Bei den Jesuiten ist alles erlaubt und alles möglich – es sei denn, jemand will den katholischen Glauben und die katholische Tradition zurückhaben.
Jesuiten in der Slovakei
(kreuz.net) Die italienischen Jesuiten verhindern die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’
zur Freigabe der Alten Messe.
Das berichtete Enrico Spitali am Samstag in einer Aussendung der Yahoo
Gruppe ‘CTNgreg’. Spitali stammt aus Sanremo und ist der Sprecher der Gruppe, welche die dortige Alte
Messe erbeten hat.
Die Stadt Sanremo liegt an der nordwestitalienischen Mittelmeerküste.
Spitali berichtete,
daß die italienische Provinz der Gesellschaft Jesu angeordnet hat, daß „keine lateinische Messe“ in
den von den Jesuiten geführten Kirchen des Landes gefeiert werden dürfen.
Deshalb wurde auch die Alte
Messe in Sanremo, die bisher in der dortigen Jesuitenkirche zelebriert wurde, gestoppt.
Diese Anordnung
wurde Spitali durch den Vize-Provinzial der norditalienischen Jesuiten, Pater Alberto Remondini, am Telephon
bestätigt.
In seiner Aussendung erklärt Spitali, vergeblich versucht zu haben, den Vize-Provinzial
zu überzeugen, die Anordnung noch einmal zu überdenken:
„Natürlich wurde die Entscheidung mit nicht
weiter erklärten »pastoralen Überlegungen« begründet“ – so Spitali.
Für die einzige Alte Messe,
die in der Jesuitenkirche von Sanremo zelebriert werden durfte, versammelten sich 500 Gläubige. Spitali
weist darauf hin, daß dieses Gotteshaus nie vorher so viele Gläubige gesehen hat: „Die Jesuiten können
also nicht damit argumentieren, daß es an Interesse gefehlt habe.“
Ursprünglich war die Alte Messe
in Sanremo für jeden letzten Sonntag des Monats vorgesehen.
Der Vize-Provinzial bestätigte auch vor
Spitali, daß es wegen der Messe keine Reklamationen gegeben habe.
Zwischenzeitlich hat die Gruppe der
Altgläubigen von Sanremo mit dem Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Prälat Camille
Perl, und mit dem Sekretär der Liturgiekongregation, Erzbischof Albert Malcom Ranjith telephoniert:
„Beide empfahlen uns, dem italienischen Provinzial der Jesuiten und dann dem Generaloberen zu schreiben,
um sie zu bewegen, ihre Meinung zu ändern: Das haben wir getan und keine Antwort erhalten.“
Die Gruppe
erklärte, in ihren Briefen ausdrücklich erklärt zu haben, eine fehlende Antwort als Bestätigung der
Anordnungen von Pater Remondini zu interpretieren: „Folglich ist also auch der Jesuitengeneral informiert
und unterstützt die Entscheidung.“
Heute Mittwoch will die Gruppierung die Medien informieren:
„Für uns ist das unglaublich und unerhört.“
Eine wichtige Provinz eines wichtigen Ordens habe – so
Spitali – beschlossen, die Ausführung eines päpstlichen Dekrets zu verhindern und sogar die bereits
laufende Implementierung zu stoppen:
„Der Generalobere weiß es, schreitet nicht ein und unterstützt
die Maßnahme.“
Spitali will den Medien erklären, daß diese Entscheidung ein weiterer Ausdruck des
schlechten Geistes bei den Jesuiten sei:
„Wir wissen, daß im vergangenen Jahr mindestens vier Jesuiten
wegen unorthodoxer Glaubenslehren exkommuniziert wurden.“
Spitali verweist auch auf die Predigt des Präfekten
des Ordenskongregation, Franc Kardinal Rodé, bei der Eröffnung der letzten Generalkongregation der Jesuiten:
„Das war ein scharfer Tadel“.
Er habe auch einige Photos eines US-Jesuiten gesehen, der mit unbekleideter
Brust vor einem Altar getanzt habe.
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agia fortuni: Teilhard de Chardin Es wirkt nicht seriös hier einer Reihe von Personen die Katholizität
pauschal abzusprechen. Im Übrigen nennen Sie hier Namen in einem Atemzug, die man wegen ihrer unterschiedlichen
fachlichen Ausrichtung nicht einfach gleichsetzen kann: Karl Rahner einerseits und Teilhard und Lubac
andererseits. Teilhard ist mir als Vorsitzendem einer seinen Namen tragenden Gesellschaft besten bekannt,
er hat sich eindeutig im Rahmen der Katholizität (nicht jedoch des Katholizismus) bewegt. Hierfür zeugen
seine Werke. Teilhard hat im Wesentlichen versucht, das Glaubensgut mit den Mitteln der Naturwissenschaft
aufzuarbeitern, ähnlich wie Thomas von Aquin es mit der Philosopie gemacht hat, beides ist völlig legitim.
