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Montag, 25. Februar 2008 13:13
Zuerst Doppelmord dann Selbstmord
Ein gnaden- und gewissensloser englischer Kinderabtreiber löschte zuerst das Leben von Zwillingen aus. Dann trieb er die geschändete Mutter mit seinem Verbrechen in den Selbstmord.
Symbolfoto: Wer hilft Müttern in Not?
Symbolfoto: Wer hilft Müttern in Not?
(kreuz.net) „Ich hätte diese Abtreibung nie durchführen sollen. Jetzt sehe ich, daß ich eine gute Mutter geworden wäre.“

Das schrieb die englische Malerin Emma Beck in einem Abschiedsbrief, bevor sie sich am 1. Februar in ihrem Haus erhängte. Die Tote wurde erst am anderen Morgen gefunden.

Das war ihr 31. Geburtstag.

Das Drama ereignete sich nach Angaben der britischen Tageszeitung ‘Telegraph’ am 1. Februar 2007 im der Kleinstadt Helston, im äußersten Westen Englands.

Einige Monate vor ihrem Selbstmord hatte Frau Beck ihre beiden Zwillinge in der achten Schwangerschaftswoche von einem Kinderabtreiber schlachten lassen.

In ihrem Abschiedsbrief schrieb Frau Beck weiter: „Ich sagte allen, daß ich die Abtreibung nicht vornehmen lassen wollte – sogar noch im Spital. Ich hatte Angst. Jetzt ist es zu spät. Ich starb, als meine Babys starben. Ich möchte mit meinen Babys sein: Sie brauchen mich, sonst braucht mich niemand.“

Nach Medienberichten trennte sich Frau Beck von ihrem angeblichen Freund, nachdem dieser auf die Schwangerschaft „negativ reagiert“ hatte.

Sie setzte sich vor der Tötung der Zwillinge zuerst mit ihrer Hausärztin in Verbindung. Diese verwies sie in ein Krankenhaus. Dort erschien sie aber nicht. Etwas später meldete sie sich in einem anderen Spital.

Dort war der Schwangerschaftsberater ferienhalber gerade abwesend. Deshalb verwies ein Arzt die schwangere Mutter an eine telephonische Beratung. Acht Tage später überließ Frau Beck ihre Kinder dem Messer des Abtreibers.

Nach dem Selbstmord ihrer Tochter hat sich die Mutter, Sylvia Beck, an das Spital gewandt und angefragt, warum ihre Tochter keine Möglichkeit bekam, sich mit einem Schwangerschaftsberater zu treffen:

„Sie hat die Abtreibung nur durchgeführt, weil ihr Freund die Zwillinge nicht haben wollte“ – so die Mutter.

Die Hausärztin der Toten erklärte bei einer Untersuchung, daß Frau Beck nach der Abtreibungsprozedur sehr erschüttert war: „Ich glaube nicht, daß sie über diese Sache hinwegkam.“

Angeblich litt Frau Beck in der Vergangenheit an Angstzuständen und Depressionen. Trotz Anraten der Hausärztin unterzog sie sich nach der Abtreibung keiner psychologischen Behandlung.

Nach Angaben ihrer Mutter war die Tote eine begabte Künstlerin: „Sie hat bereits eine Reihe von Bildern verkauft.“

Als sie schwanger wurde, war das für sie nach Angaben der Mutter eine Freude: „Doch ihr Freund reagiert negativ auf diese Neuigkeit.“

Die Staatsanwältin, Emma Carlyon, hat angeordnet, daß der Name des Kindertöters nicht veröffentlicht werden darf.

In ihrer Beurteilung des Falles kam sie zu Schluß: „Es ist klar, daß eine Abtreibung einen tiefen Einfluß auf das Leben einer Frau haben kann.“

© Titelbild: Simone Sartori, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 26 Lesermeinungen:
Dienstag, 26. Februar 2008 14:27
matt2 †: ich hab mir das erst jetzt durchgelesen… ein erschütterndes Schicksal…
in der Haut dieses sog. Freundes will ich auch nicht stecken. Der muss sich einmal vor dem Schöpfer für seine Beteiligung an einem 3fachen Mord verantworten, den er mit seiner Verachtung der Schwangerschaft der Frau mitzuverschulden hat.

