Am letzten Sonntag verzichtete eine Reihe bayerischer Bischöfe auf eine Reise nach München. Deutsche Zeitungen wittern darin einen Protest gegen den neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz.
Der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann
(kreuz.net, München) Bei der konservativen Fraktion der deutschen Bischöfe ist der Unmut über die Wahl
des neuen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz groß. Das behauptete der Journalist Mathias Drobinski
in der ‘Süddeutschen Zeitung’.
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner soll über die Wahl „sauer“ gewesen
sein.
Der bischöfliche Unwille entlud sich – so Drobinski – bei der Verabschiedung des früheren Erzbischofs
von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, am letzten Sonntag.
Bei der Feier fehlten vier
der acht bayerischen Bischöfe: Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg, Bischof Wilhelm Schraml
von Passau, Bischof Friedhelm Hoffmann von Würzburg und Bischof Walter Mixa von Augsburg.
Mons. Müller
war wegen der Einweihung eines neuen Kindergartens verhindert.
Drobinski sieht im Fernbleiben der Bischöfe
einen Protest gegen den „Zollitsch-Kurs“.
Wegen der Abwesenheit der Bischöfe soll Karl Kardinal Lehmann
von Mainz in der Sakristei des Münchner Liebfrauendoms „getobt“ haben.
Drobinski glaubt, daß sich das
angeblich demonstrative Fehlen der bayrischen Bischöfe auch gegen ihn gerichtet habe. Schließlich habe
Kardinal Lehmann die Wahl von Erzbischof Zollitsch eingefädelt.
„Das ist doch hier kein Kindergarten“ –
zitiert Drobinski einen Domkapitular zum Fehlen der vier Bischöfe. Jetzt sieht der Journalist sogar einen
möglichen Richtungskampf im Raum.
Der Präsident des obersten deutschen Laiengremiums ‘Zentralkomitee
der deutschen Katholiken’, Hans Joachim Maier, schimpfte vor der ‘Badischen Zeitung’:
„Das ist ein schlechter
Stil, der auch der Person von Kardinal Wetter nicht angemessen ist.“
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89 Lesermeinungen
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#92 matt2 † 17:50:41 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Der Konflikt zwischen Maria und der Kirche begründet sich im Nichternstnehmenwollen ihrer Prophez…
ich glaube, dass z.B. die bedeutendsten Prophezeiungen in Fatima an Luzia von der Kirche ignoriert, oder
unterdrückt wurden, weil diese nämlich von dem bevorstehenden Verfall der Kirche handeln.
#91 Benedikt 17:38:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Leblhuber Diese geistige Verrenkung wäre nicht notwendig, wenn die Kirche dieses Zugeständnis an die
heidnischen Praktiken, den Marienkult, nicht auf die Spitze getrieben hätte. Und dieser Kult hat KEINE
Entsprechung in der Schrift. Der Kult vielleicht nicht, aber die Verehrung schon. Und selbst wenn nicht,
die Schrift ist keine Handlungsanweisung. Sie können eine dort vorkommende Person schon wegen ihrer Rolle
verehren, bzw in Ehren halten (denken Sie nur mal an die Hl. Maria Magdalena). Die Heiligenverehrung hat
denselben Ursprung. Es wird die (heroische) Lebensleistung eines Vorfahren im Glauben in der Erinnerung
bewahrt. Das ist ein gaz verständliches Anliegen. Die Heiligeninflation, die wir in den letzten Jahrzehnten
erlebt haben, beweist gerade , dass die Heiligenverehrung an Bedeutung NICHT verloren ha Das sehe ich
nicht so. Wer interessiert sich für all diese Heiligen? Ihre Bedeutung ist lokal geblieben. Brauchtum
hat sich auch keines gebildet. Kann es sein, dass Sie das zu verkrampft sehen? Einen Heiligen verehren
findet in dem Alltag vieler Menschen ein Pendant, nämlich im Gedenken an verstorbene Verwandte. In der
Politik würdigt man herausragende Politiker und sonstige Persönlichkeiten. Die Kirche gedenkt ihrer
großen Söhne und Töchter, die uns ein Beispiel gegeben haben.
#90 Leblhuber 17:28:18 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Benedikt: „.daß die ganze Mariologie zunächst von den Vätern als Ekklesiologie vorgedacht und vorgeformt
worden ist: Die Kirche ist Jungfrau und Mutter, sie ist unbefleckt empfangen und trägt die Last der Geschichte,
sie leidet und ist doch jetzt schon in den Himmel aufgenommen.Ganz allmählich zeigt es sich im Verlauf
der Entwicklung, daß die Kirche in Maria antizipiert, in Maria Person ist und daß umgekehrt Maria nicht
als isoliertes Individuum verschlossen in sich selber steht, sondern das ganze Geheimnis der Kirche in
sich trägt. Die Person ist nicht individualistisch geschlossen und die Gemeinschaft nicht kollektivistisch
apersonal verstanden; beides geht untrennbar ineinander über… Daß später beides auseinanderfiel,
daß Maria als ein mit Privilegien überschüttetes und uns dadurch unendlich fern gerücktes Individuum
dargestellt, die Kirche wiederum apersonal und rein institutionell gesehen worden ist, hat der Mariologie
wie der Ekklesiologie gleichermaßen geschadet.“ Ratzinger zum Schlusskapitel von Lumen Gentium in „Weggemeinschaft
des Glaubens Das ist EIN Deutungsversuch unseres Papstes, den ich übrigens verehre. Diese geistige Verrenkung
wäre nicht notwendig, wenn die Kirche dieses Zugeständnis an die heidnischen Praktiken, den Marienkult,
nicht auf die Spitze getrieben hätte. Und dieser Kult hat KEINE Entsprechung in der Schrift. Die Heiligeninflation,
die wir in den letzten Jahrzehnten erlebt haben, beweist gerade , dass die Heiligenverehrung an Bedeutung
NICHT verloren ha
#89 Benedikt 16:45:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Leblhuber Die Hl. Schrift des Jesus von Nazareth und der ersten Christen war die jüdische Bibel. Der
Judenchristen, ganz klar (die gingen ja auch noch in die Synagoge). Aber daneben hatten sie schon damals
die Botschaft und die Lehren Christi, nur dass diese eben noch nicht aufgeschrieben waren. Sie waren aber
zweifellos von hohem Rang (man beachte nur die Taufpraxis). Und dieses Lehramt hat uns Aussagen über
Maria beschert, die im Volksglauben auf eine Vergötzung hinauslaufen. Es besteht immer die Gefahr, dass
eine Lehre missinterpretiert wird. Daher ist ja auch das Lehramt von Dauer, dass auf solche Missverständnisse
antworten kann. Gerade die beiden Mariendogmen sind für viele Menschen ein Hindernis, den kath. Glauben
und ihre Vernunft miteinander in Einklang zu bringen. Vielleicht kann ich ja nicht vernünftig denken,
aber mir verursachen diese Dogmen keine Probleme. die überbordende Marien- und Heiligenverehrung hintanstellen.
