Die deutsche Bischofskonferenz hat heute den Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net, Würzburg) Erzbischof Robert Zollitsch (69) ist als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz
auf sechs Jahre gewählt. Das gab die deutsche Bischofskonferenz heute vormittag bekannt.
Der Erzbischof
folgt dem Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, nach.
Die katholische Nachrichtenagentur vergleicht
Mons. Zollitsch mit seinem Vorgänger Kardinal Lehmann. Er sei ebenfalls ein sogenannter „Mann der Mitte“.
Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, wurde erneut als stellvertretender Vorsitzender gewählt.
Der neue Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz
Biographie
Mons. Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Philippsdorf im ehemaligen Jugoslawien geboren.
Am 27. Mai 1965 empfing er in Freiburg die Priesterweihe.
Mitte Juni 2003 ernannte ihn Papst Johannes
Paul II. zum Erzbischof von Freiburg.
In der deutschen Bischofskonferenz ist Mons. Zollitsch seit September
2003 Mitglied der ‘Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste’.
Von September 2003 bis
September 2006 war er Mitglied der Glaubenskommission.
Ferner ist Erzbischof Zollitsch seit Juli 2004
Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands.
Abschied
Kardinal Lehmann erklärte gestern, daß er den Vorsitz gern ausgeübt habe: „Das war’s. Jetzt
soll das ein anderer machen.“
Die Bedeutung des Amtes und seines Inhabers werde jedoch in der Mediengesellschaft
häufig überschätzt – so der Kardinal.
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101 Lesermeinungen
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„Antirassist“: „Hitler hätte Pius’ XII. Judenrettungsaktionen abstellen sollen“ …sondern Eugenio Pacelli,
der dem Talmud-Judentum gegenüber bereits eine ähnlich häretisch-apostatische Haltung eingenommen hat,
wie sie dann vom 2. Vatikanum (Nostra aetate 2) allen „Katholiken“ vorgeschrieben wurde: Während des
Krieges ließ Pacelli Synagogengottesdienste in der Unterkirche der Basilika von Assisi abhalten, die
Münchner Synagogeneinrichtung ließ er ins Erzbischöfliche Palais retten und sein Papstwappen an der
römischen Synagoge anbringen, zur Rettung von Juden vor der Naziverfolgung hatte er keine Skrupel, Taufbescheinigungen
fälschen und Scheintaufen vornehmen zu lassen, ganz abgesehen davon, daß er durch seine Wahlkampfhilfe
für den Heuchler und Kriegstreiber F. D. Roosevelt im Herbst 1936 eine nicht geringe Mitschuld an Ausbruch
und Verlauf des „Zweiten“ Weltkriegs und der Verbreitung des Kommunismus über weite Teile Asiens und
Europas auf sich geladen hat! Vielleicht wäre es ganz gut für Kirche und Welt gewesen, Hitler hätte
ihn erwischt…?! „Hitler hätte Pius’ XII. Judenrettungsaktionen abstellen sollen“. Dümmer geht’s nicht
mehr! Mit diesen Ratschlägen wären „Antirassist“ wohl von Hitler unter anderen Umständen mit der Sondermission
betraut worden, Papst Pius XII. abzustellen, was dem irren Reichskanzler ausgeredet werden konnte, zumindest
bis zum „Endsieg“.
#100 Antirassist † 19:58:37 | Montag, 18. Februar 2008
@Benedikt: Sie wissen doch genau, daß meine Position hinsichtlich Pacelli… …nicht einem Rassendenken
entspringt, das alles Jüdische nur deshalb ablehnt, weil und insofern es jüdisch ist, sondern ein Nebenprodukt
ist meiner Überzeugung, daß das 2. Vatikanum in der Frage der Bewertung nichtchristlicher Religionen
als potentieller Heilswege eine häretische, der gesamten bisherigen Lehrtradition widersprechende Position
eingenommen hat! Was soll also dieses boshafte Unterstellen von Positionen (Antisemitismus, Verherrlichung
des Dritten Reichs usw.), die ich nie vertreten habe…?
@ angeblicher Antirassist Schon wegen Ihrer Aussage über Pius XII. weiter unten kann keine Rede davon
sein, dass Sie sich geändert hätten. Falls Sie diese Absicht haben, dann haben Sie noch einen weiten
Weg vor sich.
#98 Antirassist † 11:54:55 | Montag, 18. Februar 2008
@Benedikt, den selbsternannten Großinquisitor Auch im Fall des „Wiedergängertums“ kann doch die Möglichkeit,
daß die Gründe, die einmal zu einer Sperrung geführt haben, inzwischen gar nicht mehr vorliegen, nicht
von vornherein ausgeschlossen werden. Andernfalls gehen Sie – vollkommen unkatholisch – von der vorgefassten
Meinung aus, ein Mensch könne sich nicht wirklich ändern… Sie sollten also auch bei dieser Frage
das Urteil besser der Redaktion überlassen!
@ angeblicher Antirassist Ich habe weder der Redaktion etwas vorzuschreiben versucht, noch Ihre Sperrung
gefordert, die ich allerdings begrüßen würde. Ich fragte mich lediglich, warum sich die Redaktion Mühe
mit Sperraktionen macht, wenn sie anschließend Wiedergänger duldet.
#96 Antirassist † 15:40:59 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Benedikt, Musterbeispiel konzilssektiererischer Heuchelei Jeder kann frei entscheiden, welche Meinungsäußerungen
er in seinem Forum dulden will. Korrekt! Sie sind aber doch derjenige, der hier meint, der Redaktion vorgeben
zu müssen, in welchem konkreten Fall sie wie zu reagieren hat. Schlage Ihnen vor: Überlassen Sie es
doch bitte der Redaktion, wann Sie welchen Benutzernamen aus welchen Gründen sperrt oder auch nicht.
Mir passen hier auch längst nicht alle Teilnehmer, dennoch halte ich mich mit Sperrforderungen absolut
zurück! Ihre Verherrlichung des Nazis-Regimes Bitte weisen Sie mir das nach! ein Deckmantel Ihrer antisemitischen
Gesinnung Ich bin ein Gegner des (talmud)jüdischen Nationalismus, Rassismus und Imperialismus. Das ist
aber nicht das, was gemeinhin unter „Antisemitismus“ verstanden wird. Sollte Ihnen eigentlich klar sein!
