Familie
Deutschland ist kinderfeindlich
Sie ist die dritte Konkubine eines gottlosen Politikers. Ihr jüngstens Buch publizierte sie im konservativen Hausverlag des Bistums Augsburg.
Kinder sollen in Deutschland die Klappe halten
Kinder sollen in Deutschland die Klappe halten
© Brian Lewandowski, CC
(kreuz.net) Christa Müller (51) ist Ökonomin und dritte Gattin des deutschen Politikers Oskar Lafontaine.

Wie ihr Mann gehört sie zur extremistischen deutschen Partei ‘Die Linke’. Frau Müller ist familienpolitische Sprecherin der Partei im Saarland.

Vor zehn Jahren kämpfte sie noch für die Globalisierung.

Inzwischen fährt sie nach Angaben der Webseite ‘Spiegel Online’ ihren Sohn Carl-Maurice (10) morgens in die Schule und holt ihn mittags wieder ab.

Zugunsten ihres Sohnes hat Frau Müller in den letzten Jahren hochdotierte Stellenangebote abgelehnt:

„Es gibt nichts, wofür ich mich von meinem Sohn trenne. Es gibt keine höhere Motivation als die Liebe.“

Wo ist das Kinderlachen geblieben?

Von Elterngeld und 750.000 Betreuungsplätze in Deutschland hält sie nichts:

„Dann würden für zwei Drittel der ein- bis dreijährigen Kinder Plätze angeboten. Dabei wollen nur 30 Prozent der deutschen Eltern ihr Kind betreuen lassen“ – so Frau Müller vor ‘Spiegel Online’.

Krippen seien schädlich für das Kindeswohl. 17 Prozent der Krippenkinder würden später verhaltensauffällig. Das Krippenland Schweden habe sich aggressive, gewalttätige Jugendliche herangezogen.

Kinder „brauchen eine feste Bindungsperson während der ersten drei Jahre“ – so Frau Müller. Die beste Bindungsperson für das Kind sei die Mutter.

Darüber hat die Politikerin ein Buch mit dem Titel „Dein Kind will dich“ geschrieben. Der Buchdeckel zeigt ein Bild von Mama Müller mit Sohn.

Das Werk fordert ein monatliches Erziehungsgehalt – 1600 Euro im ersten, 1000 Euro im zweiten und dann 500 Euro bis zum 20. Lebensjahr des Kindes.

Es ist auch eine scharfe Kritik an der deutschen Familienministerin Ursula von der Leyen (49):

„Deutschland ist kinderfeindlich. Am kinderfeindlichsten sind die deutschen Politiker, allen voran Ursula von der Leyen“ – schreibt Frau Müller gleich zu Beginn ihres Buches.

Die großen Verlage Deutschlands wollten die Thesen von Frau Müller nicht publizieren. Darum erschien das Werk schließlich im bistumseigenen Sankt-Ulrich-Verlag in Augsburg.

In Sachen Familienpolitik sieht Frau Müller „keine Widersprüche“ zwischen ihr und Bischof Walter Mixa von Augsburg: „Der macht linke Politik.“

Dagegen wolle die deutsche Wirtschaft die Kinder von den Frauen wegorganisieren, um mehr Arbeitskräfte zu bekommen.

Gleichzeitig würden damit die Löhne der Männer gedrückt.

Früher sei sie durch die feministische Bewegung beeinflußt gewesen – gesteht Frau Müller ein. Sie habe auch die Erwerbstätigkeit der Frau betont, um nicht vom Mann finanziell abhängig zu sein.

Dann habe sie gemerkt, daß die berufliche Karriere nicht für alle im Mittelpunkt stehe:

„Die große Mehrheit der Frauen will sich neben einer Teilzeitarbeit oder sogar vollständig der Familie widmen.“

Im Dezember sprach Frau Müller bei einem familienpolitischen Kongreß der konservativen Paneuropa-Union, an dem auch Bischof Mixa teilnahm:

„Man kann gezwungen sein, sich auch außerhalb der Partei Mehrheiten zu suchen, um Fortschritte zu machen“ – erklärt sie dazu vor ‘Spiegel Online’.