Im Übrigen hat Thomas anfänglich auch auf dem Index gestanden, das hat er mit Teihard gemeinsam. Die
Kardinalsernennung von Lubac wurde gemeinhin als Rehabilitation Teilhards verstanden. Rahner hat einen
ganz anderen Bereich der Theologie bearbeitet. Meine Mutter hat zu seinen Verehrern gehört, daß sie
einem Irrlehrer auf den Leim gegangen ist, scheint mir völlig ausgeschlossen, kann aber aus unmittelbarer
eigener Kenntnis hierzu keine Stellung nehmen.
alles andere als katholisch was die Jesuiten – vornehmlich jene die der unheiligen Allianz von gallikanischer
Perfidität und germanischer Gründlichkeit (teilhard de Chardin, Karl Rahner, Henri de Lubac u.a.) zuzurechenen
sind – im letzten Jahrhundert von sich gegeben haben, ist alles andere als katholisch und wird kaum zum
Ruhme dieses Ordens beitragen. Vielleicht sollten sie sich anderswo nach einer geeigneten Tätigkeit umsehen
Jesuitenorden und Motu Proprio Konrad schrieb: Und keine Jesuit ist dazu Verpflichtet im Gehorsam, sich
diesem BXVI-spleen mit der tridentinischen Messe und dem Zelebrieren „verus orientem“ (wo doch am Sonntag
Joh 4 genau das ausgeschlossen hat: „im Geist und in der Wahrheit“ sucht der Vater Anbeter, nicht versus
Jerusalem vel montem) anzuschließen. Auch kein OPUS DEI Priester wird das tun, allein die armen Landpfarrer
wurden von BXVI dem Gesinnungsterror der Traditionalisten im Motu Proprio ausgeliefert. In der Tat ist
weder ein Jesuit noch ein Opus Dei-Priester verpflichtet, den ausserordentlichen Usus zu zelebrieren.
Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn ein Priester des Jesuitenordens oder der Prälatur Opus Dei Pfarrer
ist bzw. eine diesem Orden oder dieser Prälatur anvertraute Kirche Pfarrkirche ist: Hier haben deren
Gläubige selbstverständlich die gleichen Rechte wie sonstige Pfarrangehörige in aller Welt und können
den ausserordentlichen Ritus erbitten und der zuständige Pfarrer hatgemäss dem Motu Proprio zu verfahren.
Kein Bischof des Römischen Ritus und auch kein Ordensoberer hat das Recht, das Motu Proprio für bei
sich nicht anwendbar zu erklären! In Streitfragen oder Zweifelsfällen ist die vom Papst bevollmächtigte
Kommission „Ecclesia Dei“ anzugehen. Dieses Recht hat auch selbstverständlich jeder Gläubige, der der
Auffassung ist, die ihm durch das Motu Proprio verliehenen Rechte würden verletzt.-
Liturgie und Tradition Buddas Wir haben es hier mit Problemen zu tuen, die die ostsyrische Kirche vor
1248 bereits in der Auseinandersetzung mit dieser Religion hatte. Auch damals hat es eine gegenseitige
Beeinflussung gegeben, die zu einer eigenständigen christlichen Philosophie geführt hat, die den Personenbegriff
nicht kannte! Die chinesisch-sprachige Literatur hierzu befand sich zumindest im Jahr 1970, als ich davon
erfuhr, in der preußischen Staatsbibliothek und war damals so gut wie noch nicht übersetzt. Andererseits
haben zur Lehre Buddas übergetretene Christen dort christlichen Kult eingeführt. Mit Zerstörung dieser
Kirche, die eine erfolgreiche China- und Japanmission begonnen hatte – einer ihrer Patriarchen war Chinese –
durch Tschingis-Khan war die Entwicklung beendet. Heute hat die ostsyrische Kirche nur noch etwa 200.000
Mitglieder. Die Chaldäer sind die entsprechende katholische Gruppe.
@gotthard in diesem Falle hat es sehr wohl mit Buddhismus zu tun: Das Haus fühlt sich der japanischen
Tradition des Zen-Buddhismus verpflichtet und betreibt zu allermeist Veranstaltungen in diesem Sinne.
Außerdem sind dort diese Verneigungen genau an JENEN Stellen üblich, an denen eine Kniebeuge vorgesehen
wäre.
