(kreuz.net, Bonn) Die Zukunft der Namen-Jesu-Kirche in Bonn liegt im ungewissen. Das berichtete der ‘Kölner
Stadt-Anzeiger’ am 19. Februar.
Das Bonner Gotteshaus befindet sich in der Bonngasse in der Fußgängerzone
der Innenstadt. Dort steht auch das Geburtshaus von Ludwig van Beethoven († 1827).
Die Namen-Jesu-Kirche
gehört dem Land Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im Jahr 1717 eingeweiht. In den frühen 60er Jahren predigte
der damalige Bonner Theologieprofessor Joseph Ratzinger dort regelmäßig.
Zuletzt nutzte die Katholische
Hochschulgemeinde die Barock-Kirche. Doch seit Mitte letzten Jahres hat die zuständige Bonner Münsterpfarrei
erklärt, für die Kirche keine Verwendung mehr zu haben.
Jetzt sucht das Land Nordrhein-Westfalen für
das nutzlose Gotteshaus eine Verwendung.
Der Bonner Kunsthistoriker Gisbert Knopp möchte die Kirche
in ein Veranstaltungsgebäude umwandeln: „Sie könnte Aula, Konzert- oder auch Konferenzsaal werden“ –
zitiert ihn der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
Doch diese Lösung würde einen teuren Umbau voraussetzen.
Die Kirche besitzt kaum eine Heizung und keine Entlüftungsanlage. Die Säulen leiden an der Feuchtigkeit
aus dem Fußboden. Es fehlen Nebenräume und Toiletten. Die Fenster sind morsch, die Türme notsaniert.
Gegenwärtig wird über dem Kirchenportal ein Schutzgerüst angebracht, um Passanten vor möglicherweise
herabfallenden Fassadenteilen zu schützen.
Einst galt die Vorderansicht der Kirche dem bekannten Bonner
Kunsthistoriker Paul Clemen († 1947) als schönste Barock-Fassade der ganzen Rheinprovinz.
Doch das Land
Nordrhein-Westfalen will für das Innere der Kirche kein Geld ausgeben. Darum steht auch ein Verkauf im
Raum.
Es ist unter anderem die Rede von Einzelhandel für Damenoberbekleidung.
Der Hof rechts neben
der Kirche könnte mit Glas überdacht als Gastronomiebereich verwendet werden.
Landeskonservator Udo
Mainzer sieht das Ende des Gotteshauses mit Gelassenheit. Viele Kirchen seien heute nur darum erhalten,
weil sie zeitweise umgenutzt worden seien.
Mainzer gibt als Beispiel den Altenberger Dom 35 Kilometer
nördlich von Köln, der zeitweise als chemische Fabrik genutzt wurde. Der Kölner Dom war gar ein Pferdestall.
Die Architekturhülle einer Kirche müsse erhalten bleiben.
Bei der Ausstattung gebe es verschiedene
Vorgehensweisen. Mainzer rät Bistümern, die Kirchen zumachen, in einem leerstehenden Gotteshaus Depots
anzulegen.
Wichtigste Prämisse des Denkmalschutzes: „Alle Umnutzungen sollten so sein, daß sie reversibel
sind.“
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26 Lesermeinungen
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#26 kath.Sachs † 18:43:15 | Montag, 25. Februar 2008
Benedikt Leider fehlt mir für bessere Vorstellungen Ihr Talent. Schade beni, dabei warst du so gut drauf.
Aber das kommt wieder beni, da bin ich mir sicher, ganz sicher!!!
#24 kath.Sachs † 18:18:40 | Montag, 25. Februar 2008
Benedikt: @ kath.sachs: Einen noch (bitte) Hei beni, du bist unter die Langweiler gegangen. Sei mal ein
bischen kreativ. Wer einen Karnevalsverein gründet wie du, der darf auch nicht so langweilig sein wie
Du, weil ihm sonst die Mitglieder weglaufen. Möchtest du das? Also streng dich mal ein bischen an!!!!
@ kath.sachs: Einen noch (bitte) Also abgesehen von den ausländischen Formulierungen („das macht der
schon auf der Fußgängerzone“) seit ihr inzwischen sehr langweilig geworden. www.seidseit.de
#22 kath.Sachs † 18:02:00 | Montag, 25. Februar 2008
@Ansbach.Dragoner.Benedikt „Ganz große Poesie – Sie solllten das beruflich machen. das macht er doch
schon. auf der Fußgängerzone mit Zieharmonika.“ Also abgesehen von den ausländischen Formulierungen
(„das macht der schon auf der Fußgängerzone“) seit ihr inzwischen sehr langweilig geworden. Ihr wart
schon viel besser. Also bitte strengt euch mal ein bischen an, damit ich nicht euren Karnevalsverein wechseln
muß. Bitte! Bitte! Bitte!
#20 kath.Sachs † 17:55:53 | Montag, 25. Februar 2008
@Artois kath.sachs Ist der Pächter vom Dresden-Neustädter Bahnhofsklo Hallo Artisari, du kleiner Gehirnbolzen,
jetzt wirste aber langweilig. Also streng dich mal ein bischen an, sonst hab ich keine Lust mehr. Also
ein bischen mehr Witz bitte!!!
