Falschmeldung
Falschmeldung: Treulose Dialogpartner
Walter Kardinal Kasper findet es alarmierend, daß in jüdischen Gottesdiensten nach wie vor täglich von der Bekehrung der Nichtjuden gesprochen werde. Der enttäuschte Kardinal kündigte deswegen seinen völligen Rückzug aus dem jüdisch-christlichen Dialog an.
(kreuz.net) Walter Kardinal Kasper hat seinen Rücktritt als Präsident des Päpstlichen Einheitsrates eingereicht. Wie er exklusiv vor kreuz.net mitteilte, habe er dies nicht nur vorschriftsmäßig wegen Erreichens des 75. Lebensjahres getan.

Der eigentliche Grund, warum er seinen Hut nehme, sei, daß er sich aus dem jüdisch-christlichen Dialog vollständig zurückziehen wolle.

Der scheidende Kurienkardinal begründetet den drastischen Schritt mit den täglichen Gebeten der Juden: Es sei „alarmierend, daß nach über vierzig jährigem Bemühen um einen jüdisch-christlichen Dialog, nach wie vor Formulierungen aus der vorkonziliaren Zeit das jüdische Denken und Beten prägen“.

Kardinal Kasper sieht durch Gebete, wie beispielsweise aus ‘The Authorised Daily Prayer Book of the United Hebrew Congregations of the British Empire’ aus dem Jahr 1953 die katholische Identität in Frage gestellt.

Das offizielle jüdische Gebetsbuch enthält das Gebet, das dreimal täglich den Synagogengottesdienst des jüdischen Volkes beschließt. Dabei werde Gott darum gebeten, daß er Israel von anderen Völkern unterscheiden möge.

Wer im dritten Jahrtausend noch derartige Spaltungstendenzen an den Tag lege, der verhalte sich „treuelos“ gegenüber dem Dialog – so der Kardinal wörtlich. Hier sei eine echte Bekehrung erforderlich.

Noch erschütternder ist für Kardinal Kasper der Text, der von der Bekehrung „aller Gottlosen auf der Erde“ spricht. Damit seien „alle Bewohner der Erde“ gemeint, weiß der Kardinal. Das Gebet werde täglich von Juden gebetet.

Die obengenannten Gebete, könnten so zusammengefaßt werden: Israel betet für die Erleuchtung der anderen Völker. Wer so etwas tue, der habe – so Kardinal Kasper wörtlich – „einen Schleier vor dem Herzen“.

Der Kurienkardinal fragt sich auch, wieso hier die Verdienste des Rabbiners Moses Rahna († 1984) um das „anonyme Judentum“ außer Acht gelassen würden.

Auf einer solchen Basis sei es unmöglich, die Freundschaft mit dem jüdischen Volk zu wahren.

Ein weiteres päpstliches Entgegenkommen?

Er wisse auch, daß Papst Benedikt XVI. enttäuscht sei. Dennoch wolle der Heilige Vater dem jüdischen Volk ein weiteres Mal entgegenkommen.

„Der Heilige Vater weiß, daß sich auch manche Juden unwohl fühlen, wenn eine verschwindend kleine Zahl von Katholiken einmal im Jahr für die Bekehrung der Juden zu Christus betet.“

