Zölibat
„Wenn wir so weitermachen, kommt der Karren irgendwann zum Stehen“
Zwei Pfarreien in der Diözese Linz haben die Aufgabe der priesterlichen Ehelosigkeit gefordert. Der zuständige Ortsbischof reagiert auf die aufsässigen Funktionäre prompt und mit Wohlwollen.
Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz
Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz
© Pressefoto DonBosco.at
(kreuz.net, Linz) In der nach links abgedrifteten Diözese Linz in Oberösterreich fordern gleich mehrere Pfarreien die Einführung der Priesterehe.

Der Pfarrgemeinderat der 1000 Seelen Gemeinde Dorf an der Pram äußerte sich diesbezüglich in einem Brief an den Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Rieder Rundschau’.

Die Pfarrfunktionäre fordern den Diözesanbischof auf, sich in der Bischofskonferenz für die Priesterehe einzusetzen:

Der zunehmende angebliche Priestermangel sei zu einem Gutteil hausgemacht. Es gäbe für das Amt genug berufene Leute.

Scheitern würde es in sehr vielen Fällen „nur“ am Zölibat – zitiert die ‘Rieder Rundschau’ die Mitteilung des Pfarrgemeinderates.

In der Gegend gäbe es nicht wenige Priester, die „aus zölibatären Gründen“ ihren Dienst nicht wieder aufnehmen könnten.

Alltägliche Mißstände in Linz
Der Weblog 'Cathcon.blogspot.com' sammelt regelmäßig den Liturgiealltag in Linz: Viele Bilder zeigen "heimliche Frauenpriester" - Pastoralassistentinnen am Altar.Oberes Bild: Kindergottesdienst in der Pfarrei Urfahr in Linz.

Unteres Bild: "Eine komplett neue Sicht" der Pfarrkirche Karning.Konsekration eines beleuchteten Altars in Linz. 'Cathcon' hofft, daß der "Geist des Konzils" in dem Altar eingesperrt ist.

Der Obmann des Pfarrgemeinderates, Helmut Schneiderbauer, glaubt, daß „jeder“ Priester kenne, die heimlich mit einer Konkubine lebten. Wenn ein Priester aber „ehrlich“ sei und „seine Lage“ bekenne, werde er bestraft und müsse gehen.

Der Pfarrgemeinderat von Dorf an der Pram hat bereits im Herbst 2007 beschlossen, dem Bischof zu schreiben.

Pfarrgemeinderatsobmann Schneiderbauer dementierte ein Gerücht, daß der Brief mit einem im September bevorstehenden Pfarrerwechsel zusammenhänge.

Er glaubt, daß, „wenn wir so weitermachen, der Karren irgendwann zum Stehen“ komme.

Schneiderbauer überschätzt offenbar sein Amt: „Wenn das Kirchenvolk und der Pfarrgemeinderat solche Leute für geeignet halten, Dienst in der Kirche zu versehen, frage ich mich, warum nicht?“

Bischof Schwarz reagierte sogleich auf den Protest. Er ließ ausrichten, den Zölibat bei der Bischofskonferenz im März ansprechen zu wollen.

Schneiderbauer erklärt dazu, daß das schon öfter versprochen worden sei: „Aber wer weiß?“

Ihm geht es darum, zu vermitteln, was „die Basis“ denke. Zugleich möchte er andere Pfarren ermutigen, dasselbe zu tun.

Dazu bot die jüngste Ausgabe der Linzer ‘Kirchenzeitung’ Platz.

In dem Blatt fordert auch der Pfarrgemeinderat von Schwertberg im nördlichen Mühlviertel „mutige Schritte für eine verantwortungsvolle Entwicklung der Seelsorge“.

Das Gremium verfaßte ebenfalls einen offenen Brief an Bischof Schwarz.

Die derzeit gängige Praxis, vakant werdende Stellen einfach dem Nachbarpfarrer „umzuhängen“, sei nicht sinnvoll.

Die Pfarrei Schwertberg wird von einem 37jährigen Priester, Hw. Thomas Lechner, betreut.

Der Geistliche freute sich, daß Mons. Schwarz den Brief umgehend beantwortet und dem Pfarrgemeinderat ein Gespräch versprochen hat.
      
