Piusbruderschaft
Nicht der offizielle katholische Ritus
Die Gründung eines Klosters der Pius-Benediktiner in Deutschland schreitet zügig voran. Die liberalen Bistumsverantwortlichen beschwören einen Ritenstreit. Andere sehen die Mönche schon beim Ziegenhüten.
Ein traditionalistischer Benediktinermönch beim Ziegenhüten.
Ein traditionalistischer Benediktinermönch beim Ziegenhüten.
(kreuz.net, Aachen) Lefebvristische Benediktinermönche aus der französischen Abtei Bellaigue werden in rund drei Jahren auf dem Gut Reichenstein das Klosterleben beginnen.

Das erklärte der deutsche Distriktsobere Pater Franz Schmidberger, vor der ‘Kölnischen Rundschau’.

Gut Reichenstein gehört zur Stadt Monschau im äußersten Westen Deutschlands. Es war bis zur Säkularisierung im Jahr 1802 ein Prämonstratenserkloster. Kirchlich gehört es zum Bistum Aachen.

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat das Gebäude von privaten Besitzern übernommen. Der Kauf ist bereits notariell besiegelt.

Nach Angaben von Pater Schmidberger sitzen die zukünftigen Benediktiner von Reichenstein mit der Pius-Bruderschaft „im selben Boot“.

Traditionalistische Benediktiner in Bellaigue
Die Benediktinerabtei Notre Dame de Bellaigue, die der Piusbruderschaft verbunden ist, befindet sich in der französischen Ortschaft Virlet im südlicheren Teil Frankreichs.Notre Dame de Bellaigue ist eine Tochtergründung der Benediktinerabtei Sainte Madeleine in Le Barroux.Das Benediktinerkloster in Le Barroux wurde im Mai 1987 unter der Piusbruderschaft errichtet.

Als sich die Abtei Le Barroux dem Vatikan zuwandte, trennte sich Notre Dame de Bellaigue vom Mutterkloster.

Man vertrete dieselbe theologische Ausrichtung. Der Distriktsobere nennt drei Beispiele: das Festhalten an der Alten Messe, eine strikte Befolgung strenger Ordensregeln und die Ablehnung der praktizierten Ökumene:

„Wir stehen dadurch in einem gewissen Spannungsverhältnis zu Rom“ – so Pater Schmidberger.

Das Bistum Aachen sieht das Spannungsverhältnis offenbar sehr drastisch. Es will in den nächsten Wochen in der Stadt Monschau eine Informationsschrift verteilen lassen.

Darin sollen die Neugläubigen trotz Motu Proprio darauf hingewiesen werden, daß kirchliche Handlungen wie Trauungen oder Taufen von den Lefebvristen angeblich nicht nach dem „offiziellen katholischen Ritus“ vorgenommen würden.

Das erklärte der Pressesprecher des Bistums vor der ‘Kölnische Rundschau’: Das Bistum wolle „Irritationen“ vermeiden.

Doch der Pfarrer der drei umliegenden Gemeinden Kalterherberg, Höfen und Rohren, Hw. Karl Schnitzler, gibt Entwarnung: „Mittlerweile hat sich das beruhigt.“

Ruhig wird es in den nächsten Jahren auch noch auf dem zukünftigen Klostergelände bleiben.

Bevor die ersten Mönche einziehen, muß das Gut erst renoviert und ein Kreuzgang errichtet werden.

Danach muß ein zusätzlicher Flügel angebaut werden, damit das Kloster schließlich rund 25 Benediktiner Platz bieten wird.

Auf dem 37 Hektar großen Gelände soll dann vielleicht mit einer Ziegenzucht begonnen werden – wußte die ‘Kölnische Rundschau’.
      
