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Durst nach dem Unendlichen + Frau als Chef + Vorauseilender Gehorsam + Gerne gesehen + Das Homo-Problem ist auch in China ein Problem
Benedikt XVI.: Es gibt einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann.
Benedikt XVI.: Es gibt einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann.
© Flickr-Benützer „gsdoia“, CC
Durst nach dem Unendlichen

„Der körperliche Durst ist für das Leben auf der Erde unverzichtbar. Der Mensch hat aber auch einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann. Das ist ein Durst nach dem Unendlichen, der nur vom Wasser gelöscht werden kann, das Jesus anbietet, das lebendige Wasser des Geistes.“

Aus der Sonntagspredigt von Papst Benedikt XVI. zum Evangelium der Samariterin am Jakobsbrunnen bei seinem Besuch in der römischen Pfarrei Santa Maria Liberatrice.

Frau als Chef

Vatikan. Die Österreicherin Astrid Haas (54) ist neue Chefredakteurin der deutschsprachen Wochenausgabe des ‘Osservatore Romano’. Frau Haas ist schon 25 Jahre lang als stellvertretende Chefredakteurin des Blattes im Amt. Der Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, bezeichnet Frau Haas als Fels im Sturm. Ihre Chefs hätten rund alle fünf Jahre gewechselt – so Pater von Gemmingen. Jetzt scheine sich Kardinalstaatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone „mit seinem Wunsch nach mehr Frauen im Vatikan durchzusetzen“.
Die Karfreitagsfürbitte vertont
Die Karfreitagsfürbitte vertont

Vorauseilender Gehorsam

USA. Die US-Vereinigung „Church Music Association of America“ hat gregorianische Noten zur neuen Karfreitagsbitte geschrieben. Die Organisation ist ein gemeinnütziger Zusammenschluß katholischer Musiker.

Gerne gesehen

Deutschland. Ärzte und Pfarrer genießen ein hohes Ansehen. Das ergab eine Studie des ‘Instituts für Demoskopie’ in Allensbach am Bodensee. Das Institut veröffentlichte am Dienstag eine „Berufsprestige-Skala“. Die Mediziner sind im Vergleich zum Ansehen vor fünf Jahren gestiegen, die Pastoren gleichgeblieben. Als nächstes folgen Hochschulprofessoren, Grundschullehrer und Unternehmer. Die unteren Ränge der Skala mit 17 Berufsgruppen belegen Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler.

Das Homo-Problem ist auch in China ein Problem

China. Das chinesische Gesundheitsministerium hat ein Programm zur Aids-Bekämpfung unter Sodomisten gestartet. Gegenwärtig sind die Programmverantwortlichen mit Datenerhebungen beschäftigt. Eine einschlägige deutschsprachige Homo-Seite zitierte offizielle Angaben, wonach in China 700.000 Menschen HIV-positiv sind. Davon sind elf Prozent Homo-Unzüchtige. Doch die Homo-Seite vermutet, daß „die Dunkelziffer weit höher liegt“.
      