Der Ort für diese Verehrungen war das Brauchtum und die Wochentagsmessen. Davon ist doch praktisch nichts
mehr übrig. Die Heiligen tauchen bei den meisten allenfalls noch als Kirchenpatron auf und Maria in irgendwelchen
Liedchen. Mit Sola Scriptura meinte ich, alles, was gelehrt wurde und wird, ist darauf hin zu prüfen,
ob es mit der Schrift vereinbar ist. Na, also so schlau waren die Dogmatiker auch ;). Sie sehen, ich bin
noch lange kein Protestant! Das habe ich auch nicht behauptet.
#88 Leblhuber 16:26:12 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Benedikt: Da sind Sie meines Erachtens auf dem Holzweg. 1. Die Hl. Schrift des Jesus von Nazareth und
der ersten Christen war die jüdische Bibel. 2. Die Überlieferung und die Tradition sind zwar wesentlich,
unterliegen aber einer Auslegung, die sich mit dem wachsenden Verständnis und den sich ändernden Verhältnissen
wandelt. Wir denken heute nicht mehr wie im Mittelalter. 3. Die Mariologie stützt sich nicht auf die
Hl. Schrift, sondern auf das Lehramt. Und dieses Lehramt hat uns Aussagen über Maria beschert, die im
Volksglauben auf eine Vergötzung hinauslaufen. Gerade die beiden Mariendogmen sind für viele Menschen
ein Hindernis, den kath. Glauben und ihre Vernunft miteinander in Einklang zu bringen. 4. Mit Solus Christus
meinte ich, wir sollten den Christus mehr in den Mittelpunkt stellen und die überbordende Marien- und
Heiligenverehrung hintanstellen. 5. Mit Sola Scriptura meinte ich, alles, was gelehrt wurde und wird,
ist darauf hin zu prüfen, ob es mit der Schrift vereinbar ist. Sie sehen, ich bin noch lange kein Protestant!
Ob ich damit auf dem Holzweg bin, ist mir eigentlich egal. Ich bin Katholik, weil ICH mich als solcher
bezeichne und nicht, weil die Kirche es mich sein lässt. Würden nur diejenigen, die wirklich alles glauben,
was sie glauben müssen, um katholisch zu sein, sich auch Katholiken nennen dürfen, bliebe ein ziemlich
armseliges Häuflein von Katholiken übrig.
#87 Burgorus 11:34:21 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ein netter Scherz! Luthers SOLUS CHRISTUS und SOLA SCRIPTURA sollte auch bei Ihnen an Stellenwert gewinnen.
Wenn zu mir jemand sagt, man dürfe nur diejenigen Quellen benutzen, die ein Papst mal als besonders heilig
eingestuft hat, dann weiß ich, dass er sich nicht wissenschaftlich äußern will, sondern wieder mal
zum Scherzen aufgelegt war: Solum Sacrosanctum Concilium Tridentinum.
#86 maliems 00:20:47 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@romulus du glaubst doch nicht ernsthaft, dass hofmann das ernst meinte? der mauert und mauert und mauert.
war unter lehmann leider richtig, weils alle gemacht haben. aber jetzt ist eine neue zeit angebrochen.
der dicke hat’s bemerkt und tobt. hihi.
#85 Benedikt 23:50:40 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Leblhuber Sie begreifen wohl überhaupt nichts! Dogmen sind Geschichte! Die absolute Macht ist Vergangenheit.
Auch für die Kirche. Luthers SOLUS CHRISTUS und SOLA SCRIPTURA sollte auch bei Ihnen an Stellenwert gewinnen.
Da sind Sie meines Erachtens auf dem Holzweg. Die Dogmen beschreiben die Offenbarung in Lehrsätzen und
legen gleichzeitig fest, wie die Offenbarung zu verstehen ist. Sie schaffen ein einheitliches Verständnis
der Lehre, welche Voraussetzung für eine Kirche ist. Das lutherische Prinzip sola scriptura vermag dies
nicht. Die Reformation ist in tausende Gruppierungen zersplittert. Zudem ist das Christentum keine Buchreligion.
Es hat sich diesse Schrift erst während der erste Jahrzehnte gegeben, neben ihr existierten die Auffassungen
der Augenzeugen etc weiter fort und auch Traditionen und Verständnisse, die man für so selbstverständlich
hielt, dass man ssie nicht extra aufschrieb. Die Schrift allein kann daher niemals die Fülle des Glaubens
darstellen, dafür brauchen wir auch die Tradition, d.h. die Überlieferung und die verbindlichen Festsetzungen
durch die Dogmen. Ohne das alles splittern wir uns genauso auf, man kann diesen Prozess schon jetzt beachten,
er ist der Verachtung der Dogmen geschuldet.
#84 Brahmachari † 22:53:33 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Sir Geyer Naja, ich bin ja kein Christ. Zumindest kein bekennender. Und ich kann mich auch nur dort einmischen,
wo ich erkenne, dass jemand lügt oder menschenverachtend ist. Theologe bin ich keiner, das geht mich
alles nix an. Bei den echten red ich auch nix mit, die haben vor mir immer ihre Ruhe. Aber der Dodlhuaba,
äh die Schlangenbrut, ist das Letzte. Den stell ich mir so vor: Fettes Schwein, verwichst und verschwitzt,
wie ein Kinderschänder. Kommt sich vor, wie ein Intellektueller. Solche Flaschen kenn ich und fürcht
ich nicht im Geringsten. Und der Methusawix, der immer auf die Abtreibungsgegner lost geht, aber selber
nicht astrein ist, der ist da irgendwie auf einem privaten Rachefeldzug oder was weiß ich. Aber nützliche
Kommentar hat er nicht. Beleidigt nur immer den Dottore. So, heute geh ich mal früher schlafen. Ruhen
Sie wohl Sir!
#83 Florian Geyer 22:43:39 | Mittwoch, 20. Februar 2008
schade werter Sie bringen frischen Wind rein. Das hat ja hier noch kaum niemand gemacht dass er Falschspielern
mit einer frischen kompromisslosen Offenheit begegenet ist. Das mögen diese nämlich gar nicht da hauns
gleich ab. Leider sind die Christen oft so naiv brav und defensiv und die anderen lachen darüber.
