Der brasilianische Klerus hat den Heiligen Vater gebeten, den Zölibat der Weltpriester abzuschaffen. Angeblich sind Bischöfe diesbezüglich auch schon zur Tat geschritten.
Brasilianische Bischöfe beim Papstbesuch im Mai 2007
(kreuz.net) Die Priester Brasiliens sind offenbar zölibatsmüde. Darum haben sie sich direkt an Papst
Benedikt XVI. gewandt, damit er ihnen die Priesterehe zugestehe.
Das berichtete die italienische Webseite
‘Petrus’.
Diese Forderung der Priester geht aus dem Schlußdokument der zwölften ‘Nationalversammlung
der Priester’ hervor, die am vergangenen Dienstag zu Ende gegangen ist.
Das Treffen fand im von den Jesuiten
geleiteten Exerzitienhaus Itaici in der Stadt Indaiatuba im Bundesstaat Sao Paolo statt.
Dabei versammelten
sich 430 Delegierte, welche die 18.685 Geistlichen vertraten, die in den 9.222 Pfarreien der 269 brasilianischen
Diözesen tätig sind.
Der Forderungskatalog der Priester wird jetzt an die Kleruskongregation geschickt.
Dessen Präfekt, Claudio Kardinal Hummes, war früher Erzbischof von Sao Paolo.
Kardinal Hummes hatte
kurz nach seiner Ernennung in den Vatikan erklärt, daß der Weltpriesterzölibat „kein Dogma“ sei und
daß der Rückgang der Berufungen die Kirche bewegen könnte, „über diese Frage nachzudenken.“
Im Dokument,
das die brasilianischen Priester nach Rom schicken, werden zwei Arten von Priestertum verlangt: das zölibatäre
Priestertum, das zum Beispiel für die Ordensleute obligatorisch wäre, und das verheiratete Priestertum.
Außerdem wird auch gefordert, daß abgefallene Priester, die geheiratet haben, wieder in ihren Dienst
zurückkehren können.
Mit Bezug auf die antikirchliche spanische Tageszeitung ‘El Pais’ berichtet die
Webseite ‘Petrus’ auch von einem ungenannten Bischof. Dieser soll erklärt haben, daß in Brasilien angeblich
schon seit längerem verheiratete Laien zu Priestern geweiht werden.
Für diese Meldung gibt es keine
offizielle Bestätigung.
Im übrigen wünschen sich die brasilianischen Priester auch eine „demokratischere“
Wahl der Bischöfe und die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten.
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108 Lesermeinungen
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S…k… ja so ein Dummlappen wie du muss was von Bissgurke erzählen, schon wieder ein Griff ins Klo!
Sie übertreffen sich ja, Süßeste, in diesem Jammertale Ihrer Tränen! Ihre Auswürfe möchten Sie wohl
gern in die Lauretanische aufnehmen…wa?
#102 kath.Sachs † 18:59:19 | Freitag, 22. Februar 2008
@Florian Geyer: kath.Sachs „wenn sie die Notrufummer der Apotheke brauchen sind sie bei mir falsch. Gute
Besserung jedenfalls.“ Ja das is natürlich klar! Weil, wo der Satan keine Chance hat, da braucht man
auch keine Notrufnummer zu erwarten. Das is ganz klar is das. Aber bessern muß er sich trotzdem jedenfalls,
auch das is klar!
#99 kath.Sachs † 18:29:39 | Freitag, 22. Februar 2008
@Florian Geyer – Jawoll! Genau! „Die Abart wird neuerdings ohnehin immer und überall mit „Liebe“ gerechtfertigt.
Der Satan benutzt generell immer so menschenfreundliche honigsüsse Worte.“ Das liegt daran, daß die
Abart einfach Ersatz für die honigsüssen Worte geworden sind. Denn dadurch hat der Geyer hier das intellektuelle
Niveau sosehr gehoben, daß der Saran überhaupt nicht mehr da rankommt an die Liebe und so … Ja, und
dann wollte ich auch noch sagen, daß die Abart an sich schon … und überhaupt … und so … Jawoll!!!!!
#98 Florian Geyer 18:16:49 | Freitag, 22. Februar 2008
Die Abart wird neuerdings ohnehin immer und überall mit „Liebe“ gerechtfertigt. Der Satan benutzt generell
immer so menschenfreundliche honigsüsse Worte
Scheinliebesapostel Knalleph Jetzt will er schon in seinem protestantischen Hochmut bestimmen wer wann,
zu etwas was sagen darf. Das ist die verdeckte Meinungsdiktatur eines (Schein) Gutmenschen. Das sind Knallephs
Vorstellungen von Demokratie und Meinungsfreiheit, eben wieder mal ein Griff ins Klo! Mit dem Finger mit
dem er auf andere zeigt bohrt er selber ganz tief in seiner braunen Nase!
ExBochumer: Aber bitte nur Betroffene Dazu gehören auch irgendwelche Pastoralassistentinnen oder Pfarrhaushälterinnen.
Dem kann ich deshalb nicht zustimmen, weil ja nicht bekannt ist, welche Pastoralassitentin und welche
Pfarrhaushälterin trotzdem betroffen ist. Jedenfalls sollten Betroffene dieser beiden Berufsgruppen schon
auch mitreden können. Aber bitte nur Betroffene!
#91 ExBochumer † 17:26:09 | Freitag, 22. Februar 2008
@ Aleph Sie sagen es. Unbetroffene sollten zum Thema Zölibat schweigen. Dazu gehören auch irgendwelche
Pastoralassistentinnen oder Pfarrhaushälterinnen. Ich für meinen Teil werde zum Thema Zölibat nicht
schweigen.
#90 raindance1 † 17:21:44 | Freitag, 22. Februar 2008
Das Zölibat: gut für die, die zur ehelichen Treue ohnehin nicht fähig sind, gut für die, deren Unterhalts-
und Schweigegeldzahlungen vom „Arbeitgeber“ übernommen werden. Gerade diese Gruppe von Priestern wird
vom zölibateren System der Kirche geschützt.
