Zölibat
Warum um alles in der Welt?
Der ‘Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt’ hat dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz einen Tip gegeben, wie er den von ihm angerichteten Schaden mindern kann. Der Text im Wortlaut.
Erzbischof Robert Zollitsch
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net) Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg sollte mit einem Rücktritt als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz den Schaden mindern, den seine Zölibatsdiskussion in der Kirche angerichtet hat.

Bei seinem ersten Gespräch mit der nichtkirchlichen Presse legte der neue Vorsitzende ein altes Reizthema aufs Tablett. Im ‘Spiegel’-Interview sprach er sich beim Thema Zölibat „gegen Denkverbote“ aus.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz „denkt über ein Ende des Zölibats nach“ – folgerte der ‘Spiegel’ logischerweise, zumal der Freiburger Erzbischof eine stichhaltige Begründung liefert:

Die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei „nicht theologisch notwendig“ – also nur kirchenpraktisch begründet.

Im zweiten Teil des Gesprächs führte der Erzbischof seine Überlegungen kirchenpolitisch ad absurdum: Für die Abschaffung des Zölibats wäre ein Konzil notwendig, das derzeit von niemandem angestrebt wird.

Für eine Zölibats-Revolution würde auch niemals ein Konzils-Konsens gefunden werden – ist Erzbischof Zollitsch überzeugt.

Warum um alles in der Welt und Kirche macht dann der neugewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz vor der erstaunten Öffentlichkeit die Zölibatsdebatte zu seinem primären Programmpunkt?

Auch wenn der Erzbischof in zwei weiteren Interviews inzwischen zurückgerudert ist, auch wenn der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sich gegen eine „Neuauflage der alten Zölibatsdebatte“ ausspricht:

Der Schaden, den der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz mit seinem Erstinterview angerichtet hat, ist immens.

Innerkirchlich hat er jene Kräfte gestärkt, die schon immer gegen das Zölibat waren, weil sie Amt und Sakrament des Priestertums als banale Leitungsfunktion betrachten – ähnlich wie bei den protestantischen Gemeinschaften.

Für die heutigen Priester ist der Vorstoß zur neuen Zölibatsdebatte ein Schuß in den Rücken, insofern der Erzbischof ihnen signalisiert, daß der bewährte und wohlbegründete Priesterzölibat zur Diskussion und Disposition gestellt werden kann.

Auch für die Seminaristen und Seminar-Kandidaten bedeuten die Denkübungen eines herausgehobenen deutschen Bischofs zum möglichen Ende des Zölibats eine schwere Verunsicherung auf dem Weg zum Priestertum.

Erzbischof Zollitsch sollte sich ernsthaft überlegen, ob er mit einem Rücktritt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht den beträchtlichen Schaden, den er mit seiner völlig überflüssigen Neuauflage der unfruchtbaren Zölibatsdebatte angerichtet hat, von der Kirche abwenden oder wenigstens minimieren kann.

Der ‘Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt am Main’ ist eine Initiative, die sich für die Bewahrung und Verbreitung des Glaubens einsetzt.
      
97 Lesermeinungen
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#98   Benedikt   18:46:01 | Montag, 25. Februar 2008
@ Andreas777
Der Zölibat ist kein Glaubensbestandteil. Die mit Rom unierten Ostkirchen kennen ihn beispielsweise nicht.
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#97   Andreas777   18:40:07 | Montag, 25. Februar 2008
Glaubensveräter Robert Zollitsch
Ich frage mich warum der Papst überhaupt zuläßt, das ein Glaubensverräter wie Robert Zollitsch überhaupt Bischof sein kann. Demjenigen dem das Zölibat nicht paßt, der kann ja zu der evangelischen Kirche wechseln, bei denen ist eh alles egal.
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#96   Horst Metzker   19:35:00 | Freitag, 22. Februar 2008
@ Lieber semper …, matt2,
habt ihr mit Nachtlaterne einen Stammtisch?
„Des hats bei uns no nia gem, ja wo kammat ma hi?“
Weil: „Mia an mir!“
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#95   Regina 1961   12:07:11 | Freitag, 22. Februar 2008
@Strepto
Ist auch wirklich ehrlich gemeint! Man muß bei allen Meinungsverschiedenheiten immer noch eine gewisse Form wahren. Und es heißt natürlich nicht in dem sondern in der Klo…
LG Regina1961
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#94   Strepto von Kokke   11:38:45 | Freitag, 22. Februar 2008
@Regina 1961
Danke liebe Regina, diese Blümchen von Ihnen bedeuten mir besonders viel. :(3
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#93   Regina 1961   11:30:26 | Freitag, 22. Februar 2008
@Strepto
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 (Das mit dem Sprechen in dernKlöschüssel!)
Regina1961
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#92   ExBochumer †   11:24:49 | Freitag, 22. Februar 2008
Auch ich spreche mich für die Entfernung dieses „Schmierfinks“ aus.
Aber zum Thema:
Zollitsch hat jetzt endgültig bewiesen, wie es um seine Katholizität bzw. sein Kirchenverständnis und seine Haltung zur römischen Kurie bestellt ist.
Wie kath.net meldete, hat er auf die Frage, ob seines Erachtens die „evangelische Kirche“ Kirche sei, nicht geantwortet. Sein Sekretär verwies lediglich auf das „Spiegel-Interview“, wo er wörtlich meinte:
„Ja, sie ist eine Kirche, aber eine andere. Nach katholischem Verständnis ist sie nicht im vollumfassenden Sinne Kirche. Sie ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“
Zu einem derartigen Typen können sich die Wähler Zollitsch’s zum Vorsitzenden der DBK – insbesondere Lehmann – auf die Schultern klopfen.
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#91   Strepto von Kokke   11:09:26 | Freitag, 22. Februar 2008
@Aliatus
Sie sollten beim sprechen den Kopf aus der Kloschüssel nehmen.
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#90   Regina 1961   11:07:41 | Freitag, 22. Februar 2008
@Aliatus
Ich habe Ihre Namen der Redaktion gemeldet und um Entfernung dieses Wischs gebeten. Ferner wäre ich für eine Sperrung Ihrer Person aus diesem Forum. Mit Ihren Atacken gegen den EB lehnen Sie sich einfach zu weit aus dem Fenster.
Regina1961
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#89   matt2 †   10:16:24 | Freitag, 22. Februar 2008
@Hans: also entweder Sie verwechseln mich, oder kennen mich besser, als ich mich selbst…
Ich bin mir nicht ganz im klaren über dieses Statement von Ihnen. Wenn Sie meinen, ich wäre jemand bestimmtes, dann sagen Sie es frei raus, damit ich dazu Stellung nehmen kann. Es liegt mir momentan nicht viel daran einen Mythos um meine Person aufzubauen, vorallem nicht einen, den ich selber nicht durchschaue.
Mit diesen Zeitangaben: „letzter November“ bzw. „1986“ kann ich nicht viel anfangen. Ist das ganze überhaupt sarkastisch gemeint, oder was soll das?
Bitte um Aufklärung… ich erfahre gerne mehr über mich.
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#88   Artois †   10:13:03 | Freitag, 22. Februar 2008
Kann man den Aliatus
nicht mal langsam löschen!
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#87   kath.Sachs †   10:06:22 | Freitag, 22. Februar 2008
@Aliatus: Mietling Zollitsch
Was ist das denn für einer. Die Sprache erinnert mich an die geschlossene Psychatrie. :-S
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#85   Hans Bendix   02:20:00 | Freitag, 22. Februar 2008
Ja, lieber matt, Du bist kein Liberaler,
als Liberaler käme man ja in Versuchung, andere die sein zu lassen, die sie sind. Aber, mußt Du nicht in dem Wahlamt, das Du seit November innehast, andere die sein lassen, die sie sind? Ich gebe Dir natürlich recht: Auch wenn Du jetzt Oberfilibuster geworden bist, heißt das noch lange nicht, daß Du die Filibuster sein lassen müßtest. Nein: Endlich darfst Du bestimmen, wo es langgeht. Das ist Dir vor langer Zeit (ca. 1986) ja versagt geblieben. Damals mußtest Du tun, was der Oberfilibuster wollte. Aber heute bist Du es selbst; und Archidiakon wirst Du auch noch werden! Was täten sie nur ohne Dich! Kein Dach über dem Kopf hätten sie mehr ohne Dich, Du Gottgesandter, und Deine Spendenaufrufe! Es gibt niemanden, der nicht stolz wäre, von Dir als Bruder bezeichnet zu werden!
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#84   matt2 †   22:55:39 | Donnerstag, 21. Februar 2008
der Islam hat in Europa keine Rechte!
ich bin nicht interessiert an diesem Kult und seiner Kultur. Die widerspenstigen, weichgekochten Liberalen, diese Widersacher in den eigenen Reihen wollen vereiteln, dass Europa wieder das ist, was es immer war: ein christlicher Kontinent. Sie muss man bekämpfen und dann natürlich die Moslems.
Die Arroganz dieser Araber ist unerträglich. Man muss ja als Europäer einen Zorn kriegen. Was bilden die sich ein? Sollens daham bleiben mit ihrem Mohammed, dieses morbide Pack. Ich habe für die keine Achtung. Ich weiss ja, wie die über Christen denken. Wird zeigt, dass man denen wieder zeigt wo Gott wohnt.
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#83   raindance1 †   22:29:40 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Heinrich, jetzt wirds aber langweilig
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#82   HeinrichvonOfterdingen   22:27:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber raindance,
so wie ich Sie einschätze wollen Sie gar nicht aus der Schublade steigen. Das ist ja ein Teil des Problems.
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#81   raindance1 †   22:26:35 | Donnerstag, 21. Februar 2008
da bin ich ja beruhigt Heinrich, ich will ja
nicht beschmutzt aus der Schublade steigen.
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#80   HeinrichvonOfterdingen   22:24:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Keine Sorge reindance,
Sie lange ich nicht mal mit Handschuhen an.
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#79   raindance1 †   22:23:39 | Donnerstag, 21. Februar 2008
ne kath.Sachs
Heinrich hat festgestellt (in einem anderen Beitrag) das ich in der untersten Schublade sitze. Das heisst, Heinrich wühlt in der untersten Schublade und findet mich…und wer in der untersten Schublade wühlt der wird niemals Papst.
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#78   HeinrichvonOfterdingen   22:21:56 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber kath.Sachs,
Priester will ich nicht werden, Bischof kann ich nicht werden und Papst könnte ich werden, wenn auch nicht zur Zeit, ich würde aber vermutlich ablehnen und Sie vorschlagen.
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#77   raindance1 †   22:20:52 | Donnerstag, 21. Februar 2008

:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#76   kath.Sachs †   22:19:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@HeinrichvonOfterdingen:
„Lieber Steini, lieber raindance,wenn die Kirche eine politische Partei wäre, dann bekäme der Gute jetzt ein Parteiausschlußverfahren“ Jawoll und dann wird er gevierteilt, gerädert und noch einmal von vorne gefoltert. Und der Heinrich, ja der Heinrich, der sorgt schon dafür, daß dieser Zolliesel oder so, daß der jedenfalls richtig schön ausgeschlossen und bestraft wird. Jawoll, da steht der Heinrich schon gerade dafür und so … Na ja, jedenfalls wird er das auf jeden Fall beantragen, wenn er Priester, Bischof und dann Papst geworden ist, Jawoll!!!! :-D
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#75   raindance1 †   22:18:12 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber Heinrich
warum führen wir so ein Ausschussverfahren nicht auch in der Kirche ein. Partei hin oder her, ausschliessen kann man doch immer und überall…
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#74   HeinrichvonOfterdingen   22:14:45 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber Steini, lieber raindance,
wenn die Kirche eine politische Partei wäre, dann bekäme der Gute jetzt ein Parteiausschlußverfahren.
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#73   raindance1 †   22:09:33 | Donnerstag, 21. Februar 2008

Die Forderung, Zölitsch sollte zurücktreten ist das unterste Niveau, was ich hier jemals gelesen habe.
Es geht hier auch noch weiter runter, keine Sorge
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#72   Steini1974   22:07:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Einfach nur widerwärtig
Widerwärtig ist dieser Artikel, erneut kann ich nur sagen: dumm, dümmer, kreuz.net!
Widerwärtig, wie hier über Zölitsch geschrieben und diskutiert wird!
Die kreuz.net-ler spielen sich mal wieder auf, als wären sie die Weltenrichter persönlich. Geradezu unseriös ist der Artikel, in dem nicht einmal unterschieden wir, was Zölitsch tatsächlich gesagt hat und was die Medien daraus machen.
Die Behauptung, Zölitsch habe mit seiner Aussage großen Schaden angerichtet ist aberwitzig. Vielmehr Schaden richtet dieses Portal hier an, das nichts anderes ist als eine Anhäufung von menschenverachtende Artikel, die auch noch als Nachrichten tituliert werden.
Die Forderung, Zölitsch sollte zurücktreten ist das unterste Niveau, was ich hier jemals gelesen habe.
Kreuz.net-ler, in was für eine Welt lebt Ihr eigentlich? Ihr seid nichts anderes als die Pharisäer von heute! – Was Jesus zu Euch sagen würde, kennt Ihr Bibelfesten ja selbst…
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#71   Bento   21:40:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Willkommen, Freund.
Le Trot, Du hast lange auf Dich warten lassen.
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#70   kath.Sachs †   21:40:04 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@matt2
Wir wollen den matt zum Papst haben – alle jetzt: „Wir wollen den matt zum Papst haben!“ Und nochmal: „Wir wollen den matt zum Papst haben! Und nochmal: „Wir wollen den matt zum Papst haben! Und nochmal: „Wir wollen den matt zum Papst haben! Und nochmal: „Wir wollen den matt zum Papst haben! … :-D
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#69   raindance1 †   21:37:23 | Donnerstag, 21. Februar 2008
als Ausgleich dafür hat Petronilla auf
die Ehe verzichtet. Und schon ist die Welt wieder in Ordnung
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#68   Sirilo   21:32:36 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@semper reformandus
Was haben Sie gegen einen verheirateten Papst? Der allererste Papst, Petrus, war verheiratet. Seine Tochter Petronilla ist sogar eine Heilige.
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#67   raindance1 †   21:17:52 | Donnerstag, 21. Februar 2008
wovor habt ihr Angst?
vor einer Diskussion zum Thema Zölibat?
Vor einem Herrn Zollitsch? der nicht die geringste Spur von Charisma hat, der keine Begeisterung auslösen kann, der keine Autorität ausdrückt…
Dieser Mann kann weder im Guten noch im Schlechten viel bewirken. Ausser er kriegt Schützenhilfen vom aufgepuschten kreuznet Wirbel…
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#66   Gotthard   21:07:53 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Bischofskrieg
Ein weiterer Oberhirte hat den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, öffentlich kritisiert. Die von Zollitsch ausgelöste Diskussion um die Ehelosigkeit katholischer Priester sei „nicht hilfreich“, sagte der Augsburger Bischof Walter Mixa. „Die Kirche sollte sich nicht von außen Zeitgeist-Fragestellungen aufdrängen lassen, die zu Irritationen hinsichtlich ihrer eigenen geistlichen Ordnung und ihres Selbstverständnisses führen.“
Welt online www.welt.de/…_Zoelibat-Frage.html
Herr Bischof Mixa:
1. in welcher Hinsicht ist die Diskussion um die Ehelosigkeit der Priester nicht hilfreich?
2. Ein Blick in die Geschichte lehrt, dass Diskussionen um die Ehelosigkeit der Priester immer vorhanden waren – also keinerlei vorübergehender oder neu aufgebrochener Zeitgeist sind.
3. Am Zölibat hängt nicht das Selbstverständnis der Kirche – ein Blick in die Weite der katholischen Kirche und iin die Wirklichkeit der Orthodoxie reicht dafür aus.
4. Nehmen Sie doch bitte zur Kenntnis, dass diese Fragestellungen immer auch aus der Mitte der Kirche kommen. Wer das nicht wahrnimmt, lebt auf einer frommen abgehobenen Insel!
Ich hoffe, Bischof Mixa hat seine Einsichten auch bereits dem Präfekten der Kleruskongregation mitgeteilt.
Ich lass mich überraschen, wer aus dem Bischofskollegium die nächsten Einsichten zum Besten gibt.
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#65   Artois †   18:27:12 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Was soll denn der Gotthard
in der evangelischen Kirche? Da würde er ja schon an Sprach- und Bibelkenntnis scheitern! :-D
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#64   Regina 1961   18:18:52 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Rübezahl
So, Kinderchen sind versorgt und hier meine versprochene Antwort (falls Sie sie überhaupt noch lesen)
Im Gegensatz zu Ihnen zitiere ich nicht irgendwelche nicht gesagten Jesusworte, die er auch nicht sagen konnte weil… die Gründe können Sie sich ja denken.
Ich habe hier mit einem Bibelwort argumentiert, wer es fassen kann, der fasse es. Und dieses Wort schließt ein, daß wer dieses Leben so führen möchte als Zölibatärer, der soll es auch. Christus verpflichtet aber niemanden so zu leben, er wünscht es, weiß aber um unsere menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten. In meinen Augen ist es nicht richtig, diese Worte dahingehend zu verabsolutieren, daß man daraus ein Gebot macht, daß Menschen von der Nachfolge ausgeschlossen werden, nur weil sie verheiratet sind oder heiraten möchten. Ich bleibe dabei, Jesus, der Christus hat das mit Sicherheit so nicht gewollt.
Ihnen auch liebe Grüße und weiterhin Amüsement
Regina1961
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#63   bonifatius   17:51:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Gotthardle, ihrer
Blauäugigkeit, um nicht zu sagen Naivität, ist nicht mehr zu helfen.
Aber Gott seis gedankt, jetzt pfeift wenigsten ein frischer Wind aus der protestantischen Ecke.
Frage: Warum treten sie nicht aus der katholischen Krche aus und bei der evangelischen Kirche ein?
Durch diesen ihren Schritt wäre beiden geholfen!
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#62   semper reformandus   17:34:32 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ja, Gotthart und Horst,
