Das deutsche ‘Pur-Magazin’ und das österreichische Portal ‘kath.net’ haben einen Angriff gegen den jüngst verstorbenen Jugendapostel Deutschlands lanciert. Ein Kommentar.
Pater Andreas Hönisch († 2008)
(kreuz.net) Die Neokonservativen sind gewöhnlich friedliche Leute. Sie suchen „Harmonie“ um fast jeden
Preis. Darum bringt sie kein kirchlicher Mißbrauch, keine bischöfliche Fehlentscheidung, kein Angriff
auf die Kirche aus der Ruhe.
Sie ziehen es vor zu ignorieren, reinzuwaschen, abzulenken, umzuinterpretieren –
und zum „Gebet“ aufzurufen. Hauptsache, die katholische Fassade bleibt gewahrt.
Doch in der neokonservativen
Brust wohnt noch eine andere Seele.
Diese kann richtig aggressiv und ungehalten werden – vor allem dann,
wenn sie mit dem ungewässerten, unbeugsamen, hundertprozentigen Katholizismus in Kontakt kommt.
Denn
der Katholizismus begnügt sich nicht mit der neokonservativen Fassade. Er zielt auf Inhalte ab und zieht
daraus die Konsequenzen.
Der Katholizismus ist dem Neokonservativen ein Stachel im Fleisch, weil er den
Neokonservativen an den Verrat erinnert, den dieser an der Substanz begeht.
In diesem Licht ist die konzentrierte
Aktion von ‘Pur-Magazin’ und ‘kath.net’ gegen Pater Andreas Hönisch verständlich. Pater Hönisch war
katholisch.
Die Medien ‘Pur-Magazin’ und ‘kath.net’ sind beide skandalscheu und
auf Schön-Wetter-Berichterstattung spezialisiert. Ausnahmen macht man, wie der jüngste Angriff beweist,
für Katholiken.
Dem neokonservativen sogenannten Nachrichten-Portal ‘kath.net’ war Pater Hönisch schon
immer ein Dorn im Auge.
Als es in Österreich Turbulenzen mit der von ihm mitgegründeten ‘Katholischen
Pfadfinderschaft Europas’ gab, warf sich ‘kath.net’ ohne großes Nachdenken auf die Seite der Gegner.
Als der Bischof von Fulda drei Priester der von Pater Hönisch gegründeten Gemeinschaft der Diener Jesu
und Mariens ohne Grundangabe verjagte, hatte ‘kath.net’ nichts zu sagen.
Offensichtlich wollte es die
Redaktion mit dem bischöflichen Machtapparat nicht verderben. Mit der Wahrheit nimmt sie es offenbar
so genau, wie die Kasse es erlaubt.
Heute schob die neokonservative Webseite das monatlich in Deutschland
erscheinende neokonservative ‘Pur-Magazin’ vor, um dem Ende Januar verstorbenen Pfadfinder-Seelsorger
und Ordensgründer Pater Andreas Hönisch die Leviten zu lesen.
Pater Hönisch wird zunächst für sein
„Festhalten am überlieferten katholischen Glauben“ gelobt. Doch das ist ein Vorwand.
Denn im eigentlichen
geht es darum, ihm eine „Verbindung zum ‘Schwarzen Brief’“ vorzuwerfen.
Der ‘Schwarze Brief’ ist ein
vierseitiger, wöchentlicher katholischer Informationsdienst über Kirche und Politik.
Herausgeber, Chefredakteur
und Verleger ist Claus Peter Clausen. Die Publikation ist traditionsverbunden, gelegentlich verschwörungstheoretisch
und vor allem Medjugorje-kritisch.
Nach Angaben der deutschen Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ sind die
kirchenpolitischen Texte häufig „mit allzuviel Herzblut“ geschrieben.
Pater Hönisch war mit Clausen
insofern verbunden, als seine Ordenszeitung ‘Der Ruf des Königs’ von diesem vertrieben und auf dem Computer
erstellt wird.
Verantwortlich für den Inhalt des ‘Rufs des Königs’ war bis zu seinem Tod Pater Hönisch –
nicht Clausen.
Ob Clausen der Teufel ist und Pater Hönisch nicht sein Freund sein durfte, sind Dinge,
die ein Online-Artikel nicht ohne sorgfältige Abklärung dekretieren darf.
Doch Clausen wird von ‘Pur-Magazin’
und ‘kath.net’ einfach und pauschal „umstritten“ genannt. Es gibt in beiden Medien keine Hinweise, warum
das so sein sollte.
Ist Clausen etwa „umstrittener“ als die handelsüblichen Chefredaktoren von Diözesanblättern,
die mit dem Segen ihrer bischöflichen Vorgesetzten den Glauben untergraben?
Oder hat er sich im Layout
des ‘Rufs des Königs’ vergriffen?
Die beiden Medien sprechen weiter von einer „problematischen persönlichen
Verstrickung“ zwischen Pater Hönisch und Clausen.
Doch worin bestand diese inhaltlich? ‘Pur-Magazin’
und ‘kath.net’ geben auf so grundlegende Fragen keine Antwort.
Besonders übelgenommen wird dem Verstorbenen
von ‘Pur-Magazin’ und ‘kath.net’ seine – Zitat – „entschiedene Ablehnung der Marienerscheinungen in Medjugorje“.
Das ist eine Ausdrucksweise, mit der die beiden Medien deutlich über einen legitimen und kirchlich sanktionierten
Sprachgebrauch hinausgehen.
Dagegen war die Medjugorje-Kritik von Pater Hönisch kirchlich einwandfrei.
Dennoch unterstellen ihm ‘Pur-Magazin’ und ‘kath.net’, daß diese kirchliche Haltung ihn „in den letzten
Jahren in Distanz zu engagierten katholischen Jugendlichen und neuen kirchlichen Bewegungen gebracht“
habe.
Pater Hönisch sei in den letzten Jahren an den „religiösen Neuaufbrüchen“ katholischer Jugendgruppen
kaum mehr beteiligt gewesen.
Es ist trotzdem anzunehmen, daß alle Medjugorje-Grüppchen des deutschen
Sprachraums zusammengenommen weniger Mitglieder besitzen als die ‘Katholische Pfadfinderschaft Europas’.
Um den Behauptungen des ‘Pur-Magazins’ mehr Gewicht zu geben, lobt ‘kath.net’ die Zeitschrift als „eines
der wichtigsten katholischen Nachrichtenmagazine im deutschen Sprachraum“, das seit 2007 auch Herausgeber
des ‘Vatican-Magazins’ sei.
Da scheint sich eine lustige neokonservative Koalition zusammenzufinden,
für die es nur noch einen Glaubenssatz gibt – das Medjugorje-Dogma.
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81 Lesermeinungen
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@Marcellus:Papst Aussage über Medjugorje nicht erfunden Die Aussage von Papst Joh. II ist nicht erfunden,
dies kann man nachlesen in der MIR Zeitschrift Nr. 39/94. Hier noch eine weitere Aussage von Joh. Paul
II 1990 : Nein diese Verdienste , die Befreiung Polens von den Komminismus kommt mir nicht zu: Das ist
das Werk der Gottesmutter , wie sie es in Fatima und Medjugorje gesagt hat“. ( aus Sr. Emmanuel „ Medjugorje
und die Kirche“ Parvisverlag) Was sagte der zuständige Bischof: Am 21. 7. 81 fand sich der Bischof von
Mostar ,Pavae Zanic in Medjugorje ein um die Seher zu befragen, unter Eid lies er sich von ihnen bestätigen,
dass sie zu allen Fragen die Wahrheit sagen. Nach Abschluss des Gespräches kam er zu dem Schluss den
er öffentlich geäußert hat. Ich bin tief davon überzeugt dass keines von den Kindern die behaupten
die Gospa gesehen zu haben, dass keines von den Kindern zu einer solchen Behauptung verleitet worden ist.