Benedikt XVI. bereue aus diesem Grund bereits, daß er am Faschingsdienstag eine Neuformulierung der Fürbitte genehmigt habe. Es sei deswegen damit zu rechnen, daß der Papst diesen Faschingsscherz noch vor dem diesjährigen Karfreitag zurücknehmen werde.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Agiafortuni   23:24:40 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Unterwegs zur Besserung?
Kann die Enttäuschung über den Ausgang des Dialoges mit Juden ein Anzeichen dafür sein, dass sich Kardinal Kasper auf dem Weg zur Besserung befindet? Er täte guit daran den Ökumenismus in den Papierkorb zu verfrachten und anstatt dessen die Ekklesiologie von Pater Perrone eingehend zu studieren. Im Gegensatz zu anderen rabiaten Ökumenikern verfügt Kardinal Kasper über ausgezeichnete Kenntnisse der römischen Theologie des 19. Jahrhunderts, denn er hat darüber provosiert, also lieber Gauthier, weg von V 2 Lumen gentium und Hinwendung zur katholischen Ekklesiologie.
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#18   Ideologiefeind   13:35:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Sie arbeiten mit mehrlei Maß, Herr Dr.Heger
Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung hängt nicht von „Zielsetzungen“ des seine Meinung Äußernden ab. Propaganda ist ausdrücklich von diesem Recht umfaßt.
So nehmen Sie, verehrter Ideologiefeind, ja auch das Recht in Anspruch, mit Ihrer Propaganda Ressentiments gegen Religionen, und zwar ganz pauschal, zu schüren.
Ich „propagiere“ nichts, ich kritisiere. Ich vermeide dabei Rufmord, üble Nachrede und die generelle
Verurteilung ganzer Gruppen. Wer hingegen das Ziel verfolgt, durch Schriften, Reden, Desinformation etc.
per se unschuldige Menschen nur aufgrund ihrer Identität
in ein übles Licht zu rücken, macht sich schuldig. Ob eine
mehrjährige Haftstrafe da Abhilfe schafft, sei dahingestellt. Einsicht wird sicherlich nicht das Resultat sein. Gleichzeitig ist es wichtig zu verhindern, dass solche Leute die Gutgläubigkeit mancher Menschen ausnutzen, um ihre üblen Parolen in die Köpfe zu bringen.
Mir ist sehr wohl bewußt, dass es in allen Religionen gemäßigte Kreise gibt, die sich anderen Denkweisen gegenüber offen verhalten. Aber es gibt auch Radikale, die in das oben erwähnte Profil passen. Kreuz.net sehe ich übrigens nicht als „religiöse“ Seite- dafür betätigen sich hier viel zu viele Köpfe aus skurrilen Randerscheinungen der Gesellschaft.
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#17   Dr. Christoph Heger   10:22:01 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Ideologiefeind: Nicht nur Sie haben das Recht auf Propaganda
Beim Sichten Ihrer Beiträge fällt eine Häufung von Seitenhieben in Richtung deutsche Geschichtsaufarbeitung auf.
Beim Sichten meiner Beiträge sind Sie etwas legasthenisch. Meine Hiebe – durchaus nicht „Seitenhiebe“ – betreffen überhaupt nicht eine deutsche „Geschichtsaufarbeitung“ (unter dem verquasten Wort kann sich keiner was vorstellen), sondern die Aufhebung von Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit, die mit dem inquisitionsgestützten Versuch gegeben ist, Ihre „Geschichtsaufarbeitung“ zur Staatsreligion zu machen.
… Ihre Angst, freie Meinungsäußerung könne einen in Deutschland schnell hinter Gittern bringen, wenn diese nicht dem gegenwärtigen political sense entspricht, kann ich nicht nachfühlen.
Wenn schon Ihre Vorstellungskraft nicht ausreicht, so sollten sie wenigstens zur Kenntnis nehmen, daß in den letzten Jahren schon Tausende unbescholtener Bürger vor den Kadi gezogen worden sind, weil sie irgendwas bezweifelt oder geleugnet oder was Falsches gesungen haben
Wenn die Zielsetzung einer „freien Meinungsäußerung“ das Schüren von Ressentiments ggü. bestimmten ethnischen oder sonstigen Gruppen hat, handelt es sich um Propaganda.
Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung hängt nicht von „Zielsetzungen“ des seine Meinung Äußernden ab. Propaganda ist ausdrücklich von diesem Recht umfaßt.
