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Dienstag, 19. Februar 2008 10:58
Am Eingang knallten Sektkorken
Kitsch statt katholisch. Valentinsfeiern sind gewöhnlich völlig frei von Theologie und katholischer Lehre. Es genügt, in ihnen das Verliebt-Sein zu glorifizieren. Die Frage nach Zucht und Unzucht stellt natürlich keiner.
Symbolfoto
Symbolfoto
(kreuz.net) Rund 120 Menschen füllten das imposante Kirchenschiff der Kirche Sankt Elisabeth in Darmstadt. Anlaß war ein Abendgottesdienst zum Valentinstag. Das berichtete die Tageszeitung ‘Darmstädter Echo’.

Die Gemeinde gehört zum Bistum Mainz. Viele Anwesenden waren, wie sie auf Anfrage während des Gottesdienstes erklärten, das erste Mal anwesend.

Die Kirche war mit einem roten Herzen am Altar, Blumen, orangefarbenen Tüchern, einem tanzenden Pärchen aus Stoff sowie Kerzen dekoriert.

Am Eingang knallten – nach Angaben des ‘Darmstädter Echos’ – Sektkorken. Dann ertönte die Melodie „What a wonderful world“ als virtuoses Akkordeonspiel.

Der Darmstädter Cityseelsorger, Pastoralreferent Bernd Lülsdorf, spielte in der Kirche mit seiner Harmonika mal melancholische, mal fröhliche Gefühle.

Unter anderem wurden die Paare – jüngere und ältere – mit dem Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen bedient.

Der Abend stand unter dem Motto „Liebe ist wie Ebbe und Flut“. Mit seiner Frage „Wer von den Männern ist freiwillig hier?“ brachte der Gottesdienstleiter die Anwesenden gleich zu Beginn zum Lachen.

„Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens und der Liebe“, sagt er weiter: „Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe.“

Die einzige Fortdauer des Lebens wie auch der Liebe liege im täglichen Auf und Ab, vergleichbar mit der Freiheit von Tänzern, die sich kaum berührten und doch Partner in der gleichen Bewegung seien.

Zu den frommen Worten legte ein Paar – nach Angaben der Tageszeitung – einen „beeindruckenden Tango Argentino“ aufs Parkett.

„Wir bringen alle unsere Paargeschichte mit und treten damit vor Gott“ – meinte schließlich Pfarrer Thomas Meurer, ein ehemaliger Kaplan des Mainzer Bischofs, Karl Kardinal Lehmann. Er gilt in der Diözese als Hoffnungsträger.

Er macht dieses Spektakel offenbar nicht zuletzt darum mit, weil er eher ein weicher Typ ist, der sich gegen nichts zur Wehr setzt.

© Titelbild: Esparta Palma, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 27 Lesermeinungen:
Donnerstag, 21. Februar 2008 14:10
HomCat: @stromberg
Sie haben die Radikalkatholiken vergessen!
Dienstag, 19. Februar 2008 16:40
Ein Wort, das Sie in einem Ihrer Postings verwenden, erlaube ich mir, auf den von Ihnen gepflegten Diskussionsstil anzuwenden: „pubertäres Gehabe“. Im übrigen können Sie inhaltlich recht wenig beitragen, was Sie durch einen agressiven und sehr unfreundlichen Tonfall auszugleichen versuchen. Für Kreuz.net-Leser nicht eben unüblich… Denn neben vielen „ultrarechten“ gibt es genau so viele „ultralinke“ Querulanten hier, die ihre Meinung für das Maß aller Dinge halten. Ernstnehmen sollte man die einen eben so wenig wie die anderen… Die katholische Kirche tut gut daran, diese „Schreihälse“ einfach zu übergehen. Diskussionen lohnen sich meist eh nicht…
Dienstag, 19. Februar 2008 16:27
Salvatore: Homcat
Sie wirken gereitzt, obwohl sie sich heute schon so nett wie immer mit handfesten Argumentationspunkten geäußert haben. Aber nun vergessen sie Bitte nicht mein Lieber, daß ich das gleiche Recht genieße wie sie schreiben zu dürfen was mir gerade so in meinen (Un)Sinn kommt.
Aber momentan genieße ich den brühwarmen Gegenwind
Dienstag, 19. Februar 2008 16:11
HomCat: Salvatore
Heute morgen trockenen Toast bekommen?

Ich habe mich zu dem Thema geäußert, Sie bis dato nicht… Wollen Sie mich extra reizen und persönlich angreifen, weil Sie heute einen schlechten Tag hatten? Reizen Sie mich lieber mit handfesten Argumentationspunkten anstatt mit pubertärem Gehabe.
Dienstag, 19. Februar 2008 16:04
Salvatore: Homcat
Wie können sie mir wenn ich mich genau wie sie verhalte, ich habe nur geschrieben was ich Denke, ob Produktiv das spielt bei ihnen doch sowiso nur eine untergeordnete Rolle,oder vielleicht genieße ich ja genau wie sie den Gegenwind
Dienstag, 19. Februar 2008 15:47
HomCat: @Salvatore
Haben Sie auch was Produktives beizutragen? Wenn nicht:

Naja, vielleicht kann man die Kollekte nicht unbedingt so zählen, aber was ist mit den Eintrittskarten bei klassischen Konzerten? Das ist dann ok? Entweder oder…
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