Daher garantiere und verbürge ich mich dafür, dass keinem von den Priestern hier unterstellt werden
kann, er hätte eine solche Absicht verfolgt oder wäre daran beteiligt gewesen, die Kinder zu manipulieren.
Auch bin ich davon überzeugt: Die Kinder lügen nicht „ Sie berichten exakt das, was in ihrem Herzen
vorgeht. Es ist sicher die Kinder lügen nicht“ Predigt des Bischofs in Medjugorje am 25. 7. 81 vor über
1000 Gläubigen anlässlich der Firmung (nachzulesen im Buch „ Die Wahrheit über Medjugorje“ von Prof.
Ljudevit Rupcic aus Zagreb )
@Rudolpho: Angebliche Papst-Johannes-Paul-II.-Aussagen über Medjugorje sind frei erfunden Abgesehen von
der negativen Haltung der zuständigen Hierarchie, der sich die „Seher“ widersetzten, und der Religionssynkretismushäresie
in einer angeblichen „Marienbotschaft“, womit der ganze Brei verdorben ist.
Graf von Galen;Was sagt die Kirche die Bischöfe zu Medjugorje Bischof Antonio Mistrorigo, Treveisa (
Italien): Der hl, Vater hat gezeigt, das nichts schlechtes daran zu sehen ist, wenn in diesem Ort gebetet
wird, die Sakramente empfangen werden , dort ein ernsthaftes neues Leben begonnen wird ( aus „La Vita
del Popolo“ Trevisco) Erzbischof Franjo Kuharic, Zagreb: „Wir müssen die guten Früchte, besonders die
vielen Bekehrungen anerkennen und für Gott dankbar sein.“ ( aus Erscheinungen der Gottesmutter in Medjugorje
Jest 86, S. 101) Bischof Poulo Hnilica S. Rom : „Der hl. Vater ist von der Echtheit der Erscheinungen
überzeugt“ ( aus Medjugorje Aktuell Nr.2 , April 89 Kardinal Giuseppi Siri , Genua: „ Ich kann nur sagen,
dass ich sehe, wie viele als Heiden von Genua nach Medjugorje fahren und dann mit dem rosenkranz in der
Hand wiederkommen.“ ( aus Li Resto del Cardino“Bolognna, April 87, S. 6 ) Erzbischof Dr.France Franic,
Split: „ Zweimal konnte ich bei den Erscheinugen Anwesend sein … Mir wurde dabei klar, dass es keine
Täuschung gibt , keine Manipulation, keine Halluzination, sondern , dass es sich um ernste religiöse
Erlebnisse handelt… In Medjugorje werden die Aussagen des II. Vatikanums über die Ökumene bestätigt. (
aus Vjesnik Nadbiskuije Splitsko- Makarske Nr. 1 1985) Papst Joh. Paul II. 1993 : Der Krieg im ehemaligen
Jugoslawien ist der sicherste Beweis für die Echtheit der Erscheinungen in Medjugorje ( aus Mir 39/94)
#78 Le Trot 12:54:58 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Clausen u. „SB“ Den „Schwarzen Brief“ von Clausen muss man zu lesen wissen. Es kann durchaus sein, dass
in der einen Woche noch die letzte Privatoffenbarung im „SB“ hochgejubelt wird, um sie in der nächsten
Woche gnadenlos zu zerreissen. Davon lebt das Blatt und dient somit Clausen als „Überlebensquelle“. Wobei
diese Einnahmequelle inzwischen genauso unter dem Internet leidet, wie andere Printmedien auch. Fazit:
Lieber zur Strafe zehn „Schwarze Briefe“ als Jahresausgabe abonnieren, als eine Botschaft aus Medjugorje
lesen müssen.
Der Medjugorjianismus lehnt offenbar alle Katholiken ab, die nicht an die vorgeblichen Medjurgorje-„Offenbarungen“
glauben. Es zeigt sich immer mehr, wie der Teufel diese Bewegung verwendet, um die Katholiken von der
Verehrung der echten, kirchlich anerkannten Marienerscheinungen abzuhalten.
aha, der gute Prof.Resch nennt sich also „Parapsychologe“ und will spirituelle Energie mit dem Elektroskop
www.wegbegleiter.ch/wegbeg/medjugor.htm gemessen haben… Scientology läßt grüßen! Ganz egal was
man sonst von Pater Hönisch halten mag – die Distanzierung von solchem Dummfug war mehr als begründet.
#75 Brahmachari † 13:51:40 | Sonntag, 17. Februar 2008
Das kann jeder mit einer Taschenlampe und einem Spiegel nachprüfen. Ja, super, hier Tausend Rosen. :(3
Und jetzt gib Ruhe, ist schon schlimm genug, wenn das Latexluder (alias Huaba) hier rumpöbelt! Als ob
u. a. eine sichere Orthografie ein Ausdruck für Intelligenz und Moral wäre. Das hier ist nicht das Duden-Forum.
Übrigens, bei denen hab sogar ich schon ‘nen Fehler entdeckt. Eigentlich zwei, wenn man den Pleonasmus
als Fehler (nicht als Stilfigur für Schwätzer) sehen will. Neue verbindliche Rechtschreibung! No, na,
net, unverbindlich wird die „korrekte, reglementierte Schreibweise“ (sprich Orthografie) sein. Vor allem
an Schulen und in anderen öffentlichen Einrichtungen. Meine Fehler dürft ihr behalten, gratis!
… die schönste Stilblüte, Graf von Galen, ist aber die… (Hervorhebungen von mir): Anhand der Untersuchung
der photomotorischen Reflexe wurde die Funktion der Pupille überprüft, die sich normalerweise im Dunkeln
zusammenzieht und im Hellen bis zum Blinzeln erweitert. Das kann jeder mit einer Taschenlampe und einem
Spiegel nachprüfen. Das Gegenteil ist richtig. Die Pupille erweitert sich im Dunklen und zieht sich im
Hellen zusammen, nicht umgekehrt. Eine Beweiskette ist eben nie stärker als ihr schwächstes Glied…
und das zerbröselt in diesem Fall www.igw-resch-verlag.at/…eien/medjugorje.html schon beim scharfen
Hinschauen.
Wider den Betrug von Medjugorje, @ Florian Geyer Die Inhalte ihrer Aussagen enthalten keine nennenswerten
Widersprüche und sind auch theologisch nicht zu beanstanden. Die Aussagen sind voller Widersprüche und
nachgewie- sener Lügen. Ich erinnere nur an das große Zeichen, welches die angebliche Erscheinung gegeben
haben soll oder die Räuberpistole über die angebliche Entführung durch die Jugo- Stasi. Theologisch
klar zu verwerfen ist z.B. die behauptete Gleichheit der Religionen. Im Übrigen wurde eine der Seherin
bei einer getürkten Ekstase erwischt, die gefilmt und z.B. in Kanada im TV gezeigt wurde. Jemand tat
so als ob er ihr in die Augen stechen wollte, worauf diese zurückwich. Eine normale Reaktion jedoch nicht
für jemanden in Ekstase. Später kam dann von einem der anwesenden Nonnenschwängerer- Patres die Aussage,
die Gospa hätte scheinbar das Jesuskind fallen gelassen. Ist klar ! Nicht zuletzt sei auch noch darauf
verwiesen, dass die angeführten Untersuchungen die umfassendsten sind, denen eine sogenannte Marienerscheinung
je unterzogen wurde. Vielleich umfassend, aber unautorisiert und qualitativ miserabel. Das letzte Kriterium
der Echtheit solcher Erscheinungserlebnisse liegt jedoch in der Aussage Jesu: „An den Früchten werdet
ihr sie erkennen!“ Früchte kann man sehr wohl falsch interpretieren. Früchte sind nach der Ordnung der
Kirche deshalb nur dann und erst dann zu prüfen, wenn das Phänomen wahrscheinlich echt ist, was bei
Medjugorje eben nicht der Fall ist.
