Heute hat ein Kurienerzbischof in einem Artikel für die vatikanische Tageszeitung über die Neuformulierung der altrituellen Bitte für die Bekehrung der Juden meditiert.
(kreuz.net) Der Präsident des päpstlichen Rates für die Kultur, Erzbischof Gianfranco Ravasi, hat am
15. Februar in der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’ einen Kommentar über die kürzlich
vom Papst modifizierte altrituelle Karfreitagsbitte veröffentlicht.
Einleitend zitiert er dabei den
österreichisch jüdischen Schriftsteller Franz Kafka († 1924), der Christus einmal „einen Abgrund des
Lichtes“ nannte und weiterfuhr: „Man muß die Augen schließen, um nicht hineinzustürzen.“
Der Erzbischof
erwähnt auch, daß der österreichisch-jüdische Schriftsteller und Philosoph Martin Buber († 1965) Jesus
Christus als den „älteren Bruder“ bezeichnete.
Mons. Ravasi weist darauf hin, daß die neue Karfreitags-Fürbitte
des Alten Ritus ganz aus den Texten des Neuen Testamentes heraus formuliert worden ist.
Es werde vor
allem darum gebetet, daß Gott „die Herzen erleuchte“. Der Erzbischof erklärt, daß der Heilige Paulus
diesen Ausdruck verschiedentlich vor Juden- und Heidenchristen verwendet.
Gott, der das Heil aller Menschen
wolle, werde darum gebeten, dieses Heil auch auf die Juden auszudehnen:
„Eine große planetarische Prozession
bewegt sich zu Füßen Gottes. Sie besteht aus allen Nationen und Kulturen, und sieht die Anwesenheit
Israels – gleichsam in einer privilegierten Reihe – als notwendig an“ – so Mons. Ravasi.
Die Kirche bete
ferner darum, neben sich in der Glaubensgemeinschaft auch das treue Israel zu wissen.
Es gehe dabei um
eine „christliche Vision“ und um die „Hoffnung der betenden Kirche“ – nicht um die programmatische Ankündigung
einer theoretischen Einverleibung oder um eine missionarische Bekehrungsstrategie.
Es sei immer schön
und legitim, dem anderen das zu wünschen, was für sich selber ein Gut und eine Freude sei – zitiert
Mons. Ravasi den französischen Schriftsteller Julien Green († 1998).
In dieser Perspektive könne auch
die Karfreitagsfürbitte – „trotz ihres eingeschränkten Gebrauches und in ihrer Besonderheit“ – das Band
und den Dialog der Kirche mit den Juden bestätigen.
Der Erzbischof beendet seine Meditation mit der
Karfreitags-Fürbitte des Neuen Ritus. Diese weise auf die gemeinsame und letztliche Hoffnung hin, „daß
das erstgeborene Volk des Bundes mit Gott zur Fülle der Erlösung gelangen möge.“
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45 Lesermeinungen
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#47 Benedikt 23:29:41 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ vineta Sie haben nichts begriffen. Die Frage, die ich Ihnen stellte, die Sie im Übrigen immer noch
nicht beantwortet haben, habe ich auch Malachias alias Antirassist gestellt, der daraufhin meinte, es
habe früher am Rande der Ghettos ein Haus für die Bekehrungswilligen gegeben. Wie Sie sehen hat man
unter Judenmission bisweilen genau das verstanden, was Sie in Ihrem Beitrag lächerlich gemacht haben.
@Benedikt, den defensor maximus Beim Aneinandergeraten mit Ihnen verschlägt es mir immer (zumindest eine
Zeitlang) die Sprache, was Sie alles (auch die unmöglichsten Dinge) glauben verteidigen zu müssen und
wie Sie es tun: 1. Wenn also ein Missionar getreu dem AUFTRAG Jesu Juden bekehren will, kann er (laut
Benedikt!!!) heutzutage folgendermaßen vorgehen: Er bezieht ( wie in München abgeguckt) ein schönes
Haus in Jerusalem mit einem Weinkeller, einem stets toll gefüllten Kühlschrank, zündet sich eine dicke
Zigarre nach der andern an und wartet und wartet, bis irgendwann im Laufe seines Lebens es EINMAL klingelt
und ein Jude vor der Tür steht und sagt: „Ich trau dem Kardinal Kasper doch nicht ganz, daß ich ohne
Tauf auch in den Himmel komm.“ Wirklich ein beneidenswerter Job heutzutage, Judenmissionar zu sein! 2.