… es geht erst richtig los! Wunderbar, der neue Frühling! Der frische Wind, der durch die aufgerissenen Fenser hereinweht! Was war die Kirche doch für ein jämmerlicher Looser-Verein vor DEM Konzil, kleinlich und ängstlich! Baute noch eigene Kirchen und setzte sich nicht, wie der frischen Wind verpustende Erzbischof Zollitsch, aktiv für den Bau von Moscheen ein! Also wirklich, jetzt haben Sie mich endlich überzeugt. Ich Depp – ich verwechselte Fieber und Aufblühen!
Ich breche hier ab, habe wichtigeres zu tun, gründe jetzt eine Initiative „Kiche von außen“, mit dem Ziel, endlich das allgemeine Priestertum aller anonymen Christen in Pastoral und Liturgie umzusetzen. Ich finde, auch ungetaufte AtheistInnen oder Mohammedaner – Pardon: Musliminnen und Muslime – haben das Recht, als „Priester“ der Gemeindeversammlung vorzustehen. Außerdem fordere ich Kindergottesdienste, die von Kindern geleitet werden, sowie eine verheiratete Jüdin als Päpstin (Jesus war doch auch Jude!). Jetzt geht’s los!
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#61   matt2 †   17:29:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
dem Gotthard müsste man einmal Feuer unterm Hintern machen…
so richtig schön einheizen, damit ihm seine laue Gesinnung ausgebrannt wird. Den Metzker schmeisst man auch gleich dazu. Der führt ja auch immer so freche, liberale Reden.
Ich halte von dem Zöltisch auch ned viel. Wer sich als Christ für die „Rechte der Moslems auf Moscheen“ einsetzt, der ist bei mir schon abgemeldet. Der kann gleich wieder den Hut nehmen.
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#60   Horst Metzker   17:18:15 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Lieber Gotthard, sie ist nicht am Ende, es geht erst richtig los.
Ansonsten bin ich voll Ihrer Meinung. Gruß Horst.
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#59   Gotthard   16:56:17 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Hilfe – die Kirche vor dem Ende!
In welcher Welt und in welcher Kirche leben die meisten Diskutanten und die so eifrigen Initiativ-Leute eigentlich?
Über die Sinnhaftgkeit und die Notwendigkeit und die Ausgestaltung des Zölibates für den Diözesanpriester wird in jeder Pfarrgemeinde immer wieder diskutiert und außerhalb der Gemeinden mindestens immer dann, wenn wieder eine Pfarre vakant wird…
Diese Diskussionen sind völlig normal und die Fragen danach auch.
Wem über einige richtige Äußerungen zum Zölibat der Glauben abhanden kommt … nun denn, dann musst ihn wieder suchen – aber nicht den EB von Freiburg prügeln!
Hier wird ein Bild von Kirche gezeichnet, das nicht wirklich überzeugend ist … eher abschreckend in seiner Kleinlichkeit und Wehleidigkeit.
Ich denke, mit dem neuen Vorsitzenden haben die Bischfe eine gute Wahl getroffen.
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#58   Benedikt   15:08:25 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Primärer Programmpunkt?
Warum um alles in der Welt und Kirche macht dann der neugewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz vor der erstaunten Öffentlichkeit die Zölibatsdebatte zu seinem primären Programmpunkt?
Es handelt sich wohl eher um eine Antwort auf die üblichen Gretchenfragen der deutsche Presse. Das sollte so einer Vereinigung eigentlich bekannt sein. Ein Programm braucht ein Vorsitzender nicht vorzulegen, weil er nichts zu sagen hat.
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#57   RRR   14:29:47 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ semper
Sie stimmen mir also zu, dass der formelle Zölibat alleine noch kein Zeugnis für „Theozentrische Existenz“ ist, ebenso wie es eine solche in der Ehe durchaus geben kann.
Na dann könnten Priester also durchaus auch in einer Ehe leben. Wo ist also das Problem?
Und Ihre Aussagen über Ihre Erfahrung als Verheirateter sind apodiktisch: Wer verheiratet ist, kann sich seinem Beruf nicht ganz hingeben. Wenn das so ist, muss das auch unabhängig von der Tradition/dem Ritus gelten. Wenn es aber nicht möglich ist, sich als Verheirateter dem Beruf hinzugeben, muss ich diese Aussage konsequenterweise so verstehen, dass KEIN EINZIGER Priester der Ostkirchen (sowohl der orthodoxen als auch der katholischen) JEMALS in der Lage SEIN KANN, sich seinem Beruf hinzugeben.
Und das ist in der Tat eine Verunglimpfung sehr vieler aufrechter Priester in Vergangenheit und Gegenwart, und auch in der Zukunft.
Es tut mir leid, dass ich Sie beim Wort genommen habe. War aber auch wirklich unanständig von mir.
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#56   semper reformandus   14:23:39 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ rrr
Nur der Höflichkeit halber eine kurze Antwort:
„Die christliche Ehe ist eine abscheuliche Verbürgerlichung des Menschen“ – habe ich nie gesagt; Sie arbeiten mit verfälschten Zitaten, um diese dann zu widerlegen. Das ist leider typisch für linke, modernistsische, antikirchliche Hetzer, zu denen Sie sich sicher nicht zählen. „Verbürgerlichung“ ist im „bürgerlichen“ Zivilstand, zumal im Rahmen einer christlichen Ehe, kein Makel. Es ging mir um die Priester, in Bezug auf Ihren Stand. Die Priesterehe wäre ein weiterer Schritt zu Assimlierung des Priesterstandes.
„und der dicke, saufende, Alimente zahlende Prälat ein Ausdruck theozentrischer Existenz“ – habe ich auch nicht gesagt. Das von Ihnen beschriebene Zerrbild ist natürlich nicht das, was ich unter „zölibatär“ verstehe.
„Ich bin verheiratet und weiß, dass diese Ganzhingabe an den Beruf und eine christliche Ehe nicht zusammenpassen“ – Wow, das habe ich sogar wirklich gesagt! Allerdings nicht, um „…mal eben sämtliche Priester der Ostkirchen, die sich – wie Sie ja genau wissen – niemals ihrem Beruf hingeben können…“ zu verunglimpfen, die ja in Ihrer Tradition groß geworden sind.
Wobei … das mit der Orthodoxie ist so eine Sache, sie ist tatsächlich, wenn auch nicht liturgisch, „weltzugewandter“ als die Kirche, insbesondere staatsnäher. Da gibt es in der Tat einen Zusammenhang.
„Was Sie schreiben, ist eine widerliche Verleumdung legitimer (nicht zweitklassiger) Priesterexistenzen, die es IMMER gegeben hat“ – oops, sorry.
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#55   Regina 1961   13:56:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Rübezahl
Diesmal bin auch ich amüsiert! Leider stehen meine Kinder gleich vor der Tür…
Antwort folgt später, muß jetzt erst einmal denken gehen bzw kochen :-D
Regina1961
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#54   Le Trot   13:53:11 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina 1961
Genauso klar und deutlich sagte er aber nicht: „Wer es nicht fassen kann, der darf nicht Priester werden in der Römisch-Katholischen Kirche“.
Richtig, ich finde auch all die Worte interessanter, die Jesus nicht gesagt hat.
Vielleicht hätte S.E. Zollitsch auch einfach „nichts“ sagen sollen.
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#53   Rübezahl   13:51:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Regina
„Wer es fassen kann…der fasse es. Das sagt Jesus ganz klar und deutlich. Genauso klar und deutlich sagte er aber nicht: „Wer es nicht fassen kann, der darf nicht Priester werden in der Römisch-Katholischen Kirche“.
Regina1961“
Hallo liebe Regina!
Das sind ja ganz wunderbare Argumente!
Darf ich Ihnen an dieser Stelle etwas zuflüstern?
Etwas, das in die gleiche Richtung geht, wie die Ihrige „Argumentation“?
Genauso klar und deutlich sagte Jesus auch nicht: „Jeder Priester, der will, darf heiraten“
Und auch nicht hat er klar und deutlich gesagt: „Ich halte Pastoralassistentinnen, – referentinnen und Gemeindehelferinnen, – referentinnen für eine sinnvolle Einführung.“
Und schließlich hat er auch nicht klar und deutlich gesagt: „>>Kleines Senfkorn Hoffnung<< ist ein wunderbares Lied und dem Gottesdienst äußerst angemessen“

