Die Gründung eines Klosters der Pius-Benediktiner in Deutschland schreitet zügig voran. Die liberalen Bistumsverantwortlichen beschwören einen Ritenstreit. Andere sehen die Mönche schon beim Ziegenhüten.
Ein traditionalistischer Benediktinermönch beim Ziegenhüten.
(kreuz.net, Aachen) Lefebvristische Benediktinermönche aus der französischen Abtei Bellaigue werden
in rund drei Jahren auf dem Gut Reichenstein das Klosterleben beginnen.
Das erklärte der deutsche Distriktsobere
Pater Franz Schmidberger, vor der ‘Kölnischen Rundschau’.
Gut Reichenstein gehört zur Stadt Monschau
im äußersten Westen Deutschlands. Es war bis zur Säkularisierung im Jahr 1802 ein Prämonstratenserkloster.
Kirchlich gehört es zum Bistum Aachen.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat das Gebäude von privaten
Besitzern übernommen. Der Kauf ist bereits notariell besiegelt.
Nach Angaben von Pater Schmidberger
sitzen die zukünftigen Benediktiner von Reichenstein mit der Pius-Bruderschaft „im selben Boot“.
Man vertrete dieselbe theologische Ausrichtung. Der Distriktsobere nennt drei
Beispiele: das Festhalten an der Alten Messe, eine strikte Befolgung strenger Ordensregeln und die Ablehnung
der praktizierten Ökumene:
„Wir stehen dadurch in einem gewissen Spannungsverhältnis zu Rom“ – so Pater
Schmidberger.
Das Bistum Aachen sieht das Spannungsverhältnis offenbar sehr drastisch. Es will in den
nächsten Wochen in der Stadt Monschau eine Informationsschrift verteilen lassen.
Darin sollen die Neugläubigen
trotz Motu Proprio darauf hingewiesen werden, daß kirchliche Handlungen wie Trauungen oder Taufen von
den Lefebvristen angeblich nicht nach dem „offiziellen katholischen Ritus“ vorgenommen würden.
Das erklärte
der Pressesprecher des Bistums vor der ‘Kölnische Rundschau’: Das Bistum wolle „Irritationen“ vermeiden.
Doch der Pfarrer der drei umliegenden Gemeinden Kalterherberg, Höfen und Rohren, Hw. Karl Schnitzler,
gibt Entwarnung: „Mittlerweile hat sich das beruhigt.“
Ruhig wird es in den nächsten Jahren auch noch
auf dem zukünftigen Klostergelände bleiben.
Bevor die ersten Mönche einziehen, muß das Gut erst renoviert
und ein Kreuzgang errichtet werden.
Danach muß ein zusätzlicher Flügel angebaut werden, damit das
Kloster schließlich rund 25 Benediktiner Platz bieten wird.
Auf dem 37 Hektar großen Gelände soll
dann vielleicht mit einer Ziegenzucht begonnen werden – wußte die ‘Kölnische Rundschau’.
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Mauerbau Sollte einen nicht wundern,wenn der Bischof von Aachen demnächst eine drei Meter hohe Mauer
mit Wachtürmen um das Kloster bauen lässt, finanziert aus einer Sonderkollekte.
Flugblattaktion Der Rückfall in die Zeit des „kalten Krieges“, der Bischof lässt Flugblätter gegen
„feindliche“ Mönche verteilen? Droht jetzt wieder ein dreißigjähriger Religionskrieg? Fast pleite,
aber dafür hat man Kirchensteuergeld in Aachen?
#66 carolusmagnus 20:08:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Anordnungen des Papstes… Zwei Antworten fehlen noch bei der Frage, wann man verpflichtet ist den Anweisungen
des Papstes zu folgen: * wenn es mir in den Kram passt? * wenn ich es bei kreuz.net gelesen habe? Scherz
beiseite, normal wäre es, wenn päpstliche Anweisungen sonntags in der Kirche verkündet würden. Da
das mancherorts boykottiert würde, ist der normale Weg für Laien, daß sie ihren Pfarrer danach fragen,
sobald sie es irgendwo gelesen oder gehört haben, was im Medienzeitalter nicht allzu lange dauern dürfte –
desgleichen für Kleriker, nur ist für diese ihr Bischof oder der entsprechende Ordensobere zuständig.
