Seit dem letzten Konzil bemüht sich die Zeitgeisttheologie, die Heilige Schrift und das Allerheiligste als gleichrangig zu verkaufen. Das Resultat: Jetzt sind beide in gleicher Weise verachtet.
Pater Cantalamessa predigte am Freitag vor dem Papst und der römischen Kurie.
(kreuz.net, Vatikan) Am Freitag vormittag hielt der päpstliche Hofprediger, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa,
vor dem Papst und der römischen Kurie die erste seiner vier traditionellen Fastenpredigten.
Als Thema
wählte er – in bezug auf die bevorstehende Bischofssynode im Oktober – das „Wort Gottes“.
In seinen
Ausführungen behauptete der Pater eine angebliche „Verwandtschaft“ zwischen dem Wort Gottes und der Eucharistie.
Wie das Kreuzesopfer habe auch das Wort Christi aufgehört, als Ereignis zu existieren – erklärte er:
Es bestehe aber weiter „als Sakrament“.
Das Wort „Sakrament“ will der Hofprediger nicht auf die sieben
Sakramente eingeschränkten, sondern in einem erweiterten Sinn verstehen.
Er weist darauf hin, daß auch
Christus inzwischen als „Ursakrament des Vaters“ und die Kirche als „allumfassendes Heilssakrament“ bezeichnet
würden.
Dennoch ein Sakrament im engen Sinn?
Jedes Sakrament besitze ein sichtbares Zeichen und eine
unsichtbare Wirklichkeit – faßt Pater Cantalamessa zunächst den Kinderkatechismus richtig zusammen.
Das Wort der Heiligen Schrift bezeichnet er als bloß materielles Zeichen – wie Wein und Brot – und als
„ein Zusammen von toten Silben“.
Wenn aber durch den Heiligen Geist Glaube und Erleuchtung hinzuträten,
komme der Mensch durch dieses Zeichen in Berührung mit der Wahrheit Gottes.
Um seine These zu untermauern,
zitiert Pater Cantalamessa eine gewagte Aussage des französischen Predigers und Bischofs Jacques Bénigne
Bossuet († 1704):
„Der Leib Christi ist nicht wirklicher im anzubetenden Sakrament gegenwärtig, als
er es in der Verkündigung des Evangeliums ist.“
Pater Cantalamessa entdeckt die angebliche „Sakramentalität
des Wortes Gottes“ in seiner Wirkungsweise: Es wirke manchmal ganz klar jenseits des begrenzten Verstehens
des Menschen.
In diesem Zusammenhang benützt der Hofprediger sogar die auf die Sakramente angewendete
Formulierung „ex opere operato“. Diese besagt, daß das Sakrament aus der Zelebration des Ritus heraus
wirkt, unabhängig von der Disposition des Zelebranten.
Pater Cantalamessa möchte damit ausdrücken,
daß es in den Worten der Schrift etwas gäbe, das jenseits aller menschlichen Erklärung wirke.
Für
ihn existiert eine angeblich offensichtliche Unverhältnismäßigkeit zwischen dem Zeichen des Wortes
und der von ihm gewirkten Wirklichkeit.
Das läßt ihn an das „Wirken der Sakramente“ denken.
In der
katholischen Theologie wird die Heilige Schrift als ein Sakramentale betrachtet.
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27 Lesermeinungen
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wort Logos Ein Computer kann auch Worte sprechen, er kann die Bibel vorlesen; aber eben nicht wie ein
geisterfüllter Mensch. Ich kann sagen „ich liebe Dich“ mit einem Ton von Liebe, Hass, Verachtung. Nicht
mal der Ton ist wichtig könnte der Computer auch. Das Herzensgefühl soll mitschwingen. Am Anfang war
das Wort -LOGOS in Ursprache und es hat mit Bewußtsein zu tun. LOGOS selbst ist der HERR. Hier wir zuviel
mit Worten gespielt. Die Apostel hatten beim evangelisieren keine Bibel zur Hand, die Thora wog 50 kg.
Es wäre schön wenn unsre Priester mehr aus dem Herzen reden würden.