Wenn also ( laut Benedikt!!!) SCHON das Warten auf einen Juden, der klingelt und die Taufe begehrt unter
den Begriff MISSION fällt – ja warum sollte denn dann ein ebensolches Abwarten, bis ein HEIDE kommt,
nicht auch SCHON unter den Begriff MISSION fallen? Die Steyler Missionare und andere brauchen also ( weil
es ja Bücher und andere Informationsquellen gibt) heutzutage nichts anderes mehr tun, als zu warten ,
ob mal ein Heide sich zu ihnen verirrt. Heidenmissionar zu sein, auch das ein beneidenswerter Job! Benedikt,
jetzt weiß ich, daß ich den falschen Beruf habe!
@ vineta 1. Sie haben meine Fragen nicht beantwortet. Wissen Sie vielleicht keine Antwort? 2. Wenn sich
soviel geändert hat, warum werden dann bekehrungswillige Juden nicht abgewiesen? Oder werden Sie etwa
abgewiesen? Dann bitte ich um Information, wo dies geschehen ist und welche amtliche Kirchendokument dies
erlaubt. Wenn Sie das nicht bringen können, gehe ich davon aus, dass sich in der Praxis gar nichts verändert
hat. Da Sie nicht in der Lage sind, mich mit Beispielen vom Gegenteil zu überzeugen bleibt mir gar nichts
anderes übrig, als von dieser Meinung überzeugt zu bleiben.
@Benedikt, den Missionssachverständigen, der aber sein Herrschaftswissen nicht preisgibt! Bisher sind
Sie mir als großer Kenner ( und eifriger Verteidiger) aller gängigen und offiziellen Meinungen von Bischöfen (
und Politikern) aufgefallen. Verstellen Sie sich also hier? Und tun bloß so, als wüßten Sie nicht ganz
genau, was sich in bezug auf die Judenmission seit VII und Nostra Aetate geändert hat, was die Kardinäle
Kasper und Lehmann dazu erläutert haben? Noch einmal: Es ist neuerdings die Rede davon, daß Gott den
Juden einen Sonderweg zum Heil vorgezeichnet habe und sich jegliche Judenmission damit verbiete – Und
dazu im Widerspruch steht das Kartfreitagsgebet als Leerformel! Genoveva meint hier nicht zu Unrecht,
bei der Judenmission komme wohl nur ein Dialog auf Augenhöhe in Frage! War das erwähnenswert? Gilt etwa
das gleiche nicht auch für die Heidenmission – also für jegliche Missionsarbeit heutzutage ?
@ vineta Ich sprach von der Predigtmission in früheren Jahrhunderten. Und Sie unterstellen mir, als würde
ich dieser Art von Judenmission auch heute noch irgendwelche Chancen geben. Und wie stellen Sie sich die
Mission heute vor? Etwa so wie unten beschrieben? Das soll Mission sein? Ihnen geht es darum, auf die
Pauke zu hauen und irgendwelche Überlegenheiten zu beweisen. Mit Mission hat das nichts zu tun.
@Benedikt und Vienetta Unter Predigtmission verstand man über lange Jahrhunderte die zwangsweise Bepredigung
von Juden (meist in einer Ghetto-Situation). Das wird heute kein Mensch bei Verstand fordern. Ansonsten
hat Benedikt natürlich recht: Die öffentliche Predigt des Evangeliums richtet sich an alle Menschen
und damit natürlich auch an die Juden. Der angebliche „Verzicht auf die Judenmission“ findet nicht statt,
bzw. nur dort, wo die Predigt des Evangeliums grundsätzlich durch „offene Dialoge“ ersetzt wird, bei
denen man „auf gleicher Augenhöhe voneinander lernt ohne den anderen überzeugen zu wollen“. Aber das
ist eben der Verzicht auf jede Art von Mission.
@Benedikt und@Leblhuber 1)Ach Benedikt, wann lernen Sie lesen? Ich sprach von der Predigtmission in früheren
Jahrhunderten. Und Sie unterstellen mir, als würde ich dieser Art von Judenmission auch heute noch irgendwelche
Chancen geben. 2)@ Leblhuber: a) Natürlich habe ich als Laie und ohne mich vorher schlau gemacht zu haben,
einfach bloß mal gemeint, wie z.B. Judenmission heute aussehen könnte. Haben Sie was anderes erwartet?
Sie denken wohl, hier auf päpstliche Ratgeber aus dem Vatikan zu stoßen? b) Wer aber andere hier Dummköpfe
nennt, satt die Meinung des anderen zu zerpflücken und was Beßres auszubreiten, steht viele Stufen unter
der eines Laien, ist – nein, ich sag es lieber nicht, denn dann würde ich mich ja auf Ihr Niveau begeben.
