(kreuz.net) Der zurückgetretene Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann von
Mainz, hat heftigen Widerspruch geerntet.
Grund dafür war sein Pressebericht im Anschluß an die Frühjahrs-Vollversammlung
der Deutschen Bischofskonferenz vom 11. bis 14. Februar 2008 in Würzburg.
Darin geht es im sechsten
Punkt um die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Dabei fällt der fatale Satz:
„Im Blick
auf die zahlenmäßige Entwicklung von Anträgen und Genehmigungen für die Meßfeier in der außerordentlichen
Form des Römischen Ritus zeigt sich, daß keine erhebliche Zunahme zu verzeichnen ist.“
Gegen diese
Aussage hat die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt, in einer
heutigen Medienmitteilung heftig protestiert.
Die von der Bischofskonferenz behauptete quasi-Stagnation
der Anzahl altritueller Meßorte in Deutschland entspreche nicht der Wirklichkeit.
Frau Rheinschmitt
tischt Zahlen auf: „Es ist eine nachprüfbarer Tatsache, daß die Alte Liturgie im Jahr 1997 an ungefähr
23 Orten in Deutschland öffentlich gefeiert wurde.“
Anfang Juli 2007 – also vor der Veröffentlichung
des Motu Proprio – seien es 35 Meßorte gewesen:
„Ende Dezember 2007, das heißt, dreieinhalb Monate
nach dem Inkrafttreten des Motu proprio, waren es bereits 78 Meßorte – die Anzahl hatte sich mehr als
verdoppelt“ – so Frau Rheinschmitt.
Sie berichtet auch, daß seit dem 1. Januar 2008 weitere zehn Meßorte
hinzugekommen sind. Außerdem gibt es über fünfzig Initiativen, die einen Antrag gestellt haben, dem
bis jetzt nicht stattgegeben wurde.
Als Beispiel nennt Frau Rheinschmitt die Stadt Gießen im Bistum
Mainz. Dort wartet eine große Gruppe von Gläubigen seit September 2002 auf die Genehmigung für eine
Alte Messe.
In der Stadt Konstanz würden Anträge an das Ordinariat in Freiburg ebenfalls „seit mehreren
Jahren“ warten. Sie seien zuletzt abgelehnt worden, weil angeblich keine Zelebranten verfügbar seien.
Frau Rheinschmitt: „Inzwischen gibt es die Zusage von 13 Priestern, die ihre Bereitschaft erklärten,
in Konstanz zu zelebrieren“. Das habe im Freiburger Ordinariat zu „neuen Überlegungen“ geführt.
Fazit:
„In Anbetracht diese Entwicklung bleibt unklar, worauf sich die gebetsmühlenhafte Wiederholung der Behauptung
stützt, es gebe seit dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ »keine erhebliche Zunahme von Anträgen
und Genehmigungen«.“
Das Gegenteil sei der Fall: „Es gibt eine wesentliche Zunahme – und sie wäre noch
deutlicher, wenn in den Ordinariaten nicht so viel Obstruktion vorhanden wäre.“
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85 Lesermeinungen
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#85 Brahmachari † 00:07:20 | Dienstag, 19. Februar 2008
@bad2 Ich habe ebensolches Anrecht geehrt zu werden wie Jesus. Das ist meine feste Überzeugung. Kein
Problem, dein Kreuz wartet schon auf dich! Spaß beiseite, das kann man behandeln! Ein paar gute Betablocker
und du glaubst sogar, du wärst Gottvater in persona.
Kein Fest für Kannibalen Da sind in den Zeilen ja noch große Mengen von kannibalistischen Überresten
anzutreffen. Die Messe ist allerdings kein Fest für Kannibalen. Sondern sie ist die Überwindung des
Menschenopfers. Nach dem Kreuzesopfer Jesu sind alle Opfer wertlos geworden. Deshalb ist die Feier der
Messe nur eine geistige Vergegenwärtigung dieses einen Opfers, nicht ein Opfer selber.
also ich halte mich für ebenso göttlich wie Jesus… und das eigentlich schon sehr lange Zeit. Ich habe
mich auch selbst bestätigt gefunden in den Schriften des Evangeliums. Ich habe das stets als einen Ausdruck
meiner selbst verstanden. Man könnte also sagen: ich weiß mich Jesus sehr verbunden im Geist und in
Hinblick auf Gott den Vater. Vielleicht fällt meine Einstellung den Katholiken hier so schwer, weil sie
einfach nicht meine Kragenweite besitzen. Sie sind auf Jesus hin orientiert, sie sind das Kirchenvolk,
ich aber bin das wiedererstandene Prinzip des göttlichen Sohnes. Das ist für die Katholiken nicht fassbar,
vielleicht kann es nicht einmal der Himmel verstehen. Aber der Vater versteht es. Und eben deshalb ist
er für mich auch der einzige, der wahre Gott. Ich habe ebensolches Anrecht geehrt zu werden wie Jesus.
Das ist meine feste Überzeugung.
#80 Florian Geyer 21:41:02 | Montag, 18. Februar 2008
@Leblerer im Gegensatz zu Ihrer Wenigkeit ist ja beim guten Matt noch nicht Hopfen und Malz verloren.
Der muß nur ein wenig erzogen und gefördert werden. Oder sanft auf den rechten Weg geschubst wenn er
das Universalerlösugsereignis Golgotha verleugnet. Beiihnen kann man nur hoffen dass sich der örtliche
Rabbi endlich erbarmt und Sie aus Mitleid aufnimmt. Dann müssen Sie sich auch nicht mehr katholich nennen.
Wahrlich ein schrecklicher Verlust für uns !
@ matt2 Mh … vielleicht nehme ich den Satz „Sie erscheinen mir als durchaus interessierter und praktizierender
Katholik“ wieder zurück. Immerhin: Sie bezeichnen Ihre Privat-Meinung zu diesem Thema auch als solchige –
insofern ist dagegen nichts einzuwenden. Ich stellte – in mehr oder minder freier Formulierung – die kirchliche
Lehre dar. So wie es aussieht, kommen wir beide auf keinen gemeinsamen Zweig – selbst die Anerkennung
der wahren Gottheit Christi scheint mir bei Ihnen nicht mehr unbedingt gegeben zu sein. (Deswegen erkennen
Sie den hervorragenden Wert seines Opfers nicht mehr – im Vergleich zu allen anderen, rein menschlichen
Opfern) Es bringt also wenig, hier noch weiter „zu bohren“ – die Fronten sind geklärt. „Ich habe auch
immer darauf bestanden mein eigener Messias zu sein…“ … ist keine gute Haltung, verantworten müssen
Sie diese nur selbst einmal vor dem, der sich auch für Sie entäußerte und gestorben ist. – und natürlich:
Das Opfer Jesu ist „nur“ die Voraussetzung, zur Erlösung muß jeder durch Glaube und Tat das Seinige
beitragen, aber – das ist eben nur die andere Seite einer zweiseitigen Medaille, bei welcher jedoch die
letztere nur in Verbindung und als Folge der ersteren gesehen werden kann.
@Florian G.: nun lieber matt2 für das frevelhafte Geschreibel da unten gebührt würd Dir eigentlich
eine Watsche gebühren ! Schreib endlich verständlich, oder schweig. Dein Gestammel ist ja nicht auszuhalten.
Dafür eine Watsche, wäre durchaus angemessen, wenn das was hälfe. Aber wie wir wissen, sind Watschen
absolut nicht intelligenzfördernd.
also Sie alle hier mögen mich ja für blasphemisch halten… aber ich habe dem „blasphemischen“ Ausspruch:
„Jesus died for somebodies sins, but not mine“ seit jeher viel abgewinnen können. Wieso sollte ich denken
nur durch das Opfer Jesu gerettet zu sein? Für meine Sünden stehe ich schon selber gerade, dafür brauche
ich sein Opfer nicht. Aber das funktioniert ja im Denken der Katholiken gut zusammen mit der Erbsünde-Kiste.
Ich habe mich nie daran gestoßen nach offizieller Kirchenmeinung ein Ketzer zu sein, weil ich Jesus nicht
diese Bedeutung über mein Leben einräume. Ich habe auch immer darauf bestanden mein eigener Messias
zu sein und nicht in Hinblick auf jemand anders gerettet zu sein, der gleichsam durch sein selbstloses
Opfer die ganze Menschheit erlöst haben soll. Wo ist das logisch? Jeder Mensch muss für sich um Erlösung
ringen und das Vorbild Jesu kann ihm dabei helfen. Seine Liebe kann retten, ja! Wenn man seine Liebe erkennt
und sein edles Wesen beherzigt. Aber alleine durch sein Opfer ist das noch nicht geschafft, denn wie schon
gesagt: geopfert haben sich viele. Die könnte man ja dann auch alle zu Erlösern versteigern, wenn es
nur um den Opfercharakter geht.
@ matt2 glauben Sie nicht, dass Sie Sich da ein wenig in eine Idee versteigern? Nein! Ich kann Ihnen so
ziemlich jeden Satz von mir mit Hilfe dogmatischer Lehrbücher, liturgischer Fachliteratur, dem Katechismus,
päpstlichen Lehrschreiben usw. belegen. Wer soll das denn noch nachvollziehen? Das normale Christenvolk
etwa? Von der genauen Herleitung und den Einzelheiten der Relativitätstheorie hat der normale Bürger
auch keine Ahnung. Deshalb leugnet er die Ergebnisse der Theorie aber trotzdem nicht, sondern nimmt sie –
weil er es selber nicht besser weiß – einfach dem Ergebnis nach an. Wenn sie nun gegenüber einem Physiker,
mit Halbwissen ausgestattet, anfangen würden, die Relativitätstheorie zu leugnen, würde er Ihnen vermutlich
auch nicht nur mit den Grundrechenarten antworten. Merken Sie sich einfach, daß im Ergebnis das, was
auf dem Altar geschieht, genau das gleiche ist, was damals auf Golgatha geschah. Nur die Form ist anders.