Frau Müller vergleicht ihren Kampf gegen die Fremdbetreuung der Kinder mit jenem gegen die Beschneidung der Frau:

„Bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um Körperverletzung, bei der Krippenbetreuung in einigen Fällen um seelische Verletzung – und die ist manchmal schlimmer als Körperverletzung.“
      
42 Lesermeinungen
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#42   Karriere Blogger   10:37:46 | Freitag, 30. März 2012
Ich schließe mich dem Artikel an, dass es nicht reicht, dass die deutschen Politiker behaupten, Kinderfreundlich zu sein. Denn die einzelnen Aktionen, Aussagen oder Gesetze reichen bei weitem noch nicht aus. Ich hoffe, dass es sich bald ändert. viele Grüße Sebastian von www.karriereblog.net
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#41   Lycos   13:47:52 | Mittwoch, 9. September 2009
ach Strullie
geh in deine Ecke strullen und lass mich in Frieden!
:-@
Elender chinesischer Nackthund!
:-D :-D :-D
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#40   Lieblingsuli   11:13:38 | Mittwoch, 9. September 2009
@Lycos
Ein wenig mehr Geist täte Ihnen durchaus gut. Das Niveau sinkt wieder. Schade.
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#39   Lycos   11:36:17 | Dienstag, 8. September 2009
sie sind kein Terrier Lieblingsstrullie
höchstens ein chinesischer Nackthund!
:-D :-D :-D
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#38   Lieblingsuli   11:34:47 | Dienstag, 8. September 2009
@Lycos
Den Terrier habe ich gestern im Fernsehen gesehen. Dem Manne wird nach wie vor Unrecht getan. Der Oberspötter Stefan Raab.
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#37   Lycos   11:31:45 | Dienstag, 8. September 2009
Ist der Wadenbeißer Lieblingsstrullie wieder unterwegs?
:-! :-! :-!
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#36   Lieblingsuli   11:28:27 | Dienstag, 8. September 2009
Klappe halten
Nicht nur beim Film, auch in Deutschland. Doch es gibt das WWW (noch).
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#35   tobiasmaria   04:24:42 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Gott schreibt auf krummen Wegen gerade.
Es ist geradezu nicht zu fassen, daß aus d.(umbenannten) SED solche Töne kommen, noch dazu von der Spitze. Das erinnert an Pilatus seine Frau. Ob Frau Müller auch Träume hatte? (Schade, daß v.d.Leyen solche nicht hat.)
Bei meinem 1.Besuch in der DDR war ja gerade die Totenstille im Ort am Auffälligsten. Grund: alle waren Staats-Untergebracht, die Eltern in der Fabrik, die Kinder in Erziehungsheimen … Nur ein paar alte Leute waren da, die keinen Platz im Altersheim gefunden hatten.
Auf der anderen Seite ist das Maß der „Christlich“D.U. voll:
1) Das Verhalten „Homo“ wird geschützt, obwohl es ausdrückl.in der hl.Schrift verurteilt wird.
2) Sie ist für Abtreibung. Nicht alle? Nicht immer? Was nützt’s?
3) v.d.Leyen’s Anti-Familien-, somit Anti-Kinderpolitik. Bei Pferden etc. wird geschrien, wenn man Nachkommen aus wirtschaftl.Gründen sofort dem Muttertier entzieht. Beim Mensch ist das ok? Wo ist eigentlich der gesunde Menschenverstand?
4) Der schwächliche Kampf für die „Herdprämie“. Wohl doch nur wahltaktisch.
Man weiß ja gar nicht mehr, warum die CDU wählen. Nur weil SPD wirtschaftlich katastrophal u.unglaubwürdig ist? (Mit SPD-Schröder hatte Dtschl. den letzten Platz in EU, einmalig seit der Germanenzeit / Derselbe brachte(!) als Aufsichtsratschef seine Firma nach Zug ins Steuerparadies! www.mdr.de/fakt/3655820.html) Nur weil Grüne und FDP Atheisten sind?
Der geschätzten Fr.Müller kann man den Vorwurf Nazi nicht machen, wie bei Fr.Herrman. Ein guter Schachzug der Vorsehung.
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#34   matt   21:25:14 | Dienstag, 19. Februar 2008
Forts: dadurch tritt nun ein unerfreulicher Effekt ein…
zumindest aus christlicher Sicht… nämlich, dass sich der Mensch auf seine Arbeitsleistung reduziert und demnach selbst zum Produkt und Opfer einer materialistischen Gesinnung wird, welche die Arbeitsleistung oder schlichtweg die Arbeit vergötzt nach Maßgabe wieviel Geld damit zu machen ist. Dadurch verliert die Arbeit auch ihren Inhalt und ihre Genugtuung als Dienst an der Ges. und wird zur reinen Geldbeschaffungsmaßnahme.