49 Lesermeinungen
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#49   Benedikt   01:24:57 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Typ
Gut, dann haben wir anschließend viele neue Priester. Was wir aber nicht haben sind Pfarrer, oder andere Priester in der Seelsorge.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe Bedenken bei diesem Modell. Möglicherweise Kleingläubigkeit, aber so ist es halt.
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#48   Typ   01:14:03 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Benedikt
Es ging mir auch nur darum zu zeigen, dass Priester kein „Fulltime-Job“ sein muss.
Und auf welchen Unterschied zwischen Arbeitsleben und Ordens-Arbeitsleben Sie hinauswollen, weiß ich auch nicht.
Ein Jesuit, der im Hauptberuf Astrophysiker ist und z.B. an der Päpstlichen Sternwarte arbeitet, ist eben im Hauptberuf Physiker und agiert möglicherweise nur am Sonntag als Priester, indem er Messaufhilfen macht.
Warum also sollte jemand, der Astrophysiker ist und die erforderliche theologische Eignung mitbringt, nicht auch zum Priester geweiht werden können und dann „nebenamtlich“ am Sonntag Messaushilfen übernehmen?
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#47   Benedikt   01:09:13 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Typ
Bei allem Respekt, aber zwischen einem Arbeitsleben in einer Ordensgemeinschaft und dem weltlichen Arbeitsleben bestehen noch gewisse Unterschiede. Vor allem haben diese Patres keine Pfarrei zu leiten.
Wenn Sie mich für einen Traditionalisten halten sind Sie auch auf dem Holzweg.
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#46   Typ   00:55:15 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Benedikt
In Ordensgemeinschaften ist das aber auch heute gang und gäbe: Ein Mitbruder ist z.B. im Hauptberuf Lehrer, Verwalter, Verlagsleiter, Arzt, Therapeut, Hochschuldozent oder sonst etwas, und dort, wo liturgischer Bedarf besteht (Konventmesse, Aushilfen in anderen Gemeinden, Krankenhäusern etc.), agiert er dann – unentgeltlich, von Mess-Stipendien einmal abgesehen! – als „Sakramentenspender“. Ähnlich auch früher die vielen „Geistlichen Studienräte“: Diözesanpriester mit Hauptberuf Lehrer.
Das gibt es seit Jahrhunderten. Sie halten wohl nicht viel von der Tradition.
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#45   Benedikt   23:40:52 | Dienstag, 4. März 2008
@ Puchil
Grundsätzlich darf so eine wichtige Frage, ob es die Sakramente, besonders die Eucharistie, in jeder Gemeinde vor Ort noch gibt oder nicht, nicht am Geld scheitern.
Außerdem müssen nicht alle Priester „hauptamtlich“ tätig sein. Es gibt die Möglichkeit bei früher Pension oder Rente seine verbleibende Kraft als Priester zur Verfügung zu stellen. Es gibt die Möglichkeit ehrenamtlich – wie die meisten verheirateten Diakone – Priester zu sein. Hier sind kreative Lösungen gefragt.
Was ist das jetzt – der Priester als Sakramentenautomat? Das Altaristenwesen haben wir ja eigentlich überwunden.
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#44   FiliusEcclesiae   13:52:25 | Sonntag, 2. März 2008
@F. Geyer: Ein Bischof, der nichts tun kann (?), oder nichts tun will
Nein ich bin traurig dass der Bischof hadlungsunfähig ist und offensichtlich nichts tun kann.
nichts tun kann (?), oder nichts tun will – für die Gläubigen, die aufsichtslosen Pfarren unter der Führung von Häretikern zugeteilt sind, ist das Endergebnis dasselbe, ob der Bischof seine Amtspflichten nicht erfüllen kann, oder nicht erfüllen will.
Wenn eine Pfarre häretisch und liturgisch romuntreu geführt wird, darf man zu dieser Pfarre eben nicht gehen: Möglicherweise könnte dies auch das gesamte Bistum betreffen!
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#43   leshandl1   13:46:23 | Sonntag, 2. März 2008
Nur Mut
ihr PGR in OÖ! Die Diözese Linz soll an dem Thema dran bleiben, auch wenn es den Pharisäern nicht passt! Zölibat führt gerade in unserer Zeit zu einer teilweise negativen Auslese – also zB Priester, die weit entfernt von ihrer Gemeinde „leben“.
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#42   Florian Geyer   10:37:09 | Sonntag, 2. März 2008
Exbochumer
„Vielleicht will der Bischof auch einfach nichts tun???“