Über die Begründung muß sich das „einfache Christenvolk“ genauso viele bzw. wenig Gedanken machen wie
ich über die Relativitätstheorie. Das überlasse ich denen, die sich damit auskennen. Das Opfer Jesu
ist für mich auch nichts so herausragendes Nun würde ich Ihnen wirklich empfehlen zu schweigen. Jesus
war der sündlose Gottmensch. Durch seine grenzenlose Liebe und Treue, die am Kreuz ihren Höhepunkt gefunden
hat, wurden wir Menschen mit Gott versöhnt. Der Tod von noch so vielen Menschen hätte dies nicht vollbringen
können.
@ matt2 Durch Ihr letztes Posting zeigen Sie in, für mich, wirklich trauriger Weise – sicher auch stellvertretend
für die meisten anderen Katholiken in der heutigen Zeit – wie wenig Sie noch von den katholischen Glaubenswahrheiten
wissen (obwohl es doch Ihr Glaube ist). Das sollte nun nicht angreifend oder verletztend klingen – ich
finde es wirklich betrüblich. Schuld trifft hier wohl vor allem die zur Verkündigung und Lehre bestellten
Amtsträger, welche ihren Aufgaben scheinbar nicht mehr getreu nachkommen. Sie erscheinen mir als durchaus
interessierter und praktizierender Katholik, gerade deswegen ist Ihr „Unwissen“ umso tragischer und umso
frappierender für die aktuellen Verkünder. Wäre Christus nicht für Sie am Kreuz gestorben, wäre Ihnen
und allen Menschen für immer der Himmel versperrt geblieben, als Folge der Ursünde. Vollkommen Recht
haben Sie, dass wir niemals am Karfreitag stehen bleiben dürfen – und die Kirche tut es auch nicht! Ostern
ist die Folge der Kreuzigung. Ohne die Kreuzigung gäbe es keine Auferstehung (in der Konsequenz auch
für uns Menschen!) Und gerade deswegen, weil die Kreuzigung zur Erlösung und Auferstehung führt, FEIERN
wir das Hl. Messopfer, weil das Opfer Christi unabdingbare Voraussetzung für alles andere ist! Das heißt
jedoch nicht, dass wir uns über Erlösung, Auferstehung und Freiheit in Christus nicht freuen dürften –
ganz im Gegenteil! – jedoch müssen wir uns immer über die Zusammenhänge bewußt bleiben! Liebe Grüße
der Rübezahl
@defensor: das ist mir – mit Verlaub – zu kompliziert und theatralisch… glauben Sie nicht, dass Sie
Sich da ein wenig in eine Idee versteigern? Wer soll das denn noch nachvollziehen? Das normale Christenvolk
etwa? Das Opfer Jesu ist für mich auch nichts so herausragendes, bedenkt man das Opfer der vielen Märtyrer
vor und nach Jesus. Die haben mitunter physisch vielleicht noch mehr zu leiden gehabt als er. Also wieso
jubelt man gerade sein Opfer so hoch? In erster Linie ist der Opfercharakter für mich auch nicht so betonenswert,
sondern vielmehr die Gegenwart Jesu inmitten derer die ihn lieben. Das ist etwas, was feiernswert ist,
dazu kann man eine Messe abhalten. Gerade so, wie er nach seiner Auferstehung inmitten seiner Jüngerschar
trat und denen viel Freude machte durch seine plötzliche Anwesenheit. So ist die feierliche Gegenwart
Jesu und nicht bloß immer der leidende Jesus, wie er am Kreuz dahinsiecht.
@ matt2 Nur ganz kurz: 1. So müssen Sie sich das vorstellen: die Messe IST die Kreuzigung/Opferung Jesu
am Kreuz (jedoch auf unblutige Weise), aber nicht „neuerlich“ (also nicht „noch einmal“, nicht „ein zweites
Mal, usw.“). Die Messe IST das EINE Opfer. In der Tat ist das verstandesmäßig schwer zu begreifen, ähnlich
wie die Trinität oder die wahre Anwesenheit Jesu „in“ Brot und Wein, nichtsdestotrotz ist es katholische
Glaubenswahrheit. 2. Keinesfalls ist die Messe nur ein „symbolisches Opfer“ und keinesfalls nur „Gedächtnis“:
beides ist reformatorisch und wird – zugegebenermaßen – heute auch gerne von „katholischen“ Theologen
(mehr oder minder verschleiert) vertreten, entspricht aber in keiner Weise der kirchlichen Lehre, welche
in diesem Punkt genauso klar und eindeutig formuliert und festlegt wie bei den Wahrheiten des Glaubensbekenntnisses.
Liebe Grüße der Rübezahl
#71 Florian Geyer 20:30:02 | Montag, 18. Februar 2008
der liberale Katholizismus ohne Glaube geht davon aus dass die Eucharistie eine rituelle Handlung ohne
magische Komponente ist genauso wie Offenbarung für die liberale Theologie ein rein menschlicher Bewußtseinsakt
ist. Die Bibel ist deshalb für die liberale Theologie ein rein ethisches Wer und die Eucharistie ein
rituelles Gemeinschftsevent. Der katholische Glaube ist aber eine magische Fleischreligion !
@ matt2 In der Messe wird doch nur symbolisch auf das Opfer Christi angespielt, im Gedächtnis daran. …ich schrei gleich!! Eben gerade nicht! Zumindest nicht nach katholischer Lehre, sondern nur nach protestantischer
Auffassung. Die Kirche lehrt: „Wer sagt, in der Messe werde Gott kein wahres und eigentliches Opfer dargebracht…der
sei ausgeschlossen.“ Der Opfercharakter der Messe ist demnach katholisches Dogma. Wahr und eigentlich
soll das Opfer sein; nicht nur symbolische Anspielung!! Beim Meßopfer und beim Kreuzesopfer sind die
Opfergabe (Christus) und der primäre Opferpriester (Christus) identisch; verschieden ist nur die Art
und Weise der Darbringung. Am Kreuze wurde die Opfergabe auf blutige Weise durch eine reale Trennung des
Leibes und Blutes dargebracht. In der Messe wiederholt sich nicht das Leiden und Sterben Christi, sondern
dieses wird nur durch ein sakramentales Bild vergegenwärtigt*. Es gibt in der Messe also eine wahre Hinopferung
Christi, bei der durch die Doppelkonsekration das Kreuzesopfer bildhaft dargestellt wird. Bildhaft ist
somit nicht das Opfer, sondern die sakramentale Darstellung der Hinopferung. *vergegenwärtigen = wahrhaft
gegenwärtig setzen =|= erinnern
welches Opfer wird denn in der Messe dargebracht?… In der Messe wird doch nur symbolisch auf das Opfer
Christi angespielt, im Gedächtnis daran. Oder soll ich mir nun vorstellen, dass Jesus im Verlauf einer
jeden Messe neuerlich geopfert/gekreuzigt wird, sodass erst dadurch die Vergegenwärtigung seines Leibes
in der Hostie geschieht, die dann ausgeteilt wird?
@ Die Messe ist nicht (bloß) Vergegenwärtigung Die Lehre der Kirche ist offensichtlich anders! Papst
Joh. Paul II. schrieb in Ecclesia de Eucharistia: „Die Eucharistie ist ein Opfer im eigentlichen Sinn.“
Thomas v. Aquin sagt: „Das Opfer, das täglich in der Kirche dargebracht wird, ist nicht ein anderes Opfer
als das, das Christus selbst dargebracht hat“ Nach dem Konzil v. Trient sind Meßopfer & Kreuzesopfer
identisch hinsichtlich der Opfergabe & des hauptsächlichen Opferpriesters. Nur die Art & Weise der Darbringung
ist verschieden. Das Kreuzesopfer war ein absolutes, die Messe dagegen ist vor allem ein relatives Opfer.
Das Kreuzesopfer ist das einzige absolute Opfer, denn es ist als einziges unabhängig von anderen Opfern.
Alle anderen Opfer stehen in Beziehung & Abhängigkeit von ihm. Durch das Kreuzesopfer wurde die Erlösung
des Menschengeschlechts ein- für allemal vollzogen. Alle anderen Gnadenmittel schöpfen ihre Kraft nur
aus ihm. Dennoch ist das Meßopfer nicht überflüssig. Seine Aufgabe besteht in der Zuwendung der Erlösungsfrüchte.
Das genaue Verhältnis von Meß- & Kreuzesopfer wird vom Konzil v. Trient mit den Worten: Vergegenwärtigung,
Gedächtnis & Zuwendung genauer bestimmt. Der Römische Katechismus (II, 4, 70) fügt noch die Erneuerung
hinzu. Die Messe ist lebendige, objektive Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, eine sakramentale Darstellung
desselben. Damit ist gleichzeitig ein objektives Gedächtnis verbunden. Durch die Messe werden sodann
die am Kreuz von Christus verdienten Gnaden den Menschen zugewendet.
