Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
„Bischöfliche Gedankenspiele zum Thema „Zölibat“ verunsichern die Gläubigen und erschweren den Dienst des geweihten Priesters vor Ort.“ Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ zieht den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz bei den Ohren.
(kreuz.net) Die mißverständlichen Äußerungen des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz zur
Zölibatsverpflichtung katholischer Priester haben die Dauerdiskussion über dieses Thema neu entfacht
und zudem in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, daß über dieses Thema nun neu zu verhandeln sei.
So titelte zum Beispiel die Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am Montag: „Zollitsch rückt
vom Zölibat ab“.
Diese Außenwirkung hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz zu verantworten,
weil er sie offenbar in Kauf genommen hat.
Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ empfindet die Äußerungen
Seiner Exzellenz als „wenig hilfreich“ und nicht dazu angetan, die Identität des katholischen Priesters –
insbesondere auch im Hinblick auf den Priesternachwuchs – zu stärken.
Bischöfliche Gedankenspiele zum
Thema „Zölibat“ verunsichern die Gläubigen und erschweren den Dienst des geweihten Priesters vor Ort.
Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ hat schon mehrfach darauf hingewiesen, daß die in den deutschen
Bistümern propagierte sogenannte „kooperative Pastoral“ eine Gefahr für den Priesternachwuchs darstellt:
Hierbei wird der Priester teilweise in Strukturen eingebunden, die ihn seiner originären Aufgaben als
Leiter der Pfarrgemeinde und Lehrer des Glaubens zunehmend berauben und die in die praktische Auflösung
des Pfarreiprinzips einmünden.
Unseres Erachtens gefährdet nicht die Verpflichtung zur ehelosen Lebensweise,
die zudem eine dem priesterlichen Dienst höchst angemessene Lebensform darstellt – so das Zweite Vatikanum
im Priesterdekret Presbyterorum Ordinis 16 – den Priesternachwuchs, sondern die Verwässerung des sakramentalen
Priestertums durch demokratistische Organisationsstrukturen.
Wir empfinden eine Neuauflage der Zölibatsdiskussion
als Ablenkungsmanöver und bitten den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz inständig, die eigentlichen
Probleme der Kirche in Deutschland zur Sprache zu bringen.
Die Stellungnahme des ‘Netzwerks katholischer
Priester’ wurde von den Pfarrern Hw. Guido Rodheudt aus dem Bistum Aachen, Hw. Hendrick Jolie aus dem
Bistum Mainz und Hw. Uwe Winkel aus dem Bistum Fulda unterzeichnet.
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101 Lesermeinungen
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#101 Mildret M 02:15:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
auch mit sex fromm Danke für die Erklärung, kann ja nicht schaden es zu wissen. Stellt sich nur die
Frage, warum Gott (wenn man solchen als Erschaffer sieht) den Menschen die Lust an Sexualität (nicht
nur zur Fortpflanzung) mit in die Wiege gelegt hat. Ferner, warum sollte jemand der sie ausübt weniger
in der Lage sein seine an ihn zu glauben bzw. seine Dienste zu erfüllen.
@Mildret M Eine Josephsehe ist eine Ehe, in der Mann und Frau von Anfang an in beiderseitigem Einverständnis
und oft unter Ablegung eines feierlichen Gelübdes um Gottes und des Himmelreiches willen sexuelle Enthaltsamkeit
und Keusch- heit geloben. Meistens war es die Frau, die die treiben- de Kraft hierbei war – ich sage „war“
aus dem Grunde, da es heute so etwas nicht mehr gibt. Und warum? Weil der Mensch irrigerweise meint, ohne
die körperliche Liebe nicht leben zu können und hierbei nicht auf die Kraft und Gnade Gottes vertraut –
denn mit Gott ist NICHTS unmöglich. Der Name Josephsehe hat seinen Ur- sprung natürlich in der reinsten
und keuschesten Ehe überhaupt – nämlich der des Hl.Joseph und seiner Frau und Gottesmutter Maria.
menschsein bedeutet auch sexualität Wenn man sich die Mühe macht, genau hinzusehen wird man schnell
feststellen, dass man nicht ohne SEX leben kann! Selbst wenn man die Partner und Hände aus dem Spiel
lässt, regt sich der Körper irgendwann. Dadurch sollte doch wohl klar genug sein, dass Menschsein und
Sexualität untrennbar miteinander verbunden sind. Der Körper lässt sich seine Funktionen glücklicherweise
nicht absprechen, selbst wenn der Geist sogar gewillt sein sollte. Außerdem finde ich es bedenklich,
dass Leute sich zum Thema äußern, die gar nicht betroffen sind – wer hat, als Außenstehender, das Recht
von einem Geistlichen zu verlangen, diesen Teil seines Wesens zu unterdrücken?!? Wäre er weniger ein
ehrenwert oder menschlich, wenn er verheiratet wäre oder eine/n Partner/in hätte? (Nein! Ich habe nichts
von der Josephsehe gehört.Ich vermute, es sind zwei Männer namens Josef die miteinader verheiratet sind*.)
@Mildret: Sie Komikerin… ohne Atmung kann man nicht leben, ohne Sex schon. Was Sie hier an Argumentation
unterbreiten ist erbärmlich. Wie alle Sexideologen reduzieren Sie den Menschen auf seine leibliche Natur.
Diese ist aber vielmehr seinem geistigen Wesen unterworfen und sollte von diesem beherrscht werden.
#96 Mildret M 05:12:36 | Sonntag, 24. Februar 2008
sinnvolle abschaffung! Wollen wir doch mal Klartext schreiben, es geht nicht um die Ehelosigkeit, es geht
am Sexualität – welche den Menschen von der Natur mit ans SEIN gegeben wurde. Die Organe, die der Mensch
dafür hat, nicht zubenutzen ist so gesehen widernatürlich. Es kann zu gefährlichen Spannungen zwischen
Körper und Geist kommen und die Folgen können verherend sein. Man sollte in der religiösen Debatte
die Natur nicht verleugnen! Sie ist zweifellos so wie so stärker als alles andere. Es käme schließlich
auch niemand auf die Idee, seine Lungen nicht zubenutzen, nur weil eine spirituelle Gemeinschaft es, aufgrund
diverser Rituale, verlagt.
@Bussmann Aber die Zölibatsverpflichtung fällt, und ich werde, alles tun, was in meiner Macht steht,
damit es recht schnell geht. Dann will ich mal hoffen, daß Ihre Macht auf die eigenen vier Wände beschränkt
ist und auch bleibt! Und das zum Nachlesen:www.kreuz.net/article.4472.html Und ich bete zu Gott, daß
diesen WsK-und „Zentralkomitee“ dKIdeologen bald mal die Luft ausgeht. Ihr seid wirklich ‘ne Landplage!
