Kinderschlachtung
Die Mauer des Schweigens durchbrochen
Inzwischen wird deutschlandweit nahezu jede fünfte Schwangerschaft mit Abtreibung beendet. Es ist überfällig, daraus die politische Konsequenzen zu ziehen und das Tabuthema Abtreibung auf die Tagesordnung zu setzen. Von Mechthild Löhr.
Mütter vor und nach einer Abtreibung stehen alleine und oft vor einer Mauer.
Mütter vor und nach einer Abtreibung stehen alleine und oft vor einer Mauer.
© Laura Chifiriuc, CC
(kreuz.net) Wir danken dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, daß er die Mauer des Schweigens durchbrochen hat und die Tötung von Kindern in Deutschland mutig zum Thema gemacht hat.

Prof. Böhmer war Chefarzt einer Entbindungsklinik und weiß, wovon er spricht.

Menschliches Leben beginnt bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Dazu hat sich auch die ‘Christdemokratische Union’ erneut in ihrem neuen Grundsatzprogramm bekannt.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer
Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer
Abtreibung als Instrument der Familienplanung freizustellen und staatlicherseits zu fördern, wie es in der ehemaligen ‘Deutschen Demokratischen Republik’ geschehen ist, wirkt sich verheerend auf die Bewußtseinsbildung aus.

Wenn ein Staat jedem das Recht zubilligt, über das Lebensrecht seines Kindes zu entscheiden, setzt er damit ein völlig falsches Signal.

Eltern haben zu jedem Zeitpunkt die Pflicht, das Leben ihres Kindes zu schützen, ohne irgendwelche vom Staat willkürlich gesetzten Fristen.

Wir sollten alle diese Diskussion sehr ernst nehmen. Denn inzwischen wird bundesweit nahezu jede fünfte Schwangerschaft mit Abtreibung beendet.

Hieraus politische Konsequenzen zu ziehen, und das Tabuthema Abtreibung wieder auf die Tagesordnung zu setzen, ist überfällig.

Mechthild Löhr ist Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL).
      
58 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#62   obelix †   19:56:24 | Freitag, 29. Februar 2008
@Kirchensöhnchen
Stehen Sie möglicherweise so weit rechts, dass Sie ALLES andere als „links“ verorten müssen? Dann ist das natürlich ein Problem IHRES Standpunktes.
Redaktion benachrichtigen
#61   FiliusEcclesiae   19:23:22 | Freitag, 29. Februar 2008
@methusalix: Wieso sind alle Regime vor der Oktoberrevolution „rechts“ oder „rechtsextrem“?
Ist auch das Französische Regime ab 1789 rechts und rechtsextrem?
Oder andere Revolutionsherrscher wie Oliver Cromwell in England?
Redaktion benachrichtigen
#60   methusalix †   19:20:56 | Freitag, 29. Februar 2008
ok, die Zensur wurde also VOR den Linken erfunden, aber …
Jedoch bedienten sich vorwiegend linksradikale Regime dieser hervorragenden Erfindung zwecks der Verwirklichung ihres genialsten und aufgeklärtesten Ideals: der Gleichmacherei.
Die Zensur gibt es also schon lange VOR den „linksradikalen Regimes“, aber hauptsächlich VON ebendiesen genutzt?
Wie das? Die gibt es doch noch gar nicht so lange! Im strengen Sinn kann es „linksradikale Regimes“ doch frühestens ab dem 26. Oktober 1917 (JD!) geben.
Das heisst JEDE Zensur VOR diesem Datum (aber NICHT JEDE nach diesem Datum) MUSS eine reaktionäre/konservative „rechte“ Zensur gewesen sein.
Wenn Sie jetzt die Jahrtausende VOR diesem Datum anschauen und mit den Jahrzehnten NACH diesem Datum vergleichen, dann KANN es in den Jahrzehnten DANACH gar nicht so viele „linke“ Zensurversuche gegeben haben. Die hatten, gemessen an den Jahrtausenden davor, einfach zu wenig Zeit.
Redaktion benachrichtigen
#59   Lady Integra Wingates Hellsing   19:07:59 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Methusalix
„dass die Zensur VOR den Linken erfunden wurde…“
VOR, mein Lieber, nicht VON. Tut mir leid, dass sie sich verlesen haben. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#58   obelix †   23:53:24 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@mylady 2
Und wenn sie jetzt wieder blöken „aba, aba, das hat die Kirche doch auch gemacht!!!!!“, dann kann ich nur sagen, ja, das hat sie getan.
Richtig mylady! Alle anderen waren viiiiiel böser als die allerbösesten Katholiken. Die haben alle viiiiiiel mehr Menschen umgebracht, gefoltert, vertrieben etc. pp weil sie dazu ja nur ein knappes Jahrhundert Zeit hatten und die Kirche fast zwei Jahrtausende. Da MUSSTEN die einfach effektiver morden. Stellen Sie sich vor die Völkermorde in Südamerika. Bis man die einholt muss der Türke aber ganz viele Armenier ermordet haben.
Ach übrigens, haben sie die Aufgabe mit der Schablone schon erledigt? Nein? Tun sie es mal. Folie „katholisch“ über Folie „braun“ (Wahlen 1933).
Ja hab’ ich gemacht. Stellen Sie sich vor was raus kam? Der Wahlaufruf von Kardinal Innitzer. Sie wissen schon welcher. Der vom 18. März 1938
Redaktion benachrichtigen
#57   methusalix †   23:50:27 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@mylady
Lady Integra Wingates Hellsing: @ Obelix
… es ist wohl wahr, dass die Zensur vor den Linken erfunden worden war …
Ach herrjeh! Wie lange gibt es die Linken schon? Und wie lange gibt es die Zensur schon? Fällt Ihnen dabei möglicherweise etwas auf?
Jedoch bedienten sich vorwiegend linksradikale Regime dieser hervorragenden Erfindung …
Nochmal die Fragen: Wie lange gibt es Ihrer Ansicht nach schon „linksradikale Regimes“? Und wie lange wird schon Zensur betrieben?
Können demnach irgendwelche „Linken“ oder „linksradikale Regimes“ die Zensur erfunden haben?
Nein! Es sei denn Sie ordnen der Herrschaft von Echnaton das politische Attribut „links“ zu.
… zwecks der Verwirklichung ihres genialsten und aufgeklärtesten Ideals: der Gleichmacherei.