68 Lesermeinungen
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#69   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   22:28:29 | Samstag, 1. März 2008
Mauerbau
Sollte einen nicht wundern,wenn der Bischof von Aachen demnächst eine drei Meter hohe Mauer mit Wachtürmen um das Kloster bauen lässt, finanziert aus einer Sonderkollekte.
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#68   Don Camillo   10:11:46 | Samstag, 1. März 2008
@Antirassist
Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.
Woody Allen
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#67   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   22:20:06 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Flugblattaktion
Der Rückfall in die Zeit des „kalten Krieges“, der Bischof lässt Flugblätter gegen „feindliche“ Mönche verteilen? Droht jetzt wieder ein dreißigjähriger Religionskrieg? Fast pleite, aber dafür hat man Kirchensteuergeld in Aachen?
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#66   carolusmagnus   20:08:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Anordnungen des Papstes…
Zwei Antworten fehlen noch bei der Frage, wann man verpflichtet ist den Anweisungen des Papstes zu folgen:
* wenn es mir in den Kram passt?
* wenn ich es bei kreuz.net gelesen habe?
Scherz beiseite, normal wäre es, wenn päpstliche Anweisungen sonntags in der Kirche verkündet würden. Da das mancherorts boykottiert würde, ist der normale Weg für Laien, daß sie ihren Pfarrer danach fragen, sobald sie es irgendwo gelesen oder gehört haben, was im Medienzeitalter nicht allzu lange dauern dürfte – desgleichen für Kleriker, nur ist für diese ihr Bischof oder der entsprechende Ordensobere zuständig.
Die Rechtsgültigkeit und Verpflichtung Folge zu leisten beginnen mit der Veröffentlichung einer Anordnung, unabhängig davon, ob man sie gelesen hat, das ist bei staatlichen Gesetzen genauso, der populäre juristische Grundsatz lautet hier: „Unwissenheit schütz vor Strafe nicht.“
Die Frage, wann man verpflichtet ist, den Anweisungen des Papstes zu folgen kann aber noch anders beantwortet werden:
„Wenn man katholisch ist und damit den Papst als Oberhaupt derselben Kirche anerkennt.“
Dann wird man, sobald man irgendwo etwas davon hört oder liest, sich danach erkundigen und im Zeitalter, wo sogar der Vatican Email und eine Homepage hat, schnell genauere Informationen erhalten…
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#65   Gotthard   01:14:28 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Anordnungswege?
Wann bin ich eigentlich verpflichtet, einer Anweisung des Papstes zu folgen?
* wenn ich davon in der Tagesschau höre?
* wenn ich davon in der Zeitung lese?
* wenn ich davon in einem Gespräch von Nachbarn erfahre?
* wenn ich davon in der Zeitung lese als Anordnung des Bischofs?
* wenn ich davon in der Predigt höre*
* wenn ich davon im Pfarrbrief lese?
WIE werden päpstliche Anordnungen bekanntgemacht und für den Einzelnen wirksam?
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#64   Sozialkatholisch   18:43:00 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Rübezahl
Stimmt, ganz so einfach ist das natürlich nicht.
Zum Zölibat gehört ja noch ein persönliches Versprechen und die Umsetzung
des Summorum Pontificum in den Händen der Bischöfe liegt ja auch noch (glaube ich zumindest) ein persönliches Versprechen der Bischöfe zu Grunde.
Die klaren Fälle der Gehorsamsverweigerung des Papstes gegenüber sind klar und ich bin überzeugt das wir solche klaren Fälle wohl nicht sehen werden.
Zum anderen gibt es für den Katholiken ja immer noch die Verpflichtung des eigenen Gewissens gegenüber, was natürlich auch ein heikles Thema ist.
In einer rein modernistischen Kirche würde ich mit Sicherheit nicht bleiben, dann würde ich lieber orthodox o.ä. werden.
Aber Gott sei es gedankt haben wir einen B16 und keinen JP3.
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#63   Rübezahl   18:26:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
Sozialkatholisch: „Sie wollen doch wohl nicht behaupten das man als Katholik jedem Papst gegenüber immer zu bedingungslosen Gehorsam verpflichtet ist.
Das kann ich nur für die Verkündigung eines Dogmas verlangen.“
Naja, naja…
Mit dieser Formulierung kann ich mich nicht anfreunden!
Näher zu erörtern wäre natürlich der Ausdruck „bedingungsloser Gehorsam“
Gehorsam an sich muss der Katholik dem Papst sehr wohl in weitaus mehr Fällen erweisen, als nur im Falle eines Dogmas.
Dies zeigt sich schon anhand zweier greifbarer, aktueller Beispiele:
„Summorum Pontificum“ ist kein Dogma – wieso dann die Aufregung, wenn Bischöfe das Motu proprio einschränken wollen? – Sie sind ja in diesem Fall eh nicht zum Gehorsam verpflichtet.
Die Zölibatsverpflichtung ist auch kein Dogma – wieso dann der Aufschrei, wenn sie jemand in Frage stellt? – Es gibt hier ja eh keine Gehorsamspflicht.
Dies zeigt schon:
Das Kriterium für Recht / Pflicht auf Gehorsamsverweigerung muss ein anderes sein als „Dogma“!
Wohl dieses:
1. Der Katholik darf dem Papst nicht gehorchen, würde dieser EINDEUTIG eine Sünde befehlen.
2. Der Katholik muss dem Papst nicht gehorchen, wenn dieser EINDEUTIG etwas gegen die traditionelle Glaubens- oder Sittenlehre der Kirche befehlen würde.
