Judentum
Zum Glück können Heiden kein Hebräisch
Ein Rabbiner hat das Problem des Ökumenismus beim Namen genannt. Es geht dabei nicht um ein aufrichtiges Gespräch, sondern um Höflichkeiten, Harmonie und Hirngespinste.
Gebete am jüdischen Chanukka-Fest
Gebete am jüdischen Chanukka-Fest
© British Yosef, CC
(kreuz.net) Ob liberal, traditionell, weltlich oder religiös: Irgendwo tief im Gewissen glaubt jeder, daß seine Wahrheit richtiger ist, als die der anderen.

Das erklärte der US-Rabbiner Irwin Kula am 20. Februar in der jüdischen Tageszeitung ‘Forward’ zur vom Papst kürzlich geänderten Karfreitagsfürbitte des Alten Ritus. Kula leitet ein jüdisches Institut für Bildung und Mitarbeiterführung in New York.

In seinem Artikel nennt der Rabbiner das Beispiel von Atheismus-Fundamentalisten wie Richard Dawkins und Christopher Hitchens.

Rabbi Irwin Kula
Rabbi Irwin Kula
Diese seien zweifellos davon überzeugt, daß ihre Wahrheit der Religion überlegen sei: „Es ist ganz klar, daß sie andere Leute zur ihrer Sicht bekehren wollen.“

Ähnlich liege der Fall bei liberalen Christen und Juden. Sie beklagten die Weltsicht von Traditionalisten und Konservativen und wünschten sich deren Erleuchtung.

Kula erklärt weiter, daß die traditionellen Juden „ganz gewiß“ glauben, daß ihre Wahrheit dem der anderen überlegen sei. Sie hofften, daß eines Tages alle Menschen zu ihren Überzeugungen kommen würden.

Doch im politisch korrekten, interreligiösen Dialog rede man sich ein, daß alle Aussagen gleich wahr wären. Damit tausche man Ehrlichkeit gegen Höflichkeiten, ein Hirngespinst von Übereinstimmung und eine Illusion von Harmonie.

Die Juden tun dasselbe

In seinem Text fordert Kula die Juden auf, angesichts der Karfreitagsbitte nicht überzureagieren.

Er betont, daß auch die Juden dafür beten, daß sich alle Menschen vor dem einen wahren Gott niederwerfen.

In Klammer bezeichnet er es als feine Sache, daß „die Heiden“ kein Hebräisch könnten und sich nicht um die Gebete der Juden kümmern würden.

Außerdem benütze heute nur eine kleine Minderheit der Katholiken das neue Karfreitagsgebet. Als offenbar willkürlich gewähltes Gegenbeispiel nennt der Rabbiner das Jahr 1668, als noch alle Katholiken den Text gebetet hätten.

Die vom Papst geänderte Karfreitagsfürbitte ist einer der ältesten liturgischen Texte der Kirche. Er ist bereits seit dem dritten Jahrhundert in Verwendung.
      
101 Lesermeinungen
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#101   matt2 †   22:23:45 | Samstag, 1. März 2008
Lebl: ich lass dich leben? *schmunzel*
was kannst du mir denn tun? Soll mir etwa deine kindliche Polemik den Todesstoß versetzen? Ich glaube du überschätzt dich auch ein wenig Lebl, aber ich lass mir das einfach gefallen, weil: mir tuts ja nicht weh.
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#100   Leblhuber   22:04:11 | Samstag, 1. März 2008
@matt:
Den Juden fällt so allerhand ein um ihre Verachtung Jesu zu untermauern. Das ist ja das eigentliche Problem. Dazu fällt dem Lebl aber nix ein, weil er das einfach verdrängt und statt dessen lässt er sich lange aus über belanglose Spitzfindigkeiten.
Du bist auch kein großes Licht. Wenn ich mir Deine Postings so anschaue, und ich habe sie gelesen, weil sie mich amüsieren, hast Du eine ganz eigene Matttheologie über Jesus.
Also halt den Mund oder werde konkret. Aber dazu fehlt es Dir an Substanz. Du bist und bleibst ein Schwadronierer, der nicht weiß, in welches Nest er sein Ei legen soll.
Deine „www-Literatur“ ist um einiges schwächer, als die Sprechliteraten im Kaffeehaus der Jahrhundertwende.
Ich lass Dich leben( nicht hochleben)!
:-) :-) :-)
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#99   matt2 †   21:35:55 | Samstag, 1. März 2008
wen interessiert dieser Talmud denn überhaupt?!
Ob da jetzt verächtliches drinnsteht gegen Christen oder nicht, ist mir eigentlich Blunzenwurst. Den Juden fällt so allerhand ein um ihre Verachtung Jesu zu untermauern. Das ist ja das eigentliche Problem. Dazu fällt dem Lebl aber nix ein, weil er das einfach verdrängt und statt dessen lässt er sich lange aus über belanglose Spitzfindigkeiten.
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#98   Leblhuber   21:20:35 | Samstag, 1. März 2008
@Ojomol, bokrug,… Liebesrausch!
Ich habe Deinen antisemitischen Link benützt, um die Stelle zu übersetzen.
Du kannst Sie in meinem Posting an Arkanum nachlesen.
www.come-and-hear.com/…a/bababathra_54.html
Wenn Du zu blöd bist, Deine Quellen zu checken, bevor Du sie in das www brüllst, und wenn Du zu blöd bist, etwas ENGLISCH zu lesen, wird Deinem Anliegen, gegen die Juden zu hetzen, wenig Erfolg beschieden sein.
Du solltest wenigstens nicht insistieren, wenn Dein Spatzenhirn für die Erfassung der Zusammenhänge nicht ausreicht. Lass die Finger vom Talmud!
Lerne Grundbuchrecht! Dann passiert es Dir nicht, dass Du eine Liegenschaft von jemandem kaufst und bezahlst, der nicht (noch nicht) im Grundbuch steht, während der Grundbucheigner die Liegenschaft an einen Dritten verscherbelt, der schon eingetragen ist, wenn Du Deine Nase endlich in das GB steckst.
Ich habe noch kaum intelligente Antisemiten getroffen. Du gehörts zu den imbezilen!!! Auf DEUTSCH: Schwachsinnigen!!!
Ich habe es satt, auf einer „katholischen“ Seite ständig diesen antisemitischen Schund zu lesen.
Wenn ich den lesen will, suche ich nach braunen Seiten im Internet!
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#97   durchfuxt   21:01:54 | Samstag, 1. März 2008
Steht hier irgendwo
zufällig eine Leiter rum?
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#96   Leblhuber   20:57:19 | Samstag, 1. März 2008
Arkanum/kreuts.net:Bawa Batra (Letztes Tor) ist Zivilrecht aus der Ordnung Nesikin (Schädigungen)
„And if it is not bounded round, how much does he acquire [by one stroke of the spade ?1 R. Papa said: The length of a furrow made by a pair of oxen, there and back.2
Rab Judah said in the name of Samuel: The property of a heathen3 is on the same footing as desert land; whoever first occupies it acquires ownership. The reason is that as soon as the heathen receives the money he ceases to be the owner, whereas the Jew does not become the owner till he obtains the deed of sale.4 Hence [in the interval] the land is like desert land and the first occupier becomes the owner.5“
Und wenn es nicht umzäunt ist, wieviel kann er mit einem Spatenstich erbeuten?
R. Papa sagte: Die Länge einer Furche, die 2 Ochsen, hin und zurück machen können.
R. Judah sagte im Namen Samuels: Der Besitz eines Heiden ist wie Ödland; wer es zuerst besetzt, erwirbt das Eigentum.
Der Grund liegt darin, dass, sobald der Heide das Geld erhält, hört er auf, der Eigentümer zu sein. Der Jude aber wird nicht der Eigentümer, bevor er die Urkunde des Verkaufs erhalten hat. Folglich, in der Zwischenzeit, ist das Land wie Ödland, und der Besetzer wird Eigentümer.
Ähnliche Rechtsbestimmungen haben wir im Grundbuchrecht!!!
Ich habe es satt, auf dieser Hassseite ständig antisemitische Lügen zu lesen.
Danke dafür, dass Sie dagegen auftreten.
www.come-and-hear.com/…a/bababathra_54.html
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#95   Arkanum/kreuts.net †   19:11:24 | Samstag, 1. März 2008
Selbst wenn es drin steht,
gibt es alleine die Meinung des Rabbiners, der es ausgesprochen hat, wieder.
Also, was soll’s? (Zum Unterschied zwischen Diskussion und Dogmatik siehe unten.)
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#94   Arkanum/kreuts.net †   18:34:33 | Samstag, 1. März 2008
Versehentlich verlinkt?
Wie macht man das denn? :-D
Vor allem, weil die Seite mit üblichen Suchmaschinen nicht mal zu finden ist. Da muß man schon gezielt mit einer ausländischen suchen.
Kleiner Tip für die Zukunft: Zwischen dem Lesen solcher Seiten und dem Posten bei kreuz.net am besten den Zwischenspeicher leeren. Sonst kann jede/r feststellen, was der Betreffende so liest, was besonders peinlich ausfällt, wenn schon die Verlinkung der Seite einen Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz darstellt.
Aber nichts für ungut. :-| Auf ein andermal!
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#93   Arkanum/kreuts.net †   18:16:39 | Samstag, 1. März 2008
das beantwortet die Frage nach Becker nicht.
Ist auch kein Wunder, wenn man zugeben müßte, auf eine selbst ernannte „kommissarische Reichsregierung“ als Quelle zurückgegriffen zu haben.
Aber dann werde ich mal einige Informationen www.krr-faq.net/reg1.php einstellen.
Viel Spaß beim Lesen! :-)
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#92   Arkanum/kreuts.net †   18:05:57 | Samstag, 1. März 2008
so, und wer
versucht jetzt auszuweichen? ;-)
Die Rede war und ist von Beckers Homepage. Wer mit solchen Quellen arbeitet, outet sich selbst… und wer auf entsprechende Fragen nicht eingeht, outet sich als Zweitaccount noch einmal.
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#91   Arkanum/kreuts.net †   17:51:23 | Samstag, 1. März 2008
bei allem Respekt, Liebesrausch,
aber habe ich diesen Raritätenzoo als Leseempfehlung verlinkt? :-D
Ähnlich unseriös sind übrigens auch solche Quellen, die den Talmud nicht als dialogisch, sondern als dogmatisch einstufen. Daß er aus Diskussionen besteht, kann man sogar schon aus umstrittenen Quellen wie Come and Hear ersehen. Rabbi A vertritt z.B. eine rassistische Meinung X, dem setzt Rabbi B eine nichtrassistische Meinung Y entgegen und daraus zieht Rabbi C dann den Schluß Z… mehr ist nicht dran!
Die „unglaubliche“ Website habe ich unter anderem deshalb herausgegriffen, weil schon auf den ersten Blick erkennbar ist, wie dort gearbeitet wird… was leider nicht bei allen haßgesteuerten Seiten erkennbar ist, v.a. wenn man den oben dargelegten Aufbau und Anspruch des Talmud nicht kennt.
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#90   Arkanum/kreuts.net †   13:16:46 | Samstag, 1. März 2008
Herrje, werter Bokr… äh, Oljomol,
vor dem Verlinken sollte man eine Seite wenigstens überfliegen, ob sie als Quelle etwas taugt!
