Buchbesprechung
Die Kirche hat einen Dachschaden
„Wäre Gott ein Mensch, müßte man ihn mit starken Psychopharmaka behandeln“. Wer solches schreibt, kann auf das Wohlwollen deutscher Diözesen und ihrer Einrichtungen zählen.
Der Borromäusverein hat mehrere Bücher des deutschen Atheismus-Propagandisten Michael Schmidt-Salomon im Angebot
Der Borromäusverein hat mehrere Bücher des deutschen Atheismus-Propagandisten Michael Schmidt-Salomon im Angebot
(kreuz.net, Bonn) Offiziell kümmert sich der katholische Borromäusverein in Bonn um das katholische Bücherapostolat.

Doch in Wahrheit listet er unter seinen Buchempfehlungen zahlreiche antikatholische Werke. Das berichtete kürzlich der Weblog kath-info.de.

Der Borromäusverein steht ganz in kirchlicher Trägerschaft.

Kürzlich bewarb der umstrittene Verein das Haßbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“. Dessen Autor ist der deutsche Atheismus-Propagandist Michael Schmidt-Salomon (40).

Erst nach einem Aufschrei katholischer Medien veröffentlichte der Verein dazu eine Kritik. Das Haßbuch verschwand auch aus der Rubrik „Medienempfehlungen“.

Vergnügliche antikatholische Literatur

Die Webseite ‘kath.info-de’ glaubt nicht, daß es sich bei dem Buch-Skandal im Borromäusverein um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt hat.

Unter dessen Medienempfehlungen befinden sich weiterhin mehrere kirchenfeindliche Werke wie zum Beispiel das sogenannte Lexikon „Die Kirche im Kopf“, in dem der notorische Schmidt-Salomon als Mitautor fungiert.

Das antikatholische Buch wird vom katholischen Borromäusverein so vorgestellt: „Dieses Lexikon nimmt auf vergnüglich-böse Weise die »Kirche im Kopf« aufs Korn.“

Über den zweiten Teil des Werkes, der sich angeblich mit „grundlegenderen und philosophischen Fragestellungen“ befaßt, heißt es:

„Am Ende der Lektüre sollten die Leser nicht nur die eine oder andere Selbstverständlichkeit mit anderen Augen sehen, sie sollten über die bizarren religiösen Denkwelten auch befreit lachen können.“

Die Webseite ‘kath-info.de’ weist darauf hin, daß mit „bizarren religiösen Denkwelten“ zum Beispiel die Lehre über die Dreifaltigkeit gemeint ist.

Das angebliche Lexikon beschreibt die Trinität als „überaus seltene, von Gläubigen daher hochgepriesene Form ‘multipler Göttlichkeit’, etwa analog zum Krankheitsbild der ‘multiplen Persönlichkeit’“.

„Wäre Gott ein Mensch, müßte man ihn wohl mit starken Psychopharmaka behandeln“ – heißt es weiter in dem Haßbuch.

Der Borromäusverein empfiehlt noch weitere kirchenfeindliche Machwerke. Zum Beispiel:

· Richard Dawkins: Der Gotteswahn
· Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet
· Daniel Dennett: Breaking The Spell. Religion as a Natural Phenomenon
· Michel Onfray: Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muß
· Sam Harris: Das Ende des Glaubens. Religion, Terror und das Licht der Vernunft

Die diesen Büchern vom Borromäusverein manchmal beigefügten Rezensionen bezeichnet ‘kath-info.de’ teilweise als kritisch, teilweise als offenherzig und verklärend.
      