Und jene Fälle zu diagnostizieren, obliegt sicher keiner Einzelperson – noch viel mehr, wenn diese Nicht-Theologe und Nicht-Kleriker sein sollte.
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#62   Sozialkatholisch   18:02:34 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Ansgar
Deshalb ist es auch nicht recht, wenn man zwar „eher“ zu Papst Benedikt steht, einem modernistischen Papst aber das Gefolge versagte.
Sie wollen doch wohl nicht behaupten das man als Katholik jedem Papst gegenüber immer zu bedingungslosen Gehorsam verpflichtet ist.
Das kann ich nur für die Verkündigung eines Dogmas verlangen.
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#61   Ansgar   17:58:05 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Tridentinus
Ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu. Es kann gar kein Zweifel daran bestehen, daß der übergeschnappten Bewegungen auch innerhalb der Kirche Legion sind. Womöglich bin ich – sind wir – ebenfalls „übergeschnappt“, kämpfen diesen unseren Kampf aber innerhalb der Kirche. Deshalb ist es auch nicht recht, wenn man zwar „eher“ zu Papst Benedikt steht, einem modernistischen Papst aber das Gefolge versagte. Man trennt sich auch nicht von der angetrauten Frau, wenn diese verrückt wird. Man verstößt seine Mutter nicht, auch wenn diese sich in der Gosse wälzt. Sondern man versucht zu helfen, mit kämpferischer Liebe und Gebet! Leuchtendes Beispiel: die Petrusbruderschaft.
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#60   Sozialkatholisch   17:17:15 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Tridentinus
Ja, weitere Bischofsweihen zu diesem Zeitpunkt wären ein eindeutiges Zeichen für ein klares Schisma.
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#59   Tridentinus   16:29:51 | Dienstag, 26. Februar 2008
Man kann nur hoffen, dass
die „Pius-Leute“ jetzt nicht tatsächlich „überschnappen“. Denn dann kommen demnächst auch weitere Bischofsweihen, die man aktuell nicht mehr in gleicher Weise rechtfertigen kann wie 1988.
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#58   Sozialkatholisch   16:14:16 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Tridentinus
Was sie sagen ist auch meine Meinung. In diesem Falle darf man dem hl. Vater nicht den Gehorsam verweigern. Was mich noch stört ist das es ohne der Piusbruderschaft das Motu Proprio so nicht gegeben hätte, ja die Alte Messe wahrscheinlich schon verloren gegangen wär.
Ich glaube an die Macht des Gebetes und gehe davon aus das der Rosenkranzkreuzzug der Bruderschaft für das Motu Proprio wenigstens das Zünglein an der Waage war. Das paradoxe ist das die Piusbruderschaft sich selbst damit wohl einen Bärendienst erwiesen hat und sich vielleicht dadurch in ein tieferes Schisma bugsiert.
Ich fände es tieftraurig wenn die vielen Gläubigen dort, die Jahrzehnte für die Alte Messe unter Bedrängnis gekämpft haben in ein tiefes Schisma fallen.
Meine Meinung ist auch das dem Erzbischof Marcel Lefebvre für die Erhaltung der Alten Messe offiziell Ehre zukommen muss.
Kurz gesagt, ich habe mir dazu noch keine feste Meinung bilden können, aber im Zweifel stehe ich zum Papst, jedenfalls zu diesem, unseren hl. Vater Benedikt XVI.
Ich hoffe immer noch das unser Papst es schafft diese Wogen irgendwie zu glätten.
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#57   Gunsenum   16:10:26 | Dienstag, 26. Februar 2008
@matt Sehr gut!
Du studierst das Fundament und beurteilst neu…
Du Luther, Du!
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#56   maliems   16:08:19 | Dienstag, 26. Februar 2008
ich freue mich
auf das neue kloster
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#55   Tridentinus   15:52:45 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Sozialkatholisch
Sie hatten ja eigens um die Fortsetzung gebeten. Wollen Sie mir jetzt antworten?
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#54   Sozialkatholisch   15:37:12 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Matt
Zum einen ist das Neue Testament eindeutig eine Frucht der älteren christlichen Tradition und zum anderen gibt es schon genug (tausende?) die mit der Bibel in der Hand bestimmte Heilswahrheiten verkünden.
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#53   Tridentinus   15:35:34 | Dienstag, 26. Februar 2008
Fortsetzung
Ein Schisma wird sich andeuten, wenn man jetzt die neuformulierte Karfreitagsfürbitte nicht übernommen wird, die man doktrinell ja nicht beanstandet, sondern nur unnötig und bedauerlich findet. Das darf man natürlich, sie aber nicht anzunehmen, kann nicht argmentiert werden, wenn man gleichzeitig das MR 1962 akzeptiert und auch die rituellen Änderungen unter Pius XII. Die ja ua auch gerade den Karfreitag betrafen. Deswegen ist ja auch das fragliche Gebet, wie es die FSSPX jetzt betet, nicht aus dem 3. Jahrhundert. Wenn Pius XII. und Johannes XXIII. solche Dinge konnten – sogar der Hl. Joseph in den Canon Missae eingefügt werden konnte – dann kann Benedikt XVI. auch die jetzt verfügte Variante anordnen oder das Corpus praefationum bereichern und neue Messformulare ergänzen. Wenn er das nicht kann, muss zwischen ihm und den genannten Päpsten ein prinzipieller Unterschied bestehen: Entweder er ist nicht Papst oder kann seine Autorität zumindest so lange nicht ausüben bis er sich „bekehrt“. Also müsste Fellay dann konsequent sein und eine Fürbitte Pro Conversione Papae einfügen.