Aleph und Doriano ich weiß von was ich rede. Gut, ich brauche keine Zölibatsverpflichtung einzugehen
und bin ja auch keine eingegangen, aber ich leide mit den Menschen in der Kirche, die unter diesem gottverdammten
Kirchengesetz leiden und daran kaputt gehen. Sie alle, die immer noch für diese Zwangsverpflichtung sind,
werden an ihrem letzten Tag die Stimme Jesu vernehmen ich war römisch-katholischer Priester und bin am
Zölibat kaputt gegangen und du hast noch mit Steinen nach mir geworfen. Feine Christen sind Sie alle!
An Euch muss Gott sein wirkliches Wohlgefallen haben. Aber die Zölibatsverpflichtung fällt, und ich
werde, alles tun, was in meiner Macht steht, damit es recht schnell geht.
#93 Doriano 17:07:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Werter Aleph, Zwischen Lesen und lesen besteht ein großer Unterschied, wie Sie ja eindrucksvoll bewiesen
haben. Des Weiteren sind Sie in keiner Weise dazu geeignet, mir Ratschläge zu erteilen. Im Gegenteil:
Wer wie Sie eine ‘Berufung aus Gnade’ mit einer ‘perversen Geisteshaltung’ auf eine Stufe stellt, sollte
erst mal seine eigene Einstellung auf den Prüfstand stellen. Ich glaube, daß auch EB Zollitsch nicht
sehr erbaut von Ihren Äußerungen sein würde – vorausgesetzt, er liest kreuz.net. Im Übrigen habe ich
sehr wohl gelesen – zwischen den Zeilen. Aber Sie ignorieren ja geflissentlich sogar das ‘Fette’. Tja,
die Radikalität in der Nachfolge Christi ist natürlich sehr anstrengend und nicht jeder“mann’s“ Sache.
Aber wem es gegeben ist – aus Gnade – erhält noch im Überfluss dazu. Beispiele dafür gibt es zuhauf.
#91 Doriano 15:06:28 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Aleph Also der kleinste gemeinsame Nenner? Na, danke Bestens! Diesen Wohnzimmerkatholizismus können
Sie getrost ver- gessen! Ihr ‘Amen’ zum Schluß trägt schon sakrilegische Züge – oder sollte Ihr Statement
zuvor gar ein Gebet gewesen sein?
#90 Aleph † 14:51:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Doriano Wenn Sie schon des Lesens nicht mächtig sind, dann lassen Sie bitte auch das Schreiben. Vulgo:
Wenn das Können nicht mehr gelingt, dem möge auch das Wollen genommen werden. +Amen+
#89 Doriano 14:47:08 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Bussmann & Aleph „Aber selig ist jener Mensch, welcher allen Geschöpfen aus Liebe zu Dir, o Herr, entsagt,
der Natur Gewalt antut und die Begierlichkeit des Fleisches in feurigem Eifer des Geistes kreuzigt, damit
er mit Dir mit ruhigem und heiterem Gemüte ein reines Gebet zum Opfer bringe und würdig werde, den Chören
der Engel beizuwohnen, nach- dem er alles Irdische, äußerlich und innerlich, von sich verbannt hat“
Zitat aus Thomas a Kempis’ „Nachfolge Christi“. Und im Bezug auf den Zölibat von einer ‘perversen Geisteshaltung’
zu sprechen, zeugt von einer unglaub- lichen Arroganz und beleidigt zutiefst jene Priester, die sich von
den WsK-Ideologen und der Diktatur der Gemeinderäte noch nicht haben in die Knie zwingen lassen.
#88 Aleph † 13:22:39 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Brigitte Bussmann Das ist die erstarrte Gesetzesfrömmigkeit. Da spielt es keine Rolle mehr, ob Menschen
zugrundegehen oder aus dem Reifrock springen. Hauptsache das Gesetz wird eingehalten. Meistens legen die
zölibtsfordernden Personen den größten Wert darauf, überhaupt nicht daran denken, es, das Zölibat,
einzuhalten, weil sie keine berufliche Verpflichtung dazu haben. Bei einer Diskussion vor Jahren mit Drewermann
ist ein Herr (ein Familienvater!) plötzlich wütend aufgestanden, um zu fordern und seine perverse Geisteshaltung
kundzutun, dass er von jedem Priester die strikte Einhaltung des Zölibats verlange. Darauf habe er, der
Nicht-Zölibatsverpflichtete, allen Anspruch. Diese gebündelte Menschenverachtung muss man sich vorstellen.
Deshalb ist die von Erzbischof Zollitsch erneut angestoßene Diskussion eine gute Sache, gegen Denkverbote.
Rübezahl, Rübezahl Ihre Bezeichnung finde ich auch sehr amüsant, aber trotzdem finde ich den „alten
Herrn“ aus dem Riesengebirge nicht gerade das richtige Pseudonym für Sie. (Das nur am Rande bemerkt)
Sie kreisen nur um sich, haben noch niemals in Ihrem Leben Menschen getroffen, die an diesem Zölibatsgesetz
kaputt gegangen sind, denn sonst würden Sie nicht so einen überheblichen Unsinn von sich geben. Hören
Sie auf mit Ihren nichtfachmännischen Aussagen und nutzen Sie als so gläubiger und guter Katholik die
Fastenzeit mal über sich nachzudenken, was sie gegen jegliche Menschlichkeit von sich geben. Bei der
Aufhebung der Zölibatsverpflichtung geht es um gelebte Menschlichkeit und nichts anderes. Aber davon
ist katholische Kirche in ihrer Machtarroganz noch entfernt. o^/
Ernstfall im Visier? Es gibt Institutionen, die Priester geradezu horten für den Ernstfall und daher
keinen Priestermangel kennen. Doch wehe den Gemeinden, wenn sie in die Klauen dieser Institutionen geraten.
Deshalb wäre es sehr wichtig über den ursächlichen Zusammenhang und die Notwendigkeit von Priestertum
und Zölibat im Sinne von Erzbischof Zollitsch nachzudenken. Oder arbeitet die oberste Kirchenleitung
doch ganz gezielt auf den Ernstfall hin…?
@ Doriano Und wenn Sie den mystischen Charakter des Priestertums so völlig ignorieren wollen Bitte WAS?
Um zu erfahren, was das Priestertum ist, schaue ich mir den Katechismus an, die Weiheliturgie und die
Kirchengeschichte. Darin finde ich viel über Dienst an Jesus Christus, der Kirche, dem Bischof und der
Gemeinde, aber nichts Mystisches. Ich wüsste also auch nicht, was ich da ignorieren sollte, nur weil
Sie das Priestertum mit irgendwelchen obskuren (und ganz bestimmt nicht christlichen) Vorstellungen überhöhen
wollen. Das ist IHR Problem, nicht MEINES und auch nicht das der Kirche.