@ Aleph alias Amateur-„Theologe“ Aleph: „Die Messe ist kein Opfer: Sie ist die unblutige Vergegenwärtigung
des einen Opfers, aber kein eigenständiges Opfer. Kein Opfer, das als solches so zu bezeichnen wäre.“
Grandioser kann man in drei Zeilen keinen eklatanteren Selbstaussage-Widerspruch produzieren – Glückwunsch!
Gerade weil die Messe repraesentatio (Vergegenwärtigung) des Kreuzesopfers ist, IST sie Opfer! Und gerade
weil die Messe die unblutige repraesentatio des Kreuzesopfers ist, ist sie – selbstverständlich – kein
eigenständiges Opfer (wie Sie als Teil-Aussage richtig feststellen), sondern eben das EINE Opfer. Beschäftigen
Sie sich einmal etwas näher mit der Begrifflichkeit von repraesentatio! Konzil von Trient: „Wer sagt,
in der Messe werde Gott kein wahres und eigentliches Opfer dargebracht … der sei mit dem Anathema belegt.“
(DH 1751) Die einzigen „abenteuerlichen Gedankenkonstruktionen“ sind die Ihren, aber vielleicht wissen
Sie es ja wirklich nicht besser und argumentieren mit lauterem Gewissen – in letzterem Fall lassen Sie
sich einfach eines Besseren belehren. Liebe Grüße der Rübezahl
Vergegenwärtigung Die Messe ist kein Opfer: Sie ist die unblutige Vergegenwärtigung des einen Opfers,
aber kein eigenständiges Opfer. Kein Opfer, das als solches so zu bezeichnen wäre. Alles andere sind
abenteuerliche Gedankenkonstruktionen und daher von Übel.
@ Genoveva Der eine sagt…FOLGE… Der andere sagt…Voraussetzung Hier ist nur der Blickwinkel verschieden.
Um das Kreuzesopfer (Identität von Meßopfer & Kreuzesopfer) überhaupt darbringen zu können, ist die
Realpräsenz erforderlich und somit Voraussetzung. Umgekehrt ließe sich natürlich auch sagen, daß aus
der Tatsache, daß es sich nämlich um die unblutige Erneuerung (bzw. Wiederholung!) des Kreuzesopfers
handelt, folgt, daß Christus real Gegenwärtig sein muß. Aber das ist eben nur ein Aspekt der Eucharistie
Wenn Sie so wollen, sind natürlich im weitesten Sinne auch die Lesung, der Segen usw. ein Aspekt der
Eucharistie. Das WESEN der Messe machen diese inhaltl. Aspekte aber nicht aus. Die Eucharistie hat den
Charakter eines Opfers Nein! Die Messe IST ihrem Wesen nach ein Opfer; mit allem was dazu gehört (z.B.
Opfermahl). Nicht mehr aber auch nicht weniger. ihr Sinn und Wesen ist die reale Gegenwart Umgekehrt wird
ein Schuh draus!! Sinn und Zweck der realen Gegenwart ist die Tatsache, daß diese die Voraussetzung dafür
ist, daß das gleiche Opfer von Golgatha nun auch sakramental vollzogen werden kann. Natürlich gibt es
den Einsetzungsbericht, aber dieser spricht nicht von der Verwandlung der ganzen Substanz… Pardon, aber
die Worte: „Das IST mein Leib“ sind wohl eindeutig genug. Christus sagte nicht „das ist auch mein Leib“
bzw. „Hier (in diesem Brot) ist mein Leib“. Deshalb ist es ein Dogma, daß Christus im Altarsakrament
durch Verwandlung der ganzen Substanz gegenwärtig wird.
@ Genoveva … im übrigen: Genoveva: „Mein Beispiel mit der Transsubstantiation habt Ihr natürlich auch
nicht verstanden. Natürlich gibt es den Einsetzungsbericht, aber dieser spricht eben nicht von der Verwandlung
der ganzen Substanz des Brotes …“ Natürlich, natürlich – „nicht verstanden“ … vielleicht jedoch
erkennen vielmehr SIE das Hinkende in Ihren eigenen Vergleichen nicht! Ich habe Ihr Beispiel sehr wohl
verstanden und es als unzutreffend verworfen, denn der römische Kanon spricht explizit vom tatsächlichen
Leib und Blut des Herrn. – Da für das Auge aber gleichzeitig trotzdem nur „Brot und Wein“ zu sehen sind,
also die Akzidenzien, ist es selbstredend zwingend notwendig, dass hier implizit von der Substanz (auch
wenn das Verb nicht explizit genannt ist) die Rede sein muss, weil ein tertium non datur (es sei denn,
man unterstelle dem römischen Kanon ein protestantisches Verständnis der Einsetzungsworte …). So –
und nun: Einen solchen offensichtlichen, impliziten Bezug und Verweis, wie den des römischen Kanon auf
die Transsubstantiationslehre, werden sie sicher nicht in gleicher Deutlichkeit beim 2. Hochgebet in Bezug
auf den Opfergedanken herstellen können. (Einen vagen [oder gewollt verschleierten (?)] Bezug gestehe
ich durchaus zu) Insofern ist Ihr Versuch, durch DIESES Beispiel dem möchtegern-kathole falsche Logik
nach zu weisen gänzlich gescheitert, denn Sie versuchten hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen – das
bedeutet im übrigen nicht, dass ich m-ks Meinung zu „Opfer & NOM“ zu 100% teile
Jahrelanges Warten auf Erlaubnis Was machen eigentlich die Gruppen, die seit Jahren auf die Erlaubnis
zur Feier der außerordentlichen Messe warten? Sie hätten ja die Möglichkeit bei NOM zu überwintern,
in dem sie Augenbinden überstreifen, um wenigstens optisch keine Schäden davon zu tragen. Das akustische
Problem ließe sich doch leicht mit Oropax angehen. Die Altrituellen hätten dann die Möglichkeit, an
einer Messe teilzunehmen, die sie zwar im Grunde ihrer Herzensgrube ablehnen. Trotzdem hätten sie die
Gewähr, an einer gültigen Messe teilgenommen zu haben. Vor allem entstünde ihnen kein Zores, was sie
am Sonntagvormittag tun sollen. Die NOM-Messe nicht besuchen entfiele dann als Möglichkeit. Bliebe stattdessen
voller Zorn und heißer Erwartung auf die ausstehende Erlaubnis zu warten und händeringend darum zu beten.
Oder sich wieder eine teure Fahrkarte zu kaufen, um nach Wigratzbad oder an andere Orte zu kommen, wo
das alte Ritual gepflegt wird. Vielleicht könnte das Ausbleiben der bischöflichen Erlaubnis seit 2002
auch als Fingerzeig gewertet werden, dass Gebetsstürme oder Sühnenächte in dem Fall nichts mehr nützen
und höhere extraterristrische Instanzen längst nicht mehr geneigt sind, die bestimmt stürmisch und
heiß vorgetragenen Bitten um wohlwollende Erlaubnis für das alte Ritual zu berücksichtigen. Sechs Jahre
auf Erlaubnis zu warten ist schon ein krasser Zustand. Da sollte man nicht im Status quo verharren, sondern
in eine NOM-Messe gehen, halt Mit Augenbinde und Oropax ausgestattet. :
@ Genoveva Hoppalla! Dogmatik ist nicht Ihre Stärke, gell? – Wahrscheinlich liegt es aber vielmehr daran,
dass Sie keine klare Begrifflichkeit haben! Sie behaupteten wortwörtlich: „Sie konstruieren die ganze
Messe vom Opferbegriff her. Das ist völliger Nonsens. Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe,
wie Sie behaupten.“ Und nun führen Sie gegen unsere Richtigstellungen, welche sich auf obiges Zitat bezogen,
folgendes an: „Natürlich ist die Messe ein wirkliches Opfer. Aber das ist eben nur ein Aspekt der Eucharistie,
anders ausgedrückt: Die Eucharistie hat den Charakter eines Opfers, ihr Sinn und Wesen ist die reale
Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn.“ Wie in diesem Zitat hervorragend erkennbar ist,
springen Sie unvermittelt von „Messe“ auf „Eucharistie“, setzen beide also implizit gleich und argumentieren
mit Ihrer Definition der Eucharistie gegen die von uns vorgebrachte Definition der Messe! Merken Sie was? –
Gehen Sie hin und studieren Sie Ihren Ott bezüglich der (notwendigen) begrifflichen und inhaltlichen
Differenzierung zwischen Messe und Eucharistie! Vielleicht habe ich hier auch eine Teilschuld, weil ich
aus dem KKK zitierte, dessen Passage hier ebenfalls zu undifferenziert verstanden werden kann. Letztlich:
Das Wesen der MESSE ist de fide das Opfer – und sonst nichts. (Und das werden Sie in keiner „seriösen“
vorkonziliaren Dogmatik anders finden) zu guter Letzt: über „Folge“ und „Voraussetzung“ ließe sich hier
scholastisch lange streiten…
@Möchtegern-Rüberzahl-Defensor Mit Euch hat man es nicht einfach. Der eine sagt: Die reale Gegenwart
Christi ist (nur) die FOLGE der Erneuerung des Opfers. Der andere sagt: Die reale Gegenwart Christi ist
nämlich die Voraussetzung damit ein wahres und eigentliches Opfer überhaupt dargebracht werden kann.
