Mons. Alfred Kostelecky
Macht einen Trennungsstrich!
Er war und blieb mit jeder Faser seines Herzens dem ewigen Rom und dem Heiligen Vater treu. Von Hw. Siegfried Lochner.
Mons. Kostelecky war wie ein Fels in der Brandung.
Mons. Kostelecky war wie ein Fels in der Brandung.
© Flickr-Benützer „goisraelgermany“, CC
(kreuz.net) Am Vorabend des Festes der Thronfeier des heiligen Petrus vor 14 Jahren, wurde unser hochverehrter Militärbischof, Mons. Alfred Kostelecky († 1994), in seiner Wohnung am Wiener Stephansplatz von einem schweren Herzinfarkt ereilt. An dessen Folgen sollte er in der darauf folgenden Nacht – wohlvorbereitet mit den Sakramenten der heiligen Kirche – aus diesem Leben scheiden.

Man sagt, daß der Todestag eines Christen mitunter auch ein besonderes Licht auf die Ausdeutung seines Lebens wirft. Bei unserem lieben Verstorbenen ist dies mit Sicherheit der Fall.

Wenn zu seinem großen Leidwesen manche seiner priesterlichen und leider auch seiner bischöflichen Mitbrüder mit dem Strom gegen Rom ruderten, so war und blieb er mit jeder Faser seines Herzens dem ewigen Rom und dem Heiligen Vater treu.

Ein Fels in der Brandung

In einer Zeit, da in Österreich die prophetische Enzyklika Paul VI. ‘Humanae vitae’ durch die sogenannte ‘Mariatroster Erklärung’ relativiert wurde – wir erleben heute die tödlichen Folgen der Verhütungs- und Abtreibungsmentalität, die uns zu einem aussterbenden Volk gemacht hat –, da selbsternannte Kirchenaufbegehrer ganz offen auf eine neue, romfreie Basiskirche hinarbeiteten, da liturgische Exzesse den Gottesdienst der Kirche oft bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten, blieb er für viele ratlose Katholiken ein Fels in der Brandung, an dem sie sich festhalten und aufrichten konnten.

Diese durch und durch römische Haltung unseres verewigten Bischofs, die so ganz seinem treuen Charakter entsprach, wurde gewiß auch durch seinen Studienaufenthalt in der Ewigen Stadt unter dem großen Papst Pius XII. geprägt.

Pius XII. – den man aufgrund der Malachiasweissagung auch sehr treffend den „Pastor Angelicus“, den engelgleichen Hirten nannte und dessen Todestag sich heuer im Oktober zum 50sten Male jährt – hatte sich zum Wahlspruch seines Pontifikates die Worte gewählt:

„Opus Justitiae Pax“ – der Friede ist das Werk der Gerechtigkeit.

Doch gerade dieser Papst, der den Frieden buchstäblich als seinen Namen trug – Pax, Pace, Pacelli – mußte mitansehen, daß seine dramatischen Friedensappelle im Jahre 1939 von den Mächtigen dieser Welt in den Wind geschlagen wurden:

„Nichts ist mit dem Frieden verloren. Aber alles kann verloren sein mit dem Krieg!“

Wie sehr haben sich diese Worte des vielgeschmähten Heiligen Vaters in den kommenden Jahren und Jahrzehnten doch tieftragisch und schicksalhaft bewahrheitet, auch an unserem lieben Bischof Alfred, der aus der Stille des Priesterseminars in den Lärm der Waffen einberufen wurde und die Klerikersoutane mit dem feldgrauen Waffenrock tauschen mußte.

Er lief nicht wie andere davon

Pius XII. konnte den Ausbruch des Krieges mit all seinen schrecklichen Folgen nicht verhindern. Alfred Kostelecky aber und Millionen seiner Altersgenossen mußten diese ertragen.

Er ertrug sie mit einer bewundernswerten christlichen Haltung. Die vielen an seine geliebte Mutter gerichteten Feldpostbriefe geben davon beredtes Zeugnis.

So schreibt er im November 1940, daß es ihn letztlich wenig rühre, weil er vom Unteroffizier zu den „Zackigen“ in der Gruppe gezählt wird, da es ihm nur wichtig sei, zur Ehre Gottes seine Pflicht tadellos zu erfüllen.