@ RRR Ich glaube fast, daß Sie das, was ich geschrieben habe, entweder nicht verstanden oder nur sehr
oberflächlich gelesen haben. Und wenn Sie den mystischen Charakter des Priestertums so völlig ignorieren
wollen – bitte schön, ich tu es nicht! Daß es – seltene! – Ausnahmen gibt… nun, Ausnahmen bestätigen
die Regel, und so lange es dabei bleibt, kann ich damit noch leben, auch wenn es mich nicht glücklich
macht. Was die Unierten anbelangt – es gibt keine Voll-sondern nur eine Teilunion. Und von daher ist es
bei den diversen Teilkirchen durchaus möglich, daß ein verheirateter Mann zum Priester geweiht werden
KANN!! – er hat keinen Anspruch darauf, und ich glaube, daß die Voraussetzungen so restriktiv sind, daß
man auch hier eher von Ausnahmen denn einer Regel sprechen kann – Bischof kann dieser Priester aber auch
nicht mehr werden, und eine Verheiratung nach der Weihe ist ausgeschlossen. Lesen Sie auch mal, was der
Hl.Paulus zur Ehe u.s.w.geschrieben hat: 1.Kor.7,25-38. Und zu den sattsam bekannten Plattitüden von
Fr.Bussmann: Der Priestermangel hat seine Ursache wohl viel eher in dem Umstand, daß es heute kaum noch
Priester gibt, die als WIRKLICHES Vorbild leben und Berufungen auslösen können. ruhrgebietler hat’s
ausgedrückt: Uns fehlen Priester von einem Schlag und mit der Intensität eines Hl.P.Pio oder eines Hl.Pfarrer
von Ars! Wir brauchen keine Showmaster o.ä., sondern wirklich heiligmäßige Geistliche, die Berufungsbegeisterung
auslösen können!
#82 Regina 1961 15:14:05 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Freiheit!!! Laßt endlich diese Blödsinnige Diskussion. Wäre der Zölibat freigestellt, hätten wir
keine Probleme mehr mit dieser ewigen Hin- und Herdikussion. Wenn ein Priester den Zölibat für erstrebenswert,
für DIE Lebensform hält, dann soll er das auch leben dürfen. Aber nicht müssen. Der Pflichtzölibat
gehört in die Mülltüte. Basta! Regina1961
#81 Rübezahl 13:54:04 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Frau Bussmann = wird immer mehr bekannt für ihre äußerst zutreffenden Analysen der Gegenwart! Bussmann:
„Die Zölibatsverpflichtung des katholischen Priesters hat die Kirche nun dahin gebracht, wo sie heute
steht. Keine Priester, Gemeindezusammenlegungen, ältere und alte Priester werden ausgebeutet bis sie
am Altar zusammen brechen –-- aber alles ist egal, Hauptsache das Gesetz bleibt erhalten.“ Recht amüsante
Analyse der Situation – insbesondere Ihre Konstatierung der Ursache für selbige! Ein (wiedermal) sichtlich
amüsierter Rübezahl
Der Erzbischof von Freiburg Der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
spricht genau das an, wo der Schuh in der katholischen Kirche, und zwar im lateinischen Ritus, drückt.
Die Zölibatsverpflichtung des katholischen Priesters hat die Kirche nun dahin gebracht, wo sie heute
steht. Keine Priester, Gemeindezusammenlegungen, ältere und alte Priester werden ausgebeutet bis sie
am Altar zusammen brechen –-- aber alles ist egal, Hauptsache das Gesetz bleibt erhalten. Ich frage mich
doch, wie krank sind eigentlich die konservativen Kräfte in der katholischen Kirche? Auf der einen Seite
haben sie ständig die Nächstenliebe im Mund, auf der anderen Seite werden Menschen, hier Priester, ausgebeutet.
o^/ Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz soll so weiter machen, denn die Zölibatsverpflichtung
muss fallen. Wer natürlich gern weiterhin zölibatär leben will, soll das ruhig, aber nicht alle Menschen
sind gleich. Gönnen Sie doch dem anderen sein Anderssein und so kann aus der Asche ein Phönix steigen
und die Kirche mit erneuertem Priesteramt „auferstehen“.
Schönstatt-Bewegung Erzbischof Zollitsch gehört zum Institut der Schönstatt-Diözesanpriester. Es wäre
interessant zu erfahren, wie dieses Institut bzw. die Schönstatt-Bewegung und deren Verantwortliche als
solche die umstrittenen Äußerungen ihres Mitglieds Zollitsch zur Zölibatsfrage bewertet. Ist die Meinung
Zollitschs auch die Mehrheitsmeinung der Schönstattmitglieder? Schönstatt versteht sich selbst als geistliche
Erneuerungsbewegung in der katholischen Kirche. Gemessen an diesem Anspruch erscheint Schönstatt in der
gegenwärtigen Kirchenkrise seltsam indifferent und von einer erschreckenden theologischen Inhaltslosigkeit
geprägt.
@ Doriano Selbstverständlich unterliegen die Unierten dem CCEO. Aber SIE hatten behauptet, dass der Zölibat
zum Wesen des Priestertums gehört – und das Priestertum der Unierten ist dasselbe wie das der Lateiner.
Wenn das Priestertum der Sache nach ehelos sein MUSS, dann DÜRFTE es weder Unierte noch Ausnahmen (Konvertiten)
geben. Gibt es aber. Nun erklären Sie mir doch endlich, wieso trotzdem die Ehelosigkeit SACHNOTWENDIG
zum Priestertum gehört. Dass sie in der lateinischen Kirche geltendes Recht ist, weiß ja nun wirklich
jeder. Aber das könnte der Papst per Unterschrift noch heute ändern. Sie behaupten aber, das könne
er nicht, weil die Ehelosigket zum Wesen des Priestertums gehört. Ja verdammt nochmal, wieso darf es
denn dann Unierte und Konvertiten geben, die verheiratete Priester sind? Erklären Sie doch einfach mal,
wieso bei denen die Ehe auf einmal doch kein Hinderungsgrund für die Heiligkeit ist. Und los geht’s!
maliems Dass Jesus ehelos gelebt hat, habe ich nicht in Abrede gestellt. Dennoch gehörten mehrere Frauen
zum Kreis der Jünger. Im apokryphen Philippos-Evangelium findet sich unter Vers 55 folgende Szene: „…
Der Retter aber liebte Maria Magdalena mehr als alle Schüler. Und er küßte sie oft auf den Mund. Da
waren die übrigen Schüler auf sie eifersüchtig. Sie fragten: Warum liebst du sie mehr als uns alle?
