der Ehegattinnen
überlassen müssen.
Die Konkubine beschreibt in ihrem Buch, wie sie am Anfang gegen „ihre Gefühle“
gekämpft habe – und wie „sie darin gemeinsam“ gescheitert seien.
Nach Angaben des Verlages war Frau
Kirchmanns Konkubinat „eine ungewöhnliche Beziehung, von Höhen und Tiefen, Rückzügen, Verletzungen,
wieder an die Tür klopfen und um Einlaß bitten geprägt – bis zur Selbstaufgabe, Rücksicht nehmend,
sorgsam abwägend, daß nichts bekannt wird“.
Das sei eine „unerlaubte Liebe im Schatten, voller Versteckspiel,
Licht unter einem Scheffel“ gewesen, das „schmerzlich erstickt“.
Die Liebe sei an der „Macht der Institution
Kirche“ gescheitert – lamentiert der Verlag.
Daß jeder Ehebrecher, der seine geheimen Liebschaften vor
der eigenen Ehefrau verbergen muß, gleich vorgeht, wird nicht gesagt.
Das Buch kann nicht von einem
Happy End berichten: „Es geht für keinen letztlich gut aus. Das Scheitern ist vollständig. Es überleben
nicht alle diesen Kampf“ – heißt es melodramatisch.
Frau Kirchmann kocht in ihrem Buch auch die immergrüne
Zölibatsdiskussion mit ihren altbekannten Slogans auf.
Sie erzählt von anderen Konkubinen, die heimlich
mit katholischen Priestern liiert seien.
Natürlich berichtet sich auch von ihrem heldenhaften Kampf
um die „Aufhebung unmenschlicher Vorschriften“, die sie als angebliches „Machtmittel“ hinstellt.
Für
Frau Kirchmann ist die Ehe offenbar die Lösung aller Probleme.
Vor dem Hintergrund der eigenen persönlichen
Unzulänglichkeiten zeichnet sie die Karikatur einer Kirche, die es – wie sie weiß – angeblich seit 1139
verbiete, daß „Priester in der katholischen Kirche Frauen haben.“
Frau Kirchmanns Buch ist nicht das
erste und wohl auch nicht das letzte Buch der offenbar unerschöpflichen Kategorie „verbotene Liebe“.
Wenn sich unter den Zutaten noch ein katholischer Priester befindet, ist der Erfolg fast so sicher wie
das Amen in der Kirche.
Margarete Kirchmann: Wer es fassen kann, der fasse es. Ich war die Frau im Leben
eines Priesters. Verlag Haag + Herchen Frankfurt/Main. 181 Seiten. ISBN 3-89846-277-3.
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45 Lesermeinungen
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#45 kath.Sachs † 11:07:49 | Mittwoch, 13. Februar 2008
clarissa colonia: Eine Rechtsmeinung zu Fakten gibt es nicht zu: „clarissa colonia: Werter Hintzen,vielfach
wird die Rechtsmeinung vertreten, Weihe sie ein Ehe-, aber Ehe kein Weihehindernis …“ Es ist Faktum,
daß nicht alle Sakramente gleichrangig sind: Z.B. kann eine Firmung im heutigen Verständnis keine Taufe
vorwegnehmen, aber die Sakramente schließen sich nicht aus. Die Kirche kann außerdem die sogenannte
„Verwaltung“ der Sakramente selbst regeln. So war – im Unterschied zu heute – viele Jahrhunderte hindurch
das Tauf- und das Firmsakrament miteinander verknüpft. Für das Ehesakrament und das Weihesakrament gilt
dasselbe: Weihe und Ehe schließen sich nicht vom Wesen der beiden Sakramente aus, sondern nur durch das
Kirchenrecht. Wenn die Kirche also beschließt, die (nur den Männern vorbehaltene) Priesterweihe schließt
die Ehe nicht aus, dann ist das so. Der Grund liegt darin, daß Ehelosigkeit kein Sakrament ist. Ganz
einfach!
