Erwachsenenbildung
Lebendig zeitgemäß statt kirchlich institutionell
Ein Blick in die diözesane Erwachsenenbildung vermittelt die Gewißheit, daß diese immer noch mitten in der geistigen Umnachtung der 60er Jahre steckt. Ein Beispiel aus dem Bistum Trier.
Die deutsch-mexikanische Tango-Sängerin Olivia Molina
Die deutsch-mexikanische Tango-Sängerin Olivia Molina
© Pressefoto
(kreuz.net, Bad Sobernheim) Die „Katholische Erwachsenenbildung Glaube/Kirche“ des Bistums Trier veranstaltet heute abend und morgen ein Angebot zum „sakralen Tanz“.

Der Anlaß wird auf der Webseite des Bistums Trier angepriesen und steht unter dem Titel ‘Misa latino americana’ – lateinamerikanische Messe.

Ort der Veranstaltung ist die Malteserkapelle in der Stadt Bad Sobernheim – hundert Kilometer östlich von Trier.

Das Angebot beruht auf der „kraftvollen Musik“ der deutsch-mexikanischen Tango-Sängerin Olivia Molina (62), die bis in die 70er Jahre im deutschsprachigen Raum vor allem als Schlagersängerin bekannt war.

Im Vorstellungstext, der auf der Webseite des Bistums publiziert wurde, heißt es weiter:

Die Kirche wirbt mit der kraftvollen Musik der Sängerin Olivia Molina
Die Kirche wirbt mit der kraftvollen Musik der Sängerin Olivia Molina
© Pressefoto
„Unabhängig vom kirchlich – institutionellen Rahmen suchen wir einen lebendigen, zeitgemäßen Zugang“.

Der „Geist“ der Misa werde in der tiefen Symbolik der Tänze, in den Gebärden des „Vater(-Mutter) unser“ und in ergänzenden Texten gefunden.

Der Text weist auch auf die aramäische Wort-Kombination „Abba-Amma“ – für „Vater-Mutter unser“ hin.

Die getanzte Messe sei „lebendige Begegnung“, „leibliche Erfahrung“ und ein „tiefes Erleben mit Geist und Seele“.

Leiterin der Veranstaltung ist eine gewisse Ursula Zednicek aus Bonn, die hauptberuflich in der Mobilfunkbranche tätig ist.

Nach Angaben ihrer Webseite leitet und organisiert sie seit 1986 Seminare und Vorträge zu den Themenbereichen Vollwert-Ernährung, Fasten für Gesunde, Tarot, Kreistanz und Ganzheitliches Leben.

Im Abschnitt „Biographisches“ erklärt sie nur, am „internationalen Frauentag“ geboren zu sein.

Frau Zednicek hat sich unter anderem auch im klassischen Tanz, Bachblütentänzen, russischen, türkischen, bulgarischen, griechischen und türkischen Tänzen weitergebildet.

Außerdem verweist sie auf persönliche Erfahrungen mit Dingen wie „Psychosynthese, Focusing, Meditation, Feldenkrais, Nathal, Reinkarnationsarbeit“.

Auf ihrer Webseite bietet sie auch „Tarot-Begleitung“ an. Frau Zednicek nützt dabei nach eigenen Angaben seit nahezu dreißig Jahren Tarot-Karten als „uraltes Weisheitssystem“:

„Die Karten sind mir Erkenntnishilfe für mein Unbewußtes und dienen als Ausdrucksmöglichkeit innerer Qualitäten und Bedürfnisse“ – erklärt sie auf ihrer Homepage.

Über das Erfassen der reichen Bilderwelt und des Symbolgehaltes der Karten entstehe ein „tieferer Zugang zu mir selbst, zu meiner inneren Wirklichkeit“.

Im Laufe der Zeit habe sie eine bestimmte Vorgehensweise entwickelt, um „möglichst klare“ Erkenntnisse zu erhalten und diese im Alltag umzusetzen: „Die einzelnen Schritte haben sich mittlerweile vielfach bewährt und können leicht erlernt werden.“

Diese Vorgehensweise könne schon nach kurzer Übung alleine durchgeführt werden: „Die Karten werden von Ihnen/Dir selbst gelegt und selbst entschlüsselt.“

Immerhin legt Frau Zednicek die Karten nie für andere aus und benützt sie auch nicht für die Voraussage der Zukunft. Ein großer Teil des menschlichen Lebensweges liege in der eigenen Verantwortung, erklärt sie: „Ausschließlich in diesem Sinne begleite ich eine Tarot-Legung“.

