Heftiger Widerspruch
Die deutsche Bischofskonferenz zinkt die Zahlen der altgläubigen Meßstandorte in Deutschland – damit nicht ist, was nicht sein darf.
(kreuz.net) Der zurückgetretene Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann von
Mainz, hat heftigen Widerspruch geerntet.
Grund dafür war sein Pressebericht im Anschluß an die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 11. bis 14. Februar 2008 in Würzburg.
Darin geht es im sechsten Punkt um die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Dabei fällt der fatale Satz:
„Im Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung von Anträgen und Genehmigungen für die Meßfeier in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus zeigt sich, daß keine erhebliche Zunahme zu verzeichnen ist.“
Gegen diese Aussage hat die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt, in einer heutigen Medienmitteilung heftig protestiert.
Die von der Bischofskonferenz behauptete quasi-Stagnation der Anzahl altritueller Meßorte in Deutschland entspreche nicht der Wirklichkeit.
Frau Rheinschmitt tischt Zahlen auf: „Es ist eine nachprüfbarer Tatsache, daß die Alte Liturgie im Jahr 1997 an ungefähr 23 Orten in Deutschland öffentlich gefeiert wurde.“
Anfang Juli 2007 – also vor der Veröffentlichung des Motu Proprio – seien es 35 Meßorte gewesen:
„Ende Dezember 2007, das heißt, dreieinhalb Monate nach dem Inkrafttreten des Motu proprio, waren es bereits 78 Meßorte – die Anzahl hatte sich mehr als verdoppelt“ – so Frau Rheinschmitt.
Sie berichtet auch, daß seit dem 1. Januar 2008 weitere zehn Meßorte hinzugekommen sind. Außerdem gibt es über fünfzig Initiativen, die einen Antrag gestellt haben, dem bis jetzt nicht stattgegeben wurde.
Als Beispiel nennt Frau Rheinschmitt die Stadt Gießen im Bistum Mainz. Dort wartet eine große Gruppe von Gläubigen seit September 2002 auf die Genehmigung für eine Alte Messe.
In der Stadt Konstanz würden Anträge an das Ordinariat in Freiburg ebenfalls „seit mehreren Jahren“ warten. Sie seien zuletzt abgelehnt worden, weil angeblich keine Zelebranten verfügbar seien.
Frau Rheinschmitt: „Inzwischen gibt es die Zusage von 13 Priestern, die ihre Bereitschaft erklärten, in Konstanz zu zelebrieren“. Das habe im Freiburger Ordinariat zu „neuen Überlegungen“ geführt.
Fazit: „In Anbetracht diese Entwicklung bleibt unklar, worauf sich die gebetsmühlenhafte Wiederholung der Behauptung stützt, es gebe seit dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ »keine erhebliche Zunahme von Anträgen und Genehmigungen«.“
Das Gegenteil sei der Fall: „Es gibt eine wesentliche Zunahme – und sie wäre noch deutlicher, wenn in den Ordinariaten nicht so viel Obstruktion vorhanden wäre.“
© Photographer: Jeffrey Williams | Agency: Dreamstime.com
Grund dafür war sein Pressebericht im Anschluß an die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 11. bis 14. Februar 2008 in Würzburg.
Darin geht es im sechsten Punkt um die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Dabei fällt der fatale Satz:
„Im Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung von Anträgen und Genehmigungen für die Meßfeier in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus zeigt sich, daß keine erhebliche Zunahme zu verzeichnen ist.“
Gegen diese Aussage hat die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt, in einer heutigen Medienmitteilung heftig protestiert.
Die von der Bischofskonferenz behauptete quasi-Stagnation der Anzahl altritueller Meßorte in Deutschland entspreche nicht der Wirklichkeit.
Frau Rheinschmitt tischt Zahlen auf: „Es ist eine nachprüfbarer Tatsache, daß die Alte Liturgie im Jahr 1997 an ungefähr 23 Orten in Deutschland öffentlich gefeiert wurde.“
Anfang Juli 2007 – also vor der Veröffentlichung des Motu Proprio – seien es 35 Meßorte gewesen:
„Ende Dezember 2007, das heißt, dreieinhalb Monate nach dem Inkrafttreten des Motu proprio, waren es bereits 78 Meßorte – die Anzahl hatte sich mehr als verdoppelt“ – so Frau Rheinschmitt.
Sie berichtet auch, daß seit dem 1. Januar 2008 weitere zehn Meßorte hinzugekommen sind. Außerdem gibt es über fünfzig Initiativen, die einen Antrag gestellt haben, dem bis jetzt nicht stattgegeben wurde.
Als Beispiel nennt Frau Rheinschmitt die Stadt Gießen im Bistum Mainz. Dort wartet eine große Gruppe von Gläubigen seit September 2002 auf die Genehmigung für eine Alte Messe.