Haha Dr. Otterbeck Nach Medjugorje pilgern (um nichts anderes als diesen Konflikt geht es hier) bezeugt
wohl kaum einen intensiven Kontakt zur Tradition und zum Glaubensleben der Kirche. Dieser charismatische
Neokonservatismus, von dem sich P.Höhnisch zurecht distanzierte, ist nichts anderes als als „New Age“
in Franziskaner-Habit. Ein sich Einlullen in die große Masse um der harten Wirklichkeit einer glaubenslosen
Zeit zu entgehen, der man aber trotzen müsste. Sie sollten endlich anfangen ihre politischen Komplexe
außen vor zu lassen. Die action francaise war ein innenpolitisches französisches Problem und taugt nicht
zur Erklärung.
No, der Dr. Otterbeck, schreibt immer den gleichen neo-modernistischen Summs! Der Maurras hat es ihm angetan,
an dem hat er den Narren gefressen. Doch dessen naturalistische Auffassung ist natürlich längst überholt
durch die naturalistische Auffassung der Modernisten bis hin zu den letzten Päpsten. Doch an dem gescheiten
Herrn Doktor ist das alles vorübergegangen. Er unterstützt halt seine modernistischen Spezerl und bastelt
an seinem Glauben, den er so halb aus Unglauben und halb aus Diffamierung zusammensetzt. Und in der Prawda,
da steht halt auch nur Unwahrheit, wie der Name schon sagt.
#69 Dr. Otterbeck 10:30:21 | Samstag, 16. Februar 2008
100% Maurras Zitat: „Diese [Seele] kann richtig aggressiv und ungehalten werden – vor allem dann, wenn
sie mit dem ungewässerten, unbeugsamen, hundertprozentigen Katholizismus in Kontakt kommt. Denn der Katholizismus
begnügt sich nicht mit der neokonservativen Fassade. Er zielt auf Inhalte ab und zieht daraus die Konsequenzen.
Der Katholizismus ist dem Neokonservativen ein Stachel im Fleisch, weil er den Neokonservativen an den
Verrat erinnert, den dieser an der Substanz begeht.“ Wer sowas schreibt, hat keine Religion. „Der“ Katholizismus,
der da zum Vorschein kommt, ist ein ideologisches Konstrukt ohne Kontakt zur Glaubenstradition, ohne Leben,
ohne Liebe. Gesinnung für eine selbsternannte antisemitische, antidemokratische und asoziale „Elite“,
deren Wirkungskreis allenfals 0,2% der praktizierenden Katholiken nördlich der Alpen erreicht; dieser
„ungewässerte“ Katholizimus ist das ungetaufte Heidentum in pseudotridentinischen Gewändern.
@ leblhuber Leblhuber, mir scheint, Sie treten hier mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit in dieser Sache
auf. Oder täusche ich mich da? – Gerne lasse ich mich in diesem Punkt eines besseren belehren. Nach wie
vor schließe ich mich dem Zitat von sacerdos helveticus an (zum 4. Mal): „Relativ vorsichtig äussert
sich der Kommentar im aktuellen Schott-Messbuch: „Dass sie die Sünderin war, die Jesus die Füsse wusch
und dass sie die Schwester der Marta und des Lazarus war, wird in der abendländischen Liturgie seit Papst
Gregor d. Grossen allgemein vorausgesetzt, ist jedoch nicht sicher.““ Wohl gemerkt: Weder die eine, noch
die andere Richtung ist – selbstredend – unfehlbarer Glaubenssatz. Für die eine Richtung spricht die
Tradition der Kirche (s.o.) Für die andere Richtung die moderne (und sicher nicht explizit lehramtliche)
Theologie (resultierend – in diesem Fall – aus moderner Exegese) Jedem sei es hier überlassen, zu welcher
Seite er tendiert. Seine persönliche Meinung in dieser Sache jedoch als absolut und unantastbar zu setzen,
ist m. E. mehr als fraglich. Liebe Grüße der Rübezahl (der sich jetzt in seine Höhle zurückziehen
wird …
#67 Leblhuber 01:26:19 | Samstag, 16. Februar 2008
Rübezahl: Wir warten auf die ewige Herrlichkeit und – sofern uns der HERR als würdig erachtet, in Sein
Reich eintreten zu dürfen, – befragen wir die Hl. Maria Magdalena nach ihrer Vergangenheit – sie wird
uns sicher bereitwillig und mit einem Lächeln Auskunft geben. Und bis dahin erzählen Sie weiter Lügenmärchen,
damit eine mittelalterliche Tradition gewahrt bleibt. Na dann, gute Nacht, Kirche!
@ alle Maria Magdalena Fans Ein Vorschlag zur Güte: Wir warten auf die ewige Herrlichkeit und – sofern
uns der HERR als würdig erachtet, in Sein Reich eintreten zu dürfen, – befragen wir die Hl. Maria Magdalena
nach ihrer Vergangenheit – sie wird uns sicher bereitwillig und mit einem Lächeln Auskunft geben.
@ Leblhuber Da haben Sie natürlich recht, das hätte man nicht machen sollen. Ich las einmal, dass Gregor
diesen Schritt tatsächlich der Vereinfachung halber unternahm. Er wollte die Zahl der Marien kürzen,
um Verwirrungen vorzubeugen. Keine Ahnung, ob das so stimmt.
#64 Leblhuber 00:37:30 | Samstag, 16. Februar 2008
@Benedikt: Ich glaube eigentlich nicht, dass sie herabgewürdigt werden sollte. Darüber gibt ihre liturgische
Verehrung eigentlich Auskunft. In Mainz (wie wohl auch in anderen Diözesen) war die Festfarbe der Maria
Magdalena grün – die Farbe der Apostelfeste. Das sagt allein schon viel über die Wertschätzung aus.
Aus einer Frau, unbelegt und fehlkonstruiert , eine Hure zu machen, ist keine Herabwürdigung? Sie sollten
es besser wissen. Aber das ist nicht mein Thema und interessiert mich auch nur am Rande. Ich habe, statt
zu arbeiten, Zeit mit GOOGELN vertan, das ärgert mich mehr. Respekt und freundliche Grüße
Maria Magdalena Ich glaube eigentlich nicht, dass sie herabgewürdigt werden sollte. Darüber gibt ihre
liturgische Verehrung eigentlich Auskunft. In Mainz (wie wohl auch in anderen Diözesen) war die Festfarbe
der Maria Magdalena grün – die Farbe der Apostelfeste. Das sagt allein schon viel über die Wertschätzung
aus.
#62 Leblhuber 00:07:55 | Samstag, 16. Februar 2008
@matt: ja und wenn sie eine Hure war ist es ja auch nicht schlimm… Nein, es wäre nicht schlimm, wäre
sie eine Hure gewesen. ABER SIE WAR KEINE!!! Sie war die einzige Frau, die nicht durch einen Mann (Ehemann
oder Verwandten) definiert wurde, eine unabhängige, wahrscheinlich wohlhabende und selbstbestimmte Frau.