Sie ärmste! Mir kommen die Tränen! Da besteht glatt die Gefahr, dass die SPD den Arbeitern ihre Villen im Tessin wegnehmen will.
Dies ist auch exakt dass, was die Nazis betrieben haben…
Na das müssen dann ja auch „Linke“ gewesen sein.
Ich frage mich allerdings, wenn die Nazis so rechts waren, warum hatten sie dann so viele linke Elemente in ihrer Ideologie? …
Jaaaaa! Sie sagen es. Die braunen waren eigentlich braun lackierte Rote! Alles was mit diktatorischer Machtvollkommenheit regiert ist ROT!
Oh Gott! Der Papst ist ROT!!! Nein, das MUSS ein Irrtum von Ihnen sein, mylady. Der Papst ist SCHWARZ.
Und wenn sie jetzt wieder blöken „aba, aba, das hat die Kirche doch auch gemacht!!!!!“, dann kann ich nur sagen, ja, das hat sie getan…-->>
Redaktion benachrichtigen
#56   Lady Integra Wingates Hellsing   12:18:39 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@ Obelix
Wie ich schon sagte, es ist wohl wahr, dass die Zensur vor den Linken erfunden worden war (wobei ich es interessant finde, dass sie anscheinend nicht verstanden habe, was ich in meinem letzten Posting zum Ausdruck bringen wollte…). Jedoch bedienten sich vorwiegend linksradikale Regime dieser hervorragenden Erfindung zwecks der Verwirklichung ihres genialsten und aufgeklärtesten Ideals: der Gleichmacherei.
Dies ist auch exakt dass, was die Nazis betrieben haben…
Ich frage mich allerdings, wenn die Nazis so rechts waren, warum hatten sie dann so viele linke Elemente in ihrer Ideologie? Gleichschaltung der Massen, Einheitsideologie, Ausrichtung auf eine Führergestalt, Tilgung aller „volksfeindlichen“ Elemente, Tilgung aller fremden Anschauungen und natürlich die Illusion, alles sei zum Wohle der Massen.
Und wenn sie jetzt wieder blöken „aba, aba, das hat die Kirche doch auch gemacht!!!!!“, dann kann ich nur sagen, ja, das hat sie getan. Ja, ja und nochmals ja. Aber die Linken haben es auch getan. Und sie haben es besser getan. Sie haben besser gemordet, besser gleichgeschaltet und besser ausgerichtet. Sie haben die Menschen besser umgarnt, besser eine noch bessere Zukunft mit „Menschenrechten“ und „Aufklärung“ versprochen. Und wenn sie jetzt sagen, daher seien die Linken doch auch besser, bitte sehr, auch dann werde ich ja sagen.
Ach übrigens, haben sie die Aufgabe mit der Schablone schon erledigt? Nein? Tun sie es mal. Folie „katholisch“ über Folie „braun“ (Wahlen 1933).
Redaktion benachrichtigen
#55   Nachtlaterne   19:19:00 | Mittwoch, 27. Februar 2008
vorweg:
eine schwangerschaft kann man nicht unterbrechen. entweder man setzt sie fort bis zur geburt oder aber man beendet sie durch einen heimtückischen überfall am ungeborenen kind.
die vernichtung und entsorgung ungeborenen lebens ist mindestens so grausam wie die killing fields pol pots, die vernichtungslager hitlers, die lager der kommunisten usw.
wir sind verpflichtet zum widerstand!
die kirche schweigt weitestgehend, die politikker haben den massenmord in liberale gesetze gegossen, der mündige bürger folgt dem toleranzgebot, die kulturvertreter diskutieren über kunst, die sänger singen belangloses, die nachrichten sind nur dem schein nach aktuell usw. usw.
wir sind ein haus des widerspruchs!
Redaktion benachrichtigen
#54   obelix †   10:54:18 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@mylady
Lady Integra Wingates Hellsing: @ methusalix
Und Liberalismus ist nunmal ein rechtes Element.
Schreiben Sie das mit der gleichen Begründung, mit der Sie Zensur als „typisch linkes Element“ verorten?
Da frage ich mich, wie „liberal“ die am weitesten rechts stehende Herrschaft der Weltgeschichte eigentlich gewesen sein muss. Die Nazis.
Die waren so wahninnig liberal, dass praktisch jeder machen konnte, was er wollte. Gleichgeschlechtlich Liebende durften heiraten, Zigeuner wurden Rechtsanwälte und Juden, ja Juden durften überhaupt ALLES. Jeden oder jede heiraten, jeden Beruf ausüben, jeden Warenhauskonzern besitzen und leiten, in jeder Klinik jeden Chefarztposten besetzen, etc. pp.
Sagen Sie mylady, sind Sie blöd? Oder glauben Sie wirklich dass man Ihnen abnimmt, dass Zensur von den „Linken“ erfunden wurde und der Lieberalismus ein rein rechtes Gewächs ist?
Redaktion benachrichtigen
#53   HeinrichvonOfterdingen   21:17:53 | Dienstag, 26. Februar 2008
Liebe FE,
die meisten sind vorallem abgrundtief dumm. Viele wollen überhaupt nicht wissen, was bei einer Abtreibung passiert, da sie das unbestimmte Gefühl haben, dass sie, wüßten sie es, nicht mehr solche Sachen machen könnten. Es ist also häufig – ich bemerke das in Gesprächen immer wieder – eine selbstverschuldete Unwissenheit, hinter der sich die Leute verstecken. Die lassen gar niemanden an sich heran, da sie irgendwie das Gefühl haben, man könnte sie aus ihrer Bequemlichkeit herausreißen. Vielleicht könnte man das als „negatives Gewissen“ charakterisieren.
Redaktion benachrichtigen
#52   FiliusEcclesiae   21:12:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Die Schwangerschaften der Einwanderer und Asylanten werden das ja wohl nicht sein:
Inzwischen wird deutschlandweit nahezu jede fünfte Schwangerschaft mit Abtreibung beendet.
Es müssen also zum Großteil deutsche Frauen sein, die deutsche Kinder im Mutterleib töten.
Die Deutschen hassen also Kinder!
Redaktion benachrichtigen
#51   Pascendi   21:10:58 | Dienstag, 26. Februar 2008
engelhardt
stimmt habe ich vergessen.
für sie, Engelhard gibt es ja nur ausschließlich Verbrechen der Kirche.