Der Retter antwortete: Warum ich euch nicht so liebe wie sie? Ein Blinder und ein Sehender unterscheiden
sich dann nich voneinander, enn beide im Finstern sind. Wenn aber das Licht kommt, wird der Sehende das
Licht sehen, doch der Blinde wird im Finstern bleiben. (Aus Gnosis – Das Buch der verborgenen Evangelien,
Pattloch 1990)
@ RRR Aus arbeitstechnischen Gründen konnte ich bis jetzt noch keine Antworten auf die Fragen betreffend
der Unierten geben – ich habe jetzt einfach mal, um den kirchenrechtlichen Aspekt zu verstehen, einen
Blick in’s Lexikon geworfen und wurde auch fündig: Die Katholischen Ostkirchen unterliegen im Gegensatz
zur westlich-lateinischen Teilkirche nicht dem Codex Iuris Canonici , sondern dem Codex Canonum Ecclesiarum
Orientalium.Ich denke, das reicht für’s Erste bezüglich der Unierten. Und jetzt zur Ehe: Hier hapert
es vor allem an dem unter- schiedlichen Verständnis vom Priestertum. DAS jetzt auseinanderzuklamüsern,
sprengt den Rahmen über die Maßen. Was ich angebracht habe, war nur EIN Aspekt. Viel eher interessiert
mich die Jungfräulichkeit, die Jesus als ‘Hoherpriester nach der…‘u.s.w. vorgelebt und deshalb gerade
den Priestern als Beispiel auf den Weg mitgegeben hat. Und noch etwas: Der Priester repräsen- tiert auch
die mystische Vermählung der Kirche als die Braut Christi mit dem Bräutigam, nämlich Christus. Der
Stand des Priesters ist kraft der Weihe und seines Amtes so angelegt, daß es für ihn eine Pflicht ist,
dem Zeitlichen und Vergänglichen zu entsagen – er steht mit einem Bein in der Ewigkeit, wie ich mal irgendwo
vernommen habe. Was hat der ganze zeitliche Plunder in der Ewigkeit verloren? Lesen Sie mal die „Nachfolge
Christi“ von Thomas a Kempis – oder „Aufstieg auf den Berg Karmel“ des Hl.Johannes vom Kreuz. Mist – Zeichenvorrat
am Eng
Moderner Klerus?? Sind denn jetzt alle wieder zur Liturgie vor 1957 zurückgekehrt. Die wird gerade wieder
modern!! Meinen Beobachtungen nach sind die V-II-Kleriker gerade dabei den Rest des Glaubens zu vernichten!
Pründesicherung allenortes, hochgradige Profilneurosen werden ausgelebt zu gepflegt, narzistische Symptome
als normal dargestellt. Glaubt hier noch irgendwer (zumindest irgendwas) an Jesus Christus und sein Kreuzesopfer
zur Rettung auch unserer Seelen für die ewige Glückseeligkeit in der Anschauung Gottes??? Auch die meisten
Authoren/innen dieses Forum ergießen sich in Plattitüden. Wo sind die Priester à la Padre Pio?? Oder
Pater Bruno Isenmann??
#73 bonifatius 23:12:17 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Horst Metzker: Ja so ist es!! Nur warum kapieren unsere Würden (?) – träger nicht, dass es um etwas
ganz anderes geht, wie z. B. Treue in der Ehe, opferbereite Liebe, Selbstlosigkeit, auch Enthalsamkeit
im Konsum, um die Anbetung Gottes, um Demut, kurzum um ein lauteres Wesen ohne Täuschung, Lug und Trug.
Viel Arbeit wäre im Weinberg des Herrn. Und da plappert ein Bischof als Sprecher aller Bischöfe einen
solchen theologischen Pfurz zum Wohlgefallen aller, die den „lieben Gott“ höchstens noch als Nachtwächter
akzeptieren. Gute Nacht! boni
maliems Das ist doch kein Glaubensgegenstand, ob er ein Verhältnis gehabt haben könnte, bei den zahlreichen
Jüngerinnen, die ständig um ihn waren. Und wenn er es gehabt hätte, bzw. wenn er keines gehabt hätte,
würde die Welt deshalb auch nicht aus den Fugen springen. Als Nachgeborene könnten die heutigen Bedenkenträger
auch nichts mehr daran ändern.
#69 Horst Metzker 19:10:19 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ hank: link: Radio Vatikan. Wieder einmal sehe ich das Problem der Selbstzerfleischung. Die konservativen
wie die progressiven Katholiken nehmen für sich den Alleinvertretungsanspruch für die würdige Form
der Gottesverehrung in Anspruch. Liebe Freunde, das interessiert „draußen“ kein Schwein, wie katholisch
aussehen sollte. „Draußen“ hat sich nämlich die Welt verändert in einem Maße, mit dem die meisten
Menschen nicht mehr umgehen können. – 1683 stürmen die Türken Wien.- Wie lange hat es gedauert bis
diese Nachricht in meinem Kaff überhaupt einmal wahrgenommen werden konnte? Zur Zeit der Kongokrise in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, dauerte eine Filmberichterstattung ca. eine Woche, bis das Flimmern
im Kino oder Fernsehen gezeigt werden konnte. etc. – Heute: Bush lässt einen Furz.- Ganz Amerika und
die restliche freie Welt, macht sich Sorgen um den mächtigsten Mann der Welt. Hat er Darmkrebs? Im weißen
Haus ist man besorgt, fragt man sich? In welchem Stadium? Hält er durch bis Obama, Clinton, und wie heißt
der Republikaner gleich wieder ? Der Unterschied ist: Der Mensch hatte früher die Zeit, sich um seine
Probleme zu kümmern. Heute wird er bombardiert mit Nachrichten, Meldungen, Empfehlungen und Ratschlägen
aller Orten. In der Morgenzeitung, im Radio, im Fernsehen, am PC. Wir können, bzw. haben nicht gelernt,
zu sortieren, was für uns wichtig ist. Wir sind überrollt worden von einem Preisbewußtsein. Die Werte,
sind bei vielen auf der Strecke geblieben. Liebe Grüße euch Allen, Horst
#66 Horst Metzker 18:29:58 | Dienstag, 19. Februar 2008
Lieber Rübezahl, habe im nach hinein auch lachen müssen. Sollte es doch heißen froh. Vielleicht habe
ich da an die Schwester gedacht, die ich auch kenne. Danke für Ihr Verständnis, Gruß Horst!
#65 Rübezahl 18:25:12 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Metzker Lieber Herr MetzKer! „ein befreundeter junger Priester sagte mir einmal: Wenn ich so sehe jeden
Tag, was sich in den Familien so abspielt, selbst bei meiner Schwester und deren Familie, bin ich sehr
Frau, ehelos zu sein.“ dieser klassische Freudsche Vertipper verlockte mir doch einiges Schmunzeln! :(3
Liebe Grüße der Rübezahl
#64 Horst Metzker 18:13:41 | Dienstag, 19. Februar 2008
Lieber Bonifatius, ein befreundeter junger Priester sagte mir einmal: Wenn ich so sehe jeden Tag, was
sich in den Familien so abspielt, selbst bei meiner Schwester und deren Familie, bin ich sehr Frau, ehelos
zu sein. Doch wie schon früher gepostet, diskutieren wir um eine Seifenblase, da der Weg zur Aufhebung
des Zölibats, für die Kirche nicht nur zu steinig, sondern auch selbstmörderisch wäre. MfG, Horst.
-Hank Also ich finde, dass hätte er sich wesentlich eher überlegen müssen. Meinen Sie wirklich, dass
das die einzig mögliche Reaktion ist? Hätten Sie nicht auch schon manchmal gern früher gemachte Überlegungen
korrigiert und mussten plötzlich erkennen, dass da nichts mehr zu ändern oder rückgängig zu machen
ist. Ich finde, dass es legitim ist, wenn EB Zollitsch das in der Öffentlichkeit zugibt. Es zeigt große
Menschlichkeit. Priester, auch Bischöfe, sind immer Menschen und deshalb auch in ihrem Menschsein verhaftet.