Dadurch werden schlichtweg jene zu Göttern der Ges. erhoben, die sich aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur darauf am besten verstehen. Und das sind bei weitem nicht die edelsten und hervorhebenswertesten Individuen, in vielen Fällen sogar sehr unmoralische. Deren Unmoral prägt nun wiederum rückwirkend die ganze Ges. Sie unterwirft sich denen sklavisch und gerät somit auch in den Strudel deren „vorbildlicher“ Sündhaftigkeit.
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#33   matt2 †   21:02:18 | Dienstag, 19. Februar 2008
der Eigentumsgedanke lässt sich nie ganz aufheben…
selbst in einer Kommune muss es Dinge geben, die einer Person zugedacht sind und zumindest für ihre volle Lebzeit ihr gehören. Es ist auch keineswegs richtig, dass Kommunen vollständig autark sein müssen. Es kann ja nachwievor ein jeder einem Beruf in der „Aussenwelt“ nachgehen. Bei gewissen kleineren Christen-/Klösergemeinschaften ist das auch so. Die leben und beten zusammen, aber haben eben keinen weiträumigen Land- und Gutsbesitz, der sich wirtschaftlich nutzen ließe. Die müssen einer normalen Gelderwerb nachgehen. Autark in dem Sinn ist ja keine Klostergemeinschaft, weil sie auch z.B. Handel mit der Aussenwelt betreibt, oder entgeltliche Dienstleistungen an sie verrichtet.
Ich meine, die illusorische Romantik liegt im Denken, man könne das Ganze mit einem Schlag durchsetzen. Das geht sicher nicht. Aber eines weiß ich: der Zusammenschluß, die Solidarität christlicher Individuen ist der Feind der Kapitalwirtschaft. Denn die lebt im Grunde davon, dass ein jeder asozial, lieblos und rücksichtslos agiert. Das einzige Bollwerk gegen die Unvernunft ist das gesetzliche Ausgleichssystem des Staates.
Die Herausforderung in der Kapitalwirtschaft ist ja der Gedanke, dass man sich selbst durch sein Produkt/seine Dienstleistung emporhebt, und durch diese Leistung ein Mehr an Wohlstand für sich schafft, als andere. Es ist also dieses Gefühl: besser zu sein als andere durch seine Arbeitsleistung, die meist garnicht weiter reflektiert wird, ob sinnvoll oder nicht, hauptsache Geld b…
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#32   Kurt K.   20:23:37 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Florian G.
Haha, jetzt spinnst du aber:
Gleichzeitig wird jeder verpflichtet etwas für die Gemeinschft zu leisten wobei der wertvollste Gemeinschaftsdienst das Gebet ist.
Klar klar! Das Gebet… naja. Alle tun nach deinem Wunschbild etwas für die Gesellschaft – so weit so gut. Und dann kommt das, was alle diese Systeme den Bach runtergehen lässt: Eine Tätigkeit wird über andere erhoben. Dass du hier das Gebet bevorzugst ist noch doppelt blödsinnig. Aber das ist wohl mal wieder Glaubensfrage. Aber alleine die Tatsache, dass du eine Tätigkeit in ihrem Wert anderen Gémeinschaftsaufgaben bevorteilst, wird deine Gesellschaft scheitern lassen.
Was bei so einer Gemeinschaft alleine zählen dürfte, wäre die von jedem einzelnen aufgewendete ZEIT für die Gemeinschaftsaufgaben. Denn es ist völlig unlogisch, wenn ich eine Stunde aufwende und Sie eine Stunde aufenden und das aus irgendwelchen Gründen anders bewertet wird. Das ist auch das Grundproblem der heutigen Gesellschaft: Wieso bekommt der Krankenpfleger pro Zeiteinheit weniger Geld als der Arzt? Ist die (Lebens-)Zeit eines Krankenpflegers weniger wert? Nur zusammen können beide den Patienten heilen. Ohne Krankenpfleger könnte der Arzt wenig bewirken, genauso andersrum. Und dennoch bekommt der Pfleger xfach weniger als der Dok.
Und Deine Gesellschaft würde zudem die Faulen auch noch bevorzugen. Und das schon von Anfang an: Behaupten, gebetet zu haben, kann schliesslich mal jeder. Und niemand kanns nachprüfen.
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#31   Brahmachari †   18:29:02 | Dienstag, 19. Februar 2008
bled2 sagt ja: das setzt einmal eine christliche Gesinnung voraus. Ohne dem wird das nicht gehen.
Ja, ja, bla, bla, bla!
Wenn alle Menschen intelligent, gebildet und guten Herzens wären, dann …
Dann entstünde aus sich heraus die perfekte Gesellschaftsform, nicht umgekehrt.
Ein Gesellschaftssystem, das auf dem Papier ausgetüftelt wurde, macht aus den Menschen keine Heiligen, bled2.
Und was wenn sich so ein Mikrokosmos fände, der Nachwuchs aber, den sie ja bräuchten, außer es wären alle Pfaffen, die unter sich blieben, wie jetzt schon, andere Vorstellungen hätte?
o.O
Wenn, wenn, wenn …
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#30   Artois †   16:55:25 | Dienstag, 19. Februar 2008
Florian, Florian
hüte Deine Zunge!