#82 Brahmachari † 22:34:52 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Sir Geyer Ja, wir sind alle Teil des Plans! Keine Macht der Schlangenbrut! Egal was die anderen von
mir halten. Dann soll man mich sperren! Mir wird es sowieso zu langweilig hier. Der Autoerotix und der
Hubba Bubba weichen immer dann aus, wenn es ans Eingemachte geht. Das sind große Bluffer.
#81 Florian Geyer 22:29:03 | Mittwoch, 20. Februar 2008
In einem christlichen Staat werden Rübezahls UND Brahmacharis/Geyers gebraucht. Die Brahmacharis/Geyers
verteidigen mit Schild und Schwert das Bollwerk während die braven demütigen Rübis mit Tonsur und Büsserhemd
in der Klosterzelle für uns an der Front beten
#79 Florian Geyer 22:12:02 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Brahmachari Ich finde Rübezahl ehr nett. Natürlich hat Rübezahl auch 100% Recht. Ein Katholik sollte
auf seine Wortwahl achten. Und auch die Feinde lieben denenman auch die linke Backe hinhält. Mich ärgert
immer so dass solche gutmütigen Menschen wie der Rübi aber deswegen nicht geschätzt sondern ausgenützt
und für dumm angesehen werden. Das Los der Katholiken. Mehr Rübezahls braucht die Welt (und ich mein
das gar nicht ironisch)
#74 Brandenburgis 21:59:31 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Rübezahl Nun ja, einigen wir uns auf „Hebe Dich hinweg, Satan!“ (Hat nicht Jesus selbst Peter als „Satan“
angeredet?) Letztlich sollten Sie sich bei der Redaktion beschweren, die Typen wie den dreischwänzigen
Leblhuber hier duldet …
#71 Rübezahl 21:46:26 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Brandenburgis … und der Nächste! Brandenburgis: „@Leblw…“ Merkt Ihr nicht, wie abartig unglaubwürdig
Ihr Euch macht, wenn Ihr im selben Beitrag auf Rechtgläubigkeit und Kirchentreue pocht UND GLEICHZEITIG
immer wieder unangebrachte, rein personenbezogene Entgleißungen bringt? Ob sich wohl die Jungfrau Maria
über Ihr obiges, von mir zitiertes, Wort freut? (die Intention, welche hinter den drei Punkten steht,
ist ja deutlich) Oder ob sich nicht vielmehr der gefallene Engel eine Etage tiefer in’s Fäustchen lacht?
Was denken sie, Brandenburgis? Grüße Rübezahl
#70 Leblhuber 21:44:21 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Brandenburgis. Das entsrp. Dogma war 2000 JAhre lang vermittelbar und wird es sein bis ultimo. Die Gottesmutter
ist die Vorerlöste und blieb von der Ursünde, dieser Geisel des Menschengeschlechtes, unbefleckt. Allerdings
ist auch sie „Erlöste“, wie ich meine. Hier ist eine gefährliche Tradition zu vermeiden, die z.B. Duns
Scotus vertreten hat. Seien Sie froh, dass Sie nicht zur Missionierung abkommandiert sind. Die Erfolglosigkeit
wäre vorprogrammiert! Auch und ganz besonders wegen Ihrer Unkenntnis! Aber ich habe keine Lust, Ihnen
Nachhilfe zu gewähren. Bilden Sie sich gefälligst selbst. Auch googeln hilft!
#69 Florian Geyer 21:40:03 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Rübezahl ich bin kein Vorzeigekatholik zu sein. Sie überschätzen mich. Denoch nehme ich mir heraus
darauf hinzuweisen dass der Katholizimus das Ideal und die Wahrheit ist. Ich habe keine Tonsur und halte
nie die linke Wange hin. Wer zu devot und demütig ist wird verschlungen. Das gilt auch für die Kirche
#68 Brandenburgis 21:36:57 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Leblw… Das entsrp. Dogma war 2000 JAhre lang vermittelbar und wird es sein bis ultimo. Die Gottesmutter
ist die Vorerlöste und blieb von der Ursünde, dieser Geisel des Menschengeschlechtes, unbefleckt. Allerdings
ist auch sie „Erlöste“, wie ich meine. Hier ist eine gefährliche Tradition zu vermeiden, die z.B. Duns
Scotus vertreten hat.
#67 Leblhuber 21:36:24 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Filius. Wer vor der Dogmatisierung einer Lehre Gegner einer Lehre war, ist irrelevant Sie begreifen wohl
überhaupt nichts! Dogmen sind Geschichte! Die absolute Macht ist Vergangenheit. Auch für die Kirche.
Luthers SOLUS CHRISTUS und SOLA SCRIPTURA sollte auch bei Ihnen an Stellenwert gewinnen. Sie haben sich
von der heutigen Kirche schon sehr weit entfernt und begreifen nicht, dass eigentlich so gut wie niemand
Ihnen folgen kann. Der Buchdruck, die Alphabetisierung und der politische Machtverlust schufen geänderte
Bedingungen. Diesen Bedingungen hat sich die Kirche zu stellen. Andernfalls geht sie im Westen baden!!!
Früher, bis in die 50er Jahre, war die einzige Bildungsmöglichkeit für Söhne armer Eltern das Ordensgymnasium,
mit der Auflage, Priester zu werden. Eine Referenz eines Pfarrers oder geistlichen Angehörigen war Voraussetzung.
Mit 14 Jahren musste sich der Arme verpflichten, oder er stand auf der Straße. Dieser Druck fällt heute
weg. UND DAS IST EIN NICHT UNWESENTLICHER GRUND FÜR MANGELNDE SEMINARISTEN. Es gibt andere Möglichkeiten
sich zu bilden. Denken Sie endlich einmal nach und fragen Sie sich, wessen Interessen Sie vertreten.
#66 Rübezahl 21:30:42 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Florian Geyer Wunderbar, wenn Sie nur dieses als Antwort finden, haben Sie weder vom Christentum, noch
vom Katholizismus und schon gar nichts von der „Tradition“ verstanden! Offensichtliches Beharren auf einer
sündhaften Handlung – noch dazu in aller Öffentlichkeit – kann diese zu einer materia gravis machen!
Denken Sie da mal dran, insbesondere bei Ihrem nächsten Besuch des Beichtstuhles, Herr Katholik! Grüße
Rübezahl
#65 Benedikt 21:27:57 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Abspaltung Es können sich Konferenzen bilden wie die Bischöfe grad lustig sind, doch Kompetenzen hat
nur die DBK, während ale anderen Bischofskonferenzen, so auch die Freisinger Bischofskonferenz keinerlei
Kompetenzen haben.