Aus dieser Jüngerin eine Hure zu machen, ist eine Überschreibung der Texte, die ihre Bedeutung mindert.
Ich sehe nicht ein, warum gerade ich hier dem männlichen Dünkel und einer unreflektierten sublimen Herabsetzung
der Maria Magdalena etwas entgegensetzen soll. Hier geht es um weit mehr, als um eine tradierte Fama über
eine xbeliebige Frau. Wo ist clarissa colonia, wenn man sie einmal braucht???
@ leblhuber Eine Auslassung zweier Worte im Brevier von 1978 bezeichnen Sie also als: leblhuber: „Das
Lehramt hat sich bereits von der Legende der Sünderin (Hure) Maria von Magdala distanziert.“ Nun gut,
dass sei die Ihrige Meinung. leblhuber: „Zu noch mehr Buße und Umkehr zur Bibel war Rom leider nicht
bereit.“ Dazu muss ich jetzt hier nichts sagen, oder? Liebe Grüße der Rübezahl
ja und wenn sie eine Hure war ist es ja auch nicht schlimm… sie hat sich ja bekehrt und wurde sodann
eine heilige Frau mit großer Hingabe zu Jesus. Ich erinnere in solchem Zusammenhang immer daran, wie
Gott bei der Zerstörung Jerichos einzig eine Buhlerin rettete, weil die den Glauben an den lebendigen
Gott besaß, der Israel beistand. In manch einer Hure wartet ein vortrefflicher Mensch auf seine Erlösung.
Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass einst der Sohn einer Buhlerin zum vormessianischen Retter
Israels wurde.
#59 Leblhuber 23:19:01 | Freitag, 15. Februar 2008
@Rübezahl: Papst Gregor der Grosse verordnete 591 in seinen Magdalenenpredigten, dass Maria von Magdala,
Maria von Betanien und die salbende Sünderin dieselbe Person seien. Dann dauerte es bis 1978, bis die
Kirche das in ihrem Brevier wieder rückgängig gemacht hat. Tatsächlich wird Maria Magdalena in sämtlichen
Evangelien – mit nur einer einzigen Ausnahme – als erste unter den Frauen genannt, die Jesus von Nazaret
vom Anfang in Galiläa bis unter das Kreuz nachgefolgt sind. Wie Petrus bei den männlichen Jüngern nimmt
sie die erste Stelle bei den Frauen ein. So konnte sie auch durch ihren Besuch beim Grab die erste Zeugin
der Auferstehungsbotschaft werden, die sie dann als „Apostolin der Apostel“ den Jüngern verkündet. Erst
1978 wurde das römische Brevier schließlich von der „Maria poenitens“, der büßenden Maria und der
„Magna peccatrix“, der großen Sünderin, gereinigt. Zu noch mehr Buße und Umkehr zur Bibel war Rom leider
nicht bereit. Den geänderten Text konnte ich im Internet nicht finden. Schauen Sie selbst nach! Es ist
geradezu empörend, dass ein paar Unbelehrbare eine päpstliche Verfügung aus dem 6. Jhdt. heute noch
benützen, um einer einzigartigen Frauengestalt des Ersten Testaments den Makel der Hure anzuhängen.
eine tolle Untersuchung, mit ionisierter Luft als „Beweis“ für Übernatürliches… das gibt’s vor jedem
Gewitter, durch Sonneneinstrahlung, alles mögliche… das ist nicht überzeugender als Uriellas Badewasser!
@ leblhuber Die Tradition bzgl. Maria Magdalena steht in keinster Weise der Schrift entgegen. Belegen
Sie doch bitte einmal einen Grundkurs in Logik. Und wenn wir schon beim Wort „belegen“ sind! Belegen Sie
hier und jetzt dieses, Ihres Zitat:„Das Lehramt [Hervorhebung von mir] hat sich bereits von der Legende
der Sünderin (Hure) Maria von Magdala distanziert.“(Ich harre darauf in interessierter Erwartung!) Und
nochmals -repetitio est mater studiorum- sacerdos helveticus schrieb: „Die kirche hat jedoch nie ausdrücklich
die Möglichkeit, dass Maria Magdalena und Die Sünderin identisch sein könnten, ausgeschlossen, bzw.
die bisherige Identifikation als Fehler bezeichnet. Relativ vorsichtig äussert sich der Kommentar im
aktuellen [!!] Schott-Messbuch: „Dass sie die Sünderin war, die Jesus die Füsse wusch und dass sie die
Schwester der Marta und des Lazarus war, wird in der abendländischen Liturgie seit Papst Gregor d. Grossen
allgemein vorausgesetzt, ist jedoch nicht sicher.““ Liebe Grüße der Rübezahl
#55 Leblhuber 21:57:33 | Freitag, 15. Februar 2008
Rübezahl: In der römisch katholischen Kirche hingegen: Schrift und Tradition Aber die Tradition muss
in der Schrift grundgelegt sein und darf ihr nicht entgegenstehen. Das Lehramt hat sich bereits von der
Legende der Sünderin (Hure) Maria von Magdala distanziert. Nicht jede fromme Legende ist heute noch vermittelbar.
Die interessierten Menschen können, im Gegensatz zu früheren Zeiten, lesen und gerade Frauen wollen
nicht, dass der unabhängigen Jüngerin und Förderin Maria von Magdala der Stempel der Prostituierten
aufgedrückt wird, der durch die Schrift nicht gedeckt ist. Sie wird im Zweiten Testament mehrfach namentlich
genannt und stand in einem besonderen Naheverhältnis zu Jesus. Von liederlichem Lebenswandel ist nicht
die Rede. Maria (Miriam) war zu jener Zeit ein sehr häufiger Name. Das spiegelt sich auch in der Schrift!!!
Es ist bedauerlich, wenn entgegen dem heutigen Wissensstand und aus zweifelhaften Gründen, an Überlieferungen
festgehalten wird, die keiner Prüfung standhalten. Aber Ihr Nick scheint ja Ihr Faible für Sagen und
Märchen auszudrücken. Also, glauben Sie, was Sie wollen.
Wider den Betrug von Medjugorje Da zeigen sich nun die schlechten Früchte von Medjugorje. Die VII- Liturgie
mach halt nicht satt. Da wendet man sich eben scheinbar übernatürlichen Phänomenen zu und verharrt
in der geistlichen Genußsucht und betrachtet jeden als Feind, der einem aus diesen Trugbildern heraus
helfen will, wie ein Alkoholiker, dem man die Schnapspulle wegnimmt. Herzlichen Dank an Pater Hönisch,
daß er, obwohl er um o.g. Zusammenhänge wußte, sich nicht gescheut hat, das Böse böse zu nennen und
die Medjugorje- Show als Betrug zu entlarven.