Es ist eine große Tragödie, dass man im Leben oft erst einen verhängnisvollen Fehler begeht und die Einsicht zu spät kommt. Die Frau muss ein sehr sensibles Schuldbewußtsein gehabt haben. Das übliche Psychologen-blabla ist hier ein Hohn. Diese Leute sind ungläubige Chaoten und können nicht einmal sich selbst retten. Wie wollen sie da anderen helfen, diese Blödmänner/-frauen? Ihr Gerede ist nichtssagend. Nur ein gläubiger Mensch mit geistlicher und moralischer Bildung kann hier helfen, bloß den gab es offenbar nicht.
Dienstag, 26. Februar 2008 14:10
obelix †: @Maja
Es ist zwar löblich, dass Sie niemanden mehr kreuzigen wollen, aber Sie (und wir hier) reden schon wieder nur ÜBER diese Frau. Sie haben Kontakt zu ihr.

REDEN SIE MIT IHR UND FRAGEN SIE SIE, WAS SIE BENÖTIGT. Dann sorgen Sie dafür, dass sie es bekommt.

So einfach und für manche unüberwindlich schwer, ist das.

Am besten wäre es gewesen, die Frau schon viel früher anzusprechen und nicht erst, wenn sie sich zum Abbruch entschlossen hat.

Das geht aber nur, wenn Sie zu Menschen aus diesem Armutsmilieu schon VORHER Kontakt haben. Eine Möglichkeit dafür ist die Mitarbeit in einschlägigen Einrichtungen. (Die zu finden sollte doch nicht schwer fallen; da gibt es doch sicher welche, die sogar in Ihren Augen der katholischen political correctness genüge tun und nicht nur pro familia) Ich werde nicht müde, immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass Gehsteigterrorismus zwar heldenhaft erscheinen mag, aber wenig effektiv ist. Man sollte seine Kräfte mit einem höheren Wirkungsgrad einsetzen, sonst wirft einem der Liebe Gott bei der Schlussabrechnung möglicherweise noch Verschwendung von Talent vor.
Dienstag, 26. Februar 2008 14:04
matt2 †: Bienchen mach Dir keinen Kopf…
der obelix faucht die Leute gerne aus seiner geistigen Umnachtung heraus an. Er sitzt da wie der Basilisk in seiner Höhle und gibt Urlaute von sich, dabei träumt er von den guten, alten Zeiten, als man solchen Feministenteufeln wie ihm noch ordentlich Feuer unterm Hintern machte. Wer kann es ihm verdenken?
Dienstag, 26. Februar 2008 13:58
Sozialkatholisch: @ Biene Maja
Ich denke mal das du bewußt missverstanden worden bist, ich denke mal das sie bewußt für das Leben, für das Leben eines jeden einzelnen sind.
Dienstag, 26. Februar 2008 13:51
Biene Maja: Abtreibung an alle
habt IHR VORSCHLÄGE???ich will niemanden kreuzigen bin miessverstanden worden Die Frau ist arm SEHR arm
Dienstag, 26. Februar 2008 12:28
obelix †: @Leblhuber
Wischen Sie sich den Schaum vom Maul und fangen Sie an zu denken, oder zumindest zu lesen!

Biene Maja ist ein Mensch, … die weder nach einem Pranger noch nach einem Henker ruft.

Montag, 25. Februar 2008 18:13
Biene Maja: Abtreibung
zerstört die Frauen … Diese Ärzte gehören an den Pranger gestellt.


Nach dem Henker ruft Maja -noch- nicht. Aber wie ich schrieb: wehret den Anfängen!

Biene Maja: Lebelhuber
danke ich bin für das Leben


… und gegen die Frauen? Nur MIT ihnen kann die Zahl der Abbrüche gesenkt werden.
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