Die Rechtsgültigkeit und Verpflichtung Folge zu leisten beginnen mit der Veröffentlichung einer Anordnung,
unabhängig davon, ob man sie gelesen hat, das ist bei staatlichen Gesetzen genauso, der populäre juristische
Grundsatz lautet hier: „Unwissenheit schütz vor Strafe nicht.“ Die Frage, wann man verpflichtet ist,
den Anweisungen des Papstes zu folgen kann aber noch anders beantwortet werden: „Wenn man katholisch ist
und damit den Papst als Oberhaupt derselben Kirche anerkennt.“ Dann wird man, sobald man irgendwo etwas
davon hört oder liest, sich danach erkundigen und im Zeitalter, wo sogar der Vatican Email und eine Homepage
hat, schnell genauere Informationen erhalten…
#65 Gotthard 01:14:28 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Anordnungswege? Wann bin ich eigentlich verpflichtet, einer Anweisung des Papstes zu folgen? * wenn ich
davon in der Tagesschau höre? * wenn ich davon in der Zeitung lese? * wenn ich davon in einem Gespräch
von Nachbarn erfahre? * wenn ich davon in der Zeitung lese als Anordnung des Bischofs? * wenn ich davon
in der Predigt höre* * wenn ich davon im Pfarrbrief lese? WIE werden päpstliche Anordnungen bekanntgemacht
und für den Einzelnen wirksam?
@ Rübezahl Stimmt, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Zum Zölibat gehört ja noch ein persönliches
Versprechen und die Umsetzung des Summorum Pontificum in den Händen der Bischöfe liegt ja auch noch
(glaube ich zumindest) ein persönliches Versprechen der Bischöfe zu Grunde. Die klaren Fälle der Gehorsamsverweigerung
des Papstes gegenüber sind klar und ich bin überzeugt das wir solche klaren Fälle wohl nicht sehen
werden. Zum anderen gibt es für den Katholiken ja immer noch die Verpflichtung des eigenen Gewissens
gegenüber, was natürlich auch ein heikles Thema ist. In einer rein modernistischen Kirche würde ich
mit Sicherheit nicht bleiben, dann würde ich lieber orthodox o.ä. werden. Aber Gott sei es gedankt haben
wir einen B16 und keinen JP3.
#63 Rübezahl 18:26:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Sozialkatholisch Sozialkatholisch: „Sie wollen doch wohl nicht behaupten das man als Katholik jedem
Papst gegenüber immer zu bedingungslosen Gehorsam verpflichtet ist. Das kann ich nur für die Verkündigung
eines Dogmas verlangen.“ Naja, naja… Mit dieser Formulierung kann ich mich nicht anfreunden! Näher
zu erörtern wäre natürlich der Ausdruck „bedingungsloser Gehorsam“ Gehorsam an sich muss der Katholik
dem Papst sehr wohl in weitaus mehr Fällen erweisen, als nur im Falle eines Dogmas. Dies zeigt sich schon
anhand zweier greifbarer, aktueller Beispiele: „Summorum Pontificum“ ist kein Dogma – wieso dann die Aufregung,
wenn Bischöfe das Motu proprio einschränken wollen? – Sie sind ja in diesem Fall eh nicht zum Gehorsam
verpflichtet. Die Zölibatsverpflichtung ist auch kein Dogma – wieso dann der Aufschrei, wenn sie jemand
in Frage stellt? – Es gibt hier ja eh keine Gehorsamspflicht. Dies zeigt schon: Das Kriterium für Recht /
Pflicht auf Gehorsamsverweigerung muss ein anderes sein als „Dogma“! Wohl dieses: 1. Der Katholik darf
dem Papst nicht gehorchen, würde dieser EINDEUTIG eine Sünde befehlen. 2. Der Katholik muss dem Papst
nicht gehorchen, wenn dieser EINDEUTIG etwas gegen die traditionelle Glaubens- oder Sittenlehre der Kirche
befehlen würde. Und jene Fälle zu diagnostizieren, obliegt sicher keiner Einzelperson – noch viel mehr,
wenn diese Nicht-Theologe und Nicht-Kleriker sein sollte. Liebe Grüße der Rübezahl
@ Ansgar Deshalb ist es auch nicht recht, wenn man zwar „eher“ zu Papst Benedikt steht, einem modernistischen
Papst aber das Gefolge versagte. Sie wollen doch wohl nicht behaupten das man als Katholik jedem Papst
gegenüber immer zu bedingungslosen Gehorsam verpflichtet ist. Das kann ich nur für die Verkündigung
eines Dogmas verlangen.