So schwer es ihm auch gefallen sein mag, aus dem Seminar an die Front zu gehen, Bischof Kostelecky nahm diese so schwerwiegende Herausforderung seines jungen Lebens als Prüfung Gottes an.

Er lief nicht wie andere davon. Er entzog sich ihr nicht mit mancherlei fadenscheinigen Ausflüchten, sondern der 21jährige blickte ihr klar ins Auge, wenn er im Juli 1941 an seine Mutter schrieb:

„Ich bin in Gottes Hand, und sein Wille ist mir heilig. Er führt mich überall richtig. Nur um die Gnade müssen wir beten, daß ich seinen Willen immer recht erkenne und dann auch die Kraft habe, danach zu handeln. Wenn es sein Wille ist, wird er mich ins Heiligtum führen und mich recht viel für sein Reich wirken lassen und für das Heil der Seelen unermüdlich arbeiten lassen. Ich hätte die Sehnsucht in mir, und sie ist jetzt wieder erwacht und wächst in mir, sein heiliger Priester zu werden.“

Vor diesem Hintergrund nimmt es nicht weiter Wunder, daß Bischof Alfred später sein Wirken beim Österreichischen Bundesheer unter einen ähnlichen Wahlspruch stellte, wie der große Papst es vor ihm tat:

„Pax et justitia“, Friede und Gerechtigkeit war sein Programm.

Linkskatholische Proteste bei der Bischofsweihe

Angesichts organisierter linkskatholischer Proteste bei seiner Bischofsweihe 1986 betonte der damalige Wiener Erzbischof Hans-Hermann Kardinal Groer († 2003) in seiner Predigt, „daß der Militärbischof nicht dazu gesendet sei, Waffen zu segnen, den Krieg zu heiligen oder irgendeine Art der Gewalt zu glorifizieren.

Vielmehr sei er dazu da, jene Menschen zu stärken, innerlich aufzurichten und zu trösten, denen im Frieden und in Krisenfällen die Verantwortung für Leben und Sicherheit der Bürger unseres Landes auferlegt ist.“

Daß unser lieber Verstorbener dieser seiner Sendung vollauf gerecht wurde, wissen alle, die sich heute abend in trauernder Dankbarkeit zu diesem Jahrtagsrequiem eingefunden haben.

Wir müssen uns aber im Geiste Bischof Kosteleckys fragen, wie es heute um Frieden und Gerechtigkeit in unserem Land, in Europa und der Welt bestellt ist.

Grundsätzlich ist festzuhalten, daß Friede und Gerechtigkeit die Liebe zu Gott und zum Vaterland als den letztverpflichtenden Gütern des Menschen, voraussetzen.

Deshalb hat Bischof Kostelecky im Gedenkjahr 1988 eindringlich an diese notwendige Bereitschaft erinnert, für die Selbständigkeit Österreichs einzustehen, „damit künftige Generationen wissen, was Freiheit, Unabhängigkeit und Selbständigkeit ist, damit sie wissen, daß es wert ist, für dieses Land einzutreten, sich einzusetzen, selbst mit der Hingabe des Lebens“.

Zügellosigkeit, Bequemlichkeit und Denkfaulheit

Wo sich aber einmal die Grundzüge der eigenen Identität verflüchtigen, die geistigen und kulturellen Werte der Familie, der Heimat mehr und mehr auflösen, wird niemand mehr die Sinnhaftigkeit des Einsatzes für die Res publica erkennen, geschweige denn zu ihrer militärischen Verteidigung bereit sein.

Zügellosigkeit, Bequemlichkeit und Denkfaulheit werden dann jene höchsten Wertvorstellungen verdrängen, die der Natur von Mensch und Staat entsprechen und die Grundlage von Frieden und Gerechtigkeit bilden.

Unser Heiliger Vater hat diese aktuelle Problematik in seiner Ansprache vom 24. Januar an die Slowenische Bischofskonferenz direkt beim Namen genannt, wenn er auf die tiefgreifenden Veränderungen in diesem Land hinweist, die sich durch seinen Beitritt zur Europäischen Union ergeben haben, und die durchaus auch für Österreich Geltung haben.

Er stellt fest, daß man hinsichtlich der europäischen Wertmaßstäbe wohl zu optimistisch war und Probleme und Gefahren verschwieg.

Denn die Humanismen sind nicht alle gleich, am wenigsten in moralischer Hinsicht. Das Menschenbild, das man übernimmt, hat unterschiedliche Folgen für das bürgerliche Zusammenleben.