#44 Nachtlaterne 19:22:40 | Montag, 11. Februar 2008
den zölibat hat es früher… …nicht gegeben. warum hat dann christus gesagt, dass wer vater, mutter,
bruder, familie verlässt um seinetwillen dieser das ewige leben erben wird? christus hat niemanden als
waisen zurückgelassen und so konnten seine jünger ohne weiteres alles verlassen. christus selber lebte
den zölibat doch vor!
@ Heger Zumindest verlangt der hl. Paulus vom Bischof (was ja heute dem Pfarrer eines kleinen Landstädtchens
entsprechen würde), daß er „enthaltsam“ (enkratés) zu sein habe. Sind Sie also auch wie ich der Meinung,
dass jede halbwegs größere Stadt einen eigenen Bischof haben sollte? Eine Diözese wie Köln müsste
man demnach mindestens in 10, vielleicht sogar 20 oder 30 Diözesen teilen. Einverstanden?
@ Type Na dann Proseminar Logik für Sie persönlich: A) „Pflichtzölibat für Priester“ B) „Pflichtzölibat
für Bischöfe“ Zwei verschiedene Themen. Sie wissen doch, was „verschieden“ bedeutet, oder? Aber beides
gehört zur Diskussion über den Pflichtzölibat, nur weil ich nicht weiß ob du es weißt, Bischöfe
sind meistens auch Priester, sogar bei den orthodoxen. Eine Diskussion über A impliziert also nichts
notwendigerweise über B. Wenn Person P über A spricht und Person Q über B, sprechen beide über verschiedene
Themen. A2) Jungfrau Maria B2) Tiger in Afrika Eine Diskussion über A2 impliziert also nichts notwendigerweise
über B2. Wenn Person P2 über A2 spricht und Person Q2 über B2, sprechen beide über verschiedene Themen.
So viel zu Ihrer Intelligenz! Die Intelligenzbestie oder der Superschlaubold ist bestimmt eine Type die
dann B2 ins Spiel bringt
@ Sozialkatholisch Die hl. Jungfrau Maria kann man sehr wohl zu einer tiefen Diskussion über den Zölibat
heranziehen ihre afrikanischen Nichttieger abber nicht. Da sieht man ihre klare Weitsicht! Na dann Proseminar
Logik für Sie persönlich: A) „Pflichtzölibat für Priester“ B) „Pflichtzölibat für Bischöfe“ Zwei
verschiedene Themen. Sie wissen doch, was „verschieden“ bedeutet, oder? Eine Diskussion über A impliziert
also nichts notwendigerweise über B. Wenn Person P über A spricht und Person Q über B, sprechen beide
über verschiedene Themen. A2) Jungfrau Maria B2) Tiger in Afrika Eine Diskussion über A2 impliziert
also nichts notwendigerweise über B2. Wenn Person P2 über A2 spricht und Person Q2 über B2, sprechen
beide über verschiedene Themen. So viel zu Ihrer Intelligenz!
@ Heger Und wie man hört, ziehen die Gläubigen den letzteren für die Beichte vor. „Man“ hört manchmal
auch das genaue Gegenteil. daß man einfach die jahrhundertealte Kopplung von Zölibat und Priestertum
aufgibt. Die existierte zwar als Rechtsvorschrift, aber nicht als Lebensform. Da Sie ja hier offenbar
richtig stolz auf Ihre überragende Urteilskraft sind, sollten Sie auch die massenhaften kirchenhistorischen
Publikationen kennen, in denen frühere kirchliche Akten ausgewertet wurden. Nix war’s mit Einhaltung
des Zölibats, nicht mal nach dem Tridentinum. Solange sichergestellt war, dass der Priester nix vererben
konnte, konnte er Konkubinen, Huren, Frauen haben, so viel er wollte. Das Zölibatsgesetz ist Jahrhunderte
alt. Die Einhaltung des Zölibats war schon immer nur denen vorbehalten, denen der Zölibat als Berufung
von Gott mitgegeben war. Und das sind viel viel weniger als es Priester gibt und gegeben hat. Die heutige
Kirche geht damit endlich ehrlich um.