Zum Beispiel das mit den „Unglaublichkeiten“. Die Seite wird von den Neonazis Bernhard Paul Becker und Kawi Schneider gestaltet und behauptet z.B. die Existenz eines verborgenen Nazistaates in der Antarktis. Und daß Hitler der Messias sei. Eine 1a Lachnummer für Leute mit schwarzem Humor, aber mehr auch nicht.
Ich meine, hier wird ja schon viel Schwachsinn verlinkt und nicht gelöscht, aber dieser Mist toppt nahezu alles einschließlich Lauck.
Würdest du wirklich das unterschreiben, was hier als Lesempfehlung eingestellt wird? Ber Fairness halber:
bitte erst lesen und dann antworten… ;-)
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#89   methusalix †   11:37:12 | Samstag, 1. März 2008
@matt2
Diese Demok-Narretei bewirkt …
… dass sie Ihre halbgaren und gänzlich unkatholischen, zum Teil sogar beleidigenden Sprüche hier relativ gefahrlos ablassen dürfen.
… ein moralisches Chaos, eine Willkür teuflischer Ideologien und unvernünftiger Massentrends.
Und dass Ihren Absonderungen im besten Fall ein Schulterzucken hervorrufen und nicht die „heilige“ Inquisition, die Sie ohne viel Federlesens verheizt.
So kann man kein wertvolles Menschsein kulitivieren, sondern nur banale Exzesse.
Kommt drauf an, welcher Mensch für Sie als „wertvoll“ zu selektieren ist. Nur römische Katholiken männlichen Geschlechts, die in strengster Observanz erzreaktionär und stockkonservativ sind? In einem katholischen Feudalsystem?
Halten zu Gnaden Euer Exzellenz: SIE SPINNEN!
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#88   Don Camillo   09:54:46 | Samstag, 1. März 2008
Kommt eine Frau
nach ihrem Tod in den Himmel und fragt Petrus, ob sie ihren verstorbenen Mann treffen könne. Dieser kann im Computer keinen Eintrag finden, weder bei den Seligen, noch bei den Heiligen. Petrus: ‘Sagen Sie, wie lange waren Sie eigentlich verheiratet?’ – ‘Über 50 Jahre’, antwortet die Frau stolz. ‘Ahh sooo, dann werden wir ihn bei den Märtyrern finden.’
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#87   matt2 †   09:51:15 | Samstag, 1. März 2008
ich bin auch nicht für einen „katholischen“ Staat…
aber für einen klar christlich eingestellten, mit einer klaren Hierarchie, so wie sie auch in der Kirche besteht.
Diese Demok-Narretei bewirkt ein moralisches Chaos, eine Willkür teuflischer Ideologien und unvernünftiger Massentrends. So kann man kein wertvolles Menschsein kulitivieren, sondern nur banale Exzesse.
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#86   methusalix †   09:32:23 | Samstag, 1. März 2008
@„Anti“rassist
Antirassist: @methobelix:
… wäre es natürlich das beste, nur wahre Katholiken wären Richter.
Sie vermischen da aber aufs gröbste eine theologische Wahrheit und eine rein weltliche Wahrheit des Geschehens, für die nur ein entsprechend ausgebildeter Jurist und Kriminologe zuständig sein kann.
In einem wirklich katholischen Staat gäbe es eine reele Chance, daß dies so ist, …
… und in zahlreichen islamischen Ländern heute noch der Fall ist.
Das heisst, Sie wünschen sich die Einführung einer katholischen Schar’ia.
Davor bewahren uns bitte der Liebe Gott und alle vierzehn Nothelfer! Wohin so ein Unrechtsregime führt, ist an den einschlägigen Katastrophen des Kirchenstaates abzulesen.
… und dem selbstzerstörerischen Verzicht der „katholischen“ Konzilskirche …
Sie verwechseln da schon wieder etwas. Die katholische Hierarchie hat NIE auf etwas verzichtet, was sie nicht schon selbst längst verspielt hätte. Durch Machtmissbrauch über Jahrhunderte, durch Fehlinterpretation der Heiligen Schrift, oder einfach durch schäbigen Hochmut und überbordenden Egoismus und alles niederwalzende Arroganz.
… das Ruder radikal … herumzureißen. Danach sieht es aber leider momentan nur sehr wenig aus…
Dafür sollten wir dem Lieben Gott dreimal täglich auf Knien danken. Oder wollen Sie eine Mischung von Iran und Drittem Reich in Deutschland installieren? Mit den KZs für Liebende? Zuzutrauen wär’s Ihnen, Gott sei’s geklagt!
@Bokrug! Zurück unter Ihren Stein! Husch, husch!
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#85   Antirassist †   22:05:30 | Freitag, 29. Februar 2008
@methobelix: Gerechtigkeit ist von Wahrheit und Wahrhaftigkeit untrennbar!
Da das Letztere aber nur bei wahren Katholiken wirklich vorausgesetzt werden kann, wäre es natürlich das beste, nur wahre Katholiken wären Richter. In einem wirklich katholischen Staat gäbe es eine reele Chance, daß dies so ist, wie es ja in der Vergangenheit in zahlreichen Ländern der Fall war… o^/
Nach der Judenemanzipation der Neuzeit und dem selbstzerstörerischen Verzicht der „katholischen“ Konzilskirche auf derartige – vom göttlichen Recht her gesehen nicht nur erlaubte, sondern gebotene – Privilegien, sind die Chancen auf derartige, dem Willen Gottes am ehesten entsprechende Situationen äußerst gering. Da müßte es Joseph Ratzinger (oder einem seiner Nachfolger) schon gelingen, das Ruder radikal in traditionell-katholischem Sinn herumzureißen. Danach sieht es aber leider momentan nur sehr wenig aus… :'(
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#84   obelix †   21:12:04 | Freitag, 29. Februar 2008
@„Anti“rassist
Der Richter sollte z.B. nichtjüdisch – am besten natürlich (wahrhaft) katholisch – sein!
Wenn die Opfer Juden sind, sollte (oder gar DARF?) der Richter nicht Jude, am besten Katholik (wahrhafter natürlich, zur Unterscheidung von unwahrhaften Katholiken), sein?
Das würde ja bedeuten, dass in einem Prozess mit katholischem Opfer, der Richter NICHT Katholik (wahrhafter natürlich!) sein sollte (oder gar DÜRFTE!), sondern am besten JUDE!
Halten Sie so eine Vorherbestimmung wirklich für sinnvoll? Also da ist mir der Geschäftsverteilungsplan eines unabhängigen Gerichtes in einer freiheitlich verfassten Demokratie schon lieber. Der legt auch vorher fest, welcher Reichter welchen Fall zugeteilt bekommt. Anhand des DATUMS! Oder NAMENS!
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#83   Antirassist †   20:29:49 | Freitag, 29. Februar 2008
@methobelix: Erst (richtig) lesen, dann schrei(b)en!
Und dann soll die Opferpartei an dem Prozess nicht teilnehmen dürfen?
Das hatte ich klar verneint. Es ging mir – wie schon gesagt – nur um die Ausgewogenheit. Der Richter sollte z.B. nichtjüdisch – am besten natürlich (wahrhaft) katholisch – sein! :-S
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#82   obelix †   20:18:49 | Freitag, 29. Februar 2008
@„Anti“rassist
Antirassist: @methusalix: Was ist „Antisemitismus“? Was ist „katholisch“?
Bitte geben Sie jeweils eine Kurzdefinition von „kath. Kirche“ und „antisemitisch“! Es ist sonst (zumindest mir) nicht klar, was Sie meinen.
Gerne: (ich vertraue da ganz auf wikipedia, kathpedia bringt zu „Katholizismus“ nur Geschwurbel und zu „Antisemitismus“ und „Antijudaismus“ bezeichnenderweise NICHTS; so als ob es das nicht gäbe)
„Römisch-katholische Kirche“ ist ein konfessioneller Begriff, der im Gefolge der Reformation zur einfacheren Unterscheidung der gespaltenen christlichen Bekenntnisse entstanden ist. Gemeint ist die katholische Kirche, die den Primat des Papstes anerkennt.
Judenfeindlichkeit (auch: Judenhass, Judenfeindschaft, gegebenenfalls Judenverfolgung) ist die pauschale Ablehnung von Juden oder des Judentums aus verschiedenen Motiven und mit verschiedenen Ausprägungen. Heute wird auch der um 1879 von Judenfeinden geprägte Begriff Antisemitismus als Oberbegriff für alle Arten von Judenfeindlichkeit verwendet.
Es geht mir um die notwendige Ausgewogenheit!
Und dann soll die Opferpartei an dem Prozess nicht teilnehmen dürfen? Können Sie sich vorstellen, dass in einem fairen Gerichtsverfahren, in dem es um den erlittenen Nachteil eines Katholiken geht, der von einem muslimischen Türken mit dem Messer bedroht wurde, KEIN KATHOLIK teilnehmen darf, am allerwenigsten der Geschädigte? Nebbich!
… und einem katholischen Kirchen“sachverständigen“, der kein Latein kann, trauen Sie DEM?
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#81   Antirassist †   18:03:56 | Freitag, 29. Februar 2008
@Samurai
Die Tatsache, daß Rohling weder des Hebräischen noch des Aramäischen mächtig war, störte damals und stört auch heute viele Antisemiten keineswegs daran, seinen geistigen Ergüssen zu glauben.
Es gab auch damals schon vergleichsweise verlässliche Übersetzungen der halachischen Schriften. Bei der Vielzahl der von Rohling angeführten Stellen fällt es nicht allzu sehr ins Gewicht, wenn ein Teil – meinetwegen 10% – davon falsch zitiert ist. Diese 10% entsprechen dem Geist nach in den meisten Fällen den restlichen 90%. Und darauf kam es Prof. Rohling eben an: die Morbidität der Halacha :-! in allen zentralen Fragen des Glaubens und der Sitten nachzuweisen. o^/ Und das ist ihm meiner Meinung nach ganz gut gelungen! ^-^
Begriff „Talmudjuden“
„Talmud“ ist in „Talmudjude“ ja nur ein pars pro toto-Wort, das für die ganze Halacha steht. Unter den „Talmudjuden“ sind daher alle Juden der „halachischen Ära“ zu verstehen, da sie ja alle die nachchristlichen Rabbiner als Autoritäten und deren Ergüsse als „heilig“ ansehen… :-S
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#80   Samurai   17:13:08 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Arkanum
Die Tatsache, daß Rohling weder des Hebräischen noch des Aramäischen mächtig war, störte damals und stört auch heute viele Antisemiten keineswegs daran, seinen geistigen Ergüssen zu glauben.
Leider sind solche Menschen zu schnell geneigt, dieses oder jenes ungeprüft zu glauben.
Mit dem Begriff „Talmudjuden“ (ich meinte ihn im Sinne von Talmudstudenten,Talmudleser) wollte ich nicht den Begriff im Rohling’schen Sinne benutzen, was aber offenbar leider so ‘rüberkam – ich bedauere es.
Denn Antisemitismus lehne ich zutiefst ab.