Nei der Bischof würde zwar gerne, kann aber nicht da seine Exzellenz leider sehr sehr schwach, feige, faul und träge ist
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#41   ExBochumer †   22:03:47 | Freitag, 29. Februar 2008
Der Bischof von Linz
Nein ich bin traurig dass der Bischof hadlungsunfähig ist und offensichtlich nichts tun kann.
Vielleicht will der Bischof auch einfach nichts tun???
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#40   Puchil2 †   19:21:19 | Freitag, 29. Februar 2008
An Filius Ecclesiae
Darin, dass vor einigen Tagen die Diözese Linz in Würzburg für ihre Modelle einer „lebendigen Seelsorge“ ausgezeichnet worden ist.
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#39   FiliusEcclesiae   19:08:41 | Freitag, 29. Februar 2008
Der frühere Bischof Maximilian Aichern von Linz und dessen Diözese, worin liegt der Unterschied zu
zahlreichen anderen deutschen Bischöfen und ihrer Diözesen?
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#38   Florian Geyer   19:05:16 | Freitag, 29. Februar 2008
FiliusEcclesiae
Nein ich bin traurig dass der Bischof hadlungsunfähig ist und offensichtlich nichts tun kann.
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#37   FiliusEcclesiae   18:57:44 | Freitag, 29. Februar 2008
@F. Geyer: Stellen Sie sich etwa gegen den damaligen, päpstlich ernannten Ortsbischof?
Linz ist eine Revolutionsdiözese. Nichts freut die Funktionäre mehr wie das leere Priestersemnar da des „Begründungen“ für das pastoralassistentInnenunwesen liefert. Man ergibt sich dem Fragwürdiigen Drang nach Permanentrevolution, erfindet Gründe afür und rechtfertigt sie mit Primitivfloskel wie „lebendige Gemeinde“ oder „geschwisterlicher Dialog“. Die Funktionäre in Linz sind aber gut vernetzt und halten ideologisch zusammen das muss man ihnen lassen. Auch wird die Psychodialektix von den bassrevolutionären gut beherrscht was „lebendige Gemeinde“ und ähnliches Schwachsinnsvokabular beweist welches polarisiert und meinungsgegner unter Druck setzt da diese ja dann nicht für eine „lebendige Gemeinde“ (was soll das überhaupt sein?) wären.
Stellen Sie sich etwa gegen den damaligen, päpstlich ernannten Ortsbischof?
Der Ortsbischof trug doch zweifellos all das mit, was Sie beklagen.
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#36   Puchil2 †   18:53:58 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer und F.Geyer
ExBochumer. Sie sind wohl noch nie in Linz gewesen und haben sich noch nie vor Ort selber ein Bild gemacht. Sie glauben einachen den Horrorgeschichten die hier von bestimmter Seite verbreitet werden, So einfach sollten sie sich aber nicht machen.
Florian Geyer: Lebendige Gemeinden können sie unter anderem dort erlebe, wo man es sich in anderen Diözesen nicht merh vorstellen kann: In Pfarren ohne Priester am Ort, getragen von engagierten Laien, die von Bischof Maximilian immer wieder ermutigt worden sind, auch in schwerer Zeit Verantwortung in der Kirche zu übernehmen.
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#35   Florian Geyer   18:43:59 | Freitag, 29. Februar 2008
Puchil2
Linz ist eine Revolutionsdiözese. Nichts freut die Funktionäre mehr wie das leere Priestersemnar da des „Begründungen“ für das pastoralassistentInnenunwesen liefert. Man ergibt sich dem Fragwürdiigen Drang nach Permanentrevolution, erfindet Gründe afür und rechtfertigt sie mit Primitivfloskel wie „lebendige Gemeinde“ oder „geschwisterlicher Dialog“. Die Funktionäre in Linz sind aber gut vernetzt und halten ideologisch zusammen das muss man ihnen lassen. Auch wird die Psychodialektix von den bassrevolutionären gut beherrscht was „lebendige Gemeinde“ und ähnliches Schwachsinnsvokabular beweist welches polarisiert und meinungsgegner unter Druck setzt da diese ja dann nicht für eine „lebendige Gemeinde“ (was soll das überhaupt sein?) wären.
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#34   ExBochumer †   18:43:23 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Puchil2
Bischof Maximilian hatte einen Stab von ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zum Großteil auch heute – Gott sei Dank – in der Diözese tätig sind. In seiner Ära entwickelte sich eine lebendig Ortskirche, nicht zuletzt durch den Einsatz von Laien, eine Lebendigkeit, um die uns so manch andere Diözese – oft allerdings nur unter vorgehaltener Hand – beneidet.