31 Lesermeinungen
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#33   Horst Metzker   17:24:19 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Die Kirche hat einen Dachschaden?
Das wäre auch kein Wunder, denn ein Haus wird ja von unter nach oben gebaut, und schon der Keller steht auf Sand.
Liebe Freunde, wenn man täglich auf diesen Seiten surft, die Meinungen, Kommentare und sonstiges ließt, vom Aushub bis zum Dach, hat man zum Schluß einen einen Schaden an dem Selbigen.
Dabei ist das Forum harmlos im Verhältnis zu den Artikeln.
Wie soll es da der Gesamtkirche gehen?
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#32   Brahmachari †   16:57:25 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@Lufttasche
Keine schlechte Antwort Lufttasche, aber die habe ich bereits erwartet, also keine Überraschung!
Dass mir der Kontext zu diesem Zitat fehlt, weiß ich wohl, aber ich muss mich nun einmal auf das stützten, was du mir anbietest. Es lag also in deiner Verantwortung mir den Kontext zu verdeutlichen.
Da du das nicht getan hast, musste ich davon ausgehen, dass dieser irrelevant war. Wenn der Kontext wichtig ist, um die Aussage angemessen zu interpretieren, dann war es ein Fehler deinerseits mir diesen vor zu enthalten. Du hättest eben anmerken müssen, dass er das nicht auf sich bezog, andernfalls musstest du als gebildeter Mensch, wie du sicher einer bist, damit rechnen, dass ich aufgrund des Zitates Rückschlüsse auf den Dichte ziehe. Das ist doch normal. In jedem Satz steckt auch etwas von uns.
Oder du warst kurz unaufmerksam? Kein Problem, geht mir öfter so.
Also was meinte denn dein G. K. Chesterton? Hat er sich über arrogante Schriftsteller ausgelassen?
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#31   Airbag   10:44:25 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Bramachari
Wenn sie G. K. Cesterton (noch) nicht kennen. Und sie sich eine wie sie sich mir mitteilen eine ,,objektives Meinung“ von ihm machen, weil sie ein Zitat von ihm kennen obwohl sie die Zusammenhänge nicht kennen in dem er es geschrieben hat, so ist das ein wenig Mager. Es zeigt mir nur wie Menschen (nun eben gerade sie) zu schnell Urteilen/Verurteilen…
Lesen sie G. K. Chesterton das Bekannteste von ihm ist Pater Brown, aber nicht das Beste…
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#30   Steini1974   00:42:06 | Donnerstag, 14. Februar 2008
warum führt kreuz.net nicht eine Bücherverbrennung durch???
Dass der Boro-Verein auch Bücher veröffentlicht, die nicht nur positiv die Religion und/oder katholischen Kirche wiedergeben ist doch okay. Das heißt ja nicht, dass der Boro-Verein diese auch als gut erachtet. Gerade die Bücher, die sich gegen unsere Kirche, gegen unseren Glauben und gegen den dreieinen Gott richten sollten eben gerade auch von einem katholischen Verein vertrieben werden, damit möglichst viele Katholiken wissen, wie man über uns und unseren Glauben und unsere Kirche denkt. Dann sind wir besser darauf vorbereitet, wenn wir in der Begegnungen mit unserem Nächsten auf Argumente stoßen, die eben diesen Büchern entnommen sind.
Aber kreuz.net würde glaube ich dazu drängen, dass der Boro-Verein besser nur Bibeln vertreibt… aber dann brauchen wir keinen Boro-Verein
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#29   Brahmachari †   23:44:51 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Airbag
Ich kenne, dank Ihnen, die Aussage:
Ein gutes Buch erkennt man am Autor, ein Schlechtes am Leser.
Das sagt alles!
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#28   iustus   19:59:31 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@alkuin
Wir müssen unsere Glauben besser kennen, besser leben, besser kritisieren, als alle anderen.
Richtig. Und wir müssen die Kritik an unserem Glauben kennen und kritisieren.
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#27   Alkuin   18:03:28 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@ iustus:
„von Gläubigen als unmündigen Kindern auszugehen“
…wäre mehr als fatal!
Die Mündigkeit der Gläubigen ist der Schlüssel der Mission!
Wir müssen unsere Glauben besser kennen, besser leben, besser kritisieren, als aller anderen.
Wir müssen auch wissen was andere über uns denken, schreiben und sprechen.
Erzbischof Fulton Sheen (+1979) schrieb einmal:
„Es gibt nicht mehr als einhundert Menschen in den Vereinigten Staaten, welche die katholische Kirche hassen. Es gibt aber Millionen, die das hassen, von dem sie fälschlicherweise glauben, dass es die katholische Kirche sei, dies ist jedoch eine ganz andere Sache.“
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#26   Airbag   17:25:09 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Bramachari
Wa kennen sie von ihm?
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#25   Brahmachari †   17:23:56 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Airbag
Der war (ist?) aber ganz schön von sich selbst überzeugt. Typisch Schriftsteller und Künstler, wenn man ihre „Werke“ nicht mag, dann ist man halt nur ein Teil des Mops.
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#24   Airbag   17:11:58 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Bramachari
Ich habe:
G. K. Chesterton zitiert :(3