Shalom,
Samurai
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#79   Arkanum/kreuts.net †   14:58:29 | Freitag, 29. Februar 2008
nun ja,
daß Rohling den Talmud ohne Hilfe nicht einmal lesen konnte, hat mit der Konfession des Gutachters rein gar nichts zu tun…
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#78   Antirassist †   14:52:28 | Freitag, 29. Februar 2008
@methusalix: Was ist „Antisemitismus“? Was ist „katholisch“?
1. Die römisch katholische Kirche ist NICHT antisemitisch.
Bitte geben Sie jeweils eine Kurzdefinition von „kath. Kirche“ und „antisemitisch“! Es ist sonst (zumindest mir) nicht klar, was Sie meinen.
2. Rohling IST Antisemit reinsten Wassers gewesen.
Auch, um dies beurteilen zu können, müssen Sie erst einmal klar sagen, was Sie unter „Antisemitismus“ verstehen.
3. dann kann der Bonifatiusverein eigentlich gar nicht katholisch sein.
s.o. unter 1.!
Was Prof. August Rohling betrifft, scheint mir das Thema so lange nicht „erledigt“ zu sein, so lange der gesamte Fall nicht einmal von unabhängiger (und das heißt z.Z. eben von jüdischen Kreisen unabhängig!) …
Sie meinen also in einem Verfahren dürften die Opfer auf keinen Fall beteiligt sein; schon gar nicht als Zeugen oder gar als Nebenkläger?
Nein, das soll damit nicht gesagt sein. Es soll ja nicht wie bei den Berner Protokolle-Prozessen sein! Es geht mir um die notwendige Ausgewogenheit!
Möglicherweise war das der Grund, warum das Gericht in Ungarn den protestantischen Theologen Franz Delitzsch als Gutachter bestellte und nicht einen Rabbiner.
Nun die Protestanten stehen den Juden teilweise näher als uns Katholiken… :-@
Wenn man Rohling in Ritualmordprozessen als Gutachter herangezogen hat, scheint er mit dieser Materie doch irgendwie vertraut gewesen zu sein…! :-S
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#77   methusalix †   14:48:44 | Freitag, 29. Februar 2008
der grösste – und gemeinste – Witz an der Dache war der hier:
August Rohling trat in vielen Ritualmordprozessen als Gutachter auf. Im Prozess um den Fall von Tisza-Eszlár (Ungarn) wies der protestantische Theologe Franz Delitzsch die Fälschungen und Entstellungen in Rohlings Umgang mit dem Talmud nach. Nachdem der Rabbiner Joseph Samuel Bloch Rohling Fälschung und Meineid vorgeworfen hatte, zeigte dieser ihn wegen Verleumdung an. Als das Gericht Delitzsch als Gegengutachter zuließ und sich herausstellte, dass Rohling nicht einmal in der Lage war, den Talmud im Original zu lesen, zog Rohling die Klage zurück. Obwohl Rohling seine Lehrerlaubnis verlor und der Vatikan Teile seiner Schriften auf den Index setzte, fanden sie unter Katholiken in Mittel- und Osteuropa weite Verbreitung. de.wikipedia.org/wiki/August_Rohling
Das heisst, dass schon damals sehr gute Katholiken, Rohling war ja immerhin als Alttestamentler an einer Akademie tätig, OHNE JEGLICHES WISSEN über die Juden hergezogen sind, als gelte es einen erneuten, blutigen Kreuzzug vom Zaun zu brechen.
Genau so machen das unsere hoch geschätzten Mitdiskutanten in diesem Forum. Die Zeiten ändern sich? Nein, die Gemeinheit bleibt!
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#76   obelix †   14:41:39 | Freitag, 29. Februar 2008
hier der ganze Absatz aus Wikipedia über den „Talmudkenner“ August Rohling
1871 versuchte der katholische Alttestamentler August Rohling (1839-1931) mit dem einflussreichen, in viele Sprachen übersetzten Buch Der Talmudjude zu beweisen, dass die jüdische Religion ihren Anhängern gebiete, Christen zu schaden und zu töten, wo sie nur könnten: auch durch Blutopfer. Dabei griff er auf die 1751 erschienene antijudaistische Schrift Entdecktes Judenthum von Johann Andreas Eisenmenger (1654-1704) zurück. Im selben Jahr veröffentlichte der Rabbiner Isaak Kroner die kaum beachtete Gegenschrift Entstelltes, Unwahres und Erfundenes in dem Talmudjuden Professor Dr. August Rohling’s.[31]
Rohling trat in den Folgejahren bei vielen Ritualmordprozessen als Gutachter auf, so 1883 in Tisza-Eszlár nach einem schweren Pogrom. Der protestantische Konvertit und Alttestamentler Franz Delitzsch wies detailliert nach, dass Rohling nur mit entstellten und gefälschten Talmudzitaten argumentierte (Rohling’s Talmudjude Beleuchtet, Leipzig 1881). Er brachte sein Gegengutachten als Buch heraus (Schachmatt den Blutlügnern Rohling und Justus, Erlangen 1883).
Nachdem Rabbiner Joseph Samuel Bloch (1850-1923) Rohling in Wien bewusste Fälschung und Meineid vorgeworfen hatte, zeigte dieser ihn wegen Verleumdung an. Nachdem das Gericht Delitzsch als Gegengutachter zuließ, zog Rohling seine Klage zurück und verlor danach seine akademische Lehrerlaubnis. Seine Schriften wurden dennoch in hohen Auflagenzahlen weiter verbreitet, u.a. durch den katholischen Bonifatius-Verein. de.wikipedia.org/…ki/Ritualmordlegende
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#75   methusalix †   14:37:49 | Freitag, 29. Februar 2008
@Antirassist
Antirassist: @methusalix, Daniel Stöhr: Ein Mißverständnis?
… sondern auf den Bonifatiusverein bezogen?
Eigentlich schon, Antirassist, ABER:
1. Die römisch katholische Kirche ist NICHT antisemitisch.
2. Rohling IST Antisemit reinsten Wassers gewesen.
3. dann kann der Bonifatiusverein eigentlich gar nicht katholisch sein.
Oder etwa doch?
Was Prof. August Rohling betrifft, scheint mir das Thema so lange nicht „erledigt“ zu sein, so lange der gesamte Fall nicht einmal von unabhängiger (und das heißt z.Z. eben von jüdischen Kreisen unabhängig!) …
Sie meinen also in einem Verfahren dürften die Opfer auf keinen Fall beteiligt sein; schon gar nicht als Zeugen oder gar als Nebenkläger?
Das ist natürlich die Verfassung eines geheimen Femegerichtes, die Sie da beschreiben, das eher einem NKWD- oder KGB-„Gericht“ entspricht und nicht die eines allgemeinen, gleichen und auch nur halbwegs gerechten Gerichtes.
Die Angelsachsen haben einen guten Spruch dazu: „Wenn du die Wahrheit über die Katzen wissen willst, frag’ nicht die Katzen, frag’ die Mäuse!“
Möglicherweise war das der Grund, warum das Gericht in Ungarn den protestantischen Theologen Franz Delitzsch als Gutachter bestellte und nicht einen Rabbiner.
So stellt Wikipedida den Fall dar:
Rohling trat in den Folgejahren bei vielen Ritualmordprozessen als Gutachter auf, so 1883 in Tisza-Eszlár nach einem schweren Pogrom. Der protestantische Konvertit und Alttestamentler Franz Delitzsch wies detailliert … de.wikipedia.org/…ki/Ritualmordlegende
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#74   Antirassist †   14:09:10 | Freitag, 29. Februar 2008
@methusalix, Daniel Stöhr: Ein Mißverständnis? Der „Fall“ Rohling
Hat Daniel Stöhr möglicherweise den Satz von „methusalix“ falsch verstanden? Hatte sich der Satz
Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten Katholiken zusammengearbeitet haben.
möglicherweise nicht auf Rohling und die österr. Abgeordneten, sondern auf den Bonifatiusverein bezogen? :-|
Was Prof. August Rohling betrifft, scheint mir das Thema so lange nicht „erledigt“ zu sein, so lange der gesamte Fall nicht einmal von unabhängiger (und das heißt z.Z. eben von jüdischen Kreisen unabhängig!) Seite analysiert und dargestellt wurde, insbesondere auch im Hinblick auf die Authentizität der von Rohling angeführten Talmudzitate. Bereits zur Zeit des Rohling-Prozesses war doch der jüdische Einfluß in Wissenschaft, Politik und Justiz schon so groß, daß von einem neutralen, der historischen Wahrheit gerecht werdenden Verfahren nicht mehr unbedingt die Rede sein konnte…! :-S
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#73   matt2 †   10:17:31 | Freitag, 29. Februar 2008
Hallo Rübezahl!
ich habe mein philosophisches Denken ja schon öfter ausgeführt. Nach meiner Vorstellung ist der Mensch nicht ein von Gott verschiedenes, geringeres Wesen, sondern er selbst ist das göttliche Wesen. In diesem Sinn ist für mich Jesus „auch nur ein Mensch“ aber darin eben nichts grundsätzlich – oder eben wesentlich – geringeres, als was Gott ist. Zu dieser Sichtweise bin ich durchgebrochen und darin begründet sich auch mein Anspruch.
Ich bin also kein Arianer, sondern jemand, der den Anspruch Jesu auf einen Anspruch ausweitet, der DEM Menschen ansich zukommt.
Es ist nur nicht jedem Menschen von Gott her gegeben dieses Potential zu realisieren, aber vorhanden ist es im Grunde in einem jeden. Für mich ist das Zeugnis Jesu eigentlich nur ein exemplarische Darstellung dieses Sachverhalts, dass der Mensch ansich göttliches Potential in sich trägt.
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#72   Rübezahl   09:36:33 | Freitag, 29. Februar 2008
@ matt2
Morgen matt2!
matt2: „Nun sehe ich mich in meiner Selbsteinschätzung aber nicht als etwas grundsätzlich geringeres, als was er ist und das führt jetzt zu dem Zerwürfnis, was ich persönlich mit dem Katholizismus habe, der ihn nämlich als alleinigen Sohn des Vaters darstellt, dem sich keine anderen Söhne beigesellen könnten, mit schlichtweg demselben, göttlichen Potential wie er.“
Also, ich würd ja schon meinen, dass die wahre Göttlichkeit des Sohnes – seine Wesensgleichheit mit dem Vater –, welche durchaus bewirkt, dass ein Mensch „etwas grundsätzlich geringeres“ als Christus ist, sicher KEINE SPEZIFISCH katholische Sicht der Dinge darstellt – vielmehr bereits in der Antike definiert worden ist und von ALLEN anderen GROßEN christlichen Gemeinschaften (Orthodoxe, Protestanten, Anglikaner, …) selbstredend genauso aufrecht erhalten wird.
Insofern stellen Sie sich mit Ihrer Einzelmeinung nicht nur außerhalb des Katholizismus, sondern außerhalb des Christentums an sich, dessen zentraler Glaube jener an den dreifaltigen Gott in drei Personen ist.
Und insofern Christus wesensgleich mit dem Vater ist, stellt jeder Mensch eo ipso „etwas grundsätzlich geringeres“ dar als Gott selbst.