Alles andere ist Ideologie.
#62 bonifatius 17:44:40 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Priesterkandidat…wer es fassen kann, der… Das zölibatere Leben ist neben anderen guten Gründen
(die schon so oft wiedergfekaut wurden) auch Ausdruck dafür, daß man ausschließlich für Christus kämpft
und sich dafür den Rücken freihält. Zugegeben, in unsere übersexualisierten, freizügigen Lebenseinstellung,
wo die Rechte die Pflichten „ausgespielt“ haben, ist es nicht leicht,.den Gedanken und Sinn des Zölibats
zu bejaen.
@ möchtegern argumantativen Knalleph Ach ja, deshalb gibt es bei den bibelfesten Protestanten und Freikirchlern
auch Ironie an so viele Ironie aus die um des Himmelsreiches willen ehelos bleiben! Witzbold! P.S. das
Ironie an/aus wurde nur für Knalleph gesetzt, alle anderen hätten das bestimmt auch so verstanden!
@Alphatierchen Auch ein Erzbischof darf es als Versäumnis empfinden, kein Vater geworden zu sein. Also
ich finde, dass hätte er sich wesentlich eher überlegen müssen.
@ Knalleph Jetzt hat der Knalleph die biblische Empfehlung des Zölibates auch schon in die Kloschüssel
geschmissen. Eine Runde Mitleid für den armen Knalleph!
#54 Horst Metzker 17:24:16 | Dienstag, 19. Februar 2008
Lieber Libertas E. Gott hat den Menschen geschaffen nach seinem Ebenbild. Er war aber nicht so ganz zufrieden
und unternahm einen 2. Versuch mit der Frau. Wieder wars nix. Da hat Gott aufgegeben und gesagt: Heute
weiß ich noch nicht wie, aber irgendwann, da schaffe ich die Katholiken, die wissen alles besser! Liebe
Grüße HM.
@ Typ … aber ebenso wenig sind die Äußerungen von Bischof Müller oder die vom Priesterhetzwerk „notwendig“.
Warum immer diese abwertenden und beleidigenden Formulierungen? Andersdenkende haben auch ein Recht auf
Meinungsfreiheit.
Auch ein Erzbischof darf dazu stehen Wenn Robert Zollitsch gern Vater geworden wäre, dann hat er das
Recht, dies auch öffentlich zu sagen als Erzbischof und gewählter Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
Kein Frömmler sollte ihm das Recht absprechen. Vater zu werden ist ein ganz natürlicher, frommer und
vor allem sehr menschlicher Wunsch. :(3 Darüber können nur verkorkste Typen lächeln und lästern. Auch
ein Erzbischof darf es als Versäumnis empfinden, kein Vater geworden zu sein. :(3 Das ist allemal besser
als scheinheiliges Einfordern der Zölibatsverpflichtung.
@ Doriano Die Ehe steht also Ihrer Meinung nach der Heiligkeit im Wege. Wieso ist sie dann ein Sakrament?
Die Ehe ist vollkommene Gegenwart Jesu Christi, Abbild der Liebe zwischen Christus und seiner Braut, der
Kirche. Wieso sollte dieses Sakrament der Heiligkeit des Priesters im Weg stehen? Und wieso dürfen –
wie schon oft erwähnt – unierte Priester und Konvertiten dann heiraten? Nach Ihrer Theorie müsste das
doch strengstens verboten sein.
@ Libertas Ecclesiae Der Erzbischf ist danach gefragt worden, also hat er eine präzise Antwort gegeben:
– Zölibat ist theologisch nicht notwendig – Eine Abschaffung würde erhebliche Auswirkungen auf das kirchliche
Leben haben – Der Zölibat ist durchaus wünschenswert, aber trotzdem diskutabel Natürlich sind diese
Äußerung „nicht notwendig“ – aber ebenso wenig sind die Äußerungen von Bischof Müller oder die vom
Priesterhetzwerk „notwendig“. Er wurde gefragt, er hat geantwortet. Danke, Erzbischof Zollitsch.
Horst Metzker Dass der Zölibat nicht theologisch notwendig ist, ist doch allerlängst bekannt, sollte
man meinen. Eben deshlab waren die Äußerungen Zollitschs „wenig hilfreich“. Das Priesternetzwerk hat
vollkommen recht.
#47 Horst Metzker 16:25:52 | Dienstag, 19. Februar 2008
„Der Zölibat ist theologisch nicht notwenig!“ Dies sagt der Erzbischof! Was interpretieren Volonteure
verschiedener Medien? Revolution, Rakete, usw. Sind wir Leser doch nicht so blöd, wie uns die Auflagenmacher
halten. Dass der Zölibat nicht theologisch notwendig ist, ist doch allerlängst bekannt, sollte man meinen.
Die Inquisition findet in den Medien statt.
@Tonski Was ist eigentlich mit den bestimmt nicht wenigen Priestern, die die Tugend der Keuschheit mit
Freude und Begeisterung leben? Sind deren Argumente, wenn man sie mal auf den Zölibat anspricht, auch
„unchristliche“, unmenschliche und aller Vernunft Hohn sprechende „Tradition“ gefärbte Einlassungen?
Um ehrlich zu sein – ich möchte es nicht erleben müssen, daß die „Eheschwierigkeiten eines verheirateten
Priesters“ einen negativen Enfluß auf die Intention beim Vollzug des Hl.Messopfers ausüben – das währe
höchst fatal! Ein anders Argument für den Zö- bat ist die angestrebte „Heiligmäßigkeit des Priesters“.
Auf dem Weg dorthin darf es nichts geben, was auch nur im Entferntesten hinderlich sein könnte! Die Jung-
fräulichkeit Jesu muß gerade im Priestertum ihren Wider- schein finden und weist dadurch auch auf das
hin, was uns im ewigen Leben erwartet – da braucht’s und gibt’s dann keine Ehe ! Ich denke mir, daß Problem
ist nicht der Zölibat an sich, aber die Diskussion zeigt gerade hier, wie radikal sich das Bild oder
besser die Vorstellung vom Priestertum sich gewandelt hat.
Abfall vom Weihepriestertum Der Zölibat ist nur der Aufhänger, im Grunde geht es dem neuen „Vorsitzenden“
um eine Aufweichung des Weihepriestertums und damit von einem Abrücken der katholischen Lehre und eine
Annäherung an den Protestantismus, der nur theologisch gebildete Laien für den „kirchlichen“ Dienst
kennt. Das ist auch der Grund, warum dieser „Vorsitzende“ den Gedanken der Laientheologen fördert, denn
durch die Hintertüre öffnet er so den Frauen den Zugang zu „geistlichen Ämtern“. Gekonnt gemacht und
zäh wird so die katholische Lehre untergraben.