@ ledlhuber Bei den protestantischen Religionsgemeinschaften gilt das Prinzip „sola scriptura“ In der
römisch katholischen Kirche hingegen: Schrift und Tradition Man kann sacerdos helveticus nur wiederholen:
„Die kirche hat jedoch nie ausdrücklich die Möglichkeit, dass Maria Magdalena und Die Sünderin identisch
sein könnten, ausgeschlossen, bzw. die bisherige Identifikation als Fehler bezeichnet. Relativ vorsichtig
äussert sich der Kommentar im aktuellen Schott-Messbuch: „Dass sie die Sünderin war, die Jesus die Füsse
wusch und dass sie die Schwester der Marta und des Lazarus war, wird in der abendländischen Liturgie
seit Papst Gregor d. Grossen allgemein vorausgesetzt, ist jedoch nicht sicher.““ Im übrigen: Selbstverständlich
spricht niemand, der von Maria Magdalena als der ehemaligen (!!) Sünderin spricht, ihr ihren Status als
Heilige der katholischen Kirche ab – ganz im Gegenteil! Müssen Ihrer Ansicht nach, lieber ledlhuber,
denn alle Heiligen als Heilige schon vom Himmel gefallen sein? – Das wäre ziemlich realitätsfern …
Im zweiten übrigen: Die Hl. Maria Magdalena, welche ihre früheren Sünden bereute und umkehrte, ist
damit in aller bester Gesellschaft mit noch viel namhafteren Heiligen der Kirche … Wo liegt also das
Problem und die (künstliche) Aufregung? Liebe Grüße der Rübezahl
#52 Leblhuber 21:00:53 | Freitag, 15. Februar 2008
@sacerdos helveticus: Lukas 7 Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus
des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl und trat von
hinten an ihn heran. Dabei weinte sie und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Lukas 8 In der folgenden
Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes.
Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt
hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines
Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem,
was sie besaßen. Markus 16 Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien
er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Die Gleichsetzung von Maria
Magdalena mit der namenlosen Sünderin, die Jesus die Füße salbte (Lukasevangelium 7, 37 – 38) und mit
Maria von Bethanien wurde schon 373 im Kommentar von Ephraim dem Syrer vollzogen. Origines trennte die
Figuren, aber Papst Gregor der Große hat diese Gleichsetzung in seinen Auslegungen wieder bestätigt;
sie ging von da in die Legenden und Vorstellungen ein, obwohl sie in der Bibel keinen Anhaltspunkt hat. www.heiligenlexikon.de/…Maria_Magdalena.html Diese unabhängige Gönnerin und Jüngerin bleibt sie auch
dann, wenn ein Papst sie lieber als „Sünderin“ sehen möchte.
#51 Nachtlaterne 20:55:06 | Freitag, 15. Februar 2008
das pur magazin… …ist gewiss keine schlechte literatur, auch wenn es in manchen fragen unterschiedliche
meinung geben mag. zu medjugorie kann man so und so stehen und es gibt dazu ja auch keine verbindlliche
lehre. wer also drann glaubt, der glaube daran, wer nicht daran glaubt, der glaube nicht daran. niemand
muss deswegen den anderen anfeinden!
Wieviele Marien? Leblhuber schrieb: Maria Magdalena war weder eine Hure noch sonst eine „Sünderin“. Die
Kirche hat sich bereits in den 60er Jahren von dieser Verwechslung ausdrücklich distanziert. Das stimmt
so nicht. Die Kirche hat im Gefolge der Liturgiereform das Messformular für Maria Magdalena neu geschaffen.
Die ausgewählten Lesungen und Gebete sprechen von Maria Magdalena als Zeugin der Auferstehung, nicht
mehr von der Sünderin, das ist wahr. Die kirche hat jedoch nie ausdrücklich die Möglichkeit, dass Maria
Magdalena und Die Sünderin identisch sein könnten, ausgeschlossen, bzw. die bisherige Identifikation
als Fehler bezeichnet. Relativ vorsichtig äussert sich der Kommentar im aktuellen Schott-Messbuch: „Dass
sie die Sünderin war, die Jesus die Füsse wusch und dass sie die Schwester der Marta und des Lazarus
war, wird in der abendländischen Liturgie seit Papst Gregor d. Grossen allgemein vorausgesetzt, ist jedoch
nicht sicher.“ Scheinbar identifiziert schon Tertullian die Personen.
Christenverfolgung durch „Christen“ über den Tod hinaus. Was für armselige „Katholiken“ gibt es doch,
die einem großen Ordensgründer und Seelsorger noch nach dem Tod Steine hinterherschmeißen. Damit haben
sie selbst das Urteil über Medjugorje und sich „gesprochen“. Wie recht Pater Hönisch doch hatte.
#48 Leblhuber 18:58:25 | Freitag, 15. Februar 2008
Gotthard: Pater Hönisch hätte Maria von Magdala lieber seinen Jugendlichen als großes Vorbild hinstellen
sollen! Sie ist schließlich die erste Zeugin der Auferstehung Maria Magdalena war weder eine Hure noch
sonst eine „Sünderin“. Die Kirche hat sich bereits in den 60er Jahren von dieser Verwechslung ausdrücklich
distanziert. Sie war die einzige genannte Jüngerin, die als unabhängige Frau zur Gemeinschaft gehörte
und als apostola apostolorum eine besondere Stellung innehatte. Ich bin immer wieder überrascht, dass
es gerade bei den besonders „katholischen“ Traditionalisten so viele Ignoranten gibt. Aber leider scheinen
dort Formalismen und Gezänk wichtiger zu sein, als das Evangelium.
@ Friedrich Reusch Danke für Ihre sachkundigen Beiträge. Kath.net und das PUR-Magazin lassen einen klaren
Standpunkt vermissen. Das PUR-Magazin betreibt offen die Geschäfte der korrupten Christdemokraten und
stützt sogar – wie auch die Tagespost – totalitäre Rufmordkampagnen.
@leblhuber Maria von Magdala, die große Sünderin!!! Pater Hönisch hätte Maria von Magdala lieber seinen
Jugendlichen als großes Vorbild hinstellen sollen! Sie ist schließlich die erste Zeugin der Auferstehung…
#45 Leblhuber 18:08:00 | Freitag, 15. Februar 2008
Dieser Pater Hönisch war also der „Jugendapostel“. Da durfte man allerdings erwarten, dass er sprachlich
zu überzeugen weiß und inhaltlich nicht daneben liegt. Das eingestellte Video erweist ihm leider keinen
guten Dienst. Maria von Magdala, die große Sünderin!!! Man sollte doch meinen, er hätte die Evangelien
gelesen. Und der Borja Papst, ein Vorbild für die Jugend? Ich fasse es nicht!!!
#44 Florian Geyer 18:03:20 | Freitag, 15. Februar 2008
matt- „Ich würde sagen, sie ist auf kath.net auch gut und zuweilen sogar objektiver.“ sehe ich geauso –
nur leider ist halt kath.net eine saufade Seite. Das hier rockt mehr !
Jugendapostel? „Jugendapostel Deutschlands“ … ich lache mich platt. Wer kannte diesen Apostel schon?
Aber auf der Website der KPE steht ein interessanter Satz: Spendenkonto:Die Beerdigung wird die SJM eine
Stange Geld kosten (700 warme Essen etc.), über großherzige Spenden würden sie sich sicherlich freuen:
Servi Jesu et Mariae; Volksbank Mindelheim; BLZ 73190000; Kto.-Nr. 100607452
ich hab den Eindruck kreuz.net ist aus Liebe zu Hönisch eher gegen Medjugorje eingestellt… die Liebe
ist halt ein starkes Band… und der Geliebte wird verteidigt, als würde eine Löwin um ihr Junges kämpfen.
Schon beim leisesten Anzeichen einer Kritik bäumt sie sich auf und brüllt gefährlich. Ist das nicht
ein schönes Schauspiel der Liebe?
#39 Florian Geyer 16:43:53 | Freitag, 15. Februar 2008
Ich finde die Medjugorje Berichterstattung von kreuznet manchmal ziemlich mies. Anstatt objektiv nachzuforschen
glaubt man den Lügengerüchten des Teufels der gegen diesen heiligen Ort tobt und wütet !