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#29   Sozialkatholisch   16:40:55 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Genoveva
Das Problem liegt in der Frage: „Wer teilt zu?“.
Das ist natürlich ein Problem, aber genauso wichtig ist das die Menschen freiwillig in so einer Gemeinschaft bleiben und Zwänge sowie eigene Existenzängste beseitigt werden.
Auch der mit göttlicher Autorität ausgestattete hl. Petrus hatte damit seine Probleme und dieses System scheiterte für die Allgemeinheit schon damals.
Damit so etwas für alle, oder für die meisten funktioniert, müssen andere Prioritäten der einzelnen Individuen gesetzt werden. Der Tanz um das Goldene Kalb ist schließlich ein uraltes Menschheitsproblem. Der Mensch durch die Erbsünde verletzt wird in dieser Welt nun mal nicht von allen falschen Egoismen befreit werden können, aber er sollte es doch als Vorbereitung für die Ewigkeit probieren.
Das letzte Hemd hat keine Taschen, in die Ewigkeit können wir keine irdischen Güter mitnehmen und je mehr wir Christus nachfolgen können wir die irdischen Güter hier auf der Erde mehr und mehr als reine Gebrauchsgegenstände ansehen und dadurch an einer besseren und gerechteren Welt im Bezug auf Besitz arbeiten.
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#28   Genoveva   16:12:39 | Dienstag, 19. Februar 2008
@alle Sozialromantiker hier …
Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte
Das Problem liegt in der Frage: „Wer teilt zu?“.
Daran scheitern alle solche Projekte über kurz oder lang. Ich jedenfalls möchte meinen Anteil an den von mir erwirtschafteten Werten nicht von irgendeinem Apparatschnik (der selbst keine Werte schafft) zugewiesen bekommen.
Ein Staat mit 80 Millionen Menschen ist eben keine klösterliche Gemeinschaft.
Als wenn das alles nicht historisch erprobt und zu Recht auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet wäre …
Die Soziallehre der Kirche stellt nirgends den Kommunismus als Idealbild hin. Es gilt immer eine vernünftige Rahmenordnung zu schaffen, in der das Individualinteresse des Einzelnen produktiv auch für das Gemeinwohl ist und gleichzeitig für diejenigen gesorgt wird, die – aus welchem Grund auch immer – ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht selbst abdecken können.
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#27   Florian Geyer   15:58:21 | Dienstag, 19. Februar 2008
Stichwort: Christsozialismus
der Kommunismus/Marxismus östlicher Prägung versank im Orkus weil die Freiheit des Individdums mißachtet wurde. Der teuflische westliche Haifischkapitalismus hält sich nur deshalb etwas länger da hier dem Menschen perfekt vorgegaukelt wird er sei Individuell frei und die Versklavung subtiler passiert. Es dauert nicht mehr allzu lange und auch dieses System wird fallen. Wenn tabula rasa ist und auf der Erde der Resetknopf gedrückt wurde ist die Idee eines Christsozialismus sicher eine Blüte erfahren. Ein Sozialismus ohne dialektischen Materialismus auf christlicher Basis. Auch der Ungläubige muß vernunftlogisch die christlichen Werte sinnvoll erachten um nicht in Widersprüche zu geraten. Es wird ein Sozialismus mit Eigentumsrecht, voller persönlicher Entfaltung wo Fleiß belohnt wird und nicht bestraft wird. Gleichzeitig wird jeder verpflichtet etwas für die Gemeinschft zu leisten wobei der wertvollste Gemeinschaftsdienst das Gebet ist. Die Schwachen und Leistungsunfähigen werden kein Almosendasein führen müssen sondern soweit gefördert/finanziert dass ein Leben un Würde und Autonomie möglich ist.
Gleichzeitig wird Zins und Wucher VERBOTEN und die Unmöglichkeit geschafffen dass jemand sehr viel mehr anhortet was er für sich und seine nachkommen benötigt aber ehrlich erworbener Reichtum soll möglich gemacht werden.
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#26   Artois †   15:31:06 | Dienstag, 19. Februar 2008
WAs bitte,
meinen Sie mit „Globalisierung und Neoliberalismus-Kapitalismus“?
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#25   Weißer Ritter   15:17:26 | Dienstag, 19. Februar 2008
Verbürgerlichte Traditionalisten
Tja, da müssen sich die verbürgerlichten Traditionalisten aber mal an die eigene Nase fassen und die Sozialenzykliken der Päpste lesen.
Da klingt doch einiges sehr sozialistisch. Fakt ist, daß die Globalisierung und der Neoliberalismus-Kapitalismus antikatholisch sind!
Die Traditionalisten (FSSPX und FSSP) müssen endlich begreifen, daß weder die CDU noch von der Leyen ein „kleineres Übel“ darstellen, sondern sogar ein größeres sind, da sie unter dem falschen Segel „C“ auf Bauernfang gehen.