@ Type Sie können natürlich auch gerne Postings über die Jungfrau Maria schreiben und dann mische ich
mich ein und sage „In Afrika gibt es keine Tiger“. Wäre ein ähnlich abrupter Themenwechsel wie der,
den Sie hier vorgelegt haben. Die hl. Jungfrau Maria kann man sehr wohl zu einer tiefen Diskussion über
den Zölibat heranziehen ihre afrikanischen Nichttieger abber nicht. Da sieht man ihre klare Weitsicht!
@ Sozialkatholisch Toll, und ich darf wohl nicht davon anfangen zu reden! Also die Orthodoxen haben auch
einen Pflichtzölibat. Hat das je jemand bestritten? Es war halt nur kein Thema in den früheren Postings.
Sie können natürlich auch gerne Postings über die Jungfrau Maria schreiben und dann mische ich mich
ein und sage „In Afrika gibt es keine Tiger“. Wäre ein ähnlich abrupter Themenwechsel wie der, den Sie
hier vorgelegt haben.
@ Type Äh, also ich sage es gerne zum dritten Mal: Von Bischöfen war bisher überhaupt nicht die Rede.
Die Vorredner und auch ich haben bisher nur von Priestern gesprochen. Toll, und ich darf wohl nicht davon
anfangen zu reden! Also die Orthodoxen haben auch einen Pflichtzölibat.
Priester nicht zölibatär? dominikaner: seien wir doch mal ehrlich. Wieso nur „mal“? Das ist zu wenig.
in der frühen kriche waren die priester nicht zölibatär Und woher bitte weiß man das? Das Gegenteil
ist zu vermuten. Zumindest verlangt der hl. Paulus vom Bischof (was ja heute dem Pfarrer eines kleinen
Landstädtchens entsprechen würde), daß er „enthaltsam“ (enkratés) zu sein habe. (in der orthodoxen
heute auch nicht) Das ist nicht ganz richtig. Neben dem verheirateten Klerus gibt es sehr wohl auch den
ehelosen Mönchsklerus. Und wie man hört, ziehen die Gläubigen den letzteren für die Beichte vor. Es
ist ja verständlich, daß es unseren Progressiven, Reformliturgikern usw. furchtbar peinlich ist, daß
in ihrer verbesserten Kirche kein junger Mann mehr Priester werden möchte. Aber so billig sollte man
sie nicht aus der Verantwortung entlassen, daß man einfach die jahrhundertealte Kopplung von Zölibat
und Priestertum aufgibt. MfG Christoph Heger
@ Sozialkatholisch dann willst du auch kein Pflichtzölibat für Bischöfe? Äh, also ich sage es gerne
zum dritten Mal: Von Bischöfen war bisher überhaupt nicht die Rede. Die Vorredner und auch ich haben
bisher nur von Priestern gesprochen. Persönlich hätte ich mit der Abschaffung des Pflichtzölibats für
Bischöfe und auch mit Erlaubnis für unverheiratete Priester, heiraten zu dürfen, keine grundsätzlichen
Probleme. Ich würde es aber vorziehen, mich der alt- und ostkirchlichen – und dort weitgehend bewährten
und authentisch gelebten – Tradition anzuvertrauen: Pflichtzölibat für Bischöfe und Ordensleute, kein
Pflichtzölibat für Priester und Diakone, aber Eheverbot für alle Priester und Diakone, die noch nicht
verheiratet sind. Die westliche Pflichtzölibatsgeschichte hat zu viel Unlauterkeit, Doppelleben, Überforderung
und Lüge produziert (und zwar in ALLEN Jahrhunderten – darauf habe ich hier auch schon einige Mal hingewiesen
und die kirchenhistorisch ausgewerteten Quellen sind Legion), und in der Gegenwart produziert dieses Gesetz
die absurde Situation, dass faktisch die Priesteraskese höher geschätzt wird als die Eucharistie – anstatt
an Orten mit Priestermangel einen geeigneten vir probatus zum Priester zu weihen, verzichtet man lieber
auf die Sonntagsmesse – was bitte ist dann denn für eine Prioritätensetzung und wie will man da noch
plausibel machen, dass die sonntägliche Eucharistie der Höhepunkt des christlichen Lebens ist? Soweit
meine persönliche Präferenz.