@ Giuseppe Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! In seinem Einsatz gegen die embryonale Stammzellenforschung
ist Bischof Algermissen voll und ganz zuzustimmen. Es wäre nur zu wünschen, wenn er diese Offenheit
und Klarheit auf in pastoralen Fragen an den Tag legen würde. Es ist in der Tat nicht sehr glaubwürdig,
wenn man in Zeiten vorgeblichen Priestermangels drei engagierte Geistliche ohne Begründung entlässt,
dann aber öffentlich über diese „schmerzliche Erfahrung“ lamentiert.
Bischof Algermissen Ich schätze Bischof Algermissens Kampf und Einsatz für das Lebensrecht ungeborener
Kinder und gegen die embryonale Stammzellenforschung sehr. Aber das Verfahren gegen drei verdiente in
ihren Gemeinde beliebten SJM-Patres war der pastorale Supergau. Wo keine klare Begründung erfolgt, ist
zumindest ein stückweit Willkür im Spiel. EIn kritischer Leserbrief wird doch nicht der Grund dafür
gewesen sein, oder? Was sagen denn die drei SJM-Patres selbst zu ihrer Entfernung (soweit sie das überhaupt
dürfen)? Aufklärung und Offenheit im Umgang miteinander tut Not – auch in unserer Kirche!
Ach Schwarzbach … … es hat irgendwie keinen Sinn, mit Leuten wie Ihnen zu diskutieren. Da stellen
Sie einfach Behauptungen auf wie zum Beispiel weil die pastoral unerträglich ist und das hat man dann
so als Faktum hinzunehmen, einfach deshalb, weil sie es behaupten. Fragt man aber nach Beweisen, wird
dann plötzlich – in falscher Umkehrung der Beweislast – von einem verlangt, sich zu rechtfertigen. Nee,
nee, lassen wir es mal dabei bewenden, es hat keinen Sinn. Ich stoße jetzt auch mal auf Bischof Heinz
Josef an, wünsche ihm alles Gute und für die Zukunft besonders viel und bessere Einsicht!
#33 Schwarzbach 15:47:03 | Freitag, 15. Februar 2008
@wingenfeld sjm sind angesehen??? was träumen sie denn nachts? sie sind so angesehen, dass sie aus allen
deutschen bistümern geflogen sind, weil die pastoral unerträglich ist. wir können hoffen, dass nach
dem tod von a. hönisch die gruppierung möglichst schnell zerfällt. im übrigen sind die sjm’ler nicht
nur im bistum fulda gescheitert. sie flogen vorher schon aus anderen bistümern und die letzte primiz
in baden-württemberg verlief weitgehend ohne die beteiligung der heimatgemeinde: so angesehen ist sjm –
machen sie sich nichts vor!
@ Andreas Wingenfeld Und seit wann interessieren Sie sich für die Rechte der Pfarrgemeinderäte? Ich
dachte, diesen Rätekatholizismus gälte es zu bekämpfen?? Es gibt keine Beweislast des Bischofs für
Personalentscheidungen. Nicht ich kehre also die Beweislast um, sondern Sie, indem Sie vom Bischof etwas
fordern, das zu leisten er nicht verpflichtet ist. Lassen wir es dabei bewenden.
Unzulässige Umkehrung der Beweislast @ RRR Niemand so sehr wie kreuz.net: Gerüchte, Spekulationen, unbewiesene
Behauptungen. Ein völlig normaler kirchlicher Vorgang (Bischof löst Arbeitsvertrag mit fremden Priestern,
die bisher in seiner Diözese gewirkt haben, wieder auf, ohne dabei die Gründen breitzutreten) wurde
hier zum Martyrium bzw. zum modernistischen Untermenschentum hochstilisiert. Wo hat kreuz.net Gerüchte,
Spekulationen, unbewiesene Behauptungen über die Vorgänge in Fulda aufgestellt? Auf welche Artikel stützt
sich diese Behauptung? Bischof Algermissen wollte nicht einmal die betroffenen Pfarrgremien über den
Rauswurf der SJM-Patres informieren. Und das nennen Sie einen „normalen Vorgang“? Ich glaube, wir drehen
uns hier im Kreis. Was Sie hier betreiben, ist eine unzulässige Umkehrung der Beweislast. Die Argumente
sind längst ausgetauscht. Lassen wir es dabei bewenden.
@Guiseppe durch kath.net werden rechtgläbige Katholiken in die Irre geführt, wird ihnen die Wahrheit
verschwiegen, sie werden kurzum verheizt. Ich hoffe, Sie erkennen’s eines Tages auch mal.
die Seriosität der Berichterstattung, matt, ist bei kath.net genau wie bei kreuz.net themenabhängig.
Soweit es um Medjugorje geht, ist die von kreuz.net objektiver – kath.net liefert zu diesem Thema Propaganda
pur ab und berichtet teilweise sogar falsch, z.B. wird dem Leser durch die Bank vorgegaukelt, es gebe
dort einen Wallfahrtsort, obwohl die notwenige kirchliche Anerkennung nicht vorhanden ist. Wirklich peinliche
Details wie z.B. das mit der Geldwäsche werden dort einfach verschwiegen.
@ Friedrich Reusch Friedrich Reusch: „kath.net ist das dilletantischste religiöse New Age- Medium im
deutschen Sprachraum, speichelleckerisch bei den Bischöfen, wenn einer von ihnen im Gegenzug dann einen
positiven Halbsatz über MAFIAGORJE fallen lässt. Wie tief kann man sinken?“ Die Art und Weise, wie Sie
über Dinge schreiben, wirft eher ein schlechtes Licht auf Sie als auf die (von Ihnen beleidgend kommentierten)
Dinge.
@ Andreas Sie werden beleidigend. Wo und wie denn? Was Sie von anderen erwarten, dass sollten Sie auch
bitte selbst praktizieren. Sicher. Wer war es denn, der sich über die drei SJM-Patres das Maul zerrissen
hat, wie Sie es ausdrücken? Niemand so sehr wie kreuz.net: Gerüchte, Spekulationen, unbewiesene Behauptungen.
Ein völlig normaler kirchlicher Vorgang (Bischof löst Arbeitsvertrag mit fremden Priestern, die bisher
in seiner Diözese gewirkt haben, wieder auf, ohne dabei die Gründen breitzutreten) wurde hier zum Martyrium
bzw. zum modernistischen Untermenschentum hochstilisiert. Die drei Geistlichen wurden von interessierter
Seite bewusst und gezielt beim Bischof angeschwärzt. Auf welche Quellen stützt sich diese Behauptung?
Dass der Bischof diesen falschen Gerüchten Glauben schenkte, ohne die Vorwürfe zu prüfen, was seine
Amtspflicht gewesen wäre, ist ein großes Armutszeugnis. Auf welche Quellen stützt sich die Behauptung,
der Bischof habe die Vorwürfe nicht geprüft? Es ist eigentlich unglaublich, dass ein solcher Vorfall
vertuscht und nicht weiter aufgearbeitet wird. Auf welche Quellen stützt sich die Behauptung, der Vorgang
würde vertuscht? Die Auflösung des Dienstverhältnisses ist amtlich dokumentiert. Es gibt aber noch
eine höhere Gerechtigkeit. Bischof Algermissen wird sich für diesen Fall eines Tages verantworten müssen.
