Deutschland. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset,
glaubt, daß Papst Benedikt XVI. im November 2009 Berlin besuchen könnte. Zu diesem Zeitpunkt jährt
sich der Fall der Berliner Mauer zum zwanzigsten Mal. Ein Papstbesuch zu diesem Anlaß wäre nicht nur
ein Signal für die deutsche Einheit, sondern könnte auch für die Ökumene in Berlin Impulse geben,
weil die Katholiken dort zahlenmäßig unterrepräsentiert sind.
Geistlicher Nutzen
Vatikan. Der Vatikan
veröffentlicht am kommenden Montag eine Instruktion mit strengeren Regeln für Seligsprechungsverfahren.
Das teilte der vatikanische Pressesaal gestern mit. Die Instruktion trägt den Titel ‘Sanctorum Mater’ –
‘Mutter der Heiligen’. Sie legt Wert darauf, daß von einer Seligsprechung auch ein geistlicher Nutzen
zu erwarten sei. Zeitgleich mit der Instruktion soll auch ein neues Verzeichnis der Heiligen und Seligen
sowie der hängigen Seligsprechungsverfahren veröffentlicht werden. Der ‘Index ac Status Causarum’ wird
etwa alle zehn Jahre aktualisiert.
Theologische Nähe
Deutschland. Der neue Vorsitzende der Deutschen
Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg, sieht seine neue Aufgabe in Kontinuität
mit seinem Amtsvorgänger: „Wir sind uns theologisch und menschlich so nahe, daß es da schwer sein würde,
Unterschiede zu entdecken.“ Der Erzbischof erklärte auch, daß er mit Erzbischof Reinhard Marx von München –
dem zweiten Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden – zusammenarbeiten wolle: „Als im zweiten Wahlgang
sichtbar wurde, wie es ausgeht, weil da schon die absolute Mehrheit da war, hat er mir sofort die Hand
gegeben und gesagt: Ich helfe dir mit, und ich gehe mit.“
Gegner einer zu primitiven Kritik
Deutschland.
Der scheidende Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehman, besitzt ein gutes Verhältnis
zu Papst Benedikt XVI. Das betonte er gestern in Würzburg vor ‘Radio Vatikan’: „Es ist ein Märchen,
daß wir so ein schlechtes Verhältnis hatten oder hätten.“ Der Kardinal erklärte, daß es für ihn
als ehemaliger Professor nicht schwer sei, die große theologische Begabung und das Format des Papstes
anzuerkennen und zu verehren. „Ich habe immer gegen eine zu primitive Kritik den Papst als eine ganz außerordentliche
Persönlichkeit verteidigt – und zwar aus Überzeugung.“
Die falschen Freunde
Deutschland. Die kirchenfeindliche
Gruppierung ‘Wir sind Kirche’ begrüßt die Wahl von Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg zum Vorsitzenden
der deutschen Bischofskonferenz als „gutes Zeichen der Kontinuität“. Aufgrund seiner Persönlichkeit
und Erfahrung im Verband der deutschen Diözesen stehe der neue Vorsitzende dafür, dieses schwierige
Amt „kompetent, integrierend und konsensorientiert“ auszuüben.