Das ist zwar diametral entgegengesetzt, hindert Euch aber natürlich nicht, ganz einig zu sein Der große
Möchtegern-Dogmatiker haut dann gleich noch eine faustdicke Häresie drauf und behauptet, das Kreuzesopfer
werde im Meßopfer unblutig wiederholt. Damit das Skatklopfen ein Ende nehmen kann: Natürlich ist die
Messe ein wirkliches Opfer. Aber das ist eben nur ein Aspekt der Eucharistie, anders ausgedrückt: Die
Eucharistie hat den Charakter eines Opfers, ihr Sinn und Wesen ist die reale Gegenwart des gekreuzigten
und auferstandenen Herrn. Wer das für lutherisch hält, der nehme sich einfach seinen Ott oder eine beliebige
vorkonziliare Dogmatik zur Hand. Also: Luftablassen und gute (gerne vorkonziliare!) Bücher zum Thema
lesen. Mein Beispiel mit der Transsubstantiation habt Ihr natürlich auch nicht verstanden. Natürlich
gibt es den Einsetzungsbericht, aber dieser spricht eben nicht von der Verwandlung der ganzen Substanz
des Brotes und des Weines (und auch sonst kein Text des Canons). Deswegen leugnet er die Transsubstantiation
aber nicht, wie sie es dem 2. HG bezüglich des Opfercharakters der Eucharistie unterstellen.
für mich ist mit Opfer im weiterem Sinn Hingabe, Preisgabe an die Welt gemeint… also Gott, der sich
durch den Sohn offenbart und der Welt preisgibt. Der Konsum von Fleisch und Blut dieses Opfers bedeutet
für mich die Aufnahme der Lehren, des Geistes in sich. Es ist also weniger so, dass man das verzehrt,
um seinem eigenen Körper damit zu dienen, sondern man verzehrt es damit man in diesen Leib geformt wird…
oder so ähnlich verstehe ich das. Ich meine normalerweise wäre das nicht so. Wenn beispielsweise ein
Löwe das Fleisch einer Antilope verzehrt, so wird dieser ja nicht der Antilope gleich, sondern er nährt
mit diesem Fleisch bloß seine eigene Art. Auf der geistigen Ebene ist Verzehr aber offenbar zu verstehen
als Verwandlung. Man wird zu dem, was man isst und trinkt. Im eigentlichen Sinn verzehrt ES einen und
macht es zu einem Teil von sich.
Dr. Otterbeck Sie haben recht. Selbst die Verzehnfachung wäre marginal. Frau Rheinschmitt ist mal wieder
am Erbsen zählen für ihren überfüssigen Verein. Im Ergebnis: Aus einem fetten Mund magere Zahlen.
@ HeinrichvonOfterdingen Ich habe nicht bestritten, dass Christus in der Eucharistie anwesend ist. Ganz
im Gegenteil: er ist dort körperlich und sakramental vorhanden! Ich habe es andersherum gesagt: Christus
ist AUCH in anderweitiger Form unter uns präsent – sei es in der alten Messform, in der neuen, im Gebet,
in der Diakonie, …
@Genoveva @Rübezahl @ Defensor Fidei @Rübezahl @ Defensor Fidei Danke für die Ausführungen und Zitate
nach Trient, KKK usw. @Genoveva Sie schrieben: „könnte ich behaupten, der VOM würde die Transsubstantiation
leugnen, da dieses wesentliche, vom Trienter Konzil formulierte Dogma, das „Eigentliche“ der Eucharistie,
im Canon nicht vorkommt.“ Das stimt nicht, so lesen wir dort: „Laß uns alle, die wir gemeinsam von diesem
Altare Fleisch und Blut deines Sohnes empfangen …“ Wo im verbreiteten 2. HG finden Sie so klare, eindeutige,
katholische Worte über die Realpräsenz unseres Herren? Sie schrieben ferner: „Sie konstruieren die ganze
Messe vom Opferbegriff her. Das ist völliger Nonsens. Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe,
wie Sie behaupten.“ Ihre Meinung ist 100% richtig, aber nur vom protestantischen Standpunkt aus. Luther
war das mit dem Opfer ein Greuel. Deshalb fehlt die Wandlung bei den Protestanten. Katholisch ist, was
Rübezahl und Defensor geschrieben haben. Bei jeder kath. Messe wiederholt sich Christi Opfer auf Golgotha
unblutig neu. Sie selbst, Genoveva, haben aus dem alten Canon zitiert: offerimus praeclarae maiestati
tuae de tuis donis ac datis hostiam puram, hostiam sanctam, hostiam immaculatam, panem sanctum vitae aeternae
et calicem salutis perpetuae Übersetzt:bringen … ein reines Opfer dar, ein heiliges Opfer, ein makelloses
Opfer: das heilige Brot … und den … Kelch An Ihnen, Genoveva, sieht man die Früchte des 2. HG. Sie
haben bereits wesentliche kath. Wahrheiten verdrängt.
@ Genoveva zum zweiten: Genoveva: „Mit Ihrer verquaste Logik könnte ich behaupten, der VOM würde die
Transsubstantiation leugnen, da dieses wesentliche, vom Trienter Konzil formulierte Dogma, das „Eigentliche“
der Eucharistie, im Canon nicht vorkommt.“ Aha, soso, im römischen Kanon gibt es also keine Einsetzungsworte?!? Vielleicht sind Sie einfach übermüdet und sollten schlafen gehen … @ Defensor: der Rübezahl war
schneller mit der Antwort
@ Genoveva: Das Wesen der Messe Sie konstruieren die ganze Messe vom Opferbegriff her. Das ist völliger
Nonsens. Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe, wie Sie behaupten. Oh doch…genau das ist die
Messe ihrem Wesen nach. Nach katholischer Lehre ist die Messe ein Opfer, und zwar die sakramentale Vergegenwärtigung
und Darbringung des Kreuzesopfers Christi. Die Messe steht und fällt mit dem Opfercharakter. Ohne Opfercharakter
gibt es keine Messe mehr. Wer das Opfer ablehnt, feiert nicht Eucharistie im katholischen Sinne. Da beißt
die Maus keinen Faden ab. Das ist die katholische Definition von Messe. Die Messe IST ein wahres und eigentliches
Opfer. De fide. Das Eigentliche der Messe, genauer gesagt der Eucharistie, ihr Wesen, ist die reale Gegenwart
Christi! Pardon, aber wenn etwas völliger Nonsens ist, dann diese Auffassung. Die reale Gegenwart ist
zwar von unglaublicher Bedeutung, aber sie hängt nicht einfach so in der Luft, sondern hat einen tieferen
Sinn. Die reale Gegenwart Christi ist nämlich die Voraussetzung damit ein wahres und eigentliches Opfer –
genauer gesagt das Kreuzesopfer in sakramentaler Form – überhaupt dargebracht werden kann. Gäbe es keine
Realpräsenz, wäre Christus nicht die Opfergabe und das Meßopfer wäre nicht die sakramentale Darbringung
des Kreuzesopfers, sondern ein anderes Opfer. Diese Ansicht wäre jedoch Häresie.
@ Genoveva Genoveva: „Sie konstruieren die ganze Messe vom Opferbegriff her. Das ist völliger Nonsens.
Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe, wie Sie behaupten. Das Eigentliche der Messe, genauer
gesagt der Eucharistie, ihr Wesen, ist die reale Gegenwart Christi!“ Aha, soso, umso später der Abend,
umso abstruser die Theorien! Konzil von Trient: „Wer behauptet, in der Messe werde Gott nicht ein wahres
und eigentliches Opfer dargebracht, oder die Opferhandlung bestehe in nichts anderem als dass uns Christus
zur Speise gereicht werde, der sei ausgeschlossen.“ (NR 606, DS 1751) Aktueller KKK: „1366 Die Eucharistie
ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist
dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu 1367 Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind
ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze
opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden“ „Und
weil in diesem göttlichen Opfer… jener selbe Christus enthalten ist und unblutig geopfert wird,…[ist]
dieses Opfer wahrhaft ein Sühneopfer“ (K. v. Trient: DS 1743)“ Im übrigen: Jesus sagte nicht NUR: „das
ist mein Leib … das ist mein Blut“ SONDERN AUCH: „…der für euch hingegeben wird … das für euch
und pro multis vergossen wird …“ Merken Sie was, liebe Genoveva? Die reale Gegenwart Christi ist (nur)
die FOLGE der Erneuerung des Opfers.
@möchtegern-kathole: Wo soll man da anfangen? Sie konstruieren die ganze Messe vom Opferbegriff her.
Das ist völliger Nonsens. Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe, wie Sie behaupten. Das Eigentliche
der Messe, genauer gesagt der Eucharistie, ihr Wesen, ist die reale Gegenwart Christi! Wie kommen Sie
zu dieser völlig einseitigen Fixierung auf den Opfercharakter der Messe? Denken Sie doch einmal nach!
Sie beten doch in der Messe oder nach der Kommunion nicht „Das ist ein Opfer“, oder? Nein, Sie können
aber sehr wohl beten „Mein Herr ist wirklich, mit Fleisch und Blut, hier“. Mit Ihrer verquaste Logik könnte
ich behaupten, der VOM würde die Transsubstantiation leugnen, da dieses wesentliche, vom Trienter Konzil
formulierte Dogma, das „Eigentliche“ der Eucharistie, im Canon nicht vorkommt.
@ möchtegern-kathole da mit voller Absicht das „Opfer“ aus dem Text flog, liegt hier Häresie vor Mit
dieser Auffassung stehen Sie relativ alleine da. Man kann das zwar bedenklich finden, aber häretisch
kann es nicht sein. Häresie ist eine bewusste und hartnäckige Leugnung von Glaubenswahrheiten. Dergleichen
ist passiv nicht möglich. Hätte Petrus auf die Fragen geschwiegen, so hätte er den Herrn nicht verleugnet.