Verzeihen sie wenn ich sir so grob kategorisiere aber sie sind einfach so ein hochinteressantes Studienobjekt. Vor allem erheitert mich ihre lustige aufbrausende Art.
Redaktion benachrichtigen
#50   engelhardt †   20:57:52 | Dienstag, 26. Februar 2008
Die grenzenlose Dummheit der Rechten
bei ihnen gibt es doch gar keine Verbrechen seitens der Roten
Wie dumm und blind muss man sein, um eine derartige Aeusserung zu machen?
Habe ich irgendwo irgendwann die Linken verteidigt oder mit ihnen sympathisiert? Im Gegenteil, ich kabe klar geaeussert, dass ich den Linken ebensowenig abgewinnen kann, wie den Rechten.
Wie gesagt, die Gleichung: Gegen Rechts = fuer Links mag fuer Menschen mit eingeschraenktem Intellekt Sinn machen oder fuer menschen, deren Weltbild ueber Schwarz/Weiss nicht hinausgeht.
Ich jedenfals habe fuer solche Menschen bestenfalls Mitleid, schlimmstenfalls Verachtung uebrig.
Redaktion benachrichtigen
#49   Lady Integra Wingates Hellsing   20:26:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ methusalix
Vielleicht ist ihnen nicht völlig klar was die Begriffe rechts und links eigentlich bedeuten, allerdings dürfte ja auf der Hand liegen, dass die Linken die Gleichheit der Menschen postulieren, oder? Nun, das Problem, dass sich daraus ergibt ist nur, dass die Gleichheit der Menschen IMMER auf Kosten der Freiheit erkauft wird. Und Liberalismus ist nunmal ein rechtes Element. Die Zensur ist also eine „typisch linke“ Einrichtung, was natürlich nicht ausschließen oder entschuldigen würde, dass solche Maßnahmen nicht auch von der Kirche ergriffen worden wären. Soweit so gut.
Ferner… habe ich eigentlich jemals die Politik der Kirche in Sachen Franko unterstützt? Oder habe ich lediglich gefordert, die Verbrechen beider Seiten zu beleuchten? Geschieht dies? Nicht wirklich, oder?
Und übrigens, wenn in der DDR keine Kommunisten saßen, wer saß denn da sonst?
Redaktion benachrichtigen
#48   Pascendi   20:26:25 | Dienstag, 26. Februar 2008
Methusalix lernen sie Geschichte
In ganz Europa entstanden Räterepubliken.
Die Roten in Europa schrien überall nach der Weltrevoluton und zettelten Bürgerkriege an weil sie mit Moskau im Rücken gestärkt waren. Soll man Agitatoren und Umstürzler gewähren lassen ? Das man sich dagegen wehrt ist legitim. Terror erzeugt Gegenterror
Man wollte eben keine kommunistische Weltrevolution
Redaktion benachrichtigen
#47   methusalix †   20:12:42 | Dienstag, 26. Februar 2008
danke Pascendi, jetzt kann ich den Rest des Beitrags an mylady posten
… enthielt sogar einige typisch linke Elemente wie Zensur …
Also das ist wirklich grossartig. Da verwendete die katholische Kirche über ein Jahrtausend lang (genau bis 1966, die Anfänge lagen im Jahr 400) ein „typisch linkes Element“, den index librorum prohibitorum! Da wurden ganze Lebenswerke, die unliebsam waren, von der katholischen Hierarchie weg zensiert. Da fragt man sich, ob die Zensur nicht viel eher ein typisch katholisches Element ist.
… wesshalb man Nationalsozialisten aller Lager fälschlicherweise Faschisten nennt …
Weil sich die Mordprogramme wie ein Ei dem anderen gleichen. Aber Sie haben diesmal insoweit Recht, dass Historiker dies, aus Gründen mangelnder Präzision, nicht schätzen.
Allerdings wird von erzreaktionärer und stockkonservativer katholischer Seite alles, was nicht in das sorgsam geklitterte Geschichtsbild passt (Pascendis Einlassung ist ein ganz exzellentes Beispiel dafür; danke Pascendi!), als LINKS bezeichnet. Beispiel: Nazis sind braunlackierte Kommunisten. 68er sind kommunistischer Pöbel, etc. pp. Umgekehrt geht es auch: Sozialisten (gemeint die in der verblichenen DDR) sind Kommunisten und nix anderes als rot lackierte Nazis.
Lesen Sie den Beitrag von Lisa Abelin. Dann wissen Sie wie man zur katholischen Lügenpropaganda alles umetikettieren und in einen Topf werfen kann
Redaktion benachrichtigen
#46   Pascendi   20:06:58 | Dienstag, 26. Februar 2008
methusalix
warum wollen sie es verbieten über die vielen katholischen Priester zu sprechen denen von den Roten in Spanien die Hoden abgeschnitten wurden, die Augen ausgestochen wurden, die Gliedmassen abgerennt wurden. Würde ihnen so passen gell.
Redaktion benachrichtigen
#45   methusalix †   19:58:02 | Dienstag, 26. Februar 2008
Mylady!
Lady Integra Wingates Hellsing: @Obelix u. co.
Sicherlich entschuldigen Verbrechen der Gegenseite die eigenen Verbrechen. Das sollten sie vielleicht nicht (und können es strengenommen auch nicht…), …
Mylady können sich nicht entscheiden? Macht nichts! Fragen Sie den Papst, der ist im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit.
Es ist ja nun aber ein Faktum, dass in den meisten Quellen nur vom Nationalspanischen Terror die Rede ist, den es zweifellos gab, nicht aber vom Roten Terror, der vergleichsweise schlimmer war.
Haben Sie den Beitrag der Humboldt Universität nicht verstanden? Es wird von interessierter Seite (Konservative Arm in Arm mit der katholischen Hierarchie) versucht, NUR den „Roten Terror“ als alleine Schuldigen zu zementieren. Bis dahin war Ruhe in Spanien und auch die Opfer des Caudillo blieben unter der Erde. Erst der schäbige Versuch der Regierung Aznar und der Kirche hat die Gräber geöffnet und die Opfer des Führers klagen an.
… gleichzeitig aber nahezu gänzlich über die Massaker der Republikaner zu schweigen, die beileibe nicht alle von den sowjetischen NKWD Einheiten begangen wurden.
Sie haben es wirklich immer noch nicht begriffen. Es soll NUR über die „Massaker der Republikaner“ berichtet werden, ist der Wille der Konservativen und der Kirche. Die Opfer Francos werden marginalisiert, so wie Sie das mit den Toten von Gernika tun und praktisch unter den Tisch gekehrt.