@ angeblicher Antirassist Recht auf freie Meinungsäußerung ja Kommen Sie mir doch nicht so. Ich bin
nicht der Staat. Vor dem Staat können Sie auf Ihre Grundrechte pochen so viel Sie wollen, mich braucht
das nicht weiter zu interessieren und auch nicht die Redaktion dieses Forums. Jeder kann frei entscheiden,
welche Meinungsäußerungen er in seinem Forum dulden will. Ihre Verherrlichung des Nazis-Regimes macht
deutlich, dass Ihr angeblicher katholischer Glaube lediglich ein Deckmantel Ihrer antisemitischen Gesinnung
ist, welche – soviel ist ja schon aus Ihren Beiträgen ablesbar – Ihre eigentliche Religion ist.
#93 friburgiensis 20:31:39 | Samstag, 16. Februar 2008
Alles Scheinhellige Brüder Der Artikel ist so schelcht und augenscheinlich polemisch, er disqualifiziert
diese Homepage aufs Höchste. Zollitsch hat nie gesagt, der Zöllibat sein unnotig oder so was, er stellte
nur den Pflichtzölibat in Frage. Und den gibts bei uns Katholiken erst seit dem ausgehenden Mittelalter.
Diese feinen und ach so katholischen Polemiker sind genau die, die auch gegen die neue Seminarleitung
in St.Pölten wettern, und auf die weingen Seminaristenzahlen verweisen und verschweigen, dass es vorher
zwar zahlenmäßig mehr gab, aber dafür auch Kinderpornos und Schwulenorgien. Was ist nun wirklich katholisch?
#92 ExBochumer † 14:25:31 | Samstag, 16. Februar 2008
Hat die kreuz-net-Redaktion … noch nicht das Spiegel-Interview mit dem neuen Vorsitzenden der DBK gelesen?
Der Zollitsch scheint ja noch extremer als Lehmann zu sein.
#91 Antirassist † 05:44:22 | Samstag, 16. Februar 2008
@Leblhuber, Benedikt: Schämen Sie sich, Sie Heuchler! Das scheint typisch zu sein für Leute wie Sie –
sie messen mit zweierlei Maß! Recht auf freie Meinungsäußerung ja, aber nur so lange und insofern diese
„politisch korrekt“ ist, d.h. mit dem von den Regierenden (USrAel) verordneten Geschichtsbild übereinstimmt…
Schämen Sie sich, Sie Heuchler!!!
@ Leblhuber Das kann einen nicht verwundern. Es stört die Redaktion ja auch nicht, dass dieser so genannte
„Antirassist“ sich hier austoben darf, obwohl er zweifellos mit dem x-fach gesperrten „Malachias“ alias
„Omnes haereses interemisti“, „Christus vincit“, „Kasperschüler“, „Antisemit“, „Antimodernist“ identisch
ist. Es stellt sich die Frage, warum sich die Redaktion überhaupt die Mühe macht, Accounts zu sperren,
wenn sie offensichtlich nicht gewillt oder nicht in der Lage ist, Wiedergänger sofort konsequent zu sperren.
#89 Leblhuber 23:31:18 | Freitag, 15. Februar 2008
Von Antirassist: Freitag, 15. Februar 2008 21:09 „Vielleicht wäre es ganz gut für Kirche und Welt gewesen,
Hitler hätte ihn erwischt…?!“ GEMEINT IST ausdrücklich Eugenio Pacelli, Pius XII. Das steht immer
noch da!!! Es ist eine Schande, eine solche Aussage nicht zu löschen!!!
#88 Antirassist † 21:09:34 | Freitag, 15. Februar 2008
@„Pius XII.“: Mit „Pius XII.“ habe ich natürlich nicht Sie gemeint… …sondern Eugenio Pacelli, der
dem Talmud-Judentum gegenüber bereits eine ähnlich häretisch-apostatische Haltung eingenommen hat,
wie sie dann vom 2. Vatikanum (Nostra aetate 2) allen „Katholiken“ vorgeschrieben wurde: Während des
Krieges ließ Pacelli Synagogengottesdienste in der Unterkirche der Basilika von Assisi abhalten, die
Münchner Synagogeneinrichtung ließ er ins Erzbischöfliche Palais retten und sein Papstwappen an der
römischen Synagoge anbringen, zur Rettung von Juden vor der Naziverfolgung hatte er keine Skrupel, Taufbescheinigungen
fälschen und Scheintaufen vornehmen zu lassen, ganz abgesehen davon, daß er durch seine Wahlkampfhilfe
für den Heuchler und Kriegstreiber F. D. Roosevelt im Herbst 1936 eine nicht geringe Mitschuld an Ausbruch
und Verlauf des „Zweiten“ Weltkriegs und der Verbreitung des Kommunismus über weite Teile Asiens und
Europas auf sich geladen hat! Vielleicht wäre es ganz gut für Kirche und Welt gewesen, Hitler hätte
ihn erwischt…?!
#86 Antirassist † 13:46:06 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@LandorganistII 1. Wer schreit und verunglimpft, hat unrecht! 2. Hätten Sie es gewagt, diese Äußerung
auch gegenüber den Päpsten Pius V., Clemens VIII., Innozenz X., Paul V., Innozenz X., Pius VI., Gregor
XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X., Pius XI. und Pius XII. (sofern dieser Papst war), den Theologen Robert
Bellarmin, Becano, Laymann, Tanner und Kard. Albizzi und dem Konzil von Trient (vgl. J. Rothkranz, Konzilserklärung
Bd. 1, 29.318-328) zu tun, die allesamt lehrten, daß es kein Recht auf bürgerliche Religionsfreiheit
gibt?
#83 Antirassist † 12:03:47 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Zollitsch ist nicht katholisch, er ist ein Häretiker! Ansonsten hätte er nicht schon kurz nach seiner
Wahl verlauten lassen, die „katholische Kirche“ in Deutschland unterstütze die Zuwanderung von Muslimen
und den Bau von Moscheen in unserem Land… Damit hat er bewiesen, daß er auf der gleichen häretisch-apostatischen
Linie liegt wie das „Konzil“ (Nostra aetate, Dignitatis humanae), die „Konzilspäpste“ und sein Vorgänger,
„Bischof“ Karl Lehmann, der gar behauptete, die Juden müßten sich nicht zu Christus bekehren, nicht
katholisch werden, um das ewige Heil zu erlangen. Ganz abgesehen davon, daß diese Herren „Theologen“
sich in keiner Weise über den antichristlichen Charakter und das falsche Gottes- und Menschenbild von
Talmud und Koran im Klaren sein dürften… Armes Deutschland! Arme Kirche!
