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Freitag, 29. Februar 2008 16:08
Ein Wunder
Bei den Liberalen wurde die Alte Messe schon lange eingeführt. Es beißen sogar neokonservative Papstfundamentalisten in den sauren Apfel und arrangieren sich zaghaft mit dem Willen ihres Idols.
Alte Messe in der Kathedrale von Southwark, England.
Alte Messe in der Kathedrale von Southwark, England.
(kreuz.net) Die Alte Messe findet Eingang in die höheren katholischen Lehranstalten der Vereinigten Staaten.

Das berichtete Mitte Februar die US-Wochenzeitung ‘National Catholic Register’. Das Blatt gehört seit einigen Jahren der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi.

Ein Beispiel für den neuen Trend ist die liberalkatholische Notre Dame University im US-Bundesstaat Indiana.

Nach der Veröffentlichung von ‘Summorum Pontificum’ begann die dortige Studentenseelsorge sofort damit, sich auf die neuen Möglichkeiten einzustellen.

„Für eine katholische Universität ist es praktisch zwingend erforderlich, diese Schätze der Zivilisation zu bewahren“ – zitiert die Zeitung einen Studenten, der zur Gruppe gehört, die um die Alte Messe nachgesucht hat.

In Notre Dame wird die Alte Messe jeweils am Sonntag um 8.00 Uhr in einer zentral gelegenen Kapelle zelebriert. Etwa hundert Gläubige nehmen daran teil.

75% der katholischen Studenten von Notre Dame gehen zumindest am Sonntag in die Heiligen Messe.

Auch in der ebenfalls progressistischen, von den Jesuiten geleiteten Fordham University in der Nähe von New York gibt es inzwischen auf Verlangen der Studenten eine Alte Messe – allerdings nur einmal im Monat.

Unter den Orten, wo inzwischen die Alte Messe zelebriert wird, befindet sich auch das Thomas Aquinas College in Santa Paula im US-Bundesstaat Kalifornien.

Der gegenwärtige Generalobere der Priesterbruderschaft Sankt Petrus, Pater John Berg, ist ein Absolvent dieser Lehranstalt.

Die Alte Messe wurde inzwischen auch im Christendom College im US-Bundestaat Virginia in der Nähe von Washington eingeführt.

Selbst die neokonservative und der Alten Messe feindlich gesinnte Ave Maria University im US-Bundesstaat Florida denkt immerhin daran, die Alte Messe angeblich „schon bald“ zuzulassen.

Das gleiche gilt für die große neokonservative Franciscan University of Steubenville im US-Bundesstaat Ohio.

© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 7 Lesermeinungen:
Sonntag, 2. März 2008 00:05
Aleph: tANGO?
Tanzen die beiden Liturgen im Bild zum Wunder-Jubel-Artikel Tango…?
Samstag, 1. März 2008 09:47
Don Camillo: Gott ist verschwunden,
taucht aber plötzlich wieder auf – Petrus fragt was er gemacht hat. Gott sagt: ‘Ich habe einen Planeten gemacht und Leben darauf gesetzt. Ich werde ihn Erde nennen und es wird eine Stelle des Gleichgewichts sein.’ – ‘Gleichgewicht?’ Gott erklärt, während er zu unterschiedlichen Stellen auf die Erde zeigt: ‘Dort ist ein Kontinent mit überwiegend weißen Leuten, hier mit überwiegend Schwarzen. Ich habe Lebewesen geschaffen die im Wasser, auf der Erde oder über der Erde leben. Manche Länder sind sehr warm und trocken, andere mit dickem Eis bedeckt. Fruchtbare Böden gibt es dort, unfruchtbare Böden hier.’ Petrus ist beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt: ‘Und was ist das?’ – ‘Das ist die Schweiz! Die schönste Stelle auf der ganzen Erde. Dort wohnen freie, intelligente und glückliche Leute. Sie leben in einer wunderschönen Landschaft mit traumhaften Seen, Wäldern und Bergen. Die Schweiz ist ein Land der Kultur und der Demokratie. Die Schweizer sind nicht nur schöner. Sie sind auch intelligenter, geschickter, motivierter, erfindungsreicher. In einem Wort: Sie sind erfolgreich in allem, was sie machen. Die Schweizer haben deshalb hohe Einkommen und niedrige Steuern. Ein glückliches Land!’ Petrus ist zutiefst beeindruckt. Er fragt Gott: ‘Aber was ist mit dem Gleichgewicht?’ – ‘Mache Dir mal keine Sorgen, nebenan ist dieses Deutschland…’
Samstag, 1. März 2008 07:49
ttoni: warum
so ein böser artikel, wenn das sonst so gelobte getan wird? warum diese unterstellungen?
Samstag, 1. März 2008 01:34
maliems: PR<O
also super sache, oder?
Freitag, 29. Februar 2008 21:33
WaswerdendazunurdieneoultramoderistischenantiliberalkonservativfeindlichenPapistenfundamentalistenantimodernistengegnerfeindesagen?
Freitag, 29. Februar 2008 18:27
maliems: naja, aus
Feinden werden Freunde. Prima.
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