Die Karte sei nicht die Antwort und verursache nichts: „Sie kann ein Bild/Abbild des eigenen Unbewußten sein und kann zu Antworten aus dem eigenen Inneren, zur eigenen Wahrheit führen.“
      
23 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#23   kath.Sachs †   20:50:28 | Freitag, 22. Februar 2008
@möchtegern-kathole: @bonifatiuser hat wohl ein bisschen zuviel gebechert
Genau! Aber an Karneval bei kreuz.net gehören doch die geistigen Getränke mit dazu. Anders sind die Forumsbeiträge wahrscheinlich gar nicht entstanden. Und nur mit ein bischen Delirium sind die Beiträge auch gar nicht richtig zu verstehen. Alles in allem muß ich sagen, macht es Spaß. Und Sie selbst tragen Gottseidank auch Ihren Beitrag dazu. Ohne kreuz.net und so famose Beiträge wie von möchtegern-kathole, bonifatius und anderen wär das Leben um einigen Spaß ärmer. Also wie gesagt: Weitermachen!!! :-D
Redaktion benachrichtigen
#22   möchtegern-kathole   20:41:44 | Freitag, 22. Februar 2008
@bonifatius
er hat wohl ein bisschen zuviel gebechert
Redaktion benachrichtigen
#21   kath.Sachs †   20:00:50 | Freitag, 22. Februar 2008
bonifatius: @Kathole
„Einen größeren Dampfplauderer als den seltsamen Katholen hat diese Forum nicht zu bieten. Er scheint besonders daran interessiert zu sein, das kreuz.net durch oder mit seiner geistigen Jauche lächerlich zu machen. boni“
Tja boni, da hast Du fast ins Schwarze getroffen; denn ich folge hier nur dem allgemeinen Trend: Karneval in kreuz.net finde ich eine Supersache, und hier wird das sogar in der Fastenzeit geboten. Und Du machst ja auch munter mit; find ich toll! Weitermachen!!! :-D
Redaktion benachrichtigen
#20   raindance1 †   19:57:34 | Freitag, 22. Februar 2008
Und jetzt eine kurze Pause für die Werbung:
Pharisäer www.markt-7.de/…es/001pharisaeer.jpg
Redaktion benachrichtigen
#19   bonifatius   19:53:27 | Freitag, 22. Februar 2008
@Kathole aus Sachsen
Einen größeren Dampfplauderer als den seltsamen Katholen hat diese Forum nicht zu bieten. Er scheint besonders daran interessiert zu sein, das kreuz.net durch oder mit seiner geistigen Jauche lächerlich zu machen.
boni
Redaktion benachrichtigen
#18   kath.Sachs †   18:40:46 | Freitag, 22. Februar 2008
@Sozialkatholisch – Da haben Sie vollkommen recht
„Scheinliebesapostel KnallephHat sich dem Satanistenleitspruch „Tu was du willst und du bist frei!“ zu eigen gemacht. Alles ist erlaubt außer zu sagen das es noch zehn Gebote gibt. Man ist ja fast geneigt zum Knalleph zu sagen er wäre ein Wolf im Schaafspelz, aber so einen herabwürdigen Vergleich haben die Wölfe dann doch nicht verdient.“ Und da will ich gleich noch anfügen: Der Schaafspelz da, der hat eine Laus, die gerade die 10 Gebote auswendiglernt. :-O Und das ist ja das eigentliche Problem, nich wahr „sozialkatholisch“? Wo kämen wir denn dahin wenn der Satanistenleitspruch hier herabgewürdigt würden würde. Oder nich? Na da wär ja hier was los! Also: weitermachen! Klar? :-D
Redaktion benachrichtigen
#17   Sozialkatholisch   17:58:05 | Freitag, 22. Februar 2008
Scheinliebesapostel Knalleph
Hat sich dem Satanistenleitspruch „Tu was du willst und du bist frei!“ zu eigen gemacht. Alles ist erlaubt außer zu sagen das es noch zehn Gebote gibt.
Man ist ja fast geneigt zum Knalleph zu sagen er wäre ein Wolf im Schaafspelz, aber so einen herabwürdigen Vergleich haben die Wölfe dann doch nicht verdient.
Redaktion benachrichtigen
#16   Aleph †   17:52:29 | Freitag, 22. Februar 2008
Andreas
Aber eines muß man ihm lassen:
Immer topmodisch angezogen, Lippenschnäuzer rasiert und zu jedem outfit eine passende Brille.
Könnte als C&A-Model laufen…
Es wäre schon sehr interessant, welche Botschaft Sie mit dieser Bemerkung rüberbringen wollen.