Redaktion benachrichtigen
#44   Antirassist †   18:27:46 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Marranenjäger: Hitler – ein Halb- oder Viertelsjude? (Schluß)
„…Auch gegenüber dem Secret Service in New York wies der Neffe 1943 energisch zurück, daß H.s Taufpaten Johann und Johanna Prinz Juden gewesen seien, wie gerade zuvor in einem Buch behauptet worden war (Washington NA, Hitler Source Book, Interview mit William Patrick Hitler am 10.9.1943 in New York). Auch die postum veröffentlichten Memoiren Bridget Hitlers brachten nicht den leisesten Hinweis auf irgendwelche jüdische Verwandtschaft.“ (aaO, 75-77)
Das Fazit von Brigitte Hamann:
„Die Frankenberger-Geschichte (hat) eine einzige Quelle…: nämlich Hans Frank. Auf der Suche nach dem Motiv seiner doppelzüngigen Andeutungen kommt man auf den Verdacht, hier wolle der wütende Antisemit Frank den verhaßten Juden auch noch die Verantwortung für einen angeblich jüdischen H. zuschieben und sie jedenfalls durch Gerüchte verunsichern.“ (aaO, 77; Maser) :-S
Redaktion benachrichtigen
#43   Lady Integra Wingates Hellsing   18:20:37 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Obelix u. co.
Sicherlich entschuldigen Verbrechen der Gegenseite die eigenen Verbrechen. Das sollten sie vielleicht nicht (und können es strengenommen auch nicht…), jedoch werden sie nur allzuoft herangezogen (nein ich möchte jetzt nicht mit dem alten Hut der 70+ Tradis anfangen „…der Aliierte Bombenterror…“). Es ist ja nun aber ein Faktum, dass in den meisten Quellen nur vom Nationalspanischen Terror die Rede ist, den es zweifellos gab, nicht aber vom Roten Terror, der vergleichsweise schlimmer war. Es ist also absurd, sich wegen Guernika zu echauffieren, wo einige hundert Menschen, vor allem aber Kühe und Ziegen sicherlich äußerst tragisch zu tode kamen, gleichzeitig aber nahezu gänzlich über die Massaker der Republikaner zu schweigen, die beileibe nicht alle von den sowjetischen NKWD Einheiten begangen wurden.
Sollte man also Franko rechtfertigen? Sein Regime war sicher nicht ohne Schrecken, enthielt sogar einige typisch linke Elemente wie Zensur und wirtschaftlichen Dirigismus; auf der anderen Seite standen allerdings Anarchisten und Kommunisten, deren nahezu zwanghafter Drang, antiproletarische Elemente auszuschalten ja bekannt sein dürfte (ich sag bloß Kambodscha).
Und zum Faschismus: Kann mir vielleicht jemand einen anderen Grund nennen, wesshalb man Nationalsozialisten aller Lager fälschlicherweise Faschisten nennt (weil dies eben eine REIN italienische Bewegung war), außer der angenehmere Klang beim Schimpfen? (Was ja an sich nichts schlimmes ist!)
Redaktion benachrichtigen
#42   Antirassist †   17:57:21 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Kirchenfreund: Hitler – ein „Halbjude“? (2. Fortsetzung)
10. Frank zeigte sich überdies derartig ahnungslos über Hitlers Familienverhältnisse, daß man sich Hitler als seinen Informanten kaum vorstellen kann.
11. Die angebliche Aussage Hitlers von 1930 „Mit welcher Vorsicht habe ich immer meine Person und meine persönlichen Angelegenheiten vor der Presse verborgen! Die Leute dürfen nicht wissen, wer ich bin. Sie dürfen nicht wissen, woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme“ dürfte auf dessen Neffen Patrick Hitler zurückgehen (Hamann gibt Paris-Soir, 5.8.1939, 4-5 und Patrick Hitler, Mon oncle Adolf, als Quellen an). Wenn sie authentisch ist, könnte sie auch als Hinweis auf die Scham Hitlers im Hinblick auf seine Herkunft aus einem Inzestverhältnis gedeutet werden.
Von 1933 bis 1939 soll Patrick in Berlin gelebt haben. Im Januar 1939 kehrte er Hamann zufolge
„nach England zurück und erlegte sich nun keinen Zwang mehr auf. Seine Interviews machten trotz spärlichen Inhalts Sensation: ‘Mein Onkel Adolf’, ‘Warum ich meinen Onkel hasse’ (Look Magazine, Jan. 1939) und ähnliches. 1939 emigrierte er mit seiner Mutter in die USA und verdiente seinen Unterhalt mit Vortragsreisen über seinen ‘Onkel Adolf’. Auch Patricks Mutter Bridget führte in den Zeitungen ihren ‘Privatkrieg gegen die Hitlerfamilie’, erst recht nach Kriegsausbruch. In allen diesen Interviews war nie die Rede von einem angeblich jüdischen H.-Großvater. Wieviel Geld hätten Patrick und Bridget Hitler mit dieser Story verdienen können!…“
(Schluß folgt)
Redaktion benachrichtigen
#41   methusalix †   17:47:27 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Lady Integra Wingates Hellsing
Lady Integra Wingates Hellsing: @ Obelix u. co.
… womöglich weil sich „Faschismus“ so schön zischt, im gegensatz zu Nazi?
Ein ganz grossartiges Argument!
Absolut überzeugend; ich gebe mich geschlagen und zu bedenken, dass die Versuche heute noch ein pro-franquistisches Geschichtsbild zu zementieren, die spanische Nation nicht unbedingt zur Einigkeit führt.
Im Gegenteil. Der Versuch der Betonierung der eigenen Geschichtsklitterung hat erst dazu geführt, dass man nun ganz bewusst die Opfer von damals sucht und eine Rehabilitierung in Angriff nimmt.
Zudem war – wie Bernecker betonte – dieser „Schweigepakt“ durchaus klug, denn erst nachdem die 1996 angetretene Regierung Aznar versucht hatte, ein offizielles Geschichtsbild zu verankern, kam es zu Konflikten. Die Angriffe der Konservativen auf ein vermeintlich linkes Geschichtsbild, um die Verantwortung der Rechten am Bürgerkrieg zu marginalisieren und alle Schuld den Linken zuzuschieben, … …t.geschichte.hu-berlin.de/…ungsberichte/id=1183
Ganz besondere „Verdienste“ um die Aufarbeitung der spanischen Geschichte erwirbt sich derzeit die römisch-katholische Kirche.