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#23   matt2 †   17:04:51 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Eine gewisse Ausgepufftheit steckt schon darin…
ein christlicher Verlag verdient am Vertrieb atheistischer Lektüre. Vielleicht ist das ja wirklich nicht so blöd. Den Vertrieb und die Auseinandersetzung mit dieser Lektüre kann man ja nicht verhindern, aber so kann man wenigstens davon profitieren und den Erlös wiederum in christlichem Sinn verwenden. Ist doch eigentlich recht komot.
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#22   iustus   16:50:28 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Alkuin
Als Apologetiker muss ich sehr viele anti-katholische oder anti-christliche Bücher und Traktate lesen. Sie sind absolut notwendig damit ich mir eine Meinung bilden kann.
Warum soll ich sie nicht bei einer Buchhandlung in kath. Trägerschaft kaufen? Es ist mir lieber, dass wenigstens einen kleinen Teil des Erlöses bei „uns“ hängen bleibt.
Ich muss sagen, es fällt mir schwer, Ihnen zu widersprechen. Das Gegenteil würde bedeuten, von Gläubigen als unmündigen Kindern auszugehen, die man vor schlechtem Einfluss schützen müsste. Da hätte ich schon Probleme …
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#21   Alkuin   16:21:54 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Marranenjäger
„Inwiefern arbeiten Sie als „Apologetiker“? Was sind ihre Themen?“
Die Apologetische Arbeit ist nicht beruflicher sondern (auch im sinne von 1 Pet 3,15) privater natur.
Mein Hauptbereich ist der Antikatholizismus der Evangelikalen im englischsprachigen Raum (USA / Nord Irland / GB.). Insbesondere in Zusammenhang mit den verschiedenen US Bewegungen des 19. jh. z.B. die Erweckungsbewegung und die Nativisten.
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#20   clarissa colonia   16:19:48 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Argentum non olet?
Aber ging es dabei nicht um eine andere Steuer … ?
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#19   Sirilo   15:30:59 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Non olet – Geld stinkt nicht
Wenn es schon vom kirchlichen Standpunkt fragwürdige Bücher gibt, ist es da nicht tröstlich, daß die Kirche an deren Vertrieb wenigstens etwas verdient?
Schließlich verdient die Kirche ja auch am sündigen Tun der Nutten und Huren, indem sie auf deren Sündenlohn Kirchensteuer eintreibt!
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#18   Brahmachari †   15:12:42 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Airbag / Ein gutes Buch erkennt man am Autor …
So etwas wie ein moralisches oder unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben, weiter nichts.
Oscar Wilde
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#17   RRR   15:01:26 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@ Marranenjäger
Inwiefern arbeiten Sie als „Apologetiker“? Was sind ihre Themen?
Gemäß 1 Petr 3,15 ist jeder Christ dazu aufgefordert, Apologet seines Glaubens zu sein. Diese Aufgabe kommt keinesfalls nur akademisch arbeitenden Theologen zu.
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#15   Airbag   14:20:01 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Ein Gutes Buch erkennt man am Autor,-
ein Schlechtes am Leser
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#14   Alkuin   14:15:43 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Die Zeit der Bücherverbrennung vorbei!
Als Apologetiker muss ich sehr viele anti-katholische oder anti-christliche Bücher und Traktate lesen. Sie sind absolut notwendig damit ich mir eine Meinung bilden kann.
Warum soll ich sie nicht bei einer Buchhandlung in kath. Trägerschaft kaufen? Es ist mir lieber, dass wenigstens einen kleinen Teil des Erlöses bei „uns“ hängen bleibt. ^-^
Außerdem ist die Zeit der Bücherverbrennung vorbei!
Schau auf das Angebot von Weltbild an!
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#13   Amanda   12:43:09 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Kirchlicher Verein bewirbt antireligiöses Buch?
Das ist ja so, als würde der Bundesverband der Veganer eine Empfehlung für das neue Kochbuch „101 Schnitzelrezepte“ ausstellen…
:-D
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#12   Abaelard   12:36:31 | Mittwoch, 13. Februar 2008
„Multiple Göttlichkeit“
hat es doch gut getroffen.
:-]
Und „bizarre religiöse Denkwelten“ trifft man hier doch auch zuhauf…
:-]
Da muß man einfach lachen!
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#11   ExBochumer †   12:17:01 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Ja, die römisch-katholische Kirche in Deutschland …
hat einen Dachschaden.
Das wird auch der neue Vorsitzende der DBK nicht ändern.
So ungefähr lautet sein Motto, das man indirekt seinen ersten Interviews entnehmen konnte: „Weiter so.“
Ich bin kein Prophet, aber so viel zur r.-k. Kirche in Deutschland: Gestern standen wir vor dem Abgrund. Morgen sind wir einen Schritt weiter.
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#9   Benedikt   11:23:50 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@ Hintzen
Ehe Sie ein Buch überhaupt gelesen haben, wissen Sie schon, daß es „den Glauben in den Dreck zieht“. Unglaublich eine solche Haltung.