Alle guten Wünsche zum Start Die Interviews mit Erzbischof Robert Zollitsch zur Wahl als Vorsitzender
der DBK zeigten eine Persönlichkeit, die die tiefe Einblicke in die zeitgenössischen Probleme der Kirche
hat. Aber er stellt sich deshalb nicht ans Schaufenster, um laut zu verkünden, welchen der alten Zöpfe
er abzuschneiden gedenkt. Bei mir kam rüber, dass er Wege finden wird, um an gute Lösungen zu kommen
und vor allem, dass er an Gesprächen und Austausch interessiert ist. Das ist wichtig. Gibt es einen Grund
für ihn, ein Programm vorzustellen, das sich möglicherweise nicht umsetzen lässt. Doch wohl nicht?
Auf die Interviewfragen bei den Tagesthemen hat er meines Erachtens gut reagiert, denn als Vorsitzender
der Bischofskonferenz hat er andere Aufgabenbereiche abzudecken, als über Themen wie das „gemeinsame
Abendmahl“ zu plaudern oder sich zur Abschaffung des Zölibat zu äußern. Das sind typische Schaufensterfragen,
die nicht beantwortet werden müssen. Wem würde auch seine persönliche Meinung nützen, wenn diese sich
nicht aus einer Reihe von Gründen konkretisieren lässt. Gleichzeitig signaliserte Robert Zollitsch,
dass er Auswege sieht und Möglichkeiten vor Augen hat, die zum Ziel führen. Der Alltag wird es zeigen,
was er und wie er es gemeint hat. Alles andere wäre Kaffeesatz-Befragung. Robert Zollitsch ist ein guter
Start in der neuen Aufgabe als Vorsitzender der DBK zu wünschen. Das hat er allemal verdient.
20marco5 Ihre Wortwahl? Wen Interresiert das besonders…(Sie bestimmt nicht) Tattergr…usw. Sie haben
anscheinend mehrere Probleme nicht nur mit dem alter…
#79 Fairplay1 13:29:44 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Tattergreis Lieber 20mancro5: Ihre Antwort voellig daneben. Sie haben wohl selbst ein Problem mit dem
Alter? Ich hoffe nicht. Denn: Das Alter der Personen tut nichts zur Sache: Die aelteren Bischoefe sind
weit toleranter und lockerer als die juengeren wie Marx oder Hanke. Die kommende Generation wird wieder
konservativer werden. Genau so wie in der Gesellschaft allgemein: Kennen Sie den Werbespot „Wenn ich mal
gross bin,werde ich auch Spiesser.“ ??? Die Juengeren stehen fuer Profil, die aelteren fuer Kuschelpolitik
„Wir tun niemandem weh, wir haben nichts mehr zu sagen“.
#77 20mancro5 † 13:11:28 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Na und Die deutsche Bischofskonferenz hat heute den Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, zum
neuen Vorsitzenden gewählt. Wen interessiert das besonders,wer diesem Verein seniler Tattergreise jetzt
vorsteht.
Übergang wohin? Ich empfehle die letzte Ausgabe der „Vatikan“. Dort findet sich in einem Artikel über
den scheidenden Vorsitzenden Lehmann ein sehr interessantes statement eines „sehr nachdenklichen Bischofs“,
der aus der Betrachtung der bedauerlichen Vergangenheit interessante Schlüsse für eine hoffentlich hellere
Zukunft zieht. Auch im internet zu lesen: www.vatican-magazin.de. Noch einmal: über Lehmanns Politik
war ich nicht stets begeistert, aber erst ist mein Bischof, einen besseren hat mir der heilige Geist nicht
gewährt. Also bin ich es zufrieden.
Nur die Ruhe Sehen wir es doch realistisch: der Spalt, der zwischen den einzelnen Bischöfen klaffen kann,
ist um vieles schmaler als der sich immer weiter öffnende Spalt zwischen Katholizimus und landeskirchlichem
Protestantismus (siehe Stammzell-Debatte). Dabei werden konservative Katholiken mit so manchem Evangelikalen
mehr Gemeinsamkeiten finden, als mit Herrn Huber oder Frau Käßmann. Auch mit der Lehmann-Kirche verbindet
uns noch viel mehr als mit der sich in immer schnellerem Tempo selbst säkularisierenden ev. Landeskirche.
Und Zollitsch ist ein Übergangskandidat. Vielleicht nicht der schlechteste. Hoffen wir also und beten.
#73 Benedikt 10:47:48 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@ Protestant Ein Erzbischof, der den Zölibat als theologisch nicht zwingend erforderlich bezeichnet,
lässt hoffen!Ich bin jedenfalls positiv überrascht gewesen! Diese Überraschung hängt mit Ihrer Unkenntnis
der kirchlichen Lehre zusammen. Der Zölibat ist ein Kirchengesetz, nichts weiter und weiteres hat die
Kirche auch nie behauptet. Zollitsch hat nicht mehr als eine Binsenweisheit wiedergegeben. Zollitsch war
auch gestern in den ARD Tagesthemen. Natürlich die üblichen Gretchenfragen, doch leider ohne Erfolg.
Folgendem erteilte Zollitsch eine Absage: -Aufhebung des Zölibats -Interkommunion -Streitereien mit Rom
#72 bonifatius 10:44:48 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Muss i hoffen, dass am deutschen Wesen die Welt(Kirche) wird nicht genesen. Gott segne unseren Papst.
Den Heiligen Geist bitten wir, er möge dafür sorgen, dass unsere Bischöfe nicht vergessen (nicht verschlafen),
ihre Hausaufgaben ordentlich zu machen.
#71 Fairplay1 08:49:37 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Vorsitzender nur der DEUTSCHEN Bisch.Konf.!!! Zollitsch ist Vorsitzender. Gratulation! – Doch was die
Erwartungen angeht, besonders jene der Protestanten: liebe Protestanten! Ihr nehmt Euch VIEL zu wichtig.
Zollitsch ist Vorsitzender der DEUTSCHEN Bischofskonferenz. Was auch immer er fuer die Oekumene tun will,
die Katholische Kirche ist eine WELTkirche, und somit bestimmen nicht die DEUTSCHEN, was in der Weltkirche
gespielt wird. Es hat oft den Anschein, als meinen Protestanten, sie koennen ueber die Deutsche Katholische
Kirche die Welt regieren. Hallo? Ihr, liebe Protestanten, seid eine Gruppe zahlreicher in sich zerstrittener
Christen. Setzt Euch erstmal ein fuer Oekumene bei Euch selbst (EKD – SELK …usw.), da gibt es einiges
zu tun. Ferner: Was genau wollt Ihr tun, um auf die Katholiken ZU ZUGEHEN? Oder meint Ihr – noch immer –
Ihr seid im Recht? Koennen tatsaechlich 25 Millionen deutsche (immer diese rechthaberischen Deutschen!!??)
evangelische Christen ueber 1,2 Milliarden Katholiken bestimmen??? Es versteht sich doch von selbst, dass
deutsche Katholiken nicht ihren Glaubensbruedern + Schwestern in aller Welt in den Ruecken fallen kann.