Das Projekt des Erzbistums sieht die Ehrung von 233 „unschuldigen Opfern“ vor. Es handelt es sich um Opfer der Republik und des Bürgerkriegs auf franquistischer Seite. Von den etwa 30.000 toten Republikanern, allein in und um Valencia, die Opfer der franquistischen Verfolgung wurden, sollen natürlich unerwähnt bleiben. de.indymedia.org/2007/08/191743.shtml
St. ecclesia steht immer auf der richtigen Seite; der der faschistischen Mörder.
Redaktion benachrichtigen
#40   Antirassist †   17:33:06 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Kirchenfreund: Hitler – ein „Halbjude“? (Fortsetzung)
4. In der fraglichen Zeit (1836/37) gab es in Graz überhaupt keine (weder eine jüdische noch eine nichtjüdische) Familie Frankenberger; nur von einem verarmten katholischen Fleischermeister namens Frankenreiter ist die Rede! Der der Vaterschaft verdächtigte Sohn Franz war zur fraglichen Zeit zehn Jahre alt.
5. Es gab zwar Familien namens Schicklgruber, aber keine Maria Anna oder Anna Maria.
6. Der angebliche Briefwechsel ist nie aufgetaucht; er wird von niemand sonst erwähnt.
7. Es gibt sonst keinerlei Hinweise auf irgendwelche Alimentenzahlungen an die Kindesmutter, die den Sohn bekanntlich nach ihrer fünf Jahre später erfolgten Heirat an den Schwager abgab, in Armut lebte und starb, als Alois zehn Jahre alt war.
8. Es gibt nicht den geringsten Hinweis, daß Maria Anna Schicklgruber das Waldviertel jemals verlassen hätte. Eine Beschäftigung im weit entfernten Graz wäre eine Besonderheit gewesen, die in der Waldviertler Verwandtschaft nicht hätte unbemerkt bleiben können. Übliche Ziele für Wanderarbeiter aus dem Waldviertel waren das rund 100 Kilometer entfernte Wien und das noch nähere Linz, kaum aber das doppelt so weit entfernte Graz jenseits des Semmerings – zumal für Dienstmädchen um 1830, die die Wege zu Fuß zurücklegten.
9. Die bitterarme Maria Anna Schicklgruber war zur Zeit der Geburt ihres Sohnes 41 Jahre alt, also für das 19. Jahrhundert schon ziemlich betagt, und sicherlich nicht gerade das, was man sich in reichen Häusern leistete…
(Fortsetzung folgt)
Redaktion benachrichtigen
#39   Pascendi   16:59:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
engelhard
warum ?
bei ihnen gibt es doch gar keine Verbrechen seitens der Roten
Redaktion benachrichtigen
#38   engelhardt †   16:54:51 | Dienstag, 26. Februar 2008
Soll heissen…
Verbrechen sind entschuldbar, wenn sie der Gegner ebenfalls begeht?
Oder was soll die Relativierung der Verbrechen der Franco-Diktatur?
Redaktion benachrichtigen
#37   Lady Integra Wingates Hellsing   16:29:47 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Obelix u. co.
Ich wundere mich wirklich warum hier alle über faschismus reden, zumal es überhaupt nicht um Italien geht. Meines wissens war Franko jedenfalls Spanier und nicht Italiener. Könnte es vielleicht sein, dass das Wort „Faschismus“ zu einem Sammelbegriff für rechtsradikale Diktaturen wurde, womöglich weil sich „Faschismus“ so schön zischt, im gegensatz zu Nazi?
Und war Franko vielleicht ein Nationalsozialist? Sicherlich, denn immerhin zwang er Hitler vierzig- bis sechzigtausend sephardische Juden nach Spanien ausreisen zu lassen.
Sicherlich war Franko ein rechter Konservativer, und zu Beginn des Bürgerkrieges erschossen seine Soldaten eine ganze Reihe Republikaner, was jedoch eine einseitige Glorifizierung der Linken nicht unbeding erforderlich macht, da diese ebenfalls ganz unheimlich amüsante Dinge zu tun pflegten. Genannt seien nur einige Dinge, wie Priester im Baskenland zu zerstückeln und in den Auslagen der Metzgereien mit der Aufschrift „Hier ist Schweinefleisch zu haben“ anzupreisen, Frauen durch Handgranaten in den Scheiden zu ermorden und – nicht anders als die Nationalen – feindliche Offiziere zu massakrieren (Wohlgemerkt: massakrieren, nicht einfach erschießen, was wohl eine besonders angenehme Art und Weise gewesen sein muss, den „klerikalen und reaktionären Kräften“ das Brot der Freiheit zu verabreichen).
Ferner: Schablone der überwiegenden Konfessionen in den Wahlkreisen von 1933 auf Folie malen und dann Folie mit den Wahlkreisen, die braun wählten drüber ;-)
Redaktion benachrichtigen
#36   Gunsenum   16:07:23 | Dienstag, 26. Februar 2008
Ging es hier nicht eher um…
…andere, tagesaktuelle Dinge, wie Kindsmord?
Wie unten bereits geschrieben: wenn die materielle Sicherheit da ist, erst dann werden Werte, Moralvorstellungen und Normen vollends wirken und zum Guten der Gesellschaft dienen. Leerer Bauch moralisiert nicht gern.
Redaktion benachrichtigen
#35   Antirassist †   14:32:10 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Kirchenfreund: Hitler – ein „Halbjude“?
Vorsicht! Auch wenn es stimmen mag, daß Hitler in Wien Umgang mit vielen Juden gehabt haben soll und daß er sich von der jüdischen Hochfinanz hat zahlen lassen: Seiner Abstammung nach war er, wenn überhaupt, höchstens zu 25% jüdisch. Die These Hans Franks und anderer, Hitler habe einen jüdischen Großvater – und dazu noch einen „Baron Rothschild“! – oder gar jüdische Großeltern (!) gehabt, wird von den meisten heute lebenden Historikern verworfen.