Wenn ein Mann Spass daran hat, sich modisch zu kleiden, kann das ja wohl kein ernstzunehmender Kritikpunkt an seiner Person sein.
Es kann auch kein Kritikpunkt sein, wenn er mit einem Mann zusammen lebt.
Nörgeleien über andere auf diesem schwachen Level sind leider immer mit dem schlimmen Duft des Provinzialismus behangen und der zeichnet den Nörgler überhaupt nicht aus.
Redaktion benachrichtigen
#15   Andreas   17:26:14 | Freitag, 22. Februar 2008
und paßt doch nach Sobernheim…
…der dort zuständige Gemeindepfarrer war früher Schulpfarrer an einer Schule des Bistums.
Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß er mit einem „Kollegen“ zusammenlebt.
Auf einer Kursfahrt durften wir diesen Herrn auch kennenlernen.
Im Religionsunterricht sagte der gewisse Herr Pfarrer:
Ihr glaubt doch nicht wirklich, daß Jesus so auferstanden ist, wie es in der Bibel steht…?
Aber eines muß man ihm lassen:
Immer topmodisch angezogen, Lippenschnäuzer rasiert und zu jedem outfit eine passende Brille.
Könnte als C&A-Model laufen…
Redaktion benachrichtigen
#14   Schmerzhafte-Mutter   13:44:32 | Freitag, 22. Februar 2008
Eigenverantwortung
Man ist für sich selbst verantwortlich, welche Veranstaltungen man besucht.
Dann bleibt man da eben einfach weg.Punkt und aus.
O:)
Redaktion benachrichtigen
#13   Alkuin   13:33:06 | Freitag, 22. Februar 2008
„sakralen Tanz“ „liturgischen Tanz“ etc.
Woher kommt dieser Schwachsinn? Kann mir Jemand ein Beispiel aus der christlichen, neutestamentarischen, Tradition für diesen Unfug geben?
Ich finde weder im Neuen Testament noch in der Patristik irgendeine Hinweis oder Beispiel für einen sakralen oder liturgischen Tanz.
Redaktion benachrichtigen
#12   Sozialkatholisch   12:57:41 | Freitag, 22. Februar 2008
Immer die Schuld beim anderen suchen
Ist das eigentlich eine modernistische Tugend?
Redaktion benachrichtigen
#11   Regina 1961   12:55:31 | Freitag, 22. Februar 2008
Oh oh oh!!!
Ich habe nie von einer Hl. Messe gesprochen. Sollten Sie es noch nicht wissen: Es gibt Kompositionen, die Missa oder Messe genannt werden weil sie Teile der Hl. Messe enthalten. Es sind aber keine „Messen“. Nur mal so zur Information. Mozart, Haydn, Schubert, Beethoven, Brahms, Bach… sie alle haben Messen geschrieben. Aber als musikalische Form. Und die Missa hier ist nichts anderes! Immer erst lesen bevor man Kommentare abgibt.
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#10   Doriano   12:49:20 | Freitag, 22. Februar 2008
@Regina 1961
Auf Tournee?? Ich habe bisher noch nie davon gehört,
daß man mit der Hl.Messe „auf Tornee“ gehen kann!
Redaktion benachrichtigen
#9   Regina 1961   12:39:10 | Freitag, 22. Februar 2008
Kommt mal runter!
Wie viele Leute da heute hingehen, weiß ich nicht, Und alle die hier posten: Habt ihr diese Missa schon einmal gehört, geschweige euch mit den Texten auseinandergesetzt? Bitte ein wenig mehr Sachlichkeit. Von dem sogenannten Psychoschrott habe ich noch nie etwas in Verbindung mit dieser Missa gehört. Damals ging OM noch mit Indiojungen aus Südamerika auf Tournee und das Ganze diente einem guten Zweck. Und die Kirchen waren zum bersten voll!
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#8   Doriano   12:31:43 | Freitag, 22. Februar 2008
„Vater(-Mutter) unser“
Der „Geist“ der Misa werde in der tiefen Symbolik der Tänze, in den Gebärden des „Vater(-Mutter) unser“ und in ergänzenden Texten gefunden.
Und die Lesung und das Evangelium wahrscheinlich in „gerechter Sprache“. Mir kommt die Galle hoch!! :-! :-@
Redaktion benachrichtigen
#7   Sozialkatholisch   12:26:04 | Freitag, 22. Februar 2008
Kirchensteuer
Bischöfe, gebt acht, sonst laufen euch die noch glaubenden Steuerzahler auch davon!
Es denken bestimmt schon viele darüber nach da was zu ändern.
Redaktion benachrichtigen