Weder „Elohim“ noch „JHWH“ Die Behauptung „Christus … ruft am Kreuz zu ELOHIM statt zu JHWH.“ ist philologischer
Unsinn. Nach Aussage der Evangelisten ruft Jesus Christus am Kreuz „Eli“ bzw. „Elo(h)i“. Beides heißt
schlicht „mein Gott“. Letzteres is gutes Aramäisch, auch im Arabischen lautet es ganz ähnlich „Ilâhi“.
MfG Christoph Heger
@sacerdos helveticus, @Genoveva @Gotthard @sacerdos helveticus In Ihrem „selten bis nie“ liegt so manches
begraben. Ein Priester hätte heute auch die Möglichkeit, den alten Canon als 1. Hochgebet zu verwenden,
aber dies wird von vielen „selten bis nie“ gemacht (von wenigen rümlichen Ausnahmen abgesehen) Danke
für die interessante Anmerkung. @Genoveva „offerimus“ bedeutet nicht opfern – es wird z.B. im deutschen
2. HG mit „bringen wir … dar“ übersetzt. Wo ist da Ihr Opfer? Man kann dieses lateinische Wort auch
mit zusammen mit Opfer verwenden (ein Opfer darbringen = sacrificium offere), aber nicht nur. Da bestätigen
Sie selbst, was ich geschrieben habe: statt klarer Aussagen kommen Begriffe, in die man auch eine normale
Gebenbereitung hineininterpretieren kann; im alten Ritus ist in den Absätzen oberhalb und unterhalb sehr
klar, um was es geht: um ein Opfer. Beispiel: Im alten Ritus steht da z.B. tatsächlich „offerunt hoc
sacrificium laudes“ = sie bringen dieses Lobopfer dar. Noch was: das Wort „hostiam“ in dem von Ihnen zitierten
Absatz des alten Ritus bedeutet Opfergabe, auch Opfertier. Im liturgiereformierten Text fehlt das dann.
Reicht das als Niveau? @Gotthard Und zusammen mit der Tatsache, dass das 2. Hochgebet am häufigsten verwendet
wird (mit Abstand) ergibt sich das, was ich gesagt habe: das Entscheidende, das „Opfer“ kommt im Text
vieler deutscher Priester nicht mehr vor. Und da wundern wir uns, dass die Messe ihre Wirkung verloren
hat und die Leute in Scharen fernbleiben?
„Orate Fratres“ Möchtegern-kathole schrieb: …und bei der Bitte des Priesters an die Gläubigen um ihr
Gebet, im NOM ebenfalls ersatzlos gestrichen. Sie meinen wohl das „Orate Fratres“ mit seiner Antwort „Suscipiat“.
Dieses ist in der lateinischen Ausgabe des NOM nach wie vor die einzige Einleitung zum Gabengebet. Im
deutschen Messbuch ist dieses Gebet die Variante C nebst zwei anderen zur Auswahl gestellten Möglichkeiten.
Während die eine von ihnen noch so etwas wie eine Paraphrase des überlieferten Gebetes ist, besteht
die andere einfach in „Lasset uns beten“. In einer künftigen Ausgabe wollte die entsprechende Liturgiekommission,
die im Auftrag der Bischöfe arbeitete, sogar die einzige Form des lateinischen Messbuches „ersatzlos
streichen“. Zum Glück wird dies nach den neuen römischen Richtlinien für die Übersetzung liturgischer
Texte (Instruktion „Liturgiam authenticam“ wohl nicht möglich sein. In der Praxis ist es aber wohl so,
dass in vielen Pfarreien diese überlieferte Gebetseinladung selten bis nie verwendet wird, so dass man
den Eindruck haben kann, dieser Text sei im Novus Ordo gestrichen.
@möchtegern-opfer: Sie Ahnungsloser was verstehen Sie denn unter „leugnen“??? Betrachten Sie bitte die
beiden folgenden Parallelstellen aus dem 2. und dem 1. Hochgebet, die beide aussprechen, was die Messe
eigentlich ist: Hochgebet II: „Memores igitur mortis et resurrectionis eius tibi, Domine, panem vitae
et calicem salutis offerimus“ Hochgebet I / Canon Romanus: „Unde et memores, Domine, […] offerimus praeclarae
maiestati tuae de tuis donis ac datis hostiam puram, hostiam sanctam, hostiam immaculatam, panem sanctum
vitae aeternae et calicem salutis perpetuae“ Das ist eine etwas ausladendere Sprachform, aber im Kern
exakt diesselbe Aussage: Im Vollzug des Gedächtnisses seines Todes und seiner Auferstehung bringen wir
Gott die Opfergaben dar, das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles. Wenn Sie den NOM kritiseren wollen,
dann tun Sie das doch bitte auf einem angemessenen Niveau und nicht durch Unterstellungen und Verleumndungen.
@Gotthard womit Sie bestätigen, was ich geschrieben habe, nämlich dass im 2. Hochgebet das Opfer gar
nicht vorkommt, in jenem Hochgebet, das am häufigsten, in manchen Pfarren fast ausschließlich verwendet
wird. Danke. Vergleich mit dem Canon des Alten Ritus: Da ist das Opfer bereits in den ersten Absätzen
des Canons bis zur Wandlung mindestens 6 Mal erwähnt, teilweise in Abwandlung (Lobopfer, Opfergesinnung,
Opfergaben, oder als Verb ‘opfern’ usw.). Allein in den drei Absätzen nach der Wandlung kommt das Wort
„Opfer“ (also ohne Zusatz) 6 mal vor. Im alten Ritus kommt das „Opfer“ auch noch in anderen Messteilen
vor, z.B, ausgiebig in der „Opferbitte an die heilige Dreifaltigkeit“ (im NOM gestrichen) und bei der
Bitte des Priesters an die Gläubigen um ihr Gebet, im NOM ebenfalls ersatzlos gestrichen. Um einem unsinnigen
Argument zuvorzukommen: dass das Opfer in anderen Texten (Geleitwort des Messbuches usw.) vorkommt, oder
in den selten verwendeten Hochgebeten 1, 3 und 4, ist für das übliche 2. Hochgebet keine Entschuldigung.
Unbillig ist übrigens Ihre Ausdrucksweise, wenn Sie andere Leute im Forum ungefragt duzen – wir sind
hier nicht auf der Gesamtschule.
@möchtegern-k da mit voller Absicht das „Opfer“ aus dem Text flog, liegt hier Häresie vor. Es ging nicht
um Änderungen, bei denen zufällig das Opfer gestrichen wurde, sondern hier wurde eine Seite der kath.
Theologie systematisch gestrichen. Setz dich und nimm das Gotteslob und lies: im 1. Hochgebet kommt „Opfer“
5 Mal vor im 2. Hochgebet kommt „Opfer“ 0 Mal vor im 3. Hochgebet kommt „Opfer“ 4 Mal vor im 4. Hochgebet
kommt „Opfer“ 4 Mal vor.
#43 Nachtlaterne 19:38:25 | Samstag, 16. Februar 2008
die bischofskonferenz… … gibt es nur, weil sich die bischöfe so gerne hinter mehrheitsbeschlüssen
verbergen. was für eine gleichgültigkeit, die ohne weiteres über millionen lleichen abgtetriebener
gotteskinder geht. hauptsache dem zeitgeist tief in den hintern kriechen! die würden maria nicht helfen
jesus nicht abzutreiben.
Lieber Mitten drin, Wenn Sie das verleugnen, leugnen Sie Jesus Christus! … aber ich verleugne das ja
gar nicht. Weder dass Jesus Christus das gesagt hat, noch dass es so ist. Wenn ich mich recht erinnere
war es genau anders herum, unter Verweis auf dieses Christuswort bestritten Sie, dass Christus in der
Messe auf eine andere, körperliche, sakramentale Weise anwesend ist. Das ist nicht katholisch!
@ HeinrichvonOfterdingen, Libertas Ecclesiae & Co. Ich weiß nicht, auf welchen Glauben Sie sich berufen!?!
Lesen Sie mal gründlich die Bibel, Jesus hat genug dazu gesagt. Gilt Ihre Meinung mehr als die unseres
HERRN Jesus Christus? Wer sich in seinem Namen versammelt – in welcher Form auch immer – dort ist ER mitten
unter ihnen. Wenn Sie das verleugnen, leugnen Sie Jesus Christus!
@ Typ: NOM = Häresie Ich habe nicht bestritten, daß es auch heute noch eine Opfertheologie gibt – außerhalb
der Messe. Nur in dem Messtext zum Opfer selbst wird das Opfer geleugnet. Dabei ist das „Opfer“ nicht
zufällig rausgeflogen, quasi als unglückliche Fügung, sondern die Liturgiereformer haben offensichtlich
mit voller Absicht das „Opfer“ aus dem Messtext inkl. dem am häufigsten verwendeten 2. Hochgebet entfernt.
Nur so kann man erklären, dass die vielen Nennungen dieses Wortes samt und sonders (bis auf eine Ausnahme,
bei der Gabenopferung, die eine andere ist) entfernt haben. Oder glauben Sie an solchen Zufall? Sogar
in den Präfationen wurde diese Abbrucharbeit geleistet. Wer hier keine Systematik sieht, sondern an den
Zufall glaubt, der möge die Texte mal an einem stillen Abend vergleichen. Deshalb: da mit voller Absicht
das „Opfer“ aus dem Text flog, liegt hier Häresie vor. Es ging nicht um Änderungen, bei denen zufällig
das Opfer gestrichen wurde, sondern hier wurde eine Seite der kath. Theologie systematisch gestrichen.