dominikaner Natürlich gibt es auch in der Orthodoxen Kirche zölibatäre Priester. Für Mönche und Bischöfe
(diese benötigen nämlich die Mönchsweihe) gilt ohnehin die Eheleosigkeit. Ansonsten heißt die Regel:
ein Verheirateter kann Priester werden, aber kein Priester kann heiraten.
@ Sozialkatholisch Ich habe in keinem Posting „„Zölibatsfeindschaft“ gelesen und selbstverständlich
sind auch die Orthodoxen keine Zölibatsfeinde – wie kommen Sie auf sowas? Aber man kann sehr wohl den
Zölibat hochschätzen und dennoch den PFLICHTzölibat für Diözesanpriester als falsch/ungeeignet ansehen.
Und dafür kann man dann sehr wohl auf Orthodoxe und katholische Ostkirchen verweisen. Nochmal: Von Bischöfen
war bisher in keinem Posting die Rede.
@ Type @ Sozialkatholisch Von Bischöfen war im Posting von dominikaner nicht die Rede. Bitte – zuerst
lesen – dann nachdenken – dann verstehen – dann posten Hilft! Naja, es sollte verdeutlichen das der Zölibat
bei den Orthodoxen doch eine größere Rolle spielt als unsere Zölibatsfeinde hier so wahrhaben wollen.
Aber was will man von einer beschwerdefreudugen Type schon erwarten!
#29 dominikaner 13:55:02 | Montag, 11. Februar 2008
wenn sie f… wollen treten sie aus dem orden aus solch ein wort hätte ich hier nicht erwartet. und zweitens
bin ich in keinem orden! und ich habe nicht von bischöfen und ordensleute gesprochen und diese auch nicht
gemeint. ordensleute schätze ich sehr hoch ein weil sich sich anderes als weltpriester freiwillig zum
zölibat entscheiden
@ Florian Geyer / @ Sozialkatholisch @ Florian Geyer Von den Ordensleuten war weder im Artikel noch im
Posting von dominikaner die Rede. @ Sozialkatholisch Von Bischöfen war im Posting von dominikaner nicht
die Rede. Bitte – zuerst lesen – dann nachdenken – dann verstehen – dann posten Hilft!
#26 Florian Geyer 13:44:45 | Montag, 11. Februar 2008
dominikaner „das ganze getue um die ehelosigkeit um des himmelreiches willen ist doch nur ein geschichte
um macht und geld.“ satanisches geschwätz wenn sie ficken wollen treten sie aus dem orden aus !!!
#25 dominikaner 13:43:08 | Montag, 11. Februar 2008
kirchengemacht nicht gottgewollt seien wir doch mal ehrlich. in der frühen kriche waren die priester
nicht zölibatär (in der orthodoxen heute auch nicht) das ganze getue um die ehelosigkeit um des himmelreiches
willen ist doch nur ein geschichte um macht und geld. die kirche hatte angst das sie für den unterhalt
der kinder und frauen der pfarrer aufkommen musste. also schaffen wir es doch endlich ab und wir haben
endlich ruhe. es bedarf dazu übrigens nur einer einzigen unterschriftes des paptes und das zölibat ist
geschichte
Werter Hintzen, vielfach wird die Rechtsmeinung vertreten, Weihe sie ein Ehe-, aber Ehe kein Weihehindernis.