#36 Agiafortuni 10:14:18 | Donnerstag, 28. Februar 2008
verdienen sie es überhaupt noch sich Jesuiten zu nennen wer mit der glorreichen Vergangenheit dieses
Ordens einigermassen vertraut ist, kann über ihr frevelhaftes Verhalten nur den Kopf schütteln. Wie
tief das geistige Niveau dieses Ordens gesunken ist, sei an folgendem Beispiel verdeutlicht: Ein Freund
von mir hat sich bei Ihnen die Werke des heiligen Robert Bellarmins ausgeliehen. Dies war vor elf Jahren
und bis heute wurde sie nicht zurückverlangt und mein Freund meint dazu, er werde sie weiter behalten,
denn er wolle nicht Perlen vor die Schweine werfen. Der Orden verdankt seine Blüte glorreichen Namen
wie Petrus Canisius, Bellarmin, Suarez, Franz Xaver, drei davon sind heilig gesprochen. Giovanni Perrone,
Mazzella, Franzelin und Kardinal Billot und nicht dummen Schwätzern wie Teilhard de Chardin oder hinterhältigen
Geistern wie Kardinal Bea
@Gotthard In der Tat scheint mir diese klare „Befehlsstruktur“ mit einer der Gründe der breiten Durchsetzung
der Liturgiereform gewesen zu sein. Natürlich gab es viele Katholiken – Kleriker wie Laien – die diese
begrüßt haben, keine Frage. Neben dezidiert kritischen Stimmen, die in den 60er Jahren als „reaktionär“
meist übergangen worden sind, gab es aber auch viele, die vielleicht nicht mit allem einverstanden waren,
es im Gehorsam, den sie in der „vorkonziliaren“ Zeit gelernt hatte, angenommen haben. Diese Gehorsamsstruktur
ist übrigens im Laufe der 70er Jahre immer mehr verschwunden, so dass vatikanische Dokumente zur Liturgie
heute von vielen nicht mehr rezipiert werden. De facto, nicht de iure ist an die Stelle einer „vatikanisch“
streng „überwachten“ Liturgie eine gewisse Beliebigkeit getreten. Es scheint, als ob manche Priester
glauben, Herren der Liturgie zu sein, indem sie zB. deren Texte nach eigenem Gutdünken ändern und ergänzen.
Dass eine solche liturgische Beliebigkeit nicht im Sinne der Kirche oder des Konzils ist, liegt auf der
Hand. Aber die Kirche verfügt nicht mehr über die Gehorsamsstrukturen, um diese durchzusetzen, zumindest
nicht flächendeckend. Und hier liegt einer der Gründe für die gegenwärtige Krise der kath. Liturgie
an vielen Orten, die nicht aufgrund, sondern entgegen der liturgischen Bücher und Gesetzgebung besteht.
@Konrad – kan. Konzil stimmt – er sollte sich daran erinnern, daß das Konzil von Trient nie aufgehoben
wurde. Wann wird er endlich die trid. Lit. wieder verpflichtend in der gesamten hlg. röm. kath. Kirche
durchsetzen??? Soviel also zum Thema Gehorsam.
#32 Gotthard 16:01:38 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@bernd stromberg Allerdings muss man sich deutlich vor Augen führen, dass die faktische Durchsetzung
der nachkonziliaren Liturgiereform der zweiten Hälfte der 60er Jahre auch eine Frage von Machtverhältnissen
war. so hatte man das doch schon immer in der Kirche durchgesetzt! Rom hat gesprochen – gehorche! In dieser
Hinsicht sind die Pius-Leute absolute Modernisten…
#30 Florianklaus 15:52:53 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad wenn die Zelebrationsrichtung so wenig entscheidend ist, dann fragt man sich, wieso bis heute
mit einem enormen finaziellen Aufwand und teilweise gegen erbitterten Widerstand der betroffenen Gläubigen
Kirchen umgebaut werden, um die Zelebration versus orientem unmöglich zu machen.
@Konrad Sie scheinen dem gleichen Problem zu erliegen wie viele Hardcoretradis hier: Wie geht man mit
päpstlichen Entscheidungen um, die man selbst so nicht mittragen möchte? Rein argumentativ könnte man
die nachkonziliare Liturgiereform auch als einen „Spleen“ von Papst Paul VI. bzw. Annibale Bugnini bezeichnen,
was ich selbst in dieser Schärfe niemals tun würde. Allerdings muss man sich deutlich vor Augen führen,
dass die faktische Durchsetzung der nachkonziliaren Liturgiereform der zweiten Hälfte der 60er Jahre
auch eine Frage von Machtverhältnissen war. Ein anderer Papst zB. wäre vielleicht vorsichtiger gewesen,
wie im übrigen ein anderer Papst als Benedeikt XVI. das Motu proprio vermutlich nicht erlassen hätte.