#40 Brahmachari † 00:56:17 | Montag, 18. Februar 2008
@Lesbenbruder Du intellektueller Amokläufer kannst es einfach nicht lassen, normale Menschen runterzumachen,
Lesbenbruder! Dabei bist du doch die größte aller Flaschen. Niemand legt sich hier so regelmäßig selbst
ein Ei wie du! Alphabetisieren Sie sich erst einmal und dann reden wir weiter. Es ist das gute Recht der
Katholiken, für Ihren Glauben zu werben. Ich habe es dir und auch ein paar anderen Möchtegern schon
erklärt, aber nochmal für dich Schnelldenker: Das hier ist nicht das Duden-Forum. Würde ich für jeden
deiner Orhografie- Grammatik- und Syntaxfehler einen Euro bekommen, vor allem aber für deinen pseudointellektuellen
Geistausfluss, dann müsste ich nie wieder arbeiten! Dein Pech, dass jeder in einer Demokratie Redefreiheit
hat. Unabhängig von seinen orthografischen Fähigkeiten. Unser Pech, dass das auch Typen wie dich betrifft!
Solche A…Geigen wie du, sind es, die den Menschen die Kirche vermiesen. Fettgefressene, inhaltsleere
Phrasen sülzende Wixfiguren, für deren Unbildung, Mami und Papi und der Staat aufgekommen sind. Um dir
aber ein Leben, wie der Made im Speck zu ermöglichen, dazu ist der ungebildete (Kirchen)Steuerzahler
aber fein genug, Laberbruder! Du bist nur ein Hanswurst, ein Eulenspiegel, den aber niemand amüsant findet.
Laberbruder an mich: Geistige Nackerpatzerl sind, langfristig gesehen, auch hier absolut out. Dann besteht
also Grund zur Hoffnung, dass du bald verschwindest?! PS: Meine Fehler darfst du behalten, gratis!
Kurz machen Man kann es auch kurz machen: 1. Mission im besten Sinne hat die Kirche immer dort betrieben,
wo sie Christus, den Gekreuzigten, gepredigt hat. Das macht die Kirche auch heute noch. 2. Solange keiner
nachweisen kann, dass ein Jude, der zB beim lateinischen Patriarchat anklopft um zu konvertieren abgewiesen
wird, oder solange keiner beweisen kann, das es eine entsprechende kirchliche Leitlinie gibt, muss davon
ausgegangen werden, dass die unter 1. genannte Mission sich auch an die Juden richtet. 3. Irgendwelches
Gerede, die Kirche habe sich davon verabschiedet ist damit nichts weiter als unsubstantiiertes Gesabbel.
Es wird bezeichnenderweise von Leute vorgebracht, die nicht mal erläutern können, welche Form die Judenmission
hatte und wie sie ihrer Meinung nach auszusehen hätte um wirklich eine Mission zu sein.
Eine von Vineta vorgeschlagene Judenmissionierung: Ein Gruppe von schlauen Jesuiten z.B könnte doch Schwachstellen
in jüdischen Argumentationen zusammenstellen und mündlich u. schriftlich aktiv werden, Juden einladend
oder sich bei Juden einladend! Franziskaner könnten armen Juden oder gestrandeten Frauen christl. Liebe
spüren lassen usw. Aber bitte nicht so: Kommt her, wir zahlen euch alles, was ihr fordert! Ich kann es
wirklich nicht fassen. Ein gänzlich Unkundiger vereinnahmt „schlaue Jesuiten“ und Franziskaner zur katholischen
Judenmissionierung! Alphabetisieren Sie sich erst enmal und dann reden wir weiter. Dummköpfe werden in
der Judenmissionierung nichts bewirken. Es ist das gute Recht der Katholiken, für Ihren Glauben zu werben.
Sie allerings, werden erfolglos bleiben. Das steht fest!
@ vineta Und was hat man sich unter Predigtmission vorzustellen? Wo soll denn das stattfinden? Früher
konnte man vielleicht auf dem Areopag predigen, die Leute sind stehengeblieben. Heute wollen die Leute
zum nächsten Einkaufszentrum. Es kann nicht alles so funktionieren wie früher, das muss man einsehen
können. Ansonsten kann man sich weiter mit der Rolle das keifenden Gartenzwergs am Spielfeldrand abfinden,
der sich noch in 1000 Jahren fragt, warum ihm niemand zuhört.