@ Tridentinus Ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu. Es kann gar kein Zweifel daran bestehen, daß
der übergeschnappten Bewegungen auch innerhalb der Kirche Legion sind. Womöglich bin ich – sind wir –
ebenfalls „übergeschnappt“, kämpfen diesen unseren Kampf aber innerhalb der Kirche. Deshalb ist es auch
nicht recht, wenn man zwar „eher“ zu Papst Benedikt steht, einem modernistischen Papst aber das Gefolge
versagte. Man trennt sich auch nicht von der angetrauten Frau, wenn diese verrückt wird. Man verstößt
seine Mutter nicht, auch wenn diese sich in der Gosse wälzt. Sondern man versucht zu helfen, mit kämpferischer
Liebe und Gebet! Leuchtendes Beispiel: die Petrusbruderschaft.
#59 Tridentinus 16:29:51 | Dienstag, 26. Februar 2008
Man kann nur hoffen, dass die „Pius-Leute“ jetzt nicht tatsächlich „überschnappen“. Denn dann kommen
demnächst auch weitere Bischofsweihen, die man aktuell nicht mehr in gleicher Weise rechtfertigen kann
wie 1988.
@ Tridentinus Was sie sagen ist auch meine Meinung. In diesem Falle darf man dem hl. Vater nicht den Gehorsam
verweigern. Was mich noch stört ist das es ohne der Piusbruderschaft das Motu Proprio so nicht gegeben
hätte, ja die Alte Messe wahrscheinlich schon verloren gegangen wär. Ich glaube an die Macht des Gebetes
und gehe davon aus das der Rosenkranzkreuzzug der Bruderschaft für das Motu Proprio wenigstens das Zünglein
an der Waage war. Das paradoxe ist das die Piusbruderschaft sich selbst damit wohl einen Bärendienst
erwiesen hat und sich vielleicht dadurch in ein tieferes Schisma bugsiert. Ich fände es tieftraurig wenn
die vielen Gläubigen dort, die Jahrzehnte für die Alte Messe unter Bedrängnis gekämpft haben in ein
tiefes Schisma fallen. Meine Meinung ist auch das dem Erzbischof Marcel Lefebvre für die Erhaltung der
Alten Messe offiziell Ehre zukommen muss. Kurz gesagt, ich habe mir dazu noch keine feste Meinung bilden
können, aber im Zweifel stehe ich zum Papst, jedenfalls zu diesem, unseren hl. Vater Benedikt XVI. Ich
hoffe immer noch das unser Papst es schafft diese Wogen irgendwie zu glätten.
@ Matt Zum einen ist das Neue Testament eindeutig eine Frucht der älteren christlichen Tradition und
zum anderen gibt es schon genug (tausende?) die mit der Bibel in der Hand bestimmte Heilswahrheiten verkünden.
#53 Tridentinus 15:35:34 | Dienstag, 26. Februar 2008
Fortsetzung Ein Schisma wird sich andeuten, wenn man jetzt die neuformulierte Karfreitagsfürbitte nicht
übernommen wird, die man doktrinell ja nicht beanstandet, sondern nur unnötig und bedauerlich findet.
Das darf man natürlich, sie aber nicht anzunehmen, kann nicht argmentiert werden, wenn man gleichzeitig
das MR 1962 akzeptiert und auch die rituellen Änderungen unter Pius XII. Die ja ua auch gerade den Karfreitag
betrafen. Deswegen ist ja auch das fragliche Gebet, wie es die FSSPX jetzt betet, nicht aus dem 3. Jahrhundert.
Wenn Pius XII. und Johannes XXIII. solche Dinge konnten – sogar der Hl. Joseph in den Canon Missae eingefügt
werden konnte – dann kann Benedikt XVI. auch die jetzt verfügte Variante anordnen oder das Corpus praefationum
bereichern und neue Messformulare ergänzen. Wenn er das nicht kann, muss zwischen ihm und den genannten
Päpsten ein prinzipieller Unterschied bestehen: Entweder er ist nicht Papst oder kann seine Autorität
zumindest so lange nicht ausüben bis er sich „bekehrt“. Also müsste Fellay dann konsequent sein und
eine Fürbitte Pro Conversione Papae einfügen.
bitte, ich bin ja auch kein Modernist, sondern wohl eher Fundamentalist… Mir graut ja auch vor dem Unglauben.
Aber es ist zu überlegen, ob es sich um einen tatsächlichen Unglauben handelt, oder lediglich nach Ansicht
der katholischen Lehre. Mir geht es aum die Wahrheit auf Basis der Bibel und nicht um das, was die Kirche
daraus gemacht hat. Vielleicht ist diese Ansicht ja protestantisch. Soll sein, kümmert mich nicht weiter.