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#71   matt2 †   09:35:27 | Freitag, 29. Februar 2008
@Kathsozi: das sind Instruktionen für die Schafsherde…
nun hat Jesus zwar seinen Jüngern die Füße gewaschen und dieses Zeichen der Bereitschaft zur Demut ist ja auch ein schönes. Nur jemand, der wahre Größe besitzt kann sich ja tief verneigen. Aber man muss die Kleinmacherei auch mal in ein gesundes Verhältnis zum Gesamtauftritt setzten. Im Grunde ist es schon er, der erwartet, dass man ihm huldigt, etwa, beim demütigen Empfang der Hostie. Es gebührt ihm ja auch. Diese kategorische Kleinmacherei der eigenen Person, die als Adressaten eher kindliche Menschen hat, die zu unbotmäßiger, gotteslästerlicher Überheblichkeit neigen, wird in seriösem Rahmen also irgendwann lästig und ist eigentlich überflüssig. Viel besser man weiß um den Wert der eigenen Person und behauptet genau diesen, als sich groß zu erniedrigen um dann wieder erhöht zu werden. Das ist ja im Grunde auch ein Heuchelei.
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#70   Strepto von Kokke   09:21:07 | Freitag, 29. Februar 2008
@Sozial …
Nach katholischer Sicht ist der Weg zum Vater nur durch den Sohn möglich, aber wen und warum im einzelnen der Sohn den Weg zum Vater öffnet, wissen wir nicht.
Wir wissen, dass es Gnade ist.
Derjenige, dem diese Gnade widerfährt, weiss natürlich nicht, warum gerade ihm diese Gnade widerfahren ist. Vielleicht war es die suchende Sehnsucht seines Herzens, derer sich GOTT erbarmt hat oder wie bei Paulus, diesem Feuerkopf, dessen sich GOTT bedienen wollte.
–-------------------------
Protestanten im allgemeinen sind gedankenlose Vertreter eines selbstgestrickten Glaubens, die auf den Beistand des Heiligen Geistes selbstherrlich, selbstanbetend und mangels eines nicht geführten Gebetslebens darauf verzichten, – den direkten Kontakt mit GOTT willentlich dauerhaft aufrechtzuerhalten.
Die Hauptpflicht des Protestanten besteht darin, sich gelegentlich, nach eigenem Ermessen GOTT zuzuwenden und GOTT diese Ermessensbrocken gönnerhaft vor die Füsse zu werfen.
Nur Dank der wahren Gläubigen und Priester der römisch katholischen Kirche, die sich voller Demut und Dankbarkeit dem himmlischen Vater im Gebet hinwenden und um Gnade auch für ihre freiwillig verirrten und im Geist verstockten Brüder und Schwestern bitten und flehentlich beten, wird diesen immer noch die Gnade von Zeit zuteil ihr Tun zu überdenken.
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#69   Sozialkatholisch   09:12:04 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Matt
Nun sehe ich mich in meiner Selbsteinschätzung aber nicht als etwas grundsätzlich geringeres
Etwas geringeres muss nicht zwangsläufig was geringes sein!
Ich versuche ja nicht Jesus die Ehre abzuschneiden
Aus katholischer Sicht tust du das aber.
Aber der Katholizismus versteht das nicht aus seinem Denken.
Natürlich kennt die katholische Kirche den Konflikt von Eigen und Nächstenliebe, die Lösung dazu sind Christie Worte: „Wer von euch der höchste sein will soll euer aller Diener sein“, was zuerst einmal ein Widerspruch ist.
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#68   matt2 †   09:00:37 | Freitag, 29. Februar 2008
@Kathsozi…
ja vielleicht soll ich mich jetzt auch den arroganten Protestanten zurechnen, oder wie? Da wäre ich ja noch weitaus arroganter, der sich selbst als Gottes Sohn betrachtet. Also eigentlich doch durch mich selbst zu Gott, jahaha! :-D
Für mich ist entscheidend der Glaube, dass Jesus gottgesandter Messias ist, Sohn Gottes, der mit den Menschen einen neuen Bund schließt und sich dem Willen des Vaters folgend, aber freiwillig ans Kreuz gibt. Des weiteren der Glaube an seine Wunderwirksamkeit, die ihn ja in seiner Sendung bestätigt und den allg. Wert seiner Predigt.
Nun sehe ich mich in meiner Selbsteinschätzung aber nicht als etwas grundsätzlich geringeres, als was er ist und das führt jetzt zu dem Zerwürfnis, was ich persönlich mit dem Katholizismus habe, der ihn nämlich als alleinigen Sohn des Vaters darstellt, dem sich keine anderen Söhne beigesellen könnten, mit schlichtweg demselben, göttlichen Potential wie er. Das ist für mich eben eine falsche und – so man mich als arrogant bez. – eine ignorante Sichtweise.
Ich versuche ja nicht Jesus die Ehre abzuschneiden, aber ich lebe auch nicht alleine für seine Ehre. Ich lebe nicht für ihn, sondern für mich. Dass das nun nicht die Einstellung eines braven Schafes ist, ist mir schon klar, aber das will ich auch nicht sein. Ich will aus mir und durch mich selbst Gott repräsentieren, das ist meine Ambition und mein Anspruch. Aber der Katholizismus versteht das nicht aus seinem Denken.
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#67   Sozialkatholisch   08:22:45 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Matt, nur mal ein par Gedanken dazu ohne Anspruch auf Richtigkeit
Das Alte Testament sind die ersten konkreten Offenbarungen von Gott über sein Wesen und Willen die über die Uroffenbarung der Völker hinausgehen. Wahrscheinlich hat es zu Zeiten des Alten Testamentes schon Heiden gegeben, die durch ihre aus der Tradition bewahrten Uroffenbarung heraus vieles vom Wesen Gottes richtig begriffen haben.
Viele heutige Juden und vor allem protestantische Christen haben aus ihrem verkehrten, arrogantem Auserwähltenverständnis heraus, sich selber viele Offenbarungen über Gottes Wesen und Willen verschlossen.
Nach katholischer Sicht ist der Weg zum Vater nur durch den Sohn möglich, aber wen und warum im einzelnen der Sohn den Weg zum Vater öffnet, wissen wir nicht.
Eine gesunde Ökumene aus katholischer Sicht kann und darf nur wirkliche Gemeinsamkeiten mit den anderen Konfessionen und Religionen suchen ohne eigene zu verraten. Eine gesunde Ökumene muss auch immer in Betracht ziehen das andere Konfessionen und Religionen unserem Herrn Jesus Christus nicht unbedingt konträr entgegengesetzt sind, aber trotzdem es sinnvoll ist sie zu unserer Religion hinzuführen.
Eine gesunden Ökumene sollten die Katholiken sich immer bewusst sein das sie das beste Werkzeug zum Heil haben, aber auch immer daran denken das man mit Fleiß und Geschicklichkeit auch mit einem schlechteren Werkzeug große Kunstwerke schaffen kann.
Eine gesunde Ökumene sollte immer daran denken das es tatsächlich Feinde unseres Herrn Jesus Christus gibt und das leider auch in den eigenen Reihen.
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#66   matt   07:55:55 | Freitag, 29. Februar 2008
ich kenne das Erste Testament, mir können die Juden also nichts vormachen…
darum ist es so wichtig, dass sich Christen nicht glauben machen lassen, dass AT wäre ein rassistisches Machwerk im Sinne der heutigen Juden, wo es nämlich nur um die Nachkommen Abrahams ginge. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Gott sich den Jakob und seine Nachkommen erwählte (Jakob gab er ja den Beinamen Israel, also ist er eigentlicher Anfang des auserwählten Volkes). Die rassische Komponente ist nun eigentlich bedeutsam für die Geschlossenheit und Sukzession einer geistigen Kultur, einer Frömmigkeit und Rechtschaffenheit, um die es Gott ursprünglich zutun war (siehe Abraham). Die Vorform der Kirche ist eben noch keine rein-geistige, sondern eine „halb-geistig-fleischliche“. Es ist auch ein Zugeständnis an die Menschen, die sich damals eine Auserwähltheit ohne völkischen Bezug, ohne die Identifizierung mit ihren leiblichen Vorfahren nicht vorstellen konnten.
Aber der Vorwurf des Rassismus ist klar auszuschließen, da es an unzähligen Stellen klar wird, dass die Gesinnung dieses Volkes nicht grundsätzlich besser ist, als die der anderen. Der „Gott des AT“ spricht sich darüber auch klar aus und macht daraus keinen Hehl. Die Überlegenheit dieses Volkes begründet sich also nicht mit rassischen Erwägungen, sondern darin, welche geistige Kultur Gott in es einpflanzte. Um diese Sukzession des geistigen Leibes ging es seit jeher, äußerlich den Menschen glaubhaft gemacht durch fleischliche Erbfolge.
Wir wissen ja: das wahre Israel ist das geistige Gottesvolk.
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#65   Leblhuber   01:01:54 | Freitag, 29. Februar 2008
@Samurai:
Talmudjuden“ sind …Juden, die den Talmud studieren.
Es geht doch nicht darum, wer als Jude sich mit dem Talmud befasst, auch wenn dieser ihn nur als ethische Norm interessiert, ohne orthodox religiös zu sein, sondern darum, welche nicht jüdischen Ignoranten den Talmud instrumentalisieren, ohne ihn zu kennen, um ihre antisemitischen Vorurteile zu rechtfertigen.
Der Talmud, als intellektuelle und dialektische Diskussion des Ersten Testamentes, ist für Nichtjuden ein schwieriges Terrain. Dass Antisemiten das im Bewusstsein der Unkenntnis der Leser seit Generationen beackern, ist nachzuvollziehen.
Christen sollten sich allerdings vor unreflektierter Wiedergabe solcher Verleumdungen hüten!!!
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#64   matt   23:43:35 | Donnerstag, 28. Februar 2008
ich als Österreicher bin auch nicht an der Reinwaschung Österreichs interessiert…
ich weise nur immer gerne darauf hin, dass wir zumindest vorübergehend einen Staatsmann hatten, der gewillt war dem Hitlerismus konsequent die Stirn zu bieten, bis ihn der braune Terror das Leben kostete. Danach kam dann aus meiner Sicht nichts besseres mehr nach, was den Nazis hätte Widerstand leisten können. Die österr. Bevölkerung zumindest schien dem Hitlerismus nicht abgeneigt. Also das Gro der Österreicher war wohl keinen Deut besser als das Gro der Deutschen.
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#63   Ydefix   23:33:22 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Also bei mir müssen Sie kein „Reinwaschungsinteresse“
an Österreich als solchem vermuten, ich bin sowieso Deutscher.
Es ging lediglich um ihre Behauptung: „Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten Katholiken zusammengearbeitet haben.“
Dass es Fälle von nationalsozialistisch engagierten (nicht häretischen) Katholiken gegeben haben mag, ist wohl nicht auszuschließen, aber ihre Behauptung war ja eine konkrete und deshalb müsste man nachweisen, Rohling berechtigterweise als „Nazi“ bezeichnen zu können (oder mit ihnen zusammenarbeitend) oder die beiden (katholischen?) Abgeordneten.
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#62   methusalix †   23:25:56 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@matt
… was für eine Prüfung sollte das sein?
Ich finde es ausgesprochen wunderbar, dass Sie, genau wie ich auch, die momentane Situation der katholischen Kirche mit diesen ganzen Modernisten bis in allerhöchste Ämter (Zollitsch, Lehmann und Co) so gar nicht als Prüfung empfinden.