#64 Florian Geyer 21:25:41 | Mittwoch, 20. Februar 2008
braver Rübezahl das hier ist ein Kampfmedium kein Forum für adelige Klosterschülerinnen. Wenn Ihnen
der Ton zu rauh ist sollten Sie lieber Musik hören: hätt da was für sie: de.youtube.com/watch?v=H4T0KYPwLGs
#63 Rübezahl 21:20:20 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Florian Geyer Durch Verunstaltung des Namens „Ihres“ Kontrahenten „Leblhuber“ tragen Sie keineswegs
zur sachlichen Diskussion bei. Selbst wenn es Ihr Gegenüber selbst so tun würde, wäre dies kein Grund
dafür! Noch viel mehr, Sie handeln sodann weder dem Evangelium, noch dem Katechismus, noch dem allgemeinen
Anstand entsprechend! In dem Moment, in dem Sie sich eindeutig zu Personen verletzenden Schreibweisen
(21:04) hinreißen lassen, sündigen Sie – nach menschlichem Ermessen – wohl ziemlich sicher. „Der Zweck
heiligt niemals die Mittel“ ist ein moraltheologischer Grundsatz. Wenn Sie hier für sich (implizit) beanspruchen,
die kirchliche Lehre zu verteidigen, dann sind solche niederen, kindergarten-artigen Entgleißungen absolut
unangebracht. Insbesondere deswegen, weil Sie durch eine SOLCHE Art und Weise der „Konversation“ auch
der Kirche selbst einen Bärendienst erweisen! Also, in Zukunft: zuerst mal tief ausatmen, dann posten!
Liebe Grüße der Rübezahl
@Leblhuber: Wer vor der Dogmatisierung einer Lehre Gegner einer Lehre war, ist irrelevant Eine Dogmenverkündung
wird ja auch erst dann notwendig, wenn die Lehre von maßgeblichen Katholiken infragestellt wurde. Und
alle Dogmenlehren sind apostolische Lehren, vom Konzilsdogma von Nizäa bis zum Papstdogma von Pius XII.
1950.
#60 Leblhuber 21:00:34 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Filius: Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen. Wer ein Dogma leugnet, ist automatisch Häretiker.
Ja, und? Wen interessiert das noch? Das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis ist nicht mehr vermittelbar,
außer im historischen Kontext der Schwindsucht des Kirchenstaates. Jeder Theologe muss sich intellektuell
bis zur Unkenntlichkeit verrenken, um daraus eine Predigt am 8. Dezember batseln zu können. Prominente
Gegner der Immaculata-Lehre waren immerhin Bernhard von Clairvaux, Albertus Magnus und Thomas von Aquin,
Bonaventura sowie die Päpste Johannes XXII. und Benedikt XII. Es war ein erbitterter Streit bis in das
19. Jhdt. Detto das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit! Pius IX ersetzt seine verlorene politische Macht
durch die Unfehlbarkeit. Die Enzyklika Quanta Cura mit dem Anhang Syllabus errorum ist nichts weiter,
als die letzte Kraftanstrengung, alles das, was wir bis heute an Freiheiten erkämpft haben, zu verdammen,
um es zu verhindern. Welchen Hund wollen Sie damit hinter dem Ofen hervorlocken? Das ist alles Menschenwerk!
Und die Katholiken sind heute nicht mehr so dumm, um dahinter nicht das zu entdecken, was es in Wahrheit
ist: der absolute Wille zur MACHT!!! Wenn das katholische Christentum nichts anderes zu bieten hat, als
solche Dogmen, verdient es den Schwund an Gläubigen! Welchen Schaden Sie anrichten würden, hätten Sie
nicht bloß dieses isolierte Publikum im kreuz.net- Forum, ist nicht auszudenken. Ich fasse es nicht!
Ja, ja jetzt haben die Bischöfe den Salat Wie kann man nur annehmen, dass Bischof Hofmann von Würzburg
gegen die Wahl Zollitschs gewesen sei? Leider ist das ganze Gegenteil der Fall. Hier der Link: www.bistum-wuerzburg.de/…chrichten/index.html?f_action=show&…
„…„Durch die Wahl von Erzbischof Zollitsch ist die Kontinuität in der Führung der Deutschen Bischofskonferenz
gewährleistet“, sagte Bischof Hofmann. Erzbischof Zollitsch habe sich durch seine Arbeit als Vorsitzender
des Verwaltungsrats sowie des Verbandsausschusses des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) als stiller
und profunder Sachverwalter erwiesen. „Er ist ein Mann des Ausgleichs, der integriert und die Bischöfe
zusammenführt.“…“ Herrliche Fehleinschätzung dieses Mannes…
@Geyer: Auch diese Exegeten müssen klare Aussagen treffen natürlich sprechen die meisten exegeten nicht
offen antidogmatisch. Gesinnungen sich auch vorhanden wenn man sie nicht ständig explizit verbalisiert.
Das ist zwar richtig, aber auch diese Exegeten können nicht nur „Wischi-Waschi“-Aussprüche absondern,
sondern sind entweder katholisch oder sie sind es nicht. Eine Mischform gibt es nicht. Es gibt nur katholisch
oder nicht-katholisch! Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen. Wer ein Dogma leugnet, ist automatisch
Häretiker.
#57 Brandenburgis 20:15:35 | Mittwoch, 20. Februar 2008
2003: K. A. Bayern Der Pornographieboom und seine Folgen. Hier u.a.: „Ursprung der Pornographie liege
im Wesen der katholischen eucharistischen Andacht … In diesem Zshg.: Leugnung des Ehesakramentes…
Eine Hamburger „Sexualwissenschaftlerin“ verharmloste … die Pornographie als „neutral“, ja, bisweilen
„förderlich“ und streute den relativistischen Sand in die Augen des hocherfreuten Publikums… Ein Jurist
erklärte schließlich, weshalb der Moraltheologe in solchen Fragen nichts verloren habe, … Abgerundet
wurde die Veranstaltung durch ein Schlußfeuerwerk, welches der moderierende Beauftragte Wetterns (Priester)
mit hellem und unverhohlenem Zorn auf Christa Meves niederhageln ließ: Sie habe durch ihr „widerwärtiges
Polarisieren“ und Moralisieren die Veranstaltung in Schieflage gebracht. Es gab tatsächlich Proteste,
diese wurden von Wettern höchstpersönlich abgebügelt, Protestierende verspottet. etc. etc. etc. Seitdem
darf man Wettern ungestraft als Porno-Kardinal bezeichnen, von denen gibt es, wie wir gesehen haben ja
reichlichst, kein Wunder bei einem Episkopat des 2. Vatikanums. Ich möchte sie hier als „Abschaum“ qualifizieren.