Folgende Gründe sprechen dagegen (vgl. Brigitte Hamann, Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators, München ³1996; Werner Maser, Adolf Hitler, München 1971):
1. Franks Buch Im Angesicht des Galgens wurde erst nach 1945 verfaßt; Hitler war also bereits gestorben/untergetaucht. Selbst wenn das Buch authentisch ist (was zu beweisen wäre), wollte Frank mit den darin gemachten Aussagen möglicherweise einen Beitrag zur Entmystifizierung Hitlers bzw. Entnazifizierung liefern und so vielleicht seine bevorstehende Hinrichtung noch abwenden…
2. Frank gibt an, seine Informationen „aus allen möglichen Quellen“ zu haben, die er aber nicht näher angibt.
3. Frank zufolge soll die Familie Rothschild/Frankenberger, bei der Anna Schicklgruber angeblich Dienst tat, in Graz gelebt haben. In Graz gab es um 1830 aber gar keine ansässigen Juden. Den Juden war „zwar der Besuch in Graz gestattet, aber nur während der Marktzeit und für höchstens 24 Stunden. Erst die Grundrechte des Jahres 1849 erlaubten dann den Juden die Niederlassung in der Steiermark… :-S
Redaktion benachrichtigen
#34   obelix †   13:57:47 | Dienstag, 26. Februar 2008
… militärisch erzwungener oder brennend herbeigesehnter Anschluss?
Dr. Christoph Heger: Schändlichkeiten und Trivialitäten
… eines „katholischen Faschisten“ (Was ist das überhaupt?) …
Das ist die grosse Frage! Was ist ein katholischer Faschist? Gibt’s die überhaupt? DARF es die überhaupt geben? Lässt der Papst das zu?
Dass Sie auf DEM Auge völlig blind sind, ist wohl nur damit zu erklären, dass Sie ein wirklich guter Katholik sind.
Zurück zu Ihrer Frage: Franco war zum Beispiel ein katholischer Faschist. Und Pinochet. Etc. pp.
>>… das „Erste Opfer“ von Adolf Hitler und den Nazis.<<
Natürlich nicht! Der militärisch erzwungene Anschluß Österreichs …
… sah SO www.bwbs.de/…sterreich_B1366.html aus. Ganz Österreich hat … aber Sie sehen es ja selbst, wie sich Österreich gegen den Anschluss an die Nazis gewehrt hat. Vor allem Kardinal Innitzer! Der wurde ja praktisch zum Partisanen gegen die Nazis und Faschisten.
Ein wirklich militärisch erzwungener Anschluss, wenn sich Katholiken gegen Faschisten bis zum letzten Blutstropfen wehren, sieht SO www.friedensbibliothek.de/…iedensbibliothek.php?fbakm=08 aus.
Redaktion benachrichtigen
#33   engelhardt †   13:30:01 | Dienstag, 26. Februar 2008
Wiederbetaetigung
Der Maronenjaeger lebt hier wohl seine Wahnideen aus.
Wenn es kreuz.net nicht gaebe, man muesste es erfinden. Ich kann kaum glauben, dass derartige Beitraege, wie von den anwesenden Judenhassern tatsaechlich ernstgemeint sind. Es ist wirklich unfassbar, in welchen Traumwelten manche Menschen, derart abgekoppelt von der Realitaet, leben muessem, um eine derartige Weltanschauung zu haben.
Redaktion benachrichtigen
#32   matt2 †   13:24:21 | Dienstag, 26. Februar 2008
klar! sehr einleuchtend, Hitler war Zionist! *lach*
wahrscheinlich ging es beim Judenmord nur um interne Rangstreitereien in der Zionistenorganisation, weil Hitler zum Oberzionisten aufsteigen wollte. Das Jägerlein hat ja abstruse Ideen.
Redaktion benachrichtigen
#31   Sozialkatholisch   13:20:12 | Dienstag, 26. Februar 2008
Kirchenfreund
Der Name Kirchenfreund impliziert eigentlich das man zwar Freund der Kirche ist, aber sich nicht (vollständig?) innerhalb der Kirche befindet.
o^/
Redaktion benachrichtigen
#29   Sozialkatholisch   13:00:07 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Rübezahl
Richtig – aber sicherlich äußert sie sich auch NIEMALS in klaren Beleidigungen und Namensentstellungen (welche rein gar nichts zur Sache beitragen).
Im Grunde gebe ich dir ja schon wieder recht, aber das du das niemals groß geschrieben hast ist nicht richtig, denn so niemals ist das gar nicht, höchstens nur ein bisschen niemals!
O:)
Redaktion benachrichtigen
#28   clarissa colonia   12:59:56 | Dienstag, 26. Februar 2008
Interessierte Nachfrage:
Befanden sich auf dem Heldenplatz nur deutsche Touristen, als der niederösterreichische Gefreite seine Meldung vor der deutschen Geschichte abgab?
Redaktion benachrichtigen
#27   Dr. Christoph Heger   12:57:17 | Dienstag, 26. Februar 2008
Schändlichkeiten und Trivialitäten
Obelix hat eine etwas eigene Sicht von der „ganzen schauerlichen und schändlichen [historischen] Wahrheit“.
Er fügt auch gleich mit seiner Verunglimpfung von Kardinal Innitzer als eines „katholischen Faschisten“ (Was ist das überhaupt?) eine Schändlichkeit hinzu.
Besonders beachtlich erscheint ihm eine Trivialität:
Die Deutschen waren am 8. Mai 1945 KEIN Volk von (katholischen) Widerstandskämpfern
Wie sollten sie auch? Am 8. Mai 1945 waren sie auf Gedeih und Verderb siegreichen Kriegsfeinden ausgeliefert – mit all den bekannten Folgen.
und Österreich war an diesem Tag NICHT das „Erste Opfer“ von Adolf Hitler und den Nazis.
Natürlich nicht! Der militärisch erzwungene Anschluß Österreichs erfolgte bekanntlich vor dem 2. Weltkrieg – und da war die Republik Österreich ganz ohne Zweifel ein Opfer Adolf Hitlers.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#25   Rübezahl   12:49:34 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Sozialkatholisch
Sozialkatholisch: „… aber ob sie vor Gottes Thron gleich zum Ausschluss führt wage ich zu bezweifeln.“
Wie Christus im jeweiligen persönlichen Gericht konkret urteilt, weiß natürlich keiner außer Gott allein.
Rübezahl: „wenn die Liebe im Umgang mit anderen Menschen vorsätzlich und beharrlich gefehlt hat.“
Meine Betonung lag hier auf dem „vorsätzlich und beharrlich“.
Dieser Umstand kann das Ganze dann jedoch zu einer materia gravis machen – spätere Reue natürlich nicht ausgeschlossen.