So nehmen Sie, verehrter Ideologiefeind, ja auch das Recht in Anspruch, mit Ihrer Propaganda Ressentiments gegen Religionen, und zwar ganz pauschal, zu schüren.
MfG
Ch. H.
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#16   Nachtlaterne   09:19:51 | Mittwoch, 27. Februar 2008
nicht für die bekehrung der…
…juden zu beten ist auch eine art der judenverfolgung.
nicht für die bekehrung sogenannter christen zu beten ist eine form der christenverfolgung unter christen.
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#15   Ideologiefeind   19:20:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Herr Dr.Heger, das Thema Holocaust scheint Ihnen ja sehr auf der Leber zu brennen?!
Beim Sichten Ihrer Beiträge fällt eine Häufung von Seitenhieben in Richtung deutsche Geschichtsaufarbeitung auf. Ebenso wird eine tief sitzende Verunsicherung bezüglich des deutschen Staatssystems spürbar. Ihre Angst, freie Meinungsäußerung könne einen in Deutschland
schnell hinter Gittern bringen, wenn diese nicht dem gegenwärtigen political sense entspricht, kann ich nicht nachfühlen. Wenn die Zielsetzung einer „freien Meinungsäußerung“ das Schüren von Ressentiments ggü. bestimmten ethnischen oder sonstigen Gruppen hat, handelt es sich um Propaganda. Sie wissen als geschichtsinteressierter Mensch sehr genau, welche Opfer ein solches Verhalten fordern kann. Sicher, die Folgen von Hetze und Populismus sind schwer meßbar, aber ich halte es für angebracht Dauerhetzern wie Mahler & Co. Schranken zu setzen. Bleiben Sie sachlich, verletzen Sie nicht die Würde anderer Menschen, dann wird Ihnen nichts geschehen. So, und nun können Sie ja wieder Ihr „Satz für Satz – Zerrupfspiel“ veranstalten.
P.S.: Demokratien ermöglichen auch Leuten wie Ihnen eine Anhängerschaft zusammenzutrommeln. Wir haben die NPD, wir haben die DKP und allerlei sonstige Erscheinungen. Schimpfen Sie nicht nur, sondern stellen Sie etwas auf die Beine, das Sie politisch (ethisch) korrekt finden. Das dieses Forum hier Sie nicht weiterbringt, müsste Ihnen klar sein. Na?
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#14   Dr. Christoph Heger   17:35:10 | Dienstag, 26. Februar 2008
Legitimer und illegitimer Bekehrungseifer
Es ist ein Kennzeichen von Religionen…andere Menschen bekehren zu wollen und die eigene Ideologie als die einzig wahre hinzustellen.
NIcht nur von Religionen, sondern zum Beispiel auch von Staatsdoktrinen, wie der, daß alle Welt republikanisch-demokratisch werden müsse.
Aber solche Bekehrungsabsichten sind ja nach dem Prinzip der Religionsfreiheit völlig legitim.
Dagegen ist Inquisition zwecks Bekehrung aller zur Holocaustreligion – gleichgültig, ob sie die einzig wahre ist oder nicht – nicht mehr legitim.
MfG
Christoph Heger
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#13   Ideologiefeind   15:55:59 | Dienstag, 26. Februar 2008
Es ist ein Kennzeichen von Religionen…
…andere Menschen bekehren zu wollen und die eigene Ideologie als die einzig wahre hinzustellen.
Ob nun Protestanten, Katholiken, Muslime oder sonst wer: Wichtig ist es aufzuzeigen, dass es auch ganz ohne solche
Ideologien geht.
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#12   Pascendi   15:20:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
hi kath.sachs
zum Dritten
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#11   katholikuss   15:18:18 | Dienstag, 26. Februar 2008
Ja leck’ mich die Welt am Arsch,
Seid Ihr schräg drauf? Was haben sie denn Euch in’s Fläschchen gekippt, dass Ihr auf solch einen Scheiss kommt! Ich bin ein höflicher Mensch, nie vulgär. Aber hier kann ich nicht mehr anders!
Tickt Ihr eigentlich noch ganz sauber solch einen Dreck in die Welt zu setzen???!!!
>:) dem dient ihr! >:) von dem werdet Ihr verführt! >:) auf diesen zielt ihr hin! >:)
Gepriesen sei Gott unser Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist!!!
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#10   Pünktchen   14:20:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Der Artikel