Höchste Zeit Von allen kirchlichen Traditionen ist wohl der unselige Zölibat jene, die sich am weitesten
von der ursprünglichen Botschaft entfernt hat. All die Argumente dafür halte ich für scheinheilig,
frömmlerisch und unendlich unredlich! Solang allerdings keine amtierenden Bischöfe den Mut finden, offen
gegen diese zutiefst „unchristliche“, unmenschliche und aller Vernunft Hohn sprechende „Tradition“ aufzutreten,
nützen diese leise Gedanken des neuen Vorsitzenden der DBK auch herzlch wenig. Immerhin gibt es da offenbar
ein leises Gegengewicht zum „unseligen“ Benedikt! Tonski
Die Weltkleriker… Can. 278 – § 1…haben das Recht, sich mit anderen zur Verfolgung von Zwecken, die
dem Klerikerstande angemessen sind, zusammenzuschließen. Fast hätt’ ich’s vergessen, Typ!
@ Typ Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert. Und welche
Genugtuung empfinden Sie dabei? Aber die Mühe hätten Sie sich sparen können. Bischof Algermissen liest
sowieso jeden Tag kreuz.net.
Fokussierungen Das eigentliche Problem:Die Tagespost, 19.2.2008: Denkgebote Auf einmal kennt ihn jeder:
Gestern hat Robert Zollitsch offiziell den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz übernommen. Und der
bis dahin weithin Unbekannte ist plötzlich in aller Munde. Seine Amtsbrüder hatten den Freiburger Erzbischof
in der Vorwoche zum Nachfolger von Kardinal Lehmann gewählt. Von da an wollten alle wissen, wer der Mann
ist, was er glaubt und wohin er denkt. Quasi über Nacht wurde ein eher stiller Würdenträger ins Licht
der Scheinwerfer katapultiert. Und Zollitsch gab bereitwillig Auskunft. Die ersten Tage nach seiner Wahl
waren geprägt von einer Interview-Offensive. Nun weiß man mehr. Dass er verliebt war und gerne Vater
geworden wäre, verriet der Erzbischof und sprach über seine Leidenschaft fürs Bergsteigen und Kakteenzüchten.
Das freilich hätte nie jene Debatte losgetreten, die nun den Amtsantritt von Robert Zollitsch überschattet.
Dafür sorgten seine Äußerungen zu einer möglichen Lockerung des Zölibats. Die Verbindung zwischen
Priestertum und Ehelosigkeit sei „theologisch nicht notwendig“, erklärte er in Interviews und sprach
sich „gegen Denkverbote“ aus. Man mag Zollitsch zugute halten, dass es ihm an Medienerfahrung fehlt. Es
sei ihm um eine differenzierte Sichtweise gegangen, ruderte er vorsichtig zurück, als die Diskussion
bereits hohe Wellen schlug. Doch Differenzieren ist das eine, Themen setzen das andere. Nun läuft die
Debatte und Katholiken reiben sich wieder an alten Reizthemen.
O weh! Hätte man nicht einen Bischof wählen können, der sich nicht gleich beim ersten Interview mit
der Kirchenhasserapostille Spiegel in sämtlichen Fallstricken verheddert, die ihm durch die spiegelischen
Jounaillisten gelegt werden? Ich könnte mir jedenfalls den einen oder anderen Bischof vorstellen, der
eine wesentlich elegantere oder jedenfalls katholischere Figur abgegeben hätte.
wg. Link Scheinbar funktioniert der Link nicht – also cut&paste: Can. 277 – § 1. Die Kleriker sind gehalten,
vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen zu wahren; deshalb sind sie
zum Zölibat verpflichtet, der eine besondere Gabe Gottes ist, durch welche die geistlichen Amtsträger
leichter mit ungeteiltem Herzen Christus anhangen und sich freier dem Dienst an Gott und den Menschen
widmen können. Can. 599 – Der um des Himmelreiches willen übernommene evangelische Rat der Keuschheit,
der ein Zeichen der künftigen Welt und eine Quelle reicherer Fruchtbarkeit eines ungeteilten Herzens
ist, bringt die Verpflichtung zu vollkommener Enthaltsamkeit im Zölibat mit sich.
@thamaturgos Wenn jemand sagt, der Zölibat sei nicht nötig, so ist das doch kein Angriff auf das Priestertum.
Vielleicht sollten mal hier so einige zwischen dem Priestertum an sich und der Ausgestaltung differenzieren.
#36 thaumaturgos 14:19:47 | Dienstag, 19. Februar 2008
… Allein die Idee, der Zölibat sei nicht nötig, stellt schon einen Angriff auf das Priestertum dar …
dann werden die uniierten ja keine gültigen priester haben, geschweigeejene der orthodoxie … weisen
sie bitte mal naxch, wo in der tradition die wehen des ostens infrage gestellt werden …
Zollitsch Zollitsch überträgt seine persönlichen Probleme („Ich wäre gerne Vater geworden.“, Interview
mit BILD) auf die gesamte Kirche Deutschlands. Schlechte Voraussetzung für das „Amt“.
@bonifatius Jetzt werden sie mal nicht überheblich! Nur weil Menschen nicht für den Zölibat sind, sollten
sie nicht die Berufung und den Ernst der Christusnachfolge der Prieser infrage stellen. Sind sie verheiratet?
Wenn ja, dann wissen sie ja gar nicht, was es heisst, zölibatät zu leben. Deswegen überlassen sie die
Entscheidung lieber den kirchlichen Würdenträgern – sprich Klerikern. Schliesslich wird es ja einen
Grund haben, wenn man das Thema Zölibat immer wieder kritisch aufgreift… oder meinen sie, dass alle
vor Freude jubeln, wenn sie diesen Leben dürfen? Wenn ja, dann folgen sie als Laie (sind sie das) diesem
Lebensstil nach.
#32 bonifatius 14:08:04 | Dienstag, 19. Februar 2008
Heiliger Geist – hilf!!! und rette die Kirche. Die sog. Priesterkandidaten wie Typ, turk und co. kannst
nicht einmal in der Pfeife rauchen, denn sie stinken nach Ungehorsam gegenüber Papst und kirchlichem
Lehramt und strotzen von Überheblichkeit. Lieber weniger Priester als solche Mietlinge! Interessant ist
bei diesem Kasperltheater von Kirchenführern die Tatsache, dass bei solchen Äußerungen, wie sie Zollitsch
tat, eine nicht geringe Anzahl von sog. Priestern und Laientheologen(innen) applaudieren und sich in diesem
Forum massiv zu Wort melden – anonym – wohlgemerkt. Wenn nur möglichst viele Kirchensteuerzahler aus
dieser Katholischen (?) Kirche austreten würden, damit mangels Geldfluß der fürchterliche Sumpf trockengelegt
werden kann und sich Spreu von Weizen trennt.
Zwei Paar Schuhe! Typ schrieb über „Priesternetzwerk“ und „Wir sind Kirche“: „Entscheidend“? Die Frage
war die nach dem kirchenrechtlichen Status beider Clubs. Beide sind keine kirchlich anerkannten, mithin
privaten Vereinigungen. Dafür ist die Intention gerade NICHT das Entscheidende. Der wesentliche unterschied
liegt darin, dass „Wir sind Kirche“ auch Forderungen erhebt, die gegen die kircchliche Lehre sind, wie
die Forderung nach der Zulassung der Frau zum Priestertum. Der Ausschluss der Frau vom Priestertum ist
eine verbindliche (die Glaubenskongregation sagt sogar : unfehlbare) Entscheidung des ordentlichen Lehramtes.