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#52   matt2 †   15:24:45 | Dienstag, 26. Februar 2008
bitte, ich bin ja auch kein Modernist, sondern wohl eher Fundamentalist…
Mir graut ja auch vor dem Unglauben. Aber es ist zu überlegen, ob es sich um einen tatsächlichen Unglauben handelt, oder lediglich nach Ansicht der katholischen Lehre.
Mir geht es aum die Wahrheit auf Basis der Bibel und nicht um das, was die Kirche daraus gemacht hat. Vielleicht ist diese Ansicht ja protestantisch. Soll sein, kümmert mich nicht weiter. Ich sage nicht: Tradition ist unbedeutend, aber ich traue meinem Urteil mehr, als dem der Kirche. Ich beschäftige mich mit der Basis. Tradtion kann falsche Dinge in Steinen vermauern, Steine, die der Wahrheit zur Last werden. Ja, die Tradtion kann selbst zur Last und zum Widersacher werden. Deshalb studiere ich das Fundament und beurteile danach den Wert von Traditionen.
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#51   Pascendi   15:10:42 | Dienstag, 26. Februar 2008
Die Neuexegese
dient dem Kampf gegen Christus. Gearbeitet wird in der Neuexegese mit einem Gemisch aus Fälschung Lüge und Betrug. Ziel ist dass es keine gläubigen Priester gibt !
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#50   Sozialkatholisch   15:07:18 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Matt
Die große Krise der Kirche fing damit an das viele Leute glaubten anhand der hl. Schrift ihre eigene Religion zurechtzuzimmern dürften. Natürlich trägt die hl. Kirche aufgrund ihrer sündigen Mitglieder eine gewisse Mitschuld, aber das hochmütige zurechtzimmern einer eigenen Religion führt immer am Ende in die Irre. Ohne Reue und das das anerkennen von Gott als dem dreieinen Herrn ist der Zugang zu Gott sehr schwer.
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#49   matt2 †   15:02:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Nüchtern-herzloser Tradi-Pragmatismus…
die Tradis haben ein bestimmte Vorstellung von Kirche, die ziemlich hohl auf mich wirkt. Ja sie wirkt beinahe so hohl auf mich, wie die Gleichgültigkeit des Modernismus gegenüber den Verstößen gegen die gute Sitte und Moral. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, der Modernismus hat trotz seines Defizits an Moral, ein größeres, soziales Bewußtsein, ein Herz für die Menschen, wo mir der Tradi-Katholizismus manchmal nur als ein überhebliches, selbstverliebtes Etwas erscheint. Er liebt seine Rituale, seine Erlässe und sein klerikales Getue, aber die Menschen liebt er nicht, die sind ihm fremd und unliebsam.
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#48   Sozialkatholisch   14:58:35 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Tridentinus
sehr interessant, eine Fortsetzung fänd ich gut!
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#47   Raphael240889   14:54:39 | Dienstag, 26. Februar 2008
Endlich
Endlich – mit Gottes Hilfe wird das Gute aufgebaut.
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#46   Tridentinus   14:34:48 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Ansgar
Gut angefangen. Aber warum schreiben Sie dann so unqualifiziert von „übergeschnappten Pius-Leuten“? Übergeschnappt sind nämlich in der Kirche sehr viele andere noch eher: charismatische Erneuerung, Medjugorje-Fans, die meisten „Neuen Bewegungen“, vor allem, wenn sie sich einen besonders kirchentreuen Anstrich geben, etwa Jugend 2000, wahnhafte Lebensschützer etc. Da ist die Priesterbruderscaft St. Pius X. eher sehr nüchtern und sachlich.
Wir stehen jetzt offenbar vor einer Entscheidungssituation. Entweder die Priesterbruderschaft St. Pius X. reguliert ihre seit spätestens 1976 nicht normale Stellung zur Gesamtkirche und ihrer Hierarchie und stellt auch fest, dass sich die Situation seit 1988, wo man unter dem dramatischen Eindruck des Ereignisses von Assisi 1986 mindestens zur Überzeugung eines Notstandes kommen konnte, der Bischofsweihen ohne Mandatum Apostolicum erlaubt und sogar gebietet, inzwischen doch wesentlich gebessert hat. Ja ich würde noch weitergehen. Damals – 1986-88 – konnte man es auch niemand verübeln, der von Sedisvakanz ausging.
Mit dem neuen Pontifikat, seit 2005 und dann erst recht seit 2007 ist die Lage sehr günstig verändert. Natürlich war es irgendwie auch bequem, die Autorität der kirchlichen Hierarchie praktisch nur abstrakt und theoretisch anzuerkennen. In dieser Bequemlichkeit haben sich einige mindestens mentalitätsmässig gut eingerichtet.
Jetzt wird sich zeigen, ob wirklich ein voll entfaltetes Schisma entsteht. Fortsetzung sobald möglich.
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#45   Ansgar   13:30:44 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Tilly
Natürlich ist eine Klostergründung zu begrüßen. Reichenstein liegt herrlich, direkt an der belgischen Grenze, ich war mal dort; ein schöner Gedanke, daß hier bald fromme Mönche einziehen und das lateinische Stundengebet pflegen. Aber: Wer die Kirche verändern will, muß Teil von ihr sein. Ob Franziskus, Domenikus, der Aquinat, Catharina – alle haben an und unter der Kirche gelitten. Aber keiner von diesen Heiligen hat einen schismatischen Gegenclub gegründet, weil innerkirchlicher Widerstand im Gehorsam zu mühselig war. Die übergeschnappten Pius-Leute tun genau das, in völliger Verkennung ihrer eigenen Sündhaftigkeit. Die peinlichen Reprisen einiger Teilnehmer hier bestätigen dies.