Dann hören die Wahlempfehlungen für die CDU hoffentlich bald auf.
Frau Müller hat, wie auch Frau Herman, klar erkannt, daß die größte Gefahr für Ehe und Familie inzwischen von unserem Staat und unserer Regierung und der Akzeptanz des Feminismus sowie des Gender Mainstreaming ausgehen.
Konsequenterweise müßte auch ein Austritt aus der totalitären EU gefordert werden – denn diese denkt sich ebenfalls viel Mist aus (Antidiskrimierunggesetz), der dann umgesetzt werden muß.
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#24   Artois †   15:02:33 | Dienstag, 19. Februar 2008
ICh möchte
daran erinnern, daß die Klöster nur deshalb so erfolgreich waren, weil sie perfekt wirtschaften und mit Eigentum umgehen konnten. Dies wurde insofern zum Problem, als die Mönche der dritten und vierten Generation paraktisch nur noch mit Verwaltung zu tun hatten, sie waren von handarbeitenden Bauern zu Grundeigentümern und meist zu kapitalistischen Grundeigentümern durch eigene Arbeit aufgestiegen.
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#23   Alois Bischof   14:46:34 | Dienstag, 19. Februar 2008
Wenn sogar
Marxistinnen die Krise anerkennen und die DDR-Krippensysteme ablehnen, dann geht’s dem Ende zu.
Schade, wie man aber über Frau Eva Hermann hergefallen ist. Wegen der gleichen Thematik.
Frauen dürfen natürlich Karriere machen, aber eine Karriere geht in einer Finanzkrise den Bach runter, und auch alles Eigentum, Familie dagegen, hält sich und unterstützt sich selbst.
Gott, Familie, Arbeit, Vaterland!
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#22   Kurt K.   14:19:52 | Dienstag, 19. Februar 2008
Ja, Matt!
meine Idee wäre ja auch zunächst die Gründung kleinerer Kommunen und Gütergemeinschaften aber eben ausserhalb klösterlichen Daseins.
Prinzipell finde ich das auch eine Gute Idee. Dabei ergeben sich aber leider mehrere Probleme:
1) Zu klein können diese Gemeinschaften auch nicht sein, denn wenn sie zu klein sind können sie kaum annähernd autark sein. Wenn sie aber nicht autark sind, was machen die Mitglieder einer solchen Gemeinschaft dann z.B. im Falle einer schweren Krankheit eines Mitgliedes (so eine Krebserkrankung kann, mit den notwendigen Operationen und Therapien undglaublich teuer sein!)? Dann muss die kleine Gemeinschaft doch wieder die Einrichtungen der „äusseren Welt“ benutzen.
Im Endeffekt wäre eine solche begrenzte Gütergemeinschaft nichts anderes als eine grosse Familie, die zwar untereinander teilt, aber deren Ziel es ist (und sein muss – siehe Krankenversorgung z.B.) insgesamt einen hohen Gewinn zu erwirtschaften um sich Dienstleistungen von ausserhalb kaufen zu können.
2) Solcherlei Ideen setzen vorraus, dass die Mitglieder alle für die Gemeinschaft arbeiten. Das geht aber nur, wenn sich die Menschen dafür entscheiden. Nun werden den Menschen aber oft Kinder geboren, die das Leben der „Alten“ ablehnen. Tja… so ist das nunmal. Diese „Neubürger“ der Gemeinschaft können ein erheblichen „Problem“ darstellen.
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#21   matt2 †   14:01:40 | Dienstag, 19. Februar 2008
Ist ja schön und gut…
meine Idee wäre ja auch zunächst die Gründung kleinerer Kommunen und Gütergemeinschaften aber eben ausserhalb klösterlichen Daseins. Natürlich müssten die Leute das auch wollen. Je mehr sich für das Konzept begeisterten und der Kommune beitreten, umso mehr würden diese Kommunen natürlich zu einem Wirtschafts- und Machtfaktor gegenüber der sonstigen Welt, mit der sie natürlich weiterhin durch Geldhandel verkehren. Aber in ihnen gäbe es eben keinen Handel und die verfügbaren Ressourcen und Leistungen würden bedarfsmäßig aufgeteilt, genauso, wie es das Vorbild der Urkirche lehrt.
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#20   Bruder Theophil   13:28:57 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Kurt
Da mus ich Ihnen recht geben. Nur wenn sich jemand freiwillig für diesen Weg entscheidet, kann er für die Gemeinschaft nutzbringend sein. Im Ernst, wenn ich eine Insel kaufen könnte, würde ich gerne mal versuchen diese Art von Gemeinschaft ausserhalb klösterlichen Lebens aufzubauen. Auf die Insel kommt man nur nach einem entsprechenden Eignungstest, in dem (Nächsten-)Liebe, Demut, Schweigen, Geduld und Verzicht geübt und von der Gemeinschaft bewertet wird. Die Gemeinschaft versteht sich als Keimzelle für das Leben, d.h. zum Beispiel, dass Kinder und Familien besonders gefördert werden, ebenso wie das Miteinander über Generationen hinweg.