Aus der Stelle im Johannesevangelium kann man übrigens nicht auf eine Ablehnung der Zelebration versus
Orientem schließen, sondern auf eine Ablehnung von deren alleiniger Gültigkeit. In der kath. Kirche
sind beide Zelebrationsrichtungen erlaubt. Der römische Ritus besteht aus zwei usus, wo ist das Problem?
Ist nicht Pluralität eines der Lieblingsworte so mancher zeitgenössischer Theologen? Nun, in der Liturgie
der kath. Kirche gehört zu dieser propagierten Pluralität nun auch ganz offiziell der „usus antiquior“,
nicht mehr und nicht weniger, auch wenn es den Ultrarechten und den Ultralinken ein Dorn im Auge ist.
Extremisten jedoch haben der Kirche meist geschadet und sollten auch hier übergangen werden.
Dünnhäutig Die Kollisionen des Jesuitenordens mit der Kirche sind in der intellektuellen Kapazität
des Ordens begründet. Der Orden kommt damit gut zu Rande. Dagegen ist die derzeitige binnenkirchliche
Situation als eher dünnhäutig zu bezeichnen. Wenn man sieht, was da alles an Problemchen hervorgekramt
wird, von denen die meisten seit vielen Jahren ungelöst in der Schachtel zugebracht haben. Sie werden
jetzt als Welträtsel präsentiert werden, an denen die Kirche auch nicht in Stücke gehen wird. Notfalls
muss halt der Jesuitenorden herhalten. Schließlich hat der Orden der Kirche schon mehrfach aus heißen
Fegefeuer-Situationen geholfen. Das wird er auch künftig so halten. Aber was würde die Kirche ganz ohne
Jesuiten machen? Wäre sie dann noch in vollem Umfang tageslichttauglich?
„Spleen“ gefällt mir noch besser als „Privatmarotte“. Und keine Jesuit ist dazu Verpflichtet im Gehorsam,
sich diesem BXVI-spleen mit der tridentinischen Messe und dem Zelebrieren „verus orientem“ (wo doch am
Sonntag Joh 4 genau das ausgeschlossen hat: „im Geist und in der Wahrheit“ sucht der Vater Anbeter, nicht
versus Jerusalem vel montem) anzuschließen. Auch kein OPUS DEI Priester wird das tun, allein die armen
Landpfarrer wurden von BXVI dem Gesinnungsterror der Traditionalisten im Motu Proprio ausgeliefert.
#26 CarloBorromaeo 13:52:01 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Wow… Man kann hier ja doch ganz konstruktiv, ruhig und gelassen und dabei noch sachbezogen theologisch
argumentieren! Erfreulich… Würde man sich hier öfter wünschen… In diesem Sinne, Danke Rübezahl…
:)3
#25 Rübezahl 13:47:31 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ CarloBorromaeo CarloBorromaeo: „„Pastoral“ ist vom Konzil sicher nicht im Sinne eines Gegensatzes zu
„dogmatisch“ gebraucht worden.“ … Gegenteiliges habe auch ich nicht behauptet – jedoch hat das II. V.
sicher auch nicht einen „absoluten nonplusultra dogmatischen Charakter, hinter welchem alle früheren
Konzilien verblassen müßten“ (gewisser kirchlicher Mainstream – sichtbar und greifbar daran, dass heute
fast ausschließlich nur noch aus Dokumenten bis zum II. V. zitiert wird) (aber auch dieses sehen Sie
ja ähnlich: CarloBorromaeo: „Natürlich fußt das II. Vatikanum auf den von Ihnen genanten Konzilien.
Und natürlich setzt es diese nicht außer Kraft.“) Konrad schrieb: „…nicht aber sind sie verpflichetet,
tridentinischen Privatmarotten eines Papstes zu befolgen, der seinerseits den Gehorsam gegenüber einem
kanonischen Konzil vergessen hat.“ Darauf schrieben Sie: „Doch, doch, stimmt schon, Privatmarotte trifft
es leider genau. Da muss man Konrad leider zustimmen.“ Selbstredend spielte hier Konrad nicht auf die
persönliche „Vorliebe“ eines Papstes an, denn in diesem Zusammenhang wäre es ziemlich sinnlos von einer
Gehorsamsverpflichtung zu sprechen! Sondern eben doch konkret auf das Motu Proprio, welchem diese Jesuiten
scheinbar den Gehorsam verweigern. Jedoch nichts für ungut: Mit Ihrer späteren Aussage: „Ich habe auch
nicht behauptet, dass das Mot.Propr. eine Privatmarotte ist…“ haben Sie ja diese Mißverständlichkeit
in aller Deutlichkeit richtig gestellt. Liebe Grüße der Rübezahl
#24 CarloBorromaeo 13:25:39 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Rübezahl und Co Lieber Rübezahl, netter Versuch, aber trifft mich leider nicht, denn Sie argumentieren
gegen Windmühlen (Naja, zumindest in meinem Fall… ) Natürlich fußt das II. Vatikanum auf den von
Ihnen genanten Konzilien. Und natürlich setzt es diese nicht außer Kraft. Und auch ich würde so manchem
hier – übrigens: von rechts wie von links, denn Dummheit gibt’s leider auf beiden Seiten – ein gründliches
Studium der von Ihnen aufgeführten Texte ans Herz legen. „Pastoral“ ist vom Konzil sicher nicht im Sinne
eines Gegensatzes zu „dogmatisch“ gebraucht worden. Eine solche Hermeneutik ist genauso in die Texte hineingelesen,
wie die der sog. „Geist des Konzils“. Beides sind Chimären… Halten wir uns also doch, der Einfachheit
halber, an die Texte… Ich habe auch nicht behauptet, dass das Mot.Propr. eine Privatmarotte ist (wer
wäre ich das?), sondern dass die theologische Vorliebe von BXVI für die vorkonziliare Liturgie, bzw.
