[ « 82 83 84 85 86 » ]
Sonntag, 24. Februar 2008 08:15
kreuzmeldungen
Keine Priorität + Dialog nur mit den Lauen? + Fremder Druck + Diskont-Beerdigungen + Ende einer Mode
Keine Priorität

Frankreich. Im März 2007 lud EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering Papst Benedikt XVI. zu einem Besuch in das Straßburger Abgeordnetenhaus ein. Bis jetzt hat der Heilige Vater nicht geantwortet. „Wenn eine Einladung so lange unbeantwortet bleibt, muß man annehmen, daß der Besuch für den Papst keine Priorität hat“ – erklärte der Fraktionschef der Sozialisten, Martin Schulz, vor der Tageszeitung ‘Die Welt’. Entgegen den diplomatischen Gepflogenheiten will das Parlament in diesem Fall nicht nachhaken.

Dialog nur mit den Lauen?

Deutschland. Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, bewertet den Dialog mit den Muselmanen als schwierig. Das erklärte er am Freitag bei einer Veranstaltung der Akademie der Wissenschaften in Mainz. Die Muslime hätten ein anderes Verständnis des Menschen. Eine Zusammenarbeit sei nur mit den „gemäßigten“, nicht mit den „radikalen“ Muslimen möglich.

Fremder Druck

Frankreich. Der Papst hat die altrituelle Karfreitagsfürbitte für die Juden auf fremden Druck hin geändert. Das erklärte ein Kommentar auf der französischen Webseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. Die Stellungnahme betont, daß die abgeschaffte Fürbitte aus dem dritten Jahrhundert stammt und somit einer der ältesten liturgischen Texte der Kirche ist. Die neue Fürbitte anerkenne zwar die Heilsnotwendigkeit des Glaubens an den Messias: „Doch man kann die Änderung nur zutiefst bedauern.“

Diskont-Beerdigungen

Italien. In der norditalienischen 1000-Seelen-Gemeinde Vigo Cavedine gibt es Billig-Begräbnisse. Die Gemeinde gehört zur Diözese Trient. Der dortige Pfarrer, Hw. Bruno Barbocovi, verlangt für normale Beerdigungen einen Grundpreis von 150 Euro. Dieser kann gesenkt werden, wenn sich die Trauernden mit weniger Heizung und Beleuchtung sowie mit einer Reduktion der Glockenschläge einverstanden erklären.

Ende einer Mode

Deutschland. Die Zeitschrift ‘beiträge zur feministischen theorie und praxis, Zentralorgan der autonomen Frauenbewegung’ wird im März nach dreißig Jahren eingestellt. Es handelt sich um das älteste Druckerzeugnis der Feminismus-Ideologie in Deutschland. Die Auflage war am Schluß auf 600 Exemplare gesunken. Es fehlte auch an Autoren.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 28 Lesermeinungen:
Dienstag, 26. Februar 2008 08:06
kath.Sachs †: @ alle ehrlichen Poster
leider ist dieses Internetportal ein großes Fake: Das hier hat weder was mit „Kirche“ noch weniger was mit „katholisch“ zu tun. kreuz.net selbst ist ein Faschistenfanportal, das den guten Namen „katholisch“ mißbraucht. Und die Typen, die sich hier unter dem Deckmantel hochtrabender Pseudophilosophie und Pseudotheologie tummeln, sind in Wirklichkeit Judenhasser und Deutschnationale. Leider kann man ein solches Portal im Internet nicht verhindern, weil es immer wieder Verbrecher gibt, die andere Verbrecher schützen. Also: Bemühen Sie sich nicht weiter!
Montag, 25. Februar 2008 07:19
Steini1974: zu: Ende einer Mode
Der Fenimismus ist keine Mode.
Der Feminismus ist auch noch lange nicht am Ende
Der Feminismus hat sich eben etabliert und ist eine kostbare Bereicherung der Kirche.
Im Moment ist aber (leider) nicht mehr zu bewegen, aber das kommt noch
Montag, 25. Februar 2008 03:25
Vineta: Korrektur
Es muß natürlich „ebenso“ heißen !
Mit „ebensowenig“ ergibt mein Satz keinen Sinn!
Montag, 25. Februar 2008 01:42
kath.Sachs †: Artois: @kath. Sachs
„Also ein Franke könnten Sie zwar sein, aber selbst für einen Franken wären Sie dann reichlich aus der Art geschlagen …“
Tja, artois,
Die Franken, die Franken,
die gehn in Franken tanken.
Ne artois, du Schlaumeier und Gehirnbolzen??
Montag, 25. Februar 2008 01:09
Vineta: Inwiefern zweierlei Moslems?
Kardinal Kasper, bewertet den Dialog mit den Muselmanen als schwierig
Ebensowenig wie „unsere“ Politiker konstruiert der Kardinal einen Unterschied zwischen gemäßigten und radikalen Moslems.
In Wahrheit aber gibt es nur den Unterschied zwischen Moslems, vor denen man auf der Hut sein muß, weil sie den Koran genau kennen, und jenen Moslems. mit denen ein gutes Auskommen möglich ist, weil sie den Koran nicht so genau oder kaum kennen.
Die Gefahr , daß Wenigkenner zu Genaukennern werden, besteht aber immer. Leider gibt es nur zu viele naive Gutmenschen, die sie zuerst verdrängen, dann vergessen.
Sonntag, 24. Februar 2008 19:54
Gotthard: Diskont
Der dortige Pfarrer, Hw. Bruno Barbocovi, verlangt für normale Beerdigungen einen Grundpreis von 150 Euro. Dieser kann gesenkt werden, wenn sich die Trauernden mit weniger Heizung und Beleuchtung sowie mit einer Reduktion der Glockenschläge einverstanden erklären.
Dieser Pfarrer hat doch ein sehr soziales Herz…
Alle Lesermeinungen anzeigen 22 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net