Um so etwas im Vorhinein zu üben, könnte man ja eine Plattform bei Second Life programmieren, die einen Vorgeschmack bietet…
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#19   Kurt K.   12:23:48 | Dienstag, 19. Februar 2008
Sie fordern dasselbe, Matt, wie
die frühere Führung der kommunistischen Länder: Die Menschen müssen dem System angepasst werden.
Das funktioniert aber nicht. Und auch eine „christliche Gesinnung“ bringt uns hier keinen Deut weiter, denn eine „christliche Gesinnung“ hatten unsere Vorfahren knapp 1500 Jahre lang. Und? Gabs da eine Art „Kommunismus“? MItnichten.
Die einzigen Gemeinschaften, die etwas derartiges für sich geschaffen haben, sind die Mönchsgemeinschaften – und bei ihnen ganz unabhängig von der jeweiligen Glaubensrichtung: Taoistische, buddhistische und christliche Mönche unterscheiden sich was das angeht keinen Deut.
Die Idee des Kommunismus funktioniert nur dort, wo sich alle „Teilnehmer“ bewusst für diese Idee entschieden haben. AUf Gesellschaftlicher Ebene KANN das nicht funktionieren, denn nicht alle Mitglieder der Gesellschaft wollen das. Und das allergrösste Hindernis eines Gesamtgesellschaftlichen Kommunismus sind die „Eliten“ der jeweiligen Gesellschaft, denn diese würden viel verlieren.
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#18   matt2 †   11:52:17 | Dienstag, 19. Februar 2008
Am Anfang steht immer eine Idee, oder meinetwegen Utopie…
es gab ja den Kommunismus bereits auf gesamtges. Ebene und zuletzt, wo er nicht mehr antichristlich war, gings vielen Menschen auch garnicht so schlecht damit. Zumindest glaube ich nicht, dass es den Menschen im Osten mit dem Kapitalismus jetzt besser geht.
Ich glaube, man muss zunächst einmal ein Bewußtsein dafür schaffen, dass soetwas sehr wohl möglich ist, wenn die Menschen ein legitimes Bedürfnis danach haben. Und ich glaube nicht wenige Menschen würden sich danach sehnen.
So ein Gesellschaftssystem setzt auch ein gesteigertes Maß an sozialem Empfinden und Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Gemeinschaft voraus. Man muss heraus aus diesen egoistischen Denkstrukturen, die auf Hamstern und Ansichraffen ausgerichtet sind. Die Menschen müssten lernen einander zu vertrauen.
Ich sage ja: das setzt einmal eine christliche Gesinnung voraus. Ohne dem wird das nicht gehen.
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#17   Sozialkatholisch   11:46:11 | Dienstag, 19. Februar 2008
Das das damals
schon auf Dauer nicht richtig funktioniert hat erkennt man wenn man die Geschichte ein wenig weiterliest.
Jedenfalls war und ist dieser Gedanke eine christliche Idealvorstellung die leider nicht immer und auch für alle nicht anwendbar ist.
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#16   Kurt K.   11:42:53 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Matt2: Ja… schön wäre es!
In der Tat: Eien wunderbare Vorstellung.
Nur leider, Matt2, ist dieser Satz von Ihnen komplett falsch: was im kleinen funktioniert wird auch im großen funktionieren.
Leider. Schön wäre es, DAS wäre richtig.
Ein wirklich funktionierender Kommunismus ist eine wunderschöne Utopie, aber leider eben genau das: Eine Utopie.
Real funktionieren kann das leider nicht, jedenfalls nicht für eine grössere Gesellschaft.
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#15   matt2 †   11:36:19 | Dienstag, 19. Februar 2008
Na jetzt stellt Euch vor die ganze Ges. wäre wie ein Kloster organisiert…
was im kleinen funktioniert wird auch im großen funktionieren. Ich würde sagen: die meisten Menschen arbeiten ja gerne, wenn sie ihre Arbeit in Würde und Freundschaft erleben. Man könnte einfach viel mehr gemeinsam zuwege bringen. Natürlich gäbe es keinen übertriebenen Luxus. Es hätte vermutlich nicht jeder ein eigenes Auto – schon im Sinne des Umweltschutzes nicht – und schon gar keine Villa mit aufwendigster Inneneinrichtung auf einem Riesengrundstück. Aber dafür gäbe es mehr öffentliche Transportmittel und schlicht und einfach mehr öffentlichen Raum. Sprich: es würden eine ganze Menge Zäune einfach verschwinden.
Es wäre sicher alles machbar, was das Leben in einer Gemeinschaft für jeden einzelnen lebenswert und schön macht. Es ginge eben darum schöne Dinge gemeinsam zu haben und zu erleben und nicht jeder egoistisch für sich, was ja auch letztlich total verschwenderisch ist.