Die Mitgliedschaft in einer Organisation, die solche gegen die Glaubenslehre gerichtete Forderungen erhebt,
ist als verboten zu betrachten, ja könnte möglicherweise sogar durch die zuständige Autorität als
unter den Straftatbestand von can. 1374 fallend erklärt werden.
Liebe Priesternetzwerker, wie gefestigt ist die Entscheidung zum Zölibat, wenn sie die theologische Wahrheit
nicht verträgt, dass es sich dabei um kein Dogma handelt? Auf nichts anderes hat der neue Vors. der DBK
hingewiesen. Wer heute als Priester den Zölibat glaubwürdig, treu und überzeugend leben will, der darf
sich nicht hinter Denkverboten verstecken und der bedarf auch keiner Bemutterungen, wie sie die Medjugorje-Konvertitin
Gabriele Kuby auf dem immer ähnlicher werdenden Konkurrenzportal kath.net anbietet! Es wäre also klüger,
souveräner und hilfreicher gewesen, ihr hättet geschwiegen und erst einmal abgewartet.
@ Typ Daß es immer wieder mal Aussnahmen, also Dispens gegeben hat, ist hinlänglich bekannt ( wenn auch
nicht unbedingt zu befürworten) – ändert aber nichts daran, daß der Zölibat eine unabdingbare Voraussetzung
zur Er- langung der Priesterweihe ist. Und dabei soll es auch bleiben! Und ich bleibe dabei: Für mich
zählt allein die Intention. Und es muß noch viel mehr Priester geben, die sich gegen solche Torpedos
zur Wehr setzen!
Fronleichnamsprozession für das Zölibat Man muss es Erzbischof Robert Zollitsch, dem neugewählten Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz lassen: Er hat Gespür gezeigt, wie man die schnarchende Gemeinde wieder
wach bekommt. Und irren und rennen die Gemeindeglieder wie kopflose Hennen im Pferch rum: o gotto-gotto-gott:
Das ist der Untergang des Abendlands. Dabei hat Zollitsch nichts Verkehrtes gesagt, sondern nur was viele
nicht hören wollen. Ein Erzbischof darf doch etwas sagen, ob es gelegen ist oder ungelegen. Das steht
ähnlich im Neuen Testament. Merkwürdigerweise regen sich die Heißsporne am meisten über Zollitsch
auf, die keine Zölibatsverpflichtung haben. Nur wegen ihres kleinen Horizonts soll das Zölibat in alle
Ewigkeit erhalten bleiben. Da spielt es keine Rolle, ob die mittelalterliche Einrichtung theologisch zu
begründen ist oder nicht. Die Leute, die nicht davon betroffen sind, regen sich am meisten auf. Toll!
Die unmittelbar Betroffenen schweigen in der Regel, denn eine Stellungnahme und sei es eine Verteidigung
könnte ihnen zum Nachteil gereichen. Also prügeln sich die andern wie die Schulbuben auf dem Pausenhof
um des Kaisers neue Kleider mit tiefempfundenem Ingrimm. Den am Zölibat leidenden Priestern, die soll
es ja auch geben, ist damit aber nicht geholfen. Nur die nichtpriesterlichen Zölibatsbefürworter sehen
mal wieder eine günstige Gelegenheit zur einer Fornleichnamsprozession für das Zölibat. Und wer nicht
mitmarschiert, kommt auf die schwarze Liste… o^/
Links wie Rechts – die gleichen Methoden Folgender Satz zeigt wieder einmal sehr schön, dass die linken
Ausläufer die gleiche Methodik aufweisen wie ihre rechten Kollegen: Sicher werden die „katholischen Priester“
gerne vor Ort Rechenschaft ablegen darüber, wie sich ihre Weiheversprechen mit den Flegeleien gegenüber
einem katholischen Bischof vereinbaren lassen. Man muss der Stellungnahme nicht zustimmen, klar, aber
ist es nicht eine Form von „konstruktiver Kritik“? Darf man plötzlich nicht mehr seine Meinung sagen?
Und ist nicht das gerade dasjenige, was Propagandisten von „Kirche von unten“ etc. für unabdingbar halten?
Wenn man diese Stellungnahmen als „Flegeleien“ bezeichnet, was sind denn die Stellungnahmen von Pf. Breitenbach
u. a.? Ist Kirchenkritik plörtlich etwas schlechtes geworden? Merkwürdig, merkwürdig. Interessant sind
auch die Anführungszeichen. Ich vermute mal, man hätte diese auch weglassen können, denn es handelt
sich sicherlich um gültig geweihte Priester. Von daher eigentlich überflüssig. Gewisse Sedis benutzen
diese auch gerne, wenn sie ausdrücken wollen, dass jemand etwas für sich in Anspruch nimmt zu sein,
was er ihrem Verständnis nach nicht ist. Die linken Hardliner von Partenia nehmen jedes Bischofswort
auseinander. Die Aussagen von Erzbischof Zollitsch werden dort hochgejubelt. Umgekehrt kennt man das ja
von Kreuz-net zur Genüge. Jeder nimmt nur das wahr und verteidigt, was er selbst für richtig hält,
egal, ob es ein „Typ“ oder ein „Sedi“ ist. Auf einem Auge ist halt jeder blind.
@ Doriano 1. Allein die Idee, der Zölibat sei nicht nötig, stellt schon einen Angriff auf das Priestertum
dar. Wäre der Pflichtzölibat für Priester NÖTIG, dürfte es KEINE EINZIGE AUSNAHME geben – gibt es
aber immer wieder mal. Wäre der Pflichtzölibat für Priester NÖTIG, müsste er es ja wohl auch in anderen
Riten als dem lateinischen sein; dort ist er aber nicht vorhanden (und war es auch nie). Damit ist Ihr
krudes Argument hinreichend widerlegt. Nicht der Status einer Vereinigung, sondern die Intention, die
dahinter steht, ist das Entscheidende. „Entscheidend“? Die Frage war die nach dem kirchenrechtlichen Status
beider Clubs. Beide sind keine kirchlich anerkannten, mithin privaten Vereinigungen. Dafür ist die Intention
gerade NICHT das Entscheidende. WsK würde bei einer Abschaffung des Zölibats Luftsprünge veranstalten –
NkP wohl kaum… Ja und? Das ändert nichts am rechtlichen Status beider Clubs.
@Typ: 1. Allein die Idee, der Zölibat sei nicht nötig, stellt schon einen Angriff auf das Priestertum
dar. 2. Nicht der Status einer Vereinigung, sondern die Inten- tion, die dahinter steht, ist das Entscheidende.