Geht’s eigentlich noch? Selten habe ich etwas realitätsfernes und dummes Geschreibe gelesen. Im Bistum Linz herrscht Anarchie gegenüber Rom und dem Hl. Vater.
Stichworte: CD –- Golatz –- Messsimulierender Diakon –- Laienpredigten –- [Aufzählung kann beliebig fortgesetzt werden]
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#33   Puchil2 †   18:36:00 | Freitag, 29. Februar 2008
An FlorianGeyer
Bischof Maximilian hatte einen Stab von ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zum Großteil auch heute – Gott sei Dank – in der Diözese tätig sind. In seiner Ära entwickelte sich eine lebendig Ortskirche, nicht zuletzt durch den Einsatz von Laien, eine Lebendigkeit, um die uns so manch andere Diözese – oft allerdings nur unter vorgehaltener Hand – beneidet.
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#32   FiliusEcclesiae   18:31:34 | Freitag, 29. Februar 2008
@F. Geyer: Das kann man von den rechtgläubigen Katholik auch sagen!
Bischof Aichern hat nicht die Zeichen der Zeit erkannt sondern machte den Fehler mit revolutionären kräften den Ausgleich zu suchen was NIE gelingen kann da dese nur die Sprache der Macht und der Härte akzeptieren obwohl sie sich mmer auf Toleranz und Basisdemokratie berufen!
Auch die rechtgläubigen Katholiken verstehen nur diese Sprache, selbst wenn es Irrlehrer und Modernisten sind, die diese Sprache sprechen.
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#31   Florian Geyer   18:26:20 | Freitag, 29. Februar 2008
An Puchil2
Bischof Aichern hat nicht die Zeichen der Zeit erkannt sondern machte den Fehler mit revolutionären kräften den Ausgleich zu suchen was NIE gelingen kann da dese nur die Sprache der Macht und der Härte akzeptieren obwohl sie sich mmer auf Toleranz und Basisdemokratie berufen !
Es ist überhaupt so dass die Kirche durch das laienrevolutionsprogramm so dermaßen unmöglch gemacht wird dass die Leute (zurecht) sich oft entsetzt abwenden und entweder traditonelee Zuflucht suchen oder gar aus Zorn zur FSSPX gehen was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Früher wurden die Kirche bekämpft indem man die Gläubigen verfolgte, heute hat sich der Teufel selber in die Krche eingeschlichen und verdirbt diese von innen mit Ideologien die als basischristlich beschrieben werden.
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#30   FiliusEcclesiae   18:08:53 | Freitag, 29. Februar 2008
Bischof Maximilian Aichern ist schon lange nicht mehr Bischof von Linz
Bischof Maximilian Aichern war kein seniler Mann, sondern er hat die Zeichen der Zeit erkannt und vieles auf den Weg gebracht, was zukunftsweisend für die ganze Kirche sein wird.
?
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#29   Puchil2 †   18:03:28 | Freitag, 29. Februar 2008
An Florian Geyer
Bischof Maximilian Aichern war kein seniler Mann, sondern er hat die Zeichen der Zeit erkannt und vieles auf den Weg gebracht, was zukunftsweisend für die ganze Kirche sein wird.
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#28   Florian Geyer   15:31:04 | Freitag, 29. Februar 2008
nunja
es weiß doch jeder dass die Diözese Linz felsenfest in gewissen Händen ist. Der Exbschof war zu seinil um zu erkennen welches Unwesen getrieben wird. Bschof Schwarz ist der Verantwortliche aber er tut nicht gegen die verrückt gewordenen Laienrevolutionäre. Linz ist imho nicht mehr Teil der Weltkirche
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#27   ttoni   14:05:26 | Freitag, 29. Februar 2008
es stimmt ja – leider
was puchil2 schreibt.
und wer mit offenen augen & herzen in und mit der kirche lebt, muss leider zu oft erkennen: es sind zuwenige, die „es fassen“ koennen.
noch etwas zur kirche in oberösterreich: ich war immer so fasziniert von dem vielen, das es da gab: dieses breite spektrum, diese fülle. die letzten beiden jahre verbrachte ich dann im land ober der enns – und meine faszination verflüchtigte sich. leider …
lieber puchil, darf ich dich kontaktieren?
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#26   Strepto von Kokke   14:02:41 | Freitag, 29. Februar 2008
@Purchil
Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen: Die Evangelische Kirche hat genügend Pastoren. In manchen Gegenden sogar einen Überschuss. Das ist doch kein Zufall!
Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, – es gibt keine „Evangelische Kirche.“ – Es gibt nur eine Gemeinschaft Abgefallener, die sich einblöden Kirche zu sein.
Von daher hat diese Gemeinschaft nicht mehr als Männer und Frauen die verheiratet sein dürfen, selber glaubend mehr als nur einem Irrtum vorzustehen, in diesem Irrtum ein wenig „Kirche“ spielen und dabei gelegentlich auch nicht davor zurückschrecken sich noch vor dem Tode scheiden zu lassen, damit das Elend schon hier auf Erden seinen Anfang nimmt.
In ihrer dämonischen Verstocktheit reden sie sich ihr Handeln schön und sprechen dann von gescheiterten Beziehungen, die sie aber in bester Freundschaft und zum Wohle aller beendet sehen wollen.
Mir kommen dann immer die Tränen, über soviel Heuchelei.
Der Zölibat hält keine Berufungen ab. Der Zölibat hebt die wahre Berufung auf eine derart erhabene, mit und in Christus verbundene Dimension, die zu erkennen den meisten Flachgeistern unserer Zeit nicht gegeben ist.
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#25   Puchil2 †   13:27:53 | Freitag, 29. Februar 2008
An ElensterSünder
Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen: Der Zölibat hält viele Berufungen ab.
Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen: Die Evangelische Kirche hat genügend Pastoren. In manchen Gegenden sogar einen Überschuss. Das ist doch kein Zufall!
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#24   Elendester Sünder   13:15:43 | Freitag, 29. Februar 2008
Judas in der Priesterausbildung
Ewig dieses scheinheilige Gerede, der Zölibat würde Berufungen verhindern. Die Ursache des Übels liegt in den faulen Priesterseminaren.
Mehr Berufungen nützen gar nichts, solange die Seminare fest in den Händen marxistischer, materialistischer Ketzer bleiben.
Was nützt eine Berufung, wenn wir am Ende doch nur einen zum Priester geweihten Judas mehr bekommen?
Es ist auch scheinheilig zu behaupten, katholische Familie und Priesterberuf wären miteinander vereinbar. Das eine wie das andere ist für sich allein schon kaum mehr möglich. Nur noch unter größten Opfern. Beides gleichzeitig wäre unmöglich.
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#23   ExBochumer †   11:55:28 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Bussmann
Warum haben Sie die römisch-katholische Kirche nicht verlassen? – Denn römisch-katholisch sind Sie schon lange nicht mehr, wenn man Ihr Geschreibsel hier so liest.
Gehen Sie doch zu dieser obskuren FrauenPriesterVereinigung, da können Sie sich austoben.
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#22   Puchil2 †   11:44:57 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer
Nochmals zum Mitschreiben:
Ich spreche nicht vom „Zwangszölibat“, sondern von der zwanghaften Koppelung zwischen Priesterberuf und Zölibat.
Ja, schade, dass die Kirche nicht-zölibatäre Berufungen nicht annimmt!
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#21   ExBochumer †   11:39:47 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Puchil2
Nochmals zum Mitschreiben:
Es gibt kein Zwangszölibat. Und zum Priestersein gehört nuneinmal die Übernahme der freiwilligen Ehelosigkeit.
Und wenn Sie schon „Berufung“ ansprechen: Zur Berufung gehört auch immer die Annahme durch den Bischof bzw. Ordensoberen.
Sie schrieben ferner:
„Hier sind kreative Lösungen gefragt.“
Gegenfrage: Ebensolche „kreative Lösungen“ wie in den liturgischen Missbräuchen zu Tage treten? Da sprechen Pastoralassisten und -innen die Wandlungsworte, da simuliert ein Diakon schon mal eine Hl. Messe usw. usw.
Der Bischof von Linz zeigt in zunehmender Art und Weise seine völlige Inkompetenz und ein abweichlerisches „Geeiere“ von den Weisungen unserer hl. katholischen Kirche.
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#20   Puchil2 †   11:32:29 | Freitag, 29. Februar 2008
An ExBochumer
Halten sie es für möglich, dass sich jemand zum Priester berufen fühlt, aber nicht zur Ehelosigkeit? Es geht um die zwanghafte Koppelung zwischen Priesterberuf und Zölibat.
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#19   ExBochumer †   11:26:53 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Bussmann
Ich weiß echt nicht, warum Sie immer wieder auf dem sogenannten „PFLICHT“-Zölibat herumreiten. Kaufen Sie sich lieber ein Pferd.