ExBochumer Sie bestärken mich eigentlich in meiner Meinung, dass Unbetroffene keine Forderungen für
die Betroffenen stellen und markig vertreten sollten. Es ist in höchstem Maße scheinheilig, andern Personen
eine Lebensweise aufzubürden, die man selbst, aus welchen Gründen auch immer, niemals realisieren möchte.
Wenn nämlich die Betroffenen sich äußerten, dazu gehörten natürlich auch die Pfarrhaushälterinnen,
wäre in der gesamten Diskussion für viel mehr Klarheit gesorgt. Aber dahin dürfte es noch ein langer
Weg sein.
#88 ExBochumer † 16:55:38 | Freitag, 22. Februar 2008
@ Aleph Und vor allen Dingen sollten sich auch die Frauen aus dem Thema Zölibat zurückhalten. Und dann
noch solche, die ein „Halbwissen“ in Theologie haben, Erstunterzeichner des Kirchenvolksbegehrens sind
und meinen, die römisch-katholische Kirche repräsentieren zu repräsentieren.
@ Homcat Es gibt so gut wie keine Menschen ohne Verletzungen oder Narben auf der Seele und ich wüsste
nicht das Kreuz.net einmal alle Homosexuellen verteufelt hätte. Praktizierte Homosexualität ist nun
mal eine seelische Störung die der Ordnung Gottes entgegengesetzt ist und bedarf der Vergebung und Heilung
durch Gott. Das jetzt bei dir alle Priester mit Haushälterinnen Sex haben sollten zeigt deutlich das
durch das leugnen der Sündhaftigkeit der praktizierten Homosexualität indifferenzviertes Denken kommt.
@Sozialkatholisch hätten durch das Pflichtzölibat irgendwelche seelischen Zwänge und Gestörtheiten
Man nimmt auf +net dies doch ebenfalls für Schwule an, wenn über einen Kamm scheren, dann richtig…
Also: Alle Priester haben Sex mit der Haushälterin. Punkt. Fertig…
Wahnvorstellungen Es gibt hier Leute die sich so Selbstbelügen das sie den Wahnvorstellungen obliegen
fast alle Priester hätten ein Verhältnis mit irgendwelchen Frauen oder Männern, oder hätten durch
das Pflichtzölibat irgendwelche seelischen Zwänge und Gestörtheiten. Das sie durch ihr dummes antikirchliches
Gerede den Segen der auf dem Pflichtzölibat liegt immer weiter abbauen merken sie nicht. Wenn welche
z.B. von einem Gottverdammten Kirchengesetz reden sollten sie besser nach Bischof Braun gehen und dort
glücklich werden. Ihr dummes Gerede verschleiert nämlich die Kraft und den Segen der auf dem Pflichtzölibat
liegt und verleiten viele Priester mit dem Zölibat zu brechen.
ExBochumer: Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen. Man sollte sich auch keine richtigen Hoffnungen
machen, wenn nicht sicher ist, dass sich diese auch realisieren könnten. Ein pensionierter Pfarrer ist
doch keine schlechte Partie. Und wenn er nach 30, 40 Jahren seine Haushälterin ehelicht, wenigstens standesamtlich,
ist das doch korrektes Vorgehen. Leider halt recht spät. Aber warum sollen die beiden älteren Herrschaften
ihr Zusammenleben nach entsagungsreichen Jahren nicht juristisch fundamentieren, wenn der eine Teil in
Pension geht. Dagegen können doch nur die Vertreter der reinen Theorie Einspruch erheben, weil sie selbst
nicht davon betroffen sind.
Mich wundert es… daß das Bild diesen Untertitel hat und keinen anderen. Da die Herren eine Regenbogenflaggen-ähnliche
Kopfbedeckung tragen, dachte ich schon, daß es irgend etwas mit der Homo-Unzucht zu tun hat. Aber nein,
ich bin enttäuscht worden… Oder noch besser: „Die neuen Trachten der Brüder der perpetuellen Indulgenz“ o^/
#82 ExBochumer † 15:23:57 | Freitag, 22. Februar 2008
@ Bussmann @ regina1961 Ich denke, dass sogar manch einer der älteren und alten Herren sich überlegen
den Bund fürs Leben einzugehen. Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen. @ Regina1961 Pulvermacher
ist nicht der einzige „Gegen“-Papst. Da gibt es noch mehr, sogar auch mit Internetpräsenz. Ich suche
Ihnen, falls Interesse besteht, heraus.
Schluß mit dem Zölibat Wunderbar, dass doch jetzt die Bischöfe voranmachen, denn der Zölibatswahnsinn
wird hoffentlich auch bald von Kurie und Papst so gesehen werden. Und großartig wäre es, wenn auch für
die jetzigen Priester Schluß mit der Zölibatsverpflichtung wäre und nicht erst für die, die sich jetzt
zum Priesterberuf entscheiden. Ich denke, dass sogar manch einer der älteren und alten Herren sich überlegen
den Bund fürs Leben einzugehen. Weitehrin wäre es großartig, wenn die jetzigen Priester ohne Amt,
wieder zurückkehren könnten.
Nichtbetroffene Theoretiker Es erweist sich immer als sehr pikant, wenn sich die Zölibats-Theoretiker
volltönend zu Wort melden, die einfach nicht damit aufhören können oder wollen, Priestern eine Lebensform
schmackhaft zu machen, von denen sie selbst keine Ahnung haben können. Es geht nicht um Zölibat Ja oder
Nein. Es geht vielmehr um die abgrundtiefe Scheinheiligkeit, mit der das Zölibat von völlig unbetrofffenen
Theoretikern eingefordert wird, damit es die Priester einhalten müssen. Das Verfechten der Zölibatsidee
durch nichtbetroffene Theoretiker hat, man möge verzeihen, stark sadistische Züge. Deshalb war es sehr
gut, das Erzibschof Zollitsch die theologische Unbegründbarkeit des Zölibat angesprochen hat. Bevor
das Zölibat am Ende noch zu einem nichtzuverkündenden Dogma gerinnt.
korrigiere mich Die Bischofsweihe ist wohl dann zweifelhaft, weil weitestgehend im „neuen Ritus“, allerdings
sollen irgendwelche Elemente aus dem traditionellen Ritus verwendet worden sein. Priester im katholischen
Sinn ist Herr Braun möglicherweise schon.