#6   bonifatius   12:23:03 | Freitag, 22. Februar 2008
Wozu Kirchensteuer?
Die „Katholischen Erwachsenenbildung Glaube/Kirche“ des Bistums Trier veranstaltet heute abend und morgen ein Angebot zum „sakralen Tanz“.
Die katholischen Bistümer haben immer noch zu viel Geld für den größten pseudoreligiösen Schrott!
Bischöfe, gebt acht, sonst laufen euch die noch glaubenden Steuerzahler auch davon!
Redaktion benachrichtigen
#5   Sozialkatholisch   12:19:00 | Freitag, 22. Februar 2008
Ach so
Was die Messe angeht: Ich habe diese „Messe“ schon vor über 20 Jahren mit OM gehört, und die >Lieder Sind zum großen Teil einfach nur schön Und gut singbar. Auch in einem Gottesdienst (Im NOM versteht sich )
darum gehen da also immer weniger hin.
Redaktion benachrichtigen
#4   Regina 1961   12:16:38 | Freitag, 22. Februar 2008
Schön, scHön war die Zeit…
…als OM noch im Blauen Bock gesungen hat. Solche Lieder konnte man wenigstens anhören. Wenn ich dann heute sowas wie Tokio Hotel o.ä. sehe, na ja…
Was die Messe angeht: Ich habe diese „Messe“ schon vor über 20 Jahren mit OM gehört, und die >Lieder Sind zum großen Teil einfach nur schön Und gut singbar. Auch in einem Gottesdienst (Im NOM versteht sich :&) )
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#3   Doriano   12:15:05 | Freitag, 22. Februar 2008
„Esoterische Bildung“
Nichts Neues. Die KEB’s sind die Reihe durch dermaßen
esoterisch verseucht, daß von Katholischer Erwachsenenbildung überhaupt nicht die Rede sein
kann. Und die Bistumsverantwortlichen nicht nur in Trier
sind aus welchen Gründen auch immer mit Blindheit
geschlagen, so daß diese Irrlehren sich unter den „Gläu-
bigen“ ungehindert ausbreiten können. Ich hab’ mir mal
den Bonner Prospekt angeschaut – nach fünf Minuten
flog dieses Machwerk in die Ecke. Eine Frechheit!
Redaktion benachrichtigen
#2   kath.Sachs †   12:05:16 | Freitag, 22. Februar 2008
Lebendig zeitgemäß statt kirchlich institutionell – Teuflisch ist das!!!
Tja, das is ja nu wirklich ein Riesenproblem mit dieser Olivia Molina und der Frau Zendicek. Was haben die sich nur gedacht? Sollen die doch ihre Tarotkarten gleich auf den Kelch legen und dann Stepptanz machen. Das is ja wirklich nich zum Aushalten. Diese Zednicek, also die müßte man nun wirklich mindestens in die Wüste schicken. Ach was sage’ ich: in die Hölle mit dieser Knölle samt ihrem ganzen Kartenarsenal. Da gehört die hin, genau dahin. Aber das kapieren diese Dummdösels von der Bildung nich. Also, wenn kreuz.net da endlich reinemachen könnte, ja da würd ja was passieren … würd da was. Aber wartet nur ab, ihr Häretiker und Glaubenskastrierten, Euch wird auch kreuz.net noch auf die Spur kommen! Wartet nur ab, bis Euch die Bildung erwischt …! :-D
Redaktion benachrichtigen
#1   Sozialkatholisch   12:04:31 | Freitag, 22. Februar 2008
Ich würde darauf wetten,
das Frau Ursula Zednicek auch gegen den Zölibat ist!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Hw. Rainer Maria SchießlerSoweit zur nachkonziliaren Kirche in München ModernismusHochexplosive Ketzereien ModernismusIn den Fußstapfen Martin Luthers Uta Ranke-HeinemannIm adretten türkisgrünen Lederkostüm Modernismus„Hw. Golatz muß suspendiert werden!“ ModernismusEingeengter Glaube Bistum MainzWie man in der Kirche zu Ehrungen kommt Bistum Mainz„Kämpfen und Lieben“ ModernismusEin beliebter Pfarrer ModernismusNeues aus der Finsternis vor der Morgenröte des Konzils Pastorale HöhepunkteIm Dom zu Mailand hat die Zukunft begonnen „Lange Nacht der Kirchen“Als Programmpunkt beten zwei Seher von Medjugorje in Wien den Rosenkranz ModernismusHabt ihr nicht eine Erbtante? ModernismusWie man einen Fundamentalisten entdeckt Modernismus„Mit drängender Sorge“
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net