Das Problem daran ist nur, daß von göttlichem Recht nicht dispensiert werden könnte. Faktisch erhalten
aber verwitwete Diakone immer wieder Dispens vom Ehehindernis der Weihe. Wenn also vom Ehehindernis der
Weihe dispensiert werden kann, kann Weihe kein Ehehindernis göttlichen Rechts sein. Also ist Weihe ein
Ehehinderkis nur nach ius mere ecclesiasticum. Wenn aber Ehe kein Weihehindernis ist und auch Weihe kein
Ehehindernis nach göttlichem Recht, stellt sich dringend die Frage nach dem Klerikerzölibat, oder nicht?
#21 Florian Geyer 20:50:04 | Sonntag, 10. Februar 2008
Muezzins müssten von der Diözese bezahlt werden. Vieles im Themenkomplex Abtreibung, Moral, Gottesfurcht,
Weibspfarrertum, Unzucht etc etc wird vom Durchschnittsmuezzins katholischer abgehandelt als von manchem
katholischen Pfäffelchen.
#20 kath.Sachs † 20:47:17 | Sonntag, 10. Februar 2008
Lateinische und orientalische Kirche Das Zölibat in der (unierten) orientalischen Kirche und in der lateinischen
Kirche wird unterschiedlich gehandhabt. In der (unierten) orientalischen („Ost-“)Kirche gilt: Der Bischof
muß zölibatär leben („Mönchsideal“). Für die übrigen gilt: Vor der Priesterweihe kann jeder Priester
heiraten, so daß es viele verheiratete Priester gibt. In der lateinischen Kirche gilt: Nur die Diakone
dürfen vor der Weihe heiraten. Alle anderen Weiheämter sind mit dem Zölibat verbunden. Darüberhinaus
gilt: Das Zölibat ist nicht Teil des Weiheamtes; es kann also immer dann verheiratete Bischöfe, Priester
usw. geben, wenn die Kirche das so beschließt. Im übrigen war auch Petrus verheiratet; denn er hatte –
wie wir aus dem Matthäusevangelium wissen – eine Schwiegermutter, die Jesus heilte. Also bitte keine
Heuchelei in der Diskussion um das Zölibat und die Ehe.
„Wie kommt es, dass Sie sich so gut auskennen?“ Ich lese regelmässig kreuz.net Muss ich mir also eine
anständig Arbeit suchen. Die Arbeitsvermittlung Mainz sucht derzeit einen Muezin, die Bezahlung erfolgt
aber – diesen Haken hat es – durch das Ordinariat.
#18 Brahmachari † 20:30:03 | Sonntag, 10. Februar 2008
Dann können Sie leider nicht ins Priesterseminar Wie kommt es, dass Sie sich so gut auskennen? Ein Insider
vielleicht? Muss ich mir also eine anständig Arbeit suchen.
#16 Brahmachari † 20:05:22 | Sonntag, 10. Februar 2008
Natürlich geht das – willkommen in der Kirche im Jahr 2008 … Toll bin nämlich gerade between jobs.
Die Kirche sorgt wenigstens für eine anständige Bildung. Aber anfassen lass ich mich nicht.
@Brahmachari Brahmachari schrieb: Ich möchte schon Priester werden und das Wort Gottes verbreiten, aber:
Ich will ständig Sex. Nicht mehr beten. Auch mal sündigen dürfen. Den Papst ignorieren. In der Moschee
wohnen, die ist sooo schön. Nicht an Gott glauben müssen. Geht das? natürlich geht das – willkommen
in der Kirche im Jahr 2008 – die Bischöfe haben damit doch kein Problem!
#13 Alois Bischof 18:23:10 | Sonntag, 10. Februar 2008
Die Ehe? Die Kirchenfeinde wollen zwar den Zölibat verbieten unter Gewaltsdrohung, aber sie wollen nicht
die hl. Ehe in ihrer Position stärken. Sogar im Gegenteil, im Marxismus und Kulturliberalismus gibt es
das Konkubinat, das Zusammenleben in Sünde, und im Nationalsozialismus gab es die ‘Lebensborn’-Inseminierungsheime,
wo der allmächtige Laienstaat seine neuen „Produktivitätseinheiten“ großzog bzw. erzeugte. Die Zölibatsfeinde
sind zu gleich auch Feinde der Ehe, der Familie und der ganzen gesellschaftlichen Ordnung!