#76 Regina 1961 12:45:06 | Freitag, 22. Februar 2008
Pius XIII Lieber Bernd Stromberg, den Geburtdaten nach müßte dieser „Heilige Vater“ nun ja schon bald
mumifiziert sein… Und wäre das nicht wieder ein Deutscher oder deutschsprachieger Papst? Pulvermacher
klingt halt so deutsch! Aber schon interessant. Vielen Dank für den Link. Regina1961
Liebe Regina1961 Bei allem muss man sich klar machen, dass es sich bei diesen Gruppierungen um absolute
Splittergruppen handelt, die von der katholischen Kirche meist nur am Rande wahrgenommen werden. Ein „schönes“
Beispiel finden Sie hier: Papst Pius XIII. www.truecatholic.org/pope/ Schauen Sie sich mal die Seite an
und Sie werden aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Weißer Rauch steigt auf – über einer Berghütte
von Montana Aber ernst nehmen? Es ist eher ein interessantes religionssoziologisches Phänomen, das es
so etwas gibt. Aber für die katholische Kirche ohne jede Bedeutung.
Matthias Braun Wenn ich mich auf die Angaben verlassen kann, die im Internet hinsichtlich seiner Sukzessionslinie
kursieren, dann ist Herr Braun wohl ein im Sinne der kath. Glaubenslehre gültig geweihter Bischof.
#73 Alois Bischof 11:44:40 | Freitag, 22. Februar 2008
Wozu auch ein Zölibat? Wenn wann dem römisch-katholischen Priester durch den Novus Ordo schon den größten
Teil seiner Identität genommen hat. In Brasilien sind die meisten Kleriker fest von marxistischen Irrtümern
infiziert, und wohl auch jemals rekrutiert als Sowjetagenten anno dazumals. Wer Materialist ist, und die
Notwendigkeit der Züchtigung des Fleisches nicht anerkennt, will kein Zölibat mehr. Die Tragik der „erneuerten
Konzilskirche“ in den praktischen Umständen.
#72 ExBochumer † 11:34:10 | Freitag, 22. Februar 2008
Zu Matthias Braun: In einem anderen Thread schrieb ich heute Nacht folgendes zu Braun: www.rp-online.de/public/ar…ten/500637
Zitat: „Franz Kretschmann, Sprecher des Bistums Aachen, sagt, das Bistum überwache die Internetseiten
aufmerksam. Matthias Braun lasse man vorerst in Ruhe, man nehme ihn nicht für voll. Die Rechtsabteilung
prüfe die Angelegenheit, sehe zurzeit keinen Handlungsbedarf. Pater Andreas Petit, Leiter des Studienheims
im Nikolauskloster, sagt, er habe den Eindruck, dass Braun krank sei. „Er ist ein armer Tropf, der dringend
Hilfe braucht.“ … Nach Angaben von Matthias Braun habe das Bistum Aachen erwogen, „uns den Offizial
(Kirchenrichter (Red.)) auf den Hals zu hetzen“. Bislang sei nichts geschehen. Er selbst habe einen guten
Kontakt zum römisch-katholischen Pfarrer von Jüchen, Ulrich Clancett. Der bestätigt auf Anfrage, Matthias
Braun zu kennen, lehnt darüber hinaus aber jede weitere Stellungnahme ab. Wie aus dem Malteser Hilfsdienst
(MHD) in Jüchen verlautet, bei dem Braun als Rettungsassistent beschäftigt war, sei Braun dort zunächst
als sehr zuverlässig und einsatzfreudig aufgefallen. Als er dann auf einem Rechner des MHD begonnen habe,
eine Homepage für die „Neu-Katholiche Kirche“ zu basteln, und von einem Versandhandel ein Bischofsstab
an Braun über die Adresse der Malteser geschickt wurde, habe der Malteser Hilfsdienst sich entschlossen,
Braun zu entlassen. Dem sei dieser aber durch eine Kündigung seinerseits zuvorgekommen.“
#71 Regina 1961 11:25:10 | Freitag, 22. Februar 2008
„Bischof“ Braun Krank sehen diese Männer aber nicht aus! ( Gut, einem Mörder steht auch nicht im Gesicht
geschrieben, daß er ein Mörder ist…) Aber die Argumente, die sie in der Homepage erbringen, klingen
vordergründig auch logisch, sehr verlockend und könnten für weniger informierte Gläubige zu einem
Fallstrick werden. Ich wäre da wachsam und vorsichtig. Interessant war, daß es auch eine „freikatholische
Kirche“ gibt. So langsam bewegen wir uns wohl Richtung Protestantismus.
Kleiner Nachtrag Die Neukatholische Kirche hat auch eine Homepage …neu-katholische-kirche.de/index.html.
Am 24. Februar wird Bischof Braun dann zum Bischof geweiht. Allerdings im „Novum ordo missae“. Kennt den
irgendjemand? Na ja, in der „Neukatholischen Kirche“ ist ordo halt zum Neutrum mutiert. Da kann man nur
hoffen – sofern lateinische Texte verwendet werden – dass sich die Konsekratoren und der Ordinand peinlich
genau an die Texte halten. Sonst gibt es eine latinistische Katastrophe)
#69 Puchil2 † 09:34:16 | Freitag, 22. Februar 2008
Zu O Cebreiro und bischofbraun Ich teile eure Meinung zum Thema: Bravo! Übrigens: Niemand will den Zölibat
abschaffen. Aber die zwanghafte Koppelung von Ehelosigkeit und Pristeramt bringt mehr Schaden als Nutzen
für die Kirche. Schon im 13. Jahrhundert sagte Petrus Comester:„Der Teufel hat der Kirche nie so geschadet
wie die Kirche sich selbst, als sie die Priester zur Ehelosigkeit zwang.“
Neukatholische Kirche Wenn es interessiert, hier gibt es einen informativen Artikel zur Neukatholischen
Kirche www.rp-online.de/…h/nachrichten/500637, beinahe eine Ein-Mann Kirche. Nach eigenen Angaben gibt
es immerhin 50 Anhänger. Die Verantwortlichen des Bistums Aachen beobachten die Szene ein wenig, glauben
aber nicht, eingreifen zu müssen. Denn ernst wird die Neukatholische Kirche nicht genommen. Warum auch?