Und WAS wollen Sie nun rückschließen aus all jenem, was Christus NICHT sagte?
Herzlich,
ein (wiedermal) amüsierter
Rübezahl :(3
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#52   Aleph †   13:40:09 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Arkanum/kreuts.net.
Genau: Jagdszenen in Niederbayern. Einzelne Szenen von dem wüsten Treiben sehe ich immer noch. Da hat der Mob gesteppt. Es war grauenhaft.
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#51   Regina 1961   13:36:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wer es fassen kann…
…der fasse es. Das sagt Jesus ganz klar und deutlich. Genauso klar und deutlich sagte er aber nicht: „Wer es nicht fassen kann, der darf nicht Priester werden in der Römisch-Katholischen Kirche“.
Regina1961
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#50   Arkanum/kreuts.net †   13:31:25 | Donnerstag, 21. Februar 2008
kein Problem,
kann passieren. Soweit ich mich erinnere, hieß der Film „Jagdszenen aus Niederbayern“ www.deutsches-filmhaus.de/…aus_niederbayern.htm und handelte tatsächlich von einer Art Haberfeldtreiben.
Eine der Hauptdarstellerinnen ist Hanna Schygulla, die durch Faßbinder bekannt geworden war; daher vermutlich die Verwechslung.
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#49   Aleph †   13:25:27 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Arkanum/kreuts.net.
Kann sein, dass es Fleischmann war. Ich kenne den Film nur in Zusammenhang mit RWB. Sorry!
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#48   Pascendi   13:25:20 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Aufklärung:
Es ist Usus uns sogar medial überlebensotwendig dass jeder Politiker (auch jeder Bischof) zu Einsetzungsbeginn gewisse Signale (an die FM) abgibt die ihn als dienstwillig für „die Sache“ ausweisen. Hat man so ein Signal gesetzt kann man relativ unbehelligt agieren ohne rufgemordet oder mediengelyncht zu werden und hat als Bischof ein angenehmes Leben.
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#47   Regina 1961   13:18:36 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Aleph
Vielen Dank für die Auskunft. War mir ganz neu, passt aber vollkommen auf das Bild, daß +.net über EB Zollitsch verbreitet. Eigentlich müßten ja alle Verheirateten hier die Klappe halten. Warum diskutieren das die Priester eigentlich nicht mal so richtig aus? Aber Solidarität ist ja auch wichtig! :-$
LG Regina1961
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#46   Arkanum/kreuts.net †   13:18:23 | Donnerstag, 21. Februar 2008
pardon, Aleph,
… Faßbinder? War der Regisseur nicht Peter Fleischmann?
Die Inhaltsangabe zum Film ist natürlich richtig.
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#45   RRR   13:15:49 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ semper reformandus
Es geht um die Tradition.
Mit derselben Begründung hätte der PFLICHTzölibat niemals eingeführt werden dürfen. Wenn „die Tradition“ den Pflichtzölibat hervorgebracht hat, kann sie ihn auch wieder abschaffen.
Es gehört zu den modernistischen Ammenmärchen, dass es im 1. Jahrtausend in der lateinischen Kirche keinen Zölibat gab.
Es gab keinen PFLICHTzölibat für Priester. Wertschätzung für die vom Herrn gegebene Berufung der Ehelosigkeit hat es immer gegeben.
Der Zölibat als Idealform des Priesterlebens ist vom Herrn gewollt und apostolisch verbürgt
Nicht als PFLICHT. Und nenen Sie Bibelstellen, in denen der Herr vom Priesteramt spricht, wenn er auf die Ehelosigkeit eingeht.
Entscheidend ist, dass … Leitungsfunktionen … nicht von verbürgerlichten Ehemännern ausgeübt werden, sondern von Priestern, die schon durch ihren zölibatären Lebensstil glaubhaft und erkennbar theozentrisch leben und sich ihren Amt ganz hingeben.
Die christliche Ehe ist eine abscheuliche Verbürgerlichung des Menschen, und der dicke, saufende, Alimente zahlende Prälat ein Ausdruck theozentrischer Existenz?
Ich bin verheiraet und weiß, dass diese Ganzhingabe an den Beruf und eine christliche Ehe nicht zusammenpassen.
Schon wieder verunglimpfen Sie mal eben sämtliche Priester der Ostkirchen, die sich – wie Sie ja genau wissen – niemals ihrem Beruf hingeben können.
Was Sie schreiben, ist eine widerliche Verleumdung legitimer (nicht zweitklassiger) Priesterexistenzen, die es IMMER gegeben hat.
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#44   Aleph †   13:07:03 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Regina 1961
Haberfeldtreiben. Ich zitiere aus Meyers Großem Taschenlexikon wörtlich: „Bezeichnung für ein im 18./19. Jahrhundert im bayerischen Oberland tätiges Rügegericht zur Verurteilung von Gemeindemitglieder, die gegen Sitten und Bräuche verstoßen haben.“
Vielfach wurde das Haberfeldtreiben bei jungen Frauen, die ein uneheliches Kindern erwarteten angewandt, um diese öffentlich zu schmähen.
Der Filmregisseur Rainer Werner Faßbinder hat das Thema „Haberfeldtreiben“ als Vorlage für seinen Film „Jagden in Niederbayern“ verwendet.
Dabei geht es um die gewaltsame Entlarvung eines anders orientierten Mitbürgers in einem niederbayerischen Dorf.
Die Schmähreden über Erzbischof Zollitsch wie man sie hier in kreuz.net seit Tagen zu hauf präsentiert bekommt, haben sehr viel Ähnlichkeit mit dem Haberfeldtreiben im bayerischen Oberland. Deshalb habe ich den Begriff verwendet.
Dem Wortbegriff zufolge geht das Haberfeldtreiben auf den Brauch zurück, den/die Schuldige/n in ein Ziegenfell zu stecken und sie/ihn mit Stockhieben durch das Dorf zu treiben.
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#43   semper reformandus   13:03:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ rrr
Lachen Sie ruhig über mich, wenn Sie das für eine angemessene Haltung halten. Dann mach ich mich halt in Ihren Augen lächerlich. Zur Sache:
1. Es geht um die Tradition. Die ist in der Ostkirche nun einmal eine andere. Sie wissen überdies sicher, Sie, der so klug sind, das Sie andere lächerlich finden, dass dort die viele Priester und alle Bischöfe zölibatär leben und nach der Weihe nicht heiraten können.
2. Es gehört zu den modernistischen Ammenmärchen, dass es im 1. Jahrtausend in der lateinischen Kirche keinen Zölibat gab. Der Zölibat als Idealform des Priesterlebens ist vom Hern gewollt und apostolisch verbürgt; jede Zeit hatte freilich Ihre Ausnahmen, Verwässerungen und Abweichungen.
3. Entscheidend ist, dass die Leitungsfunktionen in Gemeinde, Diözese und Weltkirche nicht von verbürgerlichten Ehemännern ausgeübt werden, sondern von Priestern, die schon durch ihren zölibatären Lebensstil glaubhaft und erkennbar theozentrisch leben und sich ihren Amt ganz hingeben. Ich bin verheiraet und weiß, dass diese Ganzhingabe an den Beruf und eine christliche Ehe nicht zusammenpassen.
Begründete Ausnahmen im Einzelfalle sind vielleicht unvermeidlich, aufgrund ihrer schlechten Vorbildwirkung aber sehr problematisch, auch im Falle der Konvertiten.
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#42   RRR   12:46:53 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ semper
Wer die Abschaffung des Regelzölibats fordert, will eine andere Kirche – eine noch anthropozentrischere um genau zu sein.
Sie behaupten also, die Orthodoxie und die katholischen Ostkirchen seien anthropozentrischer als die lateinische?
Sie behaupten, die römische Kirche des 1. Jahrtausends sei anthropozentrischer als die seit der Einführung des Pflichtzölibats?
Machen Sie sich doch nicht lächerlich.
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#41   clarissa colonia   12:40:29 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ich kenne einige
gültig verheiratete und geweihte katholische Priester, die niemals einer anderen als der katholischen Kirche angehört haben. Engagierte Seelsorger, bemerkenswerte Zelebranten (alles Biritualisten), liebevolle Ehemänner und Familienväter.
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#40   Schmerzhafte-Mutter   12:29:30 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Liebe Regina,
