Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
Auf Dauer wird die lateinische Kirche nicht mit zwei Riten leben wollen: Ist das Motu Proprio der Anfang des Endes des Novus Ordo? Worte eines Pfarrers.
(kreuz.net) Die Entscheidung des Papstes, den Alten Ritus freizugeben, ist vermutlich ein Ereignis von
großer Bedeutung.
Das erklärt Hw. Henrik Jolie auf der Webseite der von ihm geleiteten Pfarrei Sankt Michael in Mühltal in der Diözese Mainz.
Der Heilige Vater habe mit der Freigabe des Alten Ritus Weichen gestellt, die das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern würden.
Pfarrer Jolie geht davon aus, daß die Kirche des Westens auf Dauer nicht mit zwei Riten leben will: „Eine »Reform der Reform« – Reform des Neuen Ritus auf dem Hintergrund des Alten Ritus – ist möglicherweise das Fernziel.“
Das habe der Papst in seinem Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ und in zahlreichen Schriften selber angedeutet: „Sicher ist aber auch, daß – zumindest nach menschlichem Ermessen – diesbezüglich noch viel Zeit vergehen wird.“
Es sei vorgesehen, daß Alter und Neuer Ritus bis zu diesem Zeitpunkt nebeneinander fortbestünden: „Eine Vermischung ist nicht sinnvoll und auch nicht erlaubt.“
Das bedeutet zum Beispiel, daß es im Alten Ritus nur männliche Ministranten und nur die Mundkommunion gebe: „Dies ist auch so beizubehalten, sofern der Papst oder die verantwortliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ nicht anders entscheiden.“
Dem einzelnen Pfarrer stehe hier keine anderslautende Entscheidung zu.
Hw. Jolie lädt seine Pfarrkinder ein, die Schönheit des Alten Ritus kennenzulernen. Dazu veranstaltet seine Pfarrgemeinde am 1. März im Pfarrsaal um 15.00 Uhr einen Vortrag über die Bedeutung der Alten Messe.
Im Anschluß daran können sich die Ministranten in der Kunst des Alten Ritus üben.
© Bild: Joe Brad, CC
Das erklärt Hw. Henrik Jolie auf der Webseite der von ihm geleiteten Pfarrei Sankt Michael in Mühltal in der Diözese Mainz.
Der Heilige Vater habe mit der Freigabe des Alten Ritus Weichen gestellt, die das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern würden.
Pfarrer Jolie geht davon aus, daß die Kirche des Westens auf Dauer nicht mit zwei Riten leben will: „Eine »Reform der Reform« – Reform des Neuen Ritus auf dem Hintergrund des Alten Ritus – ist möglicherweise das Fernziel.“
Das habe der Papst in seinem Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ und in zahlreichen Schriften selber angedeutet: „Sicher ist aber auch, daß – zumindest nach menschlichem Ermessen – diesbezüglich noch viel Zeit vergehen wird.“
Es sei vorgesehen, daß Alter und Neuer Ritus bis zu diesem Zeitpunkt nebeneinander fortbestünden: „Eine Vermischung ist nicht sinnvoll und auch nicht erlaubt.“
Das bedeutet zum Beispiel, daß es im Alten Ritus nur männliche Ministranten und nur die Mundkommunion gebe: „Dies ist auch so beizubehalten, sofern der Papst oder die verantwortliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ nicht anders entscheiden.“
Dem einzelnen Pfarrer stehe hier keine anderslautende Entscheidung zu.
Hw. Jolie lädt seine Pfarrkinder ein, die Schönheit des Alten Ritus kennenzulernen. Dazu veranstaltet seine Pfarrgemeinde am 1. März im Pfarrsaal um 15.00 Uhr einen Vortrag über die Bedeutung der Alten Messe.
Im Anschluß daran können sich die Ministranten in der Kunst des Alten Ritus üben.
© Bild: Joe Brad, CC
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Montag, 3. März 2008 10:57
pangelingua: @Maria Escorial
Es wäre wohl gut, wenn wir von der Polemik (sie kam von mir, sorry) zur Sachlichkeit übergingen.