seine teilweise recht einseitige, und in manchen Punkten historisch zu verifizierende Kritik an der Liturgiereform
(nicht an den Auswüchsen, auch da stimme ich voll überein), durchaus theologische Schlagseiten hat.
Bei einem Papst, der sogar in seinen Publikationen, die er als Sum. Pontifex publiziert, ausdrücklich
zum kritischen und offenen Diskurs einlädt (siehe Vorwort zu: Jesus von Nazareth), mag ein solcher kritischer
Diskurs bei Werken, die er zu früheren Zeiten als Privatmann schrieb („Der Geist der Liturgie“ ist keine
lehramtliche Äußerung), gestattet sein.
Die Zeit ist reif… Nicht umsonst wurden die Jesuiten schon mal von einem Papst aufgelöst! Früher ein
Hort der Rekatholisierung wurden sie zu vorreiten des Vatikanums II und spielten im Bezug auf den Modernismus
besonders in den USA ein unrühmliche Rolle die dort zum zerfall der Kirche führte. Es ist wohl an der
Zeit Konsequenzen zu ziehen und sie aufzulösen wenn sie nicht dem Modernismus und Zeitgeist abschwören.
#21 Rübezahl 13:02:02 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ CarloBorromaeo & andere: „Privatmarotte“ CarloBorromaeo: „Ach ja, und wann hört der Unsinn mal auf
das Vaticanum II als bloßes (?) Pastoralkonzil (?) zu diffamieren – ein bißchen Dogmenhermeneutik täte
hier manchem Fundi ganz gut!“ … „Doch, doch, stimmt schon, Privatmarotte trifft es leider genau.“ … Der
Einberufende des Konzils selbst spricht in seiner Einberufung insbesondere von pastoralen Gründen für
das anstehende Konzil. … von 16 Dokumenten haben 4 Konstitutionen dogmatischen Charakter – keine einzige
formuliert jedoch explizit ein neues Dogma der Kirche, vielmehr wird die traditionelle Lehre beleuchtet!
… Insofern täte es gewissen Gestalten in der Kirche gut, ihren Horizont mal wieder (oder zum ersten
Mal überhaupt?) auch vor das II. V. hin zu erweitern. … Ich empfehle zunächst einmal mit dem I. Vatikanum
zu beginnen – und die Lektüre des äußerst deutlich formulierenden Konzils von Trient kann gerade heute
auch nicht schaden! … Keines dieser Konzile wurde inhaltlich durch das II. V. aufgehoben – sie besitzen
(natürlich!) vollste Gültigkeit. … Lieber CarloBorromaeo, Sie benützen das Wort „diffamieren“ – genau
jene Handlung trifft jedoch auf Sie selbst zu, da Sie ein universalkirchliches Gesetz, welches – in vollkommener
Übereinstimmung mit kirchlichem Recht – vom höchsten kirchlichen Gesetzgeber erlassen wurde, als „Privatmarotte“
bezeichnen. … Dies zeigt sehr deutlich Ihren Eklektizismus an, mit welchem Sie nur jenes aus der Kirche
auswählen, welches Ihnen selbst passend erscheint! Grüße der Rübezahl
@CarloBorromaeo Glorifizieren ist immer problematisch. Ich bin sehr vorsichtig, wenn jemand die „vorkonziliaren“
Zeiten glorifiziert, aber auch, wenn dies mit den „nachkonziliaren“ Zeiten geschieht. Missstände gab
es zu allen Zeiten. Die jetzige Regelung, wie sie in Summorum pontificum grundgelegt ist, ist sehr gut
und sinnvoll. Es ist kein „Verrat“ am Konzil. Ein mit Würde und innerer Anteilnahme vollzogenes Amt im
„außerordentlichen Usus“ widerspricht SC nicht, genau so wenig, wie ein mit der gleichen Würde und inneren
Anteilnahme vollzogenes Amt im „ordentlichen Usus“. Problematisch sind Fehlformen, etwas das bloße „Herunterrattern“
lat. Texte im einen wie die Profanierung und Banalisierung von Liturgie im anderen Usus. Beides gilt es
zu vermeiden. Auch heute noch kann der „usus antiquior“ Menschen durch seine große Schönheit ansprechen
und in ihrer Seele treffen. Das sollte man bei allen Diskussionen nie vergessen. Die Menschen und ihre
Spiritualität sind verschieden. Dieses „Gegeneinanderausspielen“ der beiden „Usus“ habe ich noch nie
verstanden; man sollte sie als Ergänzung verstehen. Und bei alledem gilt: Summorum pontificum ist geltendes
Recht der Kirche, ob dies rechten oder linken Extremisten passt oder nicht. Daran ändern können beide
nichts – zum Glück. Die Entscheidung des Hl. Vaters ist weise und zukunftsweisend. Sie führt uns vor
Augen, dass die Liturgiegeschichte nicht erst 1970 beginnt und ermöglicht immer mehr einen entspannten
Umgang mit der trad. Liturgie.