Das ist wirklich grosssartig und steht im völligen Gegensatz zu denen, die über die heutige Situation nur als „schwere Prüfung der Gläubigen und der Kirche“ jammern können. Chapeau!
@Stöhr
Es hat natürlich in Österreich nie irgendwelche Nazis oder auch nur naziähnliche Gestalten gegeben. Das konnte, angesichts der jahrhunderte alten Judenfreundlichkeit auch gar nicht anders sein. Und Hitler ist ja bekanntlich erst in Deutschland zum Nazi geworden. Nein Herr Stöhr, in Österreich war immer alles in Ordnung, in der Politik gab es ausschliesslich Judenfreunde und Österreich war das allererste Opfer des Führers.
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#61   Ultramontanus   23:23:21 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Also der eine ist ja schon 1910 gestorben,
aber das bestärkt ja eher die Abwegigkeit der methusalix’schen Behauptung.
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#60   Ydefix   23:19:48 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Nazis arbeiten mit „schwärzesten“ Katholiken (was immer das ist) zusammen?
-War Rohling später Nazi, war er Mitglied der NSDAP oder hat sie unterstützt?
-Waren die beiden Reichtsgaabgeordneten Katholiken und inwiefern konnten sie Nazis sein oder mit denen zusammenarbeiten, wenn der eine 1920 gestorben ist und der andere ein Jahr nach Gründung der NSDAP
:-S
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#59   matt   23:16:12 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Gallier
Na vielleicht ist dann die „besonders harte Prüfung“, die vor allem erzreaktionäre und stockkonservative Katholiken im hier und heute durchmachen müssen
was für eine Prüfung sollte das sein? Also mich hat noch keiner aus dem Haus gezerrt und in ein KZ verschleppt, mit Hunden gehetzt, oder öffentlich gedemütigt, im Steinbruch schuften lassen, verhungern, erschiessen, vergasen, verbrennen lassen, etc… ich kann mein Leben bislang nicht als harte Prüfung ansehen, aber vielleicht soll ich mich hier garnicht angesprochen fühlen.
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#58   methusalix †   23:10:54 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@matt
Die besonders harte Prüfung, die das Judentum nun durchzumachen hatte unter dem Hitlerregime ist für mich nun wiederum ein theologischer Hinweis auf das Leiden Jesu und somit der Versuch das Judentum durch diese Leiden hindurch zum wahren Glauben und zum Heil zu führen.
Na vielleicht ist dann die „besonders harte Prüfung“, die vor allem erzreaktionäre und stockkonservative Katholiken im hier und heute durchmachen müssen, ein theologischer Hinweis auf das Leiden Jesu und somit der Versuch dieses erzreaktionäre und stockkonservative Katholikentum durch diese Leiden hindurch zum einzig und wirklich wahren Glauben und zum Heil zu führen.
Anscheinend sind die Hexenverbrenner doch nicht im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit; ja ganz im Gegenteil besonders weit von Ihr entfernt, so wie sie das von den Juden annehmen.
Natürlich nur, wenn Ihre Annahme richtig ist, matt; aber davon gehen wir doch beide aus; oder etwa nicht?
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#57   Ydefix   23:08:22 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Wer hat mit wem „zusammengearbeitet“?
„Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten Katholiken zusammengearbeitet haben.“
Wo sieht man das? Waren die österreichischen Reichstagsabgeordneten Nazis?
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#56   Leblhuber   23:06:20 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Samurai:
Ich befasse mich mit dem Judentum, seit ich denken kann. Meine Großeltern, meine Eltern, deren umgekommene und überlebende jüdische Freunde und meine regelmäßigen Besuche in Israel, seit meiner Jugend, haben mich für den Antisemitismus sensibilisiert.
Auch die Erziehung in einer kath. Privatschule (4 Jahre Internat) hat mich nicht indoktriniert, sondern in positiver Weise geprägt. Ich hatte einen Universitätsprofessor als Religionslehrer, dem ich sehr viel verdanke.
Ich besuche in eher unregelmäßigen Abständen, meistens zu den Hochfesten, den Gottesdienst in einer konservativen Synagoge. Eines meiner Kinder hat sich, nachdem es vor Jahren, zu meinem Bedauern, aus der Kirche ausgetreten ist, jetzt dem Judentum zugewandt. Ich unterstütze das nicht, argumentiere aber auch nicht dagegen.
Jedenfalls bleibe ich Katholik und das aus den verschiedensten Gründen. Vor allem deswegen, weil ich die jesuanische Ethik als einen Meilenstein in der Geschichte der Menschheit interpretiere und weil ich in dieser Tradition erzogen wurde und mir mein Kulturverständnis auch Heimat ist. Dazu gehört auch die tridentinische Messe, die ich als Bereicherung empfinde und manchmal besuche.
Dass böswillige Nichtjuden den Tanach mit dem Talmud gleichsetzen, wird nicht zu verhindern sein. Und dass sie ihn missinterpretieren, auch nicht.
Der Talmud ist ein intellektuell schwieriges Terrain. Zu viele Besserwisser sind da überfordert. Antisemitische Sites überfluten das www.
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#55   matt   23:04:36 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Samurai: die Sache ist etwas komplexer…
Man kann nun dem Judentum nicht eine Vorgehensweise barbarischer Natur vorwerfen, wie es Hitler gegenüber den Juden gezeigt hat. Aber man kann ihnen vorwerfen, dass sie seit jeher auf subtile Art versuchen Macht zu gewinnen und auszuüben über jene, die sie insgeheim verachten um sich diese zu Knechten zu machen. Geld und Besitz ist dabei bei ihnen seit jeher der primäre Machtfaktor.
Die besonders harte Prüfung, die das Judentum nun durchzumachen hatte unter dem Hitlerregime ist für mich nun wiederum ein theologischer Hinweis auf das Leiden Jesu und somit der Versuch das Judentum durch diese Leiden hindurch zum wahren Glauben und zum Heil zu führen.
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#54   methusalix †   22:54:51 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Netter Versuch, Samurai; möglicherweise auch wahr.
Samurai: @ Leblhuber: „Talmudjuden“ sind …
…Juden, die den Talmud studieren.
Trotzdem kommt das Wort „Talmudjude“ in dem schäbigen und abwertenden Sinn, wie es die Judenhetzer von kreuz.net einsetzen NICHT aus der Ecke, sondern daher:
August Rohling (* 15. Februar 1839 in Neuenkirchen; † 23. Januar 1931 in Salzburg) war ein Prager Kanonikus und Professor der katholischen Theologie. Er galt als wortgewaltiger Antisemit, der vor allem mit seiner Hetzschrift „Der Talmudjude“ von 1871 hervortrat.
Rohling wurde von den beiden österreichischen Reichstagsabgeordneten Georg Ritter von Schönerer (1841-1921) und Karl Lueger (1844-1910) unterstützt, die ebenfalls Antisemiten waren. [fett]In Deutschland wurde Rohlings Gedankengut vor allem durch den Bonifatius-Verein popularisiert. de.wikipedia.org/…/August_Rohling[fett]
Quelle: wikipediaMan sieht, wes Geistes Kind der Ausdruck „Talmudjude“ ist, der natürlich auch in der Nazizeit weite Verbreitung fand und von den miesen kleinen Epigonen der Nazis noch heute verwendet wird.
Für ein ganz besonders verschissenes „Schmankerl“ halte ich die Tatsache, dass so ein „Julius-Streicher-Vorläufer“ auch noch von einem „gut katholischem“ Verein, dem Bonifatius-Verein unterstützt wird.
Da sieht man mal, wie eng die Nazischweine mit den schwärzesten Katholiken zusammengearbeitet haben.
Und jetzt bin ich gespannt …
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#53   Samurai   22:52:36 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@ matt: Kurzgefasst: Die Juden sind Schuld
…an der Shoa, dem sogenannten Holocaust, richtig?
Shalom,
Samurai
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#52   matt   22:49:41 | Donnerstag, 28. Februar 2008
die Juden sind Rassisten, das ist für mich eine Tatsache…
und deshalb wurden sie auch Opfer eines Rassisten (der sich womöglich gerade an ihnen dabei inspiriert hat). Das nenne ich göttliche Gerechtigkeit.
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#51   Samurai   22:26:42 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@ Leblhuber: „Talmudjuden“ sind …
…Juden, die den Talmud studieren.
Wer einmal in Israel war, wird anfangs erstaunt sein, daß der Talmud nicht nur in Talmudschulen studiert wird, sonder auch anderenorts.
Nicht selten sieht man jüdische Israelis in einem Talmudfolianten (oft Taschenbuchausgaben in Dünndruck) lesen – im Cafe, an der Bushaltestelle, im Bus auf dem Weg zur Arbeit, im Wartezimmer des Arztes usw.
Aber das sind nicht unbedingt immer religiöse Juden, denn für viele ist der Talmud ein Buch mit Lebensweisheiten, Diskussionen der Vorfahren oder auch einfach historisch interessant.
Shalom,
Samurai
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#50   Leblhuber   22:18:55 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Matt:
das ist doch Quatsch, was Du hier auftischst. Diese Talmud-Juden halten alle anderen für Untermenschen. Das ist doch offensichtlich. Was willst Du Dir da vormachen. Aber der Knödelhuber ist ja gerne ein Untermensch. Den haben die Juden schon brav abgerichtet, dass er auch schön folgt.
Wer sind eigentlich DIE Talmudjuden? Das wüsste ich gerne. Du hast darüber offensichtlich meditiert und wirst es erkannt haben. So, wie Du über das Christentum nachsinnst und uns über Deine Erleuchtungen am Laufenden hältst.
Und was ist ein Untermensch? Antwort darauf gibt nur der Nazionalsozialismus und der Islam, wo der HARBI dem Untermenschen in etwa gleich kommt. Du scheinst Dich dort jedenfalls besser auszukennen als im kath. Glauben oder im Judentum.
Oder bist Du etwa nur ein sprachlich einigermaßen gewandter Schwadronierer?
In Österreich hat die Kaffeehausliteratur einen gewissen Stellenwert. Sie steht jedenfalls einige Stufen über dem Stammtisch. Wäre das Dein Metier? Leider ist deren Hochblüte bereits Geschichte.
Matt, wenn Du immer nur aus der Quelle Deines ICHs Deine Erkenntnisse schöpfst, bist Du demnächst am Ende.
Bis dahin amüsierst Du mich prächtig! :)3 :)3 :)3
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#49   Samurai   22:12:56 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Danke, Leblhuber…
…denn allein die Beispiele, die Du gebracht hast, zeigen deutlich, daß der Talmud kein Gesetz ist.
Nebenbei wurde von Nichtjuden zu oft Thora (hebr.:Weisung) mit Gesetz übersetzt – fälschlicherweise.
Shalom,
Samurai
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#48   matt   21:42:53 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Leblhuber Deine Logik überzeugt mich nicht…
das ist doch Quatsch, was Du hier auftischst. :-D Diese Talmud-Juden halten alle anderen für Untermenschen. Das ist doch offensichtlich. Was willst Du Dir da vormachen. Aber der Knödelhuber ist ja gerne ein Untermensch. Den haben die Juden schon brav abgerichtet, dass er auch schön folgt.
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#47   Leblhuber   21:31:38 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Alois Bischof:
talmud.faithweb.com/articles/man.html
Baba Mezia 114a-114b bezieht sich auf rituelle Handlungen.
