[ « 73 74 75 76 77 » ]
Dienstag, 12. Februar 2008 11:10
Neuer Vorsitzender
Die deutsche Bischofskonferenz hat heute den Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Erzbischof Robert Zollitsch
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net, Würzburg) Erzbischof Robert Zollitsch (69) ist als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz auf sechs Jahre gewählt. Das gab die deutsche Bischofskonferenz heute vormittag bekannt.

Der Erzbischof folgt dem Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, nach.

Die katholische Nachrichtenagentur vergleicht Mons. Zollitsch mit seinem Vorgänger Kardinal Lehmann. Er sei ebenfalls ein sogenannter „Mann der Mitte“.

Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, wurde erneut als stellvertretender Vorsitzender gewählt.

Der neue Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz
Der neue Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz
Biographie

Mons. Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Philippsdorf im ehemaligen Jugoslawien geboren.

Am 27. Mai 1965 empfing er in Freiburg die Priesterweihe.

Mitte Juni 2003 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Freiburg.

In der deutschen Bischofskonferenz ist Mons. Zollitsch seit September 2003 Mitglied der ‘Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste’.

Von September 2003 bis September 2006 war er Mitglied der Glaubenskommission.

Ferner ist Erzbischof Zollitsch seit Juli 2004 Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands.

Abschied
Kardinal Lehmann erklärte gestern, daß er den Vorsitz gern ausgeübt habe: „Das war’s. Jetzt soll das ein anderer machen.“

Die Bedeutung des Amtes und seines Inhabers werde jedoch in der Mediengesellschaft häufig überschätzt – so der Kardinal.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 101 Lesermeinungen:
Freitag, 22. Februar 2008 22:15
FiliusEcclesiae: „Antirassist“: „Hitler hätte Pius’ XII. Judenrettungsaktionen abstellen sollen“
…sondern Eugenio Pacelli, der dem Talmud-Judentum gegenüber bereits eine ähnlich häretisch-apostatische Haltung eingenommen hat, wie sie dann vom 2. Vatikanum (Nostra aetate 2) allen „Katholiken“ vorgeschrieben wurde:

Während des Krieges ließ Pacelli Synagogengottesdienste in der Unterkirche der Basilika von Assisi abhalten, die Münchner Synagogeneinrichtung ließ er ins Erzbischöfliche Palais retten und sein Papstwappen an der römischen Synagoge anbringen, zur Rettung von Juden vor der Naziverfolgung hatte er keine Skrupel, Taufbescheinigungen fälschen und Scheintaufen vornehmen zu lassen, ganz abgesehen davon, daß er durch seine Wahlkampfhilfe für den Heuchler und Kriegstreiber F. D. Roosevelt im Herbst 1936 eine nicht geringe Mitschuld an Ausbruch und Verlauf des „Zweiten“ Weltkriegs und der Verbreitung des Kommunismus über weite Teile Asiens und Europas auf sich geladen hat!

Vielleicht wäre es ganz gut für Kirche und Welt gewesen, Hitler hätte ihn erwischt…?!

„Hitler hätte Pius’ XII. Judenrettungsaktionen abstellen sollen“.
Dümmer geht’s nicht mehr!
Mit diesen Ratschlägen wären „Antirassist“ wohl von Hitler unter anderen Umständen mit der Sondermission betraut worden, Papst Pius XII. abzustellen,
was dem irren Reichskanzler ausgeredet werden konnte, zumindest bis zum „Endsieg“.
Montag, 18. Februar 2008 19:58
Antirassist †: @Benedikt: Sie wissen doch genau, daß meine Position hinsichtlich Pacelli…
…nicht einem Rassendenken entspringt, das alles Jüdische nur deshalb ablehnt, weil und insofern es jüdisch ist, sondern ein Nebenprodukt ist meiner Überzeugung, daß das 2. Vatikanum in der Frage der Bewertung nichtchristlicher Religionen als potentieller Heilswege eine häretische, der gesamten bisherigen Lehrtradition widersprechende Position eingenommen hat! Was soll also dieses boshafte Unterstellen von Positionen (Antisemitismus, Verherrlichung des Dritten Reichs usw.), die ich nie vertreten habe…?
Montag, 18. Februar 2008 12:50
Benedikt: @ angeblicher Antirassist
Schon wegen Ihrer Aussage über Pius XII. weiter unten kann keine Rede davon sein, dass Sie sich geändert hätten. Falls Sie diese Absicht haben, dann haben Sie noch einen weiten Weg vor sich.
Montag, 18. Februar 2008 11:54
Antirassist †: @Benedikt, den selbsternannten Großinquisitor
Auch im Fall des „Wiedergängertums“ kann doch die Möglichkeit, daß die Gründe, die einmal zu einer Sperrung geführt haben, inzwischen gar nicht mehr vorliegen, nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Andernfalls gehen Sie – vollkommen unkatholisch – von der vorgefassten Meinung aus, ein Mensch könne sich nicht wirklich ändern… Sie sollten also auch bei dieser Frage das Urteil besser der Redaktion überlassen!
Sonntag, 17. Februar 2008 23:13
Benedikt: @ angeblicher Antirassist
Ich habe weder der Redaktion etwas vorzuschreiben versucht, noch Ihre Sperrung gefordert, die ich allerdings begrüßen würde. Ich fragte mich lediglich, warum sich die Redaktion Mühe mit Sperraktionen macht, wenn sie anschließend Wiedergänger duldet.
Sonntag, 17. Februar 2008 15:40
Antirassist †: @Benedikt, Musterbeispiel konzilssektiererischer Heuchelei
Jeder kann frei entscheiden, welche Meinungsäußerungen er in seinem Forum dulden will.
Korrekt! Sie sind aber doch derjenige, der hier meint, der Redaktion vorgeben zu müssen, in welchem konkreten Fall sie wie zu reagieren hat. Schlage Ihnen vor: Überlassen Sie es doch bitte der Redaktion, wann Sie welchen Benutzernamen aus welchen Gründen sperrt oder auch nicht. Mir passen hier auch längst nicht alle Teilnehmer, dennoch halte ich mich mit Sperrforderungen absolut zurück!

Ihre Verherrlichung des Nazis-Regimes
Bitte weisen Sie mir das nach!

ein Deckmantel Ihrer antisemitischen Gesinnung
Ich bin ein Gegner des (talmud)jüdischen Nationalismus, Rassismus und Imperialismus. Das ist aber nicht das, was gemeinhin unter „Antisemitismus“ verstanden wird. Sollte Ihnen eigentlich klar sein!
Alle Lesermeinungen anzeigen 95 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net