#56 Artois † 19:10:09 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Gotthard Für Dich gilt leider: Sie haben ein Gesicht härter als Stein und wollen sich nicht bekehren.
Was soll ich mir den Mund fusselig reden? Ich habe das früher schon in ausführlicherne Leserzeitungen
und Dokumentationen versucht, ohne Erfolg. Ich teile das hier nur mit, wer mag, kann dem selbst nachgehen.
Diejenigen, die dem kriminellen Epsikopat folgen, egal ob Lehmann, Wetter, Marx, Döpfner, etc. etc. etc.
werden sich im Letztgericht gottlob nicht darauf berufen können, daß sie nicht gewarnt worden seien.
Hier wird das Heilandswort zur Anwendung gebracht werden „Wer mich nicht bekennt [und Gehorsam gü. diesem
Episkopat ist Christusverleugnung], den werde auch ich nicht bekennen!“
#55 Gotthard 17:52:28 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@artois Übrigens auch, daß Wetter in seiner „Akademie“ pornographische Aktivitäten förderte. dann
mal Butter bei die Fische … sonst sind das alles hohle Parolen!
#54 Artois † 17:34:09 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Der Martin Ja, das kann man alles leicht nachweisen. Übrigens auch, daß Wetter in seiner „Akademie“
pornographische Aktivitäten förderte. Ich weiß noch erheblich mehr über diesen kriminellen Oberhirten
und Ihr lächerlicher Hinweis auf das StGB ringt mir bestenfalls ein Gähnen ab. Aber, wie gesagt, 1.
Kor 4: „Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der HERR komme, welcher auch wird ans Licht bringen, was
im Finstern verborgen ist.“
@ Geier Wie schön, dass man „antikatholischen Geist“ dadurch feststellt, dass man ihn einfach behauptet!
Gute Strategie! Sehr plausibel! Und sehr katholisch! Man kann dann sogar ohne jede kirchliche Äußerung
immer entscheiden, wer oder was antikatholisch ist! Super! Werd ich gleich mal dem Papst mitteilen, dass
er sich da am besten immer an Sie wendet, da freut er sich sicher.
#51 Florian Geyer 16:50:08 | Mittwoch, 20. Februar 2008
rrr-- es geht um den geist und die mentalität die herrschend ist in fakultäten ja sogar in bischofshäusern.
dieser ist oft antikatholisch. auf dieser basis versteht man sich. man muß es nicht ausdrücklich betotnen
um zu wissen wo der hase läuft, ma kann ein klima schaffen. natürlich sprechen die meisten exegeten
nicht offen antidogmatisch. Gesinnungen sich auch vorhanden wenn man sie nicht ständig explizit verbalisiert.
Trotzem weiß man was abgeht !
@ Geier Auf welche Sprachräume beziehen Sie sich? Im deutschen Sprachraum gibt es ja schon zahlenmäßig
Probleme, um überhaupt „Dutzende“ (also mindestens 24) Exegeten zu finden, und dann auch noch nachzuweisen,
dass jeder einzelne von denen die von Ihnen beschriebenen Thesen aufgestellt hat. Nein, ich glaube nicht,
dass Sie Dutzende nachweisen können. Alle, die jetzt dozieren, habe allesamt das Nihil obstat aus Rom
bzw. vom Ortsbischof. Da müssen Sie mir schon mehr Beweise auf den Tisch legen als die Angabe „Dutzende“.
@ Geier Diese bekommen von den exegetischen Manipulaturen der Fakultäten die Geschichtsfälcheug des
rein menschlichen Jesus ohne Wuder als Vorlage für ihren antidogmatischen Kirchenkampf. Irgendwelche
brauchbaren Belege? Da müsste es doch massenhaft Lehrbeanstandungen gegeben haben. Sind mir aber nicht
bekannt. Also welche Personen meinen Sie konkret? Und auf welche Schriften beziehen Sie sich?
#47 Florian Geyer 16:27:39 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Es geht nicht um progressiv oder konservativ oder um links oder rechts. Es geht nur um katholisch und
nicht katholisch. Die Wahrheit liegt weder links, nocht rechts noch in der Mitte. Das Problem ist die
Kirchenzugehörigkeit Ungläubiger und Privatgläubiger. Ungläubige Katholiken glauben nicht an die (übernatürliche)
katholische Lehre finden aber das ethische System toll. Diese bekommen von den exegetischen Manipulaturen
der Fakultäten die Geschichtsfälcheug des rein menschlichen Jesus ohne Wuder als Vorlage für ihren
antidogmatischen Kirchenkampf. Von diesen „Katholiken“ sitzen viel zu viele an den diözesanen Schaltstellen.
Privatgläubige glauben zwar an einen Gott aber nicht an die Dogmen der Kirche und bezeichnen sich trotzdem
als katholisch. Auch diese Leute würden entfert gehören !
#43 Raphael240889 13:41:30 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Richtungskampf Lieber Herr Maier, die Kirche steht vor dem größten Glaubens- und Richtungskampf aller
Zeiten. Es geht um Gott und die Wahrheit. Daher muss es zum Streit kommen. Die Saat der Lehmann’schen
Ungläubigkeit ist sichtbar – brutal und unerlässlich. Wie viele Opfer sind zu beklagen, wie viele Berufungen
sind seiner Zeit verhindert worden? Herr Maier, entweder Sie glauben an Gott und an das Primat des Papstes,
oder Sie machen etwas anderes, werden Protestant und hören auf, den Schwefel-Spaltungs-Dampf weiter wie
Gift zu spritzen. Man sah es doch: die Bischöfe am Sonntag in München sahen betrübt und fertig aus,
innerlich gespalten. Das wirkte sich auch auf die Gläubigen aus: ebenso blass und betrübt. Es wird in
München noch sehr abgehen. Die Bastionen sind gestellt, der Heilige Geist muss in Liebe walten – Christus
wird siegen. Halleluja
@ burgorus Bei der Ernennung des Kölner Erzbischofs Meisner war es so: Das Kölner Domkapitel hat drei
vorgeschlagen. Dann hat der Papst die Möglichkeit, einen von diesen zu wählen, oder die ganze Liste
abzulehnen, dafür aber selbst drei vorzuschlagen, aus denen dann das Domkapitel auswählen kann (was
dann Ihrer Darstellung entspricht). Letzteres hatte damals JP2 gemacht. Er schlug Dyba, Meisner und noch
einen vor, dessen Name ich jetzt nicht mehr weiß. ihre erinnerung an das kölner bischofswahl-verfahren
ist falsch. in köln (wie in einigen wenigen anderen diözesen) wählt das domkapitel aus einer päpstlichen
dreierliste aus (ohne dass der papst vorher eine solche vom domkapitel verfasste liste abzulehnen hätte).