die von Ihnen dargestellte Position verwässert zumindest die gegenwärtige Haltung unseres Glaubens, unserer Kirche und unseres Heiligen Vaters, wenn sie sich nicht sogar auch untergräbt und sich demonstrativ dagegen stellt. Ob „verwässern“, „untergraben“, „dagegen stellen“ etc., welche Abstufung die passende für Ihre Aussagen ist, das können nur Sie selbst für sich festlegen.
Aus dem Zölibatsbruch, der Sünde der Untreue, entstehen, wie Sie allerdings nur einseitig am Beispiel des Endes einer solchen Kette von Verstrickungen und Sünde am Beispiel der „Priesterkinder“ andeuten, mannigfache Folgen auf sozialer, rechtlicher und kirchenrechtlicher, sowie psycho-gesundheitlicher und nicht zuletzt geistlicher Ebene.
Ihre Aussagen bezüglich der sog. „Priesterkinder“ (Dieser Begriff ist bereits eine Stigmatisierung eines Kindes!) sind recht populistisch. In Deutschland ist zumindest die „Versorgungslage“ der Kinder, deren Väter katholische Priester sind, gesetzlich einwandfrei geklärt.
Darüber hinaus gibt es Vereine, die sich mit etwaig entstehenden Problemen, die weitaus häufiger bei den Müttern dieser Kinder enstehen als bei den Kindern selbst (!) sachlich, fachlich und sozial kompetent auseinandersetzen und Betroffenen konstruktive Hilfen anbieten.
Den wirklichen Schaden fügt man betroffenden Priestern, ihren Frauen und Kindern zu, indem man sie immer wieder neu auf ihre Rolle festzulegen versucht, anstatt ihnen zu helfen, den Weg der inneren Umkehr zu gehen, den viele dann
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#39   semper reformandus   12:27:14 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ RRR
Ein Papst mit Familie wäre ein schlechter Famlilienvater oder ein schlechter Papst. Hinzu käme das Erben- und Witwen Problem, ganz zu schweigen von der Verwässerung der Stellung als Statthalter Christi (bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit „wer-sagt-denn-dass-Jesus-von-Nazareth-nicht-verheiratet-war“).
Toll, dass Sie für Ihre Argumentation offenbar auf menschlich problematische Renaissance-Päpste zurückgreifen müssen.
Wer die Abschaffung des Regelzölibats fordert, will eine andere Kirche – eine noch anthropozentrischere um genau zu sein.
Dementsprechend scheint ja auch Regina täglich zu beten: nicht „Dein Wille geschehe“, sondern „mein Wille geschehe“, das Standartgebet der Modernisten und die Grundessenz fast jeder Volks-Fürbitte in einer dieser NO-Mahlfeiern.
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#38   Regina 1961   12:25:45 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Aleph
Lieber Aleph, was ist den ein Haberfeldtreiben? Ich habe bis zur Matura nie eine Deutsche Schule von innen gesehen und dieser Begriff ist mir fremd. LG Regina1961
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#37   Aleph †   12:21:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wie ein Phoenix
Hilfe die Tradis alle Coouleur wagen sich plötzlich aus ihren Verstecken zum Haberfeldtreiben auf den Freiburger Erzbischof.
Möge er ohne Schaden zu nehmen wie ein Phoenix daraus hervorgehen. So sei es!
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#36   kath.Sachs †   12:15:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Warum um alles in der Welt
macht kreuz.net aus eine Mücke ein Känguruh: 1)Ist das „Zölibat“ ein fortlaufendes Thema seit seiner Einführung – zumal 1)es in der katholischen Kirche kinderreich, verheiratete, ehemals envangelische konvertierte Priester gibt 2)kreuz.net hysterisch auf eine (Spiegel)Presemitteilung reagiert und 3)der Spiegel eine unter vielen Aussagen des Erzbischofs zur Überschrift gemacht hat. kreuz.net auf Bildzeitungsniveau. :-#
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#35   Regina 1961   12:14:59 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ruri
Ei, wie gut, daß niemand weiß,
daß ich ruhrgebietler heiß…
Regina1961
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#34   Hank   12:12:42 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ach, Zollitsch!
Wärst Du doch in Jugoslawien geblieben!
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#33   r.ruhrgebietler   12:11:53 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zollitsch muss weg!
Es stellt sich bie den vielen guten Priestern die Frage, ob Zollitsch gar ein analphabet ist! Wie konnte dieses Indivium es bis zu seiner heutigen Stellung bringen? Wurde er aufgrund seiner markanten Inkompetenz aus dem DOING hochgelobt, raus aus dem operativen Umfeld, damit er nichts mehr kaputt macht? Das diese Denkart nicht aufgegangen ist, wurde ausführlich bewiesen
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#32   Regina 1961   12:06:53 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@schmerzhafte Mutter
Liiebe sM, ich habe ihren Beitrag erst jetzt gelesen. Wo ist denn die Forderung nach der Freilassung des Zölibats eine Verwässerung? Ist nicht vielmehr die Verlogenheit einer zölibatären Lebensweise, so sie denn nicht wirklich gelebt werden kann, eine viel größere Verwässerung? Was ist mit all den Priesterkindern, die ihren Vater nicht kennen oder nicht Vater nennen dürfen? Ist das Katholische Lehre? Wenn das weiterhin so sein soll, dann will ich wirklich nicht mehr in dieser Kirche sein.
Ich gebe aber noch lange die Hoffnung nicht auf. Bitte lesen Sie auch meine Postings genau. Sie werden feststellen, daß ich nichts verwässere.
LG Regina1961
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#31   Schmerzhafte-Mutter   11:59:28 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina1961
Bitte lesen Sie meinen ersten Leserbrief zu diesem Thema.
Ihr Beitrag bestätigt, was ich dort sagte, da „wiederholt“ sich christliches Entscheidungsverhalten in „zwei Typen“.
Anerkennenswert finde ich, dass Sie trotz der Kritik zu ihrer Meinung stehen, das ist anerkennenswert. Da haben Sie dem neuen Vorsitzenden der DBK etwas voraus.
Langfristig muss sich jetzt jeder überlegen, wo er bleibt und wo er hingeht innerhalb der Fülle katholischer Angebote.
Dauerhaft ist es für liberale Katholiken sicherlich frustrierend, hier zu usen.
Wenn auch „andersherum“, ich habe mich auch entschieden, liberal christliche / katholische Seiten nicht mehr so häufig zu frequentieren.
Wie gesagt, ich erkenne Ihre Entscheidung an. Das ist mir 1000x lieber als Christen / Katholiken, die sich „als Fähnchen im Winde“ zeigen.
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#30   Regina 1961   11:58:06 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zollitsch muß bleiben!!!
@ RJH Sie sagen es: Ausnahmen bestätigen die Regel. Der konvertierte evangelische Pfarrer darf seine Frau und Kinder weiter „behalten“, der katholische darf noch nicht einmal ernsthaft daran denken eine Frau zu heiraten und eine Familie zu gründen. Und wenn er daran denkt, hatt er schon unkeusche Gedanken in sich. Glauben Sie wirklich, daß das Gottes Wille ist? Muß ich denn zum wiederholten Male die Texte aus Genensis wiederkäuen?
@semper reformanda: Ich habe diese Meinung schon lange vor der Wahl von EB Zollitsch vertreten. Und ich stehe damit nicht im Widerspruch zu meinem obersten Dienstherren. Nur weil ich eine andere Meinung vertrete, weil ich es wage, eigene Gedanken zu haben, stehe ich noch lange nicht außerhalb der katholischen Kirche. Für mich stehen all jene außerhalb der Kirche, die den Mund halten und gar nichts tun. An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Ich bete täglich für diese Kirche. Ich bete darum, daß Gott endlich frischen Wind in diese Kirche reinpustet. Und ich glaube, er tut es. Aber nicht indem wir um 500 Jahre zurücktreten.
LG Regina1961
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#29   RRR   11:56:55 | Donnerstag, 21. Februar 2008
So ein Quatsch
Warum um alles in der Welt und Kirche macht dann der neugewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz vor der erstaunten Öffentlichkeit die Zölibatsdebatte zu seinem primären Programmpunkt?
Ich konnte nirgendwo herauslesen, dass das sein primärer Programmpunkt sei.
Der Schaden, den der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz mit seinem Erstinterview angerichtet hat, ist immens.