Ich sage nicht: Tradition ist unbedeutend, aber ich traue meinem Urteil mehr, als dem der Kirche. Ich
beschäftige mich mit der Basis. Tradtion kann falsche Dinge in Steinen vermauern, Steine, die der Wahrheit
zur Last werden. Ja, die Tradtion kann selbst zur Last und zum Widersacher werden. Deshalb studiere ich
das Fundament und beurteile danach den Wert von Traditionen.
#51 Pascendi 15:10:42 | Dienstag, 26. Februar 2008
Die Neuexegese dient dem Kampf gegen Christus. Gearbeitet wird in der Neuexegese mit einem Gemisch aus
Fälschung Lüge und Betrug. Ziel ist dass es keine gläubigen Priester gibt !
@ Matt Die große Krise der Kirche fing damit an das viele Leute glaubten anhand der hl. Schrift ihre
eigene Religion zurechtzuzimmern dürften. Natürlich trägt die hl. Kirche aufgrund ihrer sündigen Mitglieder
eine gewisse Mitschuld, aber das hochmütige zurechtzimmern einer eigenen Religion führt immer am Ende
in die Irre. Ohne Reue und das das anerkennen von Gott als dem dreieinen Herrn ist der Zugang zu Gott
sehr schwer.
Nüchtern-herzloser Tradi-Pragmatismus… die Tradis haben ein bestimmte Vorstellung von Kirche, die ziemlich
hohl auf mich wirkt. Ja sie wirkt beinahe so hohl auf mich, wie die Gleichgültigkeit des Modernismus
gegenüber den Verstößen gegen die gute Sitte und Moral. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, der Modernismus
hat trotz seines Defizits an Moral, ein größeres, soziales Bewußtsein, ein Herz für die Menschen,
wo mir der Tradi-Katholizismus manchmal nur als ein überhebliches, selbstverliebtes Etwas erscheint.
Er liebt seine Rituale, seine Erlässe und sein klerikales Getue, aber die Menschen liebt er nicht, die
sind ihm fremd und unliebsam.
#46 Tridentinus 14:34:48 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Ansgar Gut angefangen. Aber warum schreiben Sie dann so unqualifiziert von „übergeschnappten Pius-Leuten“?
Übergeschnappt sind nämlich in der Kirche sehr viele andere noch eher: charismatische Erneuerung, Medjugorje-Fans,
die meisten „Neuen Bewegungen“, vor allem, wenn sie sich einen besonders kirchentreuen Anstrich geben,
etwa Jugend 2000, wahnhafte Lebensschützer etc. Da ist die Priesterbruderscaft St. Pius X. eher sehr
nüchtern und sachlich. Wir stehen jetzt offenbar vor einer Entscheidungssituation. Entweder die Priesterbruderschaft
St. Pius X. reguliert ihre seit spätestens 1976 nicht normale Stellung zur Gesamtkirche und ihrer Hierarchie
und stellt auch fest, dass sich die Situation seit 1988, wo man unter dem dramatischen Eindruck des Ereignisses
von Assisi 1986 mindestens zur Überzeugung eines Notstandes kommen konnte, der Bischofsweihen ohne Mandatum
Apostolicum erlaubt und sogar gebietet, inzwischen doch wesentlich gebessert hat. Ja ich würde noch weitergehen.
Damals – 1986-88 – konnte man es auch niemand verübeln, der von Sedisvakanz ausging. Mit dem neuen Pontifikat,
seit 2005 und dann erst recht seit 2007 ist die Lage sehr günstig verändert. Natürlich war es irgendwie
auch bequem, die Autorität der kirchlichen Hierarchie praktisch nur abstrakt und theoretisch anzuerkennen.
In dieser Bequemlichkeit haben sich einige mindestens mentalitätsmässig gut eingerichtet. Jetzt wird
sich zeigen, ob wirklich ein voll entfaltetes Schisma entsteht. Fortsetzung sobald möglich.
@ Tilly Natürlich ist eine Klostergründung zu begrüßen. Reichenstein liegt herrlich, direkt an der
belgischen Grenze, ich war mal dort; ein schöner Gedanke, daß hier bald fromme Mönche einziehen und
das lateinische Stundengebet pflegen. Aber: Wer die Kirche verändern will, muß Teil von ihr sein. Ob
Franziskus, Domenikus, der Aquinat, Catharina – alle haben an und unter der Kirche gelitten. Aber keiner
von diesen Heiligen hat einen schismatischen Gegenclub gegründet, weil innerkirchlicher Widerstand im
Gehorsam zu mühselig war. Die übergeschnappten Pius-Leute tun genau das, in völliger Verkennung ihrer
eigenen Sündhaftigkeit. Die peinlichen Reprisen einiger Teilnehmer hier bestätigen dies.