#12 Brahmachari † 17:52:09 | Sonntag, 10. Februar 2008
Maaaaaan heute schreibt jeder Depp über jeden Schwachsinn Ja, ja, die wahre Liebe wurde durch die böse
Kirche verhindert. Und dabei war der Hw. siiiicher der erste Mann, mit dem die Gute im Bett war. Und der
letzte. Worüber die Menschen nicht alles schreiben, um Geld zu machen. Wenn der Hw. mit dem Zölibat
nicht leben kann, dann sollte er kein Hw. werden. Ich möchte schon Priester werden und das Wort Gottes
verbreiten, aber: Ich will ständig Sex. Nicht mehr beten. Auch mal sündigen dürfen. Den Papst ignorieren.
In der Moschee wohnen, die ist sooo schön. Nicht an Gott glauben müssen. Geht das? Ja geht, man wird
arbeitslos, lässt sich vom Staat erhalten, dann kann man das alles machen. Okay, das mit der Moschee
könnte schwierig werden. Vielleicht könnte man sich nur die Priesterkluft kaufen?
#11 Wolfgang K. 17:49:47 | Sonntag, 10. Februar 2008
An HBR Manche Priester nehmen sich halt viel zu wichtig…So ein Priester ist auch nur ein Mensch, nicht
mehr und nicht weniger. Und was soll an einer Ehefrau und Kindern so schlecht sein, dass sie auch nicht
einem Priester gut täten – außerdem hatten ja die Päpste in der Kirchengeschichte auch genug Probleme
mit dem Zölibat, nur um das Beispiel Rodigro Borgia (Alexander VI.) anzuführen. Die Reformation hat
hier an der richtigen Stelle angesetzt und das Zölibat für die evangelischen Pfarrer abgeschafft.
#9 timpressum † 17:22:09 | Sonntag, 10. Februar 2008
Warum Pflicht? Mal ehrlich: es ist doch dem Beruf und der Berufung zum Priester nicht abträglich, wenn
man aus dem Pflichtzölibat ein freiwilliges macht!
#8 Nachtlaterne 16:57:27 | Sonntag, 10. Februar 2008
peter pan, möchte mir erlauben sie auf einen nicht gerinen denkfehler hinzuweisen. religion im sinne
gottes führt den menschen sehr wohl zum selbstständigen denken, alerdings muss der mensch dabei den
menschen nicht zum zweiten mal erfinden. selbststänndiges denken meint, die grundlagen der wahrheit,
die 10 gebote, anzuerkennen. auf dieser grundlage kann der mensch den geist gottes erbitten, der uns in
die ganze wahrheit einführen will. der christ lernt dann zwischen weisheit bzw. erleuchtung und dem reduzierten
intellekt des menschen zu unterscheiden, der zwar brillieren und bluffen, niemals aber leben herebeischaffen
kann. das bleibt alleine gott vorbehalten! wenn der mensch jene freiheit aufgeben lernt, die eine sklaverei
ist, dann kann gott ihn in die wahre freiheit einführen, die wirklich frei macht und nicht falsche illusionen
weckt und fesselt und unnötige schmerzen bereitet. vertrauen zu gott haben, heisst zwar den eigenen egowillen
aufzugeben, dafür aber wird der mensch zum reich der liebe hin geformt, das auf uns alle wartet aber
nur jenen vorbehalten ist die goott wirklich lieben. können wir lernen gott zu lieben’? ja!