Sie schreiben, „wenn die Tabernakel, in denen jetzt JESUS in der Eucharistischen Gestalt noch anwesend ist, leer sind, dann macht sich die Finsternis breit.“
Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Aber: Wenn ich sehe, welche Liturgien in den NOM-Kirchen „gefeiert“ werden, dann befürchte ich, dass Jesus schon längst sich eine neue Bleibe gesucht hat (ich verweise auf den hier kürzlich erschienenen Artikel über die Jesuiten).
Dann nennen Sie die Tridentiner „die schlimmsten Christenverfolger“, ohne zu bedenken, dass es gerade die NOM-Anhänger incl. unserer Bischöfe sind, die den Tridentinern Gottesdienste nach dem alten Ordo einfach entweder unmöglich machen bzw. Ihnen alle nur möglichen Steine in den Weg werfen. Warum gewährt man denen nicht, was man für sich selbst in Anspruch nimmt? Ein Glück, daß der Papst endlich einen Weg geöffnet hat. Ich kann nur sagen, daß ich mich in den meisten NOM-Messen fühle wie ein Reisender in einem fremden Land. Und keiner von uns ist damals 1970 gefragt worden, ob wir mit den Neuerungen auch einverstanden sind. Heute schreit schon jeder Popel, wen ein Pfarrer sich mal erlaubt, am Hochaltar zu zelebrieren. Hier begann vor Jahren eine Fronleichnamsmesse mit den hehren Worten: „Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, dass Du wieder bei uns bist“. Da wendet sich der Gast mit Grausen! Wie herrlich klang es einst: Cibavit eos ex adipe frumenti, alleluja“!
Sie schreiben, „wenn die Tabernakel, in denen jetzt JESUS in der Eucharistischen Gestalt noch anwesend ist, leer sind, dann macht sich die Finsternis breit.“
Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Aber: Wenn ich sehe, welche Liturgien in den NOM-Kirchen „gefeiert“ werden, dann befürchte ich, dass Jesus schon längst sich eine neue Bleibe gesucht hat (ich verweise auf den hier kürzlich erschienenen Artikel über die Jesuiten).
Dann nennen Sie die Tridentiner „die schlimmsten Christenverfolger“, ohne zu bedenken, dass es gerade die NOM-Anhänger incl. unserer Bischöfe sind, die den Tridentinern Gottesdienste nach dem alten Ordo einfach entweder unmöglich machen bzw. Ihnen alle nur möglichen Steine in den Weg werfen. Warum gewährt man denen nicht, was man für sich selbst in Anspruch nimmt? Ein Glück, daß der Papst endlich einen Weg geöffnet hat. Ich kann nur sagen, daß ich mich in den meisten NOM-Messen fühle wie ein Reisender in einem fremden Land. Und keiner von uns ist damals 1970 gefragt worden, ob wir mit den Neuerungen auch einverstanden sind. Heute schreit schon jeder Popel, wen ein Pfarrer sich mal erlaubt, am Hochaltar zu zelebrieren. Hier begann vor Jahren eine Fronleichnamsmesse mit den hehren Worten: „Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, dass Du wieder bei uns bist“. Da wendet sich der Gast mit Grausen! Wie herrlich klang es einst: Cibavit eos ex adipe frumenti, alleluja“!
Sonntag, 2. März 2008 23:14
Maria Escorial: @pangelingua die Finsterste Hölle ist schon jetzt
bei Dir, denn Du weisst nicht was Du redest resp. schreibst!! Wenn Du Dein Gehirn einschalten würdest, dann solltest Du erkennen, dass die alte Messe nicht in allen Ländern gefeiert wird (und auch in Zukunft wird das so sein) und wenn die Tabernakel, in denen jetzt JESUS in der Eucharistischen Gestalt noch anwesend ist leer sind, dann macht sich die Finsternis breit. Das sieht jeder wahrhaft gläubige Katholik genauso. Es gibt aber Tridentiner-Fanatiker, die sind schon wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, so ein „pangelingua“ wie Du. Diese Tridentiner-Fanatiker sind die schlimmsten Christenverfolger zumindest verbal. Hoffen wir dass sie sich rechtzeitig zur Liebe Christi bekehren, Jesus (und auch Johannes) sagten Wer sagt er liebt Gott, aber seinen Bruder (Schwester) hasst ist in der Finsternis.
Samstag, 1. März 2008 20:59
pangelingua: Maria Escorial, die weise Prophetin!