Genau – und wieso nehmen Sie dieses Urteil vorweg, überlassen es nicht dem ewigen Richter und üben sich
in Demut gegenüber der Hierarchie?
korr: ich glaube, es ist Quatsch, was ich über kath.net schrieb… Zumindest habe ich mich kurzfristig
eines besseren belehren lassen und ziehe mein negatives Urteil zurück. Es geht hier nur zuweilen bestimmter
zur Sache, weil es diese kontroversen Lesermeinungen gibt, aber die Berichterstattung ist hier nicht unbedingt
besser. Ich würde sagen, sie ist auf kath.net auch gut und zuweilen sogar objektiver. Mei, ein Hönisch-Fan
bin ich ja auch nicht. Was regt man sich denn so auf deswegen? Ist der Mann jetzt etwa der 2. Christus.
Das ist doch auch nur ein Mensch.
@ RRR Niemand war gezwungen, herumzuspekulieren und Gerüchte zu verbreiten. Die Gründe sind vertraulich,
mehr hat der Bischof nicht gesagt, mehr muss auch niemand wissen. Wenn Leute wie Sie sich das Maul darüber
zerreißen, ist das nicht die Schuld des Bischofs. Sie werden beleidigend. Was Sie von anderen erwarten,
dass sollten Sie auch bitte selbst praktizieren. Wer war es denn, der sich über die drei SJM-Patres das
Maul zerrissen hat, wie Sie es ausdrücken? Die drei Geistlichen wurden von interessierter Seite bewusst
und gezielt beim Bischof angeschwärzt. Dass der Bischof diesen falschen Gerüchten Glauben schenkte,
ohne die Vorwürfe zu prüfen, was seine Amtspflicht gewesen wäre, ist ein großes Armutszeugnis. Es
ist eigentlich unglaublich, dass ein solcher Vorfall vertuscht und nicht weiter aufgearbeitet wird. Es
gibt aber noch eine höhere Gerechtigkeit. Bischof Algermissen wird sich für diesen Fall eines Tages
verantworten müssen. Aussitzen bis in alle Ewigkeit, das geht nicht.
#24 Nachtlaterne 14:58:42 | Freitag, 15. Februar 2008
grundsätzlich ist… …festzustellen, dass claus clausen sich recht oft schwer vergalopiert. ihm deswegen
aber unlauterkeit zu unterstellen oder zu behaupten, der mann sei rundweg abzulehhnen wäre nicht recht.
claus clausen beschwört recht oft den weltunttergang herauf und bedient sich dabei manchmal fragwürdiger
propheten. z.b. hat er den exbischof milingo in höchsten tönen gelobt. clausen will guite arbeit machen
und er bewirkt sicherlich nicht nur schlechtes. er ist aber etwas arg sensationssüchtig im untergangssinne.
z.b. will er von einer himmelsschau in russland wissen, die millionen kürzlich gesehen haben. da wurde
angeblich die menschheit schwer gewarnt. blödsinn! wenn millionen zeugen einer himmelsschau gewesen sein
sollen,d ann müsste der ganze erdkre3is schon davon wissen.
Quatsch Durch seine Andeutungen hat Gerüchten Aufschub gegegeben und dem guten RUF der SJM geschadet.
Niemand war gezwungen, herumzuspekulieren und Gerüchte zu verbreiten. Die Gründe sind vertraulich, mehr
hat der Bischof nicht gesagt, mehr muss auch niemand wissen. Wenn Leute wie Sie sich das Maul darüber
zerreißen, ist das nicht die Schuld des Bischofs.
@ RRR Machen Sie sich doch nicht lächerlich. Wer sich hier lächerlich gemacht hat, war und ist Bischof
Algermissen. Durch seine Andeutungen hat Gerüchten Aufschub gegegeben und dem guten RUF der SJM geschadet.
[kurisv]Und was das Verunglimpfen, Verdächtigen und Beschimpfen von Hirten angeht, hat Gott schon so
deutliche Äußerungen hinterlassen, dass es hier keiner Spekulationen bedarf, wie wohlgefällig Ihr schäbiges,
selbstgefälliges und hasserfülltes Verhalten in seinen Augen wohl sein mag.[kursiv] Niemand hat Bischof
Algermissen verunglimpft. Sachliche Kritik zu üben, hat nichts mit Verdächtigen oder Beschimpfen zu
tun. Handelt ein Bischof ungerecht, kann es sogar Pflicht der Gläubigen sein, auf dieses Unrecht hinzuweisen.
Was jetzt Hönisch oder Medjugorje angeht… über beide weiss ich eigentlich zuwenig. Aber grundsätzlich
bin ich gewillt auch an diese Marienerscheinung zu glauben, ganz einfach, weil ich es für absurd halte,
dass jemand so teuflisch wäre soetwas einfach zu erfinden. So einem jemand würde die Bosheit seiner
Anmaßung auch schnell in Rechnung gestellt von Gott her, sodass sein Betrug für jedermann ersichtlich
würde. Da glaube ich schon an das Walten der göttlichen Gerechtigkeit und erlaube mir solchen Erscheinungen
nicht immerfort mit Mißtrauen zu begegnen.
@ Andreas Dann hätte der Bischof aber auch nicht ausposaunen dürfen, dass es „nicht mitteilbares Wissen“
war. Ach, und warum nicht? Er hätte also sagen dürfen: „Ich berufe die SJM-Besserwisser aus der Gemeinde
XY ab.“ aber er hätte nicht sagen dürfen: „Ich berufe die SJM-Besserwisser aus der Gemeinde XY ab und
bitte um Verständnis, dass ich die Gründe nicht darlegen kann, da sie der Vertraulichkeit unterliegen.“
Im ersten Fall hätten Sie natürlich nie nachgefragt und nie Verdächtigungen angestellt und nie eine
Erklärung gefordert – im zweiten Fall aber meinen Sie, der Bischof schulde Ihnen eine Erklärung? Machen
Sie sich doch nicht lächerlich. Und was das Verunglimpfen, Verdächtigen und Beschimpfen von Hirten angeht,
hat Gott schon so deutliche Äußerungen hinterlassen, dass es hier keiner Spekulationen bedarf, wie wohlgefällig
Ihr schäbiges, selbstgefälliges und hasserfülltes Verhalten in seinen Augen wohl sein mag.
Sehr guter Artikel! kath.net ist das dilletantischste religiöse New Age- Medium im deutschen Sprachraum,
speichelleckerisch bei den Bischöfen, wenn einer von ihnen im Gegenzug dann einen positiven Halbsatz
über MAFIAGORJE fallen lässt. Wie tief kann man sinken? Viva kreuz.net! o^/ o^/ o^/
@ RRR Wenn es „nicht mitteilbares Wissen“ war, dann KANN und DARF der Bischof es gar nicht ausposaunen.
Dann hätte der Bischof aber auch nicht ausposaunen dürfen, dass es „nicht mitteilbares Wissen“ war.
Und wie Gott wen nach welchen Kriterien richten wird, dass überlassen wir einmal Ihm selbst.
man kann, zum Beispiel in diesem Artikel www.unitypublishing.com/…ons/BANKSRAIDED.html von Unity Publishing.