#6 ExBochumer † 16:42:37 | Sonntag, 10. Februar 2008
Und hier mal winige Stimmen von den militanten Diözesanen der virtueollen Diözese Partenia – zwar im
Zusammenhang mit Pädophilie geschrieben, aber doch zum Thema Zölibat. Ein „einfacher, denkender Katholik“
schreibt: „So sollte man in derartigen Fällen nicht die betreffenden Priester verurteilen, sondern vielleicht
eher die, die Mitmenschen eine vielfach nicht einzuhaltende, mit nichts zu begründende, vielleicht nicht
einmal gottgefällige Menschseinsbeschneidung aufzudrängen und aufzuzwingen versuchen. So ist und bleibt
das Pflichtzölibat eine unsinnige, von Menschen ersonnene, mit nichts zu begründende ganz enorme Menschseinsbeschneidung,
an der nicht Gott sondern eher nur die Wohlgefallen und Befriedigung finden könnten, die sie Priesteramtskandidaten
aufzuzwingen versuchen.“ Abschließend urteilt er: „Man [er meint Rom] entwickelt sich immer mehr zu einem
selbstherrlichen Glanz und Gloria Showverein.“ Ein „Gunther“ versteht nicht: „Das wird die Kath. Kirche
selbst im erzkatholischen Saarland Punkte kosten! Und leider ist so ein Vorfall – sattsam bekannt – kein
Einzelfall. Auch, wenn das für manche naiv aussehen mag: Wieso die Kath. Kirche (bzw. ihre Leitung) alldas
in Kauf nimmt, um ein Kirchengesetz aus dem 12. Jahrundert aufrechtzuerhalten, verstehe ich nicht.“ Ein
Schweizer findet: „UND, dass die röm.-kath. Kirche an diesem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gesetz
so stark fest hält zeigt doch eigentlich klar auf, wo diese Kirche steht … Sie erscheint mir immer
mehr als eine eigentliche Sekte – allerdings eine grosse.“ Soviel zum Gaillot’schen Bistum.
@Nachtlaterne dasss kritik und zensur die verkauszahlen in die höhe treiben, stimmt lange nicht in allen
fällen. Aber in vielen. Denn kontroverse Bücher und Filme profitieren nicht selten davon, dass ihre
Kritiker so vehement davor warnen. Nichts weckt die Neugier der potenziellen Kunden mehr. Und von Zensur
kann natürlich in diesem Fall keine Rede sein. Als hätte die kreuz.net – Redaktion irgendeine dahingehende
Macht. Die können nur wütend aufstampfen, wenn ihnen nicht passt, was andere zu sagen haben. der artikel
ist gar nicht so schlecht geschrieben und soll dazu dienen dem zeitgeist nicht länger zu gehorchen und
stattdessen mal ein selbstständiges denken zu entwickeln. Eigenständiges Denken fördert selten die
Religiösität von Menschen. Wer selbstständig denkt und Fragen stellt (sich und anderen), stösst unweigerlich
auf die Widersprüche und Ungerechtigkeiten religiöser Konzepte und klerikaler Lehren. viele sagen zum
falschen: „ich steh dazu!“ was heisst das? man kann nicht zu was falschem stehen! Wieso kann man nicht
zu etwas Falschem stehen. Das haben die Menschen schon getan, seit sie von den Bäumen geklettert sind.
#3 Nachtlaterne 15:35:17 | Sonntag, 10. Februar 2008
peter pan, dasss kritik und zensur die verkauszahlen in die höhe treiben, stimmt lange nicht in allen
fällen. der artikel ist gar nicht so schlecht geschrieben und soll dazu dienen dem zeitgeist nicht länger
zu gehorchen und stattdessen mal ein selbstständiges denken zu entwickeln. viele sagen zum falschen:
„ich steh dazu!“ was heisst das? man kann nicht zu was falschem stehen!
Wo ist der Amazon-Link? Nicht zu fassen, die Werbung erstreckt sich bis auf ISBN-Nummer und Seitenzahl.
Wieder ein Buch von dem 99,99 % aller Deutschen nie gehört hätten. Aber auf kreuz.net gibt man sich
alle Mühe, die Verkaufszahlen zu fördern – inklusive der werbenden Antiwerbung. Denn im Ernst, was ist
ein kontroverses Buch ohne seine wütenden, unversöhnlichen Kritiker. Wäre es nicht konsequent auch
noch einen Link zu Amazon mit einzusetzen. Hey, daran könntet ihr sogar verdienen.