Jeder Priesteramtskandidat entscheidet sich aus freiem Willen für die Ehelosigkeit. Er wird nicht gezwungen.
Wann lernt das auch der/die Letzte, der immer wieder auf seinem „Steckenpferd“ herumreitet?
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#18   Puchil2 †   11:23:04 | Freitag, 29. Februar 2008
An Alkuin
Ich habe wegen des Zölibates den Priesterberuf aufgeben müssen. In der Diözese Linz leben 150 verheiratete Priester ohne Amt, von denen nach einer Umfrage 70 bereit wären, wieder priesterliche Aufgaben zu übernehmen.
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#17   Alkuin   11:18:53 | Freitag, 29. Februar 2008
Wer geht hin?
Der Priestermangel ist m.E. nicht ein Produkt des Zölibats, sondern das Produkt einer zunehmender religionsfeindlichen Gesellschaft!
Ganz ehrlich; wer von Ihnen würde sich ins Priesterseminar melden wenn es keine Zölibatspflicht geben würde? ^-^
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#16   Stephanus   11:02:56 | Freitag, 29. Februar 2008
Hauptamtlich, berentet, im Urlaub, freigestellt…????
was soll das alles???????????
ich kenne von früher her nur : Priester!!!!!!!!!!!!
ob die nun 30 oder 80 Jahre alt waren, ob „weltlicher“ Natur oder als Ordensmitglied.
Für mich waren sie immer Menschen die für mich Zeit hatten, egal wie rein rechtlich ihr Gehalt oder ihre Pension ausgezahlt wurde.
Oder ob sie überhaupt irgendwelche Unterstützung bekamen.
Auch Priester die mal „Urlaub vom lieben Gott“ (3Wochen Badespaß auf Ibiza) machten oder sich wiederholt in div. Autohäusern sehen ließen, statt in der Schule Religionsunterricht zu geben, sind mir von vormals unbekannt.
Das scheinen Neuerungen zu sein, die ebenfalls irgendetwas mit dem Konzil zu tun haben.
Öffnung zur Welt nennt man das wohl???
Seelsorge nur noch wie die protestantischen Mitbrüder zu gewöhnlichen Büroöffnungszeiten: Mo-Fr von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16Uhr.
Samstags frei und Mittwochs Nachmittag auch!!!
Und Sonntags kommt als Vertretung die diplomierte Pfarrreferentin.
Die übernimmt auch mit ihrem Meßkreis immer mehr Aufgaben während der sogenannten Eucharistiefeier, der geweihte (?) Priester sitzt mehr oder weniger ruhig daneben.
Und dafür gibts ein Beamtengehalt (in Deutschland noch mit Adolf ausgehandelt) im Range eines Realschuldirektors (so ca. A15)???
Und wenn ich mal seinen Beistand brauche, dann meldet sich nicht immer, aber immer öfter: der Anrufbeantworter!
Sonntags muß ich zur Messe in die Nachbarpfarrei, Herr Pfarrer ist pensioniert oder in Urlaub oder auf Tagung…
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#15   Puchil2 †   10:46:04 | Freitag, 29. Februar 2008
An Benedikt
Grundsätzlich darf so eine wichtige Frage, ob es die Sakramente, besonders die Eucharistie, in jeder Gemeinde vor Ort noch gibt oder nicht, nicht am Geld scheitern.
Außerdem müssen nicht alle Priester „hauptamtlich“ tätig sein. Es gibt die Möglichkeit bei früher Pension oder Rente seine verbleibende Kraft als Priester zur Verfügung zu stellen. Es gibt die Möglichkeit ehrenamtlich – wie die meisten verheirateten Diakone – Priester zu sein. Hier sind kreative Lösungen gefragt.
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#14   Brigitte Bussmann   10:29:17 | Freitag, 29. Februar 2008
Bischof Schwarz – Bistum Linz/Schweiz
Viele Bischöfe vertreten nun auch die Ansicht, dass die Aufgabe des priesterlichen Pflichtzölibates endlich dazu führen wird, dass der Priestermangel aufhört, nicht sofort und gleich, denn es müssen ja erst einmal genügend studieren und geweiht werden, aber mit der Zeit wird sich das bemerkbar machen.
Es wird Zeit für einen kirchlichen Neubeginn mit den Priestern, die sich frei für oder gegen ein zölibatäres Leben entscheiden können. O:)
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#13   Nachtlaterne   05:53:04 | Freitag, 29. Februar 2008
wenn die zahl der priester…
…von der vernichtung des zölibats abhängig wäre, dann würde dem priesteramt schwerer schaden zugefügt. schon nietzsche stellte fest, dass der zölibat der lebendige beweis für den glauben sei.
schaut mal auf die evangelische seite!
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#12   Benedikt   00:46:24 | Freitag, 29. Februar 2008
@ puchil