Neuaufbruch dringend notwendig! Obwohl selber nicht unbedingt Pius X. Anhänger aber Anhänger der Tradition
finde ich das Unternehmen der Klostergründung für sehr gut! Die meisten Klöster im Westen sind verweltlicht
und für einen Neuaufbruch der Kirche und Gesellschaft hin zu einem Christlichen Leben und unverfälschten
Glauben nicht mehr zu gebrauchen. Papst Benedikt XVI. hat Recht dass die Orden und Klöster zurück zur
Wurzel ihrer Gründer müssen. Weshalb das Projekt bei uns in Deutschland gut ist den wir sind besonders
von Liberalismus und Modernismus betroffen und betroffen gewesen. Man wünscht sich das nach dem völligen
Niedergang durch die Klöster wie im Osten z.B. Rumänien oder Russland der Glauben neu ausgeht und das
Land erneut erfolgreich Christianisiert wird!
#43 PetrusII 13:00:04 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Ansgar „Typisch für die übergeschnappten Pius-Brüder.“ Nur weil sie ein persönliches Problem nicht
in den Griff bekommen, sei es finanziell od. ein Anderes, sollten Sie nicht über meine Brüder so abscheuungswürdig
schreiben. Denn wenn Sie meine Brüder beleidigen, beleidigen Sie auch mich und unseren Herrn Jesus Christus.
Legen Sie Ihre Last, welche Sie versuchen anderen aufzulegen, auf unseren Herrn Jesus Christus. Bedenken
Sie, der Weg ist steinig und wenn man für ein Problem selber verantwortlich ist, sollte man seinen nächsten
dafür nicht auch noch beleidigen und bestrafen. Gehen Sie mit Gott
Selbstverständlich ist es Aufgabe des Bischofs zu wissen, was in seiner Diözese abläuft. ???? Das wissen
die doch! V-II und NOM… Pfründesicherung statt Seelenrettung! Irgendwie schon krass was sich dt. V-II-Bischöfe
auf Steuerzahlerkosten so alles herausnehmen! Wo Party ist, das wissen die Bischöfe, wo man den guten
kath. Namen noch führt, das wissen die Bischöfe (leider ist es in deren eignen Reihen wohl niemand,
der den guten röm.-kath. Namen trägt) Also: was klagen diese Figuren eigentlich?? Jesus Christus würde
sie heute fragen: Wie kannst Du es verantwortet, daß die Zahl der Kirchenaustritte in deiner Regentschaft
gestiegen ist, das es Kindstötungen zu Zeiten deiner Regentschaft gab, daß es Ehescheidungen gab, daß
du den Glaubensabfall nicht verhindert hast… die Liste ließe sich beliebig verlängern! Gelobt sei
Jesus Christus
#41 Caputianus 12:16:35 | Dienstag, 26. Februar 2008
Sehr schwierig Ich halte die ganze Situation für sehr schwierig. Daher richtet sich mein Posting nur
an solche, die wirklich Interesse haben und nicht nur sedisvakantistischen Sermon runterleiern. Sammeln
wir einmal: 1. Die Weihesakramente der Benediktiner werden von den Bischöfen der Piusbruderschaft erteilt.
2. Die Bischöfe der Piusbruderschaft sind, wenn auch unerlaubt, gültig geweiht. Sämtliche Weihen die
erteilt werden, sind somit gültig. 3. Faktisch ist es so, daß viele Pfarrer, welche in ihrer Pfarrei
ein Priorat oder eine Kapelle der Priesterbruderschaft haben, ein zweites Buch führen, in denen die Taufen
und Trauungen festgehalten werden. Erstes Ergebnis: Die von den Benediktinern gespendeten Sakramente sind
gültig. In Bezug auf die Reaktion von Bischof Mussinghoff: Selbstverständlich ist es Aufgabe des Bischofs
zu wissen, was in seiner Diözese abläuft. Allerdings wird KEIN deutscher Ortsbischof, so konservativ
er auch ist, die Piusbruderschaft in seiner Diözese gernedulden. Ebenso scheint es zu sein, wie die Praxis
zeigt, daß die Bischöfe der „Alten Messe“ keinen oder nur wenig Raum zubilligen wollen. Geschweige denn
ein „tridentinisches“ Kloster. Klöster strahlen immer eine gewisse Anziehungskraft aus, egal welcher
theologischen Coleur. Vielleicht liegt die Befürchtung hier, daß mehr Gläubige den Weg in ein traditionelles
Kloster finden, als in ein Kloster, wo man im Garten Zenmeditationen, Selbsterfahrungs- und Selbsverwirklichungskurse
besuchen kann.