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29 Lesermeinungen
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#29 ExBochumer † 05:12:53 | Freitag, 22. Februar 2008
Zu dem Herrn Matthias Braun: www.rp-online.de/…h/nachrichten/500637 Zitat: „Franz Kretschmann, Sprecher
des Bistums Aachen, sagt, das Bistum überwache die Internetseiten aufmerksam. Matthias Braun lasse man
vorerst in Ruhe, man nehme ihn nicht für voll. Die Rechtsabteilung prüfe die Angelegenheit, sehe zurzeit
keinen Handlungsbedarf. Pater Andreas Petit, Leiter des Studienheims im Nikolauskloster, sagt, er habe
den Eindruck, dass Braun krank sei. „Er ist ein armer Tropf, der dringend Hilfe braucht.“ … Nach Angaben
von Matthias Braun habe das Bistum Aachen erwogen, „uns den Offizial (Kirchenrichter (Red.)) auf den Hals
zu hetzen“. Bislang sei nichts geschehen. Er selbst habe einen guten Kontakt zum römisch-katholischen
Pfarrer von Jüchen, Ulrich Clancett. Der bestätigt auf Anfrage, Matthias Braun zu kennen, lehnt darüber
hinaus aber jede weitere Stellungnahme ab. Wie aus dem Malteser Hilfsdienst (MHD) in Jüchen verlautet,
bei dem Braun als Rettungsassistent beschäftigt war, sei Braun dort zunächst als sehr zuverlässig und
einsatzfreudig aufgefallen. Als er dann auf einem Rechner des MHD begonnen habe, eine Homepage für die
„Neu-Katholiche Kirche“ zu basteln, und von einem Versandhandel ein Bischofsstab an Braun über die Adresse
der Malteser geschickt wurde, habe der Malteser Hilfsdienst sich entschlossen, Braun zu entlassen. Dem
sei dieser aber durch eine Kündigung seinerseits zuvorgekommen.“
Die falschen Freunde statt sich zu freuen, dass die Reformbewegung WIR SIND KIRCHE positiv zum neuen Vorsitzenden
der Bischofskonferenz steht, wird wieder mal Zwietracht gesäht. Der evangelische Christ Bonhoeffer, der
im 3. Reich ums Leben kam, sagte: Das Verwerflichste ist, Zwietracht zu sähen. Sollten wir Christen nicht
dafür sorgen Vertrauen und LIebe zu den Menschen zu bringen und anzuerkennen, wenn irgendwo etwas Positives
gesäht wird? Für mich ist das wieder mal ein Beweis, dass WIR SIND KIRCHE das Beste ist, was der katholischen
Kirche mit den vielen Gestrigen und Vorgestrigen passieren konnte. Ich hoffe, dass es diese Bewegung noch
lange geben wird. o^/
@Bendix Diese „Reime“ erfüllen ja schon fast den Tatbestand der Körperverletzung. Wie sagt doch der
Dichter: „Es dichte, wem der Geist gegeben, wer keinen hat, soll einen heben“. In diesem Sinne: Prost
Bendix!
#24 Hans Bendix 01:30:52 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Ist es nicht schön? Die Bischofsweihe wird Bischof Matthias am 24.02.2008 in Mannheim empfangen. Hauptkonsekrator
wird Bischof Robert Lustinetz sein. Co-Konsekratoren sind Metropolit Primas Laurentius FSF und dessen
Koadjutor Bischof Martinus FSF. Die Bischofsweihe wird im „Novum ordo missae“ gefeiert. (Homepage der
Frei-Katholoischen Kirche) Schön, daß der Bischof in vollem Ornate Schon pranget stolz im Ordinarriate;
Doch fehlen ihm gänzlich die Gnaden der Weihen, Das krieg er indes alsbald auf die Reihe. Er macht erst
die Bilder, die bunt und voll Anmut Und nasführt der Gläub’gen erwiesene Langmut. Doch trotzig und lachhaft
ist nur sein Begehren; Die Hirten der Kirche, die werdens ihm wehren: Ihn nicht anerkennen, ob bitter
er weinte Und seiner nur spotten, so sehr er auch greinte, Denn Menschen nicht schaffen die himmlischen
Gaben Wie innig ihr Drang auch, sich daran zu laben. Und kann ich auch kaum ein’ Brocken Latein, So fiel
doch im Traume mir niemals nicht ein, Den ordo, der wild und unbändig, entmannen, Zum Ochsen, ins drückende
Joch schnöd verbannen! Nun sag mir aufrichtig, mein treuer Wardein, Wieviel solch ein Ritus uns wert
wohl mag sein, der nichtig und hohl, bar jeden Gehaltes Da kann man nur sagen, Dein Kreuz, oh behalt’
es! Hans Bendix.
#23 matt2 † 00:05:04 | Donnerstag, 14. Februar 2008
mal halblang! ich bin ja garkein Traditionalist und überhaupt dem Evangelium sehr verbunden. Diese Vorwürfe
prallen also an mir ab… im übrigen bemühe ich mich jeden Gesprächspartner ernst zu nehmen, es sei
denn er vertritt völlig irrwitzige Thesen. Also meinetwegen halten Sie Sich eben für einen Bischof Herr
Namensvetter Braun. Wenn es Sie glücklich macht. Erwarten Sie aber nicht, dass ich Sie mit Eminenz anrede.
Zum braunen Bischof: ich finde es ersten dreist, überhaupt irgendeinen römischen Ritus für Eure Spielchen
zu mißbrauchen. Daß hier der tridentinische mal wieder auf’s Tablett kommt, dient allein dem Sedi-Fang.