O Benedikt, Sie sollten genauer lesen! Auf das von Ihnen vermißte WIE der Judenmission in früheren Jahrhunderten
ging ich doch sogar etwas ein: 1) Es handelte ich meist um Predigtmission 2) Leider war ich aber nie dabei,
habe auch nicht 1000 Jahre Zeit, um nach erhaltenen Predigtteilen zu forschen. Also wer schreibt eine
Doktorarbeit darüber? Sie vielleicht? Übrigens, da hier noch etwas Platz ist: Wußten Sie schon, was
ich kürzlich irgendwo las, daß die Juden vor 2000 Jahren tüchtig missionierten? Ein Viertel der Bevölkerung
des Römischen Weltreiches soll beim Erscheinen des Christentums jüdischen Glaubens gewesen sein , und
erst nach christlicher Missionierung soll sich das wieder geändert haben. Also wenn das wahr ist, kann
ich nur sagen: Man lernt halt nie aus!
natürlich soll man Juden missionieren! auch wenn das unserem Leblhuber nicht schmecken will. Was er da
wieder aufbietet an Übertreibungen, bar jeder vernünftigen Argumentation. Leblhuber, Du verblendetes
Schaf… wärst sogern ein Jud… ich lach mich krumm… im übrigen distanziere ich mich von den gemeinen
Beleidigungen, die man gegen Dich ausstößt. Du bist zwar nicht mein Busenfreund, aber ich mag es nicht,
wenn man primitv über einen Menschen herfährt. Das ist unchristlich.
@Leblhuber: Gemäß dem NT handeln! Wie recht ich habe in bezug auf eine erforderliche Judenmission, bestätigen
Sie mir ja hier mit 2 vollständigen NT-Zitaten, wogegen ich diese aus Platzmangel auf 6 Wörter zusammengerafft
habe. Daß Sie das Wort „verloren“ nicht hervorheben, läßt ja schon einiges erahnen: Offensichtlich
sind Sie selbst Jude, denn erstens lesen Sie wichtige NT-Stellen so, als stünde da etwas, was keinerlei
Konsequenzen nach sich ziehen muß, und zweitens argumentieren Sie alsdann mit der verquasten Logik „abusus
tollit usus“ so, als spräche mißbräuchlich vorgekommener Umgang mit NT-Stellen gegen diese, setze sie
außer Kraft. Ob Evangelikale evtl. auf unredliche Weise Juden missionieren, kann ich nicht beurteilen –
mir geht es hier nur um die Folgerichtigkeit und Nachvollziehbarkeit der röm. Lehre: Ein Gebet für eine
Sache, die man für überflüssig und falsch hält und für die man keinen Finger krümmt, ist mindestens
Unfug, wenn nicht Blasphemie. Das Karfreitagsgebet hat keinerlei Berechtigung, wenn der Papst nicht mindestens
1 Orden die Judenmission ans Herz legt: Ein Gruppe von schlauen Jesuiten z.B könnte doch Schwachstellen
in jüdischen Argumentationen zusammenstellen und mündlich u. schriftlich aktiv werden, Juden einladend
oder sich bei Juden einladend! Franziskaner könnten armen Juden oder gestrandeten Frauen christl. Liebe
spüren lassen usw. Aber bitte nicht so: Kommt her, wir zahlen euch alles, was ihr fordert!
@ Vineta Ich habe nicht danach gefragt, ob es eine Judenmission gab, ich fragte, wie diese ausgesehen
hat. Wenn Sie hier Übertritte von Juden als Nachweis einer Mission bringen, so bin ich sicher, dass es
auch heute noch Konversionen gibt, mithin also weiter eine Mission besteht.
#32 Leblhuber 20:54:37 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Vineta: Judenmission DASS zu allen Zeiten eine Judenmission erfolgte, gemäß dem Auftrag Jesu an die
Apostel GEHT IN DAS HAUS ISRAEL zuerst Richtigstellung: Jesus sagt: „Geht nicht zu den Heiden und zu den
Samaritanern, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Haus Israel“ (Matthäusevangelium Kapitel
10,5-6) Es war Paulus im Römerbrief, Vers 16, der fordert: „die Juden zuerst und dann die Griechen“.
Das Flüstern des Wortes Holocaust genügte, um Rom von der Judenmission abzubringen und den Auftrag Jesu
und 2000 Jahre Tradition zu verraten. Wie soll denn sie Judenmission ausschauen? Zwangspredigten mit Strafandrohung,
Zwangstaufe oder Tod? Wer sich nicht bekehren lässt, wird zwangsgetauft, dessen Synagogen werden zerstört,
dessen Heilige Bücher werden verbrannt, der wird seiner Existenzgrundlage beraubt, er wird ausgegrenzt,
verfolgt, gequält und ermordet. Diese Art der Missionstätigkeit zieht sich mit regelmäßigen Wiederholungen
bis in das Zeitalter der Emanzipation. UND SIE WAR ERFOLGLOS!!! Wollen Sie das wiederbeleben? Oder wollen
Sie wie die Freikirchler vorgehen? „Sag nicht Jesus Christus – sag Jeschua, sprich von „messianischen,
vollkommenen, erfüllten Juden“, sag Gemeinde und nicht Kirche, sag Gläubiger und nicht Christ“ Die wesentlichen
Bemühungen der freikirchlichen Judenmissionare laufen darauf hinaus, die Unterschiede zwischen Judentum
und Christentum zu verwischen um so Juden zu ködern, die ansonsten der christlichen Botschaft widerstehen
würden. Ihre Vorschläge bitte!