Bava Metzia 114b:
Rabbi Shimon ben Yochai said: The graves of gentiles do not cause ritual impurity in a dwelling as it says (Ezekiel 34:31) „Now, you [Israel] are My sheep , the sheep of My pasture, you are Man (Adam)…“ You [Israel] are called Man (Adam) and gentiles are not called Man (Adam).
Adam heißt im hebräischen Mensch und Stammesgenosse. In obigem Text geht es um rituelle Reinheit, abgeleitet von Numeri 19,14. (NACHLESEN) Das Wort Adam bezieht sich daher auf Stammesgenossen, weil die rituelle Reinheit nur Juden und nicht Heiden betrifft.
In Talmud Gittin 47a zB.heißt ADAM Mensch und schließt die Heiden mit ein.
„A gentile has the ability to purchase land in Israel in order to dig holes and caves as it says (Psalms 115:16) „As for the heavens, the heavens are the Lord’s; but the earth He has given to mankind (Bnei Adam=sons of Adam).“
Es müsste eigentlich jetzt auch Ihnen klar sein, dass Sie nicht behaupten dürfen, der Talmud spreche den Heiden das Menschsein ab.
Ihr Hirn ist genauso von antisemitischem Gift geschädigt, wie das einiger, hier ihre braune Jauche ablassender Geschichtsrevisionisten.
Aber als Katholik sind Sie verpflichtet, bevor Sie ungeprüft Lügen verbreiten, sich zu informieren.
Sie beschmutzen mit solchen Verleumdungen den kath. Glauben und machen dieses Forum zum Gespött.
Ich habe keine Zeit, alle antijüdischen Lügen aufzudecken.
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#46   engelhardt †   15:08:09 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Die JUDEN!
Kann mal einer der anwesenden Judenhasser nachweisen:
1. Das all die angeblichen Zitate aus dem Talmud, die den Juden irgendwelche Horroransichten unterstellen auch aus dem Talmud stammen?
2. Das der Talmud irgendiw verbindlich fuer die Juden ist?
Meine Guete, seit 100 Jahren der selbe antisemitische Schrott. Lasst euch doch mal was neues einfallen.
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#45   Alois Bischof   14:50:34 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Über das Birkat-ha-minim
und anderen Talmudischen „toleranten“ Gebeten könnte man hier ganze Bücher vollschreiben. Grundsätzlich betet der offizielle Talmudische Jude mehr als 500 mal pro Jahr für die Vernichtung bzw. die „Entfernung“ der goyim (Heiden) und vor allem für die Ausrottung der Nazarener (der Christen bzw. der Christjuden) im 13. Tagessegen (Birkat-ha-minim).
Ferner spezifiert der offizielle Talmudlehrer daß Nichtjuden Tiere bzw. Bestien seien (Baba Mezia 114a-114b). Es wäre besser wenn Ape Foxman und seine Cliquen sich um die eigene Küche kümmern, ihre Küche des Unglaubens, über den Talmud und die Superioritätsansprüche der jüdischen ungläubigen Schriftlehrer, die sich des gleichen kategorischen Vokabulars bedienen wie dereinst die „arischen“ nationalsozialistischen Mörder.
Das alte Karfreitaggebet ist voller Liebe und wahrscheinlich geht es sogar auf jüdische Christen zurück, jedenfalls die „negativen Bezeichnungen“ wie „ungläubige“, „Erblendung“, „Dunkelheit“ usw. stammen aus den Schriften des Heiligen Paulus, eines wahren Juden. Denn echte Juden werden Christen. Mögen auch die übrigen verirrten Schäflein des Hauses Israel in das neue Gottesvolk, in die Kirche, hineingeführt werden durch Glaube an den einzig wahren Messias Jesus.
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#44   Strepto von Kokke   07:13:14 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@bei ner Tasse Kafe fiel mir grad so ein
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“
Noch so eine unverschämte Bitte, als wenn die Welt es nötig hätte sich zu bekehren.
Sollte man auch streichen, bevor die Welt merkt, wer damit gemeint ist.
Obwohl, – merkt die Welt überhaupt noch was?
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#43   matt   06:20:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
das ist ein guter Punkt… auch die Liberalen sind ja totalitär…
nämlich eben in Bezug auf ihre Liberalismusideologie, wo es nämlich kene Wahrheit geben darf, oder Menschen, die bestimmt für sie eintreten, sondern bloß Meinungen. Die Liberalen sind ja geistige Huren, die es mit einem jeden treiben, der sich an den sonstigen Buhlen nicht stört. Die Wahrheit wird sich mit so einem treulosen Schandweib und ihrer gottlosen Brut freilich nicht abgeben.
Und das ist wichtig für Christen einzusehen, dass sie sich dieser Ideologie nicht unterwerfen dürfen, so als obliegte ihr die Vorherrschaft und Moderation vor aller Überzeugung, wie die Hure es freilich gerne darstellen möchte. Heisst es etwa: im Anfang war die Hure?
Viele Geistliche sind nun auf dieses Schema hereingefallen und haben sich selbst zu Dienstboten der Hure gemacht und sind auch zum Teil ihren sündigen Gelüsten verfallen. Sie haben auf Gott vergessen und predigen Relativismus, Sünde und Ausschweifung. Sie sind vielmehr schon die Priester Babylons und verbreiten allerhand Lügen.
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#42   Nachtlaterne   05:50:29 | Donnerstag, 28. Februar 2008
die sogenannte ökumene…
…wünschht den einheitsbrei. christus soll ein gott unter vielen göttern sein, also ein götze unter götzen. in einer kirche haben somit christus, budha, shiva usw. zu stehen, die derwische zu tanzen, der gebetsteppich muss ausgerollt sein, die esoterik soll sich anbieten…
was würde gott sagen: du hast deine knie vor baal gebeugt!
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#41   Gotthard   23:26:49 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Heggi
Dabei ist es so, daß dieser Weihbischof im Kopf nicht ganz beieinander ist.
genau das nenne ich einen Schmieren-Forenbeitrag…
nichts genaues – aber immer mal drufffff !!!!!!!!!!
nicht über die Kopfzustände von Weihbischöfen sollte spekuliert werden, sondern über die mancher Foren-Schmierfinken…
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#40   Antirassist †   23:18:18 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: Sie haben die Preisfrage noch nicht beantwortet!
Oder traun Sie sich nicht?
Ihre Position diesbezüglich haben Sie nun klar dargelegt. Anschließen kann ich mich hier – insbesondere Ihrem Resümee – jedoch sicherlich nicht!
Schade eigentlich!
Vielleicht sollten Sie doch mal das eine oder andere vom Schmid-Verlag (z.B. Pinay oder „Die Verfinsterung der Kiche“) lesen? Kann Ihnen nur gut tun im Sinne Ihres Seelenheils! o^/
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#39   Rübezahl   23:14:15 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist
Nein – keine Fragen mehr.
Ihre Position diesbezüglich haben Sie nun klar dargelegt.
Anschließen kann ich mich hier – insbesondere Ihrem Resümee – jedoch sicherlich nicht!
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#38   Antirassist †   23:06:58 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: Genau das ist das Thema!
An Jesus Christus und seinem Kreuz entscheidet sich das Heil der Welt – nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv.
Der Hochw. Herr Ratzinger wird sich klar positionieren müssen: Ist er für Jesus Christus und den Dreifaltigen Gott oder ist er für Jahwe-Moloch, den gehörnten Pan, Osiris, den „Allmächtigen Baumeister Aller Welten“ (A. B. A. W.) oder sonst einen Götzen. :-!
Und so lange im neuen, vom Apostaten Montini „gestifteten“ Weiheritus geweiht wird, bei dem nicht klar gesagt wird, was konkret geweiht wird, sind die betreffenden Weihen als ungültig, weil anglikanisch oder sonst was anzusehen! o^/
Noch Fragen? :-|
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#37   Airbag   23:00:06 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Bruder Theophil
:)3 ich hätte heute Abend bestimmt nicht mehr gelacht.
Besten Dank :&)
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#36   Leblhuber   22:56:47 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Bruder Theophil:
Deine Geistesblitze kannst Du an wen anderen richten. An mich sind sie verschwendet!
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#35   Rübezahl   22:55:21 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist & „Ein Buch aus dem Verlag Anton A. Schmid“
Antirassist: „„Das Geheimnis der Riesen“ von Laurent Glauzy“
Wenn das eine Anspielung auf meinen Namen hier gewesen ist – so entlockten Sie mir damit gelungen einen Schmunzler :-]
Nichtsdestotrotz will ich in keiner Weise DIESEN Verlag unterstützen, vertreibt er doch u. a. auch äußerst zweifelhafte (noch sehr zurückhaltend formuliert) Literatur!
Siehe dazu eine Rezension des Users Anton A. Schmid bei Amazon zum Büchlein „Ratzingers römische Apostasie-Symbolik“:
„Dieses Heft legt mit unwiderlegbaren Bilddokumenten dar, daß in der römischen Kirche, die sich noch katholische Kirche nennt, ein Rückfall in das Heidentum vonstatten geht. Hauptverantwortlicher für diese Entwicklung ist der Priester (1) und Theologieprofessor Joseph Ratzinger, der als Benedikt XVI. die ihm folgenden Christen in den Glaubensabfall führt und die Welt über seine wahren Absichten bisher im Unklaren ließ. Er zeigte sich nach seiner Papst-Wahl als Förderer der Verehrung der heidnischen Götter Pan und Pros und sucht, wo es geht, das Kreuz zurückzudrängen, wie seine liturgische Kleidung am Tag seiner Amtseinführung auf dem Petersplatz in Rom und sein Wappen beweisen. Als vom Glauben abgefallener Apostat fühlt er sich mit dem römischen Kaiser Julian dem Apostaten verbunden und stürmt in eine Zukunft, die dem Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem förderlich sein dürfte.
(1) Seine Bischofsweihe ist zweifellos ungültig.“
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#34   Sozialkatholisch   22:51:50 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Leblhuber
Das hört sich alles gut und interessant an, käme echt auf einen Versuch bei den orthodoxen Juden an.
Aber mein geliebtes Kreuz.net meiden, das werde ich dann wohl doch nicht schaffen.
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#33   Bruder Theophil   22:51:43 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Knödlhuber
Ihre Schenkelklopfer sind grandios. Vor allem für Leute ohne Beine…
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#32   Antirassist †   22:47:30 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Leby: Mal eine persönliche Frage…
War das jetzt dein Werdegang…? :-|
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#31   Leblhuber   22:45:17 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Sozialkatholisch:
Bei den Juden hätten Sie es schwer!
1. Sie müssten sich entscheiden.
Was ist der Unteschied zwischen orthodoxen, konservativen und liberalen Juden?
Bei einer orthodox-jüdischen Hochzeit ist die Braut Jungfrau, die Schwiegermutter schwanger und der Rabbi ein Mann.
Bei einer konservativ-jüdischen Hochzeit ist die Braut schwanger, die Schwiegermutter auch und der Rabbi noch Jungfrau.
Bei einer liberal-jüdischen Hochzeit ist die Braut schwanger, die Rabbinerin schwanger und die Schwiegermutter ein Mann.