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#14   Sozialkatholisch   11:32:10 | Dienstag, 19. Februar 2008
Naja, Kurt
Alles ist wohl nicht nur von einer nahen Endzeiterwartung ausgegangen, die erste Motivation war die liebe zu Jesus Christus. Die Gründung der ersten Klöster haben auch viel mit dieser Bibelstelle gemeinsam, sie taten alles beieinander und lebten davon. Das gänzlich alle Produktionsmittel und Boden verkauft wurden vermute ich auch nicht.
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#13   Kurt K.   11:26:19 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Sozialkatholisch: Öhm, tja.
Das, was Sie zitiert haben, ist im Grunde kein Kommunismus. Das, was die damals gemacht haben sollen, geschah vielleicht aus einer Art Endzeiterwartung heraus, denn es bringt niemandem langfristig etwas, wenn alle ihre gesamten „Produktionsmittel“ (Also Äcker, Vieh, etc) Verkaufen und den Erlös (also Geld) der Gemeinde zur Verfügung stellen. Das bring für ganz kurze Zeit etwas. Und dann ist das Geld alle und die Mittel, neues Geld / Nahrungsmittel zu beschaffen, sind verkauft.
Das ist im Grunde die dümmste aller Vorgehensweisen (wenn man nicht von einer Art Endzeit ausgeht). „Kommunistisch“ wäre es gewesen, die Äcker, das Vieh, etc der Gemeinde zur Verfügung zu stellen und diese gemeinsam zu bewirtschaften. Und auch nur so kann es theoretisch funktionieren.
Letztlich kommt es natürlich darauf an, wie man den von Ihnen zitierten Satz: „Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“ interpretiert. Handelte es sich bei den Zuteilungen lediglich um Kosten für Nahrungsmittel oder konnte sich Familie B. davon auch einen Acker kaufen, damit sie ihn bewirtschaften und davon leben konnten?
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#12   Bruder Theophil   11:11:37 | Dienstag, 19. Februar 2008
Ja, ein Kloster…
…ist schon ein wenig sowas wie christlich-kommunistischer Mikrokosmos. Daher fühl ich mich bei Einkehrtagen und Exerzitien dort so wohl. Vieles von der äusseren, verdorbenen Welt prallt dort an den Klostermauern ab. Die beiden Leitsprüche der Benediktiner:
ora et labora
und
ut in omnibus glorificetur deus
verdichten sich dabei zu einer Verinnerlichung göttlicher Werte zum Wohle aller.
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#11   Sozialkatholisch   11:08:56 | Dienstag, 19. Februar 2008
Christlicher Kommunismus
Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte. Auch Josef, ein Levit aus Zypern, der von den Aposteln Barnabas, das heißt übersetzt Sohn des Trostes, genannt wurde, verkaufte einen Acker, der ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
APG 4,32-37
Wenn das nicht in Richtung christlichen Kommunismus geht dann weiß ich es auch nicht.
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#10   matt2 †   10:58:48 | Dienstag, 19. Februar 2008
einen christlichen Kommunismus könnte ich mir gut vorstellen…
das wäre ein schönes Gesellschaftsmodell. Das Geld entzweit ja die Menschen, lässt die Liebe erstarren. Ein jeder wird zum Einzelkämpfer. Woran gieren sich die Banken auf? Daran, dass jeder Angst haben soll um seine Existenz, daran, dass jeder ängstlich um seinen Geldhaufen besorgt ist. Das bewegt den heutigen Menschen: sein Geldhaufen. Das Kapital ist der Fetisch der Banker und Geldgeschäftemacher.
Mir persönlich graut davor. Ich würde viel lieber in einer Ges. leben in der Geld keine Rolle spielt. Man könnte sich das vielleicht ein bisschen wie ein Kibuz vorstellen. Man arbeitet einfach zusammen, freudig, ohne den Streß der Leistungsgesellschaft, die ja nur durch das Geld entsteht. Man lebt zusammen, verbringt die Zeit zusammen. Keiner ist überheblich gegen den anderen. Das wäre doch viel schöner, als was wir jetzt haben.
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#9   Artois †   10:51:14 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Bruder Theophil
Gern geschehen. Deine Worte erfüllen mich mit Hoffnung und Zuversicht.
@Matt xy
Deine historischen Kenntnisse möchte ich mal auf NULL beziffern. Dein Ideal ist nicht das Kloster, sondern die Kaserne. Und da gehörst Du auch hin … oder ins Zuchthaus? Dort ist es ebenso!!!
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#8   Kurt K.   10:47:56 | Dienstag, 19. Februar 2008
UNglaublich, aber wohl wahr: Theo und Matt
sind im innersten ihrer Herzen Kommunisten!