@ Benedikt: Zur Judenmission Da ich keine 1000 Jahre Gast auf Erden bin, werden Sie mir ja wohl die geringe
Mühe nicht zumuten, genau zu erforschen, WIE in den letzten 2000 Jahren Juden erfolgreich missioniert
wurden (was hoffentlich schon andere getan haben). Unter „Judenmission“ findet man aber bei Wikipedia
(das besser ist als Brockhaus u. dgl., aber bei weitem nicht so gut wie Benedikts unschlagbare Bibliothek),
DASS zu allen Zeiten eine Judenmission erfolgte, gemäß dem Auftrag Jesu an die Apostel GEHT IN DAS HAUS
ISRAEL zuerst – beginnend mit der Predigt des Petrus, der 3000 Juden taufte. Gregor I legte im 6. Jht.
die Kirche auf die Predigtmission bei den Juden fest, und es gab seltene Übertritte. Und das ging so
weiter – seit 1183 durch die Dominikaner: Immer wieder wurden im Mittelalter einzelne Juden aus aufrichtiger
Überzeugung Christen. In der Neuzeit freilich betrieben eher die Lutheraner eifrig die Judenmission,
sogar in Palästina. Heute versuchen sich an dieser Aufgabe mit einigem Erfolg Evangelikale, die sich
auf Juden konzentrieren, die aus der Religionswüste Sowjetunion kommen. Das Flüstern des Wortes Holocaust
genügte, um Rom von der Judenmission abzubringen und den Auftrag Jesu und 2000 Jahre Tradition zu verraten.
Das 2. Flüstern des Wortes Holocaust genügte, um Rom zur Abschwächung des Karfreitagsgebetes zu bringen.
Das 3. Flüstern wird auch letzteres zu Fall bringen, da es ja ohnehin nicht kompatibel ist mit der neuartigen
Lehre vom Sonderweg der Juden zum Heil ohne Mission und Taufe
@ vineta Ich halte mal fest, dass Sie – obwohl es in Europa jahrhundertelang jüdisches Leben gab – mir
nicht erläutern können, wie diese Leute missioniert wurden. Sie können ja ersatzweise mal schreiben,
wie Sie sich Mission heute vorstellen und ob sich nicht die ohnehin existierende Missionsarbeit an alle,
also auch an Juden richtet.
#29 Alois Bischof 00:36:20 | Sonntag, 17. Februar 2008
Wer die Notwendigkeit der Missionsarbeit den Juden gegenüber leugnet, ist eigentlich nahe an der totalen
Apostasie dran. Wenn der Messias Jesus Christus gekommen ist, in den Augen Ravasis, so müssen die verirrten
und verhärteten Herzen des Hauses Israels bekehrt werden durch Mission. Es gibt kein treues Israel, ausser
in der römisch-katholischen Kirche, dem neuen wahren Israel – wo weder Jude noch Grieche ist. Nach dem
hl. Paulus sind die Juden als Äste abgebrochen, ausgerissen, wegen ihres Unglaubens („perfidia“ bzw.
„incredulitas“), und nur wenige in das Licht der Erlösung eingegangen. Ein Schleier erblendet der untreuen
Juden Herz; Jesus-Christus ist das wahre Licht das diesen entfernen kann. Alles Sprache des Heiligen Paulus,
und des klaren älteren Karfreitagsgebet. Hier wird das neue, zwar an sich nicht häretische, aber unklare
Gebet (da zu eschatologisch!) uminterpretiert in häretischer Art und Weise. Benedikt XVI. muß dem entgegentreten,
wenn er nicht seine Glaubwürdigkeit verlieren will. Und an diesen Meldungen sieht jeder „Traditionalist“,
daß er das neue Gebet nicht verwenden sollte. Niemals und nie.
@Artois Worauf bezieht sich Ihr Vorwurf des „fatalen Irrtums“ an turk? Auf das Zitat Ravasis oder einen
einzelnen Aspeklt daraus? Oder auf turks Aussage, dass wer das Alte Testament ablehnt, nicht Christ sein
kann?