Hier ist Respekt und Fairplay angesagt. Lasst den Zollitsch erst mal machen, Oekumene ist wuenschenswert!
Aber…bitte Fair Play von beiden Seiten. Wirklich sinnvoll ist daher Oekumene nur zwischen der Katholischen
Weltkirche und dem Lutherischen Weltbund, sowie anderer Weltreligionen auf oberster Fuehrungsebene. Im
Alltag funktioniert Oekumene doch laengst! Und das ist gut so! Ende
#70 Seminarist 08:46:20 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Die harte Linie unserer Herrn Jesus Christus weiterverfolgen! Protestant schrieb: Die DBK hat ein unmissverständliches
Zeichen gegen die Hardliner in ihren Reihen gesetzt. Wo sollen die denn sein?
@bonitatius (12. Februar 2008 22:59) Es wäre schlimm, würde sich der neue Bischofskonferenz-Vorsitzende
der EKD in Sahen Profillosigkeit nähern. Was aber ist ein typisch katholisches Profil? Ich mag irren,
aber Zölibat hin oder her, das Problem habe ich nie in Sachen Glauben (!!!) als zwingend typisch katholisch
angesehen. Meine Sympathie gegenüber der katholischen Kirche beruht in deren Wahrung von christlichen
Werten, nicht in Dingen, über deren theologische Notwendigkeiten oder gar Kultivierung man sich gerne
zeitraubend weiter befassen mag. Daß ich in der ev. Kirche gewissermaßen Mitglied einer zweiten politischen
Partei bin (als ob die CDU nicht schon nervenaufreibend genug wäre – siehe Stammzellendiskussion), ist
dahingehend schon fast hinnehmbar, denn an GOtt glauben oder sogar von ihm wissen mache ich immer noch
selbst und wenn Herr Wolfgang Huber die christlichen Werte noch so verdreht.
Robert Zollitsch hat als Personalchef in ca. 25 Jahren genügend „Leichen“ im Keller gesammelt, daß er
ein „leichter Gegner“ des Metropolitankapitels wurde. Als Bischof ist das offensichtlich schneller gegangen.
#67 Antirassist † 23:36:45 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Genoveva Nicht jeder Theologe, dessen Bücher Sie nicht verstehen, ist ein Häretiker Das mag sein, umgekehrt
dürfte aber auch ein Schuh draus werden: Das Geschreibsel vieler dieser Häretiker ist nicht nur häretisch,
sondern meist auch so wirr, dass nur für ebenso Wirre nachvollziehbar ist! Lesen Sie nicht länger dumme
Pamphlete von Herrn Rothkranz aus dem unsäglichen Schmid-Verlag Nennen Sie mir eine Stelle aus einem
der Infoblätter, die „dumm“ sein soll! Lesen Sie wenigstens ein einziges der zahlreichen von Johannes
Rothkranz verfassten Bücher! Gerade das über Hans Urs von Balthasar würde Ihnen wahrscheinlich nichts
schaden!
#66 Genoveva 23:13:20 | Dienstag, 12. Februar 2008
@A-Rassist: „Erzhäretiker von Balthasar“ Zwei Hinweise nur: – Nicht jeder Theologe, dessen Bücher Sie
nicht verstehen, ist ein Häretiker – Lesen Sie nicht länger dumme Pamphlete von Herrn Rothkranz aus
dem unsäglichen Schmid-Verlag.
#65 bonifatius 22:59:32 | Dienstag, 12. Februar 2008
@protestant, Nein, das ist nicht gut so, weil die katholische Kirche eine katholische bleiben soll. Das
hat mit hardlinern und ewig Gestrigen und sonstigen Schimpfwörtern nichts zu tun. Übrigens sind die
Kirchenqaustritte mit solchen Zeitgeistbrüdern nicht zu stoppen. Sie brauchen sich doch nur bei ihrer
Kirche umzuschauen mit ihrem sozialpolitischem, humanistischen Gefasel.
#64 Protestant 22:17:42 | Dienstag, 12. Februar 2008
…und das ist gut so! Die DBK hat ein unmissverständliches Zeichen gegen die Hardliner in ihren Reihen
gesetzt. Ein Erzbischof, der den Zölibat als theologisch nicht zwingend erforderlich bezeichnet, lässt
hoffen!Ich bin jedenfalls positiv überrascht gewesen! Dieser Vorsitzende muss nun seine Amtszeit nutzen,
den segensreichen Weg des Miteinanders der Christen weiterzugehen ohne sich von irgendwelchen diffusen
kreuznetlern, gestrigen Hinterbänklern, Pius-Sektierern oder Latino-Freaks ständig „vor den Karren pinkeln“
zu lassen! Offensichtlich haben sich die vernünftigen Stimmen in der DBK durchgesetzt…das ist gut so…
und ein ganz,ganz wichtiges positives Zeichen für alle Christen in Deutschland!
#63 Chrysostomos 22:02:48 | Dienstag, 12. Februar 2008
Neuer Vorsitzender Ich kann mich den Glückwünschen von roemkath nur anschließen. Ich bin sicher, dass
Erzbischof Zollitsch seine Sache gut machen wird. Von farblos kann keine Rede sein. Ich habe manchmal
den Eindruck, dass die Leser von kreuz.net unter „nicht farblos“ nur jene Personen verstehen, die einen
extremen Kurs fahren und um jeden Preis mit irgendwelchen Lächerlichkeiten auffallen wollen! Ein Mann
der Mitte ist noch allemal besser als ein Mann der Extreme – sei es auch von welcher Seite auch immer!
#62 Gotthard 21:57:39 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Libertas Ecclesiae warum taucht dann immer nur Herr Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ auf? soll
etwa ein Vertreter dieser diversen „Initiativ-Kreise“ interviewt werden? DAS muss doch wahrlich nicht
sein!