Aber Du scheinst ja ein liberaler Sedi zu sein. Deine „Bischofsweihe“ soll nämlich lt. der Homepage der
„neu-katholischen Kirche“ im NOM stattfinden. Mir wird immer klarer, was Christus mit den Irrlehrern am
Ende der Zeit meinte, als er sagte: viele werden in meinem Namen auftreten… Macht doch am besten mit
„Pater“ Lingen ne ökumenische WG. Lingen kann dann Inquisition spielen und Brauni den abgefallenen Häretiker.
Was bildet Ihr Euch eigentlich ein? Die Probleme mit der FSSPX sind noch verhandelbar, manche Standpunkte
der Pius-Brüder kann man ja noch nachvollziehen, aber bei Euch??? Wie sagte Dieter Bohlen (wär ein guter
Generalvikar für Dich, Brauni): Du bist so [zensuriert], da kommen die Kartoffeln freiwillig geschält
aus dem Keller!!!
#21 Brahmachari † 23:24:33 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Bislang dachte ich, gediegene Bildung theologischer und allgemeiner Art sei eine Weihevoraussetzung? Manche
Tüpen sind eben dümmer wie die Polizei erlaubt. Das Gleiche dachte ich mir übrigens auch. o^/
@Arkanum Da er sich seiner Einzigartigkeit sehr bewußt ist, bereitet sich „Pater“ Lingen schon darauf
vor, demnächst das Amt des Papstes zu übernehmen…
@bischofbraun Ich wünsche Ihnen von Herzen gute Besserung! Sie sind übrigens nicht der erste Bischof
im Kreuz.net-Gehege; hier treibt auch schon Bischof Alois sein Wesen.
Werter Herr Braun, nur ein paar Korrekturen: 1) Wir wollen nicht hoffen, daß Sie mit einem Presseartikel
realidentisch sind. 2) Der Komparativ wird im Deutschen immer noch mit „als“ gebildet. 3) Es muß wohl
„Typen“ heißen. 4) Bestenfalls wird es der Herr den Betreffenden am Tag „seines“ Gerichts danken. Bislang
dachte ich, gediegene Bildung theologischer und allgemeiner Art sei eine Weihevoraussetzung?
#15 bischofbraun 22:38:35 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Lieber matt2! Du hast sehr gut recherchiert, bei dem Presseartikel, den du anzeigst, handelt es sich tatsächlich
um mich. Leider hast auch du nichts verstanden, glaubst aus eigener Überzeugung an dich selbst, päpstlicher
wie der Papst zu sein. In diesem Forum treiben sich doch eh nur Tüpen rum, die meinen, die Weißheit
mit Löffeln gefressen zu haben. Bei Leuten wie dir, kommt es nur darauf an, dass man a: römisch ist,
b: traditionalistisch und c: alles tridentinisch abläuft. Das Evangelium spielt bei euch keine Rolle
mehr, weil ihr euch nur noch auf das verlasst, was im CIC steht, sprich von Menschen gemacht ist. Schlaft
ruhig weiter, der Herr eird es euch am Tag eures Gerichts Danken! Im Gebet verbunden. + Matthias Braun
Episcopus electus P.s. Diakonen- und Priesterweihe habe ich im tridentinischen Ritus empfangen. am 24.
Februar 08, dem Fest meines Namenspatrons, werde ich ebenfalls im tridentinischen Ritus die heilige Bischofsweihe
empfangen.
ich glaube nicht, dass ein katholischer Bischof hier posten würde… höchstens anonym kann ich mir vorstellen.
Ich habe da einen Link zu diesem Matthias Braun gefunden, der die Sache vielleicht aufklärt www.rp-online.de/…h/nachrichten/500637
#12 bischofbraun 22:12:42 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Der Papst in Berlin! Vielleicht sollte man sich einmal besser Gedanken darüber machen, wie zwischenkirchliche
Beziehungen besser ablaufen könnten, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie Ökumene funktionieren
soll. Zumindest muss ich als katholischer Bischof (meine Weihen sind alle gültig), ständig seitens der
römisch Katholischen Kirche Prügel einstecken. Vielleicht währe es besser, wenn di heiligen Römer
mal anfangen würden, vor ihr eigenen Tür zu kehren, bevor sie damit anfangen, andere auf deren Schmutz
aufmerksam zu machen. Beispiele dafür stehen zur genüge im NT. Man muss, auch als Traditionalist, die
Stellen nur lesen wollen. Liebe Grüße und Gottes Segen! Matthias Braun Episcopus electus
@ Krake Obwohl K. Lehmann zum Zeitpunkt der Pressekonferenzen nicht mehr Vorsitzender war, hat er doch
die Szene beherrscht. Sehr vielsagend. Tja, Sie irren sich: Der Rücktritt tritt erst zum 18. Februar
in Kraft und erst zu diesem Zeitpunkt übernimmt Erzbischof Zollitsch den Vorsitz. Aber das ist Ihnen
ja anscheinend egal. Hauptsache Dreck ausschütten! Wahrheit und Faktenwissen ist dagegen Kinderkram,
nicht wahr?