Anarchischer Akt Bischof Mussinghoff mag ja eine Pfeife sein. Aber er ist der für Reichenstein zuständige
Bischof. Würde er eine Klostergründung, die nicht in Absprache mit ihm geschieht, ignorieren, wäre
das eine Bestätigung seiner Unfähigkeit. Er muß also etwas sagen. Wären die Benediktiner von Bellaigue
so gut katholisch wie behauptet, hätten sie zumindest pro forma den Kontakt zum Ortsordinarius gesucht.
So bleibt die Klostergründung ein anarchischer Akt. Typisch für die übergeschnappten Pius-Brüder.
@ Campo Santo Es gibt keine schismatischen Persönlichkeitsstörungen. Dies ist eine halbgebildete terminologische
Vermischung aus Theologie und Psychologie. Es gibt Schismatiker und es gibt Menschen mit Persönlichkeitsstörung.
Einem Schisama „anzuhängen“ stellt per se noch keine Persönlichkeitsstörung dar. Dummgeschwätz bleibt
eben auch in Worten schöngekleidet nur Dummgeschwätz. Ja es war aber auch in erster Linie humorvoll
gemeint, aber Herr Dr. wie heißt das denn mit Fachausdruck wo bei einer gespaltenen persönlichkeit die
eine mit der anderen nichts zu tun haben will? Sind sie Sicher das Schismatiker ausschließlich von Persönlichkeitsstötungen
ausgeschlossen sind?
#38 CampoSanto 10:14:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
sozialkatholisch …Bei solchen schismatischen Persönlichkeitsstörungen… Es gibt keine schismatischen
Persönlichkeitsstörungen. Dies ist eine halbgebildete terminologische Vermischung aus Theologie und
Psychologie. Es gibt Schismatiker und es gibt Menschen mit Persönlichkeitsstörung. Einem Schisama „anzuhängen“
stellt per se noch keine Persönlichkeitsstörung dar. Dummgeschwätz bleibt eben auch in Worten schöngekleidet
nur Dummgeschwätz.
An den armen unnationalen Fischereisachse In meiner großen Menschenfreundlichkeit wollte ich dir hiermit
aus Therapiegründen die Möglichkeit geben deinen kranken Wahn nochmal zu posten. Bei solchen schismatischen
Persönlichkeitsstörungen wie bei dir soll das unterstützen von krankhaften Wahnposten nämlich gelegentlich
Erfolge bringen!
Ist doch klar ? Wieso wird immer wieder gegen die Pristerbruderschaft Pius X geschossen ? Es gibt für
mich 2 Gründe. 1. Weil die Leute die Priesterbruderschaft nicht kennen und 2. ganz einfach: weil sie
panische Angst haben vor der Bruderschaft. Denn es wird der Tag kommen dann wird die Bruderschaft Recht
bekommen.
An den armen Fischereisachsen Lieber Gotthard, leider ist dieses-------- schützen. Also: Bemühen Sie
sich nicht weiter! Ja armer Gotthard, der Fischereisachse hat recht bemühen sie sich nicht weiter, hat
sowieso keinen Zweck, bei ihnen kommt da sowieso nichts bei rum.
#33 kath.Sachs † 07:26:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Gotthard: @möchtegern-k u.a. Lieber Gotthard, leider ist dieses Internetportal ein großes Fake: Das
hier hat weder was mit „Kirche“ noch weniger was mit „katholisch“ zu tun. kreuz.net selbst ist ein Faschistenfanportal,
das den guten Namen „katholisch“ mißbraucht. Und die Typen, die sich hier unter dem Deckmantel hochtrabender
Pseudophilosophie und Pseudotheologie tummeln, sind in Wirklichkeit Judenhasser und Deutschnationale.
Leider kann man ein solches Portal im Internet nicht verhindern, weil es immer wieder Verbrecher gibt,
die andere Verbrecher schützen. Also: Bemühen Sie sich nicht weiter!