#61 Steini1974 21:28:10 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Libertas Ecclesiae Wenn im öffentlich-rechtlichen Hörfunk und Fernsehen ein Vertreter des deutschen
Laienkatholizismus um eine Stellungnahme zur Wahl des DBK-Vorsitzenden gebeten wird, warum taucht dann
immer nur Herr Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ auf? Gibt es unter den 26 Millionen deutschen Katholiken
keinen anderen, der da kompetent wäre? Frag doch mal die Medien, warum sie nur ih fragen…
#60 Antirassist † 21:25:10 | Dienstag, 12. Februar 2008
@„st.“ georg: Wie würden Sie denn „katholisch“ definieren? Etwa so wie Ihr Bewegungsleiter, „Pater“ Lothar
Penners im Anschluss an den Erzhäretiker Hans Urs von Balthasar in seiner Dissertation „Eine Pädagogik
des Katholischen“? „Katholisch ist: alles umfassend, nichts auslassend. Wie kann das einem einzelnen Menschen
zufallen, selbst wenn er der eingeborene Sohn Gottes ist? Durch Spekulation werden wir’s nicht ergründen,
es zeigt sich uns nur, wenn wir in glaubender Offenheit auf seine Selbstkundgabe hinschauen. Er ist –
so sagt er und so lebt er’s – die Offenbarung eines Anderen, des Vaters, der ‘größer’ ist als er und
mit dem er doch ‘eins’ ist.“ (aaO, 411, Anm. 23) Dieser Begriff von „katholisch“ ist glatt häretisch:
es wird nicht unterschieden zwischen gut und böse, zwischen Kirche und Welt, zwischen Natur und Gnade!
Und was ist davon zu halten? „Für von Balthasar scheint die Zeit überfordert mit der Forderung nach
Katholizität (wie die Catholica mit der Zeit?).“ (ebd., 414) Und was davon? „Wenn von Balthasar von einer
‘Liquidierung’ des Katholischen (!!!) spricht, dann richtet sich in einem übertragenen Sinne an Erneuerungsbewegungen
in der Kirche die Anfrage, ob sie die Grundkräfte des Christlichen so verflüssigend (?!) verlebendigen
und ihnen solche Formkraft verleihen können, daß die Catholica nach einer teilweise notwendigen Einschmelzung
zeitbedingter Formen (an welche denkt er da konkret?) in ihnen und über sie zu einer neuen, vornehmlich
inneren (welcher Art?), aber auch äußeren Gestaltwerdung gelangt.“ (ebd., 415)
#59 st.georg 21:09:06 | Dienstag, 12. Februar 2008
@„anti“rassist manchmal ist schweigen klüger als reden : ihre kenntnisse über pater kentenich und schönstatt
scheinen rudimentär und von vor-und fehleinschätzungen geprägt…die katholische kirche kann stolz
auf ihre schönstatt-familien sein!
#58 Antirassist † 20:36:00 | Dienstag, 12. Februar 2008
Antikatholische „Brüder im Geiste“? Auf der deutschsprachigen Heimseite der Schönstattbewegung www.schoenstatt.de/,
der Zollitsch bekanntlich angehört, ist heute folgendes zu lesen: „Dass die Deutsche Bischofskonferenz,
die eine entscheidende Rolle hatte beim Exil Pater Kentenichs, heute einen seiner geistlichen Söhne als
ihren Vorsitzenden gewählt hat, ist ein Zeichen. In der Tat! Ob es ein gutes ist? Schönstatt ist endgültig
in der Kirche angekommen, und diese darf und wird und kann Schönstatts Beitrag erwarten für ihren Weg
in dieser Zeit.“ Das klingt ja so, als habe es eine Zeit gegeben, in der Schönstatt außerhalb der Kirche
war… Nicht zu vergessen, dass die Versöhnung zwischen Schönstatt und „Kirche“ just dann geschah,
als das Konzil kurz vor seinem Abschluss stand und dass der jesuitische Jude(nfreund) „Kardinal“ Bea,
ein „befreundeter Vertrauensmann P. Kentenichs“, der „in der Sache Schönstatt zu vermitteln“ suchte (L.
Penners) und wesentlich an der Rehabilitierung Kentenichs Anteil hatte, gesagt haben soll, ohne das Konzil
wäre Kentenich „nie von der Kirche verstanden worden“… Man fragt sich, ob Bea und Kentenich – ähnlich
wie Bea und Pacelli – nicht schon viel früher „Brüder im (philosemitisch-ökumenistisch-modernistischen)
Geiste“ gewesen sind…
#56 Guiseppe 17:23:26 | Dienstag, 12. Februar 2008
Zollitsch: DBK-Vorsitzender unter Lehmann? Mal sehen, ob Kardinal Lehmann im Hintergrund die Fäden ziehen
wird, sozusagen als erfahrener Souffleur, wenn der neue DBK-Vorsitzende im Amt ist.
Eine Beobachtung Wenn im öffentlich-rechtlichen Hörfunk und Fernsehen ein Vertreter des deutschen Laienkatholizismus
um eine Stellungnahme zur Wahl des DBK-Vorsitzenden gebeten wird, warum taucht dann immer nur Herr Christian
Weisner von „Wir sind Kirche“ auf? Gibt es unter den 26 Millionen deutschen Katholiken keinen anderen,
der da kompetent wäre?
Ich traue meinen Augen nicht! Ein nur aus Fakten bestehender Artikel… und das bei einem eindeutigen
„Modernisten“! Geschehen noch Zeichen und Wunder? :(3 Schön wär’s!
Wohlbeleibt Laßt wohlbeleibte Männer um mich sein, Mit glatten Köpfen und die nachts gut schlafen,
Der Cassius dort hat einen hohlen Blick; Er denkt zuviel: die Leute sind gefährlich! Warum nur, warum
fällt mir Shakespeares Julius Caesar ein, wenn ich unsere wohlbeleibten Prälaten sehe?
#51 Antirassist † 15:47:26 | Dienstag, 12. Februar 2008
Weitere Literatur zum Erzhäretiker Ratzinger 1. Prof. Dr. Wigand Siebel (Hrsg.), Zur Philosophie und
Theologie Joseph Ratzingers, Saarbrücken ²2005 2. ders./Dr. Carl Angermayer, Ratzingers römische Apostasie-Symbolik,
Durach 2006 3. Hanno Zahnker-Jost, Wie können wir wahrhaft katholisch bleiben? Durach 2004 sowie die
Infoblätter des Verlags Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/infoblaetter.htm „Habemus Ratzinger“,
„Wohltäter Benedikt XVI.?“ und „Freimaurerei und ‘alte Messe’ – unvereinbar?“ o^/
richtiges zeichen jetzt muss ein alter ran. marx als junger spunt wäre ein schlechtes zeichen gewesen,
als wollen wir wieder einen dicken im amt haben, der 20 jahre auf seinem stuhl klebt. ein guter bischof
in münchen ist mehr wert als das amt des vorsitzenden es je sein könnte.