Vergebliche Liebesmühen Leider wollen oder können viele nicht begreifen, was sich in der katholischen
Kirche des lateinischen Ritus getan hat. Diese ist in aussichtlos scheinender Weise nicht mehr in Übereinstimmung
mit der katholischen Tradition zu bringen. Alle gegenwärtigen Versuche des regierenden Papstes sind anerkennenswert,
aber sie kommen aus menschlicher Sicht viel zu spät, zu lange hat sein Vorgänger die Auflösung und
Zerfaserung von Glauben und Liturgie nicht nur zugelassen, sondern aktiv gefördert, verwiesen sei z.
B. auf Assisi, was S. E. der hochwürdigste verstorbene Erzbischof Léfebre immer deutlich gegeißelt
hat, insofern sind alle Versuche, die Katastrophe zu mildern, anerkennswert, aber vergeblich, denn der
Keim des Modernismus ist aufgegangen und seine giftige Saat ist im Denken fest verankert. Die Jesuiten
sind hier nur die Spitze des Eisberges!
Ich glaube, dass nicht wenige Geistliche von der Kraft moderner Ausdrucksformen ergriffen sind… sie
wollen dann diese Dinge auch in die kath. Kirche einbringen und tun ihr damit aber nichts gutes. Denn
die Kirche ist eben mit ihrer traditionellen Liturgie festgelegt und hat darin eine bestimmte Würde,
die sich nicht damit verträgt, ohne sie dabei zu zerstören. Deshalb sind aber nun diese Ausdrucksformen
nicht grundsätzlich schlecht. Aber sie gehören eben nicht in die kath. Kirche hinein. Ich persönlich
finde das auch stillos. Ein traditioneller Gottesdienst braucht nicht zur Bühnenshow mit Rockmusik werden.
Das passt einfach nicht diese Vermischung. Rockmusik braucht einen eigenen Rahmen, sein eigenes Publikum.
Das hat in der kath. Kirche nichts verloren. Aber man sollte auch der Rockmusik ihre eigene Würde zugestehen,
die auch auf ihre Art die Wahrheit bezeugt. Ich glaube da fehlts noch an Akzeptanz. Eben, weil man zusehr
vermischen tut, wo man nicht sollte
#17 Gotthard 12:34:46 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Johannes Damaszenus Statt der Kniebeuge wird eine buddhistische Verneigung mit zusammengelegten Handflächen
gemacht. eine Verneigung hat mit Buddhismus nun nichts zu tun … Wenn die zusammengelegten Handflächen
ein Zeichen buddhistischer Frömmigkeit sein sollen, dann sind aber alle altrituellen Zelebranten buddhistisch
angehaucht!!!!
#16 CarloBorromaeo 12:33:24 | Mittwoch, 27. Februar 2008
stromberg Genau! Sie haben ja so Recht! Und weil das, was Sie an Mißständen beschreiben, nicht der Wille
des Konzils ist, und sogar den geltenden liturgischen Vorschriften widerspricht, hat es auch wenig Sinn,
dies dem II. Vatikanum anzukreiden. Wann kapieren die Leute hier endlich, dass man von Missbräuchen nicht
auf die Allgemeinheit schließen kann. Noch einmal: SC ist die Antwort (!) auf die liturgischen Missstände
der Vorkonzilszeit, die es zuhauf gab. (Warum sonst hätten die Konzilsväter SC fast einstimmig verabschiedet?