Wenn der geistige Acker schon schlecht bestellt dann soll es mit dem irdischen wohl besser klappen. und
wenn die geistigen Schäfchen nicht folgen wollen, dan tun’s die irdischen bestimmt! Der FSSPX sei Lob
und Dank als Hüterin der ewig gültigen Liturgie. Wehret dem V-II und dem NOM!!!!
ich weiß zwar nicht, (wie manche Tradis hier), ob die Kirche heute besser da stünde, wenn es das Konzil
nicht gegeben hätte. Durch die „zeitgeistgemäßen“ Blüten jedoch, die nach dem Konzil aufgegangen sind,
wird die Kirche zu einem „Wir-haben-uns-alle-lieb-Verein“, in dem politische Aussagen nur dann erwünscht
sind, wenn sie „modern“ sind, aber nicht wenn sie eine klare Aussage zum katholischen Glauben beinhalten,
verkommen. Eine Kirche, die auch in Zukunft Bestand haben will, wird klare katholische Positionen beziehen
müssen. Und die finde ich zur Zeit nur bei der FSSPX und bei einigen Diözesanpriestern (übrigens auch
welchen, die ausschliesslich den NOM zelebrieren )
Monti Ich kenne eine ganze Reihe Diözesanpriester, die nicht nur völlig entspannte, sondern intensive
Kontakte zu Priestern der Bruderschaft unterhalten. Ich kenne eine Reihe von Dieözesanpriestern, die
sich zur Zeit an ihrem Lift (liturgiefreien Tag), und zwar bekanntlich montags, in die Zelebration des
alten Ritus von FSSPX-Priestern einführen lassen, ihn bei denen erlernen. Der Gotthard läuft doch den
ganzen Tag mit einer Holzkeule herum, um quasi die Piusbrüder einzeln zu erschlagen, aber für die Kindstötungen
hat er, wie er gestern noch schrieb, viel Verständnis.
würde mich mal interssieren, wann die Kirche (in diesem Falle das Bistum Aachen ) zum letzten Mal vor
einem Besuch eines protestantischen Gottesdienstes gewarnt hätte. Nötig wäre es ja, denn das sind ja
auch Schismatiker, oder etwa nicht, Gotthard?
Aachen Sollte das Bistum die Aktion so durchführen, dann wäre das mehr als überflüssig. Die gegebene
Information wäre falsch und die entscheidende Information, nämlich der zweifelhafte Status dieses Klosters,
würde vorenthalten. Verwunderlich ist, welche Kraft manch sonst verschlafenes Ordinariat in solchen Fällen
abrufen kann…
Freiheit, Gleichheit und Brüdersinn, „Freiheit, Gleichheit und Brüdersinn, du alte Zeit, fahr hin, fahr
hin!“ Solch Schrei durchdringt der Völker Rund, da tut sich auf der Erde Grund, es steigt herauf ein
Sensenmann, der merkt, sein Erntetag bricht an. Und wie er steigt ans Licht hervor, drängt sich um ihn
ein Weiberchor, sein Rüstzeug bringen sie heran, daß er sein Werk beginnen kann. Gerechtigkeit gebunden
ist, das Schwert stahl ihr die schlaue List, die Lüge nahm die Wag’ ihr fort, sie bieten’s dem Gesellen
dort. Den Hut reicht ihm die Eitelkeit, die Tollheit hält ihr Roß bereit, die Blutgier bringt die Sense
her, das ist des Schnitters beste Wehr! Ihr Menschen, ja, nun kommt der Mann, der frei und gleich euch
machen kann.
Nicht die ganze Konzilskirche… Es gibt aufrechte Diözesanpriester, die für das religiöse Anliegen
der Piusbruderschaft sehr viel theologisches Verständnis aufbringen. Wenn etwas „dran“ ist am katholischen
Glauben, wie kann dann an irgendeinem anderen Glauben was „dran“ sein. Wahrheit ist Wahrheit bleibt Wahrheit.
Und dann kann das, was über 1900 Jahre Gültigkeit besaß, nicht auf einmal nicht mehr gelten. Oder aber,
die Kirche war bis zum Konzil im Irrtum, dann sollte sie aber auch so ehrlich sein und dies zugeben und
nicht so tun, als sei sie die Gleiche wie vorher. Oder aber, wir müssen alles nur symbolisch sehen, Gott
als Projektion unseres Gehirns und Jesus als einen guten Menschen in Strandsandalen: Dann brauchen wir
das ganze Gedöns um die Kirche nicht wirklich, dann ist es nicht schade, wenn sie in einigen Jahrzehnten
verschwunden ist. Was also jetzt ? Würde mich als Suchender ehrlichermaßen interessieren.