10 Lesermeinungen
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#10   st.georg   13:35:38 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@brandenburgis
…mit verlaub : sie reden unfug!
Der Gregorianische Choral ist benannt nach Papst Gregor I., genannt der Große († 604 n.Chr.). Die angebliche Beziehung Papst Gregors zu den nach ihm benannten Gesängen taucht erstmals im Prolog des Cantatoriums von Monza im 9. Jahrhundert auf. Dort heißt es: „Gregorius praesul composuit…“ (Papst Gregor komponierte…). Nach übereinstimmender Meinung von Historikern und Musikwissenschaftlern kann Papst Gregor aber nicht als der Komponist dieser Gesänge betrachtet werden. Die führende Rolle bei der Schaffung der Gregorianischen Messgesänge hatte offenbar die päpstliche Schola cantorum.
Der gregorianische Gesang ist ein einstimmiger Solo- oder Chorgesang mit rhythmischer und dynamischer Differenzierung und mit formaler Gliederung in Phrasen und Perioden gemäß der Struktur des jeweiligen Textes. Metrum und absolute Tonhöhe sind nicht vorgegeben.
Die Melodien der Gesänge wurden seit dem 9. Jahrhundert mit der Hilfe von sogenannten Neumen festgehalten und vorher mündlich tradiert. Aus der Zeit vor Einführung der Neumen sind allerdings Textbücher des gregorianischen Repertoires überliefert, gewissermaßen also Gesangbücher ohne Noten. Erst im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts wurden die Choralmelodien zunehmend in der Quadratnotation aufgeschrieben.
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#9   Brandenburgis   11:33:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Es ist völlig
unberechtigt, diese Notenschrift eine „gregorianische“ zu nennen. „Gregoriansich“ bedeutet im katholischen Kontext stets nur „alt“ und „ehrwürdig“ oder „erhaben“.
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#8   st.georg   11:20:38 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@brandenburgis
In der Mitte des 9. Jahrhunderts entwickelte sich in europäischen Klöstern eine neue Art der Musikschrift für die gregorianischen Choräle, die Neumenals Symbole benutzte, mit denen ein Melodieverlauf über dem Text notiert werden konnte. Eine einzelne Neume stand dabei für eine bestimmte melodische Floskel. In verschiedenen Ländern und Klöstern wurden allerdings unterschiedliche grafische Zeichen verwendet. Die älteste Quelle dieser Notation findet sich in der „Musica disciplina“ von Aurelian von Réôme um 850. Früher datierende Fragmente visigotischer Neumen von der Iberischen Halbinsel konnten noch nicht entziffert werden…
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#7   Brandenburgis   11:16:26 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Neumen sind
keine „gregorianischen Noten“.
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#6   st.georg   10:44:37 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@brandenburgis
sicher schon mal was von neumen, akut und gravis sowie
chironomie gehört , gell? also so ganz falsch ist das mit dem gregorianischen choral und der strich- und punktnotation nicht…
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#5   engelhardt †   10:29:07 | Mittwoch, 27. Februar 2008
HIV/AIDS
Eine einschlägige deutschsprachige Homo-Seite zitierte offizielle Angaben, wonach in China 700.000 Menschen HIV-positiv sind. Davon sind elf Prozent Homo-Unzüchtige.
Womit die Behauptung, bei HIV handele es sich speziell um eine Krankheit von Schwulen ein weiteres Mal widerlegt wird.
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#4   Brandenburgis   10:23:23 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Es gibt keine
„gregorianischen“ Noten. Wie es auch keine „Gregorianik“ gibt. Jedenfalls nicht so wie die Katholiken, namentlich die katholischen Liturgie-Spinner sich das so vorstellen.
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#3   thaumaturgos   10:14:11 | Mittwoch, 27. Februar 2008
schrecklich, grausam …
… jetzt wird sogar die zeitung des papstes von modernistischen weibern beherrscht, und der deutschsprachige katholizismus damit irreversibel geschädigt …
o^/ :-D :-[
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#2   Amanda   09:16:35 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Jesus ist alles in allem!
Liebster Matt, sind Sie da nicht etwas zu spitzfindig?
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#1   matt2 †   08:47:53 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Jesus ist das lebendige Wasser des Geistes?
eine etwas schrullige Formulierung mit Verlaub. Das ist so eine Kinderkrankheit in der katholischen Theologie, die auf das „im Anfang“-Geschunkel bei Johannes zurückgeht. Im einen Satz wird noch eine Mittlerrolle, bzw. eine Relation für Jesus aufgezeigt, im nächsten erfolgt dann bereits die Gleichsetzung mit dem Absoluten und somit die Negation der Relation. So widerspricht man sich selbst im Verlauf von zwei Sätzen und glaubt das ist erhabene Theologie. Für mich ist das eigentlich nur blanke Effektehascherei, die letztlich versucht Jesus einen jeden denkbaren Superlativ zu unterstellen, damit ihr Jesus auch wirklich einen jeden Schemmel unter die Füße kriegt und sei es auch nur in der Vorstellungswelt der Kirche.
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