was bei der wahl von kardinal meisner geschehen ist, ist, dass der hl. stuhl während des laufenden wahlverfahrens
die notwendigen mehrheiten geändert hat, was die wahl kardinal meisners zum kölner erzbischof ermöglichte.
woher sie die namen der anderen auf der damaligen liste stehenden wissen wollen, ist ebenfalls schleierhaft,
da diese der geheimhaltung unterliegt. jede spekulation darüber ist als unseriös zu bezeichnen (ähnlich
wie angebliche stimmenverhältnisse im konklave).
#41 bonifatius 12:03:57 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Rübezahl, 2.Landorgler: Ehrlichkeit erwünscht! Sofern sie sich mit den Protestanten, deren Glaubensüberzeugung
mit einem Großteil der Bischöfe- siehe Sprecher – übereinstimmt, und die natürlich von ihnen gut geheißen
wird, einig sind, bin ich für eine Trennung. Denn eine Wiedervereinigung der Katholiken mit den Protestanten
durch Verleugnen des Katholischen – was ja von ihnen offensichtlich gewünscht wird – ist Heuchelei, ja
sogar Verrat. Deshalb ein gut gemeinter Vorschlag: Bevor eine solche unglückliche Spaltung als ultima
ratio in Frage kommt wäre es gut, wenn die protestantisch denkenden Katholen gleich zur Evangelischen
Kirche übertreten würden. Dies wäre ein Akt der Ehrlichkeit. Liebe Grüße! boni
#40 Burgorus 11:28:44 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Der Wahlmodus zu Köln, wie ich ihn kenne Bei der Ernennung des Kölner Erzbischofs Meisner war es so:
Das Kölner Domkapitel hat drei vorgeschlagen. Dann hat der Papst die Möglichkeit, einen von diesen zu
wählen, oder die ganze Liste abzulehnen, dafür aber selbst drei vorzuschlagen, aus denen dann das Domkapitel
auswählen kann (was dann Ihrer Darstellung entspricht). Letzteres hatte damals JP2 gemacht. Er schlug
Dyba, Meisner und noch einen vor, dessen Name ich jetzt nicht mehr weiß. Vielleicht bezieht sich dieser
Modus auf das gesamte norddeutsche oder „preußische“ Gebiet. Träte immer dieser zweite Teil des Wahlmodus
in Kraft, könnte man tatsächlich schwer begründen, warum norddeutsche Bischöfe weniger römisch sein
sollten: Zumindest können sie aber aus dreien den liberalsten aussuchen, während in Bayern der Papst
ganz allein seinen Kandidaten bestimmt, der wohl auch noch nie vom Land Bayern abgelehnt wurde, was ja
ein Skandal wäre. Jetzt muss man aber zudem davon ausgehen, dass ein Papst normalerweise einen solchen
Affront, dass er die Liste des Domkapitels ganz verwirft, scheut; und so wird halt auch manch liberaler
Bischof durchgehen lassen. Der Papst beschränkt dann den Affront der Ablehnung der Liste lieber auf die
besonders angesehenen Bistümer wie eben Köln, wo’s ja damals ein richtiges Theater gab. Wer will denn
schon immer Zoff haben?
@ RJH Früher wurden dort die obligatorischen Ankleide-Gebete gesprochen! Heute hingegen wird von traditionstreuen
Priestern in der Sakristei Handel betrieben www.st-gertrud.info/147305/home.html (Heftchen zum Verkauf,
siehe drittletzter Abschnitt)
Systembüttel… Na Zollitsch ist doch wirklich nur ein Liberaler Systembüttel sieht man ja an der nun
schon Tagtäglichen Lobhudelei in Rundfunk und TV sowie bei den Grünen auf ihn! Der hat der Kirche in
Deutschland gerade noch gefehlt.
#36 Burgorus 11:08:20 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@stimme: Was Bayern anbelangt, muss der Papst keinen aus der vorgeschlagenen Liste auswählen, sondern
kann jeden bestimmen, allerdings könnte der bayerische Staat diesen dann ablehnen. Genaueres weiß ich
auch nicht. Zumindest stand der ernannte Münchner Erzbischof Marx nicht auf der vom Münchner Domkapitel
vorgeschlagenen Liste.
@Mohrmann Waren doch schon immer die bayerischen Bischöfe qua Wahlmodus römischer als die norddeutschen
Dann schau dir den Wahlmodus mal genauer an. Im preussischen Konkordat schlägt der Papst einen Blinden,
einen Tauben und seinen Wunschkandidaten vor (so Originalton Kardinal Frings selig), und das Domkapitel
„darf wählen“. Nach bayerischem Konkordat schlägt das Domkapitel und die bayerischen Bischöfe Kandidaten
vor, und der Papst darf aus dieser Liste wählen.
#34 kath.Sachs † 10:48:13 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Schade Die bayerischen Bischöfe haben sich gegenüber ihrem Mitbruder im Amt (er bleibt ja Bischof ein
Leben lang), Kardinal Wetter, einen unglaublich unchristlichen Stil angeeignet. Wissen die Herren eigentlich,
was sie da tun? Dieses miese Bild fällt auf die katholische Kirche in Deutschland als ganze zurück,
und ich schäme mich für die drei Herren. Dafür müßten sie eigentlich einen geeigneten Bußgang vornehmen
Bayern versus Preußen Ja, ja, die Geschichte wiederholt sich doch. Waren doch schon immer die bayerischen
Bischöfe qua Wahlmodus römischer als die norddeutschen, die nach Maßgabe des Preußenkonkordats zu
wählen sind. Könnte es sein, daß der Kulturkampf hier späte Früchte trägt? Daß die liberalen Nordkatholiken
(Ausnahmen bestätigen die Regel) nun den Kulturkampf gegen die Bayern fortführen, nun aber als innerkirchliche
Kämpfer für die „demokratische Reform“, die – siehe französische Revolution – nichts anderes war als
eine Metapher für die Vernichtung des katholischen „Aberglaubens“.