2. Wenn Sie sich entschieden haben, suchen Sie sich einen Rabbiner.
3. Dem schicken Sie ein schriftliches Ansuchen mit Lebenslauf und Begründung.
4. Sie werden, wenn Sie Glück haben und insistieren, nach ein paar Monaten vorgeladen.
5. Er fühlt Ihnen auf den Zahn. Warum wollen Sie konvertieren? Sind Sie nicht gut vorbereitet und gefallen ihm Ihre Antworten nicht, was die Regel ist, schmeißt er Sie entweder hinaus, oder teilt Ihnen mit, Sie sollen die nächsten paar Jahre überdenken, was Sie da eigentlich wollen und worauf Sie sich einlassen.
6. Sie insistieren nach 2 Jahren wieder und es gilt 5.
7. Sie lassen nicht locker, haben inzwischen schon einige Studien betrieben und sind wild entschlossen. Sie haben ihn überzeugt und er nimmt Sie als Kandidaten an.
8. Jetzt erst beginnt die eigentliche Arbeit. Lernen, lernen, lernen. Das dauert gut 2-3 Jahre.
9. Sie werden geprüft und haben bestanden.
10. Jetzt sind Sie Jude!!!
Aber meiden Sie dann kreuz.net!!! :-)
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#30   Heggi   22:43:15 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Gotthard
…jeder echte Religiöse schwört, dass sein Glaube die absolute Wahrheit ist – sondern würde er ihm nicht anhangen.
Mit dieser Feststellung haben Sie außnahmsweise mal recht. Aber das trifft auch auf den Liberalen zu, denn auch er glaubt an seinen „Heilsweg“, daß nämlich an seinem liberalen Wesen die Menschheit genesen soll.
Jedoch: wenn Sie vom Schierenjournalismus sprechen, dann dürfen Sie auch von einer „Schmierenökumenisnus“ reden. Morgen Abend ist mal wieder für mich so eine Gelegenheit, einen Weihbischof zu erleben, der sich über die Frage ausmären wird, was Protestanten und Katholiken noch trennt. Beim Häppchen ist S.Exz. froh gelaunt und so harmoniebedürftig, daß er so tun wird, als seien wir schon ganz dicht beieinander. Dabei ist es so, daß dieser Weihbischof im Kopf nicht ganz beieinander ist. Denn an der nächsten Ecke oder der nächsten Gelegenheit erzählt er natürlich im kleinen Kreis „ganz vertraulich“, daß mit den Lutheranern praktisch nichts mehr geht.
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#29   Antirassist †   22:39:19 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: Ein Buch aus dem Verlag Anton A. Schmid
Wie wäre es mit „Das Geheimnis der Riesen“ von Laurent Glauzy?
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#28   Sozialkatholisch   22:37:32 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Methobelix
Die richtige Antwort ist: SIE FLIEGEN RAUS!
Jetzt will der Obertolleranti dem Rabbi schon vorschreiben was er dann tun soll!
o.O
Und zwar hochkant und immer wieder.
Könnte auch ein Vorteil sein!
:-]
Das Judentum ist wohl die einzige nicht-missonierende Religion der Welt.
Aber unseren GerdEric hier den hamse sich dann doch eingeheimst!
:-|
Die sind derartig im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit (aber das hatte wir ja schon), dass sie das einfach nicht nötig haben.
Tja Methobelix, die kommen mitte Scheinwahrheit schon fast an dich ran!
:-D
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#27   Rübezahl   22:35:02 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist
was gibts zu gewinnen?
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#26   Antirassist †   22:32:46 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: Preisfrage
Warum wird Ihrer Meinung nach das/der Dialog mit dem Judentum dem „Ökumene-Sekretariat“ zugeschlagen, der/der Dialog mit dem Islam jedoch nicht? :-|
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#25   obelix †   22:29:47 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Sozi
Sozialkatholisch: @ Methobelix
>>Also der Rabbi weiss ja, dass er den bessern/wahreren Glauben hat, …<<
Er weiß das er ihn hat! Ich glaube das ich mich der Wahrheit nähern kann.
Klar, er ist ja auch nicht in Ihrer Position in der Hierarchie, sondern in der des Papstes.
Zu den Protestanten kann ich nur sagen das die vielen Spaltungen bei denen wohl von ihren vielen persönlichen (Scheinwahrheiten kommen)
Jetzt weiss ich endlich, wohin die vielen Spaltungen im Katholizismus führen! Dank für die Aufklärung!
>>Dreimal dürfen Sie raten, welche.<<
1) Er hat die projüdische Milchglasscheibe vieler Christen selber nicht vor seinem geistigen Auge?
2) Er hat Hörner?
3) Er ist nicht am Herzen beschnitten?
Alles falsch geraten (wie zu erwarten, bei Ihrem Unwissen über Religion).
Die richtige Antwort ist: SIE FLIEGEN RAUS!
Und zwar hochkant und immer wieder. Das Judentum ist wohl die einzige nicht-missonierende Religion der Welt. Die sind derartig im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit (aber das hatte wir ja schon), dass sie das einfach nicht nötig haben.
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#24   Rübezahl   22:21:47 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist
Sie zitieren aus dem Lexikon des Apostolats der Pallottiner (Limburg 1995):
„….gelegentlich spricht man auch von der Ö.[kumene] der Weltreligionen, insbes. der abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum, Islam.“
… und haben sich damit sichtliche Mühe gemacht, meiner „Forderung“ in sachlicher Weise nachzukommen.
Dies erkenne ich – unabhängig von Ihren anderen Ausführungen – an und bilde hiermit meinen Horizont bzgl. der begrifflichen Verwendung von „Ökumene“ weiter.
In Bezug auf „1964 contra 1974“ meinten wir Verschiedenes
Interessanter Weise habe ich dazu gerade folgendes gefunden:
Univ.-Ass. Dr. Roman Siebenrock (Uni Innsbruck): „NOSTRA AETATE. Die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen und ihre Wirkungsgeschichte. Ein Überblick.“
Zitat hieraus – in Auszügen:
„3.1 ENTWICKLUNGEN AUF DER KIRCHLICH-INSTITUTIONELLEN EBENE:
1960:
Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen (heute: Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen mit Dialog mit Judentum)
Sekretariat für den Dialog mit den Nichtglaubenden
1964:
Sekretariat für die nichtchristlichen Religionen
1988:
Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog.
Dem Rat ist zugeordnet: Päpstliche Kommission für die religiöse Beziehungen zu den Moslems.
Die Päpstliche Kommission für die Beziehungen zu den Juden [1974 eingerichtet] wurde dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen zugeordnet.“
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#23   Antirassist †   21:52:25 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: (Genau) lesen bildet!
Ihre herangetragenen Beispiele widerlegen doch in keiner Weise, dass der begriffliche Gebrauch des Wortes „Ökumene“ sich auf innerchristliche Beziehungen beschränkt
Und ob! Sonst hätte von Anfang an das Ökumene-Sekretariat Beas nicht mit dem Thema „Judentum“ befaßt werden dürfen usw.
Zitieren Sie mir aus einem aktuellen Lexikon, dass auch „Juden“ in den Begriff Ökumene eingeschlossen werden können
Gerne! Ich zitiere aus dem Lexikon des Apostolats der Pallottiner (Limburg 1995):
„Ö(kumene) meint ursprünglich den bewohnten Erdkreis; davon abgeleitet ist alles ‘ökumenisch’, was die über die ganze Erde verbreitete Kirche betrifft; schließlich versteht man heute unter Ö. die Beziehungen der noch getrennten Kirchen innerhalb der Gesamtchristenheit; gelegentlich spricht man auch von der Ö. der Weltreligionen, insbes. der abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum, Islam.“ (Paul Eisenkopf, S. 243)
Letztlich ist es eigentlich müßig, an dieser Stelle darüber noch weiter zu diskutieren.
Nein, nicht unbedingt! Es scheint nämlich so zu sein, daß die beiden Dinge – „echte“ Ökumene :(3 im Sinne eines berechtigten Strebens nach Einheit der Christen und >:) „Ökumenismus“ im Sinne des freimaurerischen Versuchs, eine Welteinheitsreligion zu schaffen – nicht sauber unterschieden werden. Und das kann böse enden…! :-S
Zum „Sekretariat für die Nichtchristen“: Vergleichen Sie Ihre mit meiner Aussage (1964 contra 1974) – schnackelt’s? :-)
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#22   Gotthard   21:49:00 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@alle Neunmalklugen
die Einleitung zu diesem Artikel ist und bleibt eine bewusste Irreführung der Leser – und damit Schmierenjournalismus!
Wer mit dem Stichwort „Ökumene“ und dessen Bedeutungsumfang auf Kriegsfuss steht, sollte dieses nicht verwenden, bestimmt nicht im Zusammenhang mit diesem Artikel.
Und der Rabbi hat doch absolut Recht: jeder echte Religiöse schwört, dass sein Glaube die absolute Wahrheit ist – sondern würde er ihm nicht anhangen.
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#21   Sozialkatholisch   21:37:53 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Anita
Reine Bücherweisheit, nachgeschaut habe ich noch nicht!
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#20   Anita Berber †   21:36:41 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Lieber Sozialkatholisch
Sie scheinen ja sehr informiert zu sein.
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#19   Sozialkatholisch   21:34:40 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Anita
Nicht nur die Juden sind (nur) woanders beschnitten.
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#18   Anita Berber †   21:30:44 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Er ist nicht am Herzen beschnitten?
Am Herzen beschnitten sind schon die Christen.
Die Juden sind ganz woanders beschnitten.
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#17   Rübezahl   21:30:34 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist
Ihre herangetragenen Beispiele widerlegen doch in keiner Weise, dass der begriffliche Gebrauch des Wortes „Ökumene“ sich auf innerchristliche Beziehungen beschränkt – ausschlaggebend für die inhaltliche Begrifflichkeit/Definition eines Wortes in deutscher Sprache sind immer noch die aktuellen Wörterbücher und Lexika (insbesondere dann, wenn es unter ihnen allen einen Konsens [!] in diesem Punkt gibt).
Zitieren Sie mir aus einem aktuellen Lexikon, dass auch „Juden“ in den Begriff Ökumene eingeschlossen werden können, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
Solange dies nicht der Fall ist, gehe ich persönlich weiterhin davon aus, dass mit dem Begriff „Ökumene“ nur der innerchristliche Bereich angesprochen ist.
Letztlich ist es eigentlich müßig, an dieser Stelle darüber noch weiter zu diskutieren.
Und was Sie mir mit:
„Laut Rahner/Vorgrimler (Kleines Konzilskompendium, Freiburg i. Br. 1967, 351) wurde das „Sekretariat für die Nichtchristen“ an Pfingsten 1964 gegründet! „
sagen wollen, ist mir ehrlich gesagt nicht klar.
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#16   Sozialkatholisch   21:28:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Methobelix
Also der Rabbi weiss ja, dass er den bessern/wahreren Glauben hat, als wir Katholiken. Genau wie das die Lutheraner, Baptisten und Anglikaner und alle anderen ja auch wissen; sonst gäbe es diese Religionen ja gar nicht.
Er weiß das er ihn hat! Ich glaube das ich mich der Wahrheit nähern kann.