#26 Maksencjusz 20:08:33 | Montag, 25. Februar 2008
Salvatore Bloß gut das Matt2 für Sie nur ein ARSCHLOCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ist. Für Jesus nämlich nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Beglückte Herde Beglückte Herde, Jesu Schafe, die Welt ist euch ein Himmelreich. Hier schmeckt ihr Jesu
Güte schon und hoffet noch des Glaubens Lohn nach einem sanften Todesschlafe.
ich brauche die Eucharistie auch nicht… ich bin glücklich mit meiner Jesus-Unabhängigkeit und habe
nicht vor mich von ihm einverleiben zu lassen. Denn genau das geschieht aus meiner Sicht in diesem Ritual.
Man isst um von ihm gefressen zu werden. Nein danke. Da kann er sich meinetwegen 10x ans Kreuz nageln
lassen. Der matt wird dem Jesus, dem großen Opferlamm die Stirn bieten. Etwas, was Ihr Katholiken nicht
einmal zu denken wagen dürft, weil ihr solch eine Schafherde seid. Er hat Euch ja schön so abgerichtet.
@ matt2 matt2: „Also ich muss sagen meine Idee von Jesus beschränkt sich auf das Evangelium. Ich habe
seine Präsenz noch nicht wahrgenommen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass mich seine Präsenz
nicht interessiert.“ … am letzten Satz wird’s liegen, matt2; Christus drängt sich im Normalfall nicht
auf, sondern respektiert die Freiheit des Menschen (sich Ihm gegenüber zu „verschließen“). – Nur wer
sich Ihm öffnen will, dem begegnet Er; Sein Angebot besteht aber an alle Menschen. P.S. Um „vorzubeugen“ –
Ausnahmen bestätigen die Regel! (Saulus/Paulus) Liebe Grüße der Rübezahl
@ Matt Ich habe seine Präsenz noch nicht wahrgenommen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass mich
seine Präsenz nicht interessiert. Daran könnte es liegen das dir der große Gnadenschatz der hl. Eucharistie
bis jetzt noch nicht geschenkt worden ist.
woher wisst Ihr denn, dass ihr Christus begegnet seid? ist das der bloße Glaube oder die reine Vorstellung,
oder bekommt ihr das große Zittern, wenn ihr in der Kirche Eure Liedchen trällert? Wo begegnet Euch
denn Christus spürbar? Wo nehmt Ihr ihn wahr? Das würde ich schon gerne etwas konkreter erfahren. Also
ich muss sagen meine Idee von Jesus beschränkt sich auf das Evangelium. Ich habe seine Präsenz noch
nicht wahrgenommen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass mich seine Präsenz nicht interessiert.
@ Maksencjusz Maksencjusz: „Aber ich freue mich trotzdem und bin Christus sehr dankbar dafür, dass ich
Ihn in seiner Kirche auf mehrfache Weise begegnen kann und darf: in seinem Wort, im Gebet seiner Kirche,
„wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, in den Armen, den Kranken, den Gefangenen, in seinen
Sakramenten, deren Urheber Er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst
vollzieht, aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten“.“ … dem ist wahrlich Nichts hinzuzufügen.
Es ist das Geheimnis der Liebe Christi zu uns Menschen. Liebe Grüße der Rübezahl
#15 Maksencjusz 16:18:14 | Montag, 25. Februar 2008
Rübezahl Mag schon „Laienhaft“ sein. Aber ich freue mich trotzdem und bin Christus sehr dankbar dafür,
dass ich Ihn in seiner Kirche auf mehrfache Weise begegnen kann und darf: in seinem Wort, im Gebet seiner
Kirche, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, in den Armen, den Kranken, den Gefangenen,
in seinen Sakramenten, deren Urheber Er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der den priesterlichen
Dienst vollzieht, aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten“. Anders gesehen wäre Christus
ja begrenzt. Ich glaube aber das Er unbegrenzt ist. Er ist Gott!!!