Der Heilige Vater äußert sich besorgt über die Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft durch den gottlosen westlichen Säkularismus, die vielfach subtiler sei wie im Marxismus, und benennt dabei ausdrücklich die unaufhaltsame Suche nach materiellen Gütern, die abnehmende Geburtenzahl, den Schwund der religiösen Praxis und die spürbare Abnahme der Berufungen zum Priestertum und zum gottgeweihten Leben.

Er stellt fest, daß es die Aufgabe jeder Generation sei, sich zu entscheiden für das Leben und das Gute oder für den Tod und das Böse.

Das Treiben antichristlicher Mächte

Österreich ist also heute vor die Wahl gestellt, sich entweder dem Diktat von willkürlichen Mehrheiten und Interessengruppen zu beugen, oder sich Gott, dem Quell und Richter alles Guten zu unterwerfen.

Diese Wahl wird immer dringlicher, je mehr die antichristlichen Mächte bestrebt sind, eine Wirtschaft ohne Gott, ein Recht ohne Gott und eine Politik ohne Gott durchzusetzen.

Denn eine Gesellschaft kann niemals religiös neutral bleiben: Entweder sie respektiert Gott, oder sie stellt jemand anderen auf seinen Platz!

Am 4. Oktober 1992 feierte Bischof Kostelecky in der Wiener Votivkirche eine Gedenkmesse zum 100sten Geburtstag von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, den er bei dieser Gelegenheit als „Märtyrerkanzler“ für die Freiheit Österreichs bezeichnete.

Wer das nicht eindeutig sagt, ist mitschuldig

Seine dabei zitierte Stellungnahme des Bundeskanzlers zum Nationalsozialismus hat bis heute nichts an Aktualität verloren, wenn es darum geht, sich als Katholik und Christ grundsätzlich zu positionieren und gottlosen Ideologien und Gesellschaftsmodellen ein klares „Nein“ entgegenzuschleudern:

„Macht einen Trennungsstrich! Wollt ihr mit diesem Verbrechertum irgend etwas gemeinsam haben? Ich appelliere an Euch, restlos und klar den Trennungsstrich gegenüber einer Weltanschauung, aus der heraus solche Methoden möglich sind, zu ziehen. Diesen Methoden gegenüber gibt es nur eine Stellungnahme und die ist: Ich bin dagegen! Wer das nicht eindeutig sagt, ist mitschuldig.“

Diese Worte fordern in ihrer Radikalität auch heute einen klaren Trennungsstich, wenn wir sehen, wie sich der Mensch allen Ernstes einbildet, selber die Stelle Gottes einnehmen zu können, an den er nicht mehr glaubt, und damit Friede und Gerechtigkeit in seinem Wahnsinn zusehends zerstört.

Denn Friede und Gerechtigkeit werden zerstört durch subtil verbrämte Raubkriege zur vermeintlichen Sicherung der eigenen Zukunft auf Kosten anderer.

Friede und Gerechtigkeit werden zerstört durch die Vergötzung des Geldes, wenn Wirtschaftswachstum zum Selbstzweck wird ohne Rücksicht auf die arbeitenden Menschen und die begrenzten Ressourcen auf unserem Planeten.

Friede und Gerechtigkeit werden zerstört, wenn Ehe und Familie systematisch ruiniert werden.

Friede und Gerechtigkeit werden zerstört, wenn das Leben Ungeborener, Alter und Kranker straflos vernichtet und ausgelöscht werden darf.

Friede und Gerechtigkeit für unser Österreich können wir nur empfangen und erhalten, wenn wir zu diesen gottlosen Ideologien und Gesellschaftsmodellen der Gegenwart einen klaren Trennungsstrich ziehen und uns wieder mit all unseren Kräften zuerst Gott zuwenden.

Der Kampf gegen das Böse beginnt bei mir

Zu dieser Umkehr ruft uns die Fastenzeit, wenn sie uns daran erinnert, das vielschichtige Problem des Bösen nicht auf die anderen abzuladen, auf die Gesellschaft oder gar auf Gott, sondern die eigene Verantwortung dafür anzuerkennen und sie bewußt auf sich zu nehmen.