Was wollen Sie eigentlich? Woher wissen Sie, dass ich keines dieser Bücher gelesen habe? Machen Sie sich die Methoden von kreuz.net jetzt zu eigen?
Zudem hat der Borromäusverein selbst zu dem Buch „Wo bitte geht’s zu Gott“ inzwischen eine Negativrezension veröffentlicht, weswegen über den Charakter dieses Buches nicht mehr ernsthaft diskutiert werden muss. Der Borromäusverein selber ist dieser Meinung.
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#8   Navon   11:22:37 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Wahrscheinlich
ist den Katholiken dieses Vereins (wie alles) das Geld, dass sie mit den Büchern verdienen doch wichtiger als die Botschaft, die ihr Verein eigentlich vertreten sollte.
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#7   kath.Sachs †   11:14:44 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Benedikt: die den Glauben in den Dreck ziehen.
Genau das meine ich: Ehe Sie ein Buch überhaupt gelesen haben, wissen Sie schon, daß es „den Glauben in den Dreck zieht“. Unglaublich eine solche Haltung. Da dürften Sie ja mit keinem Menschen mehr reden, weil der ja im nächsten Satz Ihren Glauben in den Dreck ziehen könnte. :-S
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#6   bonifatius   11:12:05 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Ja, die Kirche hat einen Dachschaden!!!
Aber nur die d e u t s c h e , trotz oder wegen des vielen Geldes, dass ihr nach wie vor üppig sprudelnd – nicht von den gut Verdienenden – in ihre Kassen fließt.
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#5   Benedikt   11:05:50 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@ Hintzen
Ich verstehe nicht, was Sie wollen. Ich habe den Wert der Arbeit des Borromäusvereins nicht in Abrede gestellt. Ich bin aber dagegen, dass katholische Buchhandlungen solche Bücher vertreiben. Dass die Kunden mündige Bürger sind, spielt dabei keine Rolle. Eine Buchhandlung in katholischer Trägerschaft ist ein Tendenzbetrieb, von dem man erwarten kann, dass er keine Bücher führt und vertreibt, die den Glauben in den Dreck ziehen. Bei kirchenkritischen Vertrieben würde man explizit kirchliche Autoren auch vergeblich suchen. Ich habe übrigens nicht erst durch kreuz.net von dieser Sache erfahren und vertraue dieser Quelle auch nicht.
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#4   Ratibor   10:59:26 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Geld stinkt nicht …
… und auch (gerade) mit solchen Büchern lässt sich was verdienen. Der BV ist dabei ein Buchhandel wie jeder andere auch und darf damit rechnen, dass er es mit mündigen Kunden zu tun hat (… wie wir ja heute auch alle mündige Christen sind).
Zur Zeit meines Studiums hatten wir Theologiestudenten einen guten Draht zur Inhaberin einer örtlichen Buchhandlung, die auch große Auslagen zu theologischer Fachliteratur zusammenstellte – leider waren auch manchmal zweifelhafte Bücher ganz vorne dran, andere gute aber eher in „zweiter Reihe“. So sind wir mit der Inhaberin ins Gespräch gekommen, die uns sagte, dass sie ja grundsätzlich alle Bücher anbieten muss (ggf. auf Bestellung). Allerdings könne sie die Bücher oft nicht inhaltlich beurteilen und würde die Auslage mehr nach Gefühl arrangieren. Wenn sie Zeit hatte, sind wir schon mal das Sortiment durchgegangen und haben so eine andere Gewichtung erreicht.
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#3   kath.Sachs †   10:40:50 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Benedikt: Das geht wirklich zu weit
Dieser Leserbeitrag ist das Ergebnis der Desinformation und Diffamierungskampagne gegen eine hervorragend arbeitende katholische Einrichtung durch kreuz.net. Das Ihr Euch nicht schämt!
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#2   Benedikt   10:37:05 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Das geht wirklich zu weit
Die Autoren können schreiben was sie wollen. Aber dass die Kirche deren Werke auch noch bewirbt, das kann wirklich nicht sein.
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#1   kath.Sachs †   10:36:48 | Mittwoch, 13. Februar 2008
Na prima
Da hat kreuz.net mal wieder ein Haßobjekt gefunden, na wen? na klar, den Borromäusverein. Und der soll natürlich so tun, als gäbe es in der Welt nur Literatur, die von kreuz.net und denen nahestehende Organisationen (oder soll ich besser sagen „Sekten“?) herausgegeben werden. Das sind wir ja schon fast gewöhnt. Was aber ärgerlich ist, sind die fortlaufenden Diffamierungen, hinter denen sich unbekannte Autoren verstecken. So wieder in diesem Fall, wo dem Borromäusverein unterstellt wird, er hätte für ein kirchenfeindliches Buch „geworben“. Zwischen Leseverbot und Leseempfehlung gibt es auch noch den Bereich „Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur“. Aber eine solche Auseinandersetzung meidet kreuz.net wie der Teufel das Weihwasser, weil den Autoren dazu die fachliche Kompetenz fehlt. Da ist es einfacher mit billigen Beschimpfungen andere Menschen und Organisationen zu verunglimpfen. Das ist nicht „christlich“ sondern einfach nur kleinkarriert und geistlos. Mal wieder stellt sich die Frage: Was soll das?:-S
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