Und selbst wenn es Zufall wäre? Was ist denn ein Messtext wert, in dem der wichtigste Aspekt, das Wesen
der Messe – eben das Opfer – nicht zur Sprache kommt? Der Text ist eine Themaverfehlung, geht komplett
an der Sache vorbei, und zerstört so den Glauben. Fazit: NOM = Häresie
das ist ja in Ordnung… –--laut NT sind die Christen NICHT mehr dem mosaischen Gesetz unterworfen…
natürlich nicht. Das war doch eine Maßnahme gegen ein starrsinniges Volk. Aber eben damals notwendig
und nicht etwa Menschenwerk, sondern tatsächlich von Gott eingesetzt. Das ist Wort der Schrift. Dass
die Bräuche und Opferrituale mit dem Auftreten des Messias ihr Ende fänden steht schon in der Offenbarung
bei Daniel in den 70 Jahrwochen. Das ist also kein Thema. Es ging mir alleine darum festzuhalten, dass
es sich bei JAHWE, der Mose berief und die ganzen Plagen und Wunder in Ägypten und in der Wüste vollbrachte,
und dem Gott, der Abraham berief um ein und denselben Gott handelt. WAS SIE OFFENBAR IN ZWEIFEL ZIEHEN…
und das ist Ketzerei, Ketzerei, Ketzerei…
@ Orlokalo Sorry, Orlokalo, aber Sie sind ein echter HOBBYTHEOLOGE, mehr aber auch nicht. Sie betreiben
verkürzte „Bierdeckel-Exegese“. Mit ihren letzten Postings implizieren Sie nun wiederum, dass JHWH nicht
Gott (Vater, im chrisltichen Sinne) ist und somit Mose irgendeinem Götzen oder was auch immer folgte
(denn: JHWH wurde Ihrer Theorie nach ja „abgelöst“). „Blubb“ …
Der Gott der Mose berief ist Gott Sie Ketzerkind! was fällt Ihnen ein hier antichristliche Lehren zu
verbreiten? Leugnen Sie etwa die ganze Geschichte des Exodus Israels, wo sich Gott daselbst und durch
Mose offenbarte? Es gibt eine Bibel und der Exodus mithin die gesamte göttliche Offenbarung und Verordnung
an Mose ist Teil dessen. Wer das leugnet ist kein Christ und leugnet den wahren Gott.
was der immer mit seinem ELOHIM hat… das ist ein schrulliger Mensch. Was wollen Sie damit beweisen?
Wer sich allzu sehr auf Gottesnamen versteift suggeriert damit, es gäbe mehrere Götter, die gegeneinander
benannt werden müssten… aber jetzt kommt wieder die Leier von wegen: wer seinen Namen anruft (ELOHIM
natürlich) wird gerettet. Es gibt schon komische Gläubige.
@ Orlokalo Schmunzel @ „Christus … ruft am Kreuz zu ELOHIM statt zu JHWH.“ Okay, man kann Ihnen – als
wohl nicht-Theologen – sicher nicht vorwerfen, dass Sie sich zu wenig im AT auskennen: Jedenfalls: Elohim
ist ebenfalls wie JHWH in erster Linie ein alttestamentlicher Name; Sie können also niemals Elohim gegen
JHWH ausspielen, da beide im AT für den Gottesnamen stehen. Mir Ihrer Argumentation „ruft am Kreuz zu
ELOHIM statt zu JHWH.“ setzen Sie implizit voraus, dass für das AT nur JHWH als Gottesbezeichnung in
Frage kommen würde – und das stimmt halt nicht. Insofern wäre es vollkommen irrelevant, ob Jesus Elohim
oder JHWH ausgerufen hat (wobei ich hier natürlich keinesfalls infrage stellen will, dass Er Elohim gebrauchte –
nur: gegen das AT oder die Juden oder gegen antitrinitarische Glaubensrichtungen läßt sich diese Stelle
keinesfalls anführen, da diese ebenfalls Elohim als legitimen Gottesnamen anerkennen würden). Liebe
Grüße der Rübezahl
#32 jeanjaques 15:51:20 | Samstag, 16. Februar 2008
@ krak des chevaliers Lehmann wird sein „Werk“ indirekt fortsetzen, denn er hat einen „würdigen“ Nachfolger,
eben sein Prinzipal, den Metropolit der oberrheinischen Kirchenprovinz gefunden. Wir können auf die Ausführungen
von „His masters voice“ gespannt sein.
@ Orlokalo Orlokalo: „Ihr Argument mit dem trinitarischen Gott trifft auf die alttestamentarisierenden
Calvinisten, US-Evangelikalen und Puritaner zu…die verehren den jüdischen JHWH statt den neutestamentarischen
trinitarischen ELOHIM des Christentums.“ Mein Satz, in welchem der trinitarische Gott vorkommt, war nicht
mal annähernd ein „ARGUMENT“. Was wollen Sie mir mit diesem Statement eigentlich sagen? Und seit wann
ist ELOHIM neutestamentlich trinitarisch?
höchste Zeit Es ist höchste Zeit, dass die „Generation Lehmann“ in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Sie hatten Ihre Chance die sie dazu genutzt haben, die Kirche in Grund und Boden zu reiten. Nun, da sie
in den letzten Zuckungen liegen, schlagen sie noch einmal wild um sich, um die Nachhaltigkeit ihres Zerstörungswerkes
zu sichern. Es wird ihnen nicht gelingen.
@ möchtegern-kathole Natürlich gibt es irgendwo noch Konzilstexte (SC) Immerhin: Ein Konzilstext! Höhere
lehramtliche AUtorität gibt es nicht. Kommentare zur Messe (die ‘Grundordnung’) Das ist kein Kommentar,
sondern die amtliche Ausführungsbestimmung. in denen das Opfer noch benannt ist Ihre Behauptung, der
Opferbegriff sei eliminiert, ist damit widerlegt. seit der Liturgiereform wird meistens das sog. zweite
Hochgebet verwendet. Und da ist der Opfergedanke eben ausradiert. Schwachsinn. Nur weil das Wort „Opfer“
nicht vorkommt, ist noch lange nicht der „Opfergedanke“ ausradiert – das beweisen ja SC und GRM. Ihr Verweis
auf andere fromme Texte hilft da nicht weiter. Oh doch, denn darin äußert sich das Lehramt. Faktum ist
und bleibt, da werden auch Sie kaum widersprechen können: in der heutigen Standardmesse unter Verwendung
des 2. Hochgebets ist der Opfergedanke eliminiert. Nein. Siehe oben. Ob die Eucharistiefeier ein Opfer
ist, hängt nicht davon ob, wie oft das Wort „Opfer“ drin vorkommt. Denn immerhin ist die Messe das Opfer –
da sollte man es schon erwähnen. Trotzdem hängt die Rechtgläubigkeit der Texte nicht daran, ob da zwölfmal
oder nur achtmal oder womöglich gar nicht das Wort „Opfer“ vorkommt. ANsonsten müssten Sie ja auch das
NT wegschmeißen, da wird nämlich auch die Eucharistie ohne das Wort „Opfer“ beschrieben – da heißt
es nur Herrenmahl oder Brotbrechen. Ganz schön häretische Scheiße, diese Bibel, nicht wahr?
@ Orlokalo Orlokalo: „Auch als überzeugter Christ kann man also andere christl. Konfessionen als Gott
verehrend aktzeptieren.“ Insofern diese den trinitarischen Gott anerkennen, ist dies nicht zu bestreiten.
Jedoch gilt es bzgl. nicht-röm.-kath. Religionsgemeinschaften noch vieles weitere zu beachten und zu
bedenken. Insbesondere, die Äußerungen der kirchlichen Tradition diesbezüglich. Die Kirche baut eben
nicht nur auf der Schrift sondern genauso auch auf der Tradition und darauf, wie das authentische Lehramt
die Schrift auslegt(und nicht alle möglichen Hobby- oder Diplomtheologen oder Exegese-Lehrstuhlinhaber)
Liebe Grüße der Rübezahl
@ Doriano Doriano:„Allerdings habe ich mal etwas von der ‘Begierdtaufe’ gelesen. Was sagt die Tradition
dazu?“ Da Sie scheinbar – wie auch immer – der FSSPX verbunden sind, will ich Ihnen auf ihre Frage mit
einem Zitat aus dem Kompendium der christlichen Lehre des Hl. Pius X.antworten; dort heißt es in gewohnter
Kompaktheit: „567. Kann man den Mangel der Taufe irgendwie ersetzen? Den Mangel der Taufe kann das Martyrium
ersetzen, das Bluttaufe heißt, oder ein Akt der vollkommen Liebe zu Gott oder der Reue, verbunden mit
dem wenigstens eingeschlossenen Verlangen nach der Taufe; dies heißt Begierdetaufe.“ Natürlich müßte
man zu diesem Thema noch viel tiefer gehen … Liebe Grüße der Rübezahl
@ Typ Natürlich gibt es irgendwo noch Konzilstexte (SC) oder Kommentare zur Messe (die ‘Grundordnung’),
in denen das Opfer noch benannt ist. Aber diese Texte werden nicht in der Messe gebetet, sondern eben
der Messtext, seit der Liturgiereform wird meistens das sog. zweite Hochgebet verwendet. Und da ist der
Opfergedanke eben ausradiert. Ihr Verweis auf andere fromme Texte hilft da nicht weiter. Auch nicht, dass
wenige Priester das 1. Hochgebet verwenden, das mit dem des Alten Ritus weitgehend identisch ist. Faktum
ist und bleibt, da werden auch Sie kaum widersprechen können: in der heutigen Standardmesse unter Verwendung
des 2. Hochgebets ist der Opfergedanke eliminiert. Und das ist – wenn es absichtlich gemacht wird – häretisch,
wenn es unabsichtlich gemacht wird, ziemlich dumm. Denn immerhin ist die Messe das Opfer – da sollte man
es schon erwähnen.