So verstanden ist jeder einzelne von uns in der Lage, seinen Beitrag zu Frieden und Gerechtigkeit in Österreich zu leisten, denn der wahre Friede ist ja primär die Frucht jener Gerechtigkeit, Gott zu geben was Gottes ist, und dem Kaiser, dem Vaterland, dem Mitmenschen, was diesen zusteht.

Bei seiner Ansprache in der Hofburg hat unser Heiliger Vater im September des vergangenen Jahres darauf hingewiesen, wieviel unser Österreich dem christlichen Glauben und seiner reichen Wirkung in den Menschen verdankt.

Wofür stirbt ein Soldat?

Es müsse daher unser aller Anliegen sein, nicht zuzulassen, daß eines Tages womöglich nur noch die Steine hierzulande vom Christentum reden würden, da ein Österreich ohne lebendigen christlichen Glauben nicht mehr Österreich wäre, und, ich möchte hinzufügen, es gäbe dann auch auf Dauer nichts mehr zu verteidigen in diesem Lande, nichts mehr, wofür der Soldat ernstlich sein Leben einsetzen könnte.

Bischof Alfred hat uns mit seinem aufopferungsvollen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit ein verpflichtendes Vermächtnis hinterlassen.

Wir können auf ihn die Worte der großen Dichterin und Konvertitin Gertrud von le Fort, einer preußischen Offizierstochter, anwenden:

„Unser Edelgut ist längst geborgen,
es hat nur den Raum und die Gestalt vertauscht:
Wie Abendrot geht es vor unsern Tränen unter,
wie Morgenrot geht es vor unseren Seelen wieder auf.-
Wer will uns das Geliebte aus den Seelen reißen?“


Wir Zurückgebliebenen wollen auf der uns noch verbleibenden Straße unseres Lebens den Blick auf Maria richten und sie bitten:

Zeige uns, wie unserem Bischof Alfred, den wir deiner mütterlichen Fürbitte anempfehlen, den Weg zum Reiche Christi. Stern des Meeres, leuchte uns und führe uns auf unserem Weg so wie du ihn geführt hast.

Predigt von Militärdekan Siegfried Lochner zum Jahrtagsrequiem für Militärbischof, Mons. Alfred Kostelecky († 1994), gehalten am 21. Februar 2008, in der St. Georgs- Kathedrale zu Wiener Neustadt.
      