In der Stadt Konstanz würden Anträge an das Ordinariat in Freiburg ebenfalls „seit mehreren Jahren“ warten. Sie seien zuletzt abgelehnt worden, weil angeblich keine Zelebranten verfügbar seien.
Frau Rheinschmitt: „Inzwischen gibt es die Zusage von 13 Priestern, die ihre Bereitschaft erklärten, in Konstanz zu zelebrieren“. Das habe im Freiburger Ordinariat zu „neuen Überlegungen“ geführt.
Fazit: „In Anbetracht diese Entwicklung bleibt unklar, worauf sich die gebetsmühlenhafte Wiederholung der Behauptung stützt, es gebe seit dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ »keine erhebliche Zunahme von Anträgen und Genehmigungen«.“
Das Gegenteil sei der Fall: „Es gibt eine wesentliche Zunahme – und sie wäre noch deutlicher, wenn in den Ordinariaten nicht so viel Obstruktion vorhanden wäre.“
© Photographer: Jeffrey Williams | Agency: Dreamstime.com
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Dienstag, 19. Februar 2008 00:07
Brahmachari †: @bad2
Ich habe ebensolches Anrecht geehrt zu werden wie Jesus. Das ist meine feste Überzeugung.
Kein Problem, dein Kreuz wartet schon auf dich!
Spaß beiseite, das kann man behandeln! Ein paar gute Betablocker und du glaubst sogar, du wärst Gottvater in persona.
Kein Problem, dein Kreuz wartet schon auf dich!
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Montag, 18. Februar 2008 23:28
Aleph: Kein Fest für Kannibalen
Da sind in den Zeilen ja noch große Mengen von kannibalistischen Überresten anzutreffen. Die Messe ist allerdings kein Fest für Kannibalen. Sondern sie ist die Überwindung des Menschenopfers. Nach dem Kreuzesopfer Jesu sind alle Opfer wertlos geworden. Deshalb ist die Feier der Messe nur eine geistige Vergegenwärtigung dieses einen Opfers, nicht ein Opfer selber.
Montag, 18. Februar 2008 22:03
Florian Geyer: naja--
im provozieren verdienst jedenfalls einen römischen Einser Matt
Montag, 18. Februar 2008 21:59
matt2 †: also ich halte mich für ebenso göttlich wie Jesus…
und das eigentlich schon sehr lange Zeit. Ich habe mich auch selbst bestätigt gefunden in den Schriften
des Evangeliums. Ich habe das stets als einen Ausdruck meiner selbst verstanden. Man könnte also sagen:
ich weiß mich Jesus sehr verbunden im Geist und in Hinblick auf Gott den Vater. Vielleicht fällt meine
Einstellung den Katholiken hier so schwer, weil sie einfach nicht meine Kragenweite besitzen. Sie sind
auf Jesus hin orientiert, sie sind das Kirchenvolk, ich aber bin das wiedererstandene Prinzip des göttlichen
Sohnes.
Das ist für die Katholiken nicht fassbar, vielleicht kann es nicht einmal der Himmel verstehen. Aber der Vater versteht es. Und eben deshalb ist er für mich auch der einzige, der wahre Gott.
Ich habe ebensolches Anrecht geehrt zu werden wie Jesus. Das ist meine feste Überzeugung.
Das ist für die Katholiken nicht fassbar, vielleicht kann es nicht einmal der Himmel verstehen. Aber der Vater versteht es. Und eben deshalb ist er für mich auch der einzige, der wahre Gott.
Ich habe ebensolches Anrecht geehrt zu werden wie Jesus. Das ist meine feste Überzeugung.
Montag, 18. Februar 2008 21:51
Brahmachari †: matt2 oder besser mad2
Montag, 18. Februar 2008 21:41
Florian Geyer: @Leblerer
im Gegensatz zu Ihrer Wenigkeit ist ja beim guten Matt noch nicht Hopfen und Malz verloren. Der muß nur
ein wenig erzogen und gefördert werden. Oder sanft auf den rechten Weg geschubst wenn er das Universalerlösugsereignis
Golgotha verleugnet.
Beiihnen kann man nur hoffen dass sich der örtliche Rabbi endlich erbarmt und Sie aus Mitleid aufnimmt. Dann müssen Sie sich auch nicht mehr katholich nennen.
Wahrlich ein schrecklicher Verlust für uns !
Beiihnen kann man nur hoffen dass sich der örtliche Rabbi endlich erbarmt und Sie aus Mitleid aufnimmt. Dann müssen Sie sich auch nicht mehr katholich nennen.
Wahrlich ein schrecklicher Verlust für uns !
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