@möchtegern-kathole Wir sollten uns keinen Iullusionen dahingeben – es wird noch viel Zeit vergehen,
bis eine nennenswerte Änderung eingetreten ist. S.E. Bishof Bernard Fellay (ja, ich weiß – FSSPX) sprach
letztes Jahr im Mai ( also noch vor MP) von einem, wie ich meine realistischen Zeitraum über zwei Generationen.
Und das werden wohl die meisten von uns nicht mehr erleben. Also haben wir so etwas wie die Verpflichtung,
für unsere Nachkommen zu beten, daß sie eine bessere Situation vorfinden als heutzutage. Und ein großes
Problem ist ist die erschreckende Unwissenheit unter vielen ‘Ottonormalgläubigen“: mit NOM geboren, mit
NOM getauft, gefirmt, Erste HL. Kommun- ion (jetzt wird’s kritisch), kennt nur NOM. Gerne wird von „Nostalgie“
oder von „Rückwärtsgewandheit“ ge- sprochen. Das drückt auch die grundsätzliche Glaubens- einstellung
‘im Geiste des Konzils’ bezüglich z.B. der Einmaligkeit des katholischen Glaubens aus. Man mag in anderen
Religionen so etwas wie Ansätze in der Er- kenntnis zur Wahrheit hin entdecken – aber der ganze Kontext
stimmt vorne und hinten nicht. Denn es fehlt die Essenz, auf der unser Glauben aufbaut : Christus Allerdings
habe ich mal etwas von der ‘Begierdtaufe’ gelesen. Was sagt die Tradition dazu?
@ möchtegern-kathole So ein Schwachsinn. Ein Blick ins Messbuch, in Sacrosanctum Concilium und in die
Grundordnung des Römischen Messbuchs würde Ihnen zeigen, dass der Opfergedanke keineswegs entfernt wurde.
Und dass das 2. Hochgebet anders gebaut ist als das 1., sieht selbstverständnlich jeder Gymnasiast. Spricht
ja auch nichts dagegen. Byzantinische Hochgebete sind auch anders gebaut als das alte römische und trotzdem
rechtgläubig. Wie kann man nur so einen Stuss reden?
NOM = Häresie Theologicus Haereticus schrieb: „Es ist einfach engstirnig und banal, immer auf die Bischöfe
einzudreschen und ihnen vorzuwerfen, sie verteidigten nachkonziliare Irrlehren. Und wenn das Ganze dauernd
an der Form der Liturgie festgemacht wird, gerät es unter Umständen vollends zur Posse.“ Der NOM ist
eine Irrlehre, insbesondere weil er aus den Messtexten das „Opfer“ entfernt hat. Das Opfer in der Messe
(eben das Messopfer), das im alten Ritus klar zum Ausdruck gebracht wird, wird in den Texten des NOM unterschlagen.
In einer Standardmesse mit „zweitem Hochgebet“ findet sich der Gedanke an Christi Opfer praktisch nicht
mehr. Durch einen Vergleich der alten und neuen Texte kann das jeder Gymnasiast herausarbeiten. Das ist
gar nicht schwer, meistens wurden die Textstellen, die vom Opfer handeln, durch irgendwelche selbsterfundenen
Texte ersetzt. So eine absichtliche Unterschlagung der kath. Opfertheologie ist sicher nicht kath. – der
Ritus selbst deshalb sicher nicht katholisch. Damit ist sehr wohl die Liturgiereform schreiendes Beispiel
für die Nachkonzils-Häresien. „Schreiend“ weil sie während des Gottesdienstes passiert.
@ Mitten drin statt nur dabei Mitten drin statt nur dabei: „Hallo!?! Kirche ist dort, wo sich zwei oder
drei in SEINEM Namen versammeln, egal ob alte Form, neue Form, gar keine Form, Gebet, Diakonie, Musik,
Tanz, … Alles, was IHN lobt und sich auf IHN bezieht, ist wahrer Gottesdienst! Gott sei Dank ist das
so – das hat uns der Herr selbst zugesagt!“ Sicher gibt es in Ihrem Zitat richtige Aspekte, doch ganz
so einfach ist es nicht immer, bedenken Sie auch andere Stellen der Hl. Schrift: Mt 7: „21 Nicht jeder,
der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich eingehen. Nur wer den Willen meines Vaters tut,
der im Himmel ist, wird in das Himmelreich eingehen. 22 An jenem Tag werden viele zu mir sagen: Herr,
Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben?
Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten vollbracht? 23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich habe
euch nie gekannt! Hinweg von mir, ihr Übeltäter!“ Liebe Grüße der Rübezahl
Nicht die Altgläubigen werden ausgegrenzt sondern die diözesanen Etikettenschwindler grenzen sich selber
aus wenn sie die Gläubigen ausgrenzen die sich an die Christenlehre halten. Einzig die momentan noch
grössere Machfülle erweckt illusorische Eindrück. Es ist ja mittlerweile tatsächlich schon so krank
dass man dafür von katholischen Organisationen bestraft wird wenn man Katholik ist.
@Rübezahl Danke für Ihre klaren Worte. Die NOM-Leute haben auch vergessen, wie das mit dem Senfkorn
war. Am Anfang das kleinste Korn. Und dass der NOM grade vornüber kippt, was die Besucherzahlen angeht.
Und dass endlich mal jemand zum denken anfangen muss, warum die Kirche immer weniger Gläubige hat, in
D. Die Gottesdienstbesucherzahlen und die Beichtzahlen vor Augen, haben die deut. Bischöfe reinen Schiffbruch
erlitten. Und dann kommt ein Alter Ritus, die Leute rennen hin, und diese „Bischöfe“ torpedieren die
Sache – nur dieses Schiff ‘Alter Ritus’ schwimmt unbehelligt weiter. Die bischöflichen Torpedos entpuppen
sich als Kreisläufer, die in weitem Bogen zurückkommen und das eigene Schiff treffen. Der NOM ist so
am Ende wie die Kirche in D – aber solange der Purpur noch leuchtet, werden sich die Abbruchverwalter
an ihre Ämter klammern wie Schiffbrüchige an die Wrackteile.
Sophistische Hinbiegung Hiermit wiederhole ich: Dieses Originalzitat aus dem aktuellen Pressebericht des
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz mutet de facto grotesk an: „Im Blick auf die zahlenmäßige
Entwicklung von Anträgen und Genehmigungen für die Messfeier in der außerordentlichen Form des Römischen
Ritus zeigt sich, dass keine erhebliche Zunahme zu verzeichnen ist.“ 1. Gleichzeitig gibt es aber scheinbar
50 Anträge, welchen nicht nachgekommen wird. Kein Wunder also, dass Msgr. L. von keiner erheblichen Zunahme
der Genehmigungungen sprechen kann – lachhaft! 2. Es ist vollkommen klar, dass die Zahlen für den VOM,
ABSOLUT gesehen, ziemlich gering sind im Vergleich zum NOM. Das bestreitet keiner explizit und am wenigsten
der Rübezahl. – Jedoch: 3. Der Herr Kardinal spricht hier von – wohlgemerkt – Anträgen (!!), und von
diesen zu behaupten, dass sie nicht erheblich zugenommen hätten, ist wiederum: lachhaft! 3.1 Bei einer
Anzahl von nur ca. 120 deutschen Meßorte für den überlieferten Ritus bedeuten beispielsweise 50 Anträge,
dass es eine erhöhte Nachfrage von ca. 40% (!!) gibt. Es geht hier rein um die RELATIVEN Zahlen! 3.2
Diesen Anträgen zu unterstellen, dass dort immer nur dieselben Unterzeichner tätig werden würden, mag
vielleicht eine Vermutung sein – mehr aber auch nicht. 3.3 Würde in der Marktwirtschaft ein, z.B. DAX-Unternehmen
einen Vorsteuergewinn von 40% bekannt geben und ein Analyst spräche diesbezüglich von „keiner erheblichen
Zunahme“ wäre dieser Analyst – LACHHAFT!
Sag mir, wo die Gläubigen sind, wo sind sie geblieben? TheologicusHaereticus schrieb: Ich bin dankbar
für das Geschenk der Liturgiereform, die dazu beigetragen hat, die Feier der Eucharistie unter die Leute
zu bringen, sie verständlich und mitvollziehbar zu machen. Unter die Leute zu bringen??? Aber wo sind
die Leute dann geblieben, um die Feier der Eucharistie mitvollziehen zu können?