thaumaturgos gleich wie die einzelne schwalbe keinen sommer macht, macht auch ein einziger bischof keine
kirche, auch wenn es glm aus regensburg wohl nie verstehen wird Und wieso macht dann die Schwalbe Zollitsch
einen Sommer? Der ist doch auch nur Primus inter pares
#31 thaumaturgos 10:09:10 | Mittwoch, 20. Februar 2008
so lange es in der dbk nicht zu geht wie zwischen zyprian von karthago und stephan I. ist es ja durchaus
zu begrüssen, dass die *eiserne einigkeit*, die es so nie gab, endlich auch offiziell nicht mehr da ist …
und ob die kölner meise grantig ist oder nicht ist kaum eine fussnote wert, eminenz soll sich langsam
aber sicher mit plänen für sein pensionistendasein befassen … gleich wie die einzelne schwalbe keinen
sommer macht, macht auch ein einziger bischof keine kirche, auch wenn es glm aus regensburg wohl nie verstehen
wird
In einer Sakristei sollte man generell nicht toben! Früher wurden dort die obligatorischen Ankleide-Gebete
gesprochen! Die Einweihung eines Kindergartens ist mit Sicherheit ein wichtigerer pastoraler Dienst eines
Bischofs als die wiederholte Anwesenheit einer wie auch immer gearteten Verabschiedung und Rückschau.
Wenn man die Hand an den Pflug legt soll man ja bekanntlich nicht zurückschauen.
Lehmann tobt… Das ist nicht Neues. Schon vor seiner Nach(!)-Wahl zum Kardinal ist durchgesickert, dass
er in den engsten Kreisen seines eigenen Bistums getobt haben soll, weil er nicht bei den ersten Kardinälen
dabei war. Dass Lehmann seinen Nachfolger „eingefädelt“ hat ist nichts anderes als die übliche Strippenzieherei.
Vielleicht kommt es jetzt endlich einmal zu einer freien Meinungsbildung in der DBK ohne die graue Eminenz
Lehmann im Hintergrund. Übrigens: Das ZDK finanziert sich doch von der Kirchensteuer. Wer das ZDK haben
möchte könnte doch eine freiwillige Abgabe geben. Dann könnte Meyer vielleicht Stempeln gehen!
@ Konrad Dass Kardinal Lehmann „getobt“ haben soll, ist wohl nur ein Gerücht Das behauptet zumindest
Herr Drobinski in der Süddeutschen Zeitung vom 18. Februar. Hier der Originalartikel: www.sueddeutsche.de/…r/artikel/180/158752/
Dass Kardinal Lehmann „getobt“ haben soll ist wohl nur ein Gerücht. Kardinal Wetter war seit einem Jahr
sein eigener apostolischer Administrator und Verabschieder. Er tat es in einer langen Predigt am 24. November
zum Korbiniansfest, er tat es am 8. Dezember mit einer langen Predigt zum 25-jährigen Jubiläum als Erzbischof
von München-Freising, er wurde bei der Einführung seines Nachfolgers mehrmals bedankt, beklatscht und
belobigt, und jetzt nochmals letzten Sonntag mit einer Lobrede des scheidenden DBK-Vors. bedacht. Wie
oft wollen diese Herren Apostelnachfolger sich denn noch selbst feiern? Es war schon richtig, dass einige
bayerische Kollegen am Sonntag nicht dabei waren. Irgendwann ist mal genug mit der Wetter wohl selbst
peinlichen Lobhudelei!
Spaltung der Kirche Kein Christ kann sich ernsthaft eine Spaltung der Kirche wünschen, im Gegenteil.
Allerdings kann und muss man leider nüchtern und objektiv feststellen, dass eine solche Spaltung latent
ohnehin schon seit längerer Zeit existiert. Da hilft alles Schönreden, Verdrängen und Vertuschen nichts.
Ich erinnere nur an jene Umfrage vor dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin, wonach 88 Prozent der Katholiken
keinen Unterschied zwischen kath. Eucharistie und evgl. Abendmahl mehr sehen. Und was die Deutsche Bischofskonferenz
betrifft: Die haben doch mehrheitlich für Zollitsch gestimmt. Da haben sich die Konservativen wohl mal
wieder von Kardinal Lehmann über den Tisch ziehen lassen. Fast möchte man sagen: selber Schuld! Die
Bischofskonferenz hat den Vorsitzenden, den sie (in ihrer derzeitigen Zusammensetzung) verdient.
#21 DerMartin 01:09:00 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Artois: Wetter – kriminell? ZUm erstensind Zahlungen an Satanisten wahrlich keine „Kleinigkeit“, zum
Zweiten hat er noch erheblich düsterere Aktivitäten drauf gehabt. Forschen Sie doch selbst nach. Warum
soll ich hier immer den Buhmann machen. Für diese angeblichen Zahlungen haben Sie selbstverständlich
Belege?! Die sind Sie schuldig, denn in jedem anständigen Rechtssystem ist derjenige den Beleg bzw. Beweis
schuldig, der einen Vorwurf erhebt, nicht derjenige, der ihn bestreitet. Ich mache Sie im Übrigen darauf
aufmerksam, dass Verleumdung und üble Nachrede strafbar sind.
#20 Seminarist 00:24:58 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Meinung eines Reaktionärs. Die gegenwärtige Krise des Christentums wurde nicht von der Wissenschaft
oder der Geschichte hervorgerufen, sondern von den neuen Kommunikationsmitteln. Der religiöse Progressismus
ist das Bestreben, die christlichen Lehren den von den Nachrichtenagenturen und Werbeagenten favorisierten
Meinungen anzupassen.
#19 Gotthard 00:08:51 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Dragoner höre mich! Ich bitte dich um eine Kommentierung dieses Verhaltens, die deinen Vorstellungen
entspricht. links – rechts – vor und zurück: dieses Verhalten der bayrischen Bischöfe war unter der
Gürtellinie… wenn sie Probleme mit Erzbischof Wetter hatten, hätten sie das seit Jahren intern regeln
können … DIESES öffentliche Verhalten schadet unserer Kirche massiv!!!!!!!!!!!!!!!!!!
So höret die liberale Stimme der geschwisterlichen Dialogkirche: Gotthard: „Bei solchen bischöflichen
Typen gehört die Freisinger Bischofskonferenz aufgelöst … sie passt nicht mehr in unsere Zeit und
die Mehrzahl ihrer Mitglieder nimmt sie nicht ernst.“
#17 Gotthard 23:47:13 | Dienstag, 19. Februar 2008
Abschied in der Freisinger Bischofskonferenz scheinen schon einige merkwürdige Typen versammelt zu sein.