Wie kann etwas, das theologisch korrekt ist, Schaden anrichten?
Innerkirchlich hat er jene Kräfte gestärkt, die schon immer gegen das Zölibat waren, weil sie Amt und Sakrament des Priestertums als banale Leitungsfunktion betrachten – ähnlich wie bei den protestantischen Gemeinschaften.
Es gibt auch Menschen, die gegen den PFLICHTzölibat für Priester sind, aber aus anderen Gründen.
Für die heutigen Priester ist der Vorstoß zur neuen Zölibatsdebatte ein Schuß in den Rücken, insofern der Erzbischof ihnen signalisiert, daß der bewährte und wohlbegründete Priesterzölibat zur Diskussion und Disposition gestellt werden kann.
Wenn jemand wirklich aus echter Berufung sich zum zölibatären Leben entschieden hat, wird ihn eine Debatte über die Notwendigkeit des PFLICHTzölibats für PRIESTER in seiner Berufung nicht gefährden. Warum auch?
@ semper reformandus
Papst mit Familie ist nicht denkbar? Also Päpste mit illegitimen Kindern gab es schon zuhauf. Denkbar ist also vieles. Wenn Päpste uneheliche Kinder haben konnten, warum sollte dann ein Papst mit „legaler“ Familie undenkbar sein?
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#28   semper reformandus   11:35:49 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@regina
1. Ein Papst mt „Privatfamilie“ wäre schädlich und ist undenkbar.
2. Ihre Posiion steht im offenen Widerspruch zur Tradition und zum Leitungsamt der Kirche.
3. Zugleich nehmen Sie Zollitsch als Beleg für dierVertretbarkeit für Ihre Position in Anspruch und in Schutz – einen besseren Beweis dafür,welchen Schaden er anrichtet, hätten Sie nicht liefern können. Er steht für die deutsche Gegenkirche, und nur von deren Jüngern bekommt er Applaus.
4. Ich unterstütze die Rücktrittsforderung, dies aber vor allem wegen seiner unglaublichen Aussagen über den Protestantismus. Er positioniert sich inhaltlich klar gegen Rom und macht sich zum Anführer (oder auch nur Lehmann’schem Marionetten-Anführer) der „Deutschen Christen“ unserer Zeit.
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#27   RJH   11:32:01 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina: Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
Der Priesterstand hat in Liebe und Treue am Zölibat festzuhalten! Ausnahmen (konvertierte Geistliche) bestätigen die Regel.
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#26   Aleph †   11:30:32 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Regina 1961
Kurz, knapp, präzise ins Schwarze getroffen! Alles andere ist von Übel. :)3 :(3 :)3 :(3
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#25   Schmerzhafte-Mutter   11:24:08 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina1961
„Für Benedikt XVI. ist es bemerkenswert, dass gerade jene Institute reich an Berufungen sind, die einen strengen Lebensstil bewahrt oder gewählt haben, der einem Evangelium treu ist, das „sine glossa“, das heißt ohne Verwässerung gelebt werde. Auch heute schicke der Herr Arbeiter in seinen Weinberg und beschenke sein Volk mit zahlreichen Berufungen. Dem Enthusiasmus anfänglicher Entscheidungen müsse der beständige Einsatz folgen, auf dem wahren Weg der asketischen und geistlichen Vervollkommnung voranzuschreiten, „auf dem Weg wahrer Heiligkeit“.
aus einem längeren Artikel von kath.net
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#24   Regina 1961   11:17:47 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zollitsch MUSS bleiben
Für wie dumm haltet ihr eigentlich die gegenwärtigen Priester und Priesteramtskandidaten? Die angebliche Diskussion, die Zollitsch angeblich losgetreten hat, ist doch nie wirklich zur Ruhe gekommen. Gott sei es gedankt. Und noch einmal: Wer den Zölibat leben möchte soll das ruhig tun. Wer es aber nicht kann, der soll auch Priester werden können. Und auch Bischof. Und auch Kardinal. Und auch Papst!!!
Regina1961
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#23   Tilly   11:00:32 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zollitsch soll gehen …
Rücktritt wäre das Beste was Zollitisch machen könnte.
Aber die Fäden im Hintergrund zieht nach wie vor der Katholische Glaubens- und Kirchenzerstörrer in Deutschland Lehmann!
Da sein Lebenswerk die ‘‘Lehmannkirche’’ faktisch am Ende ist (Liberal-Modernisten haben die letzten 40 Jahre alles an die Wand gefahren) will er jetzt wohl eine Kirchenspaltung in Deutschland provozieren.
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#22   thaumaturgos   11:00:16 | Donnerstag, 21. Februar 2008
itsch kennt, weisswer RRDD Zoll
dass ihm das nur ein müdes lächeln abringt … er hat ja nicht gesagt, dass er den zölibat aufheben lassen wird, oder?
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#21   Aleph †   10:58:08 | Donnerstag, 21. Februar 2008
ExBochumer
Danke. Aus Ihrem Munde ist das direkt ein Lob für mich.
Das ist halt der Unterschied zu einigen anderen Schreibern, die jedem mit anderer Meinung am liebsten gleich die Griffel abhacken würden.
Aber wenn Sie es als Lob empfinden, was ich Ihnen geschrieben habe, möchte ich Ihrer Freude keinen Wermuttropfen beifügen.
Genießen Sie das vermeintliche Lob aus meinem Munde. :)3
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#20   clarissa colonia   10:55:34 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Werter RJH,
machen Sie nicht gerade Opportunität zum Kriterium für die „wahrheit“ der Wahrheit? Und wer wird dann entscheiden, ob und wann es opportun ist, die Wahrheit zu sagen? Etwa Sie?
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#19   Sirilo   10:54:44 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wann?
„Werden wir noch einmal die Aufhebung des Zölibats erleben?“, fragt ein im Dienst ergrauter Priester seinen Amtsbruder.
„Hm“, antwortet der andere, „wir vielleicht nicht, aber bestimmt unsere Kinder…“
;-)
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#18   Schmerzhafte-Mutter   10:51:55 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wie ich es wahrnehme
Ich kannte Zolitsch vorher nicht und habe seinen „Auftakt“ zunächst unbefangen und unvoreingenommen wahrgenommen.
Meiner Beobachtung nach ist „Zollitsch“ ist in den letzten Tagen ein Name, ein Zeichen geworden, das praktizierende Katholiken in Deutschland vor die persönliche Frage stellt: Wo stehe ich? Im Glauben? In der Kirche?
Ich vermute, der Medienrummel um Zollitsch weckt auch nochmal eine ganz andere Personengruppe unter den praktizierenden Katholiken wach als es z.B. die Sachen um die „Alte Messe“ taten.
Je mehr ich diese ganze Sache verfolge, muss ich zu dem Schluss kommen, dass ich mich künftig umso stärker an den Aussagen des Heiligen Vaters orientieren werde.
Mit Leuten, die ihre Meinung postwendend wieder zu revidieren versuchen, tue ich mich grundsätzlich schwer, das ist für mich schon ein Zeichen von Ungläubwürdigkeit, Unbeständigkeit und Unzuverlässigkeit.
Christen, die andere im Glauben ermutigen und sich im Ernstfall auch vor sie stellen, treten anders auf, denke ich.
In der Allgemeinheit verfestigt sich zudem der Begriff des „höchsten, bzw. obersten deutschen Katholiken“ bezüglich der Position des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dazu wäre in der Tat eine Klarstellung für die Allgemeinheit dringend ratsam.
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#17   RJH   10:46:10 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Gotthard: Alles was man sagt soll wahr bzw. richtig sein,
aber man muss nicht immer alles sagen, nur weil es nicht falsch ist! Die Äußerungen haben dazu geführt, daß in den Augen der Kirchenfeinde die Tür zur Diskussion der Aufhebung des Zölibats einen Spalt aufgemacht wurde und hier versuchen diese nun mit aller Gewalt reinzudrängen. Dies schadet der einen heiligen katholischen u. apostolischen Kirche!
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#16   ExBochumer †   10:41:01 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Aleph
Danke. Aus Ihrem Munde ist das direkt ein Lob für mich.
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#15   Aleph †   10:36:08 | Donnerstag, 21. Februar 2008