Brüder Wer die religiöse Berufung der Juden leugnet und dann auch sogleich das ganze Alte Testament,
kann sich nicht Christ nennen. Erzbischof Ravasi hat recht, wenn er in seinem oben nur kurz dargestellten
Kommentar schreibt: „Für den Christen ist er der Sohn Gottes und das sichtbare und wirkkräftige Zeichen
der göttlichen Liebe, weil – wie Jesus in jener Nacht Nikodemus, einem ‘führenden Mann unter den Juden’
gesagt hatte – ‘Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, und er hat ihn
nicht gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (vgl. Joh 3,
16 – 17). Von Jesus Christus, dem Sohn Gottes und dem Sohn Israels strömt daher die reinigende und befruchtende
Woge der Erlösung aus, sodaß wir in abschließender Analyse auch sagen können, wie es der Christus
des Johannes tut, daß ‘das Heil von den Juden kommt’ (4,22).“ So schaut es aus, und auch daran mißt
sich wahres katholisches Christentum, weshalb die Weiterentwicklung der Fürbitte von Seiten des Papstes
ein Segen war, ist und bleiben wird.
@ Orlokalo Talmud(!)zitate ist gut, … „Orach Chaim“ ist kein Talmudtraktat, sondern aus dem „Schulchan
Aruch“, einer Auslegung/Interpretation des Talmud von einem bekannten Rabbiner – Joseph Caro. Das Zitat
ist also etwa soviel wert, als wenn ein Katholik die Richtigkeit einer kirchlichen Aussage mit einem Zitat
aus einem Buch von Pfarre Hans Müller belegen wollte. Andere Stellen sind meines Wissens garkeine Talmudzitate,
da die entsprechenden Traktate garnicht existieren. Aber selbst, wenn die Aussagen stimmen, wie sieht
der Zusammenhang aus. Der Talmud ist eine ins Buch gefasste Debatte. Seinerzeit kann ein Rabbiner gesagt
haben: „Nichtjuden sind nur Tiere.“ um die Debatte „anzuheizen“. Im Verlauf eben dieser können dann die
Rabbiner, die sich daran beteiligt haben, zum Schluss gekommen sein, daß natürlich auch Nichtjuden Menschen
un nicht Tiere sind, da alle Menschen von Gott geschaffen sind. Wenn dann diese – bewusst provokant formulierte –
Anfangsthese ohne den Zusammenhang erwähnt wird, liesst man plötzlich: „Nichtjuden sind nur Tiere“ und
die Aussage ist komplett verfälscht. Samurai
Erklären Sie das Tilly: was heisst „seit 3000 Jahren“? mir scheint Sie sind auch ein Häretiker, der
den Hergang des AT leugnet. Scheint bei Tradis weit verbreitet zu sein, die Leugnung des AT. Solangs bei
Euch die Alte Messe spielt kann man wohl auch gerne die ganze vorchristliche Geschichte als unliebsamen
Ballast weglassen.
#22 Brahmachari † 13:57:10 | Samstag, 16. Februar 2008
@Ansbach.Dragoner Die Juden in Israel, die heutzutage den „Streimel“, einen Kaftan etc. tragen sind ultraorthodoxe
Juden einer bestimmten chassidischen Richtung, die ganz nebenbei etwa 0,5 – 1,0 % der jüdisch-israelischen
Bevölkerung ausmachen, keinen (!) Militärdienst leisten, weil sie den israelischen Staat ablehnen und
von den meisten Israelis als religiöse Spinner nicht wirklich erstgenommen werden. Für diese, soll all
das gelten, was ich geschrieben haben!
@ Brachmachari Anfangs trugen die Juden in den von mir genannten Regionen den „Streimel“, weil sie dazu
gezwungen wurden, später – wie ich schon beschrieben habe – ein wenig als eine Art Protest gegen die
Unterdrückung. Aber das betraf eben die ukrainischen und polnischen Juden des 17.-19. und teilweise des
frühen 20.Jahrhunderts. Die Juden in Israel, die heutzutage den „Streimel“, einen Kaftan etc. tragen
sind ultraorthodoxe Juden einer bestimmten chassidischen Richtung, die ganz nebenbei etwa 0,5 – 1,0 %
der jüdisch-israelischen Bevölkerung ausmachen, keinen (!) Militärdienst leisten, weil sie den israelischen
Staat ablehnen und von den meisten Israelis als religiöse Spinner nicht wirklich erstgenommen werden.
Die Tatsache, daß im Rahmen von kreuz.net-Artikeln immer wieder diese jüdische Gruppe abgebildet wird
(als Darstellung von Juden) ist so, als würde ein Bericht über Christen in Deutschland mit einem Bild
verbunden, auf dem Zeugen Jehovas abgebildet sind. Die „Ultras“ sind eine (!) Gruppe innerhalb des Judentums,
nicht die (!) Gruppe oder Richtung, und erst recht nicht die Maßgebliche. Was den Streimel der osteuropäischen
Adligen betrifft, war es nicht so wesentlich, wie gut er wärmte, sondern welche Pelzart verarbeitet wurde.
er war ein Statussymbol. Oder war es wärmender, wenn ein deutscher Adliger im 19.Jahrhundert im Winter
einen (möglichst) hohen Zylinder trug? Samurai
Nicht unsere Brüder! Seit 3000 Jahren gaukeln die Hebräer der Welt das Märchen vor, sie seien von einem
„Gott“ auserwählt worden. Das Üble daran ist, daß dies bis heute von fast allen Christen geglaubt wird.