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#44   Tilly   13:11:20 | Dienstag, 26. Februar 2008
Neuaufbruch dringend notwendig!
Obwohl selber nicht unbedingt Pius X. Anhänger aber Anhänger der Tradition finde ich das Unternehmen der Klostergründung für sehr gut!
Die meisten Klöster im Westen sind verweltlicht und für einen Neuaufbruch der Kirche und Gesellschaft hin zu einem Christlichen Leben und unverfälschten Glauben nicht mehr zu gebrauchen.
Papst Benedikt XVI. hat Recht dass die Orden und Klöster zurück zur Wurzel ihrer Gründer müssen. Weshalb das Projekt bei uns in Deutschland gut ist den wir sind besonders von Liberalismus und Modernismus betroffen und betroffen gewesen.
Man wünscht sich das nach dem völligen Niedergang durch die Klöster wie im Osten z.B. Rumänien oder Russland der Glauben neu ausgeht und das Land erneut erfolgreich Christianisiert wird!
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#43   PetrusII   13:00:04 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Ansgar
„Typisch für die übergeschnappten Pius-Brüder.“
Nur weil sie ein persönliches Problem nicht in den Griff bekommen, sei es finanziell od. ein Anderes, sollten Sie nicht über meine Brüder so abscheuungswürdig schreiben. Denn wenn Sie meine Brüder beleidigen, beleidigen Sie auch mich und unseren Herrn Jesus Christus. Legen Sie Ihre Last, welche Sie versuchen anderen aufzulegen, auf unseren Herrn Jesus Christus. Bedenken Sie, der Weg ist steinig und wenn man für ein Problem selber verantwortlich ist, sollte man seinen nächsten dafür nicht auch noch beleidigen und bestrafen.
Gehen Sie mit Gott
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#42   r.ruhrgebietler   12:35:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
Selbstverständlich ist es Aufgabe des Bischofs zu wissen, was in seiner Diözese abläuft.
???? Das wissen die doch! V-II und NOM… Pfründesicherung statt Seelenrettung!
Irgendwie schon krass was sich dt. V-II-Bischöfe auf Steuerzahlerkosten so alles herausnehmen!
Wo Party ist, das wissen die Bischöfe, wo man den guten kath. Namen noch führt, das wissen die Bischöfe (leider ist es in deren eignen Reihen wohl niemand, der den guten röm.-kath. Namen trägt)
Also: was klagen diese Figuren eigentlich?? Jesus Christus würde sie heute fragen: Wie kannst Du es verantwortet, daß die Zahl der Kirchenaustritte in deiner Regentschaft gestiegen ist, das es Kindstötungen zu Zeiten deiner Regentschaft gab, daß es Ehescheidungen gab, daß du den Glaubensabfall nicht verhindert hast… die Liste ließe sich beliebig verlängern!
Gelobt sei Jesus Christus
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#41   Caputianus   12:16:35 | Dienstag, 26. Februar 2008
Sehr schwierig
Ich halte die ganze Situation für sehr schwierig. Daher richtet sich mein Posting nur an solche, die wirklich Interesse haben und nicht nur sedisvakantistischen Sermon runterleiern.
Sammeln wir einmal:
1. Die Weihesakramente der Benediktiner werden von den Bischöfen der Piusbruderschaft erteilt.
2. Die Bischöfe der Piusbruderschaft sind, wenn auch unerlaubt, gültig geweiht. Sämtliche Weihen die erteilt werden, sind somit gültig.
3. Faktisch ist es so, daß viele Pfarrer, welche in ihrer Pfarrei ein Priorat oder eine Kapelle der Priesterbruderschaft haben, ein zweites Buch führen, in denen die Taufen und Trauungen festgehalten werden.
Erstes Ergebnis: Die von den Benediktinern gespendeten Sakramente sind gültig.
In Bezug auf die Reaktion von Bischof Mussinghoff:
Selbstverständlich ist es Aufgabe des Bischofs zu wissen, was in seiner Diözese abläuft.
Allerdings wird KEIN deutscher Ortsbischof, so konservativ er auch ist, die Piusbruderschaft in seiner Diözese gernedulden.
Ebenso scheint es zu sein, wie die Praxis zeigt, daß die Bischöfe der „Alten Messe“ keinen oder nur wenig Raum zubilligen wollen.
Geschweige denn ein „tridentinisches“ Kloster.
Klöster strahlen immer eine gewisse Anziehungskraft aus, egal welcher theologischen Coleur. Vielleicht liegt die Befürchtung hier, daß mehr Gläubige den Weg in ein traditionelles Kloster finden, als in ein Kloster, wo man im Garten Zenmeditationen, Selbsterfahrungs- und Selbsverwirklichungskurse besuchen kann.
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#40   Ansgar   11:07:04 | Dienstag, 26. Februar 2008
Anarchischer Akt
Bischof Mussinghoff mag ja eine Pfeife sein. Aber er ist der für Reichenstein zuständige Bischof. Würde er eine Klostergründung, die nicht in Absprache mit ihm geschieht, ignorieren, wäre das eine Bestätigung seiner Unfähigkeit. Er muß also etwas sagen. Wären die Benediktiner von Bellaigue so gut katholisch wie behauptet, hätten sie zumindest pro forma den Kontakt zum Ortsordinarius gesucht. So bleibt die Klostergründung ein anarchischer Akt. Typisch für die übergeschnappten Pius-Brüder.
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#39   Sozialkatholisch   10:19:59 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Campo Santo