Sozialkatholisch: „…aber die Liebe zum anderen äußert sich nun mal nicht nur in Höflichkeiten.“
Richtig – aber sicherlich äußert sie sich auch NIEMALS in klaren Beleidigungen und Namensentstellungen (welche rein gar nichts zur Sache beitragen).
Liebe Grüße
der Rübezahl
Redaktion benachrichtigen
#24   obelix †   12:40:18 | Dienstag, 26. Februar 2008
Hallo Herr Mohrmann!
Hans Mohrmann: Katholische Faschisten?
Zum Beispiel Theodor kardinal Innitzer! (et alii)
Tja, die historische Wahrheit, meine lieben Antifas ist eine andere. Die letzten beiden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Spiegel und Knobloch …
Ist wahr! Ohne Zweifel! Der Schauspieler Michael Degen ebenso und er hat mit seinem Buch dieser Heldentat ein würdiges Denkmal gesetzt.
Sie wissen aber auch ganz genau Herr Mohrmann, dass das nicht einmal ein winziger Bruchteil der ganzen schauerlichen und schändlichen Wahrheit ist.
Die Deutschen waren am 8. Mai 1945 KEIN Volk von (katholischen) Widerstandskämpfern und Österreich war an diesem Tag NICHT das „Erste Opfer“ von Adolf Hitler und den Nazis.
Redaktion benachrichtigen
#23   Sozialkatholisch   12:36:06 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Rübezahl
Im Grunde gebe ich dir ja recht, aber die Liebe zum anderen äußert sich nun mal nicht nur in Höflichkeiten.
Beim ständig beleidigt werden ist ein zurückschießen vielleicht nicht die höchste christliche Form, aber ob sie vor Gottes Thron gleich zum Ausschluss führt wage ich zu bezweifeln.
Redaktion benachrichtigen
#22   Rübezahl   12:23:25 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ engelhardt … zu kath.sachs
Der Schreiber kath.sachs wurde ganz zu Recht gesperrt.
Liest man sich seine Kommentare der letzten Tage, wird man feststellen, dass er hier fast ausnahmslos den nachäffenden Hofnarren miemte, welcher Postings von Vorschreibern zitierend wiederholte und diese dann mit zynischen Albernheiten bedachte – ohne jedoch inhaltlich argumentativ etwas entgegensetzen zu können.
Fazit:
Wer selbst auf niedrigstes Niveau im Kommentieren hinabsteigt, sollte dies nicht bei anderen einzuklagen versuchen.
Wer anderen vorwirft, menschenverachtend hier zu schreiben, darf sich niemals auf die gleiche Ebene begeben, ansonsten wird er selbst unglaubwürdig und nicht ernst genommen.
Insofern wurde kath.sachs vollkommen zu Recht gesperrt.
Inwieweit andere Poster hier „s au knapp beianand ham“ steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Die „reine Rechtgläubigkeit“ nützt dereinst vor Gottes Thron überhaupt nichts – wenn die Liebe im Umgang mit anderen Menschen vorsätzlich und beharrlich gefehlt hat.
(Empfohlene Lektüre: Jakobusbrief & 1 Kor 13)
Auf die Wahrheit muss immer hingewiesen werden!
Jedoch ist auch die Form zu beachten!
Auch „der Rechtgläubige“ hier hat auf seinen Ton zu achten und klare „Ausdrücke“ und „Namensentstellungen“ (welche manchesmal ins Perverse gehen) zu unterlassen, ansonsten handelt er nicht mehr christlich und erweist seinem Glauben und der Kirche (bestenfalls noch) einen Bärendienst – wahrscheinlich aber schädigt er dadurch sogar explizit!
Liebe Grüße
der Rübezahl
Redaktion benachrichtigen
#21   Bruder Theophil   12:19:58 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ engelhardt
Ihre Luft wird dünn…
Redaktion benachrichtigen
#20   Dr. Christoph Heger   12:07:08 | Dienstag, 26. Februar 2008
Überfällig
Die Verabschiedung von Denunzianten vom Schlage kath.Sachs’ war überfällig. Sie sollte auf engelhardt ausgedehnt werden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#19   Sozialkatholisch   11:51:36 | Dienstag, 26. Februar 2008
Requiem
Der Fischereisachse ist tot!
Möge er ruhen in Frieden!
O:)
Redaktion benachrichtigen
#18   engelhardt †   11:48:15 | Dienstag, 26. Februar 2008
Nicht zu fassen :)
kath.sachs wird gesperrt aber diejenigen, die hier offen und in strafrechtlich relevanter Art dem Anitsemitismus froehnen nicht.
Das zeigt ja wohl sehr deutlich, welchen geistes Kind die Seitenbretreiber sind.
Redaktion benachrichtigen
#17   Sozialkatholisch   11:45:48 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Engelhardt
Hitler war auch Sozialist und deshalb brauchst du ihn auch nicht zu lieben.
Redaktion benachrichtigen
#16   Dr. Christoph Heger   11:45:07 | Dienstag, 26. Februar 2008
Von guten Manieren dispensiert
Hier gerieren sich regelmäßig „Antifaschisten“ als Sittenrichter, die sich nicht entblöden, sich dabei von allen guten Manieren zu dispensieren. Man wird dem entnehmen, wie hohl der emphatisch vorgetragene sittliche Anspruch ist: Da wollen ein paar politische Streber einschüchtern!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#15   engelhardt †   11:44:40 | Dienstag, 26. Februar 2008
Was Gutes?
Mag ja sein, aber das wiegt das schlechte nicht auf. Hitler war ein Tierfreund. Soll ich ihn deswegen nicht trotzdem verachten?
Irrationale Idologien sind veratnwortlich fuer fast alles menschengemachte Leid, seien sie nun religioeser oder politischer Natuer. Wer seinen Verstand nicht gebraucht und diesen Ideologien nachfolgt oder versucht, sie schoenzureden, ist Mitschuld an den Konsequenzen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Sozialkatholisch   11:41:42 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Engelhardt
Es gibt wohl keinen der bestreitet das es sowohl in der politischen Linken wie in der politischen Rechten etwas gutes gibt, nur du pickst dir von beiden Seiten anscheinend nur negatives heraus.
Redaktion benachrichtigen
#13   engelhardt †   11:34:24 | Dienstag, 26. Februar 2008
Antifa?
Ich kann mit dem linken Pack genausowenig anfangen wie mit dem Rechten.