Hacki – Welch ein Unfug! Es gibt keinen „vorkonziliaren“ Glauben, den der Papst retten muss. Ebenso gibt
es keinen „nachkonziliaren“ Glauben, den die Bischöfe retten wollen. Aus welcher vermoderten Kiste haben
Sie diesen Quatsch hervorgekramt? Die Glaubensbekenntnisse, das Apostolicum und das Nicaenum, sind unverändert
in allen christlichen Kirchen Usus, wobei es unerheblich ist, dass die Kirchen der Reformation das Adjektiv
„katholisch“ durch „christlich“ ersetzen. Theologisch haben selbst sie nichts gegen „katholisch“ einzuwenden,
einzig die Auslegung „römisch-katholisch“ akzeptieren sie nicht. Das Konzil hat also keinen neuen Glauben
hervorgebracht und keinen alten Glauben verdrängt. Was hat sich geändert? Was immer in Bewegung ist,
nämlich die Zeiten und die Umstände und die Sichtweisen der Menschen. Vor allem die Kommunikation durch
die Medientechnik Es ist einfach engstirnig und banal, immer auf die Bischöfe einzudreschen und ihnen
vorzuwerfen, sie verteidigten nachkonziliare Irrlehren. Und wenn das Ganze dauernd an der Form der Liturgie
festgemacht wird, gerät es unter Umständen vollends zur Posse. Ich kenne die tridentinische Liturgie
seit meiner Kindheit (Jahrgang 1935) und habe sie aktiv durchlebt. Ich bin dankbar für das Geschenk der
Liturgiereform, die dazu beigetragen hat, die Feier der Eucharistie unter die Leute zu bringen, sie verständlich
und mitvollziehbar zu machen. Ich selbst kann mich in den alten Ritus einbringen, möchte ihn aber nicht
mehr verbindlich.
Catholc Underground Ein Fehler der DBK liegt wohl auch darin, daß sie ihre „Statistik“ NUR aufgrund von
Anträgen fabriziert – und geflissentlich übersieht, daß es mittlerweile Gläubige und sogar Meßdiener
gibt, die sich der Alten Messe zu- wenden. Soll heißen – bereits vorhandene Zelebrations- orte erfahren
regen Zuspruch, wie ich es in Köln und Bonn bereits erfahren konnte. Da trifft man auf einmal alte bekannte
Gesichter wieder – die fallen natürlich durch’s Netz und werden auch von keiner Statistik erfasst. Die
DBK lügt sich nach Kräften selber ein’s in die Tasche und wird sich in ein paar Jahren mit einigen für
sie un- liebsamen Tatsachen auseinander setzen müssen. That’s catholic underground !
#12 PietroParente 12:31:58 | Samstag, 16. Februar 2008
Missbrauch Der NOM konnte sich nie im Volk verankern, weil durch den Mißbrauch der Liturgie durch viele
Priester überhaupt kein Ansatzpunkt für eine Verankerung im Volk gegeben war. Was soll sich verankern,
wenn Liturgie jeden Tag „neu gemacht“ wird?
@ Mitten drin kotz.net stellt die Welt so dar, als gäbe es überhaupt nichts Wichtigeres als die Messe
in der außerordentlichen Form. Wo, bitte, hat kreuz.net geschrieben, es gäbe nichts Wichtigeres als
die Messe in der außerordentlichen Form? Hauptsache, Leute wie Sie sind „im wahren Christentum“, wie
man an ihrer überaus liebenswürdigen Art erkennen kann.
Lieber „Mitten drin statt nur dabei“, egal ob alte Form, neue Form, gar keine Form, Gebet, Diakonie, Musik,
Tanz, … Alles, was IHN lobt und sich auf IHN bezieht, ist wahrer Gottesdienst! vielen Dank für Ihr
Bekenntnis zum Modernismus. Schöner hätten Sie gar nicht bezeugen können, dass Sie nicht mehr katholisch
sind!
Spinner! kotz.net stellt die Welt so dar, als gäbe es überhaupt nichts Wichtigeres als die Messe in
der außerordentlichen Form. Hallo!?! Kirche ist dort, wo sich zwei oder drei in SEINEM Namen versammeln,
egal ob alte Form, neue Form, gar keine Form, Gebet, Diakonie, Musik, Tanz, … Alles, was IHN lobt und
sich auf IHN bezieht, ist wahrer Gottesdienst! Gott sei Dank ist das so – das hat uns der Herr selbst
zugesagt!
Wo ist das (Kirchen)volk? Tilly schrieb: Wo ist der NOM im Volk verankert? Dort nehmen die Zahlen ab!
Sehr richtig! Der NOM war nie wirklich im katholischen Kirchenvolk verankert, wie es die alte Messe vor
1969 gewesen ist. Bei 14 Prozent Gottesdienstbesuch kann man nicht mehr ernsthaft von einer Volkskirche
sprechen. Das ganze katholische Leben muss sich von Grund auf erneuern. Und die Messorte des überlieferten
Ritus können so etwas wie Wachstumszellen dafür sein.
Sattsam bekannter Widerstand der DBK @Dr.Otterbeck Was sie behaupten ist nicht nur falsch sondern schlichtweg
Quatsch! Nach 40 Jahren Verfolgung und Demütigung gegen die alte Messe kann man natürlich nicht in kaum
einem halben Jahr verlangen das die Messtandorte explosionsartig zunehmen. Aber sie nehmen gut zu! Und
die DBK lügt und hat sich mit ihren aussagen gegen den Papst gestellt. Wo ist der NOM im Volk verankert?
Dort nehmen die Zahlen ab! Ich bin leider im NOM aufgewachsen und habe -GOTT sei es gedankt nun die Hl.
Überlieferte Messe kennengelernt-. Ich weiß nun was wahrer Gottesdienst ist und will sie nicht mehr
missen! Vor was haben die Mehrheit der Deutschen Bischöfe Angst? Das wieder Forderungen an die Gläubigen
gestellt und sie gestellt werden? Das es sogar unter ihnen etliche gibt die nicht mal Latein können?
Das sich die faulen Früchte des NOM zeigen? Das die Leute die die überlieferte Messe kennen lernen merken
was Sache ist? Die DBK wird sich selbst ihr Urteil sprechen und die wahre Messe wird sich durchsetzen
auch wenn es Jahre dauert da viele sie noch nicht kennen und auch noch Priester die sei feiern können
weiter heranwachsen müssen.
Nun lieber Dr. Otterbeck et al., diejenigen, die dem katholischen Glauben treu bleiben wollen werden auch
weiterhin bei der Priesterbruderschaft Pius X in die heilige Messe gehen. Die Messorte der Priesterbruderschaft
sind ja wie üblich gar nicht mitgerechnet. Es ist doch sinnlos bei einem modernistischen Sektierer die
alte Messe zu besuchen und in der Predigt den Glauben, den die Messe bekundet gleich wieder ausgetrieben
zu bekommen.
PietroParente Sie bringen das Problem sehr gut auf den Punkt. Ich finde es höchst befremdlich, wenn Bischöfe
den statistischen Niedergang des NOM-Besuchs allenfalls sachlich-nüchtern zur Kenntnis nehmen, aber bei
den Anträgen auf eine alte Messe mit sichtlicher Genugtuung plötzlich eine Erbsenzählerei betreiben,
um damit beweisen zu wollen, dass eine solche Nachfrage gar nicht existiere. Wo bleibt eigentlich die
Sorge um das Seelenheil der Millionen von Katholiken, die sonntags gar nicht mehr in die Kirche gehen?
#4 PietroParente 11:30:00 | Samstag, 16. Februar 2008
Dennoch… zu behaupten, es gebe keine zunehmende Nachfrage bezüglich der alten Messe ist schlichtweg
falsch. Da ist es auch unerheblich, wie sich die Anzahl der Alten Messe in Relation zu den Standorten
der Neuen Messen entwickeln!. Dass die Alte Messe Deutschland wie eine Tsunami-Welle trifft und die Neue
Messe vedrängt, damit hat niemand gerechnet, noch hätte es sich jemand realistischerweise gewünscht!
Eine Ungeheuerlichkeit ist es jedoch, zu behaupten, es gebe keine Anfragen, aber als Bischof von Mainz
oder Erzbischof von Freiburg zu wissen, dass Anfragen auf dem Tisch liegen, die abgeschmettert oder werden
oder einfach unbearbeitet liegen bleiben!
Sehr problematische Situation: Die neue Messe passt nur zum neuen Glauben. Die alte Messe eignet sich
nur für den alten Glauben. Papst Benedikt muß den alten (vorkonziliaren) Glauben bewahren und die Bischöfe
wollen ihren neuen nachkonziliaren Glauben retten. Zur Rettung des neuen Glaubens schrecken unsere Bischöfe
nicht mal vor plumpen Lügen zurück! Der neue Glaube aber ist so verkehrt wie das Luthertum. Eigentlich
sollten diese Exzellenzen rot werden und sich schämen.
Das ist so zu verstehen: „Im Blick auf die geistigspirituelle Entwicklung der deutschen Laienverwaltungskonferenz
und Herrn Lehmann im besonderen zeigt sich dass eine Bekehrug zum katholichen Glaubens noch nicht stattgefunden
und keine erhebliche Zunahme der Entwicklung zu verzeichnen ist.“
#1 Dr. Otterbeck 10:37:11 | Samstag, 16. Februar 2008
Die Nachfrage nach „alter Messe“ explodiert?? Als das m.p. erschien, habe ich in mittlerer Sicht eine
Verzehnfachung der „Messorte“ im usus antiquior für möglich gehalten. Jetzt wird offenbar mit der Verdopplung
schon suggeriert, es gäbe einen „Boom“. Den gibt es aber nicht. Weil die alte Messe nie in Volk und Klerus
verankert war. Selbst die Verzehnfachung wäre marginal (von 40 auf 400 „Heilsorte“) und unerheblich (!)
im Blick auf das liturgische Gesamtgeschehen. Also hat Kardinal Lehmann die Wahrheit gesagt.