Zu den Protestanten kann ich nur sagen das die vielen Spaltungen bei denen wohl von ihren vielen persönlichen (Scheinwahrheiten kommen)
Sollten Sie aber, was Gott verhüten möge, zum Entschluss kommen zum jüdischen Glauben konvertieren zu müssen
Wenn es nicht die Wahrheit ist soll Gott das natürlich verhüten, wenn doch soll er mich dahinführen, da habe ich keine Probleme!
und deswegen den Rabbi aufsuchen, werden Sie eine riesige Überraschung erleben. Dreimal dürfen Sie raten, welche.
1) Er hat die projüdische Milchglasscheibe vieler Christen selber nicht vor seinem geistigen Auge?
2) Er hat Hörner?
3) Er ist nicht am Herzen beschnitten?
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#15   Anita Berber †   21:26:37 | Mittwoch, 27. Februar 2008
werden Sie eine riesige Überraschung erleben. Dreimal dürfen Sie raten, welche.
Ich bin wohl ein bißchen dumm.
Welche denn?
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#14   obelix †   21:17:30 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Sozi
Sozialkatholisch: @ Methobelix
P.S.: Wenn ich was besseres/wahreres als den röm/katholischen Glauben finde konvertiere ich sofort!
Also der Rabbi weiss ja, dass er den bessern/wahreren Glauben hat, als wir Katholiken. Genau wie das die Lutheraner, Baptisten und Anglikaner und alle anderen ja auch wissen; sonst gäbe es diese Religionen ja gar nicht.
Sollten Sie aber, was Gott verhüten möge, zum Entschluss kommen zum jüdischen Glauben konvertieren zu müssen und deswegen den Rabbi aufsuchen, werden Sie eine riesige Überraschung erleben. Dreimal dürfen Sie raten, welche.
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#13   Antirassist †   21:06:26 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Rübezahl: Es gibt unterschiedliche Begriffe von Ökumene/Ökumenismus!
Hinweise darauf, daß auch der „Dialog“ zwischen Juden und Christen/Katholiken unter einen, wenn auch weiteren, Begriff von Ökumene fällt, gibt es außer dem bereits genannten noch viel mehr:
– die „Juden“ werden ähnlich wie die nichtkatholischen Christen mitunter „getrennte Brüder“ genannt,
– der genannte Marrane Johannes Oesterreicher nennt als möglichen Grund, daß Roncalli gerade das – erst neu gegründete! – Sekretariat für die Einheit der Christen mit dem Thema Judentum betraut hat, „die heilsgeschichtliche Rolle des jüdischen Volkes“,
– während des Konzils gab es Versuche, die jüdische Frage in einem Anhang zum Ökumenismusdekret abzuhandeln,
– im „ökumenischen“ Verhalten der „Konzilspäpste“ ist kaum ein Unterschied festzustellen, ob es sich im konkreten Fall um christliche oder nichtchristliche Dialogpartner handelt. :-S
Laut Rahner/Vorgrimler (Kleines Konzilskompendium, Freiburg i. Br. 1967, 351) wurde das „Sekretariat für die Nichtchristen“ an Pfingsten 1964 gegründet! :-P
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#12   Leblhuber   20:59:29 | Mittwoch, 27. Februar 2008
An alle Interessierten!
Damit nicht über diesen dümmlichen Artikel, sondern über das Original diskutiert werden kann,
hier eine vollständige Übersetzung. Zu finden auf
…ww.summorum-pontificum.de/meinung/kula.shtml
Das Original:
www.forward.com/articles/12731/
Und damit jeder lesen kann, wie das ALENU – Gebet, auf das Kula sich bezieht, lautet, hier der Text!
Darum freuen wir uns, die göttliche Königsherrschaft auf uns zu nehmen.
Darum hoffen wir zu dir, G~tt unser G~tt, bald die Verherrlichung deiner unwiderstehlichen Macht anzuschauen, regiere über die ganze Welt in Herrlichkeit, erhebe dich über die ganze Erde in deiner Würde. Die göttlichen Werte, die absoluten Werte, die wirkliche Wahrheit – sie alle müssen erscheinen; Mildtätigkeit und Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden, Ehrlichkeit und Weisheit, Mitgefühl und Liebe, Mut und Barmherzigkeit. Dahin muss die ganze Menschheit gebracht werden, alle Nationen, alle Kulturen, und jeder einzelne Mensch auf dieser Erde. Das erkennen und wissen alle Bewohner der Menschenwelt, dass dir jedes Knie sich beugt, jede Zunge schwört. Vor dir, G~tt unser G~tt, werden sie knieen und hinfallen, der Ehre deines Namens die Würde zollen (Alenu leschabeach)
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#11   Sozialkatholisch   20:55:53 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Methobelix
Trösten Sie sich, Sozi, der Rabbiner WEISS dass ER recht hat; und zwar schon ein paar tausend Jahre länger, als wir Katholiken. Wir sind nur die kleinen Epigonen der ersten wirklich monotheistischen Religion, die wie ein riesiger, unüberwindbarer Felsen in der Geschichte steht.
Entweder hast du für die Wahrheit nichts übrig, oder du tastest dich noch mehr am Rand dieser rum als ich gedacht hätte, oder du bist einfach inkonsequent.
Weil wenn diese wirklich deine Meinung ist solltest du konvertieren.
P.S.: Wenn ich was besseres/wahreres als den röm/katholischen Glauben finde konvertiere ich sofort!
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#10   Rübezahl   20:41:05 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@ Antirassist & Ökumene & Gotthard
Gotthard schrieb: „… dass unter Ökumene allein der Dialog und die Beziehungen und die Zusammenarbeit unter den christlichen Konfessionen bezeichnet wird.“
… dies ist zweifelsohne richtig – es geht hier rein um Begrifflichkeit. In keinem Lexikon werden Sie in Bezug auf „Ökumene“ etwas anderes finden.
Der Einleitungssatz des obigen Artikels:
„Ein Rabbiner hat das Problem des Ökumenismus beim Namen genannt. Es geht dabei nicht um ein aufrichtiges Gespräch, sondern um Höflichkeiten, Harmonie und Hirngespinste.“
erscheint in der Tat nicht besonders glücklich – wäre es doch passender (zum Inhalt des Artikels) gewesen, von „Problem des interreligiösen Dialogs“ zu sprechen (wie Gotthard auch bereits anführte).
Nichtsdestotrotz könnten die Äußerungen des Rabbis legitimer Weise aber wohl genauso auch auf die Ökumene angewendet werden.
Insofern erscheint der Ausfall von Gotthard:
„Diese Redaktion hat keine Ahnung oder ist schlicht und ergreifend bösartig und zersetzend!“ … „Das ist Schmieren-Journalismus!!!!!!!!!!!!!!“
letztlich doch ziemlich unangemessen.
Ihr Verweis, Antirassist, auf den LThK-Artikel kann jedoch in keiner Weise dazu beitragen, den Begriff „Ökumene“, welcher eine allgemein anerkannte Bedeutung innehat, zu relativieren.
Im übrigen:
Am 22.10.1974 errichtete Paul VI. eine Kommission für die religiösen Beziehungen mit den Juden als eigenständiges Amt.
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#9   methusalix †   20:33:07 | Mittwoch, 27. Februar 2008
grossartig, Sozi!
Sozialkatholisch: Rabbisch
>>… glaubt jeder, daß seine Wahrheit richtiger ist, als die der anderen.<<
Diese Aussage ist wirklich rabbisch, protestantisch, gotthardisch und noch vieles mehr.
Im nächsten Satz beweisen Sie, dass diese Aussage sehr traditionell-katholisch ist.
… der Wahrheit am besten, weitesten und sichersten nähern können.
Trösten Sie sich, Sozi, der Rabbiner WEISS dass ER recht hat; und zwar schon ein paar tausend Jahre länger, als wir Katholiken. Wir sind nur die kleinen Epigonen der ersten wirklich monotheistischen Religion, die wie ein riesiger, unüberwindbarer Felsen in der Geschichte steht.
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#8   Antirassist †   20:00:16 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Gotthard, unser (Sieben-)G’scheitle
Nur diese „katholische“ Redaktion scheint nicht zu wissen, dass unter Ökumene allein der Dialog und die Beziehungen und die Zusammenarbeit unter den christlichen Konfessionen bezeichnet wird.
Wir erklärt uns denn dann unser siebeng’scheites Gotthardle, warum es gerade Kardinal Bea in seiner „Eigenschaft als Präsident des Sekretariats für christliche Einheit“ war, der am 18.9.1960 von „Papst Johannes … den mündlichen Auftrag bekam, den Entwurf einer Erklärung über die inneren Beziehungen zwischen der Kirche und dem Volk Israel vorzubereiten“ (Prälat Johannes Oesterreicher, Kommentierende Einleitung zu Nostra aetate, in LThK² Ergänzungsband II, Freiburg i. Br. 1967, 406)? :-S
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#7   Sozialkatholisch   19:56:04 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Rabbisch
Ob liberal, traditionell, weltlich oder religiös: Irgendwo tief im Gewissen glaubt jeder, daß seine Wahrheit richtiger ist, als die der anderen.
Diese Aussage ist wirklich rabbisch, protestantisch, gotthardisch und noch vieles mehr.
Ich glaube das Jesus Christus die Wahrheit ist und das Jesus Christus seine hl. röm/kath. Kirche leitet und das wir uns durch ihn in der hl. Kirche der Wahrheit am besten, weitesten und sichersten nähern können. Jeder der sagt das er die Wahrheit vollkommen habe hat Entscheidendes noch nicht begriffen.
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#6   Artois †   19:35:01 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Gotthard
„unbescholtener Rabbiner“ … Der war gut!! Diese Formulierung geht in die Geschichte ein!
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#5   Gotthard   19:21:56 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@nachtlaterne
wir brauchen gescheitere leute,
Zustimmung!
Leute, die Texte verstehen und bei Manipulationen den Finger in die Wunde legen …
dieser Artikel versucht eine ungeheure Manipulation zulasten eines unbescholtenen amerikanischen Rabiners.
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#4   Nachtlaterne   19:13:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
eines steht jedenfalls fest:
wir brauchen gescheitere leute, menschen die weisheit von gott haben und nicht liberale, ach so humane, acho intellektuelle tolerantisten.
der ökumenismus sucht den toten einheitsbrei, genau wie der sozialismus. und diese einheit wird das große diktat schwerer vergehen gegen gottes schützende gebote.
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#3   Artois †   19:01:40 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@Gotthard
Nun bleib’ mal auf dem Teppich, mein lieber Freund!
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#2   Gotthard   18:58:54 | Mittwoch, 27. Februar 2008
eine dicke Lüge
Ein Rabbiner hat das Problem des Ökumenismus beim Namen genannt.
Diese Redaktion hat keine Ahnung oder ist schlicht und ergreifend bösartig und zersetzend!
Der Rabbiner hat mit keinem einzigen Wort vom „Ökumenismus“ gesprochen. Er scheint ein gebildeter Mann zu sein, der weiß wovon der spricht: vom interreligiösen Dialog.
Nur diese „katholische“ Redaktion scheint nicht zu wissen, dass unter Ökumene allein der Dialog und die Beziehungen und die Zusammenarbeit unter den christlichen Konfessionen bezeichnet wird.
Aber da die Pius-Sekte die Ökumene ablehnt, wird alles in einen Topf geworfen um anschließend sagen zu können: Seht, soooo schlimm ist das!
Das ist Schmieren-Journalismus!!!!!!!!!!!!!!
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