#17 kath.Sachs † 17:48:36 | Montag, 25. Februar 2008
@Benedikt Fahren Sie mal nach Ulm! Fahrn se mal nach Ulm da steht der beni vor dem wullm und staunt dabei
gewiß nicht schlecht; denn er hat stets und immer recht. fortuna ist ihm dauernd hold dem kleinen internetwitzbold.
drum lacht der benni sehr verschmitzt bei seinem allerletzten witz und reibt sich munter seine hände.
denn schreibt alles auf die wände, damit auch jeder sehen kann der beni ist ein supermann.
@ kath.sachs Die Frauenkirche ist eine evangelische Kirche – tja, da staunste was? – genauer: die größte
evanglische Kirche überhaupt Ach du jemine…sind Sie schonmal über die Stadtgrenze von Dresden hinausgekommen?
Fahren Sie mal nach Ulm!
Es bleibt dabei: Die Frauenkirche in Dresden ist eine Kirche und ein steinernes Zeugnis der Treue auch
der „lutherischen Gemeinschaft“ zur Gottesmutter.
kathsachs Kirche kann bedeuten: 1.) Gebäude 2.) römisch katholische Kirche dfas Gebäude heißt „Kirche“
aber die Gemeinschaft die in ihr feiert wird deshaln nicht zur Kirche weil sie in einer Kirche“Gottesdienst“
„feiert“
#12 kath.Sachs † 15:28:36 | Montag, 25. Februar 2008
@Ansbach.Dragoner: evangeliche Gemeinschaft heißt das nicht Kirche. Also lieber Ansbach, wenn du in Dresden
auf dem Neumarkt stehst, dann siehst keine „evangelische Gemeinschaft“, sondern dieser Steinbau, der dort
seinen Platz gefunden hat, das ist und bleibt eine Kirche und keine „Gemeinschaft“ – da kann die steilste
Ideologie nichts dran ändern: Wirklichkeit bleibt Wirklichkeit! :)3
#10 kath.Sachs † 15:22:23 | Montag, 25. Februar 2008
Artois: @Kotzsax Artois … ts ts ts, wer sagt denn solche Ausdrücke?! Da muß ich aber mal bei deiner
Mama und deinem Papa nachfragen, ob sie solche Ausdrücke denn gern von dir hören. Du, du, du … sowas
sagt man nun wirklich nicht!
#8 kath.Sachs † 15:14:35 | Montag, 25. Februar 2008
@Artois Haß gegen die Gottesmutter! „Kulthaus der lutherischen Gemeinschaft“, diese Bezeichnung bezeugt
Ihren …“ Diese Bezeichnung bezugt dein Nichtwissen über die Frauenkirche, artois du Dampfnudel: Die
Frauenkirche ist eine evangelische Kirche – tja, da staunste was? – genauer: die größte evanglische
Kirche überhaupt. – Also jetzt sagste mal ganz schnell „tschuldigung“, sonst wird’s für dich peinlich!
#6 kath.Sachs † 15:04:31 | Montag, 25. Februar 2008
@: @ordo1962 @NurEinLeser …sehr schön gesagt! Genau – sehr schön gesagt; denn Ihr werdet die tausende
von Christen, die es nicht mehr gibt mit einem Fingeschnips herbeizaubern! Na super! :)3
#5 NurEinLeser 14:06:53 | Montag, 25. Februar 2008
@ordo1962 [besser noch 1950 ] Dann wird man hoffentlich diese häßlichen Botonklötze aus den 1960’er
und 70’er Jahren an Aldi und Lidl verkaufen und mit dem Geld die schönen Kirchen renovieren. Mit dem
einen Ziel: in Ihnen wider das einzige wahre und allzeit gülte hl. Messopfer darzubringen. …sehr schön
gesagt!
Diese Kirche macht die Krise erwas sichtbar obwohl eigentlich für den Zustand in welchem sich der Katholizismus
seit V2 befindet das Bild der Dresdner Frauenkirche – Zustand 1945 bis 1991 – ein passenderes wäre. Doch
in einem hat Mainzer recht: „Alle Umnutzungen sollten so sein, daß sie reversibel sind.“ In ein paar
Jahren, wenn dieser unselige Spuck vorrüber ist, sich diese 68’er Theologen im überbezahlten Ruhestand
oder unter der Erde (um nicht zu sagen sehr tief unter der Erde) befinden und es dann wieder wahrhaft
katholische Bischöfe geben wird. Dann wird man hoffentlich diese häßlichen Botonklötze aus den 1960’er
und 70’er Jahren an Aldi und Lidl verkaufen und mit dem Geld die schönen Kirchen renovieren. Mit dem
einen Ziel: in Ihnen wider das einzige wahre und allzeit gülte hl. Messopfer darzubringen.
@Bistum Köln … nähme man den Papst, seine Wünsche und damit die Umsetzung von SPC ernst, so böte
es sich an, diese wunderschöne Jesuitenkirche zum „Hort der alten Messe“ in der Bonner Innenstadt zu
machen. Köln müsste sich einen Ruck geben. Die angeblich benötigte Million käme im Rahmen einessolchen
Projekts sicherlich zumindest zu einem guten Teil durch Spenden und Sponsoren zusammen. Wo ein Wille wäre,
wäre auch ein Weg. Für das kirchliche Leben gerade in Bonn, immerhin der jahrhunderlangen Residenz der
Kur-Kölner Fürsterzbischöfe und heute dem Sitz der DBK und des Verbandes der Diözesen Deutschlands,
wäre das eine enorme Bereicherung. Wer schwingt sich auf, die Krise zur Chance zu nutzen? Bitte einen
Ruck, Eminenz!