#49 Pius XII 15:31:41 | Dienstag, 12. Februar 2008
Nichts Gutes zu erwarten Zollitsch ist der Kandidat des Lehmann-Flügels. Mit ihm wird der bisherige Kurs
einbetoniert. Insofern bleibt es dabei, daß von der DBK nichts zu erwarten ist, was geeignet wäre, den
katholischen Glauben wieder zu stärken. Aber es ist wie immer: auf den begabten Strippenzieher und Intriganten
Lehmann folgt der farblose Zollitzsch. Das niveau sinkt immer weiter. Und die Alternative Marx lockt ja
auch nicht gerade. Insofern ist diese Wahl nichts anderes als eine Fußnote im Kapitel über den Niedergang
des Katholizismus in Deutschland. Interessant wird dann, wer Zollitzsch beerben wird. Aber offenbar besteht –
gerade auch unter den Weihbischöfen -eine stabile linke Mehrheit, so daß es zunächst einer biologischen
Lösung bedarf, ehe man in Deutschland wieder auf die diözesanen Strukturen hoffen darf.
@ Alkuin So kenne ich +net Jezt geht es richtig loss… Falsch, die hier veröffentlichten Lesermeinungen
geben nicht unbedingt die Meinung der kreuz.net – Redakteure wieder. Hier darf jeder schreiben mehr oder
weniger, was er will, auch Sie und ich. Bei kreuz.net muss man schon differenzieren.
#47 Antirassist † 15:26:34 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Alkuin: Aber, aber, wo bleibt denn da die Bruderliebe? Lesen Sie das KKK Was den KKK betrifft, lesen
Sie bitte am besten erst mal Herbert Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus. Die Zerstörung
des Glaubens durch die antichristliche Gnosis, Durach 1994; Kurzfassung: Kleiner Katechismus über die
Irrlehren im neuen Weltkatechismus, Durach 1994; beides im (wirklich!) katholischen Verlag Anton A. Schmid
…ww.verlag-anton-schmid.de/ :)3 erschienen. zum KEK lesen Sie am besten erst einmal hier search.freefind.com/find.html?id=3488746&pag….
:)3 Sie sind ein Stinkstiefel Ich dachte eigentlich, Liebe geht für Sie über alles…!
Warum soviel Hass? Es ist schon unglaublich, dass in einem christlichen Forum solche Hasstiraden gefahren
werden. Aber ihr würdet ja selbst Jesus Christus für ungeeignet halten. Hat sich seit 2000 Jahren nix
geändert. Sie stehen am Rand und schreien erst Hosianna und dann kreuzige ihn. Ihr hängt auch einem
Kirchenbild nach, daß nicht zu allen Zeiten gültig war.
#44 Antirassist † 15:15:37 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Guiseppe, auch an Sie die Frage: Was ist für Sie katholisch? wenn Sie unseren Papst einen „Erzhäretiker“
nennen, dann sind Sie eher Antikatholik als Antirassist Nun Modernisten sind nun mal Erzhäretiker, und
Ratzinger ist der Modernist in Reinkultur. o^/ Einwände?
#43 Guiseppe 15:13:20 | Dienstag, 12. Februar 2008
Antirassist gewiss nicht katholisch Sie, „Antirassist“, scheinen voller Abneigung gegen die Kirche zu
sein. Ich bin mir sicher, dass Sie nicht katholischer sind als diejenigen Katholiken, die Sie hier durch
den Dreck ziehen. Und wenn Sie unseren Papst einen „Erzhäretiker“ nennen, dann sind Sie eher Antikatholik
als Antirassist.
#42 Antirassist † 15:10:15 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Alkuin: Was ist für Sie „katholisch“? Halten Sie Zollitsch für katholisch? Selbstverständlich! Aber
was Sie angeht, bin ich mir keineswegs sicher. Aus welchem Grund? Kann es sein, daß Sie „katholisch“
mit „liberal“ oder mit „freimaurerisch“ verwechseln?
#40 Antirassist † 15:04:06 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Alkuin: Halten Sie Zollitsch für katholisch? eine gute, aufrictiger, vorsorlicher und competenten Hirte
Das kann ein evangelischer Pastor genauso gut sein…!
Antirassist: @Alkuin: Kennen Sie Schönstatt? Ja! Aber ich kenne auch Erb. Robert Zollitsch als eine gute,
aufrictiger, vorsorlicher und competenten Hirte!!!
#38 Guiseppe 14:56:03 | Dienstag, 12. Februar 2008
Wie bitte, Zollitsch Förderer der außerordentlichen Form des römischen Ritus? roemkath: „… Förderer
der außerordentlichen Form des römischen Ritus“ Dass ich nicht lache. Aber Sie würden mir mit einigen
Belegen Ihrer Aussage eine große Freude bereiten. Ich habe andere Erfahrungen gesammelt in meinem Heimatbistum.
Erzbischof Zollitsch sprach kürzlich – geradezu demonstrativ – von „Dankbarkeit für die Messe in der
neuen Form“, als über das Motu Proprio zur Alten Messe diskutiert wurde. Und wie unordentlich die „neue“
Form ist, bekommt man seit Jahren auch im Erzbistum Freiburg zu spüren. Und das weiss der Herr Erzbischof!
Erzbischof Zollitsch verantwortet ein Bistumsblatt (Konradsblatt), das regelmäßig gegen den „vorkonziliaren“
Ritus wettert und auf den Papst derzeit wegen Summorum Pontificum nicht sonderlich gut zu sprechen ist.
Seit dem 6. Januar gibt es in Freiburg immerhin alle zwei Wochen eine Sonntagsmesse im überlieferten
Ritus – „ad experimentum“ bis März. (Die kleine Kirche dafür ist bisher bei jeder Messe geradezu rappelvoll
gewesen.) In Heidelberg (im Norden von Zollizsch’ Erzbistum) wartet man seit Monaten auf die Erlaubnis,
öfters als an einem Sonn- und Werktag in der Woche und in einer größeren Kirche (als der kleinen Herz-Jesu-Kapelle)
im alten Ritus zelebrieren zu dürfen. In Mannheim wurde von Zollitsch’ Ordinariat eine Anfrage für den
alten Ritus mit dem Hinweis auf die (wenigen) Messen des alten Ritus in Heidelberg abgeschmettert! Ecclesia-Dei-Priester
sind beim Freiburger Ordinariat auch unter Zollitsch absolut unerwünscht.