Hm? ) Nur weil diese vorkonziliaren liturgischen Missstände unserem Langzeitgedächtnis nicht mehr so
präsent sind, wird nun die glorifizierte gute alte Zeit dem angeblichen nachkonziliaren Verfall gegen
übergestellt. (Was nicht nur unhistorisch, sondern schlicht naiv und dumm ist. )
Konzilswillen? Hier wird gerne wieder der „Konzilswille“ bemüht. Wenn man SC liest – und das ist bezüglich
der Liturgie der Konzilswille – liest man nichts von Messen, die am Küchentisch vollzogen werden sollen,
man liest nichts von „Sacropop“ in der Liturgie, man liest nichts von einer ausschließlichen Verwendung
der Volkssprache in der Liturgie – dieser soll ein größerer Raum zugebilligt werden, ohne die lat. Sprache
zu verdrängen –, man liest nichts von der „Celebratio versus populum“. Viele liturgische Entwicklungen
sind erst „nachkonziliar“ und nicht „konziliar“. Dass eine Messe mit „Band“ und Rockmusik für nahezu
alle Konzilsväter undenkbar war, scheint niemand ernsthaft in Frage stellen zu können. Wenn man Sacrosanctum
Concilium liest, findet man nichts von vielen „modischen“ Erscheinungen in der heutigen Liturgie, die
ebenso der heutigen liturgischen Ordnung der Kirche zu widerlaufen. Die Konzilsväter haben sich für
eine sorgfältige Überarbeitung der liturgischen Bücher ausgesprochen, nicht jedoch eine Profanierung
und Banalisierung der Liturgie. Von daher spiegeln Bilder, wie sie hier zu sehen sind, nicht den Willen
des Konzils wider, noch den Willen des kirchlichen Gesetzgebers. Es handelt sich um eine widerrechtliche
Art der liturgischen Zelebration, die den Grundsätzen von SC widerspricht. Liturgische Willkür, Profanierung
und Chaos ist weder der Konzilswille noch der Wille der Kirche, sondern missbräuchliche Praxis, die einer
grundlegenden Reform bedarf.
#14 ExBochumer † 12:21:44 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Der Jesuiten-„Orden“ ist durch viele ihrer Mitglieder in Verruf geraten und zu einem sektiererischen Synkretismushaufen
degeneriert. Und zum „Schweigen“: Das scheint in der katholischen Kirche immer mehr zu einer Unart zu
werden. Auch die Hierarchie (gemeint sind einige Oberhirten) schweigt und beweist damit die Unfähigkeit
dieser Personen.
wen wunderts? Das ist nicht verwunderlich. Man kann ja kaum davon ausgehen, daß in Jesuitenkirchen der
ordentliche Ritus ordentlich gefeiert wird. Im Lassallehaus der Jesuiten in der Schweiz zelebriert der
Priester die Messe im Schneidersitz vor einem niedrigen Tischchen. Statt der Kniebeuge wird eine buddhistische
Verneigung mit zusammengelegten Handflächen gemacht. Der einstens für die Kapelle geweihte Altartisch
mit den eingelassenen Reliquien steht als Abstelltisch mißbraucht in einer Ecke der Kapelle. Ein Zettel
an der Eingangstür des Hauses lädt ausdrücklich Menschen reformierten Glaubens zur Teilnahme an der
Eucharistie ein.
#12 Florianklaus 12:11:24 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad Ob Ihnen das MP nun paßt oder nicht, Sie verleumden den Papst, wenn Sie ihm unterstellen, dem
Druck bestimmter Kreise nachgegeben zu haben. Seine Motive ergeben sich aus seinen „vorpäpstlichen“ Schriften
und dem Begleitschreiben zum MP.
#11 CarloBorromaeo 12:09:40 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Privatmarotte! Doch, doch, stimmt schon, Privatmarotte trifft es leider genau. Da muss man Konrad leider
zustimmen. „Leider“ weil ja die wohlmeinende Intention, die man BXVI erst einmal unterstellen darf, gerade
keine Früchte zeigt. Die Schismatiker von rechts lachen sich ins Fäustchen. Ach ja, und wann hört der
Unsinn mal auf das Vaticanum II als bloßes (?) Pastoralkonzil (?) zu diffamieren – ein bißchen Dogmenhermeneutik
täte hier manchem Fundi ganz gut! Leider gilt für die Foren dieser Website wohl wirklich, was die SZ
vor Wochen schon im Hinblick auf die Idiotae des Web 2.0 veröffentlicht hat.
Traritrara!!! aber mit dem Motu proprio vom Juli 2007 hat Benedikt XVI. sich gegen den Konzilswillen und
gegen seine Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. gestellt. Dummes Geschwätz und eine unredliche
Vereinahmung von verstorbenen Päpsten!!!