Dumm wie die Rechten sind stellen sie wie ueblich die Gleichung auf: Gegen Recht = Fuer Links.
Aber eine Welt die nicht Schwarz-Weiss ist passt in die Weltanschauung von euch Hohlkoepfen natuerlich nicht rein.
Redaktion benachrichtigen
#12   Sozialkatholisch   11:34:01 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ HarroMeyer
Ein wahres Wort!
Redaktion benachrichtigen
#11   HarroMeyer †   11:29:16 | Dienstag, 26. Februar 2008
Da kann die Kirche doch mitreden!
Schon im alten Rom. Nachdem seit Gründung des Christentums als Staatsreligion sich das Nuttenwesen (sehr zum Ärger der klassischen Römer (s.Cassiodorus)) stark ausgeweitet hatte, konnten die Nutten die neugeborenen Söhne gegen ein erkleckliches Salär vom Kaiser adoptieren lassen, was zur Beendigung „unangenehmer Vorfälle“ führte (Sic).
Verloren haben sie allerdings alle, als die Goten kamen. Der Allmächtige wird’s schon richten. :-@
Redaktion benachrichtigen
#10   Gunsenum   11:24:18 | Dienstag, 26. Februar 2008
Erst Fressen, dann Werte!
die Problematik folgt einer ganz ganz simplen Logik, die schon Onkel Karl Marx im Kommunistischen Manifest darlegte.
Erst muß materielle Sicherheit vorhanden sein, dann haben moralisch-ethische Forderungen ihre Grundlage. das war in der Urgesellschaft nicht anders, jede Revolution gegen politische Tyranneien heutzutage gießt Wasser af diese Argumentationsmühle.
Vielleicht sehen die Piusschwestern und Piusbrüder das auch endlich mal ein und brechen hier nicht dauernd pseudoideologische Debatten (wider den bösen Kommunismus, Homoismus, Liberalismus, Ismusismus) von längst offensichtlichen Zäunen!
Redaktion benachrichtigen
#9   miles immaculatae   11:17:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
Katholische Faschisten?
„Schwenkt der Zeitgeist wieder in die andere Richutng, werden die Katholiken wieder an vorderster Front mitmarschieren.“
Tja, die historische Wahrheit, meine lieben Antifas ist eine andere. Die letzten beiden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Spiegel und Knobloch haben ihr Leben mutigen Katholiken zu verdanken, die sie vor den Nazis versteckt haben. Knoblochs Retterin hat dafür Schimpf und Schande in Kauf genommen. Was das Verhältnis Katholizismus und Faschismus angeht, kann man bei dem jüdischen Gelehrten Max Horkheimer vieles nachlesen, was euch wohl nicht in den Kram paßt. Horkheimers „Sehnsucht nach dem ganz Anderen“ ist nur noch antiquarisch zu bekommen, aber es gibt ja das internet. Die paar Euros für den Kauf des Buches würde Euren verkorksten Seelen und Euren desinformierten Hirnen nur gut tun.
Ich bin übrigens ein alter Sack, der noch bei dem jüdischen Gelehrten Theodor Wiesengrund Adorno Vorlesungen besucht hat. Die These vom „katholischen Faschismus“ wurde von der auf diesen Seiten so häufig beschimpften Frankfurter Schule nie geteilt. Eher schon die These vom Linksfaschismus. Ist es nicht putzig, daß heute die PDS gerade in den Regionen Wahlerfolge feiert, in denen auch die NSDAP stark war? Was wählt ihr eigentlich so, ihr Antifas?
Redaktion benachrichtigen
#8   kath.Sachs †   11:16:50 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ engelhardt: He kath.sachs!
„Das Nazipack hier macht sich ja nicht mal die Muehe, seine ANsichten zu verbergen.“
Das ist richtig, nur es gibt viele seriöse Internetnutzer, die sich von dem Titel „kreuz.net“ blenden lassen und meinen, hier könnte man auch seriös teilnehmen. Da diese Seite alle Beiträge zuläßt, nutze ich diesen Freiraum, um ab und zu auf den Fake zu verweisen! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#7   engelhardt †   11:11:07 | Dienstag, 26. Februar 2008
He kath.sachs!
Sowas nennt man „stating the obvious“.
Das Nazipack hier macht sich ja nicht mal die Muehe, seine ANsichten zu verbergen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Sozialkatholisch   10:52:18 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ SS-Hardt
Jawohl!
^-^
Redaktion benachrichtigen
#4   Gunsenum   10:45:16 | Dienstag, 26. Februar 2008
@kath. sachs
Du hast Recht, dieses Forum ist krude-skurril, die Nachrichten können zum Glück keine „Katholizität“ beanspruchen!
Nur -soll das Feld den angebräunelten Lefebvrehorden überlassen werden? Nein!
Redaktion benachrichtigen
#3   engelhardt †   10:44:40 | Dienstag, 26. Februar 2008
Faschos?
kreuz.net ist ein Faschistenfanportal
Unterstuetzung von Faschismus, Antismitismus und Hass auf Andersdenkende ist doch gute, alte, katholische Tradition. In den letzten paar Jahrzehnten wird das nicht mehr ganz so oeffentlich praktiziert, aber das Potential ist nach wie vor da.
Schwenkt der Zeitgeist wieder in die andere Richutng, werden die Katholiken wieder an vorderster Front mitmarschieren.
Redaktion benachrichtigen
#2   Sozialkatholisch   10:37:19 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Dr Campokranko
Dann stell doch mal deine Diagnose zum Patienten Fischereisachse.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
KinderabtreibungEin Politiker sagt die Wahrheit KinderschlachtungIn den falschen Beutel geworfen KinderschlachtungDiktatur der Perversen KinderschlachtungVielleicht eine zukünftige Bundeskanzlerin? KinderschlachtungSex-Ideologin mit Schuldgefühlen KinderschlachtungRufe niemals „Feuer, Feuer!“ KinderschlachtungDann kommt die Abrechnung Gottes KinderschlachtungAngriff abgewehrt KinderschlachtungWie damals die Pest KinderschlachtungIn dreckigen Geschäften herrscht Vorauszahlung KinderschlachtungEin ganz legaler Skandal Sedi-Pater LingenDer einzige katholische Priester im deutschen Sprachraum KinderschlachtungEine scheinheilig-heuchlerische Frau KinderschlachtungDer Pornojäger hat sein Testament geändert KinderschlachtungSehr großzügig
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net