Es gibt keine schismatischen Persönlichkeitsstörungen. Dies ist eine halbgebildete terminologische Vermischung aus Theologie und Psychologie.
Es gibt Schismatiker und es gibt Menschen mit Persönlichkeitsstörung. Einem Schisama „anzuhängen“ stellt per se noch keine Persönlichkeitsstörung dar.
Dummgeschwätz bleibt eben auch in Worten schöngekleidet nur Dummgeschwätz.
Ja es war aber auch in erster Linie humorvoll gemeint, aber Herr Dr. wie heißt das denn mit Fachausdruck wo bei einer gespaltenen persönlichkeit die eine mit der anderen nichts zu tun haben will?
:-D
Sind sie Sicher das Schismatiker ausschließlich von Persönlichkeitsstötungen ausgeschlossen sind?
^-^
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#38   CampoSanto   10:14:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
sozialkatholisch
…Bei solchen schismatischen Persönlichkeitsstörungen…
Es gibt keine schismatischen Persönlichkeitsstörungen. Dies ist eine halbgebildete terminologische Vermischung aus Theologie und Psychologie.
Es gibt Schismatiker und es gibt Menschen mit Persönlichkeitsstörung. Einem Schisama „anzuhängen“ stellt per se noch keine Persönlichkeitsstörung dar.
Dummgeschwätz bleibt eben auch in Worten schöngekleidet nur Dummgeschwätz.
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#37   Sozialkatholisch   07:52:27 | Dienstag, 26. Februar 2008
An den armen unnationalen Fischereisachse
In meiner großen Menschenfreundlichkeit wollte ich dir hiermit aus Therapiegründen die Möglichkeit geben deinen kranken Wahn nochmal zu posten. Bei solchen schismatischen Persönlichkeitsstörungen wie bei dir soll das unterstützen von krankhaften Wahnposten nämlich gelegentlich Erfolge bringen!
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#35   PiusXI   07:42:38 | Dienstag, 26. Februar 2008
Ist doch klar ?
:-) Wieso wird immer wieder gegen die Pristerbruderschaft Pius X geschossen ? Es gibt für mich 2 Gründe. 1. Weil die Leute die Priesterbruderschaft nicht kennen und 2. ganz einfach: weil sie panische Angst haben vor der Bruderschaft. Denn es wird der Tag kommen dann wird die Bruderschaft Recht bekommen.
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#34   Sozialkatholisch   07:40:02 | Dienstag, 26. Februar 2008
An den armen Fischereisachsen
Lieber Gotthard,
leider ist dieses--------
schützen.
Also: Bemühen Sie sich nicht weiter!
Ja armer Gotthard, der Fischereisachse hat recht bemühen sie sich nicht weiter, hat sowieso keinen Zweck, bei ihnen kommt da sowieso nichts bei rum.
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#33   kath.Sachs †   07:26:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Gotthard: @möchtegern-k u.a.
Lieber Gotthard,
leider ist dieses Internetportal ein großes Fake: Das hier hat weder was mit „Kirche“ noch weniger was mit „katholisch“ zu tun. kreuz.net selbst ist ein Faschistenfanportal, das den guten Namen „katholisch“ mißbraucht. Und die Typen, die sich hier unter dem Deckmantel hochtrabender Pseudophilosophie und Pseudotheologie tummeln, sind in Wirklichkeit Judenhasser und Deutschnationale. Leider kann man ein solches Portal im Internet nicht verhindern, weil es immer wieder Verbrecher gibt, die andere Verbrecher schützen. Also: Bemühen Sie sich nicht weiter!
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#32   Sozialkatholisch   07:13:20 | Dienstag, 26. Februar 2008
Vielleicht wird der Gotthard
später den leuten im Himmel gegenüber im Schisma stehen!
>:)
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#31   r.ruhrgebietler   07:05:37 | Dienstag, 26. Februar 2008
Wenn der geistige Acker schon schlecht bestellt
dann soll es mit dem irdischen wohl besser klappen. und wenn die geistigen Schäfchen nicht folgen wollen, dan tun’s die irdischen bestimmt!
Der FSSPX sei Lob und Dank als Hüterin der ewig gültigen Liturgie. Wehret dem V-II und dem NOM!!!!
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#30   monti   23:15:22 | Montag, 25. Februar 2008
ich weiß zwar nicht,
(wie manche Tradis hier), ob die Kirche heute besser da stünde, wenn es das Konzil nicht gegeben hätte. Durch die „zeitgeistgemäßen“ Blüten jedoch, die nach dem Konzil aufgegangen sind, wird die Kirche zu einem „Wir-haben-uns-alle-lieb-Verein“, in dem politische Aussagen nur dann erwünscht sind, wenn sie „modern“ sind, aber nicht wenn sie eine klare Aussage zum katholischen Glauben beinhalten, verkommen. Eine Kirche, die auch in Zukunft Bestand haben will, wird klare katholische Positionen beziehen müssen. Und die finde ich zur Zeit nur bei der FSSPX und bei einigen Diözesanpriestern (übrigens auch welchen, die ausschliesslich den NOM zelebrieren )
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#29   Heggi   23:08:50 | Montag, 25. Februar 2008
Monti
Ich kenne eine ganze Reihe Diözesanpriester, die nicht nur völlig entspannte, sondern intensive Kontakte zu Priestern der Bruderschaft unterhalten. Ich kenne eine Reihe von Dieözesanpriestern, die sich zur Zeit an ihrem Lift (liturgiefreien Tag), und zwar bekanntlich montags, in die Zelebration des alten Ritus von FSSPX-Priestern einführen lassen, ihn bei denen erlernen. Der Gotthard läuft doch den ganzen Tag mit einer Holzkeule herum, um quasi die Piusbrüder einzeln zu erschlagen, aber für die Kindstötungen hat er, wie er gestern noch schrieb, viel Verständnis.