Vielleicht ein Spleen? Wenn die im päpstlichen Motu proprio bestätigte Feststellung, daß der überlieferte
Ritus der römischen Kirche nie „verboten“ war, eine Privatmarotte von Papst Benedikt XVI. sein soll –
was war dann die Idee von Papst Paul VI., seine Erfindung eines neuen Ritus der lateinischen Kirche auf’s
Auge zu drücken (und die Behauptung allgegenwärtig werden zu lassen, der alte sei verboten)? Vielleicht
ein Spleen? MfG Christoph Heger
Doch…Konrad formuliert gut. Privatmarotten triffts. Eine minimale Minderheit fordert diesen alten Ritus
wieder. Bloß weil die Piusfreaks luat blöken, heißt das noch lange nicht, daß der alte Ritus sooooo
beliebt ist, wie sie behaupten. Privatmarotte triffts. Paul VI,JoPa I, JoPa II. haben ihn nicht wieder
forciert. Von daher triffts Privatmarotte gut.
@Giuseppe; Ansgar wo lebt ihr? Das Zweite Vatikanische Konzil hat in der Erklärung zur Liturgie Vorgaben
gemacht, die der nun von einigen theologisch inkompetenten Ästhetizisten wie Martin Mosebach, Robert
Spaemann oder Fürstin Gloria hochgepuschte Ritus von 1962 nicht mehr erfüllt. Man mag streiten, ob der
NOM von 1969 in allem gelungen ist, aber mit dem Motu proprio vom Juli 2007 hat Benedikt XVI. sich gegen
den Konzilswillen und gegen seine Vorgänger Paul VI. und Johannes Paul II. gestellt. Er hat der Einheit
der Kirche damit geschadet und dem Druck häretisch-schismatischer Fundamentalisten (die jetzt noch nicht
einmal seine neu formulierten Karfreitagsfürbitten übernehmen) nachgegeben.
#6 Florianklaus 11:19:21 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad Ihre Diktion finde ich unangemessen. Inwiefern schuldet der Papst einem Pastoralkonzil Gehorsam
und wodurch soll Papst Benedikt denn gegen das Konzil verstoßen haben?
@ Konrad Sie sind wohl nicht bei Trost! Was Sie ungezogener Lümmel „Privatmarotten“ nennen, ist die weitsichtige
und demütige Wiedererweckung eines Schatzes, aus dessen Tradition bislang alle (!!!) kanonisierten Heiligen
unserer Kirche gekommen sind. Entweder mangelt es Ihnen an Intellekt oder Katholizität.
NOM ist universell einsetzbar Die Bilderserie zum Artikel gegen die Jusuiten macht einmal mehr deutlich,
wie universell NOM einzusetzen ist: Bei der Messe gegen die Errichtung eines Militärcamps auf freiem
Felde, genauso eindrucksvoll wie als Bergmesse unterhalb des Berggipfels und schließlich als Eucharistiefeier
in der Anonymität eines Hotelzimmers. Das sind alles Plus-Punkte für NOM als die universell einsetzbare
Eucharistiefeier in NOM. Wenn Kirchen zunehmend aufgegeben werden, ist es künftig notwendig, andere Zelebrationsräume
für die Eucharistiefeier zur Verfügung zu haben, ohne dass erst große Umbaumaßnahmen erforderlich
sind. Da bietet NOM hervorragende Möglichkeiten, weil er ja auch in aufgelassenen Kirchen am Hochaltar
genauso wie am Volks- und Gemeindealtar zelebriert werden kann oder auch am Küchentisch. NOM ist universell
einsetzbar ganz im Gegensatz zum außerordentlichen Ritus, dessen Gültigkeit einer Fülle von Gesetzmäßigkeiten
unterliegt, die einzuhalten mitunter Schwierigkeiten bereiten.
@Konrad Konrad: „… tridentinischen Privatmarotten eines Papstes …“ Das Motu Proprio gilt für die
ganze Kirche, auch für die Jesuiten, die keine eigene Kirche sind. Konrad: „… der seinerseits den Gehorsam
gegenüber einem kanonischen Konzil vergessen hat …“ Erklären Sie das mal bitte! Wo ist hier der angebliche
Ungehorsam?
Gute und treue Jesuiten gehorchen Gott und dem Papst in Fragen des Glaubens und der Disziplin, nicht aber
sind sie verpflichetet, tridentinischen Privatmarotten eines Papstes zu befolgen, der seinerseits den
Gehorsam gegenüber einem kanonischen Konzil vergessen hat.
die einstige Elite ist heute wohl zum abschreckenden Sumpf von Antieucharisten geworden. Bedauerlich nur,
daß der Vatikan noch nicht eingegriffen hat. ekelig