Sie sind nicht unsere Brüder und haben Christus unseren HERRN gekreuzigt! Die Kirche leugnet den Glauben
würde sie keine Mission mehr betreiben wollen.
Judenmission der frühen Kirche Benedikt schrieb: Bitte beschreiben Sie die frühere Judenmission. Hier
das Zeugnis über die frühesteJudenmission: „Ihr Männer von Israel! Jesus, den Nazoräer, …habt ihr
durch diee Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und hingerichtet. Ihn hat Gott auferweckt…Mit alleer
Sicherheit also erkenne das ganze Haus israel: gott hat diesen Jesus zum herrn und Messias gemacht, ihn
den ihr gekreuzigt habt.“ -Als sie dies hörten, ging es ihnen durchs Herz … Die nun seiin Wort annhamen
wurden getauft, und es wurden hinzugenommen an jenem Tag gegen dreitausen Seelen“ (Apg 2,22-47) Es ist
wohl das früheste Zeugnis, 50 Tage nach Jesu Auferstehung!
@Benedikt A: Gegen Punkt 1 wenden Sie nichts ein! Auch nicht gegen mein zweimaliges SEIT NEUEM! B: Ohne
Ihnen jetzt Quellen nennen zu können und nur mal mein irgendwo angelesenes Wissen zu Rate ziehend: Im
Laufe der 2000 Jahre gabe es immer wieder Bemühungen, die Juden zu bekehren. Gewiß, das ist so schwierig
wie Moslems zu bekehren.Sicher, die meisten Bekehrungsversuche arteten irgendwann in natürlich abzulehnende
Zwangsbekehrungen aus. Aber ein paar friedliche Versuche gab es und auch kleine Erfolge. C: Versuchen
Sie lieber nicht, die geringen Erfolge gegen null tendieren zu lassen! Das wäre vertane Zeit, denn meine
Frage WOZU wäre ja damit auch nicht beantwortet.
Zum Herumbasteln und Heruminterpretieren an der Karfreitagsbitte: Wozu überhaupt für die Bekehrung der
Juden beten … 1…wenn die Kirche (seit neuem!) lehrt, Gott habe den Juden einen Sonderweg zum Heil
vorgezeichnet und der Alten Bund habe nie aufgehört zu bestehen ? Wenn die Juden auch als gerettet gelten,
ist es wohl nicht logisch, für ihre Rettung zu beten??? 2… wenn die Kirche ( seit neuem) nicht die
geringsten Anstalten mehr macht, die Juden zu missionieren. Mit derselben Logik könnte die Kirche auch
die Heidenmission abschaffen und bloß mehr für die Bekehrung der Heiden beten!??? Logisches Denken scheint
ja nicht mehr gefragt zu sein!
#15 Brahmachari † 02:16:46 | Samstag, 16. Februar 2008
@Hubba Bubba Jetzt werden Sie für mich erst richtig interessant. Ein dümmlicher Antisemit mehr in diesem
Forum!!! Dabei habe ich schon befürchtet, dass du mich übersehen könntest, Hubba. Frönen Sie Ihrem
Asketismus und entsagen Sie kreuz.net. Wenigstens ich werde es Ihnen danken. Du bist so unschlüssig,
du solltest meditieren! Ihre bisherigen Auslassungen waren schon letztklassig genug … kann man noch
eine Steigerung erwarten. Freut mich, immerhin, bisher konnte das nur die Werbung: letztklassig auch noch
steigern. Aber beim echten Mop (Ihre Schreibweise) … Ich bedaure nichts weniger, als dass ich die Rechtschreibung
nicht perfekt beherrsche. Ob der Mob selbst sich der Tatsache bewusst ist, dass er eben der Mob und nicht
der Mop ist? Nicht, dass er sonst seinen Platz nicht mehr kennt. Wo gerade du die Arbeiterklasse so gern
den Akademikern unterordnest. Sie sind eine Niete, argumentativ und ethisch. Tatsächlich? Das tut mir
ja fast leid, dass du das so siehst, Hubba. Dabei würde ich so gerne deinen Ansprüchen gerecht werden. Brahmachari: Lassen Sie sich bloß nicht von diesem Huaba verärgern, der gerne polemisiert und Menschen
wie uns als Lemminge bezeichnet, die jedem antijüdischem Mist folgen. Huaba: Das zweite m hätten Sie
hinterfragen sollen, bevor Sie es fett in das www stellen! Googeln hilft!!! Warum denn, ist ja anonym?!