@ Maksencjusz „Laienhaft“ könnte man zur „Problematik“ formulieren: Der Unterschied zwischen der Gegenwart
Christi im Sakrament der Eucharistie und anderen Gegenwartsformen (z.B. „Wo zwei oder drei in meinem Namen…“
ist jener: NUR im Sakrament der Eucharistie ist Christus explizit auch als wahrer Mensch anwesend, also
mit Leib und Seele: Und zur leiblichen Anwesenheit gehört per definitionem auch etwas „Greifbares“, „Sichtbares“.
(Im Sakrament ist der Leib und das Blut des Herrn zwar in der Gestalt des Brotes und Weines anwesend,
jedoch DER SUBSTANZ NACH absolut real „Leib und Blut des Herrn“. – Insofern ist Christus im Sakrament
substantiell gegenwärtig. Und insofern unterscheidet sich DIESE Gegenwart auch substantiell von allen
anderen. Liebe Grüße der Rübezahl
#13 Maksencjusz 15:54:29 | Montag, 25. Februar 2008
Rübezahl Danke Rübezahl!!! Was anderes meinte ich auch nicht und wollte auch nichts anderes sagen. Aber
„vor allem unter den eucharistischen Gestalten“ stimme ich 200% zu. „Vor allem“ heißt aber nicht wie
sehen „Nur“ unter den eucharistischen Gestalten. Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft,
wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus
Christus und daher der ganze Christus enthalten“ […]. Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‘wirklich’
genannt, als ob die anderen nicht ‘wirklich’ seien, sondern vorzugsweise. Danke.
@ Maksencjusz Maksencjusz: „Sie meinen, das ist alles nicht vergleichbar mit der Realpräsenz in den gewandelten
Gestalten? Warum nicht? Erklären Sie bitte dann auch die Unterschiede der Gegenwart Christi? Wie sieht
die Gegenwart Christi aus, wenn es nicht nicht real gegenwärtig ist?“ Gerne antworte ich für NurEinLeser.
Lesen Sie den aktuellen Katechismus der katholischen Kirche: „1373 „Christus Jesus […] Er ist in seiner
Kirche auf mehrfache Weise gegenwärtig [Vgl. LG 48]: in seinem Wort, im Gebet seiner Kirche, „wo zwei
oder drei in meinem Namen versammelt sind“ (Mt 18,20), in den Armen, den Kranken, den Gefangenen [Vgl.
Mt 25,31-46], in seinen Sakramenten, deren Urheber er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der
den priesterlichen Dienst vollzieht, aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten“ (SC 7). 1374
Die Weise derGegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig. Sie erhebt die Eucharistie
über alle Sakramente […]. Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft, wirklich und substanzhaft
der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze
Christus enthalten“ […]. Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‘wirklich’ genannt, als ob die
anderen nicht ‘wirklich’ seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich
der ganze und ununversehrte Christus, Gott und Mensch gegenwärtig“ (MF 39)“ Liebe Grüße der Rübezahl
#11 Maksencjusz 15:04:10 | Montag, 25. Februar 2008
NurEinLeser: Jesus ist in der hl. Eucharistie mit Leib und Seele, Fleisch und Blut als wahrer Gott und
Mensch…wahrhaft und wesenhaft gegenwärtig. Die Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ im Artikel
7 handelt von der Gegenwart Christi in den liturgischen Handlungen seiner Kirche. Eine fünffache Gegenwartsweise
wird ausgesagt: 1. Christus ist gegenwärtig im Priester (ein traditionelles Thema, das häufig im Konzil
wiederkehrt) 2. in den eucharistischen Gestalten, 3. in den Sakramenten, 4. im Wort 5. im Beten und Singen
der Kirche. Sie meinen, das ist alles nicht vergleichbar mit der Realpräsenz in den gewandelten Gestalten?
Warum nicht? Erklären Sie bitte dann auch die Unterschiede der Gegenwart Christi? Wie sieht die Gegenwart
Christi aus, wenn es nicht nicht real gegenwärtig ist?
gut, das geht ja etwas in meine Richtung… ich bin ja auch der Meinung, die Katholiken versteigern sich
zusehr in diese Realpräsenz Christi und lesen zuwenig in der Bibel, sind manchmal sogar ausgesprochene
Dilletanten in der Kenntnis und im Verständnis der Schrift. Da werden dann stets nur jene Stellen herausgepickt
die zur Untermauerung der eigenen Ignoranz vonnöten sind. Jesus hat vieles gesagt. All das ist sein Wort.