#37 Antirassist † 14:52:56 | Dienstag, 12. Februar 2008
@Alkuin: Kennen Sie Schönstatt? Die Ideale des Gründers der internationalen Schönstattbewegung P. Joseph
Kentenich hießen „Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe“ und nicht „Friede, Freude, Eierkuchen“ (oder eben
„Liebe, Liebe, Liebe“) wie bei der seit dem 2. Vatikanum zum Wohlfühlverein degenerierten „katholischen
Kirche“ oder des Wellness-Clubs, genannt Schönstattbewegung, in dessen „Mitte“ (?)…!
@Antirassist und an der Treue zum Hl. Vater. Will heißen: Zum Erzhäretiker und Konzilsfetischisten Joseph
Ratzinger. Mit dieser Aussage stellen Sie sich ganz klar wider die heilige katholische Kirche
#34 Aspergil 14:36:46 | Dienstag, 12. Februar 2008
seminarist der einzige geistige tiefflug ist ihr posting, seminarist. in einem interview beantwortet man
fragen, wenn diese sich nicht auf gott usw beziehen, dann ist das wohl nicht thema des interviews gewesen.
vlt. noch mal den grundkurs deutsch besuchen – darüber nachdenken und buße tun…und so etwas nennt
sich christ
#33 Antirassist † 14:35:22 | Dienstag, 12. Februar 2008
Zollitsch ist Schönstätter, somit ein liberalistischer Modernist! Dabei ließ er heute vor laufender
Kamera keinen Zweifel an seiner Verbindung mit Rom Will heißen: Treue zum liberalistischen, modernistischen,
judaisierenden, verfreimaurerten Rom! und an der Treue zum Hl. Vater. Will heißen: Zum Erzhäretiker
und Konzilsfetischisten Joseph Ratzinger. Er pflegt gute ökumenische Kontakte Können die denn gut genannt
werden, wenn sie nicht mit dem Ziel gepflegt werden, die „getrennten Brüder“ zum katholischen Glauben
zu führen? Bei Zollitsch wohl kaum der Fall! und ist zugleich ein Förderer der außerordentlichen Form
des römischen Ritus Wie zeigt sich das konkret? Hat er in der Erzdiözese FR denn wenigstens schon die
korrekte Übersetzung der Wandlungsworte durchgesetzt? sowie des byzantinischen Ritus. Also eines zweifelhaft
gültigen Ritus! Weiter wäre zu fragen: 1. Wie gedenkt Zollitsch die Frage der zweifelhaft gültigen
Bischofs-, Priester- und Diakonenweihen seit 1969 anzugehen? 2. Wie stellt sich Zollitsch zu den Häresien
des Konzils? Die Schönstattbewegung hat ihr – rundum bejahende – Haltung nach dem Tod ihres Gründers,
P. Josef Kentenisch, in keiner öffentlich registriebaren Form verändert… 3. Wie stellt sich Zollitsch
insbesondere zu der von seinem Vorgänger abgelehnten Bekehrungsnotwendigkeit der Juden?
#32 Seminarist 14:09:46 | Dienstag, 12. Februar 2008
S.E. Erzbischof Zollitsch im Interview Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz ist schon bei seinem
ersten TV-Interview durchgefallen. Mal abgesehen davon, dass er nicht ein einziges Mal von Gott, Glaube
bzw. Jesus Christus sprach, hat er die Fangfrage des Reporters, ob er sich als Brückenbauer zwischen
der deutschen Kirche und Rom(!) verstehe bereitwillig dämlich bejaht. Bleibt zu hoffen, dass sich die
Konferenz lediglich auf solch einen geistigen Tiefflug eingelassen hat, um nach der ersten und einzigen
Amtsperiode des selbsternannten „Ökumenikers“ einen katholischen Nachfolger zu instaurieren.
#30 roemkath 13:48:21 | Dienstag, 12. Februar 2008
Glückwunsch! Glückwunsch der Bischofskonferenz und der Kirche in Deutschland zum neuen Vorsitzenden!
Die Bischöfe haben eine sehr gute Wahl getroffen! Zollitsch ist ein Mann der Mitte in dem Sinne, dass
er die Gläubigen unterschiedlicher theologischer Ausrichtungen in der Kirche zusammenhalten will. Dabei
ließ er heute vor laufender Kamera keinen Zweifel an seiner Verbindung mit Rom und an der Treue zum Hl.
Vater. Er pflegt gute ökumenische Kontakte und ist zugleich ein Förderer der außerordentlichen Form
des römischen Ritus sowie des byzantinischen Ritus. Gottes Segen für sein Wirken!
Umbauten Verglichen damit, wie der Barock der ihm vorausgehenden Tradition architektonisch alles angetan
hat, ist die Umgestaltung des Freiburger Münsters ein Klacks.
Umbauten unnötige Abräumung der historischen Seitenaltarmensen Und wann wurden die denn eingebaut? Als
das Münster gebaut wurde ja nicht. Diese ganzen Seiten- und Nebenaltäre sind auch nichts anderes als
Spuren von Liturgiereformen. Und wenn man vor 300 Jahren das historische münster verändern konnte, indem
man solche Seitenaltäre eingebaut hat, dann kann man sie heute auch wieder ausbauen.
Volxaltar Der Text stammt von Professor Odenthal, Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Theologischen
Fakultät Fulda: Es ist leider bezeichnend, daß kirchliche Verantwortliche das Denkmalschutzgesetz des
Landes mit Verweis auf liturgische Belange aushebeln, die eigenen kirchlichen Richtlinien bezüglich des
Denkmalschutzes jedoch geflissentlich übersehen. In der gesamten nachkonziliaren Diskussion finden sich
liturgische Neuerungen, besonders im Hinblick auf die sogenannten Volksaltäre, stets gepaart mit Schutzbestimmungen
für historisch gewachsene Kirchenausstattungen. Dabei wird in der Regel dem Denkmalschutz Vorrang vor
liturgischen Belangen gegeben. Bei der Umgestaltung des Freiburger Münsters kann man sich in Bezug auf
die gänzlich unnötige Abräumung der historischen Seitenaltarmensen in keiner Weise auf die nachkonziliare
Liturgiereform berufen. Man unterliegt anscheinend dem weitverbreiteten Irrtum, als würde eine Neuausstattung
per se eine Verbesserung der Liturgie bedeuten. Eine Veränderung des liturgischen Raumes kann das Bemühen
um eine qualitativ hochwertige Liturgie zwar unterstützen, aber nicht ersetzen. Es wäre an der Zeit,
daß die Denkmalschutzgesetze der Länder die Bestimmungen der kirchlichen Denkmalpflege beim Wort nehmen
und vermeintliche liturgische Belange als Grund für eine Zerstörung historischer Ausstattungsgefüge
in Zukunft nicht mehr zulassen.