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#28   monti   23:08:06 | Montag, 25. Februar 2008
würde mich mal interssieren,
wann die Kirche (in diesem Falle das Bistum Aachen ) zum letzten Mal vor einem Besuch eines protestantischen Gottesdienstes gewarnt hätte. Nötig wäre es ja, denn das sind ja auch Schismatiker, oder etwa nicht, Gotthard?
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#27   Benedikt   23:05:27 | Montag, 25. Februar 2008
Aachen
Sollte das Bistum die Aktion so durchführen, dann wäre das mehr als überflüssig. Die gegebene Information wäre falsch und die entscheidende Information, nämlich der zweifelhafte Status dieses Klosters, würde vorenthalten. Verwunderlich ist, welche Kraft manch sonst verschlafenes Ordinariat in solchen Fällen abrufen kann…
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#26   monti   23:05:12 | Montag, 25. Februar 2008
lieber Heggi,
was schert den Gotthard die Meinung Roms?
Es gibt hier „Wissende“ auf beiden Seiten. Und die Einen sind so widerlich wie die Anderen.
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#25   Artois †   23:00:48 | Montag, 25. Februar 2008
Freiheit, Gleichheit und Brüdersinn,
„Freiheit, Gleichheit und Brüdersinn,
du alte Zeit, fahr hin, fahr hin!“
Solch Schrei durchdringt der Völker Rund,
da tut sich auf der Erde Grund,
es steigt herauf ein Sensenmann,
der merkt, sein Erntetag bricht an.
Und wie er steigt ans Licht hervor,
drängt sich um ihn ein Weiberchor,
sein Rüstzeug bringen sie heran,
daß er sein Werk beginnen kann.
Gerechtigkeit gebunden ist,
das Schwert stahl ihr die schlaue List,
die Lüge nahm die Wag’ ihr fort,
sie bieten’s dem Gesellen dort.
Den Hut reicht ihm die Eitelkeit,
die Tollheit hält ihr Roß bereit,
die Blutgier bringt die Sense her,
das ist des Schnitters beste Wehr!
Ihr Menschen, ja, nun kommt der Mann,
der frei und gleich euch machen kann.
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#24   monti   22:59:15 | Montag, 25. Februar 2008
Nicht die ganze Konzilskirche…
Es gibt aufrechte Diözesanpriester, die für das religiöse Anliegen der Piusbruderschaft sehr viel theologisches Verständnis aufbringen.
Wenn etwas „dran“ ist am katholischen Glauben, wie kann dann an irgendeinem anderen Glauben was „dran“ sein. Wahrheit ist Wahrheit bleibt Wahrheit. Und dann kann das, was über 1900 Jahre Gültigkeit besaß, nicht auf einmal nicht mehr gelten.
Oder aber, die Kirche war bis zum Konzil im Irrtum, dann sollte sie aber auch so ehrlich sein und dies zugeben und nicht so tun, als sei sie die Gleiche wie vorher.
Oder aber, wir müssen alles nur symbolisch sehen, Gott als Projektion unseres Gehirns und Jesus als einen guten Menschen in Strandsandalen: Dann brauchen wir das ganze Gedöns um die Kirche nicht wirklich, dann ist es nicht schade, wenn sie in einigen Jahrzehnten verschwunden ist.
Was also jetzt ?
Würde mich als Suchender ehrlichermaßen interessieren.
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#23   Heggi   22:54:06 | Montag, 25. Februar 2008
Monti
Niemand bezweifelt in Rom die Gültigkeit der Bischofsweihen bei der Pius-Bruderschaft und niemand in Rom behauptet, bei der Piusbruderschaft handele es ich um eine schismatische Gemeinschaft.
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#22   Artois †   22:49:10 | Montag, 25. Februar 2008
@monti
Der Gotthard ist leider böswillig … Konzilskirche halt …
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#21   monti   22:47:05 | Montag, 25. Februar 2008
Lieber Gotthard
da sie ja penibel das Wort „Bischof“ immer in Anführungszeichen setzen, wenn von den Bischöfen der Piusbruderschaft die Rede ist (obwohl sie gültig geweihte Bischöfe sind) und da ich Sie hier ja als politisch korrekten Menschen kennengelernt habe, würde ich Sie allerherzlichst bitten das Wort „Bischof“ auch dann in Anführungszeichen zu setzen, wenn von „Bischof“ Huber, „Bischöfin“ Käßmann und anderen „Bischöfen“ der Religionsgemeinschaft der protestantischen Christen die Rede ist. Vielen Dank dafür !
Übrigens bin ich weder Piusbruder noch Tradi sondern nur ein neutraler Beobachter des Geschehens !
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#20   möchtegern-kathole   22:37:47 | Montag, 25. Februar 2008
@Gotthard
Eine Suspendierung ist eine Frage der Disziplin. Der Papst (oder Bischof für seinen Diözesanklerus) kann das machen oder auch nicht. Er regelt das in seinen Gesetzen – und da kenne ich den Sachstand nur nicht. Sie denn?
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#19   Heggi   22:34:35 | Montag, 25. Februar 2008
Gotthard
Sie spinnen mal wieder mächtig! Wenn FSSPX ein schismatischer Verein ist, wie Sie ständig behaupten, dann unterliegen sie in nichts Rom. So wie andere schismatische Gemeinschaften auch! Ihre Argumentation ist einfach doppelt schräg.
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#18   Gotthard   22:34:10 | Montag, 25. Februar 2008
@möchtegern-k
das ist nun keine glaubensfrage …darum habe ich nach den Bischöfen gefragt, die den Priestermönchen die Weihe gespendet haben …
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#17   möchtegern-kathole   22:21:15 | Montag, 25. Februar 2008
@Gotthard
glauben Sie, dass die Benediktiner auch suspendiert sind?