ad 3.), Gunsenum, scheint es punktuell schon zu klappen, jedenfalls in einer www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entr…
Richtung. o^/ Mindestens, was die Referenzierung betrifft!
@abaelard …wir berliner wüssten schon unseren hl.vater würdevoll und angemessen zu empfangen…und
ich habe beim besuch von jpII eher das volle olympiastadion in erinnerung und dort hatte ich das vergnügen
und die ehre, das stadion vom marathontor ( altar ) aus zu sehen…also, keine sorge: der papst würde
auch in der diaspora begeistert empfangen…
Gemeinsamkeiten kreuz.net + Wir sind Kirche 1 . kreuznet ist (auf die wahre katholische Kirche bezogen)
kirchenfeindlich gesinnt. 2. Wir sind Kirche ist (laut ihres Artikels) krichenfeindlich gesinnt. 3. Mithin
haben sie eine Gemeinsamkeit und müßten eigentlich zusammenarbeiten und sich assimilieren.
Ratze in Berlin Das wäre lustig! Schon bei JP II vor paar Jahren standen an den Straßen kaum Leute,
und es gab sogar paar Aktivisten, die nackt vor das Papamobil sprangen und sowas. Und die Leute, die da
waren, um zu jubeln, waren fast alle Polen. Diesmal müßte Ratze also viele niederbayerische Dorfbewohner
mitbringen, um es nicht allzu peinlich werden zu lassen. Berlin ist nicht das pfäffische München (womit
ich niht die Stadt meine, sondern die CSU-Macker).
Vorsitzender Obwohl K. Lehmann zum Zeitpunkt der Pressekonferenzen nicht mehr Vorsitzender war, hat er
doch die Szene beherrscht. Karl Lehmann tritt erst am Montag, 18.2. von seinem Amt zurück!
#4 bonifatius 11:20:26 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Gegner einer zu primitiven Kritik Ja, der Ehemalige war schon immer ein guter Schauspieler und Rhetoriker.
Er wäre auch ein guter Politiker geworden. Leider…
Zollitsch – Lehmann Nähe und Kontinuität Die Statements des neuen DBK-Vorsitzenden EB Zollitsch erinnern
irgend wie an den DDR-Slogan: Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Wir wissen,
wie die Sache ausgegangen ist. Ein Weiter-So wäre auch für die deutsche Kirche fatal. Auch konnte man
nach den ersten öffentlichen Erklärungen des neuen Vorsitzenden den Eindruck gewinnen, dass „die Ökumene“
Hauptkriterium der Wahl gewesen ist. Obwohl K. Lehmann zum Zeitpunkt der Pressekonferenzen nicht mehr
Vorsitzender war, hat er doch die Szene beherrscht. Sehr vielsagend.
Durch nichts kann man seine eigene Meinung so deutlich zum Ausdruck bringen, wie durch die Attribute,
die man vergibt. Nicht, daß ich verschiedene Forderungen der Bewegung „Wir sind Kirche“ nicht auch (sehr)
kritisch sähe; nicht, daß ich verschiedene ihrer Positionen mit Lehramt, Tradition, Hierarchie und Rechtsordnung
nicht auch für unvereinbar hielte; nicht, daß ich deren populistisches und plakatives Auftreten nicht
auch dem (z. T. berechtigten) Anliegen und einer sachlichen Diskussion für schädlich erachtete. Aber
diese mit dem einfachen Attribut in die Nähe von Vereinigungen des can 1374 CIC zu rücken, die gegen
die Kirche Machenschaften betreiben, halte ich doch für höchst problematisch und seriöser Berichterstattung
für unangemessen.