Münster Umbau Wobei mich noch interessieren würde, ob der Bischof in Freiburg überhaupt Einfluss auf
die Gestaltung des Doms nehmen kann. Ja er kann und er hat, wie auch alle seiner Vorgänger. Können die
+natter nichts Anderes finden ausser der Dom Umbau? Wer von euch hat je etwas von ihm gelesen oder ihn
sprechen/predigen gehört oder mit ihm gesprochen?
@rrr. …wie ein nicht genannter katholischer Liturgieprofessor feststellte… Nein, es müsste heissen:
„…wie ein angeblicher katholischer Liturgieprofessor feststellte…“
P.S… Andreas Odenthal ist mittlerweile Professor für Liturgiewissenschaft an der Uni Tübingen. Aber
in seiner Fuldaer Zeit scheint er das genannte Zitat in einem Leserbrief an die FAZ geschrieben zu haben.
@ Freinsberg Habe es recherchiert: Andreas Odenthal, Fulda. Wobei mich noch interessieren würde, ob der
Bischof in Freiburg überhaupt Einfluss auf die Gestaltung des Doms nehmen kann. Es ist zumindest möglich,
dass das einzig in die Verantwortung des Domkapitels fällt, und der Bischof dort dann nur „liturgischer
Gast“ ist.
@ Mohrmann So ein katholischer Liturgieprofessor zum Umbau des Freiburger Münsters. Hat der Herr auch
einen Namen oder veröffentlicht der auch anonym, so wie das bei kreuz.net üblich ist? …wie ein nicht
genannter katholischer Liturgieprofessor feststellte… Übrigens ist er, wenn überhaupt, dann Professor
für Liturgiewissenschaft oder Liturgik, aber wohl kaum für Liturgie.
#16 bonifatius 12:37:35 | Dienstag, 12. Februar 2008
Bitte nicht weiter so! Die deutsche katholische Kirche ist nicht mehr zu retten – zumindest nicht durch
Menschenhand. Denn Tol(l)eranz ist jetzt kein Rezept. Klarheit bei der Verkündigung christlicher Werte
und deren Konsequenz für ein Leben aus dem Glauben wäre notwendig und nicht ein „weiter so!“ Hierzu
passt ein Spruch von Davila: Die Kirche hat nicht das Christentum der Welt anzupassen, sie hat nicht einmal
die Welt dem Christentum anzupassen; sie muß vielmehr in der Welt eine Gegenwelt bewahren“.
#15 unteroktav 12:35:50 | Dienstag, 12. Februar 2008
Na endlich … … hat jemand das Feuer eröffnet. Wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn man die Neuigkeit
hier ohne Kritik stillschweigend hingenommen hätte. Aber bitte, liebe Hetzer, fangt jetzt nicht wieder
damit an, dass nun die Katholische Kirche Deutschlands weitere sechs Jahre in den Abgrund getrieben wird,
dass Zollisch das Zerstörungswerk Lehmanns weiterführen wird, bla bla bla. Das kennen wir alles schon.
Seid bitte kreativ und erfinderisch (wie sonst auch), um den Neuen gleich noch vor Beginn seiner Amtstzeit
zu demontieren und schlecht zu reden! Vielen Dank. Da ich von Zollitsch bisher nicht allzuviel gehört
habe, erlaube ich mir zumindest kein Urteil und wünsche ihm erst einmal Gottes Segen für sein Wirken,
das wohl ohnehin nur eine Amtszeit dauern wird. Danach werden wir ja sehen, ob Marx das Amt übernimmt …
oder der bis dahin vermutlich installierte Nachfolger von Meisner.
Nachkonziliarer Hardliner Zollitsch? Da fällt mir nur folgendes Zitat ein (es nimmt Bezug auf den Umbau
der Freiburger Münsters) Die Kirchenbauten gehören nicht den Gemeinden alleine, sondern sind Teil des
kulturellen Gedächtnisses der Menschheit, wie die in Freiburg mißachteten kirchlichen Dokumente immer
wieder betonen. So ein katholischer Liturgieprofessor zum Umbau des Freiburger Münsters. Noch so ein
„gnadenloser Reformer“?
Schade… …eine Chance zum Neuanfang scheint vertan. Da hat es das „Schlitzohr“ Lehmann mit seinem Strippen
ziehen wieder mal geschafft seine Linie der Verwaltung des Niedergangs durch Anpassung an den Zeitgeist
zu zementieren. Leider sind die Bischöfe in ihrer Mehrheit offensichtlich zu feige sich davon zu emanzipieren
und wieder den frischen Wind der Weltkirche mit Papst Benedikt statt den Mief der „Lehmann Nationalkirche“
zu atmen. Marx wäre ein Hoffnungsschimmer gewesen, wenn auch nur ein kleiner. Aber so weitere 6 Jahre
mit Mussinghoff und Langendörfer ist leider weiter eher Zeitgeist als Hl. Geist angesagt.
#10 Freinsberg 11:41:27 | Dienstag, 12. Februar 2008
verschandelt? Warum verschandelt? Ich halte den Umbau des Münsters für gut gelungen. Aber wahrscheinlich
nur, weil ich ein kirchenfeindlicher, liberaler Theologe bin…
#9 ExBochumer † 11:36:32 | Dienstag, 12. Februar 2008
Na ja, ganz so farblos vielleicht doch nicht. Auf jeden Fall aber ist während seiner Amtszeit seine Bischofskirche
verschandelt worden. Vielleicht ist er gar mitverantwortlich?
#7 ExBochumer † 11:23:14 | Dienstag, 12. Februar 2008
Gott sei dank, daß Rotarier-Marx es NICHT geschafft hat, die erforderliche Mehrheit auf sich zu vereinen.
Erzbischof Zollitsch ist zwar eine „farblose“ Figur, aber für seine Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute.
@ landorganist Das liegt daran, dass der neueste Marx-Hassartikel schon bereit lag. Auf Zollitsch war
die „Redaktion“ einfach nicht vorbereitet. Aber keine Sorge, spätestens in zwei oder drei Tagen wird
irgendein Dossier über die modernistischen Umtriebe dieses dreckigen Untermenschen kommen. Garantiert
mehr als 522 Wörter.