Da wird ihr Vorsitzender nach fast zwei Jahrzehnten verabschiedet … und diese feinen Herren segnen Kindergärten
…wahrhaft bischöfliche Aufgaben! Diese Nachbarbischöfe haben keinerlei Anstand und keinerlei episkopale
Solidarität … Bei solchen bischöflichen Typen gehört die Freisinger Bischofskonferenz aufgelöst …
sie passt nicht mehr in unsere Zeit und die Mehrzahl ihrer Mitglieder nimmt sie nicht ernst. Ich hoffe,
dass beim Abschied von Bischof Müller die meisten seiner Pfarrer auch wichtige Pfarraufgaben haben werden…
#16 Rübezahl 23:18:48 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ bonifatius & Spaltung bonifatius: „Ich wäre froh, wenn es zu einer Spaltung käme“ Sowas sollten Sie
nicht wünschen – widerspricht es doch dem konträren Wunsch des Herrn „Laß sie alle eins sein. Wie du,
Vater, in mir bist und ich in dir bin, so laß auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, daß du mich
gesandt hast.“ Joh 17,21 Vielmehr sollte Sie wünschen, dass alle die eine Wahrheit (wieder)erkennen und
nach ihr handeln! Und: dass sich die DBK spaltet, das werden wir nie erleben – zumindest ist es nach menschlichem
Ermessen so gut wie absolut unwahrscheinlich. Liebe Grüße der Rübezahl
#15 Burgorus 23:11:15 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Artois Das mit der Kleinigkeit war auch leicht ironisch gemeint. Vielsagend ist ja allein schon die Behauptung,
dass er gemieden wurde. Dann war das Fernbleiben der bayerischen Bischöfe doch auch als Affront gegen
Wetter gedacht. Ich kann ihn ja nicht so einschätzen und kenne die Parteienbildungen innerhalb der DBK
nicht. Wenn das dann zugleich auch ein Affront gegen Zollitsch sein soll, müssten doch auch engere Beziehungen
zwischen Wetter, Zollitsch und Lehmann bestehen.
#14 Artois † 23:02:53 | Dienstag, 19. Februar 2008
ZUm ersten sind Zahlungen an Satanisten wahrlich keine „Kleinigkeit“, zum Zweiten hat er noch erheblich
düsterere Aktivitäten drauf gehabt. Forschen Sie doch selbst nach. Warum soll ich hier immer den Buhmann
machen.
#13 Burgorus 22:57:56 | Dienstag, 19. Februar 2008
Näheres bitte! Da muss ich ja schlecht informiert sein! Dass er gleich ein Krimineller ist, wäre mir
neu. Ich meine, wenn er mal 100 000 Euro an die jüdische Synagoge verschleudert, ist das doch eine Kleinigkeit,
macht pro Kirchensteuerzahler vielleicht 10 Cent oder so
#12 Artois † 22:53:50 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Burgferos Er mag nicht gerade der größte Modernist gewesen sein, doch war er ein ausgewiesener und
notorischer Krimineller. Und deshalb wurde er gemieden …
#11 Burgorus 22:49:46 | Dienstag, 19. Februar 2008
Eine Frage Was ich immer noch nicht verstanden habe, ist, inwieweit man das Fernbleiben der bayerischen
Bischöfe als Protest gegen den neuen DBK-Vorsitzenden auffassen muss. Es ging ja eigentlich um die Verabschiedung
des Landmannes, der ja nicht unbedingt zu den größten Modernisten zählt.
#9 bonifatius 22:21:47 | Dienstag, 19. Februar 2008
Gott sei’s gedankt… die Götterdämmerung beginnt! Endlich wachen einige Bischöfe aus ihrem Dämmerschlaf
auf. Ich wäre froh, wenn es zu einer Spaltung käme, damit die noch in der Kirche Verbliebenen merken,
dass es noch Hirten gibt, die sich um die Herde sorgen. Merke: Wahrheit ist nicht gleich Mehrheit und
der Weg Christi zum Heil der Menschen ist manchmal steinig. Er führt sicherlich nicht in das Wohlfühl-Kuschelland
mit Selbstverwirklichungsprogramm mit garantierten Arbeitsplatz und Arbeitszeitregelung und natürlich
Urlaub auf Kosten der (Kirchen)- Steuerzahler.
#8 Dagmar Kunze 22:12:11 | Dienstag, 19. Februar 2008
links-maier und links-lehmann haben zu verantworten, was sie an uneinigkeit in die deutsche katholische
kirche getragen haben. man kann nicht gegen feste mehrheiten jahrelang intrigieren. sie müssen sich fragen
lassen, wozu kirche überhaupt antritt. wenn lehmann in der sakristei tobte, dann war der beichtstuhl
zumindest in sichtweite. dagmar kunze
Terminprobleme Vielleicht war die Termin der Einweihung des Kindergartens einfach schon früher mit dem
Bischof abgemacht als die Versabschiedung Wetters. Dieser Termin war ja wohl nicht schon so lange vorher
festgelegt, weil man ja gar nicht wusste, wann der neue Erzbischof sein Amt antritt. Natürlich hätte
sich der Diözesanbischof auch bei der Einweihung des Kindergartens durch einen Weihbischof oder Dimkapitular
vertreten lassen können. Es kann also weiterhin munter darauf los orakelt werden, wer warum nicht gekommen
ist.
Die Pflichten Mons. Müller mußte einen neuen Kindergarten einweihen. Er „musste“? War er verpflichtet?
Dass Bischof Müller die Segnung (nicht Weihe) eines Kindergartens auf den Tag der Verabschiedung des
Münchner Erzbischofs legt, zeigt jedenfalls, wieviel ihm sein eigener Metropolit wert ist.
Abspaltung der Freisinger (bayerischen) Bischofskonferenz? Das wäre interessant! Die Freisinger oder
bayerische Bischofskonferenz umfasst das Erzbistum Bamberg: zu dem gehören die Bistümer Eichstädt,
Würzburg und Speyer, und das Erzbistümer München: zu dem gehören die Bistümer Passau, Regensburg
und Augsburg. Da scheinen tatsächlich noch die weniger modernen zu sein! Und da Bayern immer der Kirche
folgt, folgt dann auf die Abspaltung der bayerischen Bischofskonferenz die Abspaltung des politischen
Bayerns?
Sollen … … die „Konservativen“ halt Ihre eigene B.-Konferenz aufmachen. Warum sollte es nur genau
eine in der BRD geben? Gibt ja auch eine ‘bayerische’ usw, warum nicht also auch eine ‘konservative’?