ExBochumer
„Schießbudenfigur“.
Da kann ich Ihnen nur eine extrem schwache stilistische, dafür aber um so mehr menschenverachtende Leistung attestieren.
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#14   Freinsberg   10:29:07 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zölibatsdebatte
Wenn KreuzNet keine anderen Probleme hat, als theologisch korrekte Aussagen von Bischof Zollitsch zum Skandal hochzustilisieren, dann können wir ja beruhigt sein.
^-^
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#13   ExBochumer †   10:28:58 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wie heißt es doch so schön?
„Satan hat seine wahre Fratze offenbart.“ – Oder: „Der Rauch Satans ist in die Kirche schon längst eingedrungen.“
Obwohl Zollitsch durch seinen Sekretär eine Stellungnahme rausgab (siehe www.kath.net/detail.php?id=19107), ist und bleibt Zollitsch als Vorsitzender der DBK m.E. eine „Schießbudenfigur“.
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#12   solideo   10:22:16 | Donnerstag, 21. Februar 2008
an Unteroktav
Die Kirche ist an viel schlimmeren Debaten nicht zugrunde gegangen .Was nicht heißen sollte das man sie auch sinnloserweise führen sollte,den es ist ein Ärgerniss und es schadet dem Heil der Seelen seiner Gläubiger.Er sollte ein Hirte sein und nicht ein Verführer.
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#11   unteroktav   10:07:27 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ganz mit der Ruhe …
„beträchtlicher Schaden“, „immenser Schaden“, „Rücktrittsforderungen“ … was soll diese maßlose Übertreibung? Die Zölibatsdiskussion ist bekanntlich nichts Neues, ab und zu taucht diese einfach wieder auf, und bislang ist die Kirche davon auch nicht zugrunde gegangen. Sicher kann man sich darüber streiten, ob man sich als neuer Vorsitzender gleich solch einem „heißen Eisen“ widmen sollte (ich halte es für unklug), doch grundsätzlich muss die Äußerung eigener Gedanken auch in der katholischen Kirche erlaubt sein, selbst wenn sie überflüssig oder sogar absurd sind. Ansonsten dürfte es kreuz.net ja auch nicht geben …
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#10   Hacki   10:03:02 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wenn Zollitsch keine anderen Probleme hat
als diese Spezialthemen der deutschen Nationalkirche gegen Rom zu lanzieren nützt es vor allem uns „Altgläubigen“.
Von mir aus soll er nur so weitermachen.
Ad multos annos!!!!!!!!!!!!
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#9   Aleph †   09:55:38 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Steife Brise aus Südwest
Was Erzbischof Zollitsch gesagt hat, ist grtundsätzlich nicht verkehrt.
Schließlich ist es in hohem Maße erfreulich, dass die Vertreter der Kirche auch zu solchen Meldungen fähig sind, die sich gegen betonierte Denkverbote richten.
Die steife Brise aus Südwest ist um vieles besser und lebensbejahender als asketische Verbotshaltung, tödliches Schweigen und ständiges Anecken an Denkverbote.
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#8   Gotthard   09:54:37 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@RJH …
diese Sätze zum Zölibat stimmen absolut – gelten aber doch nicht nur für Priester.
Die diskutierte Frage ist doch immer nur: ist es sinnvoll und bleibt es sinnvoll den Zölibat mit dem Weihesakrament so zu koppeln, wie das heute geschieht?
Dazu hat der Erzbischof gesagt: theologisch ist er nicht zwingend und wir sollten uns keinerlei Denkverbote auferlegen… er hat also alles richtig gesagt.
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#7   RJH   09:37:19 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@jeremy: was er hätte sagen sollen …
wäre gewesen: „Der Zölibat ist eine Gabe des liebenden Gottes an seine Kirche, und das Festhalten daran ist eine Frage der Liebe und Treue. Auch wenn im bürgerlichen Leben die Relativierung von Werten weit fortgeschritten sein mag, bedeutet dies noch nicht, dass diese Werte selbst sinnlos geworden sind.“ (JPII)
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#6   turk   09:36:53 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Jetzt wird es langsam lächerlich
In dem „alles“ auslösenden Interview hat der Erzbischof gesagt, daß er der evangelischen Gemeinschaft das Kirche-Sein nicht absprechen könne. Darüber hätte „man“ primär reden und diskutieren sollen, denn dies ist ein offensichtlicher theologischer Irrtum auf seiner Seite.
Es ist daher eine völlige Fehlgewichtung von allen Seiten her geschehen, denn die „Diskussion“ über den Zölibat ist so lange möglich und auch gestattet, als in derselben Katholischen Kirche die Mehrheit der anerkannten Riten die freie Wahl vor den höheren Weihen kennt. Ansonsten weiß sowieso jeder, daß sich durch die Äußerungen eines einzigen Erzbischofs weltkichlich noch gar nichts ändert.
Sind daher sämtliche sogenannten „konservativen Segmente“ auf die Vorgabe der Medien und somit auf die medialen Frage-Gelüste hereingefallen? Nicht den Zölibat, sondern das dogmatisch unauslöschliche Kirche-Sein hätten diese Segmente thematisieren und somit eine ganz andere Themenführerschaft übernehmen müssen.
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#5   Chrysostomos   09:35:56 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ich wundere mich
Jetzt hat kreuz.net endlich etwas gegen den neuen Vorsitzenden gefunden: Das verkürzt wieder gegegeben Interview im Spiegel!! Auch die Antwort von Bischof Müller ist für mich fragwürdig. Wenn Erzbischof Zollitsch etwas Falsches gesagt hat, dann soll man ihn korrigieren, wenn nicht, „warum schlägt man ihm ins Gesicht“? Ich kann hier nur sagen: „Man merkt die Absicht, und ist verstimmt…!“ Ob es klug bzw. diplomatisch war, dass man in einem Magazin, dass für seine „Kirchenfreundlichkeit“ geradezu bekannt ist, ein solches Thema diskutiert, mag dahingestellt sein! Jeder, der mit solchen Medien seine Bekanntschaften gemacht hat, muss sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein, die aus seinen Aussagen dann (möglicherweise in verkürzter Weise!) gezogen werden.
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#4   jeremy   09:27:45 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Rücktritt???
Wieso denn Rücktritt?
Bischof Zollitsch hat auf Fragen geantwortet und dabei eingeräumt, dass der Zölibat kein Dogma und in der Kirche denken erlaubt ist.
Hätte er etwa auf die Frage der Presse: Zölibat ja oder nein? sagen sollen, darüber rede ich mit Ihnen nicht. Wäre auch nicht gerade so überzeugend gewesen.
Das Problem ist, dass die Fragen, die gestellt werden, oft solche Randthemen betreffen.
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#3   Aleph †   09:27:28 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Konvertierte Pfarrer dürfen die Ehe weiterführen
Ehemalige protestantische Pfarrer, die zur katholischen Kirche konvertieren, dürfen die Ehe weiterführenund als Priester der katholischen Kirche tätig sein. Auf Dauer lässt sich der Klerikerschwund der Kirche nicht ausschließlich mit der Konversions-Methode lösen.
Warum gesteht man einen ähnlichen Modus vivendi nicht auch den Priestern zu, die per se zur katholischen Kirche gehören, in dem man ihnen das Zölibat freistellt?
Deshalb ist es gut, wenn sich Erzbischof Zollitsch gegen Denkverbote wendet. Auch wenn er von jüngeren, dafür konservativeren Kollegen Rüffel einstecken musste
:)3 :)3 :)3
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#2   bertcd   09:22:42 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Rücktritt?
Der neue Vorsitzende spricht von neuen Denkanstößen.Diese sind auch dringend nötig. Was hat er im übrigen Falsches gesagt? Wer hier einen Rücktritt nahelegt kann nicht ganz bei Trost sein…
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#1   Hans Bendix   09:18:50 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Hat Zollitsch etwa
etwas Flasches gesagt? Gehört das Zölibat notwendig zum Priestertum? Wenn ja, warum gibts dann verheiratete Priester in der Kirche?
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