beruht im wesentlichen auf einem Beitrag, den der rabbinische US-Gelehrte Jacob Neusner geschrieben hat. Er nimmt die päpstliche Revision der Karfreitagsfürbitte gegen einige jüdische Kritiker in Schutz. Zu finden in: Tagespost vom 23. 2. 2008!
Der reflexhafte Antisemitismusvorwurf läuft vollkommen ins Leere! :-S
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#9   Antirassist †   14:09:37 | Dienstag, 26. Februar 2008
Bravo, kreuz.net, weiter so!
Der Artikel bringt die Sache (mal wieder) voll auf den Punkt. :)3 Hoffen wir, daß dadurch allen, denen noch etwas am katholischen Glauben liegt, der Rücken gestärkt werde im Kampf gegen die zunehmende Unterwanderung unseres Glaubens durch – offen oder versteckt daher kommende – judaisierende Tendenzen! o^/
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#8   Sozialkatholisch   13:57:04 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Papstmacher
Dann mach dir doch einen Papst mit einer Wohlfühlkirche, ein Vorschlag für euern Papst wäre dann Bischof Braun!
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#6   matt2 †   13:37:19 | Dienstag, 26. Februar 2008
das ist der Punkt!
es geht um eine theologische Kritik an der Einstellung der Juden und nicht um den stupiden Rassismus oder Nationalismus der Nazizeit ( schließlich ist die Kirche für alle gläubigen Menschen egal welcher Rasse und Nationalität).
Die Wahrheit ist vielmehr, dass die nachchristlichen Juden in ihrer Gesinnung die schlimmsten Rassisten sind. Sie wurden also eigentlich nur von dem Sturm heimgesucht, den sie selbst in der Weltgeschichte gesät haben. Sie halten sich ja für das Herrenvolk, ohne jedoch den rechten Glauben zu besitzen. Besäßen sie ihn nämlich, wäre völkische Überheblichkeit bereits hinfällig und überkommen. Weil sie ihn aber nicht besitzen, sind sie sture Rassisten und leben in der Illusion dabei noch gottgefällig zu erscheinen.
Hitler als Zionisten zu bez. ist lächerlich, aber er war ein ebensolcher Rassist wie die Juden einer sind nach seinem eigenen arisch abgewandelten Rassismus. Man könnte also sagen, sie haben ihre eigene Schlechtigkeit anhand dieses Teufels erfahren.
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#5   Sozialkatholisch   13:35:53 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Engelhard
Welche Kritik an „den Juden“ ist denn keinAntisemitismus? Beispiel?
Das die Juden den semitischen Palästinensern nicht genügend Sachen zukommen lassen die ein halbwegs menschenwürdiges Leben ermöglichen.
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#4   engelhardt †   13:31:51 | Dienstag, 26. Februar 2008
Kritik?
Uebrigens, nicht jede Kritik an den Juden ist Antisemitismus !
Welche Kritik an „den Juden“ ist denn keinAntisemitismus? Beispiel?
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#3   kleingeist   13:23:27 | Dienstag, 26. Februar 2008
Empoerte anti-anti-anti-anti-semiten-katholiken-protestanten!
Ich fand den Scherz gelungen.
Wenn es umgekehrt waere – 1 Milliarde Juden und nur 7 Millionen Katholiken – dann koennte die Geschichte sogar stimmen.
Und diese dummen Empoerungen von da unten …
ehrlich, mir ist eine gepfefferte Auseinandersetzung mit Witz lieber als dieses persilflauschige und polititsch korrekte, m.a.w. langweilige und moralinsauere Empoeren. Leute, es ist nicht mehr Auschwitz 1945, sondern Welt 2008.
Kreuz.net – manchmal schiesst ihr uebers Ziel, aber hier find ich es gut gelungen. >:)
Uebrigens, nicht jede Kritik an den Juden ist Antisemitismus ! …
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#2   Pascendi   13:20:02 | Dienstag, 26. Februar 2008
guter lustiger
Artikel mit Wahrheitskern
:)3
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#1   clarissa colonia   12:57:36 | Dienstag, 26. Februar 2008
Sollte dieser äußerst krampfhafte Versuch
den Eindruck von Witz erzeugen?
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