Die Theologie des Wortes, des logos ist aber weitreichender. Sie meint das göttliche Wesen, das Urprinzip
aller Schöpfung schlechthin. Die physischen Worte, die der Sohn sprach sind Ausdruck seines universellen
Selbst. Dies Selbst ist in seiner vollkommenen Form, Gott, der „ich bin“, die Identität alles Seienden.
Ich vertrete ja seit jeher die These: Das Wesen ist zunächst lediglich potentieller Gott. Es muss sich
realisieren. Der Sohn muss sein Potential entwickeln. Das ist das Bewußtsein des Vaters, dessen Zeugnis
er ja ist.
#8 NurEinLeser 14:02:46 | Montag, 25. Februar 2008
Jesus ist in der hl. Eucharistie mit Leib und Seele, Fleisch und Blut als wahrer Gott und Mensch… …wahrhaft
und wesenhaft gegenwärtig. Glauben wir Katholiken nicht daran, dass Christus gesagt hat: Wo zwei oder
drei in meinen Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen? Ich glaube daran, das Christus in
der Gemeinde die betet und singt gegenwärtig ist. Ist das lutherisch? Glauben wir Katholiken nicht daran,
dass Chistus im Priester gegenwärtig ist, wenn er Sakramente spendet? Ich glaube daran, das Christus
im Priester der in Persons Christi handelt gegenwärtig ist! Ist das lutherisch? Das ist alles nicht vergleichbar
mit der Realpräsenz in den gewandelten Gestalten. Zu Joh 1: Das Wort ist Fleisch geworden und HAT unter
uns GEwohnt.
#6 thaumaturgos 12:08:03 | Montag, 25. Februar 2008
die „Sakramentalität des Wortes Gottes“ hat schon unser Ordensvater Bernhard von Clairvaux *entwickelt* …
LERNT GESCHICHTE UND LEST HISTORISCHE THEOLOGIE!
#4 Maksencjusz 11:39:37 | Montag, 25. Februar 2008
Gut lutherisch? Warum??? Glauben wir Katholiken nicht daran, dass das Wort Fleisch geworden ist und unter
uns wohnt? Ich glaube daran, das Christus im verkündeten Wort Gottes gegenwärtig ist! Ist das lutherisch?
Glauben wir Katholiken nicht daran, dass Christus gesagt hat: Wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt
sind, da bin ich mitten unter ihnen? Ich glaube daran, das Christus in der Gemeinde die betet und singt
gegenwärtig ist. Ist das lutherisch? Glauben wir Katholiken nicht daran, dass Chistus im Priester gegenwärtig
ist, wenn er Sakramente spendet? Ich glaube daran, das Christus im Priester der in Persons Christi handelt
gegenwärtig ist! Ist das lutherisch? Und selbstverständlich glaube ich auch an die Gegenwart Christi
in den Gestalten von Brot und Wein. Ist nur das katholisch???
Und was soll das bringen? Worauf zielen solche Erwägungen ab? Welche Veränderngen im praktischen Leben
eines Menschen ergeben sich daraus? Darüber erfährt man nichts . Zurück bleibt daher nichts als das
Enttäuschtsein von dieser unnützen Wortspielerei!
#2 virOblationis 10:35:48 | Montag, 25. Februar 2008
gut lutherisch? Soweit man es nach dem Bericht beurteilen kann, klingen diese Aussagen über das Wort
Gottes „gut lutherisch“, das „nicht leer zu Gott zurückkehrt“.
#1 kath.Sachs † 10:35:04 | Montag, 25. Februar 2008
Verwirrte Begriffe Also kreuz.net ist wirklich theologisch das Höchste, was zur Zeit auf dem christlichen
Bildungsmarkt gibt. Diese Artikelschreiber hier, also die sind ja sowas von gebildet, daß sie durch die
eine einfache Ansprache eines Kapuziners schon „verwirrt“ werden. Tja, dann solltet ihr einfach das Schreiben
lassen und in eine anständige Katechese gehen. :)3