2. Durch die Freistellung des Zölibates würde es mehr Priester geben, sodass eine Überlastung einzelner weniger oft vorkommen würde.
Also meine Diözese könnte sich das wahrscheinlich nicht leisten. Schon bei den Gemeindereferenten mussten Gehaltsverzichte gemacht werden, damit noch welche eingestellt werden konnten.
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#11   Stephanus   00:23:09 | Freitag, 29. Februar 2008
Immer wieder die gleichen dummen Einwände…
wo gibt es sie denn, die Beispiele, daß verheiratete Seelsorger die Lösung aller Probleme sind????
Vielleicht in der protestantischen Welt?????
Da sind die Kirchen doch noch leerer wie bei uns Katholiken?
Grauenhaft auch die Vorstellung, wie der arme Priester schwitzen muß,nimmt ihn sein lieber Ehegesponst nach abgehaltener Beicht, ins persönliche Gebet: sag doch mal, die Maiers Erna war doch eben bei dir, hat die nun was mit dem wolterschnitter oder nicht? usw usw.
Was macht der gute Priestergemahl, wenn beim gemütlichen Beisammensein das Telefon zum Versehgang ruft?? Natürlich, werden sie jetzt sagen, daß gleiche wie jeder Arzt oder Feuerwehrmann auch, er geht seinem Job nach!
Nun gut, aber wie lange macht das selbst die gutmütigste Ehefrau mit, wage ich zu fragen???
Der Zölibat ist kein Sakrament, auch kein Dogma, aber er hat sich doch millionenfach bewährt, warum also etwas nachweisbar Brauchbares, einer „Neuerung“ offern, deren Bewährung nicht nur nicht in den Sternen steht, sondern die auch von allen erreichbaren Statistiken als zum Scheitern verurteilt wird.
Wieviele Frauen und Männer müssen aus den unterschiedlichsten Gründen auf ein materielles Miteinander verzichten und tun es auch mit grossem persönlichem Gewinn, warum also immer und immer wieder diese gut durchschaubaren „Volksbegehren“????
Da steckt doch was ganz anderes dahinter, nicht wahr?
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#10   clarissa colonia   22:58:02 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Werter Bonifatius,
Sie schrieben (Zitat): „ … Einstellung der Kirchensteuer und Verwendung dieser Gelder nach dem Willen des Zahlers, d. h. nur für Priester und Einrichtungen, die das Wort K a t h o l i s c h verdienen.“ (Zitat Ende)
Diese Chance haben Sie doch individuell seit dem 13. März 2006; nutzen Sie sie, denn das Reichs- und die Länderkonkordate sehen als internationale Verträge kein einseitiges Kündigungsrecht vor. Aber, was Sie mit Ihren eigenen Kirchenbeiträgen machen, liegt seit 2006 in Ihrer Hand!
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#9   bonifatius   21:18:51 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Ut unum sint?
Man kann nur hoffen, daß einige Bischöfe sich vom plebs breitschlagen lassen und dem Hl. Vater öffentlich widersprechen und das Zölibat aufheben. Dann gebe es vermutlich eine kleine Herde in der Katholische Kirche und eine große, aber verprotestantisierte „Kirche von Unten“. Damit würde das Etikett auf der Flasche wieder stimmen. Die Glaub-würdigkeit wäre gerettet, auch wenn einige von Kirchenspaltung und Schisma lamentieren, die wir ja sowieso schon haben – nur nicht offiziell.
Noch besser aber wäre:
Auflösung des Konkordates, damit Einstellung der Kirchensteuer und Verwendung dieser Gelder nach dem Willen des Zahlers, d. h. nur für Priester und Einrichtungen, die das Wort K a t h o l i s c h verdienen.
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#8   Biene Maja   21:14:47 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Zölibat
nicht alle fassen dieses Wort, sondern DIE, denen es gegeben ist.Viele sind berufen aber wenige auserwählt. Bemüht euch durch die enge Pforte zu gelangen. CHRISTUS soll für EUCH die höchste Liebe sein alles vergeht aber MEINE WORTE nicht. Es ist Umkehr nötig.
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#7   matt   19:35:39 | Donnerstag, 28. Februar 2008
ja des Priesters Familie ist ja seine Herde…
so wie Jesus sagte: wer ist meine Familie… und man bedenke, dass er damals ja das Ansinnen seiner Mutter Maria zurückwies, die ja nun in der göttlichen Familie eine tragende Rolle spielt. Aber es war ihm eben wichtig die letzte Konsequenz der Berufung aufzuzeigen, wo nicht mehr das Fleisch eine Bindung bedeutet, sondern alleine die geistige Verwandtschaft entscheidend ist.