Sollte ich mir eine „Blöße“ gegeben haben, als ich das m fett in das WWW gestellt habe, ohne zu googlen?
Dann solltest du dich freuen, Hubba!
#14 Leblhuber 00:45:56 | Samstag, 16. Februar 2008
Brahmachari: Jetzt werden Sie für mich erst richtig interessant. Ein dümmlicher Antisemit mehr in diesem
Forum!!! Ihre bisherigen Auslassungen waren schon letztklassig genug. Aber beim echten Mop (Ihre Schreibweise)
kann man noch eine Steigerung erwarten. Sozusagen Unterhaltung pur!!!
#13 Brahmachari † 00:37:48 | Samstag, 16. Februar 2008
Bärenf…t nannte man das beim Heer Diese Pelz-/Fellhüte trugen im 17./18.Jahrhundert die (wenn ich
mich nicht täusche) ukrainischen Adligen. Später wurde diese Kopfbedeckung den Juden aufgezwungen, da
sie den Kopf kaum und die Ohren nicht bedeckte./ wissend, daß sie praktisch (als Kälteschutz) keinen
Sinn hat. Also Erniedrigung pur. Nun, für die Adeligen waren sie immerhin warm genug. Oder waren das
Sommer-Mützen? Diese Art der Kopfbedeckung wurde den Juden in der Ukraine und Polen von den christlichen
Herrschern aufgezwungen… Ah, ja, alles klar. Und die Juden von heute, erinnern die Christen von heute,
was böse Christen von damals, Juden von damals antaten. Sehr logisch und überhaupt nicht provokativ,
gell? Das nenne ich mal einen Annäherungsversuch. Welche Kleidungsstücke tragen denn die Palästinenserkinder
in den Ghettos? Können die sich Mützen überhaupt leisten? Nur, daß die Juden, besonders die Chassidim,
den Spieß umdrehten, und den „Streimel“ bewusst (!) trugen, als eine Art „Auszeichnung“ Oder um allen
ständig etwas unter die Nase zu reiben. Wer lebt denn heute noch aus dem 18. Jhd.? So alt werden nicht
mal die Japaner. Das ist eine moralische Keule, nicht mehr!
@ Brachmachari: Das sind keine Tortenböden …sondern „Streimel“. Diese Pelz-/Fellhüte trugen im 17./18.Jahrhundert
die (wenn ich mich nicht täusche) ukrainischen Adligen. Später wurde diese Kopfbedeckung den Juden aufgezwungen,
da sie den Kopf kaum und die Ohren nicht bedeckte. Kurzum: Diese Art der Kopfbedeckung wurde den Juden
in der Ukraine und Polen von den christlichen Herrschern aufgezwungen, wissend, daß sie praktisch (als
Kälteschutz) keinen Sinn hat. Also Erniedrigung pur. Nur, daß die Juden, besonders die Chassidim, den
Spieß umdrehten, und den „Streimel“ bewusst (!) trugen, als eine Art „Auszeichnung“, denn „Am Shabbat
is a jede Jud a König.“ Samurai
Wer Gott bekennt Wer Gott bekennt aus wahrem Herzensgrund, den will er auch bekennen. Denn der muß ewig
brennen, der einzig mit dem Mund ihn Herren nennt.
wenn der Herr was anderes gesagt hätte, dann wäre er wahrscheinlich von seinen Judenfreunden beschimpft
worden und hätte an der nächsten Logensitzung nicht teilnehmen dürfen, daß darf nicht sein! Immer
schön bei Fuß bleiben, so wie Struppi.
@artois eine sehr interessante und intellektuell beeindruckende Verteidigung deiner Inaugural-Dissertation
zum Thema „Einige Bauklötzchen zum Thema jüdischer Glaube und Christentum im Jahre 2008 – unter besonderer
Berücksichtigung vatikanischer Äußerungen im Gegensatz zu neu-braunen Definitionen“. Diese Dissertation
wurde vorgelegt beim „Akademischen Rat von +net“ und der öffentlichen Diskussion übergeben.
Artois: Dieser Mann ist ein widerwärtiger, verkommener Lügner. Eine kurze und entlarvende Aussage eines
Antijudaisten. Die Inkompetenz ist durch die Unflätigkeit hinlänglich bewiesen. Wo bleibt die Begründung
für Ihre Verurteilung? Oder verunglimpfen Sie grundsätzlich nur aus dem Bauch heraus?