Das hätte ich nicht von Ihnen beiden erwartet, überrascht mich aber deutlich positiv.
:(3
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#7   thaumaturgos   10:41:43 | Dienstag, 19. Februar 2008
lafontain
ist per dekret des unfehlbar-allernunfahlbarsten kotz.netz leeramtes für gottlos erklärt, reicht das nicht … wer da no fragen hat, der ist selber ketzer und unterstützer von ketzerischen ideen
einfach gähn …
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#6   matt2 †   10:40:50 | Dienstag, 19. Februar 2008
Die Aufhebung der Eigentumswirtschaft wäre durchaus ein Modell einer christlichen Ges.
so unrecht hat der Bruder Theophil da nicht. Schließlich waren auch die urchristlichen Gemeinden Gütergemeinschaften und das hat sich in den Klostergemeinschaften bis heute so bewahrt. Wieso sollte das nicht ein Konzept für die ganze Ges. sein. Statt das die Menschen in der Geldwirtschaft gegeneinander eine Materialschlacht entfachen könnte man zusammenarbeiten für ein gutes Maß an Wohlstand und Zufriedenheit. Alle Freizeitanlagen wären öffentlich. Es gäbe öffentliche Kantinen zur täglichen Versorgung. Es gäbe Kleidung für den jeweiligen Bedarf.
Man muss sich das vorstellen. Das ist schon visionär. Die ganze Geldwirtschaft hört auf, der Handel hört auf. Es wird nicht mehr gehandelt, sondern vernünftig produziert und konsumiert. Jeder hat was er braucht, leistet was er kann und freut sich seines Lebens.
Die Idee der Gütergemeinschaft ist etwas sehr schönes, was man nach Vorbild der Mönchsgemeinschaft zunächst einmal im kleinen verwirklichen kann. Mehrere Familien könnten sich so zusammenschließen.
Natürlich gehört der Glaube dazu, weil der Glaube ja erst überzogene materielle Ansprüche relativiert und die Mitmenschlichkeit ins Zentrum rückt.
Heute ist doch alles egoistisch und geldgesteuert. Ich würde es gerne sehen, wenn die Liebe die Menschen zusammenführt und die Macht des Geldes bricht.
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#5   Sirilo   10:34:17 | Dienstag, 19. Februar 2008
Gottlos?
Woher will Kreuz.net wissen, daß Oskar Lafontaine „gottlos“ ist?
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#4   Typ   10:32:58 | Dienstag, 19. Februar 2008
Großartig
Tradis, die eine sozialistische Politikerin (Müller) und vorher schon eine vierfach verheiratete Karrierefrau (Herman) als Galionsfiguren vor sich herschieben – einfach grandios!
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#3   Bruder Theophil   10:31:00 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Artois
Hast Du in deinem erbärmlichen Lebn auch nur ein einziges mal nachgedacht?
Ja. Und zwar mache ich das noch von Hand, anstatt von anderen mir vordenken zu lassen. Ich hatte ja besonders darauf hingewiesen, dass die Ideologie verbrannte Erde hinterlassen hat.
Ausserdem hatte ich durch GOTTES Barmherzigkeit das Glück bisher ein recht erträgliches Leben gehabt zu haben, anstatt ein Erbärmliches. Trotzdem Danke der Nachfrage…
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#2   Artois †   10:14:47 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Bruder Theophil
Dieser Schwachsinn wird seit ca. 250 Jahren verbreitet und [z.B. durch dich] nachgeplappert. Hast Du in deinem erbärmlichen Lebn auch nur ein einziges mal nachgedacht?
Der Menschen Gunst und Macht wird wenig nützen,
Wenn du nicht willt das arme Häuflein schützen.
Gott Heilger Geist, du Tröster wert,
Du weißt, daß die verfolgte Gottesstadt
Den ärgsten Feind nur in sich selber hat
Durch die Gefährlichkeit der falschen Brüder.
Gib dein’m Volk einerlei Sinn auf Erd,
Daß wir, an Christi Leibe Glieder,
Im Glauben eins, im Leben einig sein.
Steh bei uns in der letzten Not!
Es bricht alsdann der letzte Feind herein
Und will den Trost von unsern Herzen trennen;
Doch laß dich da als unsern Helfer kennen.
G’leit uns ins Leben aus dem Tod!
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#1   Bruder Theophil   10:08:10 | Dienstag, 19. Februar 2008
Das erinnert mich wieder daran,…
…dass das Christentum dem Sozialismus und dem Kommunismus (im eigentlichen Sinne) durch die Radikalität Jesu Christi näher steht, als der sogenannten undefinierbaren „Mitte“. Es ist sehr bedauerlich, dass diese Strömungen durch die Ideologie des 19. und 20. Jh. dermassen vergiftet worden sind, dass deren Bezug zum Christentum nicht mehr erkennbar ist. Man sollte vielleicht eine Partei Christlicher Kommunisten gründen…
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