Wenn der Novo Ordo für ungültig erklärt wird, stirbt der mystische Leib Christi in kürzester Zeit und wir haben die Finsterste Hölle auf Erden:Ein Glück, dass Paul VI. uns im Jahr 1970 endlich aus der finstersten Hölle errettet hat, in der die Menschheit bis dahin ja bis zum Hals steckte! Maria Escorial, du weise Prophetin, glaubst Du wirklich an den Blödsinn, den Du hier verzapfst?
Samstag, 1. März 2008 19:24
Maria Escorial: sollte der Novo Ordo für ungültig erklärt werden
von Papst Benedikt, dann haben wir den falschen Propheten entlarvt auf dem Peterssitz! Denn die römische Kirche hat viele Riten die gültig sind! Es kommt nur darauf an, ob der Zelebrant gläubig, würdig und korrekt zelebriert, NICHT das LATEIN rettet die Katholische Kirche sondern das regelmässige Beichten der Sünden und der würdige Empfang der Hl. Kommunion, kniend und aus der Hand des Priesters in den Mund. Alles andere ist zweitrangig. Wenn der Novo Ordo für ungültig erklärt wird, stirbt der mystische Leib Christi in kürzester Zeit und wir haben die Finsterste Hölle auf Erden.
Samstag, 1. März 2008 10:18
Don Camillo: «Herr Pfarrer»,
fragt Lothar Matthäus, «ist es eine Sünde, wenn ich sonntags Fussball spiele?» – «Das nicht, aber wie Du spielst!»
Freitag, 29. Februar 2008 22:49
turk: Trotzdem, derzeit sieht es so aus
Während im Falle der Ministrantinnen bei legitimer Verwendung der außerordentlichen Form im Hinblick
auf die mit derselben Form verbundenen Gläubigen und somit aus pastoralen Gründen auf diese verzichtet
werden kann und wohl meistens auch soll, kann im Falle des Kommunionempfanges eben im Einzelfall rechtmäßig
(derzeit) keine Verweigerung passieren, wenn eine regional zulässige und würdig angedeutete Kommunionform
angewendet werden will, die nicht der knieenden Mundkommunion entspricht. Es wird an den wachsenden Möglichkeiten
für die ältere Disziplin vor allem in der Übergangszeit auch von Seiten der ständig in dieser Form
unterwegs befindlichen Gläubigen zu tolerieren sein, daß noch nicht alle Besucher der nunmehr gleichgestellten
Form in dem einen Römischen Ritus „so weit“ sind.
Nein, Kommunionhelfer und ständige Konkonsekration sind im Gegensatz zu den rechtlich nicht abgesicherten Fragen der Ministrantinnen und des Kommunionempfanges beim aktuellen Stand der „tridentinischen“ Form des Römischen Ritus nicht möglich und somit ausgeschlossen. Ich denke auch nicht, daß dies zur gegenseitigen Befruchtung gehört, an die der Papst gedacht hat.
Und wenn hier von der Ansage vor jeder Heiligen Messe die Rede ist, daß nur die Mundkommunion vorgesehen wäre, dann kann zwar vom Zelebranten und von Gläubigen erhofft werden, das entsprechende Ziel zu erreichen, aber es besteht trotzdem nicht das Recht, die Kommunion im Einzelfall zu verweigern, wenn keine objektiven Gründe (Exkommunik…
Nein, Kommunionhelfer und ständige Konkonsekration sind im Gegensatz zu den rechtlich nicht abgesicherten Fragen der Ministrantinnen und des Kommunionempfanges beim aktuellen Stand der „tridentinischen“ Form des Römischen Ritus nicht möglich und somit ausgeschlossen. Ich denke auch nicht, daß dies zur gegenseitigen Befruchtung gehört, an die der Papst gedacht hat.
Und wenn hier von der Ansage vor jeder Heiligen Messe die Rede ist, daß nur die Mundkommunion vorgesehen wäre, dann kann zwar vom Zelebranten und von Gläubigen erhofft werden, das entsprechende Ziel zu erreichen, aber es besteht trotzdem nicht das Recht, die Kommunion im Einzelfall zu verweigern, wenn keine objektiven Gründe (Exkommunik…
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