WsK würde bei einer Abschaffung des Zölibats Luftsprünge veranstalten – NkP wohl kaum…
verpasste Chance zum Neuanfang Die Wahl des Freiburger Erzbischofs zum neuen Vorsitzenden der DBK entpuppt
sich zunehmend als Enttäuschung. Mit seiner Anbiederei an die deutschen Meinungsmonopolisten hat er klar
unter Beweis gestellt, dass er für dieses Amt ungeeignet ist. Ein Bischof muss bereit sein, gegen den
Strom einer entchristlichten Öffentlichkeit zu schwimmen und nicht gegen Rom und den Hl. Vater. In dieser
Hinsicht jedoch ist EB Zollitsch wohl ein typischer Bischof unserer Zeit. Die meisten seiner Amtsbrüder
sind eine einzige Enttäuschung. Sie glauben, der Kirche in der Öffentlichkeit zu mehr Ansehen zu verhelfen,
indem sie gegen Rom, gegen die Alte Messe, gegen den Zölibat Front machen und sich für diese unseelige
Anbiederungsökumene an die jenigen aussprechen, die unseren katholischen Glauben ablehnen. Lieber Gott,
mach dieser Prüfung bald ein Ende und steh uns bei.
@konrad Ich stimme Dir ja zu. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich Typ nicht von denen unterscheidet,
denen Denzunziation immer vorgeworfen wird. Im Übrigen glaube ich in der Tat nicht, dass die Ordinarien
auf die informelle Zuarbeit von ihm angewiesen sind. Vielleicht lesen sie sogar kreuz.net !?
@ Doriano Bitte teilen Sie mir mit, wo Erzbischof Zollitsch das Priestertum der genannten Herren angegriffen
hat. Ich habe die Zitate noch einmal gelesen, und wirklich keinen Angriff auf irgendetwas, geschweige
denn auf das Presbyterat von Herrn Jolie, Herrn Rotheudt und anderen gefunden. Bitte zitieren Sie genau
den Angriff, damit auch ich es verstehe. Und selbstverständlich ist das Priesterhetzwerk genauso ein
privater Verein wie es „Wir sind Kirche“ ist.
@ iustus wer auf offen getätigte Äußerungen, wen auch immer hinweist, ist kein Denunziant. Er ist vielleicht
übereifrig, das soll vorkommen. Denunziant ist, wer kompromittierendes nicht öffentliches Wissen an
eine vorgesetzte Stelle weitergibt. Deshalb sind auch diejenigen, die sich über fehlgeleitete Liturgien
beschweren keine Denunzianten. Man mag sie aus anderen Gründen unsympathisch finden, aber Denunzianten
sind sie nicht. Sie üben ihr kirchliches Recht aus, weil die Liturgie eine öffentliche Angelegenheit
der Kirche ist.
Objektive Stellungnahme Die Stellungnahme des Netzwerkes ist doch durchaus sachlich und im Ton nicht verletzend
und keineswegs eine Verletzung der Versprechen zu Ehrfurcht und Gehorsam der Priester.
Priestertum GOTT SEI DANK – gibt es auch in der nachkonziliaren Kirche hoffentlich! genügend Priester,
die sich gegen die Angriffe auf ihr Priestertum zur Wehr setzen! Und – WsK und NkP in einen Topf zu werfen,
gleicht schon einer Beleidigung.
Köstlich die Identität des katholischen Priesters – insbesondere auch im Hinblick auf den Priesternachwuchs –
zu stärken. Das ist ja bei dieser Thematik wirklich ein köstliches Bonmot!
@ iustus Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!!! Also der hier, der sogar
mit Kamera in Gottesdiensten herumrennt? www.kreuz.net/article.6162.html Oder der hier, dem die Lesungen
nicht passen? www.kreuz.net/article.6301.html Also wenn das Priesterhetzwerk eine Mitteilung herausgibt,
kann es ihm doch nur recht sein, wenn die auch weiterverbreitet wird. Oder haben die Hochwürdigen Herren
doch Dreck am Stecken und trauen sich nicht, ihren Ordinarii unter die Augen zu treten?
#8 Puchil2 † 12:57:25 | Dienstag, 19. Februar 2008
Woher diese Aussagen? Mich würden dazu die Quellen interessieren. Eines steht jedenfalls fest: Pastorenmangel
gibt es in der evngelischen Kirche nicht, auch wenn das immer wieder von Zölibatsbefürwortern in der
kathol. Kirche behauptet wird.
Informant Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert. Sicher
werden die „katholischen Priester“ gerne vor Ort Rechenschaft ablegen darüber, wie sich ihre Weiheversprechen
mit den Flegeleien gegenüber einem katholischen Bischof vereinbaren lassen. Der größte Lump im ganzen
Land, das ist und bleibt der Denunziant!!!
Sicher ist das wichtig, aber diese Diskussion DARF nicht ueberdimensioniert werden. Schauen wir in die
protestantische Gemeinschaft: hier liegen die hoechsten Scheidungsraten, die missratensten Ehen und die
ungluecklichsten Ehefrauen vor. Muss sich diese Statistik nicht selbst aufheben und dabei auch die Zoelibatsdiskussion.
Es fehlt an inwendigem Glauben. Wer als Priester nicht mehr daran glaubt, was er da tut, dann bricht das
Unheil ein und auf einmal wird aus dem „Eheversprechen“ der Weihe ein Treueunglueck!!
@ turk 1. Ist das „Netzwerk“ glaubwürdig? Da die Beteiligten (es sind allerdings immer dieselben drei)
namentlich bekannt sind, ist zumindest anzunehmen, dass das Hetzwerk die Dinge so meint, wie es sie sagt.
2. Ist das „Netzwerk“ innerhalb der Kirche kirchenrechtlich errichtet? Nein. Es handelt sich um einen
privaten Verein. Der kirchenrechtliche Status des ohrenziehenden Hetzwerks ist derselbe wie beispielsweise
der von „Wir sind Kirche“. Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert.
Sicher werden die „katholischen Priester“ gerne vor Ort Rechenschaft ablegen darüber, wie sich ihre Weiheversprechen
mit den Flegeleien gegenüber einem katholischen Bischof vereinbaren lassen.
#4 Puchil2 † 12:40:04 | Dienstag, 19. Februar 2008
Was ist wirklich wichtig? Das krampfhafte Festhalten an der zwanghaften Koppelung zwischen Priesteramt
und Ehelosigkeit ist der kath. Kirche wichtiger als der Fortbestand unserer Pfarrgemeinden, wichtiger
als die Möglichkeit zum Sakramentenempfang in der eigenen vertrauten Pfarrstruktur, wichtiger als die
Glaubwürdigkeit der Kirche, die durch die vielen Priester in mehr oder weniger offeen Beziehungen zu
Frauen erschüttert wird, wichtigerals die seelisch, psychische und physische Gesundheit der maßlos überforderten
wenigen Priester, die es noch gibt. Die Diskussion darüber ist dringend notwendig!
@ Das Hetzwerk Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ zieht den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
bei den Ohren. Das Hetzwerk katholischer Priester hat gefälligst die Worte von Trägern des kirchlichen
Lehramts demütig zu bedenken und nicht selbige an den Ohren zu ziehen. Und solche Leute wollen vorbildliche
Katholiken sein? Erbärmliche Katholiken sind sie.