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#6   Don Camillo   19:17:30 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Giuseppe
Wenn der einzige Sinn des Zölibats ist, dass der Priester weniger Verpflichtungen hat, dann hat der Zölibat m.E. wirklich keinen Sinn. Der Zölibat hat für mich auch sehr viel mit Spiritualität zu tun. Andernfalls könnte ich ihn niemals halten und er ergäbe für mich auch gar keinen Sinn. Dass ich dadurch mehr Zeit für meine „Herde“ habe ist ein positiver Nebeneffekt.
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#5   möchtegern-kathole   18:53:20 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Wenn einem die Frau …
… wichtiger ist als die Berufung, dann kann er’s gleich bleiben lassen.
Wenn jemand sagt, es würde „nur“ am Zölibat scheitern, outet er sich als völlig ungeeignet, da ihm in Wirklichkeit der Opfergeist fehlt, die Berufung voll und ganz anzunehmen.
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#4   Puchil2 †   18:48:31 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Antwort
an Guiseppe:
1. Nicht alle Priester werden heiraten, wenn es eine Wahlfreiheit gibt.
2. Durch die Freistellung des Zölibates würde es mehr Priester geben, sodass eine Überlastung einzelner weniger oft vorkommen würde.
an blogovc:
Es ist einfach nicht richtig, dass die Evangelische Kirche Pastorenmangel hat. Im Gegenteil: Es gibt einen Überschuss. Reden sie mit evangelischen Christen darüber!
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#3   blogovc   18:25:53 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Hallo, liebe Christen,
ist es nicht so, dass der letzte Grund für Zölibat in der Eucharistie zu sehen ist: „Das ist mein Leib…“? Jesus gibt sich uns total, auch mit seinem Leib. Für mich ist kein pastoraler usw. Grund so tief, wie dieser. Totale Hingabe, Leiblichkeit eingeschlossen.
Liebe Priester, lassen Sie sich nicht von der heutigen Welt verwirren, der Heilige Geist behüte Sie! Je mehr sich die heutige Welt fragt, wieso und warum des Zölibats, desto deutlicher ist es, wie unbegreiflich viel wert es ist.
Eine Abschaffung des Zölibats würde die Frage um Priesterberufe überhaupt nicht lösen (siehe EK)…
Also, nur Mut, jemandem ist die Vollmacht der Lehre auf der Erde gegeben worden, und auf den sollen wir hören. :(3
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#2   Guiseppe   18:14:23 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Naives Denken!
Puchil2, haben Sie Familie? Wissen Sie was auf einen Priester, der zugleich Frau und Kinder hat, an Arbeit zukommen würde? Priester haben jetzt schon nur wenig Zeit für ihre Schäfchen. Wie wird es dann sein, wenn noch die ganzen Ehemann- und Familienvaterverpflichtungen dazukommen und wo der verheiratete Priester dann in die Zwickmühle zwischen den Gemeindeverpflichtungenund familiären Verpflichtungen gerät? Ich habe einen 40-Stunden-Woche-Job und eine Familie und kriege es nicht unter einen Hut! Einem Priester werden für seine Aufgaben als Seelsorger 40 Stunden in der Woche nicht ausreichen für seinen „Priesterjob“.
Pastoral wäre die Abschaffung des Zölibats eher nicht hilfreich.
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#1   Puchil2 †   17:52:42 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Gratulaton!
Ich gratuliere den Pfarrgemeinden Dorf an der Pram und Schwertberg aus der Diözese Linz zu ihrem engagierte Aufzeigen der pastoralen Probleme, die die Folge des drückenden Priestermangels – nicht zuletzt durch das unverständliche Festkrallen der Kirchenleitung an der generellen Zölibatsverpflichtung – sind.
Übrigens:
Bischof Schwarz beklagt in einem Hirtenbrief eine „zu starke Hinwendung auf strukturelle und administrative Probleme“ in den Gesprächen mit den Gemeinden bei Visitationen.
Aber gerade diese Themen sind es -wie man oben sieht – , die den Gemeinden unter den Nägeln brennen:
Wie geht es weiter mit dem Priestermangel?
Werden wir in Zukunft noch einen Priester vor Ort haben?
Wird unsere Pfarre vielleicht sogar aufgelöst?
Wie mit der oft heillosen Überlastung der wenigen verbliebenen Priestern in den Gemeinden umgehen?
Wäre nicht die Lockerung der zwanghaften Koppelung zwischen Priesteramt und Zölibat eine Lösung für viele Probleme, an denen die Gemeinden schwer leiden …
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