33 Lesermeinungen
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#34   Don Camillo   10:14:38 | Samstag, 1. März 2008
@Antirassist
Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Wilhelm Busch
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#32   turk   14:31:50 | Montag, 25. Februar 2008
Schön, daß
die problematische Verlinkung verschwunden ist, besten Dank an die Redaktion!
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#31   Benedikt   01:26:32 | Montag, 25. Februar 2008
Lochner
Lochner ist ein Schwätzer, der mit seinem Geschreibsel etliche christliche Märtyrer wie etwa Pater Franz Reinisch, Franz Jägerstätter etc. völlig grundlos beleidigt und diffamiert. Ekelhaft :-!.
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#30   Florian Geyer   22:55:48 | Sonntag, 24. Februar 2008
Sachs
19222
anrufen schnell
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#29   kath.Sachs †   22:54:02 | Sonntag, 24. Februar 2008
@Florian Geyer: Genau da liegt der Uterschied – Na klar!!
Der Teufel, ja der hat die Vernunft erschaffen. Und der kleine Geyerwalli, der wird sich deshalb natürlich an der Vernunft nicht die Finger verbrennen. Und so lesen sich auch seine Beiträge. Sie sind die wahren Zeugniss seiner himmlischen Dummheit! Na dann! Auf geht’s du kleiner Geyerli du!!! :-D
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#28   Florian Geyer   22:45:55 | Sonntag, 24. Februar 2008
Genau da liegt der Uterschied
zwischen Heiligkeit und Durchschnitt
Der Bischof hatte Angst vor Konsequenzen
und hat diplomatisch gehandelt
Jägerstätter zwar auch Angst, hat sie aber überwunden.
Wer nicht glaubt hat keine Kraft zu opfern.
Der Teufel argumentiert immer mit „Vernunft“ Offensichtlichkeit und Angst und mit dem profanen naheliegenden.
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#27   Artois †   22:27:37 | Sonntag, 24. Februar 2008
@Filius Ecclesia
Und diesen Garant gibt es nicht einmal für den Vicarius Christi auf Erden – dazu liest man am besten die Papstgeschichte während zweier Jahrtausende.
Unfehlbar ist der Papst alleine in der Glaubenslehre, wenn er es so erklärt.
Auch derartige Erklärungen dürfen im Lichte der Tradition geprüft werden.
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#26   FiliusEcclesiae   22:23:33 | Sonntag, 24. Februar 2008
Sehr richtig!
hat den seligen Franz ebenfalls empfohlen Wehrdenst zu leisten. Das heißt er hat die Gehorsamspflicht des Bischofs verletzt
Ortshierarchen sind also (oft) nie der Garant der richtigen Ausrichtung in schweriger Zeit
Und diesen Garant gibt es nicht einmal für den Vicarius Christi auf Erden – dazu liest man am besten die Papstgeschichte während zweier Jahrtausende.
Unfehlbar ist der Papst alleine in der Glaubenslehre, wenn er es so erklärt.
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#25   Florian Geyer   22:19:15 | Sonntag, 24. Februar 2008
der liebe Bischof
hat den seligen Franz ebenfalls empfohlen Wehrdenst zu leisten. Das heißt er hat die Gehorsamspflicht des Bischofs verletzt :-D
Ortshierarchen sind also (oft) nie der Garant der richtigen Ausrichtung in schweriger Zeit
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#24   FiliusEcclesiae   22:08:31 | Sonntag, 24. Februar 2008
Der sel. Franz von St. Radegund ist mit Sicherheit nicht „davongelaufen“
Wer hat die Verlinkung zum sel. Franz v. St. Radegund vorgenommen, auf den sich der Militärgeistliche gar nicht bezieht?
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#23   Graf von Galen   22:03:42 | Sonntag, 24. Februar 2008
Für ein freies und heiliges Deutschland
Herzlichen Dank an den Hochwürdigsten Militärgeistlichen
Lochner für seine mutige, vaterländische und glaubens-
treue Predigt. Eben ein echter Katholik und Patriot !
In Hamburg haben sich heute mehr als 97,5 % der
Wahlteilnehmer für antichristliche, antideutsche Parteien
entschieden. So tief sind wir mittlerweile gesunken.
Sollte das Deutsche Volk mit der unverdienten Hilfe
Gottes seinen kollektiven Selbstmord doch noch über-
leben, wird es mit tiefster Scham auf diese Jahre der
Schande zurückblicken.
Pfarrer Lochner wird dann als einer der Wenigen mit
Recht behaupten können, öffentlich Widerstand ge-
leistet zu haben.
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#22   turk   19:05:41 | Sonntag, 24. Februar 2008
Bitte an die Redaktion