Bezüglich der Razzia in Medjugorje selbst ist das der ausführlichste, aber Sie finden beim Googeln nach
Hercegovacka Banka sicher Dutzende von weiteren Berichten. Die Sache hatte schon damals große Wellen
geschlagen.
ich pflichte insofern bei: kath.net ist mir zu weich und belanglos in der Berichterstattung… Dem Eingangsvorwürfen
gegen das Portal schließe ich mich an. Da wird mir auf kath.net zuviel unehrliche Schöntuerei betrieben
und Harmonie geheuchelt. Hier auf kreuz.net wird da schon wesentlich bestimmter zur Sache gegangen. Hier
scheut man sich nicht vor der Konfrontation mit den Übeln unserer Zeit und davor Kritik an der Kirche
und ihren Vertretern zu üben. So muss christlicher Aktivismus sein, auch wenns weh tut.
mit der Verstrickung, ExBochumer, ist offenkundig gemeint, daß Herr Clausen bis jetzt die Zeitschrift
der SJM, „Der Ruf des Königs“, verlegt und bis Ende 2001 auch die KPE-Zeitschrift „Pfadfinder Mariens“
herausgegeben hatte. Clausen hatte sich wie P.Hönisch im Jahr 2001 von Medjugorje distanziert, kurz nachdem
herausgekommen war, daß die für Medjugorje-Pilgerspenden zuständige Hercegovacka Banka große Geldmengen
für die organisierte Kriminalität -einschließlich örtlicher Milizen- gewaschen hatte; die Bank war
eine Gründung der Franziskanerprovinz Mostar, die die Pfarrei in Medjugorje betreut. Ein Großteil des
betreffenden Geldes ist bis heute verschwunden. Ob nun diese Vorgänge oder religiöse Erwägungen den
Ausschlag für die Distanzierung gebildet hatten, kann getrost dahinstehen. Jedenfalls haben große Teile
der KPE -besonders in Österreich- P.Hönisch diesen m.E. sehr wohl begründeten Schritt nie verziehen.
Insofern wäre ich keineswegs überrascht, wenn es jetzt nach dem Tod von Pater Hönisch zu heftigen internen
Grabenkämpfen bei SJM und KPE käme; die jetzige Kontroverse um das Pur-Magazin spricht dafür, daß
sie bereits offen ausgetragen werden. Auch keine große Überraschung, daß sich kreuz.net auf die Seite
des traditionalistischen und kath.net auf die des apparitionistischen Flügels innerhalb der SJM und KPE
stellt; es entspricht genau den Generallinien der beiden Seiten.
#12 ExBochumer † 13:46:04 | Freitag, 15. Februar 2008
Also … die PUR-Nachrichten lese ich nicht. Die SJM kenne ich nicht so genau; unbekannt ist mir der „Schwarze
Brief“ und Peter Clausen sowie die (vermutete) Verstrickung zu P. Hönisch. Gewiss sind jedoch die parteilichen
Stellungnahmen des „angeblich“ größten katholischen Internetnachrichtenportals in Punkto Medjugorje-Hörigkeit
und das duckmäuserische Verhalten gegenüber einigen Bischöfen, was auf eine gewisse finanzielle Unterstützung
hindeutet. Da werden im kath.net irgendwelche Parolen dem Leser hingeknallt, die – jedenfalls bei mir –
Fragen aufwerfen, die unbeantwortet bleiben, um zu suggerieren: Ba, pfui, die da – aber wir sind die besseren
(neokonservativen) Katholiken.
Pur Magazin ist zu einem Sammelsurium von Zumutungen geworden Lange genug hatte ich dieses Blatt abonniert.
Inzwischen habe ich es durchschaut. Es strotzt nur so von Verdrehungen und Heucheleien. Der Artikel hat
Pur-Magazin und kath.net zutreffend beschrieben!
Wer greift hier an? Das, was Sie (kreuz.net-Verfasser, der seinen Namen nicht preisgeben will) schreiben,
ist weitaus eher als Angriff zu werten, als der „neokonservative Angriff“ auf den – in meinen Augen heiligmäßigen
P. Hönisch. Die „Neokonservativen“ scheinen für Sie das letzte zu sein, obwohl es auch dort viel Gutes
gibt (wenn auch nicht nur). Warum kritisieren Sie nicht sachlich? Das PUR-Magazin hat nicht in allem Recht,
was es zu P. Hönisch schreibt. Aber warum soll es nicht kritisieren dürfen? Sie reagieren auf diese
Kritik – wie auch immer diese zu beurteilen ist – wie von einer Tarantel gestochen und zeigen damit Blöße.
Ist für Sie jede Form der Kritik ein „Angriff“. Jedenfalls kritisiert das PUR-Magazin ausgewogener als
Sie es tun. Sie haben der Tradition, die Sie zu vertreten vorgeben, einmal mehr einen Bärendienst erwiesen.
Angeblich… Algermissen sprach damals von angeblich „nicht mitteilbarem Wissen“. Hm. Schon mal was von
Vertraulichkeit gehört? Wenn es „nicht mitteilbares Wissen“ war, dann KANN und DARF der Bischof es gar
nicht ausposaunen. Und mit boshaften, schäbigen Unterstellungen wie von Ihnen (WEIL der Bischof sich
auf Vertraulichkeit beruft, DESWEGEN MUSS es ganz andere Gründe geben, nämlich das modernistische Untermenschentum
dieses widerwärtigen Pseudobischofs, der gefälligst zu tun hat, was ICH von ihm WILL) wird er gut leben
können. Ihnen aber wird ein solcher Umgang mit kirchlichen Hirten beim ewigen Gericht vorgehalten werden –
verlassen Sie sich drauf.
Schwarzbach wie oft wollen sie denn die Begründungen noch hören? Einmal würde mir genügen. Algermissen
sprach damals von angeblich „nicht mitteilbarem Wissen“. Damit ist natürlich alles offen und fair angesprochen!
Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen so dumm sind?
Quatsch Bislang ist Bischof Algermissen seinen Diözesanen eine inhaltlicheBegründung für die Entpflichtung
der drei SJM-Patres schuldig geblieben. Die ist er ihnen als Ordinarius überhaupt nicht schuldig. Wäre
ja noch schöner, wenn jeder Bischof am Ende sogar alle vertraulichen Informationen, die ihn zu seinen
Entscheidungen führen, ausplaudern müsste, nur damit kreuz.net zufrieden ist. Noch einmal: Der Bischof
ist seine Diözesanen keine inhaltlichen Begründungen für seine Personalentscheidungen schuldig.
#6 Schwarzbach 13:09:29 | Freitag, 15. Februar 2008
@sjm freunde wie oft wollen sie denn die Begründungen noch hören? sie wurden ja sogar in diesem hetz-forum
reichlich angesprochen und natürlich verdreht dargestellt. Dank gilt unserem Bischof, der heute, auch
in anwesendheit des neuen bischofs von limburg, seinen 65. geburtstag begeht. herzlichen glückwunsch!
Wes Brot ich ess … Als der Bischof von Fulda drei Priester der von Pater Hönisch gegründeten Gemeinschaft
der Diener Jesu und Mariens ohne Grundangabe verjagte, hatte ‘kath.net’ nichts zu sagen. Ich vermute mal
stark, dass kath.net u. a. vom Bistum Fulda subventioniert wird. Die drucken wortwörtlich jede Pressemitteilung
ab, die von der Bischöflichen Pressestelle Fulda veröffentlicht wird, ohne krtisch zu hinterfragen.
Bislang ist Bischof Algermissen seinen Diözesanen eine inhaltlicheBegründung für die Entpflichtung
der drei SJM-Patres schuldig geblieben. So zeigt die geschwisterliche Dialogkirche leider ihr wahres Gesicht.
PU“R“ Magazin Vom PUR Magazin erwarte ich mir nichts anderes. Habe s vor längerer Zeit abbestellt als
es auch gegen den Islamexperten Ulfkotte hetzte! PUR Magazin ist ein Pseudo- ja Antikonservatives Blatt.
Sicher wird es von der Deutschen Bischofskonferenz mitfinanziert. Damit ist nichts anderes von dort zu
erwarten. Man sollte es abhacken also abbestellen! Am Geldbeutel kann man sie treffen. Was interessiert
es eine Eiche wenn sich ein S… drann reibt?