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#16   Gotthard   22:18:10 | Montag, 25. Februar 2008
@möchtegern-k
ja doch, dieser Konvent sucht doch geradezu diese verbotenen Weihen und akzeptiert sie – und feiert mit suspendierten Priestern bei klarem Bewusstsein die Sakramente… und wird wohl auch Menschen von außen die Sakramente spenden …
suspendierten Priestern sind Sakramentenspendungen verboten! … aber Du weißt das alles genauso gut wie ich … willst es aber nicht wahrhaben.
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#15   möchtegern-kathole   22:14:14 | Montag, 25. Februar 2008
@Gotthard
Deshalb ist doch die Klostergemeinschaft nicht ‘abgespalten’ – also im Schisma?
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#14   Gotthard   22:11:32 | Montag, 25. Februar 2008
@möchtegern-k
wenn ein vagabundierender „Bischof“, der exkommuniziert ist, durch die Welt reist und „Priesterweihen“ spendet, wie nennst du denn das?
Ich nenne es eine Sekte … eine von der Kirche abgespaltene Sondergemeinschaft.
Ich könnte es auch lustiger nennen: ich kaufe mir eine Mitra und mache mich selbständig!
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#13   möchtegern-kathole   22:04:06 | Montag, 25. Februar 2008
wg. unerlaubter Weihen …
… ist es noch keine Sekte.
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#12   Gotthard   22:02:11 | Montag, 25. Februar 2008
@möchtegern-k
dann wäre dieses Kloster ein absolutes Sekten-Kloster…
das Bistum hätte dann die Pflicht, die Gläubigen zu warnen …
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#11   möchtegern-kathole   21:54:09 | Montag, 25. Februar 2008
Und welche Konsequenz …
… sehen Sie bei einer unerlaubten Weihe?
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#10   Gotthard   21:41:51 | Montag, 25. Februar 2008
Erlaubtheit
das ist eine ganz entscheidende Frage, die Frage nach der Erlaubtheit der Sakramentenspendungen…
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#9   möchtegern-kathole   21:27:58 | Montag, 25. Februar 2008
@Gotthard
Welche Rolle sollte dies spielen?
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#8   Gotthard   21:22:54 | Montag, 25. Februar 2008
Weihen?
von welchem Bischof sind die Priestermönche dieses französischen Klosters denn geweiht worden?
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#7   Melchisedech   21:18:12 | Montag, 25. Februar 2008
Wenns ums das Heil der Seelen geht…
…ist dem Bistum Aachen nichts zu teuer. Hoffentlich aber wird die Info-Broschüre „um Irritationen zu vermeiden“ auch konkret genug. Ich schlage vor: eine Anfahrtsskizze, damit die Leute wissen, welche Wege sie zu meiden haben; eine genaue Auflistung der Gottesdienstzeiten, damit die Leute wissen, zu welchen Zeiten sie keinesfalls dort auftauchen dürfen. Sollte all dies nicht die gewünschte Wirkung erzielen, kann der Bischof eine Prozession „zur Verhütung des Allerschlimmsten“ nach Reichenstein anführen gefolgt von Domkapitel und Priesterrat. Auch wäre wünschenswert ein kleiner Hinweis: Ebenso warnen wir vor dem Besuch protestantischer Kultstätten auf dem Boden des Bistums Aachen – um Irritationen zu vermeiden.
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#6   Artois †   21:11:36 | Montag, 25. Februar 2008
Zum Lügen, Diffamieren
Hetzen und Heucheln hat die Konzilskirche stets unbegrenzte Mittel aus einem päpstlichen Sonderfonds bereit gestellt.
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#5   ExBochumer †   20:57:00 | Montag, 25. Februar 2008
Prospekte verteilen?
Und ich dachte, das Bistum Aachen ist pleite.
Aber für derartige „Aktionen“ werden wieder mal Kirchensteuermittel verplempert.
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#4   Frasim   20:40:17 | Montag, 25. Februar 2008
@möchtegern-kathole
Sollte sich der nicht auch lieber bei den Benediktinern was abschaun und seine Lämmer weiden?
Ita est!
:)3 :)3 :)3
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#3   möchtegern-kathole   20:16:09 | Montag, 25. Februar 2008
Bei den Benediktinern …
… funktioniert die Verleumdung mit dem „Schisma“ und mit der „Exkommunikation’’ auch nicht, weil es ja keine Pius-Brüder sind. Und mit dem „Ritenstreit“ auch nicht, wegen des MP.
Irgendwie schon blöd, für den „Bischof“. Sollte sich der nicht auch lieber bei den Benediktinern was abschaun und seine Lämmer weiden?
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#2   Libertas Ecclesiae   20:15:48 | Montag, 25. Februar 2008
Rechtsbruch
Man mag zur Piusbruderschaft stehen, wie man will, aber wenn das Bistum Aachen offiziell erklärt, dass der von Papst Benedikt XVI. offiziell zur „außerordentlichen Form“ erklärte usus antiquior des römischen Ritus „nicht der offizielle katholische Ritus“ sei, ist das Rechtsbruch! Es wäre zu prüfen, ob dies nicht sogar einen schismatischen Akt von Seiten des Bistums Aachen darstellt.
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#1   Seminarist   20:10:08 | Montag, 25. Februar 2008
No news is bad news!
Das Bistum Aachen sieht das Spannungsverhältnis offenbar sehr drastisch. Es will in den nächsten Wochen in der Stadt Monschau eine Informationsschrift verteilen lassen.
Bessere Werbung kann man sich ja gar nicht wünschen!
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