Sollte vom Einsender bzw. Prediger die Verlinkung des Satzes „Er lief nicht wie andere davon“ zu einem älteren kreuz.net-Artikel nicht selbst vorgenommen oder gewünscht worden sein, sondern ausschließlich von der Redaktion selbst, ersuche ich um sofortige Löschung dieser einen Seligen der Katholischen Kirche durchaus heruntermachenden Verlinkung. Dies ist ein Protest.
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#21   Doriano   17:02:36 | Sonntag, 24. Februar 2008
@kath.sach’s
Nicht schlecht recherchiert…
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#20   FiliusEcclesiae   16:51:02 | Sonntag, 24. Februar 2008
@kath.Sachs: Sie haben recht! Die Kirchensteuer ist allerdings inzwischen völlig unverbindlich
Papst Benedikt XVI. hat diese Entscheidung bereits klar getroffen.
Die Kirchensteuer betraf nur drei Staaten: die BRD, Österreich und die CH.
Jeder kann sich vor dem Staat von der Kirche abmelden, und bleibt trotzdem Katholik, ist aber nicht mehr kirchensteuerpflichtig, weil staatlich nicht mehr erfaßt.
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#19   kath.Sachs †   16:47:08 | Sonntag, 24. Februar 2008
@FiliusEcclesiae @Doriano @kath.sach’s
Ja Leute, da bin ich Euch aber äußerst dankbar, daß Ihr mich jetzt aufgeklärt habt. :)3 Also da bin ich auch ein Linkskatholik, weil ich will auch die Uta Ranke-Heinemann auf den Trennungsstrich. Außerdem bin ich gegen die Kirchensteuer im Pfarrgemeinderat – ich frag Euch ernsthaft: Was hat die Kirchensteuer im Pfarrgemeinderat zu suchen? Und die „Linke“ wählen – na das ist doch erste Katholikenpflicht ist das doch. Nun bin ich aber von euch Tradis echt enttäuscht, daß Ihr das immer noch nich eingesehen habt. Und auf den Papstthron, also da gehört der FiliusEcclesiae glaub ich; denn der hat ja schon so’n Namen und der Name is ja – wie das dorianische Sprichwort sagt, also „Der Namen der is Programm“ … oder so ähnlich :-D – aber da weiß ich jetzt nich so genau, ob das stimmt. Da könnt Ihr mir bestimmt weiterhelfen!! :-D
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#18   FiliusEcclesiae   16:46:42 | Sonntag, 24. Februar 2008
Linkskatholiken wollen außerdem eine „Rätevolksherrschaft“ in der Kirche,
und widersetzen sich den Entscheidungen des Papstes in Straßenprotesten und Ungehorsam, obwohl vielfach Angestellte und Bedienstete der Kirche, und damit Geldempfänger der Kirche.
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#17   Doriano   16:29:43 | Sonntag, 24. Februar 2008
@kath.sach’s
Ein Linkskatholik ist ein Mensch, der katholisch getauft
ist, seine Kirchensteuer entrichtet, im Pfarrgemeinderat
sitzt, „Die Linke“ wählt und Uta Ranke-Heinemann am
liebsten als „Rosa I.“ auf dem Papsttron sitzen sehe würde.
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#16   kath.Sachs †   16:19:17 | Sonntag, 24. Februar 2008
@HeinrichvonOfterdingen @Artois – der Sachse mag das Reisen gern, der Sachse
Ja jetzt hättet Ihr mich doch fast durchschaut. Aber ich verrats Euch: Ich bin ein Italgypter, der von einer Schlepperbande nach Freiburg an der Aller verschleppt worden ist. :-[ Und auf diesem Weg bitte ich dringend alle Leserbriefschreiber dieser Internetseite: Ich bin ein Italgypter – holt mich hier raus!!! :-D
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#15   FiliusEcclesiae   16:18:23 | Sonntag, 24. Februar 2008
„kath.Sachs“ weiß nicht, was Linkskatholiken sind
wie z.B. „linkskatholische Proteste“ (was bitte ist „linkskatholisch“?) verwurschtelt werden, na das zeigt eine gewisse intellektuelle Grenze des Autors, und dafür kann er ja nichts.
Wenn man wie „kath.Sachs“ nicht weiß, was „Linkskatholiken“ sind, sollte man besser nicht so oberklug die Analyse eines Zeitzeugen beurteilen.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   16:11:12 | Sonntag, 24. Februar 2008
Lieber Artois,
und katholische ist er wohl auch nicht!
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#13   Artois †   16:05:19 | Sonntag, 24. Februar 2008
@kath. Sachs
Ich denke nun doch, daß Sie bestenfalls Niedersachse sind. Wahrscheinlich aber überhaupt kein Sachse. Vielleicht ein Franke, der sich als Sachse tarnt?
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#12   Doriano   15:59:38 | Sonntag, 24. Februar 2008
Gefährten
Im Verteidigungsfall würde ich sagen:„Franzl – was Du da
vorhast, ist nicht gut!“ Aber hier lag ja ein verbrecher-
ischer Angriffskrieg vor. Und da hätte ich gesagt:„Franzl –
ich laß Dich nicht allein“. Weil – dann hätte ich auch einen
Gefährten gehabt.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   14:32:46 | Sonntag, 24. Februar 2008
Lieber kath.Sachs,
na wenn Sie auf so guten Informationen aufbauen!
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#10   kath.Sachs †   13:59:51 | Sonntag, 24. Februar 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Lieber kath.Sachs
… waren denn die Vorwürfe im Fall Groer berechtigt?
Tja, diese Frage zeigt mir mal wieder, auf welchem Niveau hier „diskutiert“ wird: Die Opfer des damaligen Kardinals sind doch im Fernsehen öffentlich aufgetreten (wie etwa Franz Alois Michael Tfirst u.a. – letzerer hat einen eigenen Blog im Internet, dort alles nachzulesen!). :-(
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#9   HeinrichvonOfterdingen   13:48:13 | Sonntag, 24. Februar 2008
Lieber kath.Sachs,
waren denn die Vorwürfe im Fall Groer berechtigt?
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#8   kath.Sachs †   13:29:30 | Sonntag, 24. Februar 2008
@Macht einen Trennungsstrich! – nur nicht zu den Pädophilen!!!
Daß hier von Siegfried Lochner nichtssagende Allgemeinplätze wie z.B. „linkskatholische Proteste“ (was bitte ist „linkskatholisch“?) verwurschtelt werden, na das zeigt eine gewisse intellektuelle Grenze des Autors, und dafür kann er ja nichts. Daß aber Pädophile, wie Kardinal Groer, zu Zeitzeugen für katholische Tapferkeit herangezogen werden, das ist mehr als geschmacklos und zeigt die Ecke auf, aus der der Artikelschreiber denkt. ^-^ Na denn Prost, Ihr Pädophilen und deren Sympathisanten! – Ob sich Bischof Kostelecky darüber freut??? :-O
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#7   matt2 †   13:06:15 | Sonntag, 24. Februar 2008
Dieser Lochner meint wohl auch Christus wäre davongelaufen, indem er sich kreuzigen ließ…
wahrscheinlich hätte er sich statt dessen als römischer Legionär verpflichten lassen und etwa selbst den Römern bei den Hinrichtungen helfen sollen, wie es in diesem Schundfilm „die letzte Versuchung Christi“ proklamiert wird. Der Dienst für das Vaterland ist ja, laut Lochner, oberste Christenpflicht.
Ich glaube dem Lochner und vielen seiner Sorte ist der Jägerstätter ein Dorn im Auge, weil er ihnen ein schlechtes Zeugnis darüber ausstellt, wie sie ihr Mitmachertum als ehrenwerten Vaterlandsdienst darstellen wollen. Dieser Mensch hatte die Qualität zu erkennen, dass dieses Regime und seine Kriege gottlos sind und die Kraft sich ihm zu verweigern. Das ist nicht „davonlaufen“, das ist „seinen Mann stehen“ im Angesicht des Todes.
Wer das nicht anerkennt ist für mich ein Schuft, Schuft, Schuft :-[
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#6   Gotthard   12:56:25 | Sonntag, 24. Februar 2008
@rodolfo panetta
weil ich genuin katholisch bin, bin ich hier sehr richtig.
Seliger Franz Jägerstätter, ora pro Rudolfo!
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#5   Rodolfo Panetta   12:54:01 | Sonntag, 24. Februar 2008
Den Lästerern ins Stammbuch
Gotthard und kath.Sachs, warum sucht Ihr Euch nicht eine Seite nach Eurem Geschmack, wenn Ihr eine genuin katholische Seite nicht zu würdigen wißt? Was Hw. Pfarrer Lochner hier schreibt, entspricht jedenfalls voll und ganz einer katholischen Sichtweise von Gesellschaft und Politik.
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#4   matt2 †   12:35:28 | Sonntag, 24. Februar 2008
wird der Jägerstätter bei der Gelegenheit also wieder schlechtgemacht…
der ist mir aber zehnmal lieber als Euer hingeschiedener Kasernenbruder. Toten soll man ja nichts böses nachsagen, aber in Bezug auf seine Denkweise gegenüber einem standhaften, christlichen Märtyrer ist dieser Mensch ein Schuft. Das rufe ich ihm ins Grab hinein.
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#3   kath.Sachs †   12:23:57 | Sonntag, 24. Februar 2008
@Macht einen Trennungsstrich! – Ja, hoch lebe der Lochner!!!!!
Hey Lochner, Dein Geschreibsel nimmt ja immer längere Formen an! So große Mülltonnen gibt’s doch gar nicht! Also mäßige dich mal ein bischen; sonst muß die Müllabfuhr zwei Mal kommen, und das wird teuer! :-D
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#2   Gotthard   12:21:31 | Sonntag, 24. Februar 2008
Fürbitte
Seliger Franz Jägerstätter bitte für uns und den Verfasser dieses Artikels!
Ora pro nobis!
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#1   thaumaturgos   12:06:58 | Sonntag, 24. Februar 2008
„ …die prophetische Enzyklika Paul VI. ‘Humanae vitae’ „
seit wann sieht hass.net eine verlautbarung eines mindestens freimarerischen, liturgiezerstörerischen papstes als positiv … hat hier aus versehen ein katholik einen satz eingeschmuggelt?
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