Monti Niemand bezweifelt in Rom die Gültigkeit der Bischofsweihen bei der Pius-Bruderschaft und niemand
in Rom behauptet, bei der Piusbruderschaft handele es ich um eine schismatische Gemeinschaft.
Lieber Gotthard da sie ja penibel das Wort „Bischof“ immer in Anführungszeichen setzen, wenn von den
Bischöfen der Piusbruderschaft die Rede ist (obwohl sie gültig geweihte Bischöfe sind) und da ich Sie
hier ja als politisch korrekten Menschen kennengelernt habe, würde ich Sie allerherzlichst bitten das
Wort „Bischof“ auch dann in Anführungszeichen zu setzen, wenn von „Bischof“ Huber, „Bischöfin“ Käßmann
und anderen „Bischöfen“ der Religionsgemeinschaft der protestantischen Christen die Rede ist. Vielen
Dank dafür ! Übrigens bin ich weder Piusbruder noch Tradi sondern nur ein neutraler Beobachter des Geschehens
!
@Gotthard Eine Suspendierung ist eine Frage der Disziplin. Der Papst (oder Bischof für seinen Diözesanklerus)
kann das machen oder auch nicht. Er regelt das in seinen Gesetzen – und da kenne ich den Sachstand nur
nicht. Sie denn?
Gotthard Sie spinnen mal wieder mächtig! Wenn FSSPX ein schismatischer Verein ist, wie Sie ständig behaupten,
dann unterliegen sie in nichts Rom. So wie andere schismatische Gemeinschaften auch! Ihre Argumentation
ist einfach doppelt schräg.
@möchtegern-k ja doch, dieser Konvent sucht doch geradezu diese verbotenen Weihen und akzeptiert sie –
und feiert mit suspendierten Priestern bei klarem Bewusstsein die Sakramente… und wird wohl auch Menschen
von außen die Sakramente spenden … suspendierten Priestern sind Sakramentenspendungen verboten! …
aber Du weißt das alles genauso gut wie ich … willst es aber nicht wahrhaben.
@möchtegern-k wenn ein vagabundierender „Bischof“, der exkommuniziert ist, durch die Welt reist und „Priesterweihen“
spendet, wie nennst du denn das? Ich nenne es eine Sekte … eine von der Kirche abgespaltene Sondergemeinschaft.
Ich könnte es auch lustiger nennen: ich kaufe mir eine Mitra und mache mich selbständig!
#7 Melchisedech 21:18:12 | Montag, 25. Februar 2008
Wenns ums das Heil der Seelen geht… …ist dem Bistum Aachen nichts zu teuer. Hoffentlich aber wird
die Info-Broschüre „um Irritationen zu vermeiden“ auch konkret genug. Ich schlage vor: eine Anfahrtsskizze,
damit die Leute wissen, welche Wege sie zu meiden haben; eine genaue Auflistung der Gottesdienstzeiten,
damit die Leute wissen, zu welchen Zeiten sie keinesfalls dort auftauchen dürfen. Sollte all dies nicht
die gewünschte Wirkung erzielen, kann der Bischof eine Prozession „zur Verhütung des Allerschlimmsten“
nach Reichenstein anführen gefolgt von Domkapitel und Priesterrat. Auch wäre wünschenswert ein kleiner
Hinweis: Ebenso warnen wir vor dem Besuch protestantischer Kultstätten auf dem Boden des Bistums Aachen –
um Irritationen zu vermeiden.
Bei den Benediktinern … … funktioniert die Verleumdung mit dem „Schisma“ und mit der „Exkommunikation’’
auch nicht, weil es ja keine Pius-Brüder sind. Und mit dem „Ritenstreit“ auch nicht, wegen des MP. Irgendwie
schon blöd, für den „Bischof“. Sollte sich der nicht auch lieber bei den Benediktinern was abschaun
und seine Lämmer weiden?
Rechtsbruch Man mag zur Piusbruderschaft stehen, wie man will, aber wenn das Bistum Aachen offiziell erklärt,
dass der von Papst Benedikt XVI. offiziell zur „außerordentlichen Form“ erklärte usus antiquior des
römischen Ritus „nicht der offizielle katholische Ritus“ sei, ist das Rechtsbruch! Es wäre zu prüfen,
ob dies nicht sogar einen schismatischen Akt von Seiten des Bistums Aachen darstellt.
No news is bad news! Das Bistum Aachen sieht das Spannungsverhältnis offenbar sehr drastisch. Es will
in den nächsten Wochen in der Stadt Monschau eine Informationsschrift verteilen lassen. Bessere Werbung
kann man sich ja gar nicht wünschen!