Pflichtzölibat Das Pflichtzölibat wird noch in der römisch katholischen Kirche geistige Frucht und
Segen bringen wenn der Zöllitschbart schon lange ab ist. Interessant finde ich auch wie selbstgerechte
möchtegern Katholiken sich in ihrer kirchenfeindlichen Meinung suhlen und dann noch abfällig mit den
Fingern auf Menschen zeigen die sich noch einwenig Treue zum Lehramt bewahrt haben
#66 kath.Sachs † 09:06:26 | Freitag, 22. Februar 2008
@Nachtlaterne: Ganz meiner Meinung! „es geht nicht um die aufhebung eines denkverbotes, es geht darum,
dass man das richtige denken mit falschem denken überlagern will. der zölibat ist ein sehr großer glaubensbeweis!“
Da bin ich ganz Ihrer Meinung; denn das Denkverbot ist mit einem richtigen Gedanken aufgehoben. Wenn nämlich
das Zölibat mit einem großen Glaubensbeweis vom Denkverbot überlagert wird, na wo kommen wir da hin?
Da wäre ja der Satan persönlich, wär der dann aber … Ja und überhaupt …
#65 Nachtlaterne 08:59:04 | Freitag, 22. Februar 2008
oceBREIo es geht nicht um die aufhebung eines denkverbotes, es geht darum, dass man das richtige denken
mit falschem denken überlagern will. der zölibat ist ein sehr großer glaubensbeweis!
#64 O Cebreiro 08:14:05 | Freitag, 22. Februar 2008
Herzlichen Glückwunsch …! … an die brasilianische Bischofskonferenz! Erzbischof Zollitsch scheint
doch nicht so alleine zu stehen – der sich allerdings meines Wissens gar nicht für eine Aufhebung des
Zölibats sondern nur für die Aufhebung eines Denkverbots aussprach! Ähnlich wie der brasilianische
Klerus argumentiert wohl auch P.M. Zulehner, wenn er sich für die Weihe von „Leutepriestern“ ausspricht,
für die das Zölibat nicht geboten sein soll.
#63 Nachtlaterne 06:01:13 | Freitag, 22. Februar 2008
wenn diese priester meinen… …die ehe sei keine art von ein samkeit, sozusagen zölibat, dann irren
sie gewaltig. schon nietzsche, der doch gewiss kein kirchenfreund war, stellte fest, dass nur der ölibat
ein lebendiges zeichen für den glauben sei. wie sehr warten die liberalen auf einen papst nach ihrem
herzen. er soll die schwule szene lächelnd segnen und vermutlich selber schwul sein. er soll den zölibat
aufheben und eigenhändig kondome verteilen, diie jugendlichze zum sofortigen gebrauch animieren. er soll
ein papst dieses verkommenen zeitgeistes sein und alles was er tut das soll im namen gottes verkündet
werden. bei einer abtreibung soll der papst demonstrativ selber assistieren und der vernichtung und entsorgung
voll zustimmen. pornografie soll er lieben und demzufolge konsumieren. achh, wäre das ein papst nach
dm herzen der humenen, liberalen und toleranten.
#62 ExBochumer † 04:52:29 | Freitag, 22. Februar 2008
Schon wieder so eine „1-Mann-Kirche“ Und: 4 x „ich“ in einem Satz – das heißt schon was. Eingebildet
ist dieser Möchtegern-Bischof, der noch nicht einmal geweiht ist, überhaupt nicht. – Eben wie Lingen &
Co. nur ein „Vagant“. Mehr nicht. Am besten ignorieren.
#60 bischofbraun 02:15:38 | Freitag, 22. Februar 2008
Kommt doch mal endlich von eurem hohen Ross runter!!! Liebe Mitbrüder in Christo, ihr regt euch hier
im Forum über Dinge auf, die bis zum heutigen Tage in keinster Weise dogmatisiert wurden. Ich selbst
bin der Bischof der „Neu-katholischen Kirche“, ich habe eine Frau, ich habe einen Sohn und ich übe mein
bischöfliches Amt vielleicht besser aus, als es manch ein römisch-kathlischer Bischof ausübt. Ihr schaut
nur danach, ob das, was sich in der Kirche abspielt, sich nach traditionalistischen Richtlinien abspielt!
Der Liebe Gott oder anders gesagt die göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe, spielen bei euch
keine Rolle mehr. Schade, dass ihr immer glaubt, alles besse zu wissen wie der Herr. Schade, dass der
Herr bei euch nichts mehr zu sagen hat. Schade, dass der heilige Geist vergeblich versucht auf euch hernieder
zu kommen. Liebe Grüße und Gottes reichen Segen +Matthias Episcopus electus der Neu-katholischen Kirche
#59 Hans Bendix 01:10:24 | Freitag, 22. Februar 2008
Und, was macht man wohl mit den Witwen? … Zahlen! Ich kannte mal einen Domherren in einer deutschen
Diözese sehr gut; das war noch vor der Reform des Rentenrechts. Der war im wirklichen Leben Dr. jur.
gewesen und hat dann auch noch in Theologie promoviert. Jedenfalls ist dem sein Erzbischof H. ziemlich
dumm gekommen, als er (der Domherr) schon in die 70 war und im Krankenhaus lag. Da verlangte der Erzbischof,
daß er auf sein Kanonikat verzichten sollte. Dem Domherrn ging es dabei aber nicht um die Bezüge, sondern
nur darum, daß er eigentlich als aktiver Domherr beigesetzt werden wollte. Das wollte aber Erzbischof
H. nicht und wollte ihn daher nötigen, auf sein Kanonikat zu verzichten. Sogar ins Krankenhaus ist Erzbischof
H. gekommen, um zu kriegen, was er wollte. Da ist dem Domherrn praktisch auf dem Sterbebett der Kragen
geplatzt. Er ließ deshalb einen Standesbeamten kommen und hat die damals 22 jährige Nichte seiner Haushälterin
zivil geehelicht. So war natürlich sein Kanonikat Essig, weil Erzbischof H. damit darüber verfügen
konnte. Aber Erzbischof H. mußte einsehen, daß in den erzbischöflichen Rosen, auf die er sich gebettet
wähnte, mach böser Dorn steckte. Der Domherr hat den Krankenhausaufenthalt kaum ein halbes Jahr überlebt.
Aber seine „Ehefrau“, die nie wieder geheiratet hat, bezieht bis heute von dieser deutschen Erzdiözese
die stattliche Witwenpension aus der Domherrenbesoldung. Das war die Rache des Domherrn! Und weil der
auch Jurist war, ist das ganze so wasserdicht gewesen, daß Erzbischof H. da nicht herauskam.
Zollitsch … … ist schon alt, da muss er sich ultraschnell profilieren, um überhaupt was auf einem
Sessel zu tun, der nur wenig Gestaltungsspielraum hat. Dafür sind so Klatsch-Themen wie Weiberpriestertum
und Zölibatabschaffung dann gut.
ich war einmal zu Besuch bei den Kalasantinern… das ist so eine junge, kleinere Ordensgemeinschaft in
Wien. Und der Jung-Padre, der dort die kleine Pfarre betreut war ein sehr, sehr lieber Mensch mit einer
herzlichen Ausstrahlung. Er saß dann beispielsweise nach dem Gottesdienst zusammen mit ein paar Mädchen
und die sangen gemeinsam. Er sagte mir im Gespräch, dass er auch Kindergartenbetreuung mache und ihm
das sehr viel Freude bereitet und er nicht darauf verzichten könnte. Da sage mir jemand, dass so ein
liebenswerter junger Priester, ganz ohne Berührungsängste und mit Elan für die Glaubensbotschaft nicht
geeignet ist junge Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Einer ganz im Sinne des Ausspruchs Jesu:
„lasset die Kinder zu mir kommen“. Das können ja auch erwachsene Kinder sein. Viele Erwachsene sind desillusioniert
und brauchen jemand, der sie wie ein Kind bei der Hand fasst und leitet.
#55 Kurt K. 23:50:09 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Matt2 mein Gott! Jesus hat auch keine Kinder gezeugt, aber dennoch seine Jünger wie Kinder geschart…
war etwa der Mensch, der doch von sich behauptete Liebe zu sein nicht befugt diese Menschen zu unterweisen?
Hat er ihnen nicht seine Liebe erwiesen? Genauso absurd ist es einen Priester in seiner seelsorgerischen
und pädagogischen Tätigkeit abzuqualifizieren, bloß weil er keine eigenen Kinder zeugt und etwa beim
Windelwechseln nicht selbst Hand angelegt hat. Ja, richtig, Matt, Jesus hat seine Jünger wie Kinder um
sich geschart. Das Zauberwörtchen hier ist dieses ominöse „wie“. Jesu Jünger waren aber keine Kinder.
Es waren erwachsene Menschen. Und dass Jesus kein Weib hatte – nunja: a) war er nach eurer Überzeugung
Gottes Sohn. Da gelten numal dann andere Maßstäbe als bei „normalen“ Priestern. b) ist Jesus ca. 35
Jahre alt geworden. Und nicht 80 oder so wie heutige Menschen es oftmals werden. Die Sehnsucht nach einer
echten menschlichen Partnerschaft mag man in den ersten Lebensjahrzehnten voller Idealismus und Enthusiasmus
für seinen Beruf noch verdrängen. Aber irgendwann bricht das eventuell hervor. Was ist z.B. bei einer
Krankheit des Priesters? Wer kocht ihm ne heisse Hühnerbrühe? Pflegt und betreut ihn? Die Haushälterin
wahrscheinlich. Das ist aber mit Sicherheit nicht dasselbe wie wenn das ein geliebter Mensch macht. Oder
am Ende, der Priester ist alt, kann nicht mehr arbeiten, wer istd ann bei ihm und altert mit ihm zusammen?
NA? Der liebe Gott? …
#54 Aleph † 23:49:10 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wink vom Vatikan ? Kann ja sein, das Erzbischof Robert Zollitsch einen Wink vom Vatikan erhalten hat,
die Diskussion anzufachen. Damit da endlich mal Butter zu die Fisch kommt. Wenn es in Brasilien schon
brodelt…!
#51 matt2 † 23:22:30 | Donnerstag, 21. Februar 2008
mein Gott! Jesus hat auch keine Kinder gezeugt, aber dennoch seine Jünger wie Kinder geschart… war
etwa der Mensch, der doch von sich behauptete Liebe zu sein nicht befugt diese Menschen zu unterweisen?
Hat er ihnen nicht seine Liebe erwiesen? Genauso absurd ist es einen Priester in seiner seelsorgerischen
und pädagogischen Tätigkeit abzuqualifizieren, bloß weil er keine eigenen Kinder zeugt und etwa beim
Windelwechseln nicht selbst Hand angelegt hat.
#50 Leblhuber 23:19:34 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Liebe Leute! Verheiratete Priester bringen ein Kartenhaus zum Einsturz! Die Pfarrhöfe umbauen, auf Erbschaften
verzichten, sie zu lebenslänglicher Ehe(hölle) verdammen oder das Eheannulierungsrecht in ein Scheidungsrecht
verwandeln oder sie im Fall der Scheidung hinausschmeißen. Und was machen wir mit den Witwern? Die Kirche
ist doch mit der Ehelosigkeit der Priester bis jetzt ganz gut gefahren. Für Priesterkinder wird heute
gezahlt und privatrechtliche Verträge (Konkubinatsvertrag, Schenkungsvertrag, Erbvertrag, Testament,
Lebensversicherung usw.) können sowohl die Frauen, als auch die Kinder absichern. Und, was nicht übersehen
werden darf, uneheliche Kinder haben, im Gegensatz zu früher, kein Mal auf der Stirn. Lassen wir es doch
so, wie es ist! o^/ o^/ o^/
#49 Kurt K. 23:04:37 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ Matt2: Universal-Genies Es kommen dann beispielsweise junge Menschen zu ihm, die er zwar nicht selbst
gezeugt hat, aber deren Erziehung er mitbestimmen kann, sodass diese ihn sogar wie einen geistigen Vater
sehen, also wie das Ebenbild des himmlischen Vaters. Das ist doch eine große Würde und ein großes Glück.
Es liegt doch ganz an seinen Bemühungen, wie erfüllend dieses Dasein sich für ihn gestaltet… Ja,
so ein Priester ist schon ein toller Hecht. In seinem 10 Semestrigen Studium lernt der Dinge, für die
andere ein halbes Leben benötigen! Intelligenzbestien müssen die sein, die Priester. Nicht nur Theologie
wird in diesen 5 Jahren gepaukt, nein!, auch Erziehungswissenschaften, Pädagogik und Didaktik werden
perfekt gelernt! Absolvieren viele Monate des Praktikums an Schulen, KiTas und und Familien! Eben damit
diese Wunder-Priester auch in der Erziehung von den ihm anvertrauten Menschen glänzen können und sich
als Ersatz-Väter einbringen können! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verzicht auf den Sex das
große Leid verursacht. Ich würde eher meinen, man lässt sich da beirren durch den Zeitgeist. Nein,
Matt2, wahrscheinlich nicht der Verzicht auf Sex, sondern der auf partnerschaftliche Liebe zu einem anderen
Menschen. Können oder wollen Sie es nicht verstehen? Und letztlich wäre auch die Glaubwürdigkeit eines
Priesters, der versucht, anderer Menschen Kindeserziehung irgendwie zu beeinflussen, höher, wenn derjenige
irgendeine Ahnung davon hätte…
Haben die brasilianischen Geistlichen übersehen… dass der Karneval schon rum ist ? Vielleicht sollte
mal jemand denen das erklären und ihnen die Flaschen aus der Hand nehmen.
#45 bonifatius 22:33:47 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Kath.Sachs: Müllproduzierer bin ich nur dann, wenn Begriffe in einer Sachdiskussion ins Lächerliche
gezogen werden, wenn beim Dialogpartner(rin) Argumente fehlen und persönliche Schimpfwörter wie bei
der feunen Königin fallen.
#43 kath.Sachs † 22:04:35 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@bonifatius: @Regina 1961: „Es grüßt die Herzdame ein schrulliger, verstaubter Proll!“ Ja, der Bonifaz
der hat das gewisse etwaz; deshalb wollen wir ihn hoch leben lassen: Hoch die Tassen! Hoch die Tassen!
Hoch Bonifaz, die Extraklassen. Jetzt sucht er seine Braut, doch wurde sie geklaut … – Mein Gott, was
hier für ein Müll geschrieben wird …
#41 bonifatius 21:55:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina 1961: Oh, pardon, wußte nicht, daß ich es mit einer vornehmen Dame zu tun hatte, zumindest was
was ihre feune Wortwahl betrifft. Gell, sie sind aufgeklärt, offen für jedwede Glaubensdiskussion (auch
wenn es nur ein substenzloses, gefühlvolles Gefasel mit viel Herz ist). Aber wehe, es läuft nicht so
wie es der Herzdame gefällt, dann kann sie hart werden wie ein französisches Manequin, auch in der Wortwahl
(sic!). Trotzdem, ich wünsche, daß all ihre Hoffnungen in Erfüllung gehen, außer daß sie einmal eine
Pastorin oder die Gattin eines Pastors werden. Denn dann würde ich die Kirchensteuer verweigern. Es grüßt
die Herzdame ein schrulliger, verstaubter Proll!
#40 timpressum † 21:53:04 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Verheiratete Priester Es gibt sehr viele Priester, deren Ehe von der Kirche anerkannt wird. Entweder sie
sind kovertiert oder wurden z.B. in einer Untergrundkirche wie der damaligen CSSR geweiht. Theologisch
ist der Zwang (!) zum Zölibat wirklich Unsinn!
#39 Vineta 21:51:30 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Entweder Bischöfe demokratisch wählen oder… Im übrigen wünschen sich die brasilianischen Priester
auch eine „demokratischere“ Wahl der Bischöfe Mit diesem Wunsch könnte man sich ja direkt anfreunden,
wenn man sich so umsieht, was für Typen allenthalben und besonders im deutschen Sprachraum nicht nur
vereinzelt, sondern in großer Zahl von den Päpsten auf die Bischofsstühle gehievt werden. Den Eindruck,
daß es Päpste als ihre Hauptaufgabe betrachten, sich die größte Mühe zu geben bei der Auswahl der
geeigneten Kandidaten fürs Bischofamt, hat man nun ja leider ganz und gar nicht. Schmerzhaft müssen
wir erleben, daß Bischöfe einfach nie gefeuert werden, egal wie sehr sie der Kirche geschadet haben,
egal um viele Milliarden Dollar sie sie erleichtert haben, egal, wie viele Skandale sie verursacht haben.
Schlimmstenfalls werden sie mit dem Lob, gute Hirten gewesen zu sein, mit einer schönen Pension beschenkt.(Sogar
ein Milingo kriegt eine) Oft werden sie sogar noch befördert. Päpste greifen in ihrem Laden nicht mal
wie die allerschwächsten Firmenbosse in der freien Wirtschaft durch. Wozu sind sie überhaupt da? Brauchen
wir sie etwa nur zum Herumbasteln an uralten Karfreitagstexten und zum Koranküssen? Es gibt im Deutschen
ein Sprichwort: Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken! Und es wäre ja ganz und gar nicht das erste
Mal in der Kirchengeschichte, daß einem dieser Gestank in die Nase steigt.
#35 Gotthard 21:23:11 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Donareichen-Fäller ein Priester ohne weltliche Bindung den Rücken frei hat für Gott. In der Taufe
wird jedem Täufling gesagt: Komm, folge mir nach! es gibt nur die eine Nachfolge – in ganz unterschiedlichen
Art und Weisen … DAS ist Berufung! Berufung ist nichts Spezifisches … von diesem frommen Gedanken
solltest du dich mal befreien. Wer bei der Trauung JA zu einander sagt, sagt JA zu dieser Berufung!
#34 Regina 1961 21:23:04 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@bonifatius Aus welcher Proll-Ecke kommen Sie denn? Ich habe nur geschrieben, was ein Priester verdient.
Stelle ich mich damit schon außerhalb der Kirche? Entweder Sie mäßigen Ihren Ton oder Sie halten den
Mund. Mein Vorschlag, Sie Flegel!
#33 Gallowglas 21:22:15 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Botschafter Die Muttergottes sagte in Grub zu Myrtha Maria: Achtet auf die Zeichen… Ja, schon schlimm …
wo kämen wir denn hin, wenn sich kath. Priester auf einmal an die Bibel halten würden (Tip : 1.Timotheus
)
#32 kath.Sachs † 21:21:01 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Dr. Natterbach „Wer soll dann die Familien dieser Presbyter ernähren?Sollen deren Weiber anschaffen
gehen? Vielleicht werden demnächst die Priester Kolumbiens die Einführung der Polygamie fordern?“ Ja,
wußten Sie Dr. Natterbach noch nicht, daß Ihre Frau, Ihre (unehelichen) Töchter und auch andere weibliche
Verwandte von Ihnen bereits für kolumbische Bischöfe auf den Strich gehen? Na, da bin ich aber echt
überrascht über so viel Naivität von Ihrer Seite, daß Sie das noch nicht bemerkt haben. Jetzt aber
husch husch, daß sie Ihren Harem noch schnell zusammenbringen, ehe alle in Sankt Pauli ihr Geld verdienen.
#31 bonifatius 21:09:35 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@RRR:dies ist deshalb nicht recht. weil ein Priester ohne weltliche Bindung den Rücken frei hat für
Gott. Aber das werden sie mit tausenden Ausreden nicht akzeptieren, weil nicht sein kann, was nicht sein
darf. Trotz ihrer von mir nicht annehmbaren Meinung ihnen ein guats Nächtle!’ boni
#30 Doriano 21:01:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@ RRR Ich weiß etwas noch Unfassbareres: Es soll einen Bischof geben, der sogar ohne Erlaubnis des Papstes
Bischöfe geweiht hat! Und diese haben danach zahlreiche Priester geweiht, ohne dass ein vom Kirchenrecht
verlangtes Weiheentlassschreiben vorlag. Alle diese Priester sind daher suspendiert. Für diese Meldung
gibt es sogar offizielle Bestätigungen! Könnten Sie das bitte mal konkretisieren? Namen, Fakten ect.
Mit Dank im Voraus!
@ bonifaz Ja was denn nun? Auf die Frage, wie denn Priesterfamilien finanziert werden sollen, antwortet
man, indem man darauf hinweist, dass das nicht teurer wäre als zölibatäre Priester – weil deren Geld
durchaus für eine Familie reichen würde. Und nun ist das auch wieder nicht recht?
#28 bonifatius 20:55:23 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Regina 1961: Priester Wunschberuf gell! Das ist doch ein toller Beruf, der Priesterberuf! Mindestens
A 13, und im allgemeinen unkündbar solange noch die Kirchensteuer fließt. Nur ist er dann leider keine
Berufung mehr. Macht aber nix, ist ja äh so ein altes äh, fundamentalistisches, sektiererisches Wort,
die Berufung; ja das möchste… Und frei nach Tucholsky: eine Frau voller Rasse und Verve, und eine für’s
Wochenende zu Resrve, ja das möchste…
@ Biene Wenn Sexualität und Gott zwei einer widerstreitende Herren sind, dann können Eheleute also Gott
nicht dienen. Komisch. Warum ist die Ehe dann ein Sakrament? Merke: Das Wort von den „zwei Herren“ kann
sich unmöglich auf Priesterleben + Ehe beziehen, denn sonst dürfte die Ehe kein Sakrament sein. Wenn
die Ehe daran hindert, Gott oder auch nur der Kirche zu dienen, dann dürfte kein Christ je verheiratet
sein.
#26 Gotthard 20:54:07 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@bonifatius Er wird dadurch weder ein einzige Apostasie verhindern, noch eine Seele für Christus mehr
gewinnen. und wie viele Donar-Eichen hast du schon gefällt? (ich meine nicht diese verbalen vermeintlichen
Fäll-Aktionen hier im Forum!)
#25 heiner 20:52:05 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Irrtum Schon allein der Umstand, dass im Falle einer Abschaffung des Zölibats diese nie mehr rückgängig
gemacht werden könnte, sollte uns davor bewahren, diesem Irrtum zu verfallen.
#24 Biene Maja 20:45:03 | Donnerstag, 21. Februar 2008
RRR Zölibat Seelig die reinen Herzen sind sie werden Gott schauen wir hätten Kinder wenn nicht abgetrieben
würde. Haben wir doch eine Richtung. Zwei Herren kann man nicht diehnen
#23 bonifatius 20:38:57 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@Gotthard: schau mal einer an!!!! Ja, unser „guter, nein besserer selbst ernannter Katholik“ hat mit den
Brasilianern ein gefundenes Fressen gefunden. Vielleicht ist er verheiratet und möchte gerne Pastor werden
oder er ist Priester und kann sein Verhältnis durch die erfüllten Wünsche legalisieren. Er wird dadurch
weder ein einzige Apostasie verhindern, noch eine Seele für Christus mehr gewinnen.
#21 raindance1 † 20:15:20 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Das Zölibat ist unverzichtbar stellt euch vor, Priester müssten heiraten und treu sein. Was machen die
dann mit der süssen Tischmuttermaus, der Sekretärin und der PGR Vorsitzenden. Ganz zu schweigen von
der Chorleiterin, der Organistin, der Lektorin und der Kommunionhelferin.
#20 Regina 1961 20:08:37 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Priestergehalt Soweit ich informiert bin, verdient ein Priester in der Anfangszeit soviel wie ein Studienrat
(A13 bzw BAT 2a) Das sind doch gute Gehälter. Kann davon eine Familie nicht leben? Wenn man das berücksichtigt,
dann bräuchte eine Priesterehefrau gar nicht arbeiten zu gehen und könnte auch noch in der Gemeinde
mithelfen (in Analogie zur evangelischen Pfarrersfrau). Die Kommunion dürfte sie allerdings nicht austeilen…
@ Bienchen Sex ist nicht alles der Mensch vergeht aber die Liebe zum Herrn bleibt EWIG in unserer Zeit
ist TREUE wenig gefragt. Das heißt, ALLE müssten auf Sex verzichten? Da scheint Ihnen ja nicht viel
am Fortbestand der Kirche zu liegen. wenn sie nicht einmal IHR „VERSPRECHEN“ halten können wie dann in
der Ehe dann gibt es geschiedene Priester wie bei den Evangelischen sind sie Vorbild???? Es würde scheiternde
Priesterehen geben, genauso wie es scheiternde Zölibatsversprechen gibt. Hat jemand etwas anderes behauptet?
Sie haben geweihte Hände. Äh, und was folgt daraus für den Pflichtzölibat?
#18 Biene Maja 19:23:03 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Zölibat Sex ist nicht alles der Mensch vergeht aber die Liebe zum Herrn bleibt EWIG in unserer Zeit ist
TREUE wenig gefragt. wenn sie nicht einmal IHR „VERSPRECHEN“ halten können wie dann in der Ehe dann gibt
es geschiedene Priester wie bei den Evangelischen sind sie Vorbild???? Sie haben geweihte Hände.
Skandal! Dieser soll erklärt haben, daß in Brasilien angeblich schon seit längerem verheiratete Laien
zu Priestern geweiht werden. Für diese Meldung gibt es keine offizielle Bestätigung. Ich weiß etwas
noch Unfassbareres: Es soll einen Bischof geben, der sogar ohne Erlaubnis des Papstes Bischöfe geweiht
hat! Und diese haben danach zahlreiche Priester geweiht, ohne dass ein vom Kirchenrecht verlangtes Weiheentlassschreiben
vorlag. Alle diese Priester sind daher suspendiert. Für diese Meldung gibt es sogar offizielle Bestätigungen!
#16 matt2 † 19:21:12 | Donnerstag, 21. Februar 2008
also ich bin ja seit neuestem für den Zölibat, weil… dem Priester eben die geistige Fürsorge der
Gläubigen seiner Gemeinde obliegt. Das ist seine Familie im eigentlichen Sinn. Es kommen dann beispielsweise
junge Menschen zu ihm, die er zwar nicht selbst gezeugt hat, aber deren Erziehung er mitbestimmen kann,
sodass diese ihn sogar wie einen geistigen Vater sehen, also wie das Ebenbild des himmlischen Vaters.
Das ist doch eine große Würde und ein großes Glück. Es liegt doch ganz an seinen Bemühungen, wie
erfüllend dieses Dasein sich für ihn gestaltet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verzicht auf
den Sex das große Leid verursacht. Ich würde eher meinen, man lässt sich da beirren durch den Zeitgeist.
@ Dr. Natter Priesterfamilien wären in der lateinischen Kirche genauso finanzierbar, wie es derzeit Priesterfamilien
in den katholischen Ostkirchen sind und wie derzeit in der lateinischen Kirche verheiratete Pastoralreferenten,
Kindergärtnerinnen, Mesner und Verwaltungsbedienstete auch ganze Familien ernähren können. Oder sind
Ihnen da massenhafte Fälle von Prostitution bekannt?
@ Spätmerker Angesichts der Aktion von Zollitsch…kann es sich nur um eine konzertierte Kampagne handeln.
Es kann auch sein… …dass die brasilianischen Priester nicht über Spiegel-Interviews deutscher Bischöfe
in Kenntnis sind. …dass das Schreiben der Priester an den Papst gar nicht aktuell, sondern schon einige
Monate alt ist. Die „konzertierte Kampagne“ würde dann eher von kreuz.net betrieben. Jedenfalls ist Ihr
pauschales „Es kann nur soundso sein“ ganz großer Unsinn.
Nicht verstanden Diese Forderung der Priester Dem Artikel zufolge könnte es sich auch um eine Bitte handeln
statt einer Forderung. Woraus lässt sich entnehmen, dass es eine Forderung ist? Danke an die Redaktion
für jede Erklärung!
#10 Puchil2 † 18:53:13 | Donnerstag, 21. Februar 2008
An NureinLeser Ja, alle christlichen Konfessionen, die keine absolute Zölibatsverpflichtung kennen, haben
keinen Mangel an Amtsträgern. Wer das immer wieder behauptet – auch auf kreuz.net- nimmt einfach nachweisbare
Fakten nicht zur Kenntnis. Wohl nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
#9 Dr. Natterbach 18:50:43 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Wer soll dann die Familien dieser Presbyter ernähren? Sollen deren Weiber anschaffen gehen? Vielleicht
werden